Category Archives: EIN STAPEL KLAPPSTÜHLE

Das MAK K Frankfurt – 6 Jahre am Puls der Zeit sind genug

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Die Wolken ziehen flott über Frankfurt hinweg, es regnet selten. Wozu auch?

 

Sechs Jahre habe ich mich gegrämt über den massiven Substanzverlust im ehemaligen Museum für Kunsthandwerk. Was für ein gediegener Name, und so präzise!

Erst kamen Jahre der Bausanierung, dann die Kulturrevolution K, die die Säle leerfegte. Weiterlesen…

“Verantwortung Europas in der Welt” – Bloss Feuilleton!

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Sigmar Gabriel, Wolfgang Ischinger, Christoph von Marschall schreiben in der FAZ (8.9.2018 Nr.209 S.11). SIE MÜSSEN DIE LIBERALE ORDNUNG SCHÜTZEN – Die Alternative zum Weltuntergang heißt Verantwortung, nicht Raushalten. Sie antworten Peter Gauweiler (“Die Kreuzritter der Moderne” FAZ 25.8.2018)

Vergessen Sie diese “Debatte” ! Für mich ist sie bereits gestorben. Die offenen Links hielten gerade mal drei Tage. Neues Spiel, neuer Hype. Nur nicht aufregen.: ‘Berlin’ bereitet sich  auf eine lauwarme ‘Interventions’-Beteiligung in Syrien vor. Das Argumentationsbesteck wird bereits öffentlich desinfiziert.

Hat Trump den wunderbaren Deutschen im Weigerungsfall exorbitanten Strafzöllen gedroht oder will man bloß mitspielen?  Man sieht sich wieder in fünf Jahren bei der Investigativ-Dokumentation.      16.9.18

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Ein Jahrhundert nach Alekseev – Der ‚alte Greis’ China wird jung, der Westen altert.

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9.7.18 – 9.9.2018
Alekseevs Reisetagebuch von 1907 (Link) macht dem Leser die Probleme Chinas in ihrer ganzen Tiefe bewusst, mehr als Thoralf Kleins Quellenstudie (Link) aus der Perspektive der geistig beschränkten Basler Mission das kann. Denn auf dem Land ging das elende Leben ja irgendwie weiter, wie bereits seit Jahrhunderten.
Nach Alekseevs Eindrücken und Gesprächen 1907 zwischen Peking, Schantung und Sian erschienen Chinas Probleme unlösbar. Wo sollte man überhaupt anfangen? Weiterlesen…

„START UP-NATION ISRAEL“ – Von Israel lernen !?

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Der Beitrag (Juni 2012) erscheint gemeinsam mit weiteren aus den vergangenen zwanzig Jahren, die gerade heute nicht verloren gehen sollen. 25.5.2018

Dan Senor, Saul Singer:

START-UP NATION ISRAEL – Was wir vom innovativsten Land der Welt lernen können (Bestsellerliste Wallstreet Journal 2009, dt. Hanser 2012)

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Museumsneubau in Frankfurt – Verblendungen statt Waschbeton.

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Das umgebaute Historische Museum Frankfurt in post-faschistischem-proto-chinesischem Deutschland-Stil toppt noch die Altstadtüberbauung vor dem Dom – ihrerseits finsteres Mittelalter, mit den Mitteln deutscher Baumärkte ins Werk gesetzt.

12.Feb.2018 - Gegenüber das einzige Fachwerkhaus - Haus Wertheym - das den Altstadtbrand 1944 überstand.

12.Feb.2018 – Gegenüber das einzige Fachwerkhaus – Haus Wertheym – das den Altstadtbrand 1944 überstand. ( Fotos Gv. Anklicken!)

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Eins, zwei, drei, ich twitter’ mich frei – aktuell

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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Menge ‘schlechter’ Nachrichten, die über ‘Qualitätsmedien’, also ‘gute’, aus der realen Welt in meinen geruhsamen Alltag stürmen, ist gerademal überwältigend, ich brauche eine Winterpause. Stattdessen möchte ich Ihnen meinen Afrika-Blog empfehlen; da sind wenigstens noch ein paar Entdeckungen zu machen, zwar auch in der ‘realen Welt’, aber ebenso an ästhetischen Objekten. Bei schlechtem Wetter können die Beiträge vielleicht sogar einen Museumsbesuch ersetzen.

Alles Gute für 2018 ! Und melden Sie sich doch einmal!         Ihr Detlev von Graeve

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Warum bin ich bloß in die Hauptstadt gefahren? Notizen

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Ein separater Text zu  „Kunst aus Afrika im Bode-Museum – Unvergleichlich“ ist erschienen und bei Google bereits auf S. 3 vorgerückt. Link.

Samstag, den 28. Oktober

Erst einmal der letzte Eindruck,  eine unauflösliche Verbindung von Barbarei und Kultur

 PIRANESI „I CARCERI“  IM BERLINER HAUPTBAHNHOF

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Die Indianer dürfen kommen, aber nichts anfassen

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Vor einem Jahr (7.12.2015) machte eine Dokumentation auf 3-SAT die Anstrengungen Berliner Ethnolog(inn)en öffentlich, das Kulturerbe ausgewählter südamerikanischer Indios “ab 2019” in jeder Hinsicht korrekt für das großartige neue Humboldtforum aufzubereiten. Das Filmteam durfte die Forscher(innen) zu den heiligen Strohhütten der Kogi am Strand von Kolumbien begleiten und ebenso am Gegenbesuch in Berlin teilhaben. Ich fand das Ergebnis so zeittypisch, dass ich gleich diese gallige Notiz verfasste. Inzwischen fand ich auch den Link wieder, und er funktioniert immer noch. Bilden Sie sich selbst ein Urteil.

Am 2.2.17 war der Beitrag schon 37x angeklickt worden. Ich hatte inzwischen auch einen passenden Artikel gelesen, am 4.1. in der FAZ (Seite N3). Der befeuerte schon mit seinem Titel “Asylrecht für die Dinge” weitere Überlegungen. Ich stelle sie nun auch in den Blog, da meine ursprüngliche Notiz noch immer nachgefragt wird, Ich nehme an, von Studenten für Hausarbeiten. (Link)    18.7.2018 Weiterlesen…

Ein naiver Nutzer der Stadtbücherei fragt 2003 ….

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Du hast  doch nichts kapiert! Etwa den Trend der Zeit? Was die Kunden wollen? Wohin die Reise geht?  Wie unsere Institutionen arbeiten? Was erwartest du denn? In welchem Jahrhundert lebst du? Meinst du, alle hätten auf dich gewartet? Wir integrieren doch nicht Leute wie dich! Stell dich erstmal hinten an! Und zwar in der richtigen Schlange! Die Deutschen haben so eigenartige Vorstellungen: Antiquariate, dass ich nicht lache! Was denkst du, wieviel Medien – Bücher, phh!!! – wir täglich verarbeiten, ich meine zusammen mit dem Computer! Warum schreibt Ihr auch soviel? Muss denn jeder Quatsch gedruckt werden? Aber das ist nicht unser Bier!  Meldet euch an, registriert euch und haltet die Klappe, bis wir euch für eine Studie  aktivieren! Wir sind selber nur arme Schweine. Wir kriegen die Titel von höheren Ebenen aufgedrückt. Die Entscheider kennen wir auch nicht. Früher konnten wir noch aussuchen. Und unsere ausgesuchten Bücher wurden auch gelesen. Heute sind wir froh, wenn wir damit nichts zu tun haben. Volksbücherei hieß das früher!  Haha!

Es folgt ein Briefwechsel aus vergangenen Zeiten. Heute sind Stadtbüchereien eher Wärmestuben mit Reiseführern und anderen Ratgebern, Romanen, e-Books, DVDs , CDs. und einem Veranstaltungsprogramm. Unglaublich, was sich alles verändert hat. Ich käme heute nicht mehr auf die Idee, einen solchen Brief zu schreiben. Er war, wie die Antwort der Bibliotheksleiterin zeigt, hoffnungslos altmodisch.      10.12.2016

Aktueller Link : FAZ 5.3.2017   “Der Phantomleser” von Andrea Diener

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ROMAN Karfreitag, 18.4.03

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Franz hatte noch nie einen Roman gelesen. Jedenfalls wollte er sich an keinen erinnern. …

So oder ähnlich sollte das Buch anfangen, das lauter leichtfertige Ausflüge in die Theorie aufnähme, denen anderswo eine solche Aufnahme verweigert würde. Vermutete er jedenfalls. Man weiß ja nie. Weiterlesen…

‚512 Aufrufe in einer Woche’ – Danksagung

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Und zweihundert Besucher! Gestern hat jeder im Schnitt sogar fünf Seiten aufgerufen. Wenn ich meine eigene Tagesadresse ermittle und entsprechend abziehe, bleiben noch eine Menge übrig. Weiterlesen…

Diese EM 2016 ist gelaufen, aber auch abgehakt?

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Wie viel meines monatlichen Fernsehbeitrags haben sie dafür ausgegeben, die Hälfte?

Dummerweise hatte ich die Gesichter von Löw, von Schweinsteiger und den anderen Rekonvaleszenten schon vorher über, auch ‘Poldi’. Was interessiert mich, welches ‚persönliche’ statistische Karriereziel sie noch erreichen? Andere interessiert es aber wohl. Ich sollte noch einmal  Studie ‚Über die amerikanische Demokratie’ des Grafen Tocqueville lesen, um zu begreifen, wie randständig ich bin, fast schon dissident. Weiterlesen…

BREXIT – Die ersten sind draußen! Dann rückt H.Védrine die Sache zurecht

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Begeisterung. Zugleich das Gefühl, eingesperrt zu sein. Bin selber über meine Emotion überrascht. Endlich ein kräftiger Impuls. Die Politik ist zurück! Seit 1989 zum ersten Mal! Weiterlesen…

Wieder eine Medizin-Dokumentation!

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18.6.15: Wieder eine Medizin-Dokumentation gesehen, auf 3-sat, also nicht irgendeine. Thema: Cholesterin und Herzinfarkt. Prophylaxe – ein Kommentar

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Jede Spende hilft, aber mir gebbe nix!

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Jede Spende hilft! Dem Spender, der vermittelnden Institution/Firma und dem oder den Adressaten. Weiterlesen…

Mängelexemplar, Investitionsstau, Drogen

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Hochnebel – du hältst es für die Grenzen des Himmels. – Wollte ich titeln, aber soll ich das, was mich ankotzt, auch noch zelebrieren? Da müsste ich ja religiös sein. Es bleibt also bei drei Glossen! 24.2.15 Weiterlesen…

Netzbürger – sich mit Netzen plagend

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Man hat mich zum Privatmann erzogen. Das gerade vergangene Dritte Reich wirkte in der Diskretion der Lehrer nach und, im heimischen Wohnzimmer, in den mahnenden Gesten der ‚Drei weisen Affen’: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.  Weiterlesen…

Noch einmal “Das Netz” – nun als Buch !

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Tagebuch einer Lektüre von „Psychologie der modernen Linken“.

Ted Kaczynski hat bekanntlich durch seine Briefbomben an akademische Vertreter des militärisch-industriellen Komplexes die Publikation seines zeitkritischen Manifests in der Washington Post erpresst. Was steckt in dem Text?    Weiterlesen…

Auf einer Couch zum Thema Irakkrieg (März 2003)

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SV COUCH Irak 2003 1200

30.3.2003  Ich bin von der SV nicht aufs Podium gebeten worden. Macht nichts. Meine Couch ist bequemer….  Hier mein Beitrag.             v.Graeve Weiterlesen…

Vor dem Irakkrieg 2003 – Magendrücken

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Eintragung  5.März 2003

Magendrücken, woher auch immer, vielleicht von den ungewohnten Kapern im Quark bei Scholzes, oder vom Geburtstag (wirklich?)  oder etwa von einer  ausgereiften politischen Weltkrise. Ein halbes Jahr Politisierung zeigt Wirkung. Ungewöhnlich klar und angeschlagen Zugleich erfahren wir Kriegsgegner etwas über uns selber, etwa beim Gedanken: In solchen Zeiten ist die kleinere Wohnung die bessere, zumal, wenn sie einen Balkon hat. Weiterlesen…

William R.Pitt und Scott Ritter: KRIEG GEGEN DEN IRAK (2002)

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Flugblatt, nach dem 25.1.2003 an der Altkönigschule verteilt:

Werbung für ein außergewöhnliches Buch Weiterlesen…