Detlev von Graeve

 

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Kulturschätze? Meinetwegen! Aber weg damit!

Ich hab’s schon früher gesagt:  Weg mit dem polierten ‘Blech’ nach ‘Benin’ und mit dem  genagelten Holz weg nach Abomey (Fon) oder Kinshasa (LINK)! Mögen die Eliten Afrikas damit glücklich werden oder sich weiter zerstreiten!

An dem Blech aus Benin klebt reichlich Blut, wenn auch von ‘königlichen’ Menschenopfern. Die emeritierte Ethnologin B.Hauser-Schäublin erinnert in einem Beitrag der FAZ (16.3.21, S.14) daran. Das ist nur überraschend, wenn man nicht bereits weiß, dass die notorischen Sklavenhändlerdynastien Westafrikas die Vergewaltigung ihrer Nachbarn festlich inszenierten. (Link zur Moral an der Kongomündung. )

Das hauptstädtische Schmierentheater und die eilfertigen Tunnelblick-Kommentare in ‘Kulturkanälen’ sind für mich das Ärgernis, was immer an Kalkül dahinter stehen mag.  Sind deutsche Kulturpolitikerinnen und Museumsdirektorinnen, die sich über britische “Strafexpedition” und “Plünderung” ereifern, über die Vorgeschichte 1897 informiert, die schon damals kurzsichtige Ermordung einer britischen diplomatischen Delegation und ihrer -zig schwarzen Träger?  Oder andererseits über die bald danach wieder anlaufende kunsthandwerkliche Produktion in Benin City unter dem erneuerten Königtum, im zwanzigsten Jahrhundert natürlich für den Markt, wofür auch sonst? (LINK) 6.5.2021

 

 

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