Archiv des Autors: dvg

TIME JOURNEY TO THE CAMEROON COAST ON AN OLD MODEL BOAT

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I wrote this article at the invitation of “KOSMOPOLIS – INTERKULTURELLE MAGAZINE FROM BERLIN” (LINK to de.wikipedia. You find the text translated at the bottom of the page)) for the No. 41-42/2022 anniversary issue 1997-2022 Subject: “ZU NEUEN UFEREN” (‘TRAVELS TO FOREIGN SHORES’) The My text, published a few days ago on (p. 47-55), is suitable as an overview and introduction to the various topics of the “DUALA PROJECT 2017-22” (LINK) >>

Im Tropenfieber : Walther von Wiese und Kaiserswaldau (Rafai 5/5)

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Upload: 9. Juni 2021. Überarbeitung: 20. Juni 2022

 

Johannes Fabian hat für seine Studie “Im Tropenfieber” (2001) die Reiseberichte verschiedener  v o r-kolonialer Afrikaforscher systematisch gelesen. Ich profitierte von mancher Bemerkung, hatte aber nicht die Energie zur Einarbeitung. Die folgenden Zitate aus dem Kapitel XI, dem “Epilog”, belegen:  Wieses Bericht hätte perfekt zu Fabians ‘Ahnengalerie’ gepasst. Auch hier lässt sich der „Mythos der Afrikaforschung“ durchgängig „mit konkreten spezifischen Informationen konfrontieren, die in denselben Quellen enthalten waren, welche diesen Mythos ausagierten und nährten.“ (365) Auch sein Zeugnis enthält reichlich Material für eine  unaufgeregte “Gegengeschichte“, welche den Blick für unterschiedliche Perspektiven öffnet, methodisch historische Zeugnisse hinterfragt und sie  ‘gegen den Strich zu lesen’ unternimmt.

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„Zeitmarken“ der Nuba – F. Kramer und G.Marx wurden Zeugen der verlorenen „Feste von Dimodonko“

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 Fritz W.Kramer und Gertraud Marx : ‚Zeitmarken – die Feste von Dimodonko’ in der Reihe ‚Sudanesische Marginalien’ im Trickster Verlag, 189 Seiten, München 1993

Upload: 22.Aug. 2015 – überarbeitet 14. Mai 2022

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Die „Petite Messe Solennelle“ von Rossini verführt zur „Unterwerfung“

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Der Hochschulchor der HfMDK führt am 26.1.2022 in der lutherischen Wartburgkirche in Frankfurt „Petite Messe Solennelle“ von Gioachino Rossini (1792-1868) auf. Und in meinem Kopf rumort das Motiv „Unterwerfung“ von Houellebecq. Was für ein Mangel an Bildung!

Im Faltblatt druckt man den Text Latein und Deutsch. Das wie in Stein gemeißelte Kirchenlatein erscheint zunächst irritierend kurz, bevor man darin die Vorlage für ausgiebigen Belcanto erkennt, in der Oper gewöhnlich als Übertitel projiziert.

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Deutscher Literatur-Ignorant erfährt über Houellebecq von Frankreichs “Unterwerfung”

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…. aus einem Exemplar aus dem Modernen Antiquariat

“Soumission” Flammarion 2015 – Deutsch: Hardcover Dumont Buchverlag  2015 (4.Aufl.)

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Die ‘Heldensagen’ des Ryszard Kapuscinski, verraten vom ‘Judas’ Artur Domosławski

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Nachwort 11. Mai

Mir war nicht so klar, welches Ansehen der Reporter Kapuscinski noch heute genießt. Natürlich konserviert das Netz noch die ersten Abwehrreflexe der Fans als taufrisch,  z.B. Peter Münder für CulturMag (LINK). Dafür ist das Enthüllungsbuch bereits bei medimops  im Billigkarton gelandet. Je nach persönlicher Vorliebe kann man zeitlos von der Empörung über Relotius 2017 zur Begeisterung über Kapuszinski wechseln. Doch “Jahrhundertreporter” und Märchenerzähler waren beide. Was mich beunruhigt, ist der leichtfertigen Umgang mit Domosławski  Anspruch auf “Wahrheit”. Dass die Witwe Kapuszinskis, die ihre Leidensfähigkeit nicht umsonst  bewiesen hatte, Einspruch erhob, war legitim, aber die Absolution Kapuscinskis durch eine unbeteiligte internationale Lesergemeinde, die sich viel auf ihre angebliche Wahrheitsliebe einbildet?  Hat Artur Domosławski nur für eine verstreute Minderheit ohne Einfluss seine immense Arbeit geleistet und im zerstrittenen Polen seinen Ruf riskiert? Es sieht so aus, dass “Wahrheit” sch….egal ist.

30.5.22

Der Umgang mit den Geheimdiensten war auch in der Biografie Thema, aber nur als subjektive Drohkulisse im komfortablen Ruhestand des Reporters. Vor dem aktuellen Hintergrund des Ukraine-Krieges kann ich das nicht mehr so harmlos abtun. Auch auf der Ebene der Medien wird gekämpft, mit Desinformation über das Geschehen, ständiger propagandistischen Mobilisierung der eigenen Reihen und mit dem Versuch der Demoralisierung der Feinde.  Die Frage lässt mich nicht los: Wozu bekam dieser ‘unbezähmbare’ Ryszard Kapuscinski so umstandslos die gewünschten Reisepässe und Devisen? Er war als – im besten Fall – leicht entflammbarer Draufgänger mit kommunistischer Allgemeinbildung  der ideale Mann für die  damaligen Stellvertreterkriege. Und er ‘lieferte’, auch wenn er manchmal frei konfabulierte.

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 Das Porträtfoto auf dem Schutzumschlag – natürlich undatiert – ließ mich während der ganzen Lektüre nicht los. Hunderte Male schaute ich es an, auch angesichts von über sechshundert gelesenen Seiten ungewöhnlich.

Irgendwann gelangen mir systematische Notizen in der Muße eines Inselurlaubs, dann wieder wollte ich bloß ein paar ‚vernichtende’ Zeugenaussagen abschreiben und zusammenstellen. Zu solchem Aufwand fehlte mir am Ende der Antrieb. Es gibt Wichtigeres. Und ich nehme an, dass mein Publikum Ryszard Kapuscinski längst auf die eine oder andere Weise zu kennen meint und sich die Biografie bei Interesse beschaffen kann. Drei Links stelle ich am Ende zusammen.

Artur Domosławski: Ryszard Kapuściński. Leben und Wahrheit eines Jahrhundertreporters. Deutsch 2014, Rotbuch, Berlin. 704 S., 29,95 €.

 Gliederung:

  • Das Buch
  • Defizite von Kapuscinski
  • Überraschung! Dieser unaktuelle Autor ist eine aktuelle Gefahr
  • Was seine Texte an „Afrika“ vermitteln
  • Bilanz (23.4.22)
  • Etwa eine „Hagiographie! -Warum nicht? (29.4.22)
  • Domoslawskis Rückzug vor der „politischen Biografie“
  • Judas, die Figur
  • Notwendige Ergänzung 1.Mai 2022 : Der „Claas Relotius“-Skandal 2017
  • Links

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Fritz Wiegmann Porträts amerikanischer Soldaten – Leroy Schauder Juli 1945

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DIE ENGLISCHE VERSION ENTHÄLT AUCH DIE ORIGINALZITATE DER AMERIKANISCHEN SEITEN (LINK), DIE DEUTSCHE NUR ÜBERSETZUNGEN (Gv)

Dok

Leroy Schauder 1945 Private Collection, United States

Sechsundsiebzig Jahre nach der Entstehung des Porträts beauftragt eine amerikanische Familie die David Barnett Kunstgalerie (LINK: davidbarnettgallery.com), etwas über das in Familienbesitz befindliche Bild in Erfahrung zu bringen. Die Signatur “Wiegmann” führt den Manager für Bewertungen und Recherche Cameron Quade auf meine Webseite. >>

Fritz Wiegmann Portraits of American G.I.s – Leroy Schauder July 1945

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Dok

Leroy Schauder 1945 Private Collection, United States

Seventy-six years after the portrait was created, an American family commissions the David Barnett Art Gallery (LINK) to find out about a family portrait. The signature “Wiegmann” leads their Manager of Appraisals and Research Cameron Quade to my website. >>

Filip De Boeck erzählt die verborgene Geschichte Kinshasas (2005)

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Filip De Boeck, F. & M.-F. Plissart :Kinshasa – Tales of the Invisible City and the Second World” Einleitung zum gleichnamigen Buch im Ludion Verlag Gent / Königliches Museum für Zentralafrika Tervuren. 288 S. (2004/5).

Die von Academia angebotene deutsche Fassung habe ich am englischen Original korrigiert. Die Literaturangaben fehlen auch dort. Kürzungen, Raffungen und Zwischenüberschriften dieser Textfassung sind von mir.  Meine deutsche Übersetzung  richtet sich an interessierte Laien.  Die roten Ziffern beziehen sich auf die entsprechenden Seiten des Originals (S.13 – 61). Der LINK zum englischen Text HIER. Das ganze Buch ist momentan als Printversion etwa ab 25 € zu haben. De Boeck schickte mir am 5.4. eine Mail mit der französischer Textfassung ( KINSHASA.FR.pp.9-53.pdf ).

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Georg Waldaus Bootsmodell und Gottlob Walkers Feldfoto (2.6)

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Ursprünglich war dies Thema in den Blog über “drei junge Männer an der Kamerunküste zwischen 1882 und 1919” (2.5) (LINK) eingefügt. Doch es widerstrebte mir die ganze Zeit über, die triviale Erwerbung eines so konventionellen Produkts mit den dramatischen und tragischen Ereignissen in Verbindung zu setzen. Dafür können jetzt weitere Objekte und Zusammenhänge einbezogen werden. 30.3.2022 >>

Erlebnisse eines Tagelöhners in Berlin – Gastbeitrag

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Erlebnisse eines Tagelöhners

I – Kuba, mon Chéri   (Nov. 2021)

Das liege doch in Schwaben, erwidert Alejandro auf meine Auskunft, dass ich aus Freiburg komme. Angestachelt setze ich zu einer Grundsatzrede über das Verhältnis von Badnern und Schwaben an. Doch Alejandro beschwichtigt mich sofort und versichert mir, dass er mich nur ärgern wollte, denn er wisse genau, dass Freiburg in Baden liege und was dies in Bezug auf Schwaben bedeute. Ich bin beeindruckt, denn für meine bisherigen Gesprächspartner in Berlin entsprach alles, was südlich von Kassel liegt Bayern. Noch viel mehr beeindruckt bin ich jedoch, da Alejandro aus Kuba kommt und erst seit ein paar Jahren in Berlin lebt.

Wir beide sind die nächsten Tage für die Einlasskontrolle eines Luxusmode-Outlets zuständig, denn es ist „Black Week“ – d.h. die Woche des Black Friday (amerikanischer Konsumfeiertag) und es wird ein großer Andrang erwartet. >>

Drei junge Männer an der Kamerunküste zwischen 1882 und 1919 – und die Bakwiri (2.5)

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Themen: „Wildwest“ in Kamerun, die drei Abenteurer Knutson, Waldau und Szcolz Rogoczinski, betrügerischer Landraub um 1890 mittels Scheinverträgen und Gewalt, Plantagenwirtschaft zwischen Victoria (Limbe) und Buea (Bild, Besitzverteilung um 1900), Starke negative Nachwirkungen auf die Bakwiri bis heute.   

Die Vorstellung des von Georg Waldau an der Kamerunküste erworbenen Bootsmodells habe ich auf einen neuen Beitrag (2.6) verschoben (LINK). Sie passt nicht zu den hier geschilderten Ereignissen. 30.3.2022

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DUALA-PROJEKT : INHALTVERZEICHNIS

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T H E M E N S T I C H W  O R TE

STAND  15.2.2022

ERSTE STAFFEL

1.1

Duala in der Geschichte Kameruns – Hintergrund des Bootsmodells

Hochgeladen 21. April 2020 – LINK  /?p11099 – Druck 84% /etwa 15 S.
  • Übersichtskarte 1888
  • Mangroven-Delta von Duala und seine Ökonomie bis ins 19.Jh (Daus „Banlieu“)
  • Sklavenhandel im südwestlichen Kamerun (Paideuma)
  • Politische und soziale Entwicklungen bei den Duala (en.wikipedia)
  • Soziologie der christlichen Mission unter den Duala (de Rosny, Bureau)
  • Siedlungsstruktur von Cameroon-Stadt (Daus), die Hulks und Villen
  • Duala-Aristokratie in der deutschen Kolonie 1884 bis 1914
  • Blick auf die anderen Völker in der Kolonie, Privilegien der Duala
  • Kirche und Gesellschaft (Pallotiner) (Bureau)
  • Kolonialstadt-Konflikt mit Duala King Manga Bell
  • Bamileke (de Rosny), Deutschlandbild nach 1920, „Dechristianisiertes „ Christentum und Wiederentdeckung unsichtbarer Mächte, Sawa-Identität
  • Literatur
  • Leserbrief (Heinrich Lübke)

1.2

Erwerb und Kontext des Bootsmodells

Hochgeladen25. April 2020 –  LINK  /?p11203 – Druck 6 – 8 S.
  • Erster Eindruck, Tastende Suche, Erste Orientierung (Kéczkésy)
  • vom Modell aus dem Tropenmuseum Amsterdam, vom Kanonenboot SMS Olga
  • Eine schöne Legende erreicht mich aus Kamerun – Provenienz (Maurice)
  • … und wird weiter ausgesponnen zur Kanonade gegenüber Jebale Dez. 1884
  • Die Flussinsel Jébalé (Reportage Josiane Kouagheu 2014), Besuch eines Dorfes in Bonabery, Douala
  • Die Bewohner von Jébalé und die Wassergeister (mengu jengu) , Gerüchte über Jébalé (de Rosny)

1.3

Bootsmodell – Beschreibung und Deutung

Hochgeladen 1. Mai 2020 – LINK  /?p11203 – Druck: 92 % etwa 13 S.

  • Holzstich eines repräsentativen Kanu 1884 (Gartenlaube)
  • Bootsmodell um 1900 im Landesmuseum Hannover ( Abb. Katalog heikles Erbe no.147) . Erwerbsfrage .
  • Hypothese: „… von der konservativen Duala-Peripherie“ – Bezug zu Nachbarn am Abo-Fluss (Abb. Keczkésy 1982, no.248)
  • Zwei heraldische Bootsschnäbel (tange) im Museum Fünf Kontinente, Müchen
  • Vergleich der Macht-Geste der ausgebreiteten Arme, Abb. Werbeprospekt (de Rosny.) und Modernes Kunstwerk (Pascal Martine Tayou),
  • Mein Bootsmodell: Interpretation des ‚Sklaven’ in der Mitte – Frage nach den Wassergeistern mengu – Interpretation der zusätzlichen Aufbauten : Schiffsrumpf und Tympanon, Kirchenportale, Uniformierte (Häuptlinge), Feldzeichen mit ‚Weihekreuzen’ – Der kurze (60% der Gesamtlänge) Bootskörper – Hypothese zur Verwendung: Auftritt eines traditionellen Dorfchefs, möglicherweise am Ngondo-Fest

Diese Darstellung ist in sich geschlossen und inhaltlich akzeptabel. Korrekturen daran werde ich in der DRITTEN STAFFEL vornehmen.

 

1.4

„Virtuelle Reise ins Niger-Delta“

Hochgeladen + LINK  3.April 2021 – Druck: etwa 10 S.
    • 1:    Briefwechsel (Duncan Caldwell) Über mein zweites und Duncans (mit tange) Bootsmodell
    • Mit Rosalinde Wilcox ins Niger-Delta (AA t 35-1,2002)
    • Übersichtskarte (Westermann), Victoria (Foto)
    • Douala oderDuala als Schreibweisen
    • Überblick über kommerzielle und kulturelle Verbindungen und vorkoloniale Netzwerke ungeachtet politischer Grenzen
    • Ijebu-Yoruba – Respekt vor der Wasserwelt u. Kooperation mit Kalabari-Ijaw
    • Kanus und Menschen im Niger-Delta Ways of the Rivers, 2002; Drewal: MamiWata 2008, Roger de la Burde:Ijebu-Ekine-Kult AA 7-1, 1973, ….(wg. Abb-)
    • Beispiele afrikanischer Boote und Bootsmodelle für Kult, Fest, Alltag und Export :Altägypten, Urhobo-Totenboot als Aufsatzmaske (Perkins Urhobo2004), Ijo Flussaltar, Urhobo Festboot, Ogoni ‚häusliche Harmonie’ Aufsatzmaske, Parodie und Possenspiel, höfisches Handwerk (Benin) Die Weißen (Thomas Ono) aktuelles Angebot (Salif M.)

1.5

„Afrikanische Ausländer“ in Kamerun

Hochgeladen + LINK  3. April 2021 – Druck: etwa 10 S.
      • Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerung an der Kamerunküste seit dem 19. Jahrhundert (Wilcox: „Transactions and Cultural Interactions…“
      • Landnahme, koloniale und postkoloniale Grenzverschiebungen zwischen Kamerun und Nigeria, Konflikt um die Bakassi- Halbinsel mit Efik-Bevölkerung seit den 1980er Jahren.

1.6

Kamerun – Vom Treuhänder in die Unterentwicklung geführt

Hochgeladen + LINK : 24.Mai 2021 – Druck: 88 % etwa 8 S.
    • Unabhängigkeitsbewegung der UPC ab 1947 und ihre Unterdrückung,
    • Scheinselbständigkeit der „République Cameroun 1960 im Kontext
    • Beitritt von „Southern Cameroons“ 1960, Verfassungskonstruktion mit der Forderung der Koexistenz zweier europäischer Rechtsordnungen und Bildungssysteme, Situation der Sprachen im Vielvölkerstaat
    • Zwei Diktatoren, zwei Epochen
    • Frankreichs Afrikapolitik seit 1960, das System Jacques Foccard (El-Houssein-Aw, Akouegnon)
    • Literaturliste:  zu Zeitgeschichte, Verträge, Sprachen, Bildungssystem und  Rechtssystemen

 

ZWEITE STAFFEL

< Duala-Kanus und ihre Geschichten > 

2.1

Ein transatlantischer Deal – Eine Fallgeschichte 1925 und ihre Akteure

Hochgeladen  + LINK : 17. Juli 2021 – Druck: etwa 90% 9 S.
  • Dokumentierte Chronik des Ankaufs : Field Museum of Natural History (Chicago), Jan Kleykamp, Baron v. d. Heydt, Firma J.F.G Umlauff
  • und die weitere Objektgeschichte 1925-1984 (Field Museum)
  • Der Sammler Eduard von der Heydt (wikipedia)
  • Die internationalen Geschäfte der Firma Hamburg (H.Thode-Aurora, Britta Lange)      9 S.

 

2.2

Zwei Sammler nach 2000 Owen D. Mort (USA) und Alain Veyret (Frankreich

 Hochgeladen + LINK : 25. September 2021– Druck:  bei 94%  etwa 6 S.
  • Das Snite-Museum of Art on the University of Notre Dame, South Bend, Indiana
  • Sammlerporträt von Owen D. Mort (+ 2012) (Elizabeth Gron Morton, Dimensions of Power 2018)
  • Alain Veyret (1947-2021) – Zeitungsverleger, Politiker, Sammler und Aufklärer  – Nachruf
  • Alain Veyret’s Interview an der „Mieux Vivre Expo“ („Besser leben Expo“) im „Parc des Expositions de la Haute Savoie“ 2013

 

2.3

Das Bootsmodell in Krakau (Polen) und der Sammler Sczolz-Rogozinski  (mit Gastbeitrag)

 Hochgeladen + LINK : 28.September 2021

  •  Notiz zur Neuorganisation
  • ( Neu bearbeiteter) Zwischenbericht zu bisherigen Ergebnissen des Blog-Projekts
  • Der Originalbeitrag des Kurators Jacek Kukuczka in der Email vom 19.2.2021
  • Ankündigung weiterer Informationen zum Sammler

2.4

“Antilope” (Field Museum) und “Arche Noah” (Peabody Essex Museum), Sammler Weld

         Hochgeladen+ LINK : 15. Februar 2022

  • Wassergeist “Antilope” auf einem Bootsmodell der Weltausstellung Chicago 1893
  • Vielfalt der lokalen Maskeraden der Ijebu (Nigeria) in Ablauf und Stil der Masken
  • Waagrecht getragen – Warum?
  • Tiere als symbolische Vertreter diverser Geister
  • Das Beispiel des in der Zwergantilope verkörperten Wassergeistes
  • ( “Arche Noah” ca.1805 – Charles G. Weld – Spekulationen zum Bootsschnabel (tange) ist in Arbeit)

2.5

Drei junge Männer an der Kamerunküste zwischen 1882 und 1919 – und die Seite der Bakwiri

Hochgeladen  + LINK :     |

Themen:

  • „Wildwest“ in Kamerun
  • die drei Abenteurer Knutson, Waldau und Szcolz Rogoczinski
  • betrügerischer Landraub um 1890 mittels Scheinverträgen und Gewalt,
  • Plantagenwirtschaft zwischen Victoria (Limbe) und Buea (Bild, Besitzverteilung um 1900),
  • „Nachwirkungen“ auf die Bakwiri bis heute. (Heiko Möhle: “Eine endlose Geschichte – Nachwirkungen des Deutschen Kolonialismus in Kamerun” (freiburg-postkolonial.de LINK)
     

2.6

Das von Georg Waldau erworbene ‘Duala’- Bootsmodell und vergleichbare Exemplare

Hochgeladen +  LINK:    |

Ursprünglich war dies Thema in den Blog über “drei junge Männer an der Kamerunküste zwischen 1882 und 1919” (2.5) (LINK) eingefügt. Doch es widerstrebte mir die ganze Zeit über, die triviale Erwerbung eines so konventionellen Produkts mit den dramatischen und tragischen Geschehnissen in Verbindung zu setzen. Dafür können jetzt Objekte und Zusammenhänge einbezogen werden.

 

 

 

 

Ungewöhnliche Bootsmodelle – Field Museum und Peabody Essex : “Agira” und “Arche” (2.4)

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Unsere “Virtuelle Reise ins Niger-Delta” (Blog 1.4 LINK zu 1.4) hat uns bereits über Rosalinde G. Wilcox und dem Sammelband “Ways of the Rivers”(UCLA 2002)   mit “Menschen im Niger-Delta”, besonders Ijo und Ijebu, und deren festlichen Wassergeist-Kulten bekannt gemacht. Nicht mit den verbreiteten Kulten der “MamiWata” verwechseln! (Blog LINK).

Zwei ausgefallene Bootsmodelle führen erneut zu den kulturellen Verbindungen zwischen den zwei Flussdeltas.  Als Provenienz bietet sich “Duala” an, weil sie über einen hölzernen Bootsschnabel (tange) verfügen, aber Duncans Modell in (Blog 1.4)  hat uns gezeigt, dass die gesamte Küste von den Ijo und den Ijebu-Yoruba im Niger-Delta über die Stadt Calabar bis zum Wuri-Delta in Kamerun in Frage kommt . Dort  hießen die entsprechenden Wassergeister “jengu” (Blog 1.2 LINK) >>

Schön wie die Sünde – Meine Kinderbücher “Der schwarze Jumbo”

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Hochgeladen: 17. Apr. 2021, am 21. Jan. 2022 ergänzt um 2 Kommentare und eng.wikipedia

Bei dem Klima wachsender Intoleranz in der westlichen Welt juckt es mich in den Fingern, meine alten ‘unkorrekten’ oder einfach irritierenden Kinderbücher ins Netz zu stellen. Ich beginne mit……

 

 “DER SCHWARZE JUMBO”     (1948)

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Afrika in Berlin – aktuelle Schlossführung durch GMZ (Gast)

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GMZ betreibt die literarisch–fotografische Webseite “Geschmackstablette – Kunst und Karma” (LINK). (Warum gerade ‘Karma’? Vielleicht sollte ich ihn einfach ‘mal fragen.) Die Beiträge über Berlin und seine Eindrücke vom Besuch des Humboldtforum sollten nicht nur die Brüder Alexander und Wilhelm möglichst bald lesen!   Gv

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Die “Frankfurter Allgemeine” fetzen : Drei Monate an einem Nachmittag – ein Überblick

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Geschrieben am 29. Aug. 2021 – veröffentlicht am 9. Nov. 2021 –  aktualisiert am 15. Dez. 2021

Die FAZ fetzen 

 BILANZ: DIE “FRANKFURTER ALLGEMEINE” IST EINE ZEITUNG FÜR DEUTSCHLAND, FÜR DEN TAG UND NICHT MEHR. JEDE SOZIALE ELITE HAT DIE PRESSE, DIE SIE VERDIENT. >>

Zur Person -Walther von Wiese und Kaiserswaldau (1879 -1945) (2/5)

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  • hochgeladen am 8. Juni 2021  Aktueller Stand:  Zwei Kommentare bis zum 9. Dezember 2021    

     MOMENTAUFNAHME

Ein französischer Kolonialoffizier, Capitaine Devaux, trifft den Zweiunddreißigjährigen  am 24. Februar 1911 in einem Dorf am Ubangi.

Band 1 der 2-bändigen Ausgabe.: offiz. Porträt

Ich stieg herab und ein schöner großer Junge in Felduniform kam mir entgegen und präsentierte sich militärisch im Deutschen Stil, die Hacken zusammenschlagend: Leutnant von Wies (sic!), Adjutant von Herzog Adolf-Friedrich von Mecklenburg-Schwerin. (…) Zwischen Soldaten konnte der Abend nur in einem sehr interessanten Gespräch gut verlaufen. Aus den Geschichten, die Leutnant von Wies uns erzählte, wurden wir auf seine bemerkenswerte Informiertheit aufmerksam, wie zuletzt in einem Interview. Herr von Wies konnte seine sehr genaue Einschätzung des Wertes eines unserer Posten abgeben, da von ihm wie von allen anderen Mitgliedern der Mission die beste und vollständigste Bestandsaufnahme unseres Kongo vorgenommen wurde. Als die deutsche Regierung über die Berichte von der Mission des Herzogs von Mecklenburg erfuhr, konnte sie den “Panther” nach Agadir schicken, weil sie besser als wir wusste, was unser Kongo wert war und welche Teile als erste abzutrennen wären. >>

Der Wissenschaftler und das Irrationale – Erster Band – Beiträge aus Ethnologie und Anthropologie” (1981)- Review

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Verfasst : 11.1.2020

Beim Stöbern in einem fremden Antiquariat stoße ich im Herbst 2019 auf zwei dicke Paperbacks, die vor vierzig Jahren (1981) bei Syndikat in Frankfurt verlegt wurden. Da blickte ich aber als Gymnasiallehrer in eine andere Richtung. Ihr angeschmutzter Umschlag strahlt noch immer etwas von seiner früheren Eleganz aus – freches farbiges Titelbild von Weiß umgeben. Im Innern herrscht kräftige Druckschwärze in lesefreundlicher Größe, ganz im Unterschied zu Suhrkamps wissenschaftlichen Taschenbüchern!

“Der Wissenschaftler und das Irrationale – Erster Band – Beiträge aus Ethnologie und Anthropologie Herausgegeben von Hans Peter Duerr” so lockt der Titel noch immer.

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Der Maler Siegfried Klapper in Wildeshausen

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Am 8. August 2021 erhält der Beitrag von 2017 (LINK) folgenden KOMMENTAR  von Henning Hopf :

“Ich kannte Siegfried Klapper als er noch in Wildeshausen (LINK) wohnte und in der Heemstrasse unser Nachbar war. Ich habe ihn später noch einmal in Lich besucht. Ich habe einige Bilder von ihm und weiß, wo weitere sind.”

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Als Lombi identifiziert ? – Recherche in Richtung Lengola, Metoko und Jonga

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Lengola - Jonga >>

Schöne Aussicht vom Loft des VITRA Hauses in Weil am Rhein

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6.10.21

Das Haus mit Ausblicken in die Natur nach  drei Seiten, heute noch gesteigert durch ein Lichttheater – geniales Ambiente für eine altbackene ‚Moderne’.  Viel dummes Zeugs für Neureiche in aller Welt. Im ‚Loft’ haben importierte Designer eine “Wohnwelt gegen den Lockdown” zusammengestellt, als ob solch ein Lockdown für Reiche von Bedeutung wäre. >>

Duala Kanus und ihre Geschichten (2.3) – Das Bootsmodell aus Krakau (Polen)

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aktualisiert 9.2. 2022

KONTEXT

Im Zuge der Weiterentwicklung des Blog-Projekts erhält der Beitrag „Duala Bootsmodelle – Gehandelt, deponiert, zerstört, vergessen, wiederentdeckt”  eine neue Zuordnung und wird zum dritten Beitrag DER ZWEITEN STAFFEL “DUALA KANUS UND IHRE GESCHICHTEN”. (2.3)

Bei einigen Objekten habe ich relativ viel über die Sammler erfahren, über die Kolonialgeschichte und das Schicksal von Individuen, und über den Kunstmarkt damals und heute. Das alles war Thema seit ab Sommer letzten Jahres.

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(9) Duala Model Boats – Traded, stored, damaged, forgotten, rediscovered

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Updates and additions January 8, 2022

1. Work report        2. Case study (Kraków, Poland)

One trendy keyword you may expect  in the headline is missing: „stolen“. And another keyword: „Saved“. >>

Duala-Model Boats … (8): African Art Collectors Owen D. Mort jr. (USA) and Alain Veyret (France)

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Revised 26.9.2021 – Original in German:

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On the trails of the twenty-seven model boats Leo Frobenius presented in 1897, my inquiries were well received throughout Europe and the USA. In the meantime I have come across the boat beak (‘tange’) of my boat – described in post (2/3) – on three more models. Two of them are now in museums, two with modern private collectors.

Post (7a) put us back in the year 1925 and we were able to follow a boat model from J.F.G. Umlauff Company in Hamburg to the Field Museum of Natural History in Chicago. We even met the legendary art collector Baron von der Heydt.

The other three canoe models have only reached Europe or America in the last two decades. There is some evidence that they were brought directly from Cameroon. My acquisition history was told in post (2/3).

Owen D. Mort Jr. and Alain Veyret deserve particular interest with their biographies, which are typical for many collectors. >>

Duala-Boote … (2.2): Zwei moderne Sammler – Owen D. Mort Jr. (USA) und Alain Veyret (F)

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  Auf der Spur der siebenundzwanzig Boote, die Leo Frobenius 1897 dokumentierte, hatten meine Anfragen in ganz Europa und den USA gute Resonanz. Inzwischen ist mir der im Beitrag (1.3) bereits beschriebene Bootsschnabel (‘tange’) meines Bootsmodells noch an drei weiteren begegnet. Zwei davon befinden sich heute in Museen, zwei bei modernen Privatsammlern.

Die ‚Objektbiografie’ im  Beitrag (2.1) versetzte uns ins Jahr 1925 und wir konnten mit dem Bootsmodell von der Firma J.F.G. Umlauff in Hamburg um die halbe Welt zum Field-Museum of Natural History in Chicago reisen,  und wir bekamen sogar mit dem legendären Kunstsammler Baron von der Heydt zu tun. >>

Erinnerung an die Trumpwahl 2016 – Torheit oder Weisheit des Chronisten

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5.11.2016  :  Dämmerung über den USA

Dann eben Trump. Wenn integre intelligente Präsidenten kaum etwas für die Menschen bewirken. >>

Braucht Afrika noch Löwen oder Waldelefanten? (deutsch/englisch)

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Das Muster des Naturschutzes in Zentralafrika scheitert gerade”  – Bericht von einer Expertentagung in Yaoundé/Kamerun, von Eric Njono Nana

The pattern of conservation in Central Africa is failing: an analysis of the current situation“Academia Letters, Article 3349 by Eric Njono Nana >>

SAIGON 1975 – KABUL 2021 in Ken Burns und Lynn Novick : „Vietnam“

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Ken Burns und Lynn Novick „Vietnam“    9-teilige Dokumentar-Serie je 53’ USA 2017

Drei Abende lang ausgestrahlt in ARTE vom 10. bis 12. August  – In der ARTE-Mediathek verfügbar bis 5. Februar 2022 (LINK)

Drei von neun Stunden angeschaut, keineswegs traumatisiert. Die berüchtigten Aufnahmen angeblich „nicht für Kinder und Jugendliche geeignet“, laden zum Hinschauen ein, entsprechende haben sich vor einem halben Jahrhundert meiner Generation ins Gedächtnis eingebrannt. Die neun Folgen geben Gelegenheit zu erneuter Begegnung und aktueller Einordnung. >>

CORONA-FIEBER DIE ERSTE STAFFEL 01-23….

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Seit 20.5.2020 erschienen

Mit  Nr. 23.  endet die Numerierung von “Corona-Fieber”, worin ich die Glossen auf der Titelseite geparkt hatte und begann einen neuen Versuch mit der Kategorie “Notierte Zitate”. Sie soll Zeit sparen und Verdopplungen vermeiden, damit nicht Alles gleich einem abgründigen Vergessen zum Opfer fällt.    16.10.2021

 

 23. 9.2021

Ein bedenkenswerter Satz im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen – ard 23.9. “Schlussrunde..”Topjournalistin Tina Hassel sagt bei ihrer Frage nach “Wunschpartnern” der “Spitzenkandidaten” sinngemäß Folgendes : “Frau Weidel, Sie können sich jetzt entspannt zurücklehnen, mit Ihnen will ja keiner koalieren.”  Noch dem letzten Wahlbürger in Deutschland ist das klar! Hassel freut sich vielleicht über einen Erfolg, der auch der ihre ist, aber im Grunde ist die Situation peinlich. Alice Weidel lächelt verständnisvoll.

23.

“Mehr Verrisse braucht das Land!”

Mit diesem Titel in der NZZ (31.7.21 Feuilleton) spricht mir Rainer Moritz aus der Seele. Ich fühle mich manchmal – nicht nur, wenn ich als “Kunstkommissar” unterwegs bin – als notorischer Nörgler missverstanden. Der Artikel behandelt klugerweise nur “Literaturkritik”, aber trifft damit eine Stimmung in der Kulturwelt, in der sich selbst ‘konstruktive’ Kritik zu verbieten scheint. Ein Zitat zur Einstimmung (LINK):

Unter dem unzweideutigen Titel «Lauter Verrisse» veröffentlichte Marcel Reich-Ranicki 1970 ein gutes Dutzend seiner wenig wohlwollenden Rezensionen in Buchform (….) in einem einleitenden Essay gab sich der später als «Literaturpapst» in die Geschichte eingegangene Kritiker alle Mühe zu begründen, warum sein Metier ohne saftige Verrisse sinnlos sei. Ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen, und von der anregenden Kultur des kraftvollen Verrisses ist fast nichts mehr geblieben. Die Literaturkritik, die einst wie ein Tiger sprang, ist als zahmer Bettvorleger gelandet. Wo vernichtende Rezensionen – etwa zu Günter Grass’ «Ein weites Feld» – früher zu heftigen Kontroversen führten und dazu zwangen, über literaturkritische Massstäbe nachzudenken, waltet inzwischen ein Kuschelkurs. (….)

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  9. Juli 2021   Neidvoll und schadenfroh

Lieber Detlev, am Samstag geniesse ich noch den jamon iberico und sol-y-sombra in Espana. Afrikaner gibts auch hier: sie laufen den Strand ab und bieten billige indische Tücher an. Also erst in 2 Wochen wird ein Flohmarktbesuch möglich sein. Herzlich – H.-J.

 

Wenn er Glück hat, schrammt er nächste Woche an der Quarantäne vorbei. Wir wollen doch alle nur noch weg, ‘die Grünen’ voran!  – Vierzig Kommentare zur Baerlauch gelesen, bin völlig fertig, Ein Link hat Suchtpotential: “PUBLICO“. Die Frage: “Warum findet sie überhaupt Wähler? Weil sie einen bestimmten Typus verkörpert, und zwar makellos.”   9.7.21

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“22.6.21 – Mail an hr info : Sprachkultur und Symbolpolitik in der Nachrichtensendung

noch separat  (LINK) – spontan als Hörerbrief geschrieben, bin gespannt ob jemand antwortet.

 

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Reinhard K. Sprenger

«Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche einmal, zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.» Ein tibetisches Sinnbild. Es lässt sich übertragen auf die Gegenwartsdebatten, die von minoritären Interpretationseliten beherrscht werden. Diese Minderheiten kommen richtungspolitisch von rechts oder von links, begründen sich mit Identität oder Religion oder Nation oder Menschenrechten, mit Hautfarbe, Rasse oder Geschlecht, mit Werten, Natur oder Sprache. Bekenntnisvirtuos belehren sie die Mehrheit darüber, welchen Partikularinteressen nunmehr allgemeine Geltung zu verschaffen sei und was man sagen oder tun dürfe. Und was nicht. Die Fähigkeit dieser ebenso lautstarken wie zum Teil winzigen Minderheiten, der Restgesellschaft ihre Denk- und Sprechmuster aufzuzwingen, ist aufmerksamkeitsökonomisch so erfolgreich, dass sie sogar zur «gefühlten» Mehrheit wird. Voraussetzung für diese Aufmerksamkeit ist nicht Leistung, sondern Benachteiligung. Dafür wird die Welt eingeteilt in Opfer und Täter. Um zum Opferklub zu gehören, muss man nicht diskriminiert werden, es reicht, sich diskriminiert zu fühlen oder sich moralisch zu mandatieren, im Namen von Opfern zu sprechen. Historisches oder strukturelles Unrecht wird dramatisiert, weil nur das Zugang zu den grossmedialen Sprachrohren garantiert, die wiederum das Wertverständnis der Gesellschaft neu organisieren. Aus dieser Opferposition fordert man Rettung oder Wiedergutmachung. Um die kulturkämpferischen Anspruchskollektive milde zu stimmen, wedeln die wirklichen oder gefühlten Täter mit Tugenden. In den Verlautbarungen der Wirtschaft wabert es nur so von Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Werten, Ökologie und Verantwortung. Unternehmen gründen sich neu als Naturschutzbünde und vermarkten ihre Produkte als den moralisch besseren Konsum  …………..”

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Drei Figuren im “Stil” der “Kontaktzone” der Azande (1/5)

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Den ersten Entwurf habe ich am 6. Januar 2021 veröffentlicht und mehrfach aktualisiert. Er wurde bis heute 120 x aufgerufen. In der Zwischenzeit sind weitere Beiträge dazugekommen:

  • zum Sammler der zwei wichtigen Vergleichsstücke, dem Leutnant  Walter von Wiese und Kaiserswaldau: (2) Zur Person  (LINK),
  • Zu der Expedition 1911 und zu den Verhältnissen an der Grenze zwischen den von Frankreich, von Belgien und  Großbritannien besetzten Gebieten : (3) Im zweiten ‘Herz der Finsternis” (LINK ) und (4) : Drei Sultanate der Azande (LINK).

Die  Beiträge nutzen v.Wieses Reisebericht und konfrontieren ihn mit anderen Informationen zu den europäischen Kolonialeroberungen in Zentralafrika . >>

Duala-Kanus und ihre Geschichten : Transatlantischer Deal 1925 (2.1)

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DAS DUALA-PROJEKT – ZWEITE STAFFEL :  Geschichte und Schicksal der Bootsmodelle und ihrer Sammler

Field Museum of Natural History —  Jan Kleyman — Baron v.d. Heydt — J.F.G.Umlauff — Weltmarkt für Ethnographica
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Duala Canoes and their Story – A transatlantic Deal 1925

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Field Museum of Natural History —  Jan Kleyman — Baron v.d. Heydt — J.F.G.Umlauff — World market for ethnographics

Foreword

c v.Graeve 2019

You know the story of my canoe model from blog two (LINK: “My Special Duala War Canoe Model”). I still have a snapshot of the handover to offer.

On the trail of the twenty-seven boats Leo Frobenius documented in 1897, my inquiries all over Europe and the USA had a good response and at first I did not know how to handle more than thirty documented models. >>

Zweites ‘Herz der Finsternis’ – Frankreichs Äquatorialafrika 1911 (3/5)

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Hochgeladen 9. Juni 2021 – Stand 5.Juli

Nach der Aufteilung der Expedition und seinem Abschied von Herzog zu Mecklenburg am 1. Februar 1911 in Fort Lamy (dem heutigen Djamena/Tschad) reist v.Wiese auf der kolonialen „Hauptroute“ zurück in den Süden zum Kongobecken. Damit beginnt seine eigene Reiseerzählung – im „Tagebuch“ ebenso wie im 1.Band von „Vom Kongo zum Niger und Nil“ 3. Kapitel. Er hat den Auftrag, drei bedeutende “Sultanate” der Azande am Mbomu in Augenschein zu nehmen. Am ersten, dem  “Sultanat Bangassu” lassen sich die Themen “Pazifizierung” und “Konzessionsgesellschaften” gut exemplifizieren. Der Vergleich von Bangassu, Rafai und Semio erfolgt in 4/5. (LINK)

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Sunday Talk on Tribal Art Collecting

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Sunday, 4th July 2021 – The dialogue follows an addition to my “Salampasu” blog (LINK)

S.D.

I’d be very curious to know more about your tribal art collecting.   Are you just African or do you do oceanic as well? Are you a systematic collector or an opportunist like myself? Where do you look for your pieces and how has that changed over the years?

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WILLKOMMEN BEI DEN SALAMPASU ! aktuell

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Hochgeladen 15. Mai 2019

 

 

 

Der Titel ist reine Ironie. Die Salampasu im Süden der DRC an der Grenze zu Angola haben einen schlechten Ruf. Schließlich konnte ein Mann dort über Jahrhunderte nur als Jäger, Krieger und Kannibale zu Ansehen gelangen. Und die Volksgruppe gab später neugierigen Fremden ungern ihre Familiengeheimnisse preis. >>

Sprachkultur und  Symbolpolitik in der Nachrichtensendung

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22.6.21    Mail an hr info >>

Drei Sultane der Azande im direkten Vergleich 1911 (4/5)

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Hochgeladen am 11.Juni 2021 – Stand: 21. Juli
v.Wiese hat den Auftrag, drei bedeutende “Sultanate” den Mbomu aufwärts zu visitieren, ein jedes mit eigenem Profil. Ihre Schilderung dominiert die Reiseerzählung – im „Tagebuch“ ebenso wie im 1.Band von „Vom Kongo zum Niger und Nil“ 3. Kapitel. 
Die Völker-Karte von V.Wiese und Kaiserswaldau hat eine bemerkenswerte Besonderheit, die im Feld oben rechts ausdrücklich vermerkt ist: “Auf dem westlichen Teil der Karte sind die Völkergruppen durch farbige Flächen, aif dem östlichen Teile hingegen die politischen Gebiete der Sultanate durch Randkolorit bezeichnet.” – Eine geniale Idee, um die para-staatliche Rolle der drei Sultanate, ihren despotischen Charakter und die ‘Nivellierung’ der von ihnen Unterworfenen auszudrücken. >>

Diskriminierungsfrei und gesetzestreu

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Voreiliges Pamphlet anlässlich meiner Pensionierung im Mai 2009

Hochgeladen 19.6.2021

26.5.09 „Pensionierung“

Ich komme direkt aus drei Jahren „Vorruhestand“ an die Altkönigschule gefahren, um bei dem mir unbekannten Schulleiter meine Urkunde abzuholen. Habe viele Kollegen getroffen. Die erinnern mich an die „Titanic, die unter Dampf unterging“ oder eher noch an eine „unsinkbare Titanic“. Die alten Kollegen würde ich allesamt in Pension schicken, sie tun mir einfach leid. Der „Altbau“ sieht aus wie die Bronx, das dürfte nicht hingenommen werden. Johnny Kumar (“möeh”- Redakteur) ist mir sympathisch.

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„Diskriminierungsfreiheit“ und „Gesetzestreue“ sind Eckwerte des Systems, weil Erfolgsvoraussetzung für die Durchsetzung des gläsernen Menschen. Sie werden in der westlichen Welt momentan durchgesetzt, als ob ein Plan dahinter wäre. >>

E/F1.6 Cameroun, plumé par la France / Cameroon, managed by France

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ORIGINAL : “DUALA” (6) : Kamerun – Vom Treuhänder in die Unterentwicklung geführt – DEUTSCH (24.5.2021)  (LINK)

Preface

Admittedly, I have a hard time with the political chapters (5) and (6) of this blog. A broad topic that can hardly be seen through from the outside, and which can make you angry or depressed, depending on your point of view. What I, as a contemporary of the 20th century, had noticed from the colonialism of Europe – especially France – shows its ugly face again in the current long-term consequences. Hence the sarcastic headline.

Certes, j’ai du mal avec les chapitres politiques (5) et (6) de ce blog. Un sujet large que l’on ne voit guère de l’extérieur, et qui peut vous mettre en colère ou déprimé, selon votre point de vue. Ce que moi, en tant que contemporain du XXe siècle, avais remarqué du colonialisme de l’Europe – en particulier de la France – montre à nouveau sa grimace dans les conséquences actuelles à long terme. D’où le titre sarcastique. >>

Haben die Afrikaner ihre Bewegungsfreiheit verloren – JA und NEIN

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Zwei Blicke auf John Iliffe : Geschichte Afrikas(1997)

(Cambridge 1995, C.H.Beck  München 1997,2000)      Upload 13.3.2019; kontrolliert 4.5.21

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“Hommage aux anciens créateurs” (Chéri Samba) – version 1994 et à suivre

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Publié le 2 sept. 2020

LIEN à la version actuelle en allemand             LIEN au premier Blog sur la peinture de 1999 .

Actuellement au Quai Branly dans “EX AFRICA”

JUILLET 2020

Une deuxième version du sujet apparaît dans le catalogue de l’exposition «Neue Kunst aus Afrika» de la «Haus der Kulturen der Welt» à Berlin, avec la date 1994.

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«Douala»(F/E 5): «Étrangers africains» / “African Foreigners”

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L’expression «étrangers africains», qui fait référence aux «Africains» en «Afrique», peut être irritante au début, mais elle décrit le sort d’un nombre infini de personnes en Afrique post-coloniale, pas seulement les réfugiés. Voyons comment les délimitations coloniales et postcoloniales, mais aussi les systèmes juridiques importés, ont créé de nouvelles injustices dans la région des deltas fluviaux communicants.

The phrase “African foreigners”, which refers to “Africans” in “Africa”, may be irritating at first, but it describes the plight of an endless number of people in post-colonial Africa, not just refugees. Let us see how colonial and postcolonial boundaries, but also imported legal systems, created new injustices in the region of the communicating river deltas.  >>

“Duala Kanu” (1.5) : “Afrikanische Ausländer” an Kameruns Küste

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„Afrikanische Ausländer“ – der Ausdruck mag, auf ‘Afrikaner’ in ‘Afrika’ gemünzt, im ersten Moment irritieren, aber er bezeichnet die Situation unendlich vieler Menschen, ja ganzer Völker im postkolonialen Afrika, und nicht nur die von Flüchtlingen. Schauen wir uns an, wie koloniale und postkoloniale Grenzziehungen, aber auch importierte ‘Rechtsordnungen’ in der Region der kommunizierenden Flussdeltas  neues Unrecht geschaffen haben. >>

„WE COME AS FRIENDS“ (Südsudan) – Vorstellung der neuen Kolonialisten

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Bildschirmfoto 2018-11-06

 

Vor zwei Jahren hochgeladen (genau am 6.11.2018) und inzwischen 8x aufgerufen! Eine Schande!

Das sollte sich die verspielte post-koloniale Wohlstandsblase zu Gemüte führen, und andere Features der Art, von denen es noch genügend gibt!

# Zweiter Versuch am 24.4. 2021 #

 

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Mischa Hedingers „African Mirror“ – postkolonial

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RENÉ GARDI (1909-2000)

Zwanzig Jahre nach seinem Tod – eben erst war er zur Würde eines dieser langweiligen Straßennamen gekommen, sechzig Jahre nach seinen Kinofilmen und fünfundsiebzig Jahre nach seinem Scheitern als Pädagoge, wurde ‘die Legende’ durch einen Dokumentarfilm ins grelle Licht gezerrt und musste mit umfangreichen Archivalien gegen sich selbst aussagen. Der Coup, der nur im Archiv und am Schneidetisch  gelandet wurde, muss dem Regisseur Hedinger elegant gelungen sein, denn die Liste der absolvierten Festivals ist lang. (LINK). >>

Zeichen, die leben : Inoue Yu-Ichi

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Doku

“Yu-Ichi HIN” Info-Flyer S.4

 

Die Technik ist unerheblich“, sagt Inoue Yu-Ichi am Schluss. Doch das  auf der breiten Basis einer Zeichenschrift, ihrer Traditionen >>

“Douala Canoe” (E 4) – Virtual Trip to the Niger Delta

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All images can be enlarged twice by clicking on them!               

Chapter 1 :  AN INSPIRING CORRESPONDENCE

DUNCAN (31. Dezember 2020)

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“Duala Kanu” (1.4) – Virtuelle Reise ins Niger-Delta

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Alle Abbildungen sind durch Anklicken zweimal zu vergrößern!        5.4.2021   für Druck: 91%

Kapitel 1 : INSPIRIERENDER BRIEFWECHSEL

DUNCAN (31. Dezember 2020)

Ich habe die französische Version Ihres Blogs über Duala-Bootsmodelle bewundert. Wie Sie, versuche ich so viel wie möglich über Objekte in meiner Sammlung zu lernen.

DUNCAN (10. Januar 2021)

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Schmuckloser ‘Ikenga’ (Igbo/Ibo) – m.Nachtrag

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Ikenga-IMG_0612

Veröffentlicht am 9.10.2014, 22.1.2021 überarbeitet.

 

 

Erwerbsnotiz (Dez.1998)

Nur für Männer – Ein eher anmutiges als aggressives Hornwesen, das geometrische Formen mit einem spitzen Gesicht integriert. „Mein“ Ikenga ? Leichte graue Patina, geringe Beschädigung am Fuß, der freilich sehr direkt am Boden aufsitzt (comme il faut). Gegenüber der mächtigen „Ahnfrau“ schwach, aber der Schein soll ja trügen und  der Typ ist verführerisch gut dokumentiert.

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Billy Wilder Builds a Bridge – “The Appartment” (1960)

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(German version January 4, 2021 | LINK )

An anthropologist wrote to me these days: “You talk gloomily about progress. I was born in 1960 and grew up believing in social progress, not just medical progress. It was difficult to deal with the corruption of human nature. The religions are right – it is an endless struggle with narcissism, greed and the desire to dominate. The Pende (R.D. Congo) answer is that we will all perish if we are not held back from the abyss by love. It is by no means that people naturally respect their elders, they are just afraid of what they will do if they are not respected and shown affection. >>

Billy Wilder baut eine Brücke – „Das Appartment“ (1960)

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Eine Anthropologin schrieb mir dieser Tage: „Sie sprechen düster über Fortschritt. Ich wurde 1960 geboren und bin im Glauben an sozialen Fortschritt aufgewachsen, nicht nur an medizinischen Fortschritt. Es war schwierig, mit der Korruption der menschlichen Natur umzugehen. Die Religionen haben Recht – es ist ein unendlicher Kampf mit Narzissmus, Gier und dem Wunsch zu dominieren. >>

Wer war der Maler Siegfried Klapper? (mit Korrespondenz)

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Siegfried_Klapper-Flyer 2006_0001Siegfried_Klapper-Flyer 2006-2

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 21. Mai 2017 – 357 x aufgerufen am 4. Janur 2021, am 2. November bereits 535 x !

Was ist ein verschollener Maler?

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“Bedrohungsgefühle und Gestaltungszuversicht” – Zwei Positionen

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Von meinem alten Freund in Halle hatte ich lange nichts mehr gehört oder gelesen. Als ich ihn vor zwei Wochen anrief, gab er mir auch den Hinweis auf seinen Essay zum Thema “Corona”, den die Kultur-Webseite von VERDI  bereits im Mai veröffentlicht hatte.

Vom Einstieg und vielen Beobachtungen war ich begeistert. Aber der Essay schien mir zu lang, ich hatte noch keine Zeit. Die Überschrift machte mich auch neugierig: “Panzer zu Krankenwagen – Bedrohungsgefühle und Gestaltungszuversicht – ein Essay”. Heute nahm ich mir Zeit. Da reizte mich darin manches zum Widerspruch.

Aber urteilen Sie selbst . Das erste Drittel des Textes liefere ich hier frei haus. Wenn sie ihn zu Ende lesen wollen, müssen Sie sich schon verlinken.  Denn hier folgt auf das Drittel  mein Kommentar. >>

Paul Feyerabend über Experten in einer freien Gesellschaft

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PAUL FEYERABEND – ES IST HÖCHSTE ZEIT, IHN WIEDER ZU LESEN, UM DEM KONZEPT FREIER MENSCHEN  IM ZANGENGRIFF WISSENSCHAFT-TECHNISCHER  PRAXIS ETWAS MEHR BEACHTUNG ZU SCHENKEN.

Die folgenden Texte beruhen auf einem Prüfungstext und zwei Arbeitsblättern, die ich 1998 -2001 für den Ethik-Unterricht der Klassenstufe13 zusammenstellte.

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Ruth Klüger weiter …. und dann?

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Ruth Klüger ist am 2. Oktober 2020 in Kalifornien gestorben. Als Literaturwissenschftlerin und Autorin wird sie in Nachrufen erinnert, vor allem aber als Holocaust-Überlebende, eine immer seltener werdende Menschengattung. Als solche durfte sie im Januar 2016 als Festrednerin im Deutschen Bundestag zum 71. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau nicht nur ihr Leid von damals schildern, sondern sich auch vor der gegenüber Flüchtlingen herrschenden deutschen Willkommenskultur verbeugen . (LINK FAZ Nachruf 7.10.) Das war sicher eine gelungene Gedenkfeier. Ob sie auch in früheren Jahren wohl bereit gewesen wäre, an dem Ritual der neuerdings immer gedenkwütigeren politischen Klasse in Deutschland eine tragende Rolle zu übernehmen??

Ich möchte anlässlich ihres Todes mit achtundachtzig Jahren noch einmal auf ihre Bücher aufmerksam machen.  18.November 2020  (Ursprünglicher Upload am 22.August 2014)

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Ruth Klüger – Weiter leben und dann?

unterwegs verloren – Erinnerungen“, Zsolnay Verlag, Wien 2008

 

Ich werde einige Szenen in  „Weiter leben – eine Jugend“ (Wallstein Verlag, Göttingen 1992) nie vergessen. Die Dreizehnjährige mit der Mutter auf dem Treck von Auschwitz-Birkenau nach Deutschland, Niederbayern 1945. In seiner ‘banalen’ Brutalität staubtrocken geschildert im Stil eines Grimmelshausen. Sie war das Kind, das spät in die Katastrophe geboren wurde, aber nicht spät genug. Sie wurde Flüchtlingskind und dann Jugendliche in den USA.

Ich gebe zu, ich mag sie.Sie liest Texte reflektiert und perspektivisch, ähnlich wie ich (ich benutze hier ihre Formulierung,188). Sie schreibt mit Herzblut und Selbstironie. Genau wie man die Klüger kennt, wie sie redet. Mich interessiert, was aus ihr nach ihrer Jugend wurde , daher lese ich die Fortsetzung von 2008, „unterwegs verloren – Erinnerungen“. >>

‘Making History – African Collectors and the Canon…”) Review

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German original: August 27, 2015 plus Supplement Sept. 03,2018  (LINK); revised translation November 13,2020

Some Nigerian entrepreneurs in Lagos collect works of art from African culturesDue to their geographic location, their collections do not have access to the international cartel of influential museums, auction houses and collectors. The art historian Sylvester O. Ogbechie presents the collection of Feti Akinsanya as representative.

Sylvester Okwonudu Ogbechie: ‘Making History – African Collectors and the Canon of African Art’: The Femi Akinsanya African Art Collection. (Five Continents 2011)

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“From Russia With Doubt” (Russian Avantgarde) – Review

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  German original LINK: 13. August 2015 | dvg     Translation: 13. November 2020

(RON AND ROGER)

A friend has been collecting images of the Russian avant-garde and has been fighting for their recognition over years, which means the quest to authenticate would be masterpieces. That is the subtitle of an American museum publication (on the exhibition at MCA Denver 2010) that also could come to his aid as it happened to the two collectors Ron and Roger: >>

Hocker eines Chefs der Holo

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W. erhielt aus Bandundu lange nichts mehr von den Holo.

Es handelt sich um eine kleine Volksgruppe ( “6000” Mitglieder ) am Kwango-Fluss direkt oberhalb der ersten Stromschnellen an der Grenze zwischen RDCongo und Angola. Sozial und kulturell steht sie seit langem in engem Kontakt mit Yaka und Sulu, Pende und Tshokwe.

Ich durchkämme die üblichen Bücher nach Informationen und ästhetische Verwandtschaften, und sei es in Details. Denn trotz ihrer Missionarskontakte seit dem 17. Jh. wurden sie „bis 1950 nicht erforscht“. Die schmale Stil-Monographie von Francois Neyt (1982 Galerie Jahn, München) kenne ich noch nicht. >>