Category Archives: ÄSTHETISCHE PRAXIS ….

Unterthema: Film

Eine Seite zu : Ozu – Später Frühling (1949)Film-Trilogie “Honig – Milch – Ei”„Winternomaden“ Manuel v. StürlerRiefenstahls Triumph des Willens„DAS NETZ“ von Lutz Dammbeck (UNA-Bomber)


Unterthema: Fotografie

“What is on the pictures in the archive?” (Anthropology)“Was ist eigentlich drauf, auf den Bildern im Archiv?” (Ethnologie)Fotografie interpretiert Skulptur (Afrika)‘Prometheus gibt nicht auf’ – Blumenberg-Tagung FotosAuf dem ‘Treidelpfad’ des HumanismusGespräch über Joan Fontcuberta 2012 (mit 4 Abb.)Schnellgericht über ‘Snap Judgements’ (Enwesor)Vom Elend der Bilder – frei nach Vilém FlusserDie Zeichnung erweckt zum Leben …Lässt sich die Aura fotografieren?Abisag Tüllmann – Kleinbild oder eingetrübter Blick ?Punktum. Roland Barthes hat Recht.Scheele Blicke auf Barbara KlemmAuch das Foto hat eine Würde.Selbstzeugnis eines Fotografikers (Müller-Pohle)Nacharbeit oder Konzeptfotografie?Roland Barthès’ Die helle KammerDu sollst nicht lügen: Fotografie.Ikonen


Unterthema: Sammeln

Deutsche Sammler sind eingeschüchtert, behaupte ich ‘mal.“Was ist eigentlich drauf, auf den Bildern im Archiv?” (Ethnologie)Die Tränke . Der Tiger – zwei Paneele der Santal (Terai/Bihar)‘Theater in Liulichang’ – Peking 1936Asyl für ein himmlisches Huhn (Yoruba)‚A Conservator’s View of African Sculpture’ und der gewöhnliche SammlerNaive Begeisterung oder aufgeklärte Indifferenz?Kriterien – Über eine Maske der ChokweGeschichten ums Sammeln – 7 oder mehr SkizzenAus der Welt der verlässlichen Dinge‘Making History’ – Eine Fanfare!Ron und Roger (From Russia With Doubt)Der Flohmarkt als KunstmarktMit Figuren der Lega im SinkflugVerrückte Stöcke (Äthiopien)DingeSammeln – KindheitsgeschichteWerner Muensterberger – Mit Masken durch das JahrhundertManfred Sommer – SammelnTätiges Bemerken oder Sammeln, Fotografieren, SchreibenOriginal und Fälschung, der vierte oder fünfte VersuchWegwerfen oder Warhol?


Jörg von Kitta-Kittel (1940-2019) – 2008 und 2009

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Aus den Familienanzeigen der FAZ (23.3.2019, S.46) erfahre ich: Kitta-Kittel ist am 16.3. gestorben. Typisch für eine Großstadt. Natürlich werden wir dich niemals vergessen!

Die Todesanzeige , wie sie inmitten der anderen mit einer seiner charakteristischen Zeichnungen geschmückt und von der bodenlosen, aber kongenialen Poesie der Elisabeth Borchers begleitet wird, weckt alte Sympathie. Ich suche seine Webseite. (LINK)

In einem Youtube-Film von 2017 (LINK) zeigt Kittel  einem stummen Fremden Bilder im Atelier. Der wagt auch ein paar Seitenblicke, versetzt mit domestizierter Neuer Musik. Der Atelierboden ist bemerkenswert sauber. Kittel beendet jede Bilderklärung mit seinem meckernden Lachen. Wer hat ihn jemals verstanden?

Kopf in den Wolken. Das könnte man eigentlich von unseren Politikern sagen.

Das muss eine Frau sein, die den Himmel hält.

Das Weibliche, das war manch einer Frau zu viel.

Alle die Bilder bin ich.

Und hier habe ich das dritte Auge entdeckt, das nicht alle haben..

u.s.w.  

Hier bekommt man  lakonische Kommentare zu Motiven, die sicher einmal die einzigen Schlüssel sind. Verliert die nicht, die Menschen werden nicht schlauer!  

Der zweite Teil des Films zeigt einen Kitta-Kittel in der Galerie Netuschil, welcher seiner Darmstädter Fan-Gemeinde um den wortgewaltigen Galeristen ausgesetzt ist, nicht anders als damals sein Lehrer und Meister Ludwig Meidner am Ende seines Lebens. Warum hatte die Stadt Hofheim 1964 dem alten Querkopf nicht das Marxheimer Atelier komfortabler machen können?!  – LINK „Hurra, Ludwig Meidner wird 120“ (2004)

Nehmen Sie auch den Beitrag von September 2016 als einen Nachruf.    D. v. Graeve

TEXTE UND BILDER  VON 2008/09

Damals hatte Jörg v. Kitta-Kittel vorübergehend eine Galerie in einem leerstehenden  Möbelhaus im Zentrum Frankfurts zur Verfügung , die er nur samstags ein paar Stunden lang bespielte,  deren beleuchtete große Fenster aber Nachtschwärmern die ganze Woche über heimleuchtete. Der ideale Ort für Jörg v. Kitta-Kittels expressive Bilder.

Galerie nachts 25.11.2008 Foto : Autor

Galerie nachts 25.11.2008
Alle Fotos : Autor

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M.-A.Couturiers Notizen. Oder lieber »Braque, Matisse, Picasso« ?

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 Ist hier ein neuer oder wieder entdeckter Zugang zu verschütteten traditionellen Künsten?

Marie-Alain Couturier habe ich Autor von “L’Art Sacrébereits in zwei früheren Beiträgen vorgestellt:

Marie-Alain Couturier (1897– 1954) und die zerstörten Fetischeam 

und Eine arme Mbole-Figur inmitten Europas sakraler Kunst am 

Obschon afrikanische Künstler nicht im Zentrum seiner Kunstbetrachtung standen, will ich mir die Chance nicht entgehen lassen, aus seiner Perspektive Gewinn für dies Feld der Kunst zu ziehen. Als weitere Quelle bietet sich ein 1964  – kunstwissenschaftlich im Abseits – erschienenes Buch mit Notizen zwischen 1947 und 1954  an, als Couturier an legendären Bauprojekten im kirchlichen Raum Frankreichs engagiert war und den beteiligten Künstlern nahe stand.

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Picasso & Le Trocadero & 1907 & Les Demoiselles & Primitivismus & W. Rubin

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*   verfasst zwischen 7. und 31. Mai 2017   für  M.B.

 

„Picasso entdeckt Afrika im Trocadero 1907“ – Unter dieser Überschrift veröffentlichte ich im April 2016 einen Beitrag (Link)

Jean-Louis Paudrat schildert in seiner Rezeptionsgeschichte ‚Aus Afrika’ (in: Primitivismus in der Kunst des 20.Jahrhunderts, William Rubin (Hrsg.), Prestel 1984, S.151f.) eine starke Anekdote mit den Themen Wahrnehmung und Begreifen afrikanischer Kunst.

Von derselben Erfahrung gehen meine Interessen heute in eine andere Richtung, zu Picassos ehrgeizigem Ringen um ein Programmbild: „Les Demoiselles d’Arles“ (Die Fräuleins von Arles). Ich zitiere aus dem ersten Beitrag noch einmal Paudrat, wende mich dann aber der Darstellung von William Rubin in derselben Publikation zu. Weiterlesen…

Im Alter sind es “keine Skizzen!” (Wiegmann)

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“Keine Skizzen”

Bei alternden Malern ist oft ein Drängen, eine Eile in der Produktion festzustellen (Ticzian Rembrandt). Dieses Drängen führt zum abgekürzten Stil – zu einer Art Stenographie. Wenn Tician die Farbe zu zäh wurde ging er mit den Fingern daran sie zu zerteilen, Rembrandt verdünnt sie zu größerer Flüssigkeit       Dornenkrönung Christi   Rembrandt    Alter Mann (…. Berlin)

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Tätiges Bemerken oder Sammeln, Fotografieren, Schreiben

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Anlass gab mir Reiner Speck: Peter Ludwig, Sammler (insel tb.,1986) Weiterlesen…