Themen-Archiv: “WIE GEHT’S UNS DENN HEUTE?”

Die meisten Dummheiten verdienen nicht mehr als zwei Sätze, mehr ist eigentlich Luxus. Es klappt nicht, aber ich gebe mir Mühe.

„Wenn es mir doch gruselte….!“ Flusser zum Hundertsten

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Wenn Vilém Flusser schrieb: Wir bauen uns nach Belieben eine Geschichte, wir sind mit unseren Fingerspitzen spielerisch kreativ. Dafür steht uns alles digitalisiert zur Verfügung, was frühere Zivilisationen geschaffen haben, wir brauchen keine Lehrer mehr ….. kam mir das Gruseln.
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Frankfurter Flohmarkt am Nordufer! Bis August ist er ruiniert.

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Frankfurter Flohmarkt am Nordufer! Sobald wie möglich zurück auf die Südseite, Schaukainkai! Man darf nicht bis August warten. Bis August ist er ruiniert.

Bis  einschliesslich 30. Mai ohnehin abgesagt!    Quelle: frankfurt-tourismus.de (LINK)       20.3.

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Falsche Beobachtungen? Dumme Fragen? Unnütze Aufregung?

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16.1.2020 Leserbrief an die FAZ :  Kritik am Angebot der Rubrik “Natur und Wissenschaft”
Ich lese seit Jahrzehnten die Seiten „N“ und verwandte sie auch gern im Oberstufenunterricht (Ethik). Das lag auch an der Sprachkultur. Im Unterschied zur damaligen FR wurde nicht einfach akademische Essays unbearbeitet über eine oder zwei Druckseiten gekippt, sondern der Kern der jeweiligen Frage fachjournalistisch zubereitet. In den vergangenen Jahren hat sich der Umfang von „NuW“ leider zweimal verringert. Damit muss man leben, aber in der letzten Zeit scheint mir auch der Inhalt immer dünner und in die Abteilung ‚Vermischte Nachrichten’ abzugleiten. Dabei sollte man fordern: Nur noch das Wichtigste!
Zwei Ausgaben sollen meine Kritik illustrieren.
„Kein Ende des Organmangels“ (8.1.20, N2 scheint Bezug zu nehmen auf einen entsprechenden transplantations-lobbyistischen Artikel im Feuilleton ein paar Tage zuvor. Das ist aber keine Debatte. Daneben standen isoliert ein paar Krümel aus der Forschung „Hält dein Seil?“ oder „Vegane Fehlerkultur“. Vielleicht werde ich ja immer dümmer, aber ich fand schon den Titel verdreht: statt einem orientierenden Eingangssatz über den Forschungskontext „Mutation“ das (un)geistvolle Wort ‚vegan’.
Am 31.12.19 wurde schon unter dem sibyllinischen Titel „Kann man politisches Vertrauen bauen“ der „Blockchain“-Experte Jason Potts befragt zu „noch in einer frühen Experimentierphase“ befindlichen Anwendungen der Technologie in der politischen Sphäre. Im Ergebnis, versichert er hemdsärmlig, bekämen Regierungsapparate mehr Freiräume für wesentliche Aufgaben. Kommt dieses „Interview“ nicht zehn Jahre zu früh? Es ist unausgegoren und nutzlos.
Ein drittes Beispiel, meinem Bereich näher liegend: „Papers sind geduldig“. Auch ich bin häufiger „zu Gast“ bei academia.edu (8.1.20 N3). Ich bekomme von deren ‚Algorithmus’ Lesevorschläge aufgrund vorhergehender Downloads. Ich lachte anfangs noch, wenn es gleich ein „bulk“ dreißig angeblich passenden Artikeln aus aller Welt sein sollte, der mir Wochen weiterer Recherchen zu ersparen versprach, aber das wäre dann ja schon kostenpflichtiges „Premium“ gewesen, also harmlos. Und es gibt die Antworttaste mit der Frage: „Ein guter Vorschlag?“, um weitere abzuwehren. W.Kemp spekuliert von „Utopie“ und „vielleicht die reine Digitalität zu fassen“, vom digitalen Unbewussten“, von den ‚Heroen’ W.Benjamin und Mc Luhan und vom „offenem Kunstwerk“. Seine Beispiele sind blutleer, schon weil er nicht Seiten und Namen nennt. Welchen Zeitungsleser soll das Raunen auf der spekulativen Couch interessieren?
Dass „mit relativ wenig Forschung“ auch akzeptable Paper“ erstellt und hier publiziert werden – ein Eindruck, den ich teile – hängt von den Autoren ab, und die kann man kontaktieren und ihnen „folgen“ will oder nicht. Man muss sie ja nicht lesen, wie der Artikel auf N4 („Wie weit darf Verfälschung gehen?“) in vergleichbaren Fällen vorschlägt. Über academia.edu führen viele Wege in die reale Welt wissenschaftlicher Forschung, an Institute und zu lohnendem Austausch mit unterschiedlichen Autoren, zu ‚Grünschnäbeln’ wie zu Experten. Es ist eine „Kontaktseite“. Der beklagte Konformismus der angebotenen „Papers“ hat natürlich mit der ‚personalisierenden’ Orientierung an meinen vorigen Downloads zu tun und mit dem globalisierten Angebot.
Der Konformismus („ziemlich konform“) in den kulturwissenschaftlichen und „sozialpsychologischen“ Sektoren spiegelt in meinen Augen vor allem den Einfluss von Moden, political correctness und zunehmenden Konformismus in der Universitätsausbildung und in den – die raren Jobs anbietenden – Kulturinstitutionen. Beunruhigend an academia.edu finde ich die gefühlt hundert Seiten ihrer zudem fremdsprachlichen Geschäftsbedingungen, die mich von weiteren Uploads abhalten.
Am 16.1. durch Bundestagsbeschluss überholt, darum habe ich den vorbereiteten Leserbrief nicht abgeschickt, doch man wird es wieder versuchen!  –

Zum Artikel „Die geringere Zumutung“ von Philosoph Nikolaus Knoepffler und Chirurg Utz Settmacher Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8.1.2020, S.9 (Feuilleton)

Kurzfassung:

Wir sind hungrig auf Transplantationsorgane und fordern die bequemere „Widerspruchslösung“

Zwei Experten betätigen sich als Propagandisten, um die Leser von weiteren Eingriffen in das Sterben zu überzeugen. Sie behaupten, dass ihr Pool über mehr geeignete Organe verfügen wird, wenn die Duldung einer Entnahme von Organen auch in Deutschland „Normalität“ wird. Dazu versuchen sie, das Problem auf die Frage der „Zumutbarkeit“ der Beschaffung einzuengen. Sie setzen „Duldung“ mit „Spende“ gleich und versprechen zudem einfachere „Angehörigengespräche“, das sei doch für beide Seiten „humaner“. Dabei sind Sorge und Rücksichtnahme auf Patienten und Angehörige im Gesundheitssystem zur Farce geworden. Sie werden in der Praxis kaum vergütet, während immer teurere technische Apparaturen und Anwendungen Geld bringen und das Sozialprodukt mehren.
Zwar wird von den Autoren das „Mephisto“-Urteil des Verfassungsgerichts soweit zitiert, „dass die Menschenwürde nicht mit dem Tod endet“, aber das soll zwar für das „Persönlichkeitsrecht“ eines Verstorbenen gelten, etwa gegenüber einem Biografen, aber nicht für seinen Leib. Denn man konstruiert einen „kategorialen Unterschied zwischen der Würde der Lebenden und der Würde der Toten“. Der eben noch unter uns lebende potentielle „Spender“ wird umstandslos seiner integralen „Menschenwürde“ entkleidet und bekommt eine eingeschränkte „Würde des Leichnams“ übergestreift, flatternd wie ein Patientenkittel. „Der Ganzhirntod ist mit einer inneren Enthauptung vergleichbar.“
Eilfertig betonen die Autoren, es seien „keine Nachteile für die Ablehnenden“ zu erwarten, wo ihre Ablehnung sie dauerhaft im System begleiten wird! Man muss nicht in die VR China schauen, um zu erkennen, was auch in Europa droht.
Und nehmen wir einmal an, von der Angebotsseite her könnten alle Transplantationswünsche erfüllt werden, dann kämen bereits die nächsten systemischen und „ethischen“ Probleme, etwa eine Beschränkung der Empfänger wegen für die Gesamtheit der Versicherten untragbarer Kosten.
Wo es um so persönliche Dinge wie Leben und Sterben in Würde geht, wagen es elitäre Mitglieder akademischer „Ethikzentren“, aus dem juristischen Begriffsreservoir und willfähriger Medizinstatistik sogenannte „Kriterien“ zu destillieren, die anschließend mit staatlicher Sanktionsgewalt versehen werden. Für das breite Publikum werden dreist die – durch häufige Verwendung ausgeleierten – Parolen „Solidarität“ und christliche „Nächstenliebe“ mobilisiert.
Dass nach ihren medizinischen Verbrechen im 20. Jahrhundert – nicht nur in Deutschland – die Mediziner als Berufsgruppe ihren „humanitären“ Anspruch immer noch öffentlich vor sich hertragen dürfen, sehe ich als andauernden Skandal. Ähnliches gilt für ‘die furchtbaren Juristen’ (des ‘Dritten Reichs’ und danach). Damit sollte sich vielleicht der Philosoph und Dekan auch noch einmal beschäftigen. Akademische Historiker sind leider zu diskret.

 

4.1.2020   Wer stoppt die ‘nützlichen Idioten’ einer forcierten Digitalisierung?
Während man den Bürgern noch den Umgang mit Behörden über die App des Smartphone als verlockend darstellt, werden in Hessen getrade mal ein paar Stadtverwaltungen und eine Universität (Gießen) erfolgreich ge’hackt’ und für einige Zeit außer Gefecht gesetzt.
Und wie lautet die Antwort darauf? ‘The Game Must Go On’, also Versprechungen weiterer Aufrüstung und eines  Ausbaus der notorisch unterbesetzten Cybersicherheit. Dabei muss jeder wissen, dass “Wettrüsten” eine schier endlose und immer teurere Spirale in Gang setzt.
Was war so schlimm am Papierverbrauch für den Schriftverkehr mit der Obrigkeit ? Mit dem Wechsel des Mediums haben sich doch nur die Formen der Unterwerfung geändert, oft sogar verschärft.  Auf jeden Fall muss man nach den Profiteuren fragen und nach ihren ‘nützlichen Idioten’ (Lenin) in den Verwaltungen.
Die Perspektiven für den privaten Internetnutzer verfinstern sich. Selber in seinen Aktivitäten immer umfassender durchleuchtet, bleibt er (oder sie) immer häufiger in immer höheren ‘Fire Walls’ und in Bezahlsystemen hängen. Wiederholte Daten-Lecks und immer raffiniertere ‘Viren’ und ‘Trojaner’ lassen Dienstleistungen ausfallen, auf die man sich früher verlassen konnte. Wenn gefälschte Adressen nur noch für Experten erkennbar sind und ein einziger Mausklick bereits Datendiebstahl und Erpressung das Tor öffnet, ist der ‘Nutzer wider Willen’ unübersehbaren Risiken ausgesetzt ( > ein aktueller Link zum Thema ‘Emotet’, hr info ‘netzwelt’-Interview). Sobald man aus dem Netz aussteigt, ist man abgemeldet, kann man sich wohl bald die Kugel geben.

 

WELT-BIODIVERSITÄTS-BERICHT

Kommentar zum Bericht in der FAZ vom Mai 2019 in der Rubrik „Natur und Wissenschaft“
Die Pointe war:
„Die Biodiversitätskonvention (Rio 1992) ist immer im Schatten des Klima-Themas geblieben, mit mäßigem Erfolg …. die Kohlendioxidemissionen wachsen und wachsen. Sie hat bis zu diesem Montag weniger Schlagzeilen gemacht und noch seltener die Mächtigen der Welt beschäftigt. Von der Konvention gegen die Wüstenbildung wissen überhaupt nur Experten.“
Bevor man sich zu den „Auswege(n)“ weiterleiten lässt, empfiehlt es sich innezuhalten und zu fragen:  Was macht den Unterschied für die Menschheit zur früheren Klimageschichte?
Die  Antwort des Autor: „.. der Klimawandel wird uns doppelt und dreifach zusetzen .“ (1.Sp.)
Ja,  wegen der extrem verkleinerten traditionellen „Auswege“ der Wanderung und Flucht:
Für die paar tausend Jahre des Neolithikum galt immerhin, dass zwar ‚Reiche’ in dramatischen oder stillen Katastrophen untergingen, aber Menschen auswandern und irgendwo auf bescheidenem Niveau neu anfangen konnten. Dafür ist künftig kein Platz mehr (Desertifizierung, Überflutungsgebiete…)
Die traditionellen individuellen Chancen der Anpassung sind für das Gros der verstädterten und entwurzelten, in beiden Fällen von hochkomplexen Systemleistungen abhängigen Menschen verschwunden.
Ich nenne als weiteren Grund – wenn es den noch brauchte – die von Kapitalinteressen gesteuerten technologischen Lösungswege.
Die Autoren fordern eine „Rechte-Revolution“ ein, die bewirken soll, dass durch eine echte weiträumige „Renaturierung“ , „Naturschutz“, zugleich der „Klimaschutz“ verbessert wird, weil darin neue CO2-Lager entstehen. Das ist nur theoretisch eine Lösung. Denn sie finden keinen ehrlichen Treuhänder. Sie erkennen darin das „Gefangenendilemma“ der Spieltheorie, kurz gesagt: Den Schaden haben systemisch nicht die Verursacher, die Folgen treffen die Falschen. (4.Spalte)
Das gemeinsame existentielle Interesse, das Gemeinwohl wäre treffend als herrenloses Gut charakterisiert. Was man im ‘finsteren’ Mittelalter „Allmende“ nannte, trug das mittelalterlicher Dorf Verantwortung, und später der Grundherr, der die Bauern daraus vertrieb. Wir suchen vergeblich einen politischen Souverän, wie alle vormodernen Staaten ihn besaßen und dessen Nachruf die bürgerliche Gesellschaft  als „Absolutismus“ oder „Despotie“ systematisch beschädigt hat, zumindest als „Polizeystaat“. Wenn die Fürsten ihre Territorien als eigenen Besitz bewirtschafteten, so waren deren Ressourcen doch nicht als herrenloses Gut schutzlos. Und ihre Stände und Untertanen hatten in Europa genügend Sonderrechte („Privilegien“), um dem „Souverän“ Grenzen zu setzen.
Die zerstrittenen politischen Institutionen von heute treffen ihre Entscheidungen  bedrängt von Tausenden von Lobbyisten. Alarmierte Ökologen träumen da schon verdächtig oft von Erziehungsdiktatur – wie bereits Bahro damals in der DDR. Aber was können Öko-Aktivisten – etwa die Gesundheitsapostel – am ehesten durchsetzen? Die bürokratische Drangsalierung von Bürgern durch Symbolpolitik. Die funktioniert nur mit Duldung oder Rückhalt von gut organisierten Interessengruppen, wenn diese ihre materiellen Interessen oder Ideologien mit dem Gemeinwohl schmücken wollen oder neue Geschäftsideen darin entdecken.
Auf den Abfluss  öffentlicher Gelder wird – entweder lärmend oder unauffällig – so Einfluss genommen, dass sie durch die eigene Tasche fließen. Am proklamierten Erfolg der gemeinsamen Sache ist man desinteressiert, also dass staatliche Förderung von ‘Forschung und Entwicklung’ in hellem Licht dasteht. Eine Unzahl von Studien und Pilotprojekten entstehen aus dieser Mesalliance.

 

18. März 2019 Ein weiterer ohnmächtiger Ausfall des alten ‚Nestbeschmutzers’:
 Die Bürger haben kapituliert.
Und gerade die Bürgerlichen, die Studierten. Sie sind zu zerstreut, um sich für Zusammenhänge zu interessieren. Etwa zwischen ihrem Konsumstil, dem Aufwand, den sie treiben und dem Geiz, dem sie frönen, zwischen ihrem Coffee to go und ihren in Plastik gehüllten Zwergenportionen und dem Müllexport, ihrem Herrenleben und der Sklavenarbeit bei foodora und amazon….
Sie lassen sich von dem Chor der Medien vorgeben, worüber sie sich gerade aufregen. Die Zeitungsleser unter ihnen lesen sie täglich, aber wozu ist das gut, wenn man es gleich wieder vergisst. Da müsste man ja bewusst auswählen, dass man auch Unbequemes zur Kenntnis nimmt, vielleicht sogar gegen die Macht erfolgreicher Formate.
8. Januar 2019 : Mein Feedback zur Abmeldung vom SZ-Newsletter
Sehr geehrte Redaktion,
ich bin 74 Jahre alt, pensionierter, früher engagierter Gymnasiallehrer (Pol,G,Eth,F) und
füttere seit fünf Jahren meinen kulturellen Blog. Soweit zu mir.
Nun zur Abmeldung. FAZ oder SZ kaufe ich mir zweimal die Woche am Kiosk, höre aktuell dlf und lese gern “Newsletter”, vor allem aber auch kürzere wissenschaftliche Artikel. Seit ein paar Wochen parallel “NZZ-am-Morgen”. Ich bin in Versuchung, die digitale NZZ zu abonnieren.
Es mag Zufall sein, dass ich dort mehr substanzielle Artikel angeboten bekam, weniger
Berliner oder Münchner Politklatsch oder Human Interest; Prantls Granteln hatte ich
bereits früher abbestellt.
NZZ- Also weniger Bemühung um Werte-Nachschulung für dickköpfige deutsche und EU-Erwachsene als eine gewisse Distanz zu bundesdeutschen Bauchschmerzen – und vor
allem mehr Analysen. Vielleicht lag’s an den Redakteuren, die allabendlich die Auswahl
trafen.
Konkret konnte ich auch die Themen VR China (und Afrika) vergleichen. Unangenehm ist
mir in Erinnerung “China Mythen statt Wachstum” (5.1.) von Lea Deuber, konventionell
und getränkt mit Ressentiments. Fanden Sie niemanden mit größerer Erfahrung? War ihr
Wirtschaftsjournalismus in Shanghai mit den Themen der ausländischen Investoren
wirklich die passende Qualifikation?
Vielleicht ist Ihnen mein Brief nützlich, sonst eben nicht. Ich bin zugegebenermaßen
enttäuscht. Danke für den Newsletter

KULTUR STAAT MINISTER(IN) SUBVENTIONSKULTUR

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In einem Porträt der Kulturstaatsministerin  –Macht und maximale Verflechtung“ in der SZ vom 26. Oktober 2018 – hat Jörg Häntzschel das fein gesponnene Netz der Hardcore-Politikerin Monika Grütters skizziert. Wie gut, dass ich keine Staatsknete brauche. >>

Lauter Fassaden

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Während einfallslose Medien uns einreden wollen, unsere zahnlose „Bundeswehr“ stelle eine reale Gefahr für unser Überleben dar und beeinträchtige überdies den dringend nötigen Beitrag Deutschlands zur Förderung von Frieden und Menschenrechten in der Welt, während Medien mit Klima (groß) und Mikrofeinstaub (klein) „die deutsche Angst“ noch größer und „deutscher“ reden und damit die letzten ‚wahren Männer’ im Lande der AfD zutreiben, versuchen sie womöglich bloß, ihr Publikum von der ärgerlichen und bitteren Erfahrung ablenken, die jeder alle Tage machen kann, dass Infrastruktur und gesellschaftliche Moral durch Betrug und Heuchelei jeden Tag weiter zerfallen. >>

“LIVETICKER” DEUTSCHLAND ( Sorry, oft Pause wg. Überlastung )

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2. August 2018, 21.00

Abendlicher Berufsverkehr.  Urplötzlich der vertraute Klang aus versunkenen Tagen. “Autofahrer, schämt euch!” schallt es ein Dutzend Mal von der Friedberger. Also ein Trupp “Friday for Future”. Ja, so waren die studentischen Aktivisten1968 auch. Kompromisslos naiv. Sie konnten und wollten nicht rechnen, so wie ihr Stammvater Marx wohl auch, bei dem es bekanntlich nicht zum Haushalten reichte. Eine Stimme ragte damals heraus. Ein Student auf dem S-Bahnsteig in Berlin, auf den Fahrplan starrend: “So was schaffen wir nie!” Zwar konnte Mao konnte rechnen, aber auf chinesische Art undauf dem Abakus. Den verstanden wir auch nicht.

EU-Parlament 2019 – „Richtungswahl“ auf der Sandbank NEU

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NACHSCHLAG 19.6.2019  – TREPPENWITZ – oder ETWAS KORRESPONDENZ

” ….. Wir hoffen, du arbeitest nicht zu sehr heruntergekühlt und kannst ein wenig für dich tun. Und Vögeln wie Insekten lauschen. …..
Jetzt können wir uns wieder von der Europa-Wahl erholen, denn mit dem Gerangel um die Posten will niemand den ‘Souverän’ belästigen.
Ich informiere mich jetzt wieder lieber über Hintergründe im kostenlosen “Leserservice” (Emails zur Auswahl) der Neuen Züricher Zeitung, etwa was die Nachbarn so machen, gestern, wie die Dänemark seine “Ghettos wegplant”.
Bei einer Diskussion fiel mir eine bessere, weil bissigere Alternative zu den europaweiten “Fraktionen” im Europa-Parlament ein: “Nationale” beziehungsweise regionale Fraktionen, die entsprechend den Wahlergebnissen von ihren Wählern ‘zusammengestellt’ würden. Sie hätten nicht mit den Sprachbarrieren (über Dolmetscher oder Pidgin-Englisch) zu kämpfen und kulturelle Gräben zu überspringen. Sie müssten wie in einer nationalen Großen Koalition bereits in ihrem Rahmen Kompromisse finden, wenn sie im großen Chor überhaupt gehört werden wollen.
Sie kämpften auf derselben Ebene wie ihre nationalen Regierungsvertreter im Europäischen Rat  und Ministerrat, könnten z.B. die Haltung ihrer Regierung stützen oder auch desavouieren, beziehungsweise deren Positionswechsel vorbereiten.
Statt der bloß fiktiven ‘Integration’ unwilliger EU-Europäer in einem großen ‘grenzenlosen’ Schein-Parlament würden die Parlamentarier für ihre Wähler wieder sichtbar und greifbar. Die nationalen Parlamente hätten ‘in Brüssel’ parlamentarische Gegenüber, über deren Entscheidungen, eingegangene Kompromisse sie streiten könnten, denen sie aber auch den Rücken stärken könnten.
Regionale Zusammenschlüsse wären in Grenzen frei zu bilden. Sie könnten öfter nahe der ‘Heimat’ tagen. Das Parlamentsplenum wäre ausgereiften Entscheidungen und hervorgehobenen Demonstrationen vorbehalten.
Ich sehe darin neue, in der jetzigen Situation sehr notwendige Reibungsflächen, fruchtbaren Streit, Themen für öffentliche Kontroversen und vor allem Auffrischung für die langweiligen ‘politischen’ Medien heraufziehen.
Und ‘Scheinriesen’ wie die stolzgeschwellten deutschen “Grünen” und andere, die
nur regional punkten konnten, aber “Brüssel” als Hebel nutzen wollen, entstünden erst gar nicht.
‘Brüssel’ und das EU-Parlament haben nichts verstanden; die wollen ‘weiter so’, solange es eben geht.
Punkt.
Es wird warm auf dem Balkon. ….”

 

Funktion: zur Aktualisierung von “WELCHE DER KLEINEN BETRÜGER SOLLEN WIR WÄHLEN?” LINK                                        Stand: 26.5. 0.30

Natürlich bleibt es nicht bei der “FDP“, der Konkurrenten der „Grünen“ für die Mehrheitsbeschaffung. Ich bekam eine bedenkenswerte  Antwort : “Huh, Liberale wählen und feiern gehen klingt ist für mich die Resignation.

Recht so: Einzelne gute Köpfe im Angebot ändern daran auch nichts.

“Die FDP ist die Partei, die am stärksten für all das steht, woran unsere Kultur gerade kollabiert: die aufgeblasene Technologiegläubigkeit, eine weitere Unterhöhlung politischer Macht zugunsten von Großkapitalisten und die Überzeugung, dass beides dann schon irgendwie eine sozial stabile Gesellschaft formen wird (das geht vielleicht, wenn alle in ihrer Zufriedenheitsblase [wahlweise: Fußball, Fernsehserien, Fitnessstudio, um die Welt Jetten, Saufen] ihr Glück finden). Da bevorzuge ich dann doch den politischen Stillstand und schieße meine Stimme in den Wind. (….) “

Ein anderer Gesprächspartner findet, dass ‘die Grünen’ neuerdings mit dem smarten Habeck noch technologiegläubiger als die FDP geworden seien , von der man ja nichts Besseres erwarten könne. Auch ich finde, dass sie damit und in ihrem freischwebenden hedonistischen ‘Alternativ’-Gehabe ihre aufklärerische und orientierende Aufgabe in der Gesellschaft verraten haben.

 

ALSO DEN EIGENEN BLICK WEITER SCHÄRFEN!

Ich habe dieser Tage viel gelesen und Features angeschaut. Auf zwei erfreulich klare Übersichten in ard (wdr?) und 3sat möchte ich näher eingehen. >>

Gastkommentar “Europa” und “EU” – zu “Richtungswahl…..”

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Autor: Paul Pfeffer am 27.Mai 2019

Der Link zu  “Richtungswahl auf der Sandbank”

 

Kommentar

 

Ich ärgere mich immer, wenn die Begriffe “Europa” und “EU” synonym gebraucht werden. Gerade im abgelaufenen Wahlkampf zur Wahl des Europäischen Parlaments wurde der Unterschied meist unterschlagen. Ich kann aber ein überzeugter (deutscher) Europäer sein und gleichzeitig die EU als Fehlkonstruktion ansehen.

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Welche der kleinen Betrüger wollen wir wählen?

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K. und ich diskutieren über die Europa-Wahl.

Für mich wäre wichtig: “weniger” Europa, aber auch weniger Beschiss. Die Parteistrategen gehen arbeitsteilig vor, wie sie es in den Koalitionen gelernt haben. Die Grünen  wollen uns Bürger umerziehen (Feinstaub, Diesel und Fahrverbote, willkürlich gesetzte Klimaziele, dazu “open borders” ohne Kenntnis dessen, was nachkommt, Genderisierung der Umgangssprache), die SPD eiert so zwischen Marx und wem auch immer. CDU und CSU verteilen Beruhigungspillen, damit keine Protestwähler zur AfD laufen, welche unentwegt die Große Sturmglocke läutet. 

ABER an die Großen wagen sie sich ALLE nicht – besonders zynisch sind seit jeher Verkehrminister und und Agrarminister der CSU, die anderen wirken eher hilflos. Das Große Kabinett streitet sich um Wölfe, E-Roller, grundlose Grenzwerte, Fahrverbote, … aber wagt sich nicht an die Verursacher des Artensterbens (Konferenz in Paris), darunter auch deutsche Großagrarier, nicht an die Rüstungsproduzenten und die Müllexporteure. Es subventioniert  seit langem die privatwirtschaftlichen Konkurrenten des Güterverkehrs der Bahn, die ihr doch gehört, subventioniert die Konzerne, die ihre Produktionsketten über hundert und mehr Länder verteilen und ständig mehr “Verkehr” produzieren. Von den Profiteuren der chaotischen Steuersysteme nicht zu reden.

Wie bei einem permanenten Debütantinnenball werden von “der Politik” ständig irgendwelche Neuerungen eingeführt, welche die ohnehin ausgedünnten niederen Verwaltungen überfordern und überlasten. Das kann nicht funktionieren! Kein Mensch blickt mehr durch. Jeder schaut wo er bleibt. Rette sich, wer kann. Sankt Florians-Prinzip! Die besten Lösungen werden nicht studiert und übernommen, was ein normaler Mensch erwarten würde. Aber wer sollte sich darum auch kümmern?

Ich entscheide mich wahrscheinlich für die Liberalen und schau’ bei denen lieber gar nicht so genau hin. Sie sind klein, sind Mehrheitsbeschaffer, weil sie anschlussfähig sind und auch in anderen Ländern “die Mitte”  repräsentieren. Was haben wir denn für eine “Wahl”?!  (Seit Jahren)
Wenn wir in derselben Stadt leben würden, könnten wr wenigstens feiern und saufen!

Soweit für heute (Interpretiere die Uhrzeit nicht falsch)    Detlev
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DIE ZEIT ist ein progressiv geschminktes Lifestyle-Blatt

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Begegnung mit der ZEIT nach Jahren, doch mit der dritten Nummer, Nr. 15, reicht’s mir.

Die dreißig knisternden Seiten großes dünnes Zeitungsblätter hochzuhalten, ist unbequem und anstrengend. Für die Parkbank oder den Economy- oder Zweite-Klasse-Bahnsitz ist DIE ZEIT zu sperrig, gerade richtig für den Couchtisch – da ist er ja endlich!

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Das MAK K Frankfurt – 6 Jahre am Puls der Zeit sind genug

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Die Wolken ziehen flott über Frankfurt hinweg, es regnet selten. Wozu auch?

Sechs Jahre habe ich mich gegrämt über den massiven Substanzverlust im ehemaligen Museum für Kunsthandwerk. Was für ein gediegener Name, und so präzise!

Erst kamen Jahre der Bausanierung, dann die Kulturrevolution K, die die Säle leerfegte. >>

“Verantwortung Europas in der Welt” – Bloss Feuilleton!

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Sigmar Gabriel, Wolfgang Ischinger, Christoph von Marschall schreiben in der FAZ (8.9.2018 Nr.209 S.11). SIE MÜSSEN DIE LIBERALE ORDNUNG SCHÜTZEN – Die Alternative zum Weltuntergang heißt Verantwortung, nicht Raushalten. Sie antworten Peter Gauweiler (“Die Kreuzritter der Moderne” FAZ 25.8.2018)
Vergessen Sie diese “Debatte” ! Für mich ist sie bereits gestorben. Die offenen Links hielten gerade mal drei Tage. Neues Spiel, neuer Hype. Nur nicht aufregen.: ‘Berlin’ bereitet sich  auf eine lauwarme ‘Interventions’-Beteiligung in Syrien vor. Das Argumentationsbesteck wird bereits öffentlich desinfiziert.
Hat Trump den wunderbaren Deutschen im Weigerungsfall exorbitanten Strafzöllen gedroht oder will man bloß mitspielen?  Man sieht sich wieder in fünf Jahren bei der Investigativ-Dokumentation.      16.9.18

Ach was. Ich weiß schon gar nicht mehr, wo ‘Syrien’ liegt.  (Vier Wochen später)

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Ein Jahrhundert nach Alekseev – Der ‚alte Greis’ China wird jung, der Westen altert.

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9.7.18 – 9.9.2018
Alekseevs Reisetagebuch von 1907 (Link) macht dem Leser die Probleme Chinas in ihrer ganzen Tiefe bewusst, mehr als Thoralf Kleins Quellenstudie (Link) aus der Perspektive der geistig beschränkten Basler Mission das kann. Denn auf dem Land ging das elende Leben ja irgendwie weiter, wie bereits seit Jahrhunderten.
Nach Alekseevs Eindrücken und Gesprächen 1907 zwischen Peking, Schantung und Sian erschienen Chinas Probleme unlösbar. Wo sollte man überhaupt anfangen? >>

„START UP-NATION ISRAEL“ – Von Israel lernen !?

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Der Beitrag (Juni 2012) erscheint gemeinsam mit weiteren aus den vergangenen zwanzig Jahren, die gerade heute nicht verloren gehen sollen. 25.5.2018

Dan Senor, Saul Singer:

START-UP NATION ISRAEL – Was wir vom innovativsten Land der Welt lernen können (Bestsellerliste Wallstreet Journal 2009, dt. Hanser 2012)

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Museumsneubau in Frankfurt – Verblendungen statt Waschbeton.

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Das umgebaute Historische Museum Frankfurt in post-faschistischem-proto-chinesischem Deutschland-Stil toppt noch die Altstadtüberbauung vor dem Dom – ihrerseits finsteres Mittelalter, mit den Mitteln deutscher Baumärkte ins Werk gesetzt.

12.Feb.2018 - Gegenüber das einzige Fachwerkhaus - Haus Wertheym - das den Altstadtbrand 1944 überstand.

12.Feb.2018 – Gegenüber das einzige Fachwerkhaus – Haus Wertheym – das den Altstadtbrand 1944 überstand. ( Fotos Gv. Anklicken!)

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Eins, zwei, drei, ich twitter’ mich frei – aktuell

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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Menge ‘schlechter’ Nachrichten, die über ‘Qualitätsmedien’, also ‘gute’, aus der realen Welt in meinen geruhsamen Alltag stürmen, ist gerademal überwältigend, ich brauche eine Winterpause. Stattdessen möchte ich Ihnen meinen Afrika-Blog empfehlen; da sind wenigstens noch ein paar Entdeckungen zu machen, zwar auch in der ‘realen Welt’, aber ebenso an ästhetischen Objekten. Bei schlechtem Wetter können die Beiträge vielleicht sogar einen Museumsbesuch ersetzen.

Alles Gute für 2018 ! Und melden Sie sich doch einmal!         Ihr Detlev von Graeve

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Die Gespenster meiner (akademischen) Jugend

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Tagebuch:  29.11.2017   zu FAZ

 

Die Lektüre des emeritierten Germanisten, dem die wachsende Unduldsamkeit an der Universität alte Verletzungen wieder aufreißt, die er als junger Dozent im Göttingen der Siebziger Jahre erlitt. >>

Warum bin ich bloß in die Hauptstadt gefahren? Notizen

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Ein separater Text zu  „Kunst aus Afrika im Bode-Museum – Unvergleichlich“ ist erschienen und bei Google bereits auf S. 3 vorgerückt. Link.

Samstag, den 28. Oktober

Erst einmal der letzte Eindruck,  eine unauflösliche Verbindung von Barbarei und Kultur

 PIRANESI „I CARCERI“  IM BERLINER HAUPTBAHNHOF

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Ein naiver Nutzer der Stadtbücherei fragt 2003 ….

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Du hast  doch nichts kapiert! Etwa den Trend der Zeit? Was die Kunden wollen? Wohin die Reise geht?  Wie unsere Institutionen arbeiten? Was erwartest du denn? In welchem Jahrhundert lebst du? Meinst du, alle hätten auf dich gewartet? Wir integrieren doch nicht Leute wie dich! Stell dich erstmal hinten an! Und zwar in der richtigen Schlange! Die Deutschen haben so eigenartige Vorstellungen: Antiquariate, dass ich nicht lache! Was denkst du, wieviel Medien – Bücher, phh!!! – wir täglich verarbeiten, ich meine zusammen mit dem Computer! Warum schreibt Ihr auch soviel? Muss denn jeder Quatsch gedruckt werden? Aber das ist nicht unser Bier!  Meldet euch an, registriert euch und haltet die Klappe, bis wir euch für eine Studie  aktivieren! Wir sind selber nur arme Schweine. Wir kriegen die Titel von höheren Ebenen aufgedrückt. Die Entscheider kennen wir auch nicht. Früher konnten wir noch aussuchen. Und unsere ausgesuchten Bücher wurden auch gelesen. Heute sind wir froh, wenn wir damit nichts zu tun haben. Volksbücherei hieß das früher!  Haha!

Es folgt ein Briefwechsel aus vergangenen Zeiten. Heute sind Stadtbüchereien eher Wärmestuben mit Reiseführern und anderen Ratgebern, Romanen, e-Books, DVDs , CDs. und einem Veranstaltungsprogramm. Unglaublich, was sich alles verändert hat. Ich käme heute nicht mehr auf die Idee, einen solchen Brief zu schreiben. Er war, wie die Antwort der Bibliotheksleiterin zeigt, hoffnungslos altmodisch.      10.12.2016

Aktueller Link : FAZ 5.3.2017   “Der Phantomleser” von Andrea Diener

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ROMAN Karfreitag, 18.4.03

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Franz hatte noch nie einen Roman gelesen. Jedenfalls wollte er sich an keinen erinnern. …

So oder ähnlich sollte das Buch anfangen, das lauter leichtfertige Ausflüge in die Theorie aufnähme, denen anderswo eine solche Aufnahme verweigert würde. Vermutete er jedenfalls. Man weiß ja nie. >>

‚512 Aufrufe in einer Woche’ – Danksagung

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Und zweihundert Besucher! Gestern hat jeder im Schnitt sogar fünf Seiten aufgerufen. Wenn ich meine eigene Tagesadresse ermittle und entsprechend abziehe, bleiben noch eine Menge übrig. >>

Diese EM 2016 ist gelaufen, aber auch abgehakt?

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Wie viel meines monatlichen Fernsehbeitrags haben sie dafür ausgegeben, die Hälfte?

Dummerweise hatte ich die Gesichter von Löw, von Schweinsteiger und den anderen Rekonvaleszenten schon vorher über, auch ‘Poldi’. Was interessiert mich, welches ‚persönliche’ statistische Karriereziel sie noch erreichen? Andere interessiert es aber wohl. Ich sollte noch einmal  Studie ‚Über die amerikanische Demokratie’ des Grafen Tocqueville lesen, um zu begreifen, wie randständig ich bin, fast schon dissident. >>

BREXIT – Die ersten sind draußen! Dann rückt H.Védrine die Sache zurecht

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Begeisterung. Zugleich das Gefühl, eingesperrt zu sein. Bin selber über meine Emotion überrascht. Endlich ein kräftiger Impuls. Die Politik ist zurück! Seit 1989 zum ersten Mal! >>

Wieder eine Medizin-Dokumentation!

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18.6.15: Wieder eine Medizin-Dokumentation gesehen, auf 3-sat, also nicht irgendeine. Thema: Cholesterin und Herzinfarkt. Prophylaxe – ein Kommentar

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Jede Spende hilft, aber mir gebbe nix!

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Jede Spende hilft! Dem Spender, der vermittelnden Institution/Firma und dem oder den Adressaten. >>

Mängelexemplar, Investitionsstau, Drogen

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Hochnebel – du hältst es für die Grenzen des Himmels. – Wollte ich titeln, aber soll ich das, was mich ankotzt, auch noch zelebrieren? Da müsste ich ja religiös sein. Es bleibt also bei drei Glossen! 24.2.15 >>

Netzbürger – sich mit Netzen plagend

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Man hat mich zum Privatmann erzogen. Das gerade vergangene Dritte Reich wirkte in der Diskretion der Lehrer nach und, im heimischen Wohnzimmer, in den mahnenden Gesten der ‚Drei weisen Affen’: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.  >>

Noch einmal “Das Netz” – nun als Buch !

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Tagebuch einer Lektüre von „Psychologie der modernen Linken“.

Ted Kaczynski hat bekanntlich durch seine Briefbomben an akademische Vertreter des militärisch-industriellen Komplexes die Publikation seines zeitkritischen Manifests in der Washington Post erpresst. Was steckt in dem Text?    >>

Auf einer Couch zum Thema Irakkrieg (März 2003)

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SV COUCH Irak 2003 1200

30.3.2003  Ich bin von der SV nicht aufs Podium gebeten worden. Macht nichts. Meine Couch ist bequemer….  Hier mein Beitrag.             v.Graeve >>

Vor dem Irakkrieg 2003 – Magendrücken

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Eintragung  5.März 2003

Magendrücken, woher auch immer, vielleicht von den ungewohnten Kapern im Quark bei Scholzes, oder vom Geburtstag (wirklich?)  oder etwa von einer  ausgereiften politischen Weltkrise. Ein halbes Jahr Politisierung zeigt Wirkung. Ungewöhnlich klar und angeschlagen Zugleich erfahren wir Kriegsgegner etwas über uns selber, etwa beim Gedanken: In solchen Zeiten ist die kleinere Wohnung die bessere, zumal, wenn sie einen Balkon hat. >>

William R.Pitt und Scott Ritter: KRIEG GEGEN DEN IRAK (2002)

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Flugblatt, nach dem 25.1.2003 an der Altkönigschule verteilt:

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