Unterthema: "WIE GEHT'S UNS DENN HEUTE?"
Unterthema: HERRLICHE ZEITEN - FRĂHER
Unterthema: NOTIERTE ZITATE
Unterthema: PALĂSTINA - ISRAEL
„Kiew ohne Donbass lebensfĂ€hig“ ( Studie 2014)
Im Papierkorb finde ich diesen Ausriss auf der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Nr. 100 vom 30. April 2015 wieder, damals auf der Seite 5 zusammengefasst und ergĂ€nzt. Die Studie der „Deutschen Beratergruppe bei der ukrainischen Regierung war – wie lange schon -„bisher noch unveröffentlicht. Die Gruppe wurde „vom Bundeswirtschaftsmnisterium finanziert“. Der Zeitungsbericht stammt von „ul. Kiew, 29. April“. Ein Faksimile (jpg) folgt unten. >>
Robert Redford â „Der PferdeflĂŒsterer“ nervt! (ARTE 1.1.23)
Ich will nur meine völlig beschlagene Brille putzen, aber dann regt Robert Redford mich richtig auf.
Kein Mensch wie du und ich. Kein Loser oder unbekannter KÀmpfer, eben ein ewig jugendlicher Heldenschauspieler aus Kalifornien. >>
Ukrainekrieg, etwas mit GeschmĂ€ckle – Gastbeitrag aus der „geschmackstablette“ Berlin
LINK: https://www.geschmackstablette.de/2022/05/16/der-alte/#more-33567Â Â
Tags: Ukraine / VerschwoÌrungstheorien
Ein paar Seiten Literatur (16. Mai 2022 von GMZ )
 DER ALTE
Das Bild wollte nicht aus dem Kopf. War es der alte, arm wirkende Mann mit der struppigen, duÌnnen schwarzen HuÌndin, der sich neben mich an den Tisch gesetzt hatte? Ja, ich haÌtte mir das GespraÌch verbitten koÌnnen, aber irgendwie war es nicht dazu gekommen, vielleicht weil ich im Herzen nachgiebig bin und manchmal wie ein Opfer wirke. HaÌtte ich mich ich uÌberhaupt dem aussetzen duÌrfen, schalt ich mich?
Es war ein alter Mann, dessen schlecht rasierte Bartstoppeln GleichguÌltigkeit, einen blinden Badezimmerspiegel oder abgeschabte Rasierklingen verrieten, vielleicht spielte auch alles zusammen. Die HaÌnde des Alten waren ungepflegt, die FingernaÌgel hatten leicht schwarze RaÌnder. Vielleicht war die HuÌndin die einzige, die diesen altem Mann noch freiwillig WaÌrme gab, auch wenn sie, nachdem sie an dem Alten hochgesprungen war, immer wieder mit ihrer Schnauze an den Rucksack stiess, in dem offenbar die Hundekekse untergebracht waren.
Man duÌrfe einem Hund nicht verbieten seinen Herrn abzulecken, entgegnete der Alte, weil man dann ihm verbiete, seine Liebe zu zeigen.
Mich ekelte etwas. Hunde sind doch Tiere mit eigenwilligem Geruch.
Es sei vielleicht der letzte FruÌhsommer, der hier noch so schoÌn sei, sagte der Alte. War es MitgefuÌhl, was mich dazu verleitet hatte, mich nach der Gesundheit des Wanderers zu erkundigen? Nichts Schlimmes auĂer dem Alter, sagte der Alte. Aber die Zeit sei boÌse. Man saÌhe was fuÌr eine SchlaÌchterei sich in der Ukraine abspiele. Man solle doch einfach aufgeben.
Erinnerung an die Trumpwahl 2016 – Torheit oder Weisheit des Chronisten
5.11.2016Â :Â DĂ€mmerung ĂŒber den USA
Dann eben Trump. Wenn integre intelligente PrĂ€sidenten kaum etwas fĂŒr die Menschen bewirken. >>
SAIGON 1975 – KABUL 2021 in Ken Burns und Lynn Novick : âVietnamâ
Ken Burns und Lynn Novick âVietnamâ Â Â Â 9-teilige Dokumentar-Serie je 53â USA 2017
Drei Abende lang ausgestrahlt in ARTE vom 10. bis 12. August – In der ARTE-Mediathek verfĂŒgbar bis 5. Februar 2022 (LINK)
Drei von neun Stunden angeschaut, keineswegs traumatisiert. Die berĂŒchtigten Aufnahmen angeblich ânicht fĂŒr Kinder und Jugendliche geeignetâ, laden zum Hinschauen ein, entsprechende haben sich vor einem halben Jahrhundert meiner Generation ins GedĂ€chtnis eingebrannt. Die neun Folgen geben Gelegenheit zu erneuter Begegnung und aktueller Einordnung. >>
Was bedeutet „links“ heute ? Stellschrauben benennt Sahra Wagenknecht (2021)
15.8.21    „LINKS“ – das heiĂt heute: an den Stellschrauben drehen, nicht an Zierschrauben! – Aber zuerst einmal die Kritik an einem Buch!
Sahra Wagenknecht: Die Selbstgerechten – Mein Gegenprogramm – fĂŒr Gemeinsinn und Zusammenhalt, Campus Verlag 2021
âWE COME AS FRIENDSâ (SĂŒdsudan) – Vorstellung der neuen Kolonialisten
Vor zwei Jahren hochgeladen (genau am 6.11.2018) und inzwischen 8x aufgerufen! Eine Schande!
Das sollte sich die verspielte post-koloniale Wohlstandsblase zu GemĂŒte fĂŒhren, und andere Features der Art, von denen es noch genĂŒgend gibt!
# Zweiter Versuch am 24.4. 2021 #
Billy Wilder Builds a Bridge – „The Appartment“ (1960)
(German version January 4, 2021 | LINK )
An anthropologist wrote to me these days: âYou talk gloomily about progress. I was born in 1960 and grew up believing in social progress, not just medical progress. It was difficult to deal with the corruption of human nature. The religions are right – it is an endless struggle with narcissism, greed and the desire to dominate. The Pende (R.D. Congo) answer is that we will all perish if we are not held back from the abyss by love. It is by no means that people naturally respect their elders, they are just afraid of what they will do if they are not respected and shown affection. >>
Billy Wilder baut eine BrĂŒcke – âDas Appartmentâ (1960)
Eine Anthropologin schrieb mir dieser Tage: âSie sprechen dĂŒster ĂŒber Fortschritt. Ich wurde 1960 geboren und bin im Glauben an sozialen Fortschritt aufgewachsen, nicht nur an medizinischen Fortschritt. Es war schwierig, mit der Korruption der menschlichen Natur umzugehen. Die Religionen haben Recht – es ist ein unendlicher Kampf mit Narzissmus, Gier und dem Wunsch zu dominieren. >>
„BedrohungsgefĂŒhle und Gestaltungszuversicht“ – Zwei Positionen
Von einem Freund in Halle hatte ich lange nichts mehr gehört oder gelesen. Als ich ihn vor zwei Wochen anrief, gab er mir den Hinweis auf seinen Essay zum Thema „Corona“, den die Kultur-Webseite von VERDI bereits im Mai veröffentlicht hatte.
Vom Einstieg und vielen Beobachtungen war ich begeistert. Aber der Essay schien mir zu lang, ich hatte noch keine Zeit. Die Ăberschrift machte mich auch neugierig: „Panzer zu Krankenwagen – BedrohungsgefĂŒhle und Gestaltungszuversicht – ein Essay“. Heute nahm ich mir Zeit. Da reizte mich darin manches zum Widerspruch.
Aber urteilen Sie selbst . Das erste Drittel des Textes liefere ich hier frei haus. Wenn sie ihn zu Ende lesen wollen, mĂŒssen Sie sich schon verlinken. Denn hier folgt auf das Drittel mein Kommentar. >>
Paul Feyerabend ĂŒber Experten in einer freien Gesellschaft
PAUL FEYERABEND â ES IST HĂCHSTE ZEIT, IHN WIEDER ZU LESEN, UM DEM KONZEPT FREIER MENSCHENÂ IM ZANGENGRIFF WISSENSCHAFT-TECHNISCHERÂ PRAXIS ETWAS MEHR BEACHTUNG ZU SCHENKEN.
Die folgenden Texte beruhen auf einem PrĂŒfungstext und zwei ArbeitsblĂ€ttern, die ich 1998 -2001 fĂŒr den Ethik-Unterricht der Klassenstufe13 zusammenstellte.
„Play it again, Sam“ – Bruce Gilley empfiehlt Afrika die „Rekolonisation“
AKTUALISIERTÂ Der Beitrag wurde ursprĂŒnglich am 2.9.2020Â hochgeladen.
Das Original ist im Netz auf Amerikanisch (Link) und in einem colloqial Französisch (En faveur du colonialisme.pdf) kostenlos abzurufen.    >>
Die Alten sind nicht so ‚pink‘ wie im Weltkulturenmuseum! AKTUELL
Veröffentlicht am 9. Dezember 2018      Stand des Nachdenkens am 11. 4. 2020 /24.5.2020
Nachdem ich mich notgedrungen lĂ€nger mit „Kolonialismus“ und „Unser Denken dekolonialisieren“ beschĂ€ftigt habe, bin ich zu der Ansicht gekommen, dass wir alten Menschen in der Ausstellung echt „kolonisiert werden“. Es ist ja ein Irrtum zu glauben, „Kolonisierung“ sei eine klare Sache mit definierter Front. Nein, sie kennt viele ĂberlĂ€ufer und Profiteure unter den „Kolonisierten“. Chancen eröffnet sie den einen, nimmt sie anderen. Schon deshalb finden Kurator*innen mĂŒhelos Mitmacher, Vorzeige-Individuen, Kreative und heute natĂŒrlich Influencer, die „Grey ist the New Pink“ verkörpern wollen.
So wie es mir und meinesgleichen heute ergeht, so erging es „1968“ den Kriegsgenerationen mit der Generation der „Achtundsechziger‘. Ihre bitteren und ihre desillusionierenden Erfahrungen konnten sie nicht vermitteln. Und entsprechend ihrer Sozialisation haben sie fast immer geschwiegen. Heute mĂŒssen wir das doch nicht.
Nicht erst mit der ‚PandĂ€mie‘ wird ein abstrakter Anspruch auf LebensverlĂ€ngerung ĂŒber jedes MaĂ hinaus stĂ€rker im Blick auf die sie finanzierenden Generationen in Zweifel gezogen. Ihre eigenen ‚Wertvorstellungen‘ politisierend, haben die ‚uns reprĂ€sentierenden‘ Eliten das in SelbstermĂ€chtigung fĂŒr unumstöĂlich erklĂ€rt, im Einklang mit morbiden Staatskirchen und interessierten Wirtschaftszweigen. Die wirtschaftlichen und sozialen Kosten werden nach dem shut-down nicht mehr vernachlĂ€ssigt werden können. Die uralte Frage nach sinnvollem Leben und wĂŒrdigem Sterben lĂ€sst sich auf Dauer nicht unterdrĂŒcken. Wenn mir jemand beilĂ€ufig erklĂ€rt, dass die ĂŒber neunzigjĂ€hrige Mutter „ein wahrer Cyborg“ sei, und wenn gleichzeitig PflegekrĂ€fte aus Ă€rmeren LĂ€ndern angelockt werden, wenn es an LandĂ€rzten und KinderĂ€rzten mangelt und man in vielen LĂ€ndern der Welt ohnehin schlechte Karten hat, dann stimmt doch etwas nicht mit der angeblich hohen Moral unseres Gesundheitssystems! Ich möchte heute meine Schicksalsgenossen daran erinnern: „Das Alter ist die wichtigste Todesursache“ (Hausarzt). Und: „Dass ein Leben ein Recht auf Leben impliziert, ist undurchfĂŒhrbar“ (H.Blumenberg „Die VollzĂ€hligkeit der Sterne“ 1997, S.95), auch wenn wir das selber gerne hĂ€tten.
*
In „Grey ist the New Pink“ (Link) spendet das Weltkulturenmuseum, Mainhattan mit einem Augenzwinkern Trost.
Dies ist ein Offener Brief an die sprichwörtlichen „schrecklichen Enkel“ des VilĂ©m Flusser (Link: S.28/29), die ĂŒberall das Ruder in die Hand genommen haben. Die setzen sogar eine ethnologische AusstellungÂ ĂŒber die Alten in die Welt und erzĂ€hlen dabei etwas von âMomentaufnahmen des Alternsâ.       Links: FAZ.net und SWR
4 Kommentare zu âDie Weissen halten unsere Geister gefangen â
Ăber âDie Weissen halten unsere Geister gefangen â â Unterwerfung, Magie und Entfremdung  â
Lauter Fassaden
Â
WĂ€hrend einfallslose Medien uns einreden wollen, unsere zahnlose âBundeswehrâ stelle eine reale Gefahr fĂŒr unser Ăberleben dar und beeintrĂ€chtige ĂŒberdies den dringend nötigen Beitrag Deutschlands zur Förderung von Frieden und Menschenrechten in der Welt, wĂ€hrend Medien mit Klima (groĂ) und Mikrofeinstaub (klein) âdie deutsche Angstâ noch gröĂer und âdeutscherâ reden und damit die letzten âwahren MĂ€nnerâ im Lande der AfD zutreiben, versuchen sie womöglich bloĂ, ihr Publikum von der Ă€rgerlichen und bitteren Erfahrung ablenken, die jeder alle Tage machen kann, dass Infrastruktur und gesellschaftliche Moral durch Betrug und Heuchelei jeden Tag weiter zerfallen. >>
„LIVETICKER“ DEUTSCHLAND ( Sorry, oft Pause wg. Ăberlastung )
2. August 2018, 21.00
Abendlicher Berufsverkehr. Urplötzlich der vertraute Klang aus versunkenen Tagen. „Autofahrer, schĂ€mt euch!“ schallt es ein Dutzend Mal von der Friedberger. Also ein Trupp „Friday for Future“. Ja, so waren die studentischen Aktivisten1968 auch. Kompromisslos naiv. Sie konnten und wollten nicht rechnen, so wie ihr Stammvater Marx wohl auch, bei dem es bekanntlich nicht zum Haushalten reichte. Eine Stimme ragte damals heraus. Ein Student auf dem S-Bahnsteig in Berlin, auf den Fahrplan starrend: „So was schaffen wir nie!“ Zwar konnte Mao konnte rechnen, aber auf chinesische Art undauf dem Abakus. Den verstanden wir auch nicht.
EU-Parlament 2019 – âRichtungswahlâ auf der Sandbank NEU
NACHSCHLAG 19.6.2019Â – TREPPENWITZ – oder ETWAS KORRESPONDENZ
“ ….. Wir hoffen, du arbeitest nicht zu sehr heruntergekĂŒhlt und kannst ein wenig fĂŒr dich tun. Und Vögeln wie Insekten lauschen. …..
Jetzt können wir uns wieder von der Europa-Wahl erholen, denn mit dem Gerangel um die Posten will niemand den ‚SouverĂ€n‘ belĂ€stigen.
Ich informiere mich jetzt wieder lieber ĂŒber HintergrĂŒnde im kostenlosen „Leserservice“ (Emails zur Auswahl) der Neuen ZĂŒricher Zeitung, etwa was die Nachbarn so machen, gestern, wie die DĂ€nemark seine „Ghettos wegplant“.
Bei einer Diskussion fiel mir eine bessere, weil bissigere Alternative zu den europaweiten „Fraktionen“ im Europa-Parlament ein: „Nationale“ beziehungsweise regionale Fraktionen, die entsprechend den Wahlergebnissen von ihren WĂ€hlern ‚zusammengestellt‘ wĂŒrden. Sie hĂ€tten nicht mit den Sprachbarrieren (ĂŒber Dolmetscher oder Pidgin-Englisch) zu kĂ€mpfen und kulturelle GrĂ€ben zu ĂŒberspringen. Sie mĂŒssten wie in einer nationalen GroĂen Koalition bereits in ihrem Rahmen Kompromisse finden, wenn sie im groĂen Chor ĂŒberhaupt gehört werden wollen.
Sie kĂ€mpften auf derselben Ebene wie ihre nationalen Regierungsvertreter im EuropĂ€ischen Rat und Ministerrat, könnten z.B. die Haltung ihrer Regierung stĂŒtzen oder auch desavouieren, beziehungsweise deren Positionswechsel vorbereiten.
Statt der bloĂ fiktiven ‚Integration‘ unwilliger EU-EuropĂ€er in einem groĂen ‚grenzenlosen‘ Schein-Parlament wĂŒrden die Parlamentarier fĂŒr ihre WĂ€hler wieder sichtbar und greifbar. Die nationalen Parlamente hĂ€tten ‚in BrĂŒssel‘ parlamentarische GegenĂŒber, ĂŒber deren Entscheidungen, eingegangene Kompromisse sie streiten könnten, denen sie aber auch den RĂŒcken stĂ€rken könnten.
Regionale ZusammenschlĂŒsse wĂ€ren in Grenzen frei zu bilden. Sie könnten öfter nahe der ‚Heimat‘ tagen. Das Parlamentsplenum wĂ€re ausgereiften Entscheidungen und hervorgehobenen Demonstrationen vorbehalten.
Ich sehe darin neue, in der jetzigen Situation sehr notwendige ReibungsflĂ€chen, fruchtbaren Streit, Themen fĂŒr öffentliche Kontroversen und vor allem Auffrischung fĂŒr die langweiligen ‚politischen‘ Medien heraufziehen.
Und ‚Scheinriesen‘ wie die stolzgeschwellten deutschen „GrĂŒnen“ und andere, die
nur regional punkten konnten, aber „BrĂŒssel“ als Hebel nutzen wollen, entstĂŒnden erst gar nicht.
‚BrĂŒssel‘ und das EU-Parlament haben nichts verstanden; die wollen ‚weiter so‘, solange es eben geht.
Punkt.
Es wird warm auf dem Balkon. ….“
Funktion: zur Aktualisierung von „WELCHE DER KLEINEN BETRĂGER SOLLEN WIR WĂHLEN?“ LINK Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Stand: 26.5. 0.30
NatĂŒrlich bleibt es nicht bei der âFDPâ, der Konkurrenten der âGrĂŒnenâ fĂŒr die Mehrheitsbeschaffung. Ich bekam eine bedenkenswerte Antwort : „Huh, Liberale wĂ€hlen und feiern gehen klingt ist fĂŒr mich die Resignation.„
Recht so: Einzelne gute Köpfe im Angebot Àndern daran auch nichts.
„Die FDP ist die Partei, die am stĂ€rksten fĂŒr all das steht, woran unsere Kultur gerade kollabiert: die aufgeblasene TechnologieglĂ€ubigkeit, eine weitere Unterhöhlung politischer Macht zugunsten von GroĂkapitalisten und die Ăberzeugung, dass beides dann schon irgendwie eine sozial stabile Gesellschaft formen wird (das geht vielleicht, wenn alle in ihrer Zufriedenheitsblase [wahlweise: FuĂball, Fernsehserien, Fitnessstudio, um die Welt Jetten, Saufen] ihr GlĂŒck finden). Da bevorzuge ich dann doch den politischen Stillstand und schieĂe meine Stimme in den Wind. (….) „
Ein anderer GesprĂ€chspartner findet, dass ‚die GrĂŒnen‘ neuerdings mit dem smarten Habeck noch technologieglĂ€ubiger als die FDP geworden seien , von der man ja nichts Besseres erwarten könne. Auch ich finde, dass sie damit und in ihrem freischwebenden hedonistischen ‚Alternativ‘-Gehabe ihre aufklĂ€rerische und orientierende Aufgabe in der Gesellschaft verraten haben.
ALSO DEN EIGENEN BLICK WEITER SCHĂRFEN!
Ich habe dieser Tage viel gelesen und Features angeschaut. Auf zwei erfreulich klare Ăbersichten in ard (wdr?) und 3sat möchte ich nĂ€her eingehen. >>
Welche der kleinen BetrĂŒger wollen wir wĂ€hlen?
K. und ich diskutieren ĂŒber die Europa-Wahl.
FĂŒr mich wĂ€re wichtig: „weniger“ Europa, aber auch weniger Beschiss. Die Parteistrategen gehen arbeitsteilig vor, wie sie es in den Koalitionen gelernt haben. Die GrĂŒnen wollen uns BĂŒrger umerziehen (Feinstaub, Diesel und Fahrverbote, willkĂŒrlich gesetzte Klimaziele, dazu „open borders“ ohne Kenntnis dessen, was nachkommt, Genderisierung der Umgangssprache), die SPD eiert so zwischen Marx und wem auch immer. CDU und CSU verteilen Beruhigungspillen, damit keine ProtestwĂ€hler zur AfD laufen, welche unentwegt die GroĂe Sturmglocke lĂ€utet.Â
ABER an die GroĂen wagen sie sich ALLE nicht – besonders zynisch sind seit jeher Verkehrminister und und Agrarminister der CSU, die anderen wirken eher hilflos. Das GroĂe Kabinett streitet sich um Wölfe, E-Roller, grundlose Grenzwerte, Fahrverbote, … aber wagt sich nicht an die Verursacher des Artensterbens (Konferenz in Paris), darunter auch deutsche GroĂagrarier, nicht an die RĂŒstungsproduzenten und die MĂŒllexporteure. Es subventioniert seit langem die privatwirtschaftlichen Konkurrenten des GĂŒterverkehrs der Bahn, die ihr doch gehört, subventioniert die Konzerne, die ihre Produktionsketten ĂŒber hundert und mehr LĂ€nder verteilen und stĂ€ndig mehr „Verkehr“ produzieren. Von den Profiteuren der chaotischen Steuersysteme nicht zu reden.
Wie bei einem permanenten DebĂŒtantinnenball werden von „der Politik“ stĂ€ndig irgendwelche Neuerungen eingefĂŒhrt, welche die ohnehin ausgedĂŒnnten niederen Verwaltungen ĂŒberfordern und ĂŒberlasten. Das kann nicht funktionieren! Kein Mensch blickt mehr durch. Jeder schaut wo er bleibt. Rette sich, wer kann. Sankt Florians-Prinzip! Die besten Lösungen werden nicht studiert und ĂŒbernommen, was ein normaler Mensch erwarten wĂŒrde. Aber wer sollte sich darum auch kĂŒmmern?
Ich entscheide mich wahrscheinlich fĂŒr die Liberalen und schau‘ bei denen lieber gar nicht so genau hin. Sie sind klein, sind Mehrheitsbeschaffer, weil sie anschlussfĂ€hig sind und auch in anderen LĂ€ndern „die Mitte“ reprĂ€sentieren. Was haben wir denn fĂŒr eine „Wahl“?! (Seit Jahren)
Wenn wir in derselben Stadt leben wĂŒrden, könnten wr wenigstens feiern und saufen!
Soweit fĂŒr heute (Interpretiere die Uhrzeit nicht falsch)Â Â Â Detlev
>>
DIE ZEIT ist ein progressiv geschminktes Lifestyle-Blatt
Begegnung mit der ZEIT nach Jahren, doch mit der dritten Nummer, Nr. 15, reicht’s mir.
Die dreiĂig knisternden Seiten groĂes dĂŒnnes ZeitungsblĂ€tter hochzuhalten, ist unbequem und anstrengend. FĂŒr die Parkbank oder den Economy- oder Zweite-Klasse-Bahnsitz ist DIE ZEIT zu sperrig, gerade richtig fĂŒr den Couchtisch â da ist er ja endlich!
Vorbild fĂŒr ‚politisch denkende‘ Menschen? Althistoriker Christian Meier! Wirklich?
Zu seinem 90. Geburtstag organisierte das Feuilleton in der FAZ ein Interview unter dem Titel „Weil wir Anarchiker waren“. GesprĂ€chsfĂŒhrung: JĂŒrgen Kaube, Simon StrauĂ.
Im Netz ist es fĂŒr Nichtabonnenten bezahlbar herunterzuladen (LINK), ich zitiere aus der Printausgabe vom 16. Februar 2019 aus der „Fortsetzung der Seite 11“ auf Seite 13.
Nein, das reicht nicht! >>
In tiefster ARTE-Nacht: Der Traum vom perfekten Tropenholz
Im ARTE 3.3.2019 Nachtprogramm :Â CONGO – GORILLASCHUTZ MIT KETTENSĂGEÂ Â Â 55′ WDR/ARTE
Francfort sur Main. Brocante en 2019 – Illumination spontanĂ©e du Moine
Ăcrit le 12.2., rĂ©digĂ© le 8.3.2019 (2nd version d’un Allemand)  Original allemand :LINK
La piĂšce devant moi serait-il authentique? Incroyable.
Je ne comprends toujours pas le marché mondial. Comment les biens matériels peuvent-ils migrer si indétectables? La richesse, incroyablement concentrée dans notre région, les suce irrésistiblement.
„Verantwortung Europas in der Welt“ – Bloss Feuilleton!
Sigmar Gabriel, Wolfgang Ischinger, Christoph von Marschall schreiben in der FAZ (8.9.2018 Nr.209 S.11). SIE MĂSSEN DIE LIBERALE ORDNUNG SCHĂTZEN â Die Alternative zum Weltuntergang heiĂt Verantwortung, nicht Raushalten. Sie antworten Peter Gauweiler („Die Kreuzritter der Moderne“ FAZ 25.8.2018)
Vergessen Sie diese „Debatte“ ! FĂŒr mich ist sie bereits gestorben. Die offenen Links hielten gerade mal drei Tage. Neues Spiel, neuer Hype. Nur nicht aufregen.: ‚Berlin‘ bereitet sich auf eine lauwarme ‚Interventions‘-Beteiligung in Syrien vor. Das Argumentationsbesteck wird bereits öffentlich desinfiziert.
Hat Trump den wunderbaren Deutschen im Weigerungsfall exorbitanten Strafzöllen gedroht oder will man bloĂ mitspielen? Man sieht sich wieder in fĂŒnf Jahren bei der Investigativ-Dokumentation.     16.9.18
Ach was. Ich weiĂ schon gar nicht mehr, wo ‚Syrien‘ liegt. (Vier Wochen spĂ€ter)
>>
Dank Gottes Hilfe auf der Insel Lampedusa gelandet (Fuocoammare)
„Fuocoammare“ , ein Dokumentarfilm von Gianfranco Rosi (I/F 2016), wurde in ARTE am 5.September gezeigt. Er wird erst einmal nicht wiederholt. (offizieller Trailer Link). Es werden aber DVD und Streaming angeboten.
 Ich gebe nur eine Szene wieder, eigentlich nur den Text dieser Szene – zunĂ€chst als deutschen Untertitel. Er sollte aber bald ersetzt werden durch die direkte Transkription des nigerianischen Englisch. Die Szene erschien mir als am ehesten greifbarer Moment, bei anderen verschlĂ€gt es mir die Sprache. Meine Gedanken sind noch nicht klar, aber sie drehen sich um eine Umkehrung der Perspektive. Lassen auch Sie die Worte erst einmal auf sich wirken!
FĂŒnfzigste Filmminute. Abend im Internierungslager. Der junge WortfĂŒhrer einer Gruppe von Nigerianern legt im Predigerton Zeugnis ab. Die Gruppe unterlegt seine epische ErzĂ€hlung mit einer Litanei in der Muttersprache, gegen Ende der Schilderung Rufe und immer lebhafter im Ton:
Museumsneubau in Frankfurt – Verblendungen statt Waschbeton.
Das umgebaute Historische Museum Frankfurt in post-faschistischem-proto-chinesischem Deutschland-Stil toppt noch die AltstadtĂŒberbauung vor dem Dom â ihrerseits finsteres Mittelalter, mit den Mitteln deutscher BaumĂ€rkte ins Werk gesetzt.
Dor Bahadur Bista und der Fatalismus. AnnÀherung
12. November 2015Â Â Thema: Nepal, Perspektiven der Unterentwicklung,
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Arzt in Afghanistan 1987 (Vortrag)
Im Dezember 1987 lud die Junge Union des Hochtaunuskreises zu einem Vortrag mit Film nach Usingen ein. Der Vortragende war ein ansĂ€ssiger Arzt, der jahrelang in seinem Urlaub nach Afghanistan flog, um dort auf dem flachen Land medizinisch zu helfen. Er wollte damit auch sicher gehen, dass die HilfsgĂŒter bei den Menschen ankamen. >>
Erdbeben in Nepal
Naturgewalten und Magie – aus Sicht lokaler Hilfsgeister
Â
Der Essay von Freddy Langer in der FAZ vom 30.4.2015 âDoch am Ende ist der Mensch nur ein Insektâ (Nepal-Am Ende… Mensch…Insekt (pdf) von der faznet-Seite kopiert) hat mich gepackt. >>