Archiv des Autors: dvg

Afrika in Berlin – aktuelle Schlossführung durch GMZ (Gast)

|

GMZ betreibt die literarisch–fotografische Webseite “Geschmackstablette – Kunst und Karma” (LINK). (Warum gerade ‘Karma’? Vielleicht sollte ich ihn einfach ‘mal fragen.) Die Beiträge über Berlin und seine Eindrücke vom Besuch des Humboldtforum sollten nicht nur die Brüder Alexander und Wilhelm möglichst bald lesen!   Gv

>>

Die “Frankfurter Allgemeine” fetzen : Drei Monate an einem Nachmittag – ein Überblick

|

Geschrieben am 29. Aug. 2021 – veröffentlicht am 9. Nov. 2021 –  aktualisiert am 15. Dez. 2021

Die FAZ fetzen 

 BILANZ: DIE “FRANKFURTER ALLGEMEINE” IST EINE ZEITUNG FÜR DEUTSCHLAND, FÜR DEN TAG UND NICHT MEHR. JEDE SOZIALE ELITE HAT DIE PRESSE, DIE SIE VERDIENT. >>

Zur Person -Walther von Wiese und Kaiserswaldau (1879 -1945) (2/5)

|

  • hochgeladen am 8. Juni 2021  Aktueller Stand:  Zwei Kommentare bis zum 9. Dezember 2021    

     MOMENTAUFNAHME

Ein französischer Kolonialoffizier, Capitaine Devaux, trifft den Zweiunddreißigjährigen  am 24. Februar 1911 in einem Dorf am Ubangi.

Band 1 der 2-bändigen Ausgabe.: offiz. Porträt

Ich stieg herab und ein schöner großer Junge in Felduniform kam mir entgegen und präsentierte sich militärisch im Deutschen Stil, die Hacken zusammenschlagend: Leutnant von Wies (sic!), Adjutant von Herzog Adolf-Friedrich von Mecklenburg-Schwerin. (…) Zwischen Soldaten konnte der Abend nur in einem sehr interessanten Gespräch gut verlaufen. Aus den Geschichten, die Leutnant von Wies uns erzählte, wurden wir auf seine bemerkenswerte Informiertheit aufmerksam, wie zuletzt in einem Interview. Herr von Wies konnte seine sehr genaue Einschätzung des Wertes eines unserer Posten abgeben, da von ihm wie von allen anderen Mitgliedern der Mission die beste und vollständigste Bestandsaufnahme unseres Kongo vorgenommen wurde. Als die deutsche Regierung über die Berichte von der Mission des Herzogs von Mecklenburg erfuhr, konnte sie den “Panther” nach Agadir schicken, weil sie besser als wir wusste, was unser Kongo wert war und welche Teile als erste abzutrennen wären. >>

Der Wissenschaftler und das Irrationale – Erster Band – Beiträge aus Ethnologie und Anthropologie” (1981)- Review

|

Verfasst : 11.1.2020

Beim Stöbern in einem fremden Antiquariat stoße ich im Herbst 2019 auf zwei dicke Paperbacks, die vor vierzig Jahren (1981) bei Syndikat in Frankfurt verlegt wurden. Da blickte ich aber als Gymnasiallehrer in eine andere Richtung. Ihr angeschmutzter Umschlag strahlt noch immer etwas von seiner früheren Eleganz aus – freches farbiges Titelbild von Weiß umgeben. Im Innern herrscht kräftige Druckschwärze in lesefreundlicher Größe, ganz im Unterschied zu Suhrkamps wissenschaftlichen Taschenbüchern!

“Der Wissenschaftler und das Irrationale – Erster Band – Beiträge aus Ethnologie und Anthropologie Herausgegeben von Hans Peter Duerr” so lockt der Titel noch immer.

>>

Der Maler Siegfried Klapper in Wildeshausen

|

Am 8. August 2021 erhält der Beitrag von 2017 (LINK) folgenden KOMMENTAR  von Henning Hopf :

“Ich kannte Siegfried Klapper als er noch in Wildeshausen (LINK) wohnte und in der Heemstrasse unser Nachbar war. Ich habe ihn später noch einmal in Lich besucht. Ich habe einige Bilder von ihm und weiß, wo weitere sind.”

>>

Als Lombi identifiziert ? – Recherche in Richtung Lengola, Metoko und Jonga

|

Lengola - Jonga >>

Schöne Aussicht vom Loft des VITRA Hauses in Weil am Rhein

|

6.10.21

Das Haus mit Ausblicken in die Natur nach  drei Seiten, heute noch gesteigert durch ein Lichttheater – geniales Ambiente für eine altbackene ‚Moderne’.  Viel dummes Zeugs für Neureiche in aller Welt. Im ‚Loft’ haben importierte Designer eine “Wohnwelt gegen den Lockdown” zusammengestellt, als ob solch ein Lockdown für Reiche von Bedeutung wäre. >>

(9) Duala Bootsmodelle – Gehandelt, deponiert, zerstört, vergessen, wiederentdeckt

|

aktualisiert 8.1. 2022

Zwischenbericht und Fallgeschichte (Krakau, Polen)      

 Ein trendiges Stichwort (wie Sie vielleicht erwarten) fehlt: „geraubt“. Und noch ein Stichwort: „gerettet“. >>

(9) Duala Model Boats – Traded, stored, damaged, forgotten, rediscovered

|

Updates and additions January 8, 2022

1. Work report        2. Case study (Kraków, Poland)

One trendy keyword you may expect  in the headline is missing: „stolen“. And another keyword: „Saved“. >>

Duala-Model Boats … (8): African Art Collectors Owen D. Mort jr. (USA) and Alain Veyret (France)

|

Revised 26.9.2021 – Original in German:

*

On the trails of the twenty-seven model boats Leo Frobenius presented in 1897, my inquiries were well received throughout Europe and the USA. In the meantime I have come across the boat beak (‘tange’) of my boat – described in post (2/3) – on three more models. Two of them are now in museums, two with modern private collectors.

Post (7a) put us back in the year 1925 and we were able to follow a boat model from J.F.G. Umlauff Company in Hamburg to the Field Museum of Natural History in Chicago. We even met the legendary art collector Baron von der Heydt.

The other three canoe models have only reached Europe or America in the last two decades. There is some evidence that they were brought directly from Cameroon. My acquisition history was told in post (2/3).

Owen D. Mort Jr. and Alain Veyret deserve particular interest with their biographies, which are typical for many collectors. >>

Duala-Boote … (8): Zwei moderne Sammler – Owen D. Mort Jr. (USA) und Alain Veyret (F)

|

  Auf der Spur der siebenundzwanzig Boote, die Leo Frobenius 1897 dokumentierte, hatten meine Anfragen in ganz Europa und den USA gute Resonanz. Inzwischen ist mir der im Beitrag (3) bereits beschriebene Bootsschnabel (‘tange’) meines Bootsmodells noch an drei weiteren begegnet. Zwei davon befinden sich heute in Museen, zwei bei modernen Privatsammlern.

Die ‚Objektbiografie’ im  Beitrag (7) versetzte uns ins Jahr 1925 und wir konnten mit dem Bootsmodell von der Firma J.F.G. Umlauff in Hamburg um die halbe Welt zum Field-Museum of Natural History in Chicago reisen,  und wir bekamen sogar mit dem legendären Kunstsammler Baron von der Heydt zu tun. >>

Erinnerung an die Trumpwahl 2016 – Torheit oder Weisheit des Chronisten

|

 

5.11.2016  :  Dämmerung über den USA

Dann eben Trump. Wenn integre intelligente Präsidenten kaum etwas für die Menschen bewirken. >>

Braucht Afrika noch Löwen oder Waldelefanten? (deutsch/englisch)

|

Das Muster des Naturschutzes in Zentralafrika scheitert gerade”  – Bericht von einer Expertentagung in Yaoundé/Kamerun, von Eric Njono Nana

The pattern of conservation in Central Africa is failing: an analysis of the current situation“Academia Letters, Article 3349 by Eric Njono Nana >>

SAIGON 1975 – KABUL 2021 in Ken Burns und Lynn Novick : „Vietnam“

|

Ken Burns und Lynn Novick „Vietnam“    9-teilige Dokumentar-Serie je 53’ USA 2017

Drei Abende lang ausgestrahlt in ARTE vom 10. bis 12. August  – In der ARTE-Mediathek verfügbar bis 5. Februar 2022 (LINK)

Drei von neun Stunden angeschaut, keineswegs traumatisiert. Die berüchtigten Aufnahmen angeblich „nicht für Kinder und Jugendliche geeignet“, laden zum Hinschauen ein, entsprechende haben sich vor einem halben Jahrhundert meiner Generation ins Gedächtnis eingebrannt. Die neun Folgen geben Gelegenheit zu erneuter Begegnung und aktueller Einordnung. >>

CORONA-FIEBER DIE ERSTE STAFFEL 01-23….

|

Seit 20.5.2020 erschienen

Mit  Nr. 23.  endet die Numerierung von “Corona-Fieber”, worin ich die Glossen auf der Titelseite geparkt hatte und begann einen neuen Versuch mit der Kategorie “Notierte Zitate”. Sie soll Zeit sparen und Verdopplungen vermeiden, damit nicht Alles gleich einem abgründigen Vergessen zum Opfer fällt.    16.10.2021

 

 23. 9.2021

Ein bedenkenswerter Satz im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen – ard 23.9. “Schlussrunde..”Topjournalistin Tina Hassel sagt bei ihrer Frage nach “Wunschpartnern” der “Spitzenkandidaten” sinngemäß Folgendes : “Frau Weidel, Sie können sich jetzt entspannt zurücklehnen, mit Ihnen will ja keiner koalieren.”  Noch dem letzten Wahlbürger in Deutschland ist das klar! Hassel freut sich vielleicht über einen Erfolg, der auch der ihre ist, aber im Grunde ist die Situation peinlich. Alice Weidel lächelt verständnisvoll.

23.

“Mehr Verrisse braucht das Land!”

Mit diesem Titel in der NZZ (31.7.21 Feuilleton) spricht mir Rainer Moritz aus der Seele. Ich fühle mich manchmal – nicht nur, wenn ich als “Kunstkommissar” unterwegs bin – als notorischer Nörgler missverstanden. Der Artikel behandelt klugerweise nur “Literaturkritik”, aber trifft damit eine Stimmung in der Kulturwelt, in der sich selbst ‘konstruktive’ Kritik zu verbieten scheint. Ein Zitat zur Einstimmung (LINK):

Unter dem unzweideutigen Titel «Lauter Verrisse» veröffentlichte Marcel Reich-Ranicki 1970 ein gutes Dutzend seiner wenig wohlwollenden Rezensionen in Buchform (….) in einem einleitenden Essay gab sich der später als «Literaturpapst» in die Geschichte eingegangene Kritiker alle Mühe zu begründen, warum sein Metier ohne saftige Verrisse sinnlos sei. Ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen, und von der anregenden Kultur des kraftvollen Verrisses ist fast nichts mehr geblieben. Die Literaturkritik, die einst wie ein Tiger sprang, ist als zahmer Bettvorleger gelandet. Wo vernichtende Rezensionen – etwa zu Günter Grass’ «Ein weites Feld» – früher zu heftigen Kontroversen führten und dazu zwangen, über literaturkritische Massstäbe nachzudenken, waltet inzwischen ein Kuschelkurs. (….)

22

  9. Juli 2021   Neidvoll und schadenfroh

Lieber Detlev, am Samstag geniesse ich noch den jamon iberico und sol-y-sombra in Espana. Afrikaner gibts auch hier: sie laufen den Strand ab und bieten billige indische Tücher an. Also erst in 2 Wochen wird ein Flohmarktbesuch möglich sein. Herzlich – H.-J.

 

Wenn er Glück hat, schrammt er nächste Woche an der Quarantäne vorbei. Wir wollen doch alle nur noch weg, ‘die Grünen’ voran!  – Vierzig Kommentare zur Baerlauch gelesen, bin völlig fertig, Ein Link hat Suchtpotential: “PUBLICO“. Die Frage: “Warum findet sie überhaupt Wähler? Weil sie einen bestimmten Typus verkörpert, und zwar makellos.”   9.7.21

21

“22.6.21 – Mail an hr info : Sprachkultur und Symbolpolitik in der Nachrichtensendung

noch separat  (LINK) – spontan als Hörerbrief geschrieben, bin gespannt ob jemand antwortet.

 

20

Reinhard K. Sprenger

«Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche einmal, zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.» Ein tibetisches Sinnbild. Es lässt sich übertragen auf die Gegenwartsdebatten, die von minoritären Interpretationseliten beherrscht werden. Diese Minderheiten kommen richtungspolitisch von rechts oder von links, begründen sich mit Identität oder Religion oder Nation oder Menschenrechten, mit Hautfarbe, Rasse oder Geschlecht, mit Werten, Natur oder Sprache. Bekenntnisvirtuos belehren sie die Mehrheit darüber, welchen Partikularinteressen nunmehr allgemeine Geltung zu verschaffen sei und was man sagen oder tun dürfe. Und was nicht. Die Fähigkeit dieser ebenso lautstarken wie zum Teil winzigen Minderheiten, der Restgesellschaft ihre Denk- und Sprechmuster aufzuzwingen, ist aufmerksamkeitsökonomisch so erfolgreich, dass sie sogar zur «gefühlten» Mehrheit wird. Voraussetzung für diese Aufmerksamkeit ist nicht Leistung, sondern Benachteiligung. Dafür wird die Welt eingeteilt in Opfer und Täter. Um zum Opferklub zu gehören, muss man nicht diskriminiert werden, es reicht, sich diskriminiert zu fühlen oder sich moralisch zu mandatieren, im Namen von Opfern zu sprechen. Historisches oder strukturelles Unrecht wird dramatisiert, weil nur das Zugang zu den grossmedialen Sprachrohren garantiert, die wiederum das Wertverständnis der Gesellschaft neu organisieren. Aus dieser Opferposition fordert man Rettung oder Wiedergutmachung. Um die kulturkämpferischen Anspruchskollektive milde zu stimmen, wedeln die wirklichen oder gefühlten Täter mit Tugenden. In den Verlautbarungen der Wirtschaft wabert es nur so von Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Werten, Ökologie und Verantwortung. Unternehmen gründen sich neu als Naturschutzbünde und vermarkten ihre Produkte als den moralisch besseren Konsum  …………..”

>>

Drei Figuren im “Stil” der “Kontaktzone” der Azande (1/5)

|

Den ersten Entwurf habe ich am 6. Januar 2021 veröffentlicht und mehrfach aktualisiert. Er wurde bis heute 80 x aufgerufen. In der Zwischenzeit sind weitere Beiträge dazugekommen:

  • zum Sammler der zwei wichtigen Vergleichsstücke, dem Leutnant  Walter von Wiese und Kaiserswaldau: (2) Zur Person  (LINK),
  • Zu der Expedition 1911 und zu den Verhältnissen an der Grenze zwischen den von Frankreich, von Belgien und  Großbritannien besetzten Gebieten : (3) Im zweiten ‘Herz der Finsternis” (LINK ) und (4) : Drei Sultanate der Azande (LINK).

Die  Beiträge nutzen v.Wieses Reisebericht und konfrontieren ihn mit anderen Informationen zu den europäischen Kolonialeroberungen in Zentralafrika . >>

Duala-Kanus und ihre Geschichten : Transatlantischer Deal 1925 (7)

|

Das Duala-Projekt – Neue Folge – Geschichte und Schicksal der Bootsmodelle u.s.w.

Field Museum of Natural History —  Jan Kleyman — Baron v.d. Heydt — J.F.G.Umlauff — Weltmarkt für Ethnographica
>>

Duala Canoes and their Story – A transatlantic Deal 1925

|

Field Museum of Natural History —  Jan Kleyman — Baron v.d. Heydt — J.F.G.Umlauff — World market for ethnographics

Foreword

c v.Graeve 2019

You know the story of my canoe model from blog two (LINK: “My Special Duala War Canoe Model”). I still have a snapshot of the handover to offer.

On the trail of the twenty-seven boats Leo Frobenius documented in 1897, my inquiries all over Europe and the USA had a good response and at first I did not know how to handle more than thirty documented models. >>

Zweites ‘Herz der Finsternis’ – Frankreichs Äquatorialafrika 1911 (3/5)

|

Hochgeladen 9. Juni 2021 – Stand 5.Juli

Nach der Aufteilung der Expedition und seinem Abschied von Herzog zu Mecklenburg am 1. Februar 1911 in Fort Lamy (dem heutigen Djamena/Tschad) reist v.Wiese auf der kolonialen „Hauptroute“ zurück in den Süden zum Kongobecken. Damit beginnt seine eigene Reiseerzählung – im „Tagebuch“ ebenso wie im 1.Band von „Vom Kongo zum Niger und Nil“ 3. Kapitel. Er hat den Auftrag, drei bedeutende “Sultanate” der Azande am Mbomu in Augenschein zu nehmen. Am ersten, dem  “Sultanat Bangassu” lassen sich die Themen “Pazifizierung” und “Konzessionsgesellschaften” gut exemplifizieren. Der Vergleich von Bangassu, Rafai und Semio erfolgt in 4/5. (LINK)

>>

Sunday Talk on Tribal Art Collecting

|

Sunday, 4th July 2021 – The dialogue follows an addition to my “Salampasu” blog (LINK)

S.D.

I’d be very curious to know more about your tribal art collecting.   Are you just African or do you do oceanic as well? Are you a systematic collector or an opportunist like myself? Where do you look for your pieces and how has that changed over the years?

>>

WILLKOMMEN BEI DEN SALAMPASU ! aktuell

|

Hochgeladen 15. Mai 2019

 

 

 

Der Titel ist reine Ironie. Die Salampasu im Süden der DRC an der Grenze zu Angola haben einen schlechten Ruf. Schließlich konnte ein Mann dort über Jahrhunderte nur als Jäger, Krieger und Kannibale zu Ansehen gelangen. Und die Volksgruppe gab später neugierigen Fremden ungern ihre Familiengeheimnisse preis. >>

Sprachkultur und  Symbolpolitik in der Nachrichtensendung

|

22.6.21    Mail an hr info >>

Drei Sultane der Azande im direkten Vergleich 1911 (4/5)

|

Hochgeladen am 11.Juni 2021 – Stand: 21. Juli
v.Wiese hat den Auftrag, drei bedeutende “Sultanate” den Mbomu aufwärts zu visitieren, ein jedes mit eigenem Profil. Ihre Schilderung dominiert die Reiseerzählung – im „Tagebuch“ ebenso wie im 1.Band von „Vom Kongo zum Niger und Nil“ 3. Kapitel. 
Die Völker-Karte von V.Wiese und Kaiserswaldau hat eine bemerkenswerte Besonderheit, die im Feld oben rechts ausdrücklich vermerkt ist: “Auf dem westlichen Teil der Karte sind die Völkergruppen durch farbige Flächen, aif dem östlichen Teile hingegen die politischen Gebiete der Sultanate durch Randkolorit bezeichnet.” – Eine geniale Idee, um die para-staatliche Rolle der drei Sultanate, ihren despotischen Charakter und die ‘Nivellierung’ der von ihnen Unterworfenen auszudrücken. >>

Diskriminierungsfrei und gesetzestreu

|

Voreiliges Pamphlet anlässlich meiner Pensionierung im Mai 2009

Hochgeladen 19.6.2021

26.5.09 „Pensionierung“

Ich komme direkt aus drei Jahren „Vorruhestand“ an die Altkönigschule gefahren, um bei dem mir unbekannten Schulleiter meine Urkunde abzuholen. Habe viele Kollegen getroffen. Die erinnern mich an die „Titanic, die unter Dampf unterging“ oder eher noch an eine „unsinkbare Titanic“. Die alten Kollegen würde ich allesamt in Pension schicken, sie tun mir einfach leid. Der „Altbau“ sieht aus wie die Bronx, das dürfte nicht hingenommen werden. Johnny Kumar (“möeh”- Redakteur) ist mir sympathisch.

*

„Diskriminierungsfreiheit“ und „Gesetzestreue“ sind Eckwerte des Systems, weil Erfolgsvoraussetzung für die Durchsetzung des gläsernen Menschen. Sie werden in der westlichen Welt momentan durchgesetzt, als ob ein Plan dahinter wäre. >>

Projekt “Rafai” – (5/5) Eine Folge von Bilanzen

|

Eine Folge von Bilanzen im Plural, von allgemeinen Beobachtungen und Gedanken, die ich über die Monate niedergeschrieben habe.

9.6.21 BILANZ  (3-4)  Kolonialeroberung und ihre Agenten, die Position von v.Wiese >>

Cameroun, plumé par la France / Cameroon, managed by France

|

ORIGINAL : “DUALA” (6) : Kamerun – Vom Treuhänder in die Unterentwicklung geführt – DEUTSCH (24.5.2021)  (LINK)

Preface

Admittedly, I have a hard time with the political chapters (5) and (6) of this blog. A broad topic that can hardly be seen through from the outside, and which can make you angry or depressed, depending on your point of view. What I, as a contemporary of the 20th century, had noticed from the colonialism of Europe – especially France – shows its ugly face again in the current long-term consequences. Hence the sarcastic headline.

Certes, j’ai du mal avec les chapitres politiques (5) et (6) de ce blog. Un sujet large que l’on ne voit guère de l’extérieur, et qui peut vous mettre en colère ou déprimé, selon votre point de vue. Ce que moi, en tant que contemporain du XXe siècle, avais remarqué du colonialisme de l’Europe – en particulier de la France – montre à nouveau sa grimace dans les conséquences actuelles à long terme. D’où le titre sarcastique. >>

Haben die Afrikaner ihre Bewegungsfreiheit verloren – JA und NEIN

|

Zwei Blicke auf John Iliffe : Geschichte Afrikas(1997)

(Cambridge 1995, C.H.Beck  München 1997,2000)      Upload 13.3.2019; kontrolliert 4.5.21

>>

“Hommage aux anciens créateurs” (Chéri Samba) – version 1994 et à suivre

|

Publié le 2 sept. 2020

LIEN à la version actuelle en allemand             LIEN au premier Blog sur la peinture de 1999 .

Actuellement au Quai Branly dans “EX AFRICA”

JUILLET 2020

Une deuxième version du sujet apparaît dans le catalogue de l’exposition «Neue Kunst aus Afrika» de la «Haus der Kulturen der Welt» à Berlin, avec la date 1994.

>>

«Douala»(5): «Étrangers africains» / “African Foreigners” (Francais/English)

|

L’expression «étrangers africains», qui fait référence aux «Africains» en «Afrique», peut être irritante au début, mais elle décrit le sort d’un nombre infini de personnes en Afrique post-coloniale, pas seulement les réfugiés. Voyons comment les délimitations coloniales et postcoloniales, mais aussi les systèmes juridiques importés, ont créé de nouvelles injustices dans la région des deltas fluviaux communicants.

The phrase “African foreigners”, which refers to “Africans” in “Africa”, may be irritating at first, but it describes the plight of an endless number of people in post-colonial Africa, not just refugees. Let us see how colonial and postcolonial boundaries, but also imported legal systems, created new injustices in the region of the communicating river deltas.  >>

“Duala Kanu” (5) : “Afrikanische Ausländer” an Kameruns Küste

|

„Afrikanische Ausländer“ – der Ausdruck mag, auf ‘Afrikaner’ in ‘Afrika’ gemünzt, im ersten Moment irritieren, aber er bezeichnet die Situation unendlich vieler Menschen, ja ganzer Völker im postkolonialen Afrika, und nicht nur die von Flüchtlingen. Schauen wir uns an, wie koloniale und postkoloniale Grenzziehungen, aber auch importierte ‘Rechtsordnungen’ in der Region der kommunizierenden Flussdeltas  neues Unrecht geschaffen haben. >>

„WE COME AS FRIENDS“ (Südsudan) – Vorstellung der neuen Kolonialisten

|

Bildschirmfoto 2018-11-06

 

Vor zwei Jahren hochgeladen (genau am 6.11.2018) und inzwischen 8x aufgerufen! Eine Schande!

Das sollte sich die verspielte post-koloniale Wohlstandsblase zu Gemüte führen, und andere Features der Art, von denen es noch genügend gibt!

# Zweiter Versuch am 24.4. 2021 #

 

>>

Mischa Hedingers „African Mirror“ – postkolonial

|

RENÉ GARDI (1909-2000)

Zwanzig Jahre nach seinem Tod – eben erst war er zur Würde eines dieser langweiligen Straßennamen gekommen, sechzig Jahre nach seinen Kinofilmen und fünfundsiebzig Jahre nach seinem Scheitern als Pädagoge, wurde ‘die Legende’ durch einen Dokumentarfilm ins grelle Licht gezerrt und musste mit umfangreichen Archivalien gegen sich selbst aussagen. Der Coup, der nur im Archiv und am Schneidetisch  gelandet wurde, muss dem Regisseur Hedinger elegant gelungen sein, denn die Liste der absolvierten Festivals ist lang. (LINK). >>

Zeichen, die leben : Inoue Yu-Ichi

|

Doku

“Yu-Ichi HIN” Info-Flyer S.4

 

Die Technik ist unerheblich“, sagt Inoue Yu-Ichi am Schluss. Doch das  auf der breiten Basis einer Zeichenschrift, ihrer Traditionen >>

Schön wie die Sünde – Meine Kinderbücher (1) “Der schwarze Jumbo”

|

Bei dem Klima wachsender Intoleranz in der westlichen Welt juckt es mich in den Fingern, meine alten ‘unkorrekten’ oder einfach irritierenden Kinderbücher ins Netz zu stellen. Ich beginne mit……

 

 “DER SCHWARZE JUMBO”     (1948)

>>

“Douala Canoe” (4) – Virtual Trip to the Niger Delta

|

All images can be enlarged twice by clicking on them!               

Chapter 1 :  AN INSPIRING CORRESPONDENCE

DUNCAN (31. Dezember 2020)

>>

“Duala Kanu” (4) – Virtuelle Reise ins Niger-Delta

|

Alle Abbildungen sind durch Anklicken zweimal zu vergrößern!        5.4.2021   für Druck: 91%

Kapitel 1 : INSPIRIERENDER BRIEFWECHSEL

DUNCAN (31. Dezember 2020)

Ich habe die französische Version Ihres Blogs über Duala-Bootsmodelle bewundert. Wie Sie, versuche ich so viel wie möglich über Objekte in meiner Sammlung zu lernen.

DUNCAN (10. Januar 2021)

>>

Schmuckloser ‘Ikenga’ (Igbo/Ibo) – m.Nachtrag

|

Ikenga-IMG_0612

Veröffentlicht am 9.10.2014, 22.1.2021 überarbeitet.

 

 

Erwerbsnotiz (Dez.1998)

Nur für Männer – Ein eher anmutiges als aggressives Hornwesen, das geometrische Formen mit einem spitzen Gesicht integriert. „Mein“ Ikenga ? Leichte graue Patina, geringe Beschädigung am Fuß, der freilich sehr direkt am Boden aufsitzt (comme il faut). Gegenüber der mächtigen „Ahnfrau“ schwach, aber der Schein soll ja trügen und  der Typ ist verführerisch gut dokumentiert.

>>

Billy Wilder Builds a Bridge – “The Appartment” (1960)

|

(German version January 4, 2021 | LINK )

An anthropologist wrote to me these days: “You talk gloomily about progress. I was born in 1960 and grew up believing in social progress, not just medical progress. It was difficult to deal with the corruption of human nature. The religions are right – it is an endless struggle with narcissism, greed and the desire to dominate. The Pende (R.D. Congo) answer is that we will all perish if we are not held back from the abyss by love. It is by no means that people naturally respect their elders, they are just afraid of what they will do if they are not respected and shown affection. >>

Billy Wilder baut eine Brücke – „Das Appartment“ (1960)

|

Eine Anthropologin schrieb mir dieser Tage: „Sie sprechen düster über Fortschritt. Ich wurde 1960 geboren und bin im Glauben an sozialen Fortschritt aufgewachsen, nicht nur an medizinischen Fortschritt. Es war schwierig, mit der Korruption der menschlichen Natur umzugehen. Die Religionen haben Recht – es ist ein unendlicher Kampf mit Narzissmus, Gier und dem Wunsch zu dominieren. >>

Wer war der Maler Siegfried Klapper? (mit Korrespondenz)

|

Siegfried_Klapper-Flyer 2006_0001Siegfried_Klapper-Flyer 2006-2

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 21. Mai 2017 – 357 x aufgerufen am 4. Janur 2021, am 2. November bereits 535 x !

Was ist ein verschollener Maler?

>>

“Bedrohungsgefühle und Gestaltungszuversicht” – Zwei Positionen

|

Von meinem alten Freund in Halle hatte ich lange nichts mehr gehört oder gelesen. Als ich ihn vor zwei Wochen anrief, gab er mir auch den Hinweis auf seinen Essay zum Thema “Corona”, den die Kultur-Webseite von VERDI  bereits im Mai veröffentlicht hatte.

Vom Einstieg und vielen Beobachtungen war ich begeistert. Aber der Essay schien mir zu lang, ich hatte noch keine Zeit. Die Überschrift machte mich auch neugierig: “Panzer zu Krankenwagen – Bedrohungsgefühle und Gestaltungszuversicht – ein Essay”. Heute nahm ich mir Zeit. Da reizte mich darin manches zum Widerspruch.

Aber urteilen Sie selbst . Das erste Drittel des Textes liefere ich hier frei haus. Wenn sie ihn zu Ende lesen wollen, müssen Sie sich schon verlinken.  Denn hier folgt auf das Drittel  mein Kommentar. >>

Paul Feyerabend über Experten in einer freien Gesellschaft

|

PAUL FEYERABEND – ES IST HÖCHSTE ZEIT, IHN WIEDER ZU LESEN, UM DEM KONZEPT FREIER MENSCHEN  IM ZANGENGRIFF WISSENSCHAFT-TECHNISCHER  PRAXIS ETWAS MEHR BEACHTUNG ZU SCHENKEN.

Die folgenden Texte beruhen auf einem Prüfungstext und zwei Arbeitsblättern, die ich 1998 -2001 für den Ethik-Unterricht der Klassenstufe13 zusammenstellte.

>>

Ruth Klüger weiter …. und dann?

|

Ruth Klüger ist am 2. Oktober 2020 in Kalifornien gestorben. Als Literaturwissenschftlerin und Autorin wird sie in Nachrufen erinnert, vor allem aber als Holocaust-Überlebende, eine immer seltener werdende Menschengattung. Als solche durfte sie im Januar 2016 als Festrednerin im Deutschen Bundestag zum 71. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau nicht nur ihr Leid von damals schildern, sondern sich auch vor der gegenüber Flüchtlingen herrschenden deutschen Willkommenskultur verbeugen . (LINK FAZ Nachruf 7.10.) Das war sicher eine gelungene Gedenkfeier. Ob sie auch in früheren Jahren wohl bereit gewesen wäre, an dem Ritual der neuerdings immer gedenkwütigeren politischen Klasse in Deutschland eine tragende Rolle zu übernehmen??

Ich möchte anlässlich ihres Todes mit achtundachtzig Jahren noch einmal auf ihre Bücher aufmerksam machen.  18.November 2020  (Ursprünglicher Upload am 22.August 2014)

*

Ruth Klüger – Weiter leben und dann?

unterwegs verloren – Erinnerungen“, Zsolnay Verlag, Wien 2008

 

Ich werde einige Szenen in  „Weiter leben – eine Jugend“ (Wallstein Verlag, Göttingen 1992) nie vergessen. Die Dreizehnjährige mit der Mutter auf dem Treck von Auschwitz-Birkenau nach Deutschland, Niederbayern 1945. In seiner ‘banalen’ Brutalität staubtrocken geschildert im Stil eines Grimmelshausen. Sie war das Kind, das spät in die Katastrophe geboren wurde, aber nicht spät genug. Sie wurde Flüchtlingskind und dann Jugendliche in den USA.

Ich gebe zu, ich mag sie.Sie liest Texte reflektiert und perspektivisch, ähnlich wie ich (ich benutze hier ihre Formulierung,188). Sie schreibt mit Herzblut und Selbstironie. Genau wie man die Klüger kennt, wie sie redet. Mich interessiert, was aus ihr nach ihrer Jugend wurde , daher lese ich die Fortsetzung von 2008, „unterwegs verloren – Erinnerungen“. >>

‘Making History – African Collectors and the Canon…”) Review

|

German original: August 27, 2015 plus Supplement Sept. 03,2018  (LINK); revised translation November 13,2020

Some Nigerian entrepreneurs in Lagos collect works of art from African culturesDue to their geographic location, their collections do not have access to the international cartel of influential museums, auction houses and collectors. The art historian Sylvester O. Ogbechie presents the collection of Feti Akinsanya as representative.

Sylvester Okwonudu Ogbechie: ‘Making History – African Collectors and the Canon of African Art’: The Femi Akinsanya African Art Collection. (Five Continents 2011)

>>

“From Russia With Doubt” (Russian Avantgarde) – Review

|

  German original LINK: 13. August 2015 | dvg     Translation: 13. November 2020

(RON AND ROGER)

A friend has been collecting images of the Russian avant-garde and has been fighting for their recognition over years, which means the quest to authenticate would be masterpieces. That is the subtitle of an American museum publication (on the exhibition at MCA Denver 2010) that also could come to his aid as it happened to the two collectors Ron and Roger: >>

Hocker eines Chefs der Holo

|

 

W. erhielt aus Bandundu lange nichts mehr von den Holo.

Es handelt sich um eine kleine Volksgruppe ( “6000” Mitglieder ) am Kwango-Fluss direkt oberhalb der ersten Stromschnellen an der Grenze zwischen RDCongo und Angola. Sozial und kulturell steht sie seit langem in engem Kontakt mit Yaka und Sulu, Pende und Tshokwe.

Ich durchkämme die üblichen Bücher nach Informationen und ästhetische Verwandtschaften, und sei es in Details. Denn trotz ihrer Missionarskontakte seit dem 17. Jh. wurden sie „bis 1950 nicht erforscht“. Die schmale Stil-Monographie von Francois Neyt (1982 Galerie Jahn, München) kenne ich noch nicht. >>

Was sind eigentlich die “Sapeurs” im Kongo? 

|

Hier der LINK zum Anschluss an den Artikel vom Januar / LINK zu einem weiteren Artikel

 

1

DIE ANKÜNDIGUNG DES  RIETBERG MUSEUMS am 25.1.2020 bei events.ch (LINK) :

“Selbstbewusste Auftritte mit individuell und aufwändig kombinierter Kleidung: Sie zeugen vom Kontrast zwischen der inneren Freiheit und den eigenen Lebensumständen der Sapeuses und Sapeurs. Hier manifestiert sich der Widerstand gegen Armut und Hoffnungslosigkeit im Kongo – vor hundert Jahren genauso wie heute. “Mit etwa 16 Jahren haben wir damit begonnen, uns im Quartier mit spezieller Kleidung zu zeigen”, so Kabongo Moella, Sapeur aus Zürich. “Das war damals ein Traum für Jugendliche im Kongo.” Die extravagante Kleidung stand für die Idealvorstellung eines Lebens in Europa. Die Bewegung findet ihren Ursprung in den 1920er-Jahren, als französische Kolonialherren neuartige Mode in die Region brachten. Seither hat sich daraus ein ganz eigener Stil entwickelt, der von der Sapeur-Bewegung weltweit zelebriert wird.”

>>

Ausgegraben: “Wieder eine Medizin-Dokumentation!” (2015)

|

Hochgeladen am 25. Juni 2015 und nur 23 x abgerufen, aber heute gleich 2x!

18.6.15: Wieder eine Medizin-Dokumentation gesehen, auf 3-sat, also nicht irgendeine. Thema: Cholesterin und Herzinfarkt. Prophylaxe – ein Kommentar

>>

Begegnung mit einer hölzernen Leopardenmaske der Edo (Bini)

|

Drei Wochen im Oktober                  >>  Summary at the end

Mein kongolesischer Händler und Freund auf dem Markt ist immer für Überraschungen gut. Von dem jungen Mann aus Brazzaville, der ihn gelegentlich mit Objekten „aus dem Norden“, wo die zentralafrikanischen Staaten aufeinandertreffen, versorgt, hat er eine Maske bekommen, die er „im Kongo nie gesehen“ hat. Kein Wunder, denn ist zu hundert Prozent ein Leopardenkopf im Stil der Benin-Bronzen. Damit hören die Gewissheiten aber bereits auf und die Irrfahrt durch die Fachliteratur beginnt. Der Kopf ist aus Holz.

Fagg-Nigeria-2000-Jahre-München-1961/62

 

 

 

>>

Flusser wäre dieses Jahr Hundert geworden ….. Hausarrest (FS 29)

|

Upload 24.Mai 2020 – aber damit ist die Sache ja noch nicht erledigt!  >>>> PostScriptum!

FLUSSER STUDIES 29 (LINK)    ” Part I: Vilém Flusser May 1920 – May 2020 = 19 BEITRÄGE

MEIN IMPULS

Detlev von Graeve
Flusser wäre dieses Jahr Hundert geworden und die Menschen haben Hausarrest

Was ist da angemessen? – Schließlich ist der Jubilar bereits tot; vor vier Jahren begingen wir seinen 25. Todestag – Pietät? Äußerungen der Dankbarkeit? Anekdoten? Erinnerungen an voraus weisende Gedanken? Noch eine Ehrung mehr? Vorsichtige Korrekturen? Was kann ich überhaupt den Menschen vermitteln, die wie ich Vilém Flusser wertschätzen, aber vielleicht anders? >>

CHINA AUS DRITTER HAND 3 + 4 : “SOCIAL CREDIT” mit Mark Siemons

|

CHINAS „SOCIAL CREDIT“ BEI MAREIKE OHLBERG UND MARK SIEMONS

Man könnte vielleicht auf die Idee kommen, ich hätte persönlich etwas gegen Mareike Ohlberg, weil ich ihren beruflichen Werdegang aufspießte. Dank www.telekom.com (das was verbindet oder ähnlich), gibt es „Inside china – eine Expertin erzählt“, 08.04.2019 (LINK). Dort lernt man dazu, ehrlich. >>

Jens Spahn ist eine Gefahr für zentrale Persönlichkeitsrechte.

|

Steht das Recht auf Leiden und Dahinvegetieren über dem Recht auf Leben in Würde?

 

Jens Spahn pfuscht gewerbsmäßig am offenen Herzen unserer Freiheit. Man vergisst die Details zu schnell, wenn man sie in den Medien überhaupt mitbekommt. Er will als entscheidungsstarker und zukunftsorientierter Nachwuchsstar in der aufgeweichten CDU Karriere machen und reitet aktuell die seuchenpolitischen Welle. Ich kann darin seine frech ins Amt getragenen privaten Wertentscheidungen, wofür er nicht berufen wurde, von robuster Beschränktheit, Lobbytätigkeit und Ehrgeiz nicht trennen.

Da ich mich nicht als „Aktivist“ verstehe, begnüge ich mich mit 6 aktuellen Fällen und einzelnen LINKS aus der Unmenge vorhandener Belege!

>>

CHINA AUS DRITTER HAND – 1+2 Mareike Ohlberg – Maximilian Terhalle – Bill Gates

|

 

MOTTO  DES  PROJEKTS     

Was wir heute nicht wissen, darüber werden wir noch  früh genug unterrichtet. Man kommt doch sowieso nicht nach…

1            31. August 2020    – 

Bill Gates oder Mareike Ohlberg? – Oder? Und!

FAZ 24.8.20, “Unternehmen” S.22 “Chinas Kaderschmiede – Am Anfang des Aufstiegs des Reichs der Mitte zu einer IT-Weltmacht stand ein amerikanischer Konzern: Microsoft. Und der genießt noch heute Privilegien.”

>>

Zur Erstfassung 1994 von “Hommage aux… Créateurs” (Chéri Samba) und weiteren

|

LINK zur version francaise  2.9.20            LINK zum ersten Teil, der sich um die spätere Version, die Biografie Chéri Sambas und die Sammlung Coray dreht. 

alter Stand: 12.10.2020   Ergänzung am 2.Mai 2021

JULI 2020

Eine zweite Fassung des Themas taucht auf,  im Ausstellungskatatalog “Neue Kunst aus Afrika” aus dem “Haus der Kulturen der Welt” in Berlin mit der Datumsangabe 1994.

Das internationale Publikum weiß seit langem, was es von einem ‚Chéri Samba’ erwarten kann: Körperlichkeit, geschmeidige Formen, lebhafte, zumindest bunte Farben. Akzente in der Komposition. >>

“Play it again, Sam” – Bruce Gilley empfiehlt Afrika die “Rekolonisation”

|

AKTUALISIERT  Der Beitrag wurde ursprünglich am 2.9.2020  hochgeladen.

Das Original ist im Netz auf Amerikanisch (Link) und in einem colloqial Französisch (En faveur du colonialisme.pdf) kostenlos abzurufen.     >>

Nächtliche Gedanken: Wozu überhaupt Kritik an den alten Völkerkundemuseen? 

|

Sie haben doch Ausstellungen auf den Weg gebracht, didaktisch wertvoll! Das Publikum war weder schulisch besonders vorgebildet, noch anspruchsvoll. Dafür brauchte man nicht die –zigtausend Asservate in den Depots! Um deren geheime Botschaften kümmerte sich die Kulturpolitik sowieso nicht. Was darin ’rüberkommen sollte, hing von anderen Kriterien ab. >>

DAS LACHEN KINSHASAS – Eine postkoloniale Stadt und ihre unsichtbare Architektur. Gedanken beim Lesen

|

FILIP DE BOECK – DAS LACHEN KINSHASAS – Eine postkoloniale Stadt und ihre unsichtbare Architektur. Über Infrastrukturen aus Verfall und Humor, aus Geld, Macht, Mode und Sex (L. I. No.76. S. 38-46) – Meine Notizen vom Juli 2017, erst im Oktober 2019 hochgeladen, von allem Ballast an Details befreit.  

Veröffentlicht am 7. Okt. 2019, mit aktueller Erweiterung um Beirut im Libanon

 

Ich entdecke den Aufsatz des Anthropologen im großformatigen Magazin „LETTRE INTERNATIONAL“ vom Frühjahr 2007, unter der Rubrik „Das Potential der Städte“. Ich krieche im Schneckentempo über eine große Bleiwüste.

>>

Popular paintings from the Congo on their way to the bin!

|

deutsch : June 19, 2020 | dvg (LINK)

PRESENTATION OF MATERIAL AND SIDE VIEW ON JOHANNES FABIAN “REMEMBERING THE PRESENT –  PAINTING AND POPULAR HISTORY IN ZAIRE ”(1996)

When five tattered and dirty canvases appeared at the flea market last year, it was clearly their last stop. The trader didn‘t give up his inflated price; he preferred to use the scraps a few more times for decoration. Now the flea market is dead and the trader is being stuck in Africa. Will that be their end? >>

Populäre Malereien vom Kongo auf dem Weg in die Tonne!

|

MATERIALSAMMLUNG MIT SEITENBLICK AUF JOHANNES FABIAN “…. PAINTING AND POPULAR HISTORY IN ZAIRE”(1996)   (auf Englisch: LINK)

ERSTE SZENE, gemalt von “Kiki”:

>>