Archiv der Kategorie: Film

Billy Wilder Builds a Bridge – “The Appartment” (1960)

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(German version January 4, 2021 | LINK )

An anthropologist wrote to me these days: “You talk gloomily about progress. I was born in 1960 and grew up believing in social progress, not just medical progress. It was difficult to deal with the corruption of human nature. The religions are right – it is an endless struggle with narcissism, greed and the desire to dominate. The Pende (R.D. Congo) answer is that we will all perish if we are not held back from the abyss by love. It is by no means that people naturally respect their elders, they are just afraid of what they will do if they are not respected and shown affection. >>

Billy Wilder baut eine Brücke – „Das Appartment“ (1960)

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Eine Anthropologin schrieb mir dieser Tage: „Sie sprechen düster über Fortschritt. Ich wurde 1960 geboren und bin im Glauben an sozialen Fortschritt aufgewachsen, nicht nur an medizinischen Fortschritt. Es war schwierig, mit der Korruption der menschlichen Natur umzugehen. Die Religionen haben Recht – es ist ein unendlicher Kampf mit Narzissmus, Gier und dem Wunsch zu dominieren. >>

Eine Seite zu : Ozu – Später Frühling (1949)

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Den Film anthropologisch lesen. Yasujirô Ozu verweigert uns jede Innensicht. Äußerungen darf man kein Vertrauen schenken. Auch die Undurchdringlichkeit der komplexen Lage für den ausgeschlossenen Beobachter gehört dazu. Also Hinschauen, hinhören und kombinieren. Wir müssen wir uns an das gegebene Informationsmaterial halten, wie KK wiederholt betont. Zeit hat der Zuschauer reichlich. >>

Film-Trilogie “Honig – Milch – Ei”

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Bal-IMG_7258 zum Vergrößern anklicken

 

Semih Kaplanoghu betreibt Film als Kunst. Vor zweieinhalb Jahren sah ich seine Filmtrilogie auf DVD. Das  beigegebene Making of  ist ein vielseitiger Schlüssel zu diesen Filmen und zum Medium. >>

„Winternomaden“ Manuel v. Stürler

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                  P1320427Schafe 1-2011    *    

Der Dokumentarfilm – Nachdenken über das Medium

 Der Film über einen viermonatigen winterlichen Schaftreck – einer Transhumance – von achthundert Schafen durch die Westschweiz von heute ist nicht nur bildstark, er regt mich auch spontan zum Nachdenken über das Medium Film an. >>

Riefenstahls Triumph des Willens

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Ein dummer Film, was ich so nicht erwartet hätte. Eisenstein muss ich geradezu Abbitte leisten, den ich im „Panzerkreuzer Potemkin“ als üblen Propagandisten verabscheute, der aber um einiges raffinierter, reflektierter war und ein genialer Perfektionist. Hier wurde – nicht nur wegen der Schäden an der Kopie – häufig sichtbar gestoppelt. Direkt rührend.     >>

„DAS NETZ“ von Lutz Dammbeck über den „Unabomber”

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                                                       Ein Film und ein Schlüsselerlebnis

 

Zur Erinnerung:

Der sogenannte Unabomber Theodore Kaczynski (*1942) verübte über 17 Jahre hinweg Briefbombenanschläge auf Wissenschaftler. Der Film begibt sich auf die Suche nach den Motiven des Täters und beleuchtet die gesellschaftlicen Einflüsse, die auf Kaczynskis Generation wirkten.“ (arte-Magazin 6/o6 )

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