Archiv der Kategorie: WIR LEBEN IN HERRLICHEN ZEITEN!

Unterthema: "WIE GEHT'S UNS DENN HEUTE?"

Wie erzählt man Afrika? – Das Thema entdĂ€monisieren! Aber radikal.Aber das Team Xi Jin-ping ist besser. (Tagebuch 6.10.24)PUTIN, DER KRIEG UND DIE GUTENSeltene Erden machen mich traurig. Und wie schrieb schon Hans Blumenberg?Triste Neuinszenierung des Schauspiels „Freie Welt“!Virologen, DĂ€monologen, Wirologen, Wirrologen (2020-24)VON ZBIGNIEW HERBERT ABGESCHRIEBENFetisch / nkisi – Homöopathie – Placebo-Forschung (dt./engl.)Niklas Luhmann „Ökologische Kommunikation“ (1986 !) – Empfehlung.Deutscher Literatur-Ignorant erfĂ€hrt ĂŒber Houellebecq von Frankreichs „Unterwerfung“Erlebnisse eines Tagelöhners in Berlin – GastbeitragDie „Frankfurter Allgemeine“ fetzen : Drei Monate an einem Nachmittag – ein ÜberblickSchöne Aussicht vom Loft des VITRA Hauses in Weil am RheinSowas ess ich nicht! – Umweltzerstörung und Sklavenarbeit in PortugalDie „alte“ Bundesrepublik oder wie ĂŒbernimmt man politische Verantwortung?Systematische Verdummung oder effektiveres Lernen dank Corona ?CORONA-FIEBER DIE ERSTE STAFFEL 01-23….Sprachkultur und  Symbolpolitik in der NachrichtensendungDiskriminierungsfrei und gesetzestreuRuth KlĂŒger weiter …. und dann?Ausgegraben: „Wieder eine Medizin-Dokumentation!“ (2015)Jens Spahn ist eine Gefahr fĂŒr zentrale Persönlichkeitsrechte.CentiĂšme anniversaire de VilĂ©m Flusser / 100th anniversary of VilĂ©m Flusser„Wenn es mir doch gruselte….!“ Flusser zum HundertstenFrankfurter Flohmarkt am Nordufer! Inzwischen ist er ruiniert.Falsche Beobachtungen? Dumme Fragen? UnnĂŒtze Aufregung? Leserbriefe e.t.c.KULTUR STAAT MINISTER(IN) SUBVENTIONSKULTURLauter Fassaden„LIVETICKER“ DEUTSCHLAND ( Sorry, oft Pause wg. Überlastung )EU-Parlament 2019 – „Richtungswahl“ auf der Sandbank NEU


Unterthema: HERRLICHE ZEITEN - FRÜHER

VilĂ©m Flusser – respektlose Kurzbio (2010)Leni Riefenstahl’s „Triumph of the Will“ (1934) – My OpinionVON ZBIGNIEW HERBERT ABGESCHRIEBENKursfahrt 1987 Ausstellung (Erster Entwurf)Modellschule und Musterbetrieb – zwei Welten in der Volkrepublik Polen (Reise 1976)Zwei Generationen polnischer Karikaturisten 1976 – z.B. Eryk Lipinski und Andrzej Krauze Czeslaw Milosz erzĂ€hlt die Geschichte der baltischen Völker im 20. Jh.Zum Tag des Kolonialisten am 1.April: „Our Singapore -Sketches of Local Life“Deutsch-polnische Geschichte – Reisenotizen 1976Ethnische Witze (USA vor 1996)Sommer 2023 im Schloss zu PotsdamDie „Petite Messe Solennelle“ von Rossini verfĂŒhrt zur „Unterwerfung“Verraten vom ‚Judas‘ Artur DomosƂawski : Die Legenden des Ryszard KapuscinskiFritz Wiegmann PortrĂ€ts amerikanischer Soldaten – Leroy Schauder Juli 1945Schön wie die SĂŒnde – Meine KinderbĂŒcher „Der schwarze Jumbo“Duala Kanus und ihre Geschichten (2.3) – Das Bootsmodell aus Krakau (Polen)«Douala»(F/E 5): «Étrangers africains» / „African Foreigners“Billy Wilder baut eine BrĂŒcke – „Das Appartment“ (1960)Meine Schulreisen nach Polen 1985 bis 1989 – ÜberblickReisebilder aus der DDR im Februar 1987. Lesekatalog BlĂ€tter 1 – 15Reisebilder aus der DDR im Februar 1987. Lesekatalog BlĂ€tter 16 – 26Vorbild fĂŒr ‚politisch denkende‘ Menschen? Althistoriker Christian Meier! Wirklich?ALTER-NATIVEN : HEINZ SAUER UND ALFRED SCHMIDTEin Jahrhundert nach Alekseev – Der ‚alte Greis’ China wird jung, der Westen altert.Aus den Kolonien in die Heimat / Deux cartes postales du MaghrebEindrĂŒcke vom SchwĂ€lmer Dorfmuseum, 34637 HolzburgPersönliche Abrechnung mit dem Alten Testament (AT)Wer war Dr. Robert Fließ (1895-1970) ?Das war das 20. Jahrhundert zwischen Kwilu und Kasai – Die PENDEPaul Flora Cartoons im Nachlass Wiegmann


Unterthema: NOTIERTE ZITATE

Die Werte des Westens in Afghanistan (J. Buchsteiner)Neuanfang mit den Taliban? (Gilles Dorronsoro, NZZ 25.8.21)Sowas ess ich nicht! – Umweltzerstörung und Sklavenarbeit in Portugal«Unternehmensverantwortung mit chinesischen Eigenschaften». Genau!„Ehrenmord“ oder bequemerweise „Femizid“ ?Die „alte“ Bundesrepublik oder wie ĂŒbernimmt man politische Verantwortung?Systematische Verdummung oder effektiveres Lernen dank Corona ?Falschinformation in den Netzwerken (Hany Farid, Berkeley)Was bedeutet „links“ heute ? Stellschrauben benennt Sahra Wagenknecht (2021)


Unterthema: PALÄSTINA - ISRAEL

„Die ersten Israeli“ lesen, aber auch „Die ethnische SĂ€uberung PalĂ€stinas“, jetzt!„Die ethnische SĂ€uberung PalĂ€stinas“ 1948 (Historiker Ilan Pappe)„START UP-NATION ISRAEL“ – Von Israel lernen !?1999 im SPIEGEL: Zwei jĂŒdische Newyorker und der Staat Israel„Lebanon“ (Israel 2010) – Ich sehe keine Kriegsfilme. Ausnahme.Evergreen: „Sperrzonen – Israels Architektur der Besatzung“ (dt. 2008)Sabri Geries – Elie Lobel: Die Araber in Israel (1965) – ZusammenfassungPersönliche Abrechnung mit dem Alten Testament (AT)ARTE, ZDF und BBC auf den Spuren von Moses (2000)Was in Gaza geschieht (Juli 2014)Rolf Verleger und der Protest (Israel)


„Kiew ohne Donbass lebensfĂ€hig“ ( Studie 2014)

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Im Papierkorb finde ich diesen Ausriss auf der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  Nr. 100 vom 30. April 2015 wieder, damals auf der Seite 5 zusammengefasst und ergĂ€nzt. Die  Studie der „Deutschen Beratergruppe bei der ukrainischen Regierung war – wie lange schon -„bisher noch unveröffentlicht. Die Gruppe wurde „vom Bundeswirtschaftsmnisterium finanziert“. Der Zeitungsbericht stammt von „ul. Kiew, 29. April“.  Ein Faksimile (jpg) folgt unten. >>

Robert Redford – „Der PferdeflĂŒsterer“ nervt! (ARTE 1.1.23)

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Ich will nur meine völlig beschlagene Brille putzen, aber dann regt Robert Redford mich  richtig auf.

Kein Mensch wie du und ich. Kein Loser oder unbekannter KÀmpfer, eben ein ewig jugendlicher Heldenschauspieler  aus Kalifornien. >>

Ukrainekrieg, etwas mit GeschmĂ€ckle – Gastbeitrag aus der „geschmackstablette“ Berlin

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LINK: https://www.geschmackstablette.de/2022/05/16/der-alte/#more-33567  

Tags: Ukraine / Verschwörungstheorien

 

Ein paar Seiten Literatur (16. Mai 2022 von GMZ )

 

 DER ALTE

Das Bild wollte nicht aus dem Kopf. War es der alte, arm wirkende Mann mit der struppigen, dünnen schwarzen Hündin, der sich neben mich an den Tisch gesetzt hatte? Ja, ich hätte mir das Gespräch verbitten können, aber irgendwie war es nicht dazu gekommen, vielleicht weil ich im Herzen nachgiebig bin und manchmal wie ein Opfer wirke. Hätte ich mich ich überhaupt dem aussetzen dürfen, schalt ich mich?

Es war ein alter Mann, dessen schlecht rasierte Bartstoppeln Gleichgültigkeit, einen blinden Badezimmerspiegel oder abgeschabte Rasierklingen verrieten, vielleicht spielte auch alles zusammen. Die Hände des Alten waren ungepflegt, die Fingernägel hatten leicht schwarze Ränder. Vielleicht war die Hündin die einzige, die diesen altem Mann noch freiwillig Wärme gab, auch wenn sie, nachdem sie an dem Alten hochgesprungen war, immer wieder mit ihrer Schnauze an den Rucksack stiess, in dem offenbar die Hundekekse untergebracht waren.

Man dürfe einem Hund nicht verbieten seinen Herrn abzulecken, entgegnete der Alte, weil man dann ihm verbiete, seine Liebe zu zeigen.

Mich ekelte etwas. Hunde sind doch Tiere mit eigenwilligem Geruch.

Es sei vielleicht der letzte Frühsommer, der hier noch so schön sei, sagte der Alte. War es Mitgefühl, was mich dazu verleitet hatte, mich nach der Gesundheit des Wanderers zu erkundigen? Nichts Schlimmes außer dem Alter, sagte der Alte. Aber die Zeit sei böse. Man sähe was für eine Schlächterei sich in der Ukraine abspiele. Man solle doch einfach aufgeben.

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Erinnerung an die Trumpwahl 2016 – Torheit oder Weisheit des Chronisten

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5.11.2016  :  DĂ€mmerung ĂŒber den USA

Dann eben Trump. Wenn integre intelligente PrĂ€sidenten kaum etwas fĂŒr die Menschen bewirken. >>

SAIGON 1975 – KABUL 2021 in Ken Burns und Lynn Novick : „Vietnam“

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Ken Burns und Lynn Novick „Vietnam“    9-teilige Dokumentar-Serie je 53’ USA 2017

Drei Abende lang ausgestrahlt in ARTE vom 10. bis 12. August  – In der ARTE-Mediathek verfĂŒgbar bis 5. Februar 2022 (LINK)

Drei von neun Stunden angeschaut, keineswegs traumatisiert. Die berĂŒchtigten Aufnahmen angeblich „nicht fĂŒr Kinder und Jugendliche geeignet“, laden zum Hinschauen ein, entsprechende haben sich vor einem halben Jahrhundert meiner Generation ins GedĂ€chtnis eingebrannt. Die neun Folgen geben Gelegenheit zu erneuter Begegnung und aktueller Einordnung. >>

Was bedeutet „links“ heute ? Stellschrauben benennt Sahra Wagenknecht (2021)

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15.8.21     „LINKS“ – das heißt heute: an den Stellschrauben drehen, nicht an Zierschrauben!  – Aber zuerst einmal die Kritik an einem Buch!

Sahra Wagenknecht: Die Selbstgerechten – Mein Gegenprogramm – fĂŒr Gemeinsinn und Zusammenhalt, Campus Verlag 2021

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„WE COME AS FRIENDS“ (SĂŒdsudan) – Vorstellung der neuen Kolonialisten

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Bildschirmfoto 2018-11-06

 

Vor zwei Jahren hochgeladen (genau am 6.11.2018) und inzwischen 8x aufgerufen! Eine Schande!

Das sollte sich die verspielte post-koloniale Wohlstandsblase zu GemĂŒte fĂŒhren, und andere Features der Art, von denen es noch genĂŒgend gibt!

# Zweiter Versuch am 24.4. 2021 #

 

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Billy Wilder Builds a Bridge – „The Appartment“ (1960)

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(German version January 4, 2021 | LINK )

An anthropologist wrote to me these days: “You talk gloomily about progress. I was born in 1960 and grew up believing in social progress, not just medical progress. It was difficult to deal with the corruption of human nature. The religions are right – it is an endless struggle with narcissism, greed and the desire to dominate. The Pende (R.D. Congo) answer is that we will all perish if we are not held back from the abyss by love. It is by no means that people naturally respect their elders, they are just afraid of what they will do if they are not respected and shown affection. >>

Billy Wilder baut eine BrĂŒcke – „Das Appartment“ (1960)

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Eine Anthropologin schrieb mir dieser Tage: „Sie sprechen dĂŒster ĂŒber Fortschritt. Ich wurde 1960 geboren und bin im Glauben an sozialen Fortschritt aufgewachsen, nicht nur an medizinischen Fortschritt. Es war schwierig, mit der Korruption der menschlichen Natur umzugehen. Die Religionen haben Recht – es ist ein unendlicher Kampf mit Narzissmus, Gier und dem Wunsch zu dominieren. >>

„BedrohungsgefĂŒhle und Gestaltungszuversicht“ – Zwei Positionen

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Von einem  Freund in Halle hatte ich lange nichts mehr gehört oder gelesen. Als ich ihn vor zwei Wochen anrief, gab er mir den Hinweis auf seinen Essay zum Thema „Corona“, den die Kultur-Webseite von VERDI  bereits im Mai veröffentlicht hatte.

Vom Einstieg und vielen Beobachtungen war ich begeistert. Aber der Essay schien mir zu lang, ich hatte noch keine Zeit. Die Überschrift machte mich auch neugierig: „Panzer zu Krankenwagen – BedrohungsgefĂŒhle und Gestaltungszuversicht – ein Essay“. Heute nahm ich mir Zeit. Da reizte mich darin manches zum Widerspruch.

Aber urteilen Sie selbst . Das erste Drittel des Textes liefere ich hier frei haus. Wenn sie ihn zu Ende lesen wollen, mĂŒssen Sie sich schon verlinken.  Denn hier folgt auf das Drittel  mein Kommentar. >>

Paul Feyerabend ĂŒber Experten in einer freien Gesellschaft

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PAUL FEYERABEND – ES IST HÖCHSTE ZEIT, IHN WIEDER ZU LESEN, UM DEM KONZEPT FREIER MENSCHEN  IM ZANGENGRIFF WISSENSCHAFT-TECHNISCHER  PRAXIS ETWAS MEHR BEACHTUNG ZU SCHENKEN.

Die folgenden Texte beruhen auf einem PrĂŒfungstext und zwei ArbeitsblĂ€ttern, die ich 1998 -2001 fĂŒr den Ethik-Unterricht der Klassenstufe13 zusammenstellte.

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„Play it again, Sam“ – Bruce Gilley empfiehlt Afrika die „Rekolonisation“

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AKTUALISIERT  Der Beitrag wurde ursprĂŒnglich am 2.9.2020  hochgeladen.

Das Original ist im Netz auf Amerikanisch (Link) und in einem colloqial Französisch (En faveur du colonialisme.pdf) kostenlos abzurufen.     >>

Die Alten sind nicht so ‚pink‘ wie im Weltkulturenmuseum! AKTUELL

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Veröffentlicht am 9. Dezember 2018       Stand des Nachdenkens am 11. 4. 2020 /24.5.2020

Nachdem ich mich notgedrungen lĂ€nger mit „Kolonialismus“ und „Unser Denken dekolonialisieren“ beschĂ€ftigt habe, bin ich zu der Ansicht gekommen, dass wir alten Menschen in der Ausstellung echt „kolonisiert werden“. Es ist ja ein Irrtum zu glauben, „Kolonisierung“ sei eine klare Sache mit definierter Front. Nein, sie kennt viele ÜberlĂ€ufer und Profiteure unter den „Kolonisierten“. Chancen eröffnet sie den einen, nimmt sie anderen. Schon deshalb finden Kurator*innen mĂŒhelos Mitmacher, Vorzeige-Individuen, Kreative und heute natĂŒrlich Influencer, die Grey ist the New Pink“ verkörpern wollen.

So wie es mir und meinesgleichen heute ergeht, so erging es „1968“ den Kriegsgenerationen mit der Generation der „Achtundsechziger‘. Ihre bitteren und ihre desillusionierenden Erfahrungen konnten sie nicht vermitteln. Und entsprechend ihrer Sozialisation haben sie fast immer geschwiegen. Heute mĂŒssen wir das doch nicht.

complex image

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Nicht erst mit der ‚PandĂ€mie‘ wird ein abstrakter Anspruch auf LebensverlĂ€ngerung ĂŒber jedes Maß hinaus stĂ€rker im Blick auf die sie finanzierenden Generationen in Zweifel gezogen.  Ihre eigenen  ‚Wertvorstellungen‘ politisierend,  haben die ‚uns reprĂ€sentierenden‘ Eliten das in SelbstermĂ€chtigung fĂŒr unumstĂ¶ĂŸlich erklĂ€rt, im Einklang mit  morbiden Staatskirchen und interessierten Wirtschaftszweigen. Die wirtschaftlichen und sozialen Kosten werden nach dem shut-down nicht mehr vernachlĂ€ssigt werden können. Die uralte Frage nach sinnvollem Leben und wĂŒrdigem Sterben lĂ€sst sich auf Dauer nicht unterdrĂŒcken. Wenn mir jemand beilĂ€ufig erklĂ€rt, dass die ĂŒber neunzigjĂ€hrige Mutter „ein wahrer Cyborg“ sei, und wenn gleichzeitig PflegekrĂ€fte aus Ă€rmeren LĂ€ndern angelockt werden, wenn es an LandĂ€rzten und KinderĂ€rzten mangelt und man in vielen LĂ€ndern der Welt ohnehin schlechte Karten hat, dann stimmt doch etwas nicht mit der angeblich hohen Moral unseres Gesundheitssystems! Ich möchte heute meine Schicksalsgenossen daran erinnern:  „Das Alter ist die wichtigste Todesursache“ (Hausarzt). Und:  „Dass ein Leben ein Recht auf Leben impliziert, ist undurchfĂŒhrbar“ (H.Blumenberg „Die VollzĂ€hligkeit der Sterne“ 1997, S.95), auch wenn wir das selber gerne hĂ€tten.

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In „Grey ist the New Pink“ (Link) spendet das Weltkulturenmuseum, Mainhattan mit einem Augenzwinkern Trost.

Dies ist ein Offener Brief an die sprichwörtlichen „schrecklichen Enkel“ des VilĂ©m Flusser (Link: S.28/29), die ĂŒberall das Ruder in die Hand genommen haben. Die setzen sogar eine ethnologische Ausstellung  ĂŒber die Alten in die Welt und erzĂ€hlen dabei etwas von ‚Momentaufnahmen des Alterns’.        Links: FAZ.net und SWR

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4 Kommentare zu “Die Weissen halten unsere Geister gefangen “

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Über “Die Weissen halten unsere Geister gefangen “ – Unterwerfung, Magie und Entfremdung  ”

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Lauter Fassaden

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WĂ€hrend einfallslose Medien uns einreden wollen, unsere zahnlose „Bundeswehr“ stelle eine reale Gefahr fĂŒr unser Überleben dar und beeintrĂ€chtige ĂŒberdies den dringend nötigen Beitrag Deutschlands zur Förderung von Frieden und Menschenrechten in der Welt, wĂ€hrend Medien mit Klima (groß) und Mikrofeinstaub (klein) „die deutsche Angst“ noch grĂ¶ĂŸer und „deutscher“ reden und damit die letzten ‚wahren MĂ€nner’ im Lande der AfD zutreiben, versuchen sie womöglich bloß, ihr Publikum von der Ă€rgerlichen und bitteren Erfahrung ablenken, die jeder alle Tage machen kann, dass Infrastruktur und gesellschaftliche Moral durch Betrug und Heuchelei jeden Tag weiter zerfallen. >>

„LIVETICKER“ DEUTSCHLAND ( Sorry, oft Pause wg. Überlastung )

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2. August 2018, 21.00

Abendlicher Berufsverkehr.  Urplötzlich der vertraute Klang aus versunkenen Tagen. „Autofahrer, schĂ€mt euch!“ schallt es ein Dutzend Mal von der Friedberger. Also ein Trupp „Friday for Future“. Ja, so waren die studentischen Aktivisten1968 auch. Kompromisslos naiv. Sie konnten und wollten nicht rechnen, so wie ihr Stammvater Marx wohl auch, bei dem es bekanntlich nicht zum Haushalten reichte. Eine Stimme ragte damals heraus. Ein Student auf dem S-Bahnsteig in Berlin, auf den Fahrplan starrend: „So was schaffen wir nie!“ Zwar konnte Mao konnte rechnen, aber auf chinesische Art undauf dem Abakus. Den verstanden wir auch nicht.

EU-Parlament 2019 – „Richtungswahl“ auf der Sandbank NEU

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NACHSCHLAG 19.6.2019  – TREPPENWITZ – oder ETWAS KORRESPONDENZ

“ ….. Wir hoffen, du arbeitest nicht zu sehr heruntergekĂŒhlt und kannst ein wenig fĂŒr dich tun. Und Vögeln wie Insekten lauschen. …..
Jetzt können wir uns wieder von der Europa-Wahl erholen, denn mit dem Gerangel um die Posten will niemand den ‚SouverĂ€n‘ belĂ€stigen.
Ich informiere mich jetzt wieder lieber ĂŒber HintergrĂŒnde im kostenlosen „Leserservice“ (Emails zur Auswahl) der Neuen ZĂŒricher Zeitung, etwa was die Nachbarn so machen, gestern, wie die DĂ€nemark seine „Ghettos wegplant“.
Bei einer Diskussion fiel mir eine bessere, weil bissigere Alternative zu den europaweiten „Fraktionen“ im Europa-Parlament ein: „Nationale“ beziehungsweise regionale Fraktionen, die entsprechend den Wahlergebnissen von ihren WĂ€hlern ‚zusammengestellt‘ wĂŒrden. Sie hĂ€tten nicht mit den Sprachbarrieren (ĂŒber Dolmetscher oder Pidgin-Englisch) zu kĂ€mpfen und kulturelle GrĂ€ben zu ĂŒberspringen. Sie mĂŒssten wie in einer nationalen Großen Koalition bereits in ihrem Rahmen Kompromisse finden, wenn sie im großen Chor ĂŒberhaupt gehört werden wollen.
Sie kĂ€mpften auf derselben Ebene wie ihre nationalen Regierungsvertreter im EuropĂ€ischen Rat  und Ministerrat, könnten z.B. die Haltung ihrer Regierung stĂŒtzen oder auch desavouieren, beziehungsweise deren Positionswechsel vorbereiten.
Statt der bloß fiktiven ‚Integration‘ unwilliger EU-EuropĂ€er in einem großen ‚grenzenlosen‘ Schein-Parlament wĂŒrden die Parlamentarier fĂŒr ihre WĂ€hler wieder sichtbar und greifbar. Die nationalen Parlamente hĂ€tten ‚in BrĂŒssel‘ parlamentarische GegenĂŒber, ĂŒber deren Entscheidungen, eingegangene Kompromisse sie streiten könnten, denen sie aber auch den RĂŒcken stĂ€rken könnten.
Regionale ZusammenschlĂŒsse wĂ€ren in Grenzen frei zu bilden. Sie könnten öfter nahe der ‚Heimat‘ tagen. Das Parlamentsplenum wĂ€re ausgereiften Entscheidungen und hervorgehobenen Demonstrationen vorbehalten.
Ich sehe darin neue, in der jetzigen Situation sehr notwendige ReibungsflĂ€chen, fruchtbaren Streit, Themen fĂŒr öffentliche Kontroversen und vor allem Auffrischung fĂŒr die langweiligen ‚politischen‘ Medien heraufziehen.
Und ‚Scheinriesen‘ wie die stolzgeschwellten deutschen „GrĂŒnen“ und andere, die
nur regional punkten konnten, aber „BrĂŒssel“ als Hebel nutzen wollen, entstĂŒnden erst gar nicht.
‚BrĂŒssel‘ und das EU-Parlament haben nichts verstanden; die wollen ‚weiter so‘, solange es eben geht.
Punkt.
Es wird warm auf dem Balkon. ….“

 

Funktion: zur Aktualisierung von „WELCHE DER KLEINEN BETRÜGER SOLLEN WIR WÄHLEN?“ LINK                                        Stand: 26.5. 0.30

NatĂŒrlich bleibt es nicht bei der “FDP“, der Konkurrenten der „GrĂŒnen“ fĂŒr die Mehrheitsbeschaffung. Ich bekam eine bedenkenswerte  Antwort : „Huh, Liberale wĂ€hlen und feiern gehen klingt ist fĂŒr mich die Resignation.

Recht so: Einzelne gute Köpfe im Angebot Àndern daran auch nichts.

„Die FDP ist die Partei, die am stĂ€rksten fĂŒr all das steht, woran unsere Kultur gerade kollabiert: die aufgeblasene TechnologieglĂ€ubigkeit, eine weitere Unterhöhlung politischer Macht zugunsten von Großkapitalisten und die Überzeugung, dass beides dann schon irgendwie eine sozial stabile Gesellschaft formen wird (das geht vielleicht, wenn alle in ihrer Zufriedenheitsblase [wahlweise: Fußball, Fernsehserien, Fitnessstudio, um die Welt Jetten, Saufen] ihr GlĂŒck finden). Da bevorzuge ich dann doch den politischen Stillstand und schieße meine Stimme in den Wind. (….) „

Ein anderer GesprĂ€chspartner findet, dass ‚die GrĂŒnen‘ neuerdings mit dem smarten Habeck noch technologieglĂ€ubiger als die FDP geworden seien , von der man ja nichts Besseres erwarten könne. Auch ich finde, dass sie damit und in ihrem freischwebenden hedonistischen ‚Alternativ‘-Gehabe ihre aufklĂ€rerische und orientierende Aufgabe in der Gesellschaft verraten haben.

 

ALSO DEN EIGENEN BLICK WEITER SCHÄRFEN!

Ich habe dieser Tage viel gelesen und Features angeschaut. Auf zwei erfreulich klare Übersichten in ard (wdr?) und 3sat möchte ich nĂ€her eingehen. >>

Welche der kleinen BetrĂŒger wollen wir wĂ€hlen?

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K. und ich diskutieren ĂŒber die Europa-Wahl.

FĂŒr mich wĂ€re wichtig: „weniger“ Europa, aber auch weniger Beschiss. Die Parteistrategen gehen arbeitsteilig vor, wie sie es in den Koalitionen gelernt haben. Die GrĂŒnen  wollen uns BĂŒrger umerziehen (Feinstaub, Diesel und Fahrverbote, willkĂŒrlich gesetzte Klimaziele, dazu „open borders“ ohne Kenntnis dessen, was nachkommt, Genderisierung der Umgangssprache), die SPD eiert so zwischen Marx und wem auch immer. CDU und CSU verteilen Beruhigungspillen, damit keine ProtestwĂ€hler zur AfD laufen, welche unentwegt die Große Sturmglocke lĂ€utet. 

ABER an die Großen wagen sie sich ALLE nicht – besonders zynisch sind seit jeher Verkehrminister und und Agrarminister der CSU, die anderen wirken eher hilflos. Das Große Kabinett streitet sich um Wölfe, E-Roller, grundlose Grenzwerte, Fahrverbote, … aber wagt sich nicht an die Verursacher des Artensterbens (Konferenz in Paris), darunter auch deutsche Großagrarier, nicht an die RĂŒstungsproduzenten und die MĂŒllexporteure. Es subventioniert  seit langem die privatwirtschaftlichen Konkurrenten des GĂŒterverkehrs der Bahn, die ihr doch gehört, subventioniert die Konzerne, die ihre Produktionsketten ĂŒber hundert und mehr LĂ€nder verteilen und stĂ€ndig mehr „Verkehr“ produzieren. Von den Profiteuren der chaotischen Steuersysteme nicht zu reden.

Wie bei einem permanenten DebĂŒtantinnenball werden von „der Politik“ stĂ€ndig irgendwelche Neuerungen eingefĂŒhrt, welche die ohnehin ausgedĂŒnnten niederen Verwaltungen ĂŒberfordern und ĂŒberlasten. Das kann nicht funktionieren! Kein Mensch blickt mehr durch. Jeder schaut wo er bleibt. Rette sich, wer kann. Sankt Florians-Prinzip! Die besten Lösungen werden nicht studiert und ĂŒbernommen, was ein normaler Mensch erwarten wĂŒrde. Aber wer sollte sich darum auch kĂŒmmern?

Ich entscheide mich wahrscheinlich fĂŒr die Liberalen und schau‘ bei denen lieber gar nicht so genau hin. Sie sind klein, sind Mehrheitsbeschaffer, weil sie anschlussfĂ€hig sind und auch in anderen LĂ€ndern „die Mitte“  reprĂ€sentieren. Was haben wir denn fĂŒr eine „Wahl“?!  (Seit Jahren)
Wenn wir in derselben Stadt leben wĂŒrden, könnten wr wenigstens feiern und saufen!

Soweit fĂŒr heute (Interpretiere die Uhrzeit nicht falsch)    Detlev
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DIE ZEIT ist ein progressiv geschminktes Lifestyle-Blatt

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Begegnung mit der ZEIT nach Jahren, doch mit der dritten Nummer, Nr. 15, reicht’s mir.

Die dreißig knisternden Seiten großes dĂŒnnes ZeitungsblĂ€tter hochzuhalten, ist unbequem und anstrengend. FĂŒr die Parkbank oder den Economy- oder Zweite-Klasse-Bahnsitz ist DIE ZEIT zu sperrig, gerade richtig fĂŒr den Couchtisch – da ist er ja endlich!

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Vorbild fĂŒr ‚politisch denkende‘ Menschen? Althistoriker Christian Meier! Wirklich?

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Zu seinem 90. Geburtstag organisierte das Feuilleton in der FAZ ein Interview unter dem Titel „Weil wir Anarchiker waren“. GesprĂ€chsfĂŒhrung: JĂŒrgen Kaube, Simon Strauß.

Im Netz ist es fĂŒr Nichtabonnenten bezahlbar herunterzuladen (LINK), ich zitiere aus der Printausgabe vom 16. Februar 2019 aus der „Fortsetzung der Seite 11“ auf Seite 13.

Nein, das reicht nicht! >>

In tiefster ARTE-Nacht: Der Traum vom perfekten Tropenholz

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Im ARTE 3.3.2019 Nachtprogramm :  CONGO – GORILLASCHUTZ MIT KETTENSÄGE    55′ WDR/ARTE

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Francfort sur Main. Brocante en 2019 – Illumination spontanĂ©e du Moine

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Écrit le 12.2., rĂ©digĂ© le 8.3.2019  (2nd version d’un Allemand)   Original allemand :LINK

 

La piĂšce devant moi serait-il authentique? Incroyable.
Je ne comprends toujours pas le marché mondial. Comment les biens matériels peuvent-ils migrer si indétectables? La richesse, incroyablement concentrée dans notre région, les suce irrésistiblement.

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„Verantwortung Europas in der Welt“ – Bloss Feuilleton!

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Sigmar Gabriel, Wolfgang Ischinger, Christoph von Marschall schreiben in der FAZ (8.9.2018 Nr.209 S.11). SIE MÜSSEN DIE LIBERALE ORDNUNG SCHÜTZEN – Die Alternative zum Weltuntergang heißt Verantwortung, nicht Raushalten. Sie antworten Peter Gauweiler („Die Kreuzritter der Moderne“ FAZ 25.8.2018)
Vergessen Sie diese „Debatte“ ! FĂŒr mich ist sie bereits gestorben. Die offenen Links hielten gerade mal drei Tage. Neues Spiel, neuer Hype. Nur nicht aufregen.: ‚Berlin‘ bereitet sich  auf eine lauwarme ‚Interventions‘-Beteiligung in Syrien vor. Das Argumentationsbesteck wird bereits öffentlich desinfiziert.
Hat Trump den wunderbaren Deutschen im Weigerungsfall exorbitanten Strafzöllen gedroht oder will man bloß mitspielen?  Man sieht sich wieder in fĂŒnf Jahren bei der Investigativ-Dokumentation.      16.9.18

Ach was. Ich weiß schon gar nicht mehr, wo ‚Syrien‘ liegt.  (Vier Wochen spĂ€ter)

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Dank Gottes Hilfe auf der Insel Lampedusa gelandet (Fuocoammare)

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Fuocoammare“ , ein Dokumentarfilm von Gianfranco Rosi (I/F 2016), wurde in ARTE am 5.September gezeigt. Er wird erst einmal nicht wiederholt. (offizieller Trailer Link). Es werden aber DVD und Streaming angeboten.

 Ich gebe nur eine Szene wieder, eigentlich nur den Text dieser Szene – zunĂ€chst als deutschen Untertitel. Er sollte aber bald ersetzt werden durch die direkte Transkription des nigerianischen Englisch. Die Szene erschien mir als am ehesten greifbarer Moment, bei anderen verschlĂ€gt es mir die Sprache. Meine Gedanken sind noch nicht klar, aber sie drehen sich um eine Umkehrung der Perspektive. Lassen auch Sie die Worte erst einmal auf sich wirken!

FĂŒnfzigste Filmminute. Abend im Internierungslager. Der junge WortfĂŒhrer einer Gruppe von Nigerianern legt im Predigerton Zeugnis ab. Die Gruppe unterlegt seine epische ErzĂ€hlung mit einer Litanei in der Muttersprache, gegen Ende der Schilderung Rufe und immer lebhafter im Ton:

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Museumsneubau in Frankfurt – Verblendungen statt Waschbeton.

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Das umgebaute Historische Museum Frankfurt in post-faschistischem-proto-chinesischem Deutschland-Stil toppt noch die AltstadtĂŒberbauung vor dem Dom – ihrerseits finsteres Mittelalter, mit den Mitteln deutscher BaumĂ€rkte ins Werk gesetzt.

12.Feb.2018 - GegenĂŒber das einzige Fachwerkhaus - Haus Wertheym - das den Altstadtbrand 1944 ĂŒberstand.

12.Feb.2018 – GegenĂŒber das einzige Fachwerkhaus – Haus Wertheym – das den Altstadtbrand 1944 ĂŒberstand. ( Fotos Gv. Anklicken!)

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Dor Bahadur Bista und der Fatalismus. AnnÀherung

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12. November 2015   Thema: Nepal, Perspektiven der Unterentwicklung,

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Arzt in Afghanistan 1987 (Vortrag)

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Im Dezember 1987 lud die Junge Union des Hochtaunuskreises zu einem Vortrag mit Film nach Usingen ein. Der Vortragende war ein ansĂ€ssiger Arzt, der jahrelang in seinem Urlaub nach Afghanistan flog, um dort auf dem flachen Land medizinisch zu helfen. Er wollte damit auch sicher gehen, dass die HilfsgĂŒter bei den Menschen ankamen. >>

Erdbeben in Nepal

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Naturgewalten und Magie  – aus Sicht lokaler Hilfsgeister

 

Der Essay von Freddy Langer in der FAZ vom 30.4.2015 „Doch am Ende ist der Mensch nur ein Insekt“ (Nepal-Am Ende… Mensch…Insekt (pdf) von der faznet-Seite kopiert) hat mich gepackt. >>