Archiv der Kategorie: „WIE GEHT’S UNS DENN HEUTE?“
Aber das Team Xi Jin-ping ist besser. (Tagebuch 6.10.24)
Musk ist kein Sonderling. Sondern ein Stratege. Aber das Team Xi Jin-ping ist besser.
Das chinesische Staatsmodell, in Jahrtausenden entwickelt und mit dem Bolschewismus modernisiert, verfĂŒgt ĂŒber die Eiserne Klammer, die noch die Ă€uĂerste Dynamik zeitweise schockgefrieren kann. Der ganze Rest, âdas Volkâ, scheint im âRebellischen Affenâ des Volksromans verkörpert, der von der Zaubermacht des âBuddhistenâ, des âMönchsâ gefĂŒgig gemacht und mit elektronischem Zaumzeug gesteuert wird. >>
PUTIN, DER KRIEG UND DIE GUTEN
Seltene Erden machen mich traurig. Und wie schrieb schon Hans Blumenberg?
„Seltene Erden – Die dunkle Seite der Hightech-Metalle“ – Eines dieser Features, die uns noch ‚aufklĂ€ren‘ sollen. Man glaubt es nicht: Es ist bereits 10 Jahre alt. Damals entstand auch mein Kommentar.
Christian Schidlowski,52′, 2013. Ausgestrahlt am 16. Januar 2014 im ZDF,
Triste Neuinszenierung des Schauspiels „Freie Welt“!
Ein Textentwurf Àlteren Datums bietet doppelten Vorteil: In einer nur zum Schlechteren verÀnderten Situation spart er Energie, die anderswo besser eingesetzt ist, und lÀsst zum Nachdenken Raum.      16. November 2024
Diese Weltkarte in der NZZ im MĂ€rz 2023 nach einem Jahr Krieg war eindeutig:
21.3.23 nachts
Virologen, DĂ€monologen, Wirologen, Wirrologen (2020-24)
Angesichts der Aussicht, dass Zauberlehrlinge in Berlin sich nach Weihnachten wieder frech als KrisenbewÀltiger zur Wahl stellen, ein bisher ungedrucktes Zeugnis aus meinem ersten Corona-Jahr; Sehen Sie selbst, was daraus aktualisiert werden kann. 16.11.24 >>
VON ZBIGNIEW HERBERT ABGESCHRIEBEN
Fetisch / nkisi – Homöopathie – Placebo-Forschung (dt./engl.)
15.12.22
In einem frĂŒheren Blog zitiere ich MacGaffeyâs Schilderung des Arbeitsgebiets der Heiler unter den Bakongo und wie sie mit ihren Hilfsobjekten, den „minkisi“ arbeiten. (LINK zu „Wyatt MacGaffey ĂŒber âMinkisiâ von der Loango-KĂŒste. Deutsch“)
âWer heilt hat Rechtâ? – Aber was heiĂt denn âHeilungâ? – Ăberall in der Welt konkurrieren Therapeuten um mögliche Klienten und um die Anerkennung seitens sozialer und politischer Instanzen, und sie polemisieren gegeneinander.
 „HR 2 Kultur“ in der Reihe „DER TAG“ am 14.12.22 :
„Homöopathie â die Macht der KĂŒgelchen“
Die Anmoderation sagt:
Die Homöopathie ist beliebt, obwohl ihre Wirksamkeit nicht belegt ist, jedenfalls nicht ĂŒber den Placeboeffekt hinaus. Aber vielleicht reicht der ja auch schon: Heilt bei Homöopathie der Glaube? Homöopathie – Humbug oder Heilung? DarĂŒber sprechen wir unter anderem mit Dr. Uwe Friedrich, Homöopath, Dr. Christian LĂŒbbers, Homöopathie-Kritiker, und Prof. Dr. Stefan Schmidt, Placebo-Forscher. >>
Niklas Luhmann „Ăkologische Kommunikation“ (1986 !) – Empfehlung.
„Ăkologische Kommunikation . Kann die moderne Gesellschaft sich auf ökologische GefĂ€hrdungen einstellen?“ Westdt. Verlag 1986, nach der 3.Auflage 1990 ISBN 3-531-11775-0 Momentan ab 19⏠(nach Just Books) zu haben. >>
Deutscher Literatur-Ignorant erfĂ€hrt ĂŒber Houellebecq von Frankreichs „Unterwerfung“
…. aus einem Exemplar aus dem Modernen Antiquariat
„Soumission“ Flammarion 2015 – Deutsch: Hardcover Dumont Buchverlag 2015 (4.Aufl.)
Erlebnisse eines Tagelöhners in Berlin – Gastbeitrag
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Erlebnisse eines Tagelöhners
I â Kuba, mon ChĂ©ri  (Nov. 2021)
Das liege doch in Schwaben, erwidert Alejandro auf meine Auskunft, dass ich aus Freiburg komme. Angestachelt setze ich zu einer Grundsatzrede ĂŒber das VerhĂ€ltnis von Badnern und Schwaben an. Doch Alejandro beschwichtigt mich sofort und versichert mir, dass er mich nur Ă€rgern wollte, denn er wisse genau, dass Freiburg in Baden liege und was dies in Bezug auf Schwaben bedeute. Ich bin beeindruckt, denn fĂŒr meine bisherigen GesprĂ€chspartner in Berlin entsprach alles, was sĂŒdlich von Kassel liegt Bayern. Noch viel mehr beeindruckt bin ich jedoch, da Alejandro aus Kuba kommt und erst seit ein paar Jahren in Berlin lebt.
Wir beide sind die nĂ€chsten Tage fĂŒr die Einlasskontrolle eines Luxusmode-Outlets zustĂ€ndig, denn es ist âBlack Weekâ â d.h. die Woche des Black Friday (amerikanischer Konsumfeiertag) und es wird ein groĂer Andrang erwartet. >>
Die „Frankfurter Allgemeine“ fetzen : Drei Monate an einem Nachmittag – ein Ăberblick
Geschrieben am 29. Aug. 2021 – veröffentlicht am 9. Nov. 2021 – aktualisiert am 15. Dez. 2021
Die FAZ fetzenÂ
 BILANZ: DIE „FRANKFURTER ALLGEMEINE“ IST EINE ZEITUNG FĂR DEUTSCHLAND, FĂR DEN TAG UND NICHT MEHR. JEDE SOZIALE ELITE HAT DIE PRESSE, DIE SIE VERDIENT. >>
Schöne Aussicht vom Loft des VITRA Hauses in Weil am Rhein
6.10.21
Das Haus mit Ausblicken in die Natur nach drei Seiten, heute noch gesteigert durch ein Lichttheater – geniales Ambiente fĂŒr eine altbackene âModerneâ. Viel dummes Zeugs fĂŒr Neureiche in aller Welt. Im âLoftâ haben importierte Designer eine „Wohnwelt gegen den Lockdown“ zusammengestellt, als ob solch ein Lockdown fĂŒr Reiche von Bedeutung wĂ€re. >>
Sowas ess ich nicht! – Umweltzerstörung und Sklavenarbeit in Portugal
Die âalteâ Bundesrepublik oder wie ĂŒbernimmt man politische Verantwortung?
Quelle: NZZ âDer andere Blickâ 17. August 2021, 18:01Â Â gujer@email.nzz.ch
Autor: Alexander Kissler, Redaktor der «Neuen ZĂŒrcher Zeitung» in Berlin
Titel: âDas Afghanistan-Debakel beendet die Ăra Merkelâ
Systematische Verdummung oder effektiveres Lernen dank Corona ?
Wachsende Formalisierung der Online-Ausbildung ( Peter Serdyukov)
Originaltitel:Â „ACADEMIA Letters : A Growing Formalization of Contemporary Online Education“
CORONA-FIEBER DIE ERSTE STAFFEL 01-23….
Seit 20.5.2020 erschienen
Mit Nr. 23. endet die Numerierung von „Corona-Fieber“, worin ich die Glossen auf der Titelseite geparkt hatte und begann einen neuen Versuch mit der Kategorie „Notierte Zitate“. Sie soll Zeit sparen und Verdopplungen vermeiden, damit nicht Alles gleich einem abgrĂŒndigen Vergessen zum Opfer fĂ€llt.   16.10.2021
 23. 9.2021
Ein bedenkenswerter Satz im Ăffentlich-Rechtlichen Fernsehen â ard 23.9. âSchlussrunde..â â Topjournalistin Tina Hassel sagt bei ihrer Frage nach âWunschpartnernâ der âSpitzenkandidatenâ sinngemÀà Folgendes : âFrau Weidel, Sie können sich jetzt entspannt zurĂŒcklehnen, mit Ihnen will ja keiner koalieren.â Noch dem letzten WahlbĂŒrger in Deutschland ist das klar! Hassel freut sich vielleicht ĂŒber einen Erfolg, der auch der ihre ist, aber im Grunde ist die Situation peinlich. Alice Weidel lĂ€chelt verstĂ€ndnisvoll.
23.
„Mehr Verrisse braucht das Land!“
Mit diesem Titel in der NZZ (31.7.21 Feuilleton) spricht mir Rainer Moritz aus der Seele. Ich fĂŒhle mich manchmal – nicht nur, wenn ich als „Kunstkommissar“ unterwegs bin – als notorischer Nörgler missverstanden. Der Artikel behandelt klugerweise nur „Literaturkritik“, aber trifft damit eine Stimmung in der Kulturwelt, in der sich selbst ‚konstruktive‘ Kritik zu verbieten scheint. Ein Zitat zur Einstimmung (LINK):
Unter dem unzweideutigen Titel «Lauter Verrisse» veröffentlichte Marcel Reich-Ranicki 1970 ein gutes Dutzend seiner wenig wohlwollenden Rezensionen in Buchform (….) in einem einleitenden Essay gab sich der spĂ€ter als «Literaturpapst» in die Geschichte eingegangene Kritiker alle MĂŒhe zu begrĂŒnden, warum sein Metier ohne saftige Verrisse sinnlos sei. Ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen, und von der anregenden Kultur des kraftvollen Verrisses ist fast nichts mehr geblieben. Die Literaturkritik, die einst wie ein Tiger sprang, ist als zahmer Bettvorleger gelandet. Wo vernichtende Rezensionen â etwa zu GĂŒnter Grassâ «Ein weites Feld» â frĂŒher zu heftigen Kontroversen fĂŒhrten und dazu zwangen, ĂŒber literaturkritische MassstĂ€be nachzudenken, waltet inzwischen ein Kuschelkurs. (….)
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 9. Juli 2021  Neidvoll und schadenfroh

Lieber Detlev, am Samstag geniesse ich noch den jamon iberico und sol-y-sombra in Espana. Afrikaner gibts auch hier: sie laufen den Strand ab und bieten billige indische TĂŒcher an. Also erst in 2 Wochen wird ein Flohmarktbesuch möglich sein. Herzlich – H.-J.
Wenn er GlĂŒck hat, schrammt er nĂ€chste Woche an der QuarantĂ€ne vorbei. Wir wollen doch alle nur noch weg, ‚die GrĂŒnen‘ voran! – Vierzig Kommentare zur Baerlauch gelesen, bin völlig fertig, Ein Link hat Suchtpotential: „PUBLICO„. Die Frage: „Warum findet sie ĂŒberhaupt WĂ€hler? Weil sie einen bestimmten Typus verkörpert, und zwar makellos.“  9.7.21
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„22.6.21 – Mail an hr info : Sprachkultur und Symbolpolitik in der Nachrichtensendung
noch separat (LINK) – spontan als Hörerbrief geschrieben, bin gespannt ob jemand antwortet.
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«Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche einmal, zu schlafen, wenn eine MĂŒcke im Raum ist.» Ein tibetisches Sinnbild. Es lĂ€sst sich ĂŒbertragen auf die Gegenwartsdebatten, die von minoritĂ€ren Interpretationseliten beherrscht werden. Diese Minderheiten kommen richtungspolitisch von rechts oder von links, begrĂŒnden sich mit IdentitĂ€t oder Religion oder Nation oder Menschenrechten, mit Hautfarbe, Rasse oder Geschlecht, mit Werten, Natur oder Sprache. Bekenntnisvirtuos belehren sie die Mehrheit darĂŒber, welchen Partikularinteressen nunmehr allgemeine Geltung zu verschaffen sei und was man sagen oder tun dĂŒrfe. Und was nicht. Die FĂ€higkeit dieser ebenso lautstarken wie zum Teil winzigen Minderheiten, der Restgesellschaft ihre Denk- und Sprechmuster aufzuzwingen, ist aufmerksamkeitsökonomisch so erfolgreich, dass sie sogar zur «gefĂŒhlten» Mehrheit wird. Voraussetzung fĂŒr diese Aufmerksamkeit ist nicht Leistung, sondern Benachteiligung. DafĂŒr wird die Welt eingeteilt in Opfer und TĂ€ter. Um zum Opferklub zu gehören, muss man nicht diskriminiert werden, es reicht, sich diskriminiert zu fĂŒhlen oder sich moralisch zu mandatieren, im Namen von Opfern zu sprechen. Historisches oder strukturelles Unrecht wird dramatisiert, weil nur das Zugang zu den grossmedialen Sprachrohren garantiert, die wiederum das WertverstĂ€ndnis der Gesellschaft neu organisieren. Aus dieser Opferposition fordert man Rettung oder Wiedergutmachung. Um die kulturkĂ€mpferischen Anspruchskollektive milde zu stimmen, wedeln die wirklichen oder gefĂŒhlten TĂ€ter mit Tugenden. In den Verlautbarungen der Wirtschaft wabert es nur so von Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Werten, Ăkologie und Verantwortung. Unternehmen grĂŒnden sich neu als NaturschutzbĂŒnde und vermarkten ihre Produkte als den moralisch besseren Konsum …………..“
Sprachkultur und Symbolpolitik in der Nachrichtensendung
22.6.21Â Â Â Mail an hr info >>
Diskriminierungsfrei und gesetzestreu
Voreiliges Pamphlet anlÀsslich meiner Pensionierung im Mai 2009
Hochgeladen 19.6.2021
26.5.09 âPensionierungâ
Ich komme direkt aus drei Jahren âVorruhestandâ an die Altkönigschule gefahren, um bei dem mir unbekannten Schulleiter meine Urkunde abzuholen. Habe viele Kollegen getroffen. Die erinnern mich an die âTitanic, die unter Dampf untergingâ oder eher noch an eine âunsinkbare Titanicâ. Die alten Kollegen wĂŒrde ich allesamt in Pension schicken, sie tun mir einfach leid. Der âAltbauâ sieht aus wie die Bronx, das dĂŒrfte nicht hingenommen werden. Johnny Kumar („möeh“- Redakteur) ist mir sympathisch.
*
âDiskriminierungsfreiheitâ und âGesetzestreueâ sind Eckwerte des Systems, weil Erfolgsvoraussetzung fĂŒr die Durchsetzung des glĂ€sernen Menschen. Sie werden in der westlichen Welt momentan durchgesetzt, als ob ein Plan dahinter wĂ€re. >>
Ruth KlĂŒger weiter …. und dann?
Ruth KlĂŒger ist am 2. Oktober 2020 in Kalifornien gestorben. Als Literaturwissenschftlerin und Autorin wird sie in Nachrufen erinnert, vor allem aber als Holocaust-Ăberlebende, eine immer seltener werdende Menschengattung. Als solche durfte sie im Januar 2016 als Festrednerin im Deutschen Bundestag zum 71. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau nicht nur ihr Leid von damals schildern, sondern sich auch vor der gegenĂŒber FlĂŒchtlingen herrschenden deutschen Willkommenskultur verbeugen . (LINK FAZ Nachruf 7.10.) Das war sicher eine gelungene Gedenkfeier. Ob sie auch in frĂŒheren Jahren wohl bereit gewesen wĂ€re, an dem Ritual der neuerdings immer gedenkwĂŒtigeren politischen Klasse in Deutschland eine tragende Rolle zu ĂŒbernehmen??
Ich möchte anlĂ€sslich ihres Todes mit achtundachtzig Jahren noch einmal auf ihre BĂŒcher aufmerksam machen. 18.November 2020 (UrsprĂŒnglicher Upload am 22.August 2014)
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Ruth KlĂŒger – Weiter leben und dann?
âunterwegs verloren â Erinnerungenâ, Zsolnay Verlag, Wien 2008
Ich werde einige Szenen in âWeiter leben â eine Jugendâ (Wallstein Verlag, Göttingen 1992) nie vergessen. Die DreizehnjĂ€hrige mit der Mutter auf dem Treck von Auschwitz-Birkenau nach Deutschland, Niederbayern 1945. In seiner ‚banalen‘ BrutalitĂ€t staubtrocken geschildert im Stil eines Grimmelshausen. Sie war das Kind, das spĂ€t in die Katastrophe geboren wurde, aber nicht spĂ€t genug. Sie wurde FlĂŒchtlingskind und dann Jugendliche in den USA.
Ich gebe zu, ich mag sie.Sie liest Texte reflektiert und perspektivisch, Ă€hnlich wie ich (ich benutze hier ihre Formulierung,188). Sie schreibt mit Herzblut und Selbstironie. Genau wie man die KlĂŒger kennt, wie sie redet. Mich interessiert, was aus ihr nach ihrer Jugend wurde , daher lese ich die Fortsetzung von 2008, âunterwegs verloren â Erinnerungenâ. >>
Ausgegraben: „Wieder eine Medizin-Dokumentation!“ (2015)
Hochgeladen am 25. Juni 2015 und nur 23 x abgerufen, aber heute gleich 2x!
18.6.15:Â Wieder eine Medizin-Dokumentation gesehen, auf 3-sat, also nicht irgendeine. Thema: Cholesterin und Herzinfarkt. Prophylaxe – ein Kommentar
Jens Spahn ist eine Gefahr fĂŒr zentrale Persönlichkeitsrechte.
Steht das Recht auf Leiden und Dahinvegetieren ĂŒber dem Recht auf Leben in WĂŒrde?
Jens Spahn pfuscht gewerbsmĂ€Ăig am offenen Herzen unserer Freiheit. Man vergisst die Details zu schnell, wenn man sie in den Medien ĂŒberhaupt mitbekommt. Er will als entscheidungsstarker und zukunftsorientierter Nachwuchsstar in der aufgeweichten CDU Karriere machen und reitet aktuell die seuchenpolitischen Welle. Ich kann darin seine frech ins Amt getragenen privaten Wertentscheidungen, wofĂŒr er nicht berufen wurde, von robuster BeschrĂ€nktheit, LobbytĂ€tigkeit und Ehrgeiz nicht trennen.
Da ich mich nicht als âAktivistâ verstehe, begnĂŒge ich mich mit 6 aktuellen FĂ€llen und einzelnen LINKS aus der Unmenge vorhandener Belege!
CentiÚme anniversaire de Vilém Flusser / 100th anniversary of Vilém Flusser
A la fĂȘtĂ© du centiĂšme anniversaire de VilĂ©m Flusser tout le monde est assignĂ© Ă rĂ©sidence
(Ăcrit fin du Mars 2020 pour FLUSSER STUDIES 29 MAY 2020 (LIEN) , traduction 1er juin par l’auteur)

Vilem_Flusser_1940., fr.wikipedia.org (LIEN))
Qu’est-ce qui est appropriĂ© dans une telle annĂ©e de commĂ©moration? – Il y a seulement quatre ans que nous avons cĂ©lĂ©brĂ© le 25e anniversaire de sa mort – Expression de gratitude? Anecdotes? Souvenir de pensĂ©es avantgardistes? Un autre honneur? Retouches discrĂštes? Que peux-je transmettre aux personnes qui, comme moi, apprĂ©cient VilĂ©m Flusser, mais diffĂ©remment?
Quiconque meurt coĂŻncide avec son Ă©poque hors-jeu. La façon dont Flusser „peut vivre dans la mĂ©moire des autres“ (citation sur un CD) dĂ©pend de nous. Et de notre situation dans laquelle on nous demande d’Ă©crire quelque chose. Ătes-vous comme moi habituellement avec votre tĂȘte ailleurs? Ătes-vous affaissĂ© dans vos devoirs acadĂ©miques? Critiquez-vous actuellement une autre vision de Flusser ou dĂ©veloppez-vous une nouvelle perspective? >>
âWenn es mir doch gruselte….!â Flusser zum Hundertsten
Â
Wenn VilĂ©m Flusser schrieb: Wir bauen uns nach Belieben eine Geschichte, wir sind mit unseren Fingerspitzen spielerisch kreativ. DafĂŒr steht uns alles digitalisiert zur VerfĂŒgung, was frĂŒhere Zivilisationen geschaffen haben, wir brauchen keine Lehrer mehr ….. kam mir das Gruseln.
>>
Frankfurter Flohmarkt am Nordufer! Inzwischen ist er ruiniert.
„Frankfurter Flohmarkt am Nordufer! Sobald wie möglich zurĂŒck auf die SĂŒdseite, Schaukainkai! Man darf nicht bis August warten. Bis August ist er ruiniert.“ schrieb ich im Januar an dieser Stelle. Heute wird nur noch der – frĂŒher alternierend veranstaltete – Billigmarkt im Ostend (LindleystraĂe) vierzehntĂ€gig* fortgefĂŒhrt, und das mit ‚Corona‘-EinschrĂ€nkungen, die auswĂ€rtige HĂ€ndler nur abschrecken können: persönliche Anmeldung wĂ€hrend der BĂŒrozeiten (Dienstag und Donnerstag) vor Ort und das zu jedem Termin einzeln. (nĂ€chster Termin: 24.10.)
Ich bin pessimistisch angesichts der ĂŒber den Innenstadt-Verkehr zerstrittenen Römer-Fraktionen.   12.10.20
Falsche Beobachtungen? Dumme Fragen? UnnĂŒtze Aufregung? Leserbriefe e.t.c.
16.1.2020 Leserbrief an die FAZ :Â Kritik am Angebot der Rubrik „Natur und Wissenschaft“
Ich lese seit Jahrzehnten die Seiten âNâ und verwandte sie auch gern im Oberstufenunterricht (Ethik). Das lag auch an der Sprachkultur. Im Unterschied zur damaligen FR wurde nicht einfach akademische Essays unbearbeitet uÌber eine oder zwei Druckseiten gekippt, sondern der Kern der jeweiligen Frage fachjournalistisch zubereitet. In den vergangenen Jahren hat sich der Umfang von âNuWâ leider zweimal verringert. Damit muss man leben, aber in der letzten Zeit scheint mir auch der Inhalt immer duÌnner und in die Abteilung âVermischte Nachrichtenâ abzugleiten. Dabei sollte man fordern: Nur noch das Wichtigste!
Zwei Ausgaben sollen meine Kritik illustrieren.
âKein Ende des Organmangelsâ (8.1.20, N2 scheint Bezug zu nehmen auf einen entsprechenden transplantations-lobbyistischen Artikel im Feuilleton ein paar Tage zuvor. Das ist aber keine Debatte. Daneben standen isoliert ein paar KruÌmel aus der Forschung âHaÌlt dein Seil?â oder âVegane Fehlerkulturâ.
Am 31.12.19 wurde schon unter dem sibyllinischen Titel âKann man politisches Vertrauen bauenâ der âBlockchainâ-Experte Jason Potts befragt zu ânoch in einer fruÌhen Experimentierphaseâ befindlichen Anwendungen der Technologie in der politischen SphaÌre. Im Ergebnis, versichert er hemdsaÌrmlig, bekaÌmen Regierungsapparate mehr FreiraÌume fuÌr wesentliche Aufgaben. Kommt dieses âInterviewâ nicht zehn Jahre zu fruÌh? Es ist unausgegoren und nutzlos.
Ein drittes Beispiel, meinem Bereich naÌher liegend: âPapers sind geduldigâ. Auch ich bin haÌufiger âzu Gastâ bei academia.edu (8.1.20 N3). Ich bekomme von deren âAlgorithmusâ LesevorschlaÌge aufgrund vorhergehender Downloads. Ich lachte anfangs noch, wenn es gleich ein âbulkâ dreiĂig angeblich passenden Artikeln aus aller Welt sein sollte, der mir Wochen weiterer Recherchen zu ersparen versprach, aber das waÌre dann ja schon kostenpflichtiges âPremiumâ gewesen, also harmlos. Und es gibt die Antworttaste mit der Frage: âEin guter Vorschlag?â, um weitere abzuwehren. W.Kemp spekuliert von âUtopieâ und âvielleicht die reine DigitalitaÌt zu fassenâ, vom digitalen Unbewusstenâ, von den âHeroenâ W.Benjamin und Mc Luhan und vom âoffenem Kunstwerkâ. Seine Beispiele sind blutleer, schon weil er nicht Seiten und Namen nennt. Welchen Zeitungsleser soll das Raunen auf der spekulativen Couch interessieren?
Dass âmit relativ wenig Forschungâ auch akzeptable Paperâ erstellt und hier publiziert werden â ein Eindruck, den ich teile â haÌngt von den Autoren ab, und die kann man kontaktieren und ihnen âfolgenâ will oder nicht. Man muss sie ja nicht lesen, wie der Artikel auf N4 (âWie weit darf VerfaÌlschung gehen?â) in vergleichbaren FaÌllen vorschlaÌgt. UÌber academia.edu fuÌhren viele Wege in die reale Welt wissenschaftlicher Forschung, an Institute und zu lohnendem Austausch mit unterschiedlichen Autoren, zu âGruÌnschnaÌbelnâ wie zu Experten. Es ist eine âKontaktseiteâ. Der beklagte Konformismus der angebotenen âPapersâ hat natuÌrlich mit der âpersonalisierendenâ Orientierung an meinen vorigen Downloads zu tun und mit dem globalisierten Angebot.
Der Konformismus (âziemlich konformâ) in den kulturwissenschaftlichen und âsozialpsychologischenâ Sektoren spiegelt in meinen Augen vor allem den Einfluss von Moden, political correctness und zunehmenden Konformismus in der UniversitaÌtsausbildung und in den – die raren Jobs anbietenden – Kulturinstitutionen. Beunruhigend an academia.edu finde ich die gefuÌhlt hundert Seiten ihrer zudem fremdsprachlichen GeschaÌftsbedingungen, die mich von weiteren Uploads abhalten.
Der folgende Leserbrief war am 16.1. durch Bundestagsbeschluss ĂŒberholt, darum habe ich ihn nicht abgeschickt, doch man wird es wieder versuchen! Â
Zum Artikel âDie geringere Zumutungâ von Philosoph Nikolaus Knoepffler und Chirurg Utz Settmacher Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8.1.2020, S.9 (Feuilleton)
Kurzfassung: Wir sind hungrig auf Transplantationsorgane und fordern die bequemere âWiderspruchslösungâ
Zwei Experten betĂ€tigen sich als Propagandisten, um die Leser von weiteren Eingriffen in das Sterben zu ĂŒberzeugen. Sie behaupten, dass ihr Pool ĂŒber mehr geeignete Organe verfĂŒgen wird, wenn die Duldung einer Entnahme von Organen auch in Deutschland âNormalitĂ€tâ wird. Dazu versuchen sie, das Problem auf die Frage der âZumutbarkeitâ der Beschaffung einzuengen. Sie setzen âDuldungâ mit âSpendeâ gleich und versprechen zudem einfachere âAngehörigengesprĂ€cheâ, das sei doch fĂŒr beide Seiten âhumanerâ. Dabei sind Sorge und RĂŒcksichtnahme auf Patienten und Angehörige im Gesundheitssystem zur Farce geworden. Sie werden in der Praxis kaum vergĂŒtet, wĂ€hrend immer teurere technische Apparaturen und Anwendungen Geld bringen und das Sozialprodukt mehren.
Zwar wird von den Autoren das âMephistoâ-Urteil des Verfassungsgerichts soweit zitiert, âdass die MenschenwĂŒrde nicht mit dem Tod endetâ, aber das soll nur fĂŒr das âPersönlichkeitsrechtâ eines Verstorbenen gelten, etwa gegenĂŒber einem Biografen, aber nicht fĂŒr seinen Leib. Denn man konstruiert einen âkategorialen Unterschied zwischen der WĂŒrde der Lebenden und der WĂŒrde der Totenâ. Der eben noch unter uns lebende potentielle âSpenderâ wird umstandslos seiner integralen âMenschenwĂŒrdeâ entkleidet und bekommt eine eingeschrĂ€nkte âWĂŒrde des Leichnamsâ ĂŒbergestreift, flatternd wie ein Patientenkittel. âDer Ganzhirntod ist mit einer inneren Enthauptung vergleichbar.â
Eilfertig betonen die Autoren, es seien âkeine Nachteile fĂŒr die Ablehnendenâ zu erwarten, wo ihre Ablehnung sie dauerhaft im System begleiten wird! Man muss nicht in die VR China schauen, um zu erkennen, was auch in Europa droht.
Und nehmen wir einmal an, von der Angebotsseite her könnten alle TransplantationswĂŒnsche erfĂŒllt werden, dann kĂ€men bereits die nĂ€chsten systemischen und âethischenâ Probleme, etwa eine BeschrĂ€nkung der EmpfĂ€nger wegen fĂŒr die Gesamtheit der Versicherten untragbarer Kosten.
Wo es um so persönliche Dinge wie Leben und Sterben in WĂŒrde geht, wagen es elitĂ€re Mitglieder akademischer âEthikzentrenâ, aus juristischem Begriffsreservoir plus willfĂ€hriger Medizinstatistik sogenannte âKriterienâ zu destillieren, die anschlieĂend mit staatlicher Sanktionsgewalt versehen werden sollen. FĂŒr das breite Publikum werden dreist die ausgeleierten Parolen âSolidaritĂ€tâ und christliche âNĂ€chstenliebeâ mobilisiert.
Ein andauernder Skandal ist, dass die Mediziner als Berufsgruppe nach den medizinischen Verbrechen im 20. Jahrhundert immer noch öffentlich einen âhumanitĂ€renâ Anspruch vor sich hertragen dĂŒrfen. Ăhnliches gilt fĂŒr ‚die furchtbaren Juristen‘ (des ‚Dritten Reichs‘ und danach). Damit sollte sich vielleicht der Philosoph und Dekan auch noch einmal beschĂ€ftigen. Akademische Historiker sind leider zu diskret.
4.1.2020Â Â Wer stoppt die ’nĂŒtzlichen Idioten‘ einer forcierten Digitalisierung?
WĂ€hrend man den BĂŒrgern noch den Umgang mit Behörden ĂŒber die App des Smartphone als verlockend darstellt, werden in Hessen getrade mal ein paar Stadtverwaltungen und eine UniversitĂ€t (GieĂen) erfolgreich ge’hackt‘ und fĂŒr einige Zeit auĂer Gefecht gesetzt.
Und wie lautet die Antwort darauf? ‚The Game Must Go On‘, also Versprechungen weiterer AufrĂŒstung und eines Ausbaus der notorisch unterbesetzten Cybersicherheit. Dabei muss jeder wissen, dass „WettrĂŒsten“ eine schier endlose und immer teurere Spirale in Gang setzt.
Was war so schlimm am Papierverbrauch fĂŒr den Schriftverkehr mit der Obrigkeit ? Mit dem Wechsel des Mediums haben sich doch nur die Formen der Unterwerfung geĂ€ndert, oft sogar verschĂ€rft. Auf jeden Fall muss man nach den Profiteuren fragen und nach ihren ’nĂŒtzlichen Idioten‘ (Lenin) in den Verwaltungen.
Die Perspektiven fĂŒr den privaten Internetnutzer verfinstern sich. Selber in seinen AktivitĂ€ten immer umfassender durchleuchtet, bleibt er (oder sie) immer hĂ€ufiger in immer höheren ‚Fire Walls‘ und in Bezahlsystemen hĂ€ngen. Wiederholte Daten-Lecks und immer raffiniertere ‚Viren‘ und ‚Trojaner‘ lassen Dienstleistungen ausfallen, auf die man sich frĂŒher verlassen konnte. Wenn gefĂ€lschte Adressen nur noch fĂŒr Experten erkennbar sind und ein einziger Mausklick bereits Datendiebstahl und Erpressung das Tor öffnet, ist der ‚Nutzer wider Willen‘ unĂŒbersehbaren Risiken ausgesetzt ( > ein aktueller Link zum Thema ‚Emotet‘ in „hr info ’netzwelt‘-Interview“ unter der Suchfunktion, 28.5.20). Sobald man aus dem Netz aussteigt, ist man abgemeldet, kann man sich wohl bald die Kugel geben.
WELT-BIODIVERSITĂTS-BERICHT
Kommentar zum Bericht in der FAZ vom Mai 2019 in der Rubrik âNatur und Wissenschaftâ
Die Pointe war:
âDie BiodiversitĂ€tskonvention (Rio 1992) ist immer im Schatten des Klima-Themas geblieben, mit mĂ€Ăigem Erfolg …. die Kohlendioxidemissionen wachsen und wachsen. Sie hat bis zu diesem Montag weniger Schlagzeilen gemacht und noch seltener die MĂ€chtigen der Welt beschĂ€ftigt. Von der Konvention gegen die WĂŒstenbildung wissen ĂŒberhaupt nur Experten.â
Bevor man sich zu den âAuswege(n)â weiterleiten lĂ€sst, empfiehlt es sich innezuhalten und zu fragen: Was macht den Unterschied fĂŒr die Menschheit zur frĂŒheren Klimageschichte?
Die Antwort des Autor: â.. der Klimawandel wird uns doppelt und dreifach zusetzen .…â (1.Sp.)
Ja, wegen der extrem verkleinerten traditionellen âAuswegeâ der Wanderung und Flucht:
FĂŒr die paar tausend Jahre des Neolithikum galt immerhin, dass zwar âReicheâ in dramatischen oder stillen Katastrophen untergingen, aber Menschen auswandern und irgendwo auf bescheidenem Niveau neu anfangen konnten. DafĂŒr ist kĂŒnftig kein Platz mehr (Desertifizierung, Ăberflutungsgebiete…)
Die traditionellen individuellen Chancen der Anpassung sind fĂŒr das Gros der verstĂ€dterten und entwurzelten, in beiden FĂ€llen von hochkomplexen Systemleistungen abhĂ€ngigen Menschen verschwunden.
Ich nenne als weiteren Grund – wenn es den noch brauchte – die von Kapitalinteressen gesteuerten technologischen Lösungswege.
Die Autoren fordern eine âRechte-Revolutionâ ein, die bewirken soll, dass durch eine echte weitrĂ€umige âRenaturierungâ , âNaturschutzâ, zugleich der âKlimaschutzâ verbessert wird, weil darin neue CO2-Lager entstehen. Das ist nur theoretisch eine Lösung. Denn sie finden keinen ehrlichen TreuhĂ€nder. Sie erkennen darin das âGefangenendilemmaâ der Spieltheorie, kurz gesagt: Den Schaden haben systemisch nicht die Verursacher, die Folgen treffen die Falschen. (4.Spalte)
Das gemeinsame existentielle Interesse, das Gemeinwohl wĂ€re treffend als herrenloses Gut charakterisiert. Was man im ‚finsteren‘ Mittelalter âAllmendeâ nannte, trug das mittelalterlicher Dorf Verantwortung, und spĂ€ter der Grundherr, der die Bauern daraus vertrieb. Wir suchen vergeblich einen politischen SouverĂ€n, wie alle vormodernen Staaten ihn besaĂen und dessen Nachruf die bĂŒrgerliche Gesellschaft als âAbsolutismusâ oder âDespotieâ systematisch beschĂ€digt hat, zumindest als âPolizeystaatâ. Wenn die FĂŒrsten ihre Territorien als eigenen Besitz bewirtschafteten, so waren deren Ressourcen doch nicht als herrenloses Gut schutzlos. Und ihre StĂ€nde und Untertanen hatten in Europa genĂŒgend Sonderrechte (âPrivilegienâ), um dem âSouverĂ€nâ Grenzen zu setzen.
Die zerstrittenen politischen Institutionen von heute treffen ihre Entscheidungen bedrĂ€ngt von Tausenden von Lobbyisten. Alarmierte Ăkologen trĂ€umen da schon verdĂ€chtig oft von Erziehungsdiktatur â wie bereits Bahro damals in der DDR. Aber was können Ăko-Aktivisten â etwa die Gesundheitsapostel – am ehesten durchsetzen? Die bĂŒrokratische Drangsalierung von BĂŒrgern durch Symbolpolitik. Die funktioniert nur mit Duldung oder RĂŒckhalt von gut organisierten Interessengruppen, wenn diese ihre materiellen Interessen oder Ideologien mit dem Gemeinwohl schmĂŒcken wollen oder neue GeschĂ€ftsideen darin entdecken.
Auf den Abfluss öffentlicher Gelder wird – entweder lĂ€rmend oder unauffĂ€llig – so Einfluss genommen, dass sie durch die eigene Tasche flieĂen. Am proklamierten Erfolg der gemeinsamen Sache ist man desinteressiert, also dass staatliche Förderung von ‚Forschung und Entwicklung‘ in hellem Licht dasteht. Eine Unzahl von Studien und Pilotprojekten entstehen aus dieser Mesalliance.
18. MĂ€rz 2019 Ein weiterer ohnmĂ€chtiger Ausfall des alten âNestbeschmutzersâ:
 Die BĂŒrger haben kapituliert.
Und gerade die BĂŒrgerlichen, die Studierten. Sie sind zu zerstreut, um sich fĂŒr ZusammenhĂ€nge zu interessieren. Etwa zwischen ihrem Konsumstil, dem Aufwand, den sie treiben und dem Geiz, dem sie frönen, zwischen ihrem Coffee to go und ihren in Plastik gehĂŒllten Zwergenportionen und dem MĂŒllexport, ihrem Herrenleben und der Sklavenarbeit bei foodora und amazon….
Sie lassen sich von dem Chor der Medien vorgeben, worĂŒber sie sich gerade aufregen. Die Zeitungsleser unter ihnen lesen sie tĂ€glich, aber wozu ist das gut, wenn man es gleich wieder vergisst. Da mĂŒsste man ja bewusst auswĂ€hlen, dass man auch Unbequemes zur Kenntnis nimmt, vielleicht sogar gegen die Macht erfolgreicher Formate.
8. Januar 2019 : Mein Feedback zur Abmeldung vom SZ-Newsletter
Sehr geehrte Redaktion,
ich bin 74 Jahre alt, pensionierter, fruÌher engagierter Gymnasiallehrer (Pol,G,Eth,F) und
fuÌttere seit fuÌnf Jahren meinen kulturellen Blog. Soweit zu mir.
Nun zur Abmeldung. FAZ oder SZ kaufe ich mir zweimal die Woche am Kiosk, höre aktuell dlf und lese gern „Newsletter“, vor allem aber auch kuÌrzere wissenschaftliche Artikel. Seit ein paar Wochen parallel „NZZ-am-Morgen“. Ich bin in Versuchung, die digitale NZZ zu abonnieren.
Es mag Zufall sein, dass ich dort mehr substanzielle Artikel angeboten bekam, weniger
Berliner oder MuÌnchner Politklatsch oder Human Interest; Prantls Granteln hatte ich
bereits fruÌher abbestellt.
NZZ- Also weniger BemĂŒhung um Werte-Nachschulung fuÌr dickköpfige deutsche und EU-Erwachsene als eine gewisse Distanz zu bundesdeutschen Bauchschmerzen – und vor
allem mehr Analysen. Vielleicht lag’s an den Redakteuren, die allabendlich die Auswahl
trafen.
Konkret konnte ich auch die Themen VR China (und Afrika) vergleichen. Unangenehm ist
mir in Erinnerung „China Mythen statt Wachstum“ (5.1.) von Lea Deuber, konventionell
und getrĂ€nkt mit Ressentiments. Fanden Sie niemanden mit gröĂerer Erfahrung? War ihr
Wirtschaftsjournalismus in Shanghai mit den Themen der auslÀndischen Investoren
wirklich die passende Qualifikation?
Vielleicht ist Ihnen mein Brief nuÌtzlich, sonst eben nicht. Ich bin zugegebenermaĂen
enttĂ€uscht. Danke fuÌr den Newsletter
KULTUR STAAT MINISTER(IN) SUBVENTIONSKULTUR
In einem PortrĂ€t der Kulturstaatsministerin – âMacht und maximale Verflechtungâ in der SZ vom 26. Oktober 2018 – hat Jörg HĂ€ntzschel das fein gesponnene Netz der Hardcore-Politikerin Monika GrĂŒtters skizziert. Wie gut, dass ich keine Staatsknete brauche. >>
Lauter Fassaden
Â
WĂ€hrend einfallslose Medien uns einreden wollen, unsere zahnlose âBundeswehrâ stelle eine reale Gefahr fĂŒr unser Ăberleben dar und beeintrĂ€chtige ĂŒberdies den dringend nötigen Beitrag Deutschlands zur Förderung von Frieden und Menschenrechten in der Welt, wĂ€hrend Medien mit Klima (groĂ) und Mikrofeinstaub (klein) âdie deutsche Angstâ noch gröĂer und âdeutscherâ reden und damit die letzten âwahren MĂ€nnerâ im Lande der AfD zutreiben, versuchen sie womöglich bloĂ, ihr Publikum von der Ă€rgerlichen und bitteren Erfahrung ablenken, die jeder alle Tage machen kann, dass Infrastruktur und gesellschaftliche Moral durch Betrug und Heuchelei jeden Tag weiter zerfallen. >>
„LIVETICKER“ DEUTSCHLAND ( Sorry, oft Pause wg. Ăberlastung )
2. August 2018, 21.00
Abendlicher Berufsverkehr. Urplötzlich der vertraute Klang aus versunkenen Tagen. „Autofahrer, schĂ€mt euch!“ schallt es ein Dutzend Mal von der Friedberger. Also ein Trupp „Friday for Future“. Ja, so waren die studentischen Aktivisten1968 auch. Kompromisslos naiv. Sie konnten und wollten nicht rechnen, so wie ihr Stammvater Marx wohl auch, bei dem es bekanntlich nicht zum Haushalten reichte. Eine Stimme ragte damals heraus. Ein Student auf dem S-Bahnsteig in Berlin, auf den Fahrplan starrend: „So was schaffen wir nie!“ Zwar konnte Mao konnte rechnen, aber auf chinesische Art undauf dem Abakus. Den verstanden wir auch nicht.
EU-Parlament 2019 – âRichtungswahlâ auf der Sandbank NEU
NACHSCHLAG 19.6.2019Â – TREPPENWITZ – oder ETWAS KORRESPONDENZ
“ ….. Wir hoffen, du arbeitest nicht zu sehr heruntergekĂŒhlt und kannst ein wenig fĂŒr dich tun. Und Vögeln wie Insekten lauschen. …..
Jetzt können wir uns wieder von der Europa-Wahl erholen, denn mit dem Gerangel um die Posten will niemand den ‚SouverĂ€n‘ belĂ€stigen.
Ich informiere mich jetzt wieder lieber ĂŒber HintergrĂŒnde im kostenlosen „Leserservice“ (Emails zur Auswahl) der Neuen ZĂŒricher Zeitung, etwa was die Nachbarn so machen, gestern, wie die DĂ€nemark seine „Ghettos wegplant“.
Bei einer Diskussion fiel mir eine bessere, weil bissigere Alternative zu den europaweiten „Fraktionen“ im Europa-Parlament ein: „Nationale“ beziehungsweise regionale Fraktionen, die entsprechend den Wahlergebnissen von ihren WĂ€hlern ‚zusammengestellt‘ wĂŒrden. Sie hĂ€tten nicht mit den Sprachbarrieren (ĂŒber Dolmetscher oder Pidgin-Englisch) zu kĂ€mpfen und kulturelle GrĂ€ben zu ĂŒberspringen. Sie mĂŒssten wie in einer nationalen GroĂen Koalition bereits in ihrem Rahmen Kompromisse finden, wenn sie im groĂen Chor ĂŒberhaupt gehört werden wollen.
Sie kĂ€mpften auf derselben Ebene wie ihre nationalen Regierungsvertreter im EuropĂ€ischen Rat und Ministerrat, könnten z.B. die Haltung ihrer Regierung stĂŒtzen oder auch desavouieren, beziehungsweise deren Positionswechsel vorbereiten.
Statt der bloĂ fiktiven ‚Integration‘ unwilliger EU-EuropĂ€er in einem groĂen ‚grenzenlosen‘ Schein-Parlament wĂŒrden die Parlamentarier fĂŒr ihre WĂ€hler wieder sichtbar und greifbar. Die nationalen Parlamente hĂ€tten ‚in BrĂŒssel‘ parlamentarische GegenĂŒber, ĂŒber deren Entscheidungen, eingegangene Kompromisse sie streiten könnten, denen sie aber auch den RĂŒcken stĂ€rken könnten.
Regionale ZusammenschlĂŒsse wĂ€ren in Grenzen frei zu bilden. Sie könnten öfter nahe der ‚Heimat‘ tagen. Das Parlamentsplenum wĂ€re ausgereiften Entscheidungen und hervorgehobenen Demonstrationen vorbehalten.
Ich sehe darin neue, in der jetzigen Situation sehr notwendige ReibungsflĂ€chen, fruchtbaren Streit, Themen fĂŒr öffentliche Kontroversen und vor allem Auffrischung fĂŒr die langweiligen ‚politischen‘ Medien heraufziehen.
Und ‚Scheinriesen‘ wie die stolzgeschwellten deutschen „GrĂŒnen“ und andere, die
nur regional punkten konnten, aber „BrĂŒssel“ als Hebel nutzen wollen, entstĂŒnden erst gar nicht.
‚BrĂŒssel‘ und das EU-Parlament haben nichts verstanden; die wollen ‚weiter so‘, solange es eben geht.
Punkt.
Es wird warm auf dem Balkon. ….“
Funktion: zur Aktualisierung von „WELCHE DER KLEINEN BETRĂGER SOLLEN WIR WĂHLEN?“ LINK Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Stand: 26.5. 0.30
NatĂŒrlich bleibt es nicht bei der âFDPâ, der Konkurrenten der âGrĂŒnenâ fĂŒr die Mehrheitsbeschaffung. Ich bekam eine bedenkenswerte Antwort : „Huh, Liberale wĂ€hlen und feiern gehen klingt ist fĂŒr mich die Resignation.„
Recht so: Einzelne gute Köpfe im Angebot Àndern daran auch nichts.
„Die FDP ist die Partei, die am stĂ€rksten fĂŒr all das steht, woran unsere Kultur gerade kollabiert: die aufgeblasene TechnologieglĂ€ubigkeit, eine weitere Unterhöhlung politischer Macht zugunsten von GroĂkapitalisten und die Ăberzeugung, dass beides dann schon irgendwie eine sozial stabile Gesellschaft formen wird (das geht vielleicht, wenn alle in ihrer Zufriedenheitsblase [wahlweise: FuĂball, Fernsehserien, Fitnessstudio, um die Welt Jetten, Saufen] ihr GlĂŒck finden). Da bevorzuge ich dann doch den politischen Stillstand und schieĂe meine Stimme in den Wind. (….) „
Ein anderer GesprĂ€chspartner findet, dass ‚die GrĂŒnen‘ neuerdings mit dem smarten Habeck noch technologieglĂ€ubiger als die FDP geworden seien , von der man ja nichts Besseres erwarten könne. Auch ich finde, dass sie damit und in ihrem freischwebenden hedonistischen ‚Alternativ‘-Gehabe ihre aufklĂ€rerische und orientierende Aufgabe in der Gesellschaft verraten haben.
ALSO DEN EIGENEN BLICK WEITER SCHĂRFEN!
Ich habe dieser Tage viel gelesen und Features angeschaut. Auf zwei erfreulich klare Ăbersichten in ard (wdr?) und 3sat möchte ich nĂ€her eingehen. >>
Gastkommentar „Europa“ und „EU“ – zu „Richtungswahl…..“
Autor: Paul Pfeffer am 27.Mai 2019
Der Link zu „Richtungswahl auf der Sandbank“
Kommentar
Ich Ă€rgere mich immer, wenn die Begriffe „Europa“ und „EU“ synonym gebraucht werden. Gerade im abgelaufenen Wahlkampf zur Wahl des EuropĂ€ischen Parlaments wurde der Unterschied meist unterschlagen. Ich kann aber ein ĂŒberzeugter (deutscher) EuropĂ€er sein und gleichzeitig die EU als Fehlkonstruktion ansehen.
Welche der kleinen BetrĂŒger wollen wir wĂ€hlen?
K. und ich diskutieren ĂŒber die Europa-Wahl.
FĂŒr mich wĂ€re wichtig: „weniger“ Europa, aber auch weniger Beschiss. Die Parteistrategen gehen arbeitsteilig vor, wie sie es in den Koalitionen gelernt haben. Die GrĂŒnen wollen uns BĂŒrger umerziehen (Feinstaub, Diesel und Fahrverbote, willkĂŒrlich gesetzte Klimaziele, dazu „open borders“ ohne Kenntnis dessen, was nachkommt, Genderisierung der Umgangssprache), die SPD eiert so zwischen Marx und wem auch immer. CDU und CSU verteilen Beruhigungspillen, damit keine ProtestwĂ€hler zur AfD laufen, welche unentwegt die GroĂe Sturmglocke lĂ€utet.Â
ABER an die GroĂen wagen sie sich ALLE nicht – besonders zynisch sind seit jeher Verkehrminister und und Agrarminister der CSU, die anderen wirken eher hilflos. Das GroĂe Kabinett streitet sich um Wölfe, E-Roller, grundlose Grenzwerte, Fahrverbote, … aber wagt sich nicht an die Verursacher des Artensterbens (Konferenz in Paris), darunter auch deutsche GroĂagrarier, nicht an die RĂŒstungsproduzenten und die MĂŒllexporteure. Es subventioniert seit langem die privatwirtschaftlichen Konkurrenten des GĂŒterverkehrs der Bahn, die ihr doch gehört, subventioniert die Konzerne, die ihre Produktionsketten ĂŒber hundert und mehr LĂ€nder verteilen und stĂ€ndig mehr „Verkehr“ produzieren. Von den Profiteuren der chaotischen Steuersysteme nicht zu reden.
Wie bei einem permanenten DebĂŒtantinnenball werden von „der Politik“ stĂ€ndig irgendwelche Neuerungen eingefĂŒhrt, welche die ohnehin ausgedĂŒnnten niederen Verwaltungen ĂŒberfordern und ĂŒberlasten. Das kann nicht funktionieren! Kein Mensch blickt mehr durch. Jeder schaut wo er bleibt. Rette sich, wer kann. Sankt Florians-Prinzip! Die besten Lösungen werden nicht studiert und ĂŒbernommen, was ein normaler Mensch erwarten wĂŒrde. Aber wer sollte sich darum auch kĂŒmmern?
Ich entscheide mich wahrscheinlich fĂŒr die Liberalen und schau‘ bei denen lieber gar nicht so genau hin. Sie sind klein, sind Mehrheitsbeschaffer, weil sie anschlussfĂ€hig sind und auch in anderen LĂ€ndern „die Mitte“ reprĂ€sentieren. Was haben wir denn fĂŒr eine „Wahl“?! (Seit Jahren)
Wenn wir in derselben Stadt leben wĂŒrden, könnten wr wenigstens feiern und saufen!
Soweit fĂŒr heute (Interpretiere die Uhrzeit nicht falsch)Â Â Â Detlev
>>
DIE ZEIT ist ein progressiv geschminktes Lifestyle-Blatt
Begegnung mit der ZEIT nach Jahren, doch mit der dritten Nummer, Nr. 15, reicht’s mir.
Die dreiĂig knisternden Seiten groĂes dĂŒnnes ZeitungsblĂ€tter hochzuhalten, ist unbequem und anstrengend. FĂŒr die Parkbank oder den Economy- oder Zweite-Klasse-Bahnsitz ist DIE ZEIT zu sperrig, gerade richtig fĂŒr den Couchtisch â da ist er ja endlich!
Das MAK K Frankfurt – 6 Jahre am Puls der Zeit sind genug
Die Wolken ziehen flott ĂŒber Frankfurt hinweg, es regnet selten. Wozu auch?
Sechs Jahre habe ich mich gegrĂ€mt ĂŒber den massiven Substanzverlust im ehemaligen Museum fĂŒr Kunsthandwerk. Was fĂŒr ein gediegener Name, und so prĂ€zise!
Erst kamen Jahre der Bausanierung, dann die Kulturrevolution K, die die SĂ€le leerfegte. >>
„Verantwortung Europas in der Welt“ – Bloss Feuilleton!
Sigmar Gabriel, Wolfgang Ischinger, Christoph von Marschall schreiben in der FAZ (8.9.2018 Nr.209 S.11). SIE MĂSSEN DIE LIBERALE ORDNUNG SCHĂTZEN â Die Alternative zum Weltuntergang heiĂt Verantwortung, nicht Raushalten. Sie antworten Peter Gauweiler („Die Kreuzritter der Moderne“ FAZ 25.8.2018)
Vergessen Sie diese „Debatte“ ! FĂŒr mich ist sie bereits gestorben. Die offenen Links hielten gerade mal drei Tage. Neues Spiel, neuer Hype. Nur nicht aufregen.: ‚Berlin‘ bereitet sich auf eine lauwarme ‚Interventions‘-Beteiligung in Syrien vor. Das Argumentationsbesteck wird bereits öffentlich desinfiziert.
Hat Trump den wunderbaren Deutschen im Weigerungsfall exorbitanten Strafzöllen gedroht oder will man bloĂ mitspielen? Man sieht sich wieder in fĂŒnf Jahren bei der Investigativ-Dokumentation.     16.9.18
Ach was. Ich weiĂ schon gar nicht mehr, wo ‚Syrien‘ liegt. (Vier Wochen spĂ€ter)
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Ein Jahrhundert nach Alekseev – Der âalte Greisâ China wird jung, der Westen altert.
9.7.18 – 9.9.2018
Alekseevs Reisetagebuch von 1907 (Link) macht dem Leser die Probleme Chinas in ihrer ganzen Tiefe bewusst, mehr als Thoralf Kleins Quellenstudie (Link) aus der Perspektive der geistig beschrÀnkten Basler Mission das kann. Denn auf dem Land ging das elende Leben ja irgendwie weiter, wie bereits seit Jahrhunderten.
Nach Alekseevs EindrĂŒcken und GesprĂ€chen 1907 zwischen Peking, Schantung und Sian erschienen Chinas Probleme unlösbar. Wo sollte man ĂŒberhaupt anfangen? >>
âSTART UP-NATION ISRAELâ – Von Israel lernen !?
Der Beitrag (Juni 2012) erscheint gemeinsam mit weiteren aus den vergangenen zwanzig Jahren, die gerade heute nicht verloren gehen sollen. 25.5.2018
Dan Senor, Saul Singer:
START-UP NATION ISRAEL â Was wir vom innovativsten Land der Welt lernen können (Bestsellerliste Wallstreet Journal 2009, dt. Hanser 2012)
Museumsneubau in Frankfurt – Verblendungen statt Waschbeton.
Das umgebaute Historische Museum Frankfurt in post-faschistischem-proto-chinesischem Deutschland-Stil toppt noch die AltstadtĂŒberbauung vor dem Dom â ihrerseits finsteres Mittelalter, mit den Mitteln deutscher BaumĂ€rkte ins Werk gesetzt.
Eins, zwei, drei, ich twitter‘ mich frei – aktuell
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Menge ’schlechter‘ Nachrichten, die ĂŒber ‚QualitĂ€tsmedien‘, also ‚gute‘, aus der realen Welt in meinen geruhsamen Alltag stĂŒrmen, ist gerademal ĂŒberwĂ€ltigend, ich brauche eine Winterpause. Stattdessen möchte ich Ihnen meinen Afrika-Blog empfehlen; da sind wenigstens noch ein paar Entdeckungen zu machen, zwar auch in der ‚realen Welt‘, aber ebenso an Ă€sthetischen Objekten. Bei schlechtem Wetter können die BeitrĂ€ge vielleicht sogar einen Museumsbesuch ersetzen.
Alles Gute fĂŒr 2018 ! Und melden Sie sich doch einmal!        Ihr Detlev von Graeve
Die Gespenster meiner (akademischen) Jugend
Tagebuch:Â 29.11.2017Â Â zu FAZ
Die LektĂŒre des emeritierten Germanisten, dem die wachsende Unduldsamkeit an der UniversitĂ€t alte Verletzungen wieder aufreiĂt, die er als junger Dozent im Göttingen der Siebziger Jahre erlitt. >>
Warum bin ich bloĂ in die Hauptstadt gefahren? Notizen
Ein separater Text zu âKunst aus Afrika im Bode-Museum â Unvergleichlichâ ist erschienen und bei Google bereits auf S. 3 vorgerĂŒckt. Link.
Samstag, den 28. Oktober
Erst einmal der letzte Eindruck, eine unauflösliche Verbindung von Barbarei und Kultur
 PIRANESI âI CARCERIâ IM BERLINER HAUPTBAHNHOF
Ein naiver Nutzer der StadtbĂŒcherei fragt 2003 ….
Du hast doch nichts kapiert! Etwa den Trend der Zeit? Was die Kunden wollen? Wohin die Reise geht? Wie unsere Institutionen arbeiten? Was erwartest du denn? In welchem Jahrhundert lebst du? Meinst du, alle hĂ€tten auf dich gewartet? Wir integrieren doch nicht Leute wie dich! Stell dich erstmal hinten an! Und zwar in der richtigen Schlange! Die Deutschen haben so eigenartige Vorstellungen: Antiquariate, dass ich nicht lache! Was denkst du, wieviel Medien – BĂŒcher, phh!!! – wir tĂ€glich verarbeiten, ich meine zusammen mit dem Computer! Warum schreibt Ihr auch soviel? Muss denn jeder Quatsch gedruckt werden? Aber das ist nicht unser Bier! Meldet euch an, registriert euch und haltet die Klappe, bis wir euch fĂŒr eine Studie aktivieren! Wir sind selber nur arme Schweine. Wir kriegen die Titel von höheren Ebenen aufgedrĂŒckt. Die Entscheider kennen wir auch nicht. FrĂŒher konnten wir noch aussuchen. Und unsere ausgesuchten BĂŒcher wurden auch gelesen. Heute sind wir froh, wenn wir damit nichts zu tun haben. VolksbĂŒcherei hieĂ das frĂŒher! Haha!
Es folgt ein Briefwechsel aus vergangenen Zeiten. Heute sind StadtbĂŒchereien eher WĂ€rmestuben mit ReisefĂŒhrern und anderen Ratgebern, Romanen, e-Books, DVDs , CDs. und einem Veranstaltungsprogramm. Unglaublich, was sich alles verĂ€ndert hat. Ich kĂ€me heute nicht mehr auf die Idee, einen solchen Brief zu schreiben. Er war, wie die Antwort der Bibliotheksleiterin zeigt, hoffnungslos altmodisch.     10.12.2016
Aktueller Link : FAZ 5.3.2017 Â „Der Phantomleser“ von Andrea Diener
ROMAN Karfreitag, 18.4.03
Franz hatte noch nie einen Roman gelesen. Jedenfalls wollte er sich an keinen erinnern. …
So oder Ă€hnlich sollte das Buch anfangen, das lauter leichtfertige AusflĂŒge in die Theorie aufnĂ€hme, denen anderswo eine solche Aufnahme verweigert wĂŒrde. Vermutete er jedenfalls. Man weiĂ ja nie. >>
â512 Aufrufe in einer Wocheâ – Danksagung
Und zweihundert Besucher! Gestern hat jeder im Schnitt sogar fĂŒnf Seiten aufgerufen. Wenn ich meine eigene Tagesadresse ermittle und entsprechend abziehe, bleiben noch eine Menge ĂŒbrig. >>
Diese EM 2016 ist gelaufen, aber auch abgehakt?
Wie viel meines monatlichen Fernsehbeitrags haben sie dafĂŒr ausgegeben, die HĂ€lfte?
Dummerweise hatte ich die Gesichter von Löw, von Schweinsteiger und den anderen Rekonvaleszenten schon vorher ĂŒber, auch ‚Poldi‘. Was interessiert mich, welches âpersönlicheâ statistische Karriereziel sie noch erreichen? Andere interessiert es aber wohl. Ich sollte noch einmal Studie âĂber die amerikanische Demokratieâ des Grafen Tocqueville lesen, um zu begreifen, wie randstĂ€ndig ich bin, fast schon dissident. >>
BREXIT – Die ersten sind drauĂen! Dann rĂŒckt H.VĂ©drine die Sache zurecht
Begeisterung. Zugleich das GefĂŒhl, eingesperrt zu sein. Bin selber ĂŒber meine Emotion ĂŒberrascht. Endlich ein krĂ€ftiger Impuls. Die Politik ist zurĂŒck! Seit 1989 zum ersten Mal! >>
Jede Spende hilft, aber mir gebbe nix!
Jede Spende hilft! Dem Spender, der vermittelnden Institution/Firma und dem oder den Adressaten. >>
MĂ€ngelexemplar, Investitionsstau, Drogen
Hochnebel – du hĂ€ltst es fĂŒr die Grenzen des Himmels. – Wollte ich titeln, aber soll ich das, was mich ankotzt, auch noch zelebrieren? Da mĂŒsste ich ja religiös sein. Es bleibt also bei drei Glossen! 24.2.15 >>
NetzbĂŒrger – sich mit Netzen plagend
Man hat mich zum Privatmann erzogen. Das gerade vergangene Dritte Reich wirkte in der Diskretion der Lehrer nach und, im heimischen Wohnzimmer, in den mahnenden Gesten der âDrei weisen Affenâ: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. >>
Noch einmal „Das Netz“ – nun als Buch !
Tagebuch einer LektĂŒre von âPsychologie der modernen Linkenâ.
Ted Kaczynski hat bekanntlich durch seine Briefbomben an akademische Vertreter des militÀrisch-industriellen Komplexes die Publikation seines zeitkritischen Manifests in der Washington Post erpresst. Was steckt in dem Text?   >>
Auf einer Couch zum Thema Irakkrieg (MĂ€rz 2003)
30.3.2003 Â Ich bin von der SV nicht aufs Podium gebeten worden. Macht nichts. Meine Couch ist bequemer…. Â Hier mein Beitrag. Â Â Â Â Â Â Â v.Graeve >>
Vor dem Irakkrieg 2003 – MagendrĂŒcken
Eintragung  5.MÀrz 2003
MagendrĂŒcken, woher auch immer, vielleicht von den ungewohnten Kapern im Quark bei Scholzes, oder vom Geburtstag (wirklich?) oder etwa von einer  ausgereiften politischen Weltkrise. Ein halbes Jahr Politisierung zeigt Wirkung. Ungewöhnlich klar und angeschlagen Zugleich erfahren wir Kriegsgegner etwas ĂŒber uns selber, etwa beim Gedanken: In solchen Zeiten ist die kleinere Wohnung die bessere, zumal, wenn sie einen Balkon hat. >>
William R.Pitt und Scott Ritter: KRIEG GEGEN DEN IRAK (2002)
Flugblatt, nach dem 25.1.2003 an der Altkönigschule verteilt:
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