Category Archives: ÜBER DIE SCHÖNEN KÜNSTE

Ich entdecke Giacomettis ‚Stehende’ in afrikanischer Stimmung. Und Matisse!

|

 

Frau für Venedig IV, 1956, NGMB95/2000, Museum Berggruen, Berlin am 24.10.2017

Weiterlesen…

Carl Linfert – „Reiz der Dilettantenbilder“ (F.Z.1932)

|

Unter den wenigen aufbewahrten Zeitungsartkeln in Wiegmanns Nachlass befindet sich  ein langer Beitrag aus dem Feuilleton der Frankfurter Zeitung vom 15. Januar 1932: „Unterirdische Malerei. Über den Reiz der Dilettantenbilder“ von Carl Linfert (Link). Weiterlesen…

Amerika! – John Becker, 520 Madison Avenue N.Y.C.

|

Zwei Dokumente im Nachlass belegen konkret Wiegmanns Kontakt mit dem amerikanischen Kunstmarkt für das Jahr 1932, mit Perspektiven für 1933. In dem getippten „Lebenslauf“ steht unter „Ausstellungen meiner Bilder fanden statt“: „1931 und 32 in der Galerie John Becker, Madison Avenue N.Y. city, durch diese Galerie auch auf der Weltausstellung Chicago“.

Beginnen wir mit dem zweiten Dokument, einem Brief. Unter dem Datum des 12. November 1932 erhielt W. einen Brief und einen Scheck von John, dem Leiter der Galerie John Becker in New York.

Weiterlesen…

‚Wang Lu Tai‘ (Wang Yuanqi, XVII) von F.W.

|

'Wang Yuan-ch'i - 17. Jht.' - auf dem Rücken des Papierabzugs (Wgm.)

‚Wang Yuan-ch’i – 17. Jht.‘ – auf dem Rücken von Wiegmanns Handabzugs                   2X KLICKEN UND WANDERN!

Unbetiteltes handschriftliches und undatiertes (1936?) Vortrags(?)-Manuskript im Stadtarchiv Frankfurt/M; Transkription Gv, Rechtschreibung beibehalten

Weiterlesen…

Texte 2008/9 zur Malerei von Kitta-Kittel

|

 

Damals hatte Jörg v. Kitta-Kittel vorübergehend eine Galerie in einem leerstehenden  Möbelhaus im Zentrum Frankfurts zur Verfügung , die er nur samstags ein paar Stunden lang bespielte,  deren beleuchtete große Fenster aber Nachtschwärmern die ganze Woche über heimleuchtete. Der ideale Ort für Jörg v. Kitta-Kittels expressive Bilder.

Galerie nachts 25.11.2008 Foto : Autor

Galerie nachts 25.11.2008
Alle Fotos : Autor

Weiterlesen…

DER SPATZ Tuschzeichnung von Ch’en Po-yang (XVI) (F.W.)

|

Ch'en Po-yang XVI Spatz

 

Ch’en Po-yang, XVI (1483 – 1544), Zuschreibung auf dem Rücken eines alten Originalabzugs von Fritz Wiegmann – Transkription des Textes „Spatz“  von Wiegmann nach undatierter Handschrift im Besitz des Instituts für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main
Weiterlesen…

A.R.PENCK? Eine Entdeckung?

|

Foto: Flyer 'A.R.Penck' 2007_Schirn

Foto: Flyer ‚A.R.Penck‘ 2007_Schirn

Keine Entdeckung, sondern eine Wiederbegegnung mit einem Viech. Einem Urviech. Seinen Schlägen in die Fresse der herrschenden Klasse, Funktionärsklasse. Riesengroß. „System“. Da hat der kleinmütige Gunther aber verwundert dreingeschaut, und der Erich natürlich auch.

Weiterlesen…

Marie-Alain Couturier (1897– 1954) und die zerstörten Fetische

|

M.-A.Couturier : SACRED ART, Ausgewählte Texte, 1983 Menil Foundation Inc., amerikanische Ausgabe 1989 University of Texas Press, Austin.

Frère Couturier bedauert den Anteil der katholischen Mission an der Zerstörung vorkolonialer Kultur, aber hat mehr zu sagen. (2 Seiten Text in Englisch)


Weiterlesen…

Gemeinplatz ‚Qualitätsverlust‘ (Afrika)

|

Es ist ein Gemeinplatz, dass jüngere handwerkliche Produkte aus Afrika – vor allem für Schmuck, Fest und Kult – mit früher entstandenen qualitativ nicht mithalten können, dass sie an handwerklicher Qualität wie an ästhetischer Kraft verloren haben. Für die Lega im Osten des Kongo habe ich das bei Daniel Biebuyk gelesen. Weiterlesen…

Ron und Roger (From Russia With Doubt)

|

Ein Freund sammelt Bilder der Russischen Avantgarde und kämpft seit Jahren um deren Anerkennung, was im Amerikanischen the quest to authenticate would be masterpieces heißt. Weiterlesen…

Andreas Scholl Meisterkurs Gesang

|

Meisterkurs an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main am 14.-16.4.2015 Kleiner Saal Weiterlesen…

Freie Figuren auf eigenen Füßen

|

Sidney Geist  stellte  in seinem Aufsatz Constantin Brancusi lapidar fest:  Die Figur als eigenständiges Objekt, das auf eigenen Beinen steht, besitzt – unabhängig von der Größe – eine magische Ausstrahlung.

… ebenso ein Streiflicht auf Constantin Brancusi  (1876-1957)  

Weiterlesen…

‚ART’s Home Is My Kassel‘ (‚Documenta‘)

| , |

IMG_1996

Kinosaal an einem Sommertag, also doppelt isoliert. Ein Dutzend Menschen, allein oder verabredet. Gespräche vor dem Vorhang ...und dann hat meine Mutter … oder Ich hoffe, ich kriege mein altes Windows zurück… eine Systemlandschaft, seit der Fusion völlig zusammengestoppelt … Dann die Trailer mit den üblichen grell inszenierten Lebensgeschichten.

Wofür ich hier bin? „The Home of Art is my Kassel“ – die 13. Dokumenta 2012 im Schnelldurchgang, letzte Vorführung. Ich will den Ort sehen, wohin meine Freunde vor zwei Jahre pilgerten. Anderthalb Stunden halte ich sie sicher aus. Den gequält witzigen Titel des Films verstehe ich erst einmal gar nicht. Sechsunddreißig ‚Werke’ bzw. ‚Installallationen’ werde ich gezeigt bekommen. Das bekomme ich im Abspann schriftlich. Weiterlesen…

‚Die Sagrada‘ (Gaudí) in Barcelona – Der Film

|

IMG_7400.Sagrada IMG_7402Sagrada-A

Stefan Haupts Dokumentarfilm „SAGRADA. Antoni Gaudí – Das Geheimnis der SchöpfungWeiterlesen…

Schnellgericht über ‚Snap Judgements‘ (Enwesor)

| , |

…New Positions in Contemporary Photography’  – Den Untertitel ignoriere ich erst einmal. (Klar, der Herausgeber ein Dokumenta-Kassel-Macher!) Doch „Urteile aus dem Augenwinkel“ – das ist fotografisch.

Weiterlesen…

Der Mann im Mantel malt Landschaften.

|

Ich besuchte die Ausstellung im Kunstmuseum Basel, am  7. November 2011. Die Bilder hängen spärlich an den weißen Wänden verteilt – Max Beckmanns Landschaften sind ein Randthema. Die weißen Wände vertreten das ganze übrige ausgeblendete Werk.

P1140907Beckmann-Quappi

Weiterlesen…

Nachschulung in Sachen Anselm Kiefer

|

Mit dem Montagsticket im Mal Seh’n „Über unseren Städten wird Gras wachsen“. Neunzig Minuten lang eine filmische Hommage an Anselm Kiefer geseh’n. Frage: Ist er eine Coverband der großen Katastrophen? Etwa der Chefdekorateur eines Todes, der sich in der Langeweile am überzeugendsten verkörpert?

IMG_3468.Kiefer Weiterlesen…

Clemente – Bild groß …

|

Information: Das Manuskript konnte nur durch die Fotografie übertragen werden. Die WORD-Datei lässt sich nicht mehr öffnen. Einfluss?   Bitte durch Anklicken vergrößern.

„Bild groß, viel Moos“ – Dieser Spruch fiel mir ein beim Betreten des Saals. Ohne das Großformat würde kein Schwein hingucken. Wirkung und nochmal Wirkung.

Weiterlesen…

Frankfurter Dialog über ominöse Objekte

|

Über Fritz W. Kramer: Ominöse Objekte. Fundsachen in der Kunstwelt  in: Gottowik, Jebens, Platte : Zwischen Aneignung und Verfremdung – Ethnologische Gratwanderungen – Festschrift für Karl-Heinz Kohl, Campus 2009. S.513-21 Weiterlesen…

Kleinmeister Klee

|

Das Duell mit Picasso im neuen Zentrum Paul Klee in Bern.

P1290041Austragung  Austragungsort

 

Ergebnis 2:1. Er hatte seine Chance. Um den Ausdruck „Augenhöhe“ zu verwenden, den die Ausstellung suggeriert: sie war genau Klees Problem.

Weiterlesen…

Abgeschlagene Nasen

|

 

P1240096Trajan2 P1240098Liebig-Maid

Wer ist ohne Fehler?! Die historischen Vorbilder haben ihre Nasen verloren, wenigstens äußerlich. Gut, dass es „Kultur“ gibt, die kann davon abstrahieren: Sie kann es sogar ignorieren mit Hilfe der digitalen Rehabilitation. Weiterlesen…

Zu Max Liebermann an den Wannsee in Berlin

|

Ein stilles Gelöbnis erfüllen: ihn in Berlin zu Hause zu besuchen, ihn den mein Lehrer Wiegmann so verehrte. Seinen herbstlichen Garten, sein Stück Wannseeufer.

P1210013L Weiterlesen…

Kirchner „The Photographic Work“

|

Ich stand im Büchermarkt vor der amerikanischen Ausgabe, blätterte. Na, für 15 €! Aber wer würde sich bei einem anonymen Künstler für so etwas interessieren? Am Heiligen ist alles heilig, am Genialen alles genial. Man verwertet die Reste. Ist 2006 auch Mainstream-Strategie darin? Etwa die: Photography and Fine Art? Adelt der Kirchner nun das Medium?     Weiterlesen…

Auf der Achterbahn mit amerikanischer Kunst – Rezension

|

IMG_3577Guilbaut   

Serge Guilbaut: „Abstrakter Expressionismus – Freiheit und Kalter Krieg. Wie New York die Idee der modernen Kunst gestohlen hat“  frz .Erstausg. 1983, Verlag der Kunst 1997   

Das Buch war für mich eine zweiter starker Scheinwerfer auf  die newyorker Kunstszene der Nachkriegszeit, es erweitert die Perspektive von Lee Seldes`„Das Vermächtnis Mark Rothkos“. Weiterlesen…

‚Mark Rothko‘ by Lee Seldes

|

Eine Biografie, eine Familien- und Werksgeschichte 1903 bis 1970, ein Kriminalroman in den Sphären der spekulativen Kunstfinanz in der Epoche ihrer revolutionären Ausbreitung, die einige Künstler mitreißt und ihnen den Boden unter den Füßen wegzieht. Auch bei Rothko tauchen die Kennedys auf.

IMG_3597Rothko

Weiterlesen…

Sind HR Giger und Gunther von Hagen einander begegnet?

|

P1100139:Giger:1-2009

Deutsches Filmmuseum Frankfurt/Main, Vernissage 20. Januar 2009 von ‚H.R.Giger. Kunst-Design-Film‘

Wer hat eigentlich Blade Runner ausgestattet, wenn Giger doch bloß Wurm und Drachen in Alien oder Dune kreierte? Weiterlesen…

Josephson und Tichy im MMK – ich betroffen davor

|

 

 Josephson und Tichy im MMK – ich betroffen davor und erst recht danach  22.3.08       Weiterlesen…

Entdeckung der Abstraktion – Ist sie hier zu entdecken?

|

 

IMG_3469Abstraktion   Notizen vom 26.12.07

Dass man um diese  Zeit schon so weit war“ – Wegen dieser zu erwartenden Aussage einer unbedarften Besucherin hätte ich die Ausstellung zur „Vorgeschichte der Abstrakten Kunst“ für das breite Publikum verboten. Weiterlesen…

Wegwerfen oder Warhol?

|

3.10.2003       Vom Antikmarkt auf der Zeil zu Warhols Time Capsules

28.8.2007       Wir reden über das Wegwerfen    Weiterlesen…

Hurra, Ludwig Meidner wird hundertzwanzig!

|

IMG_3581Meidner1

„Erinnern an Meidner“ – Kein Wert an sich. Kommt darauf an, wer sich erinnert. Hüte dich vor allem Musealen, je älter du wirst, desto kompromissloser!        Weiterlesen…

Oh Georgia!

|

Am 2.1.2004 waren wir mit der Bahn durch den Winter in einer Parforcetour nach Zürich und zurück gefahren, ohne ICE-Probleme. – Redaktion meiner Notizen. Karin meint heute, die Enttäuschung hätte mit der drittlassigen Auswahl zu tun. Warum nicht? 8.12.13 dvg    Weiterlesen…

Ausgerechnet TRAUMFABRIK KOMMUNISMUS (Schirn Kunsthalle)

|

UdSSR als Freakshow in der Schirn für sieben Euro wie auf dem Rummelplatz.

Die Eingangsinszenierung  ist genial, sie erschlägt: Roter Teppich. Gruftig, sage ich spontan. Und das war noch vor kurzem der Raum von Matisses farbigem Blätter-Altar!

Eins folgt dem Anderen im Schirn-Karussell. Die Besucher gehen stumm herum, wenn sie nicht eine vorgestanzte Nische zum Absitzen nutzen.  Weiterlesen…

Ungezogener Salvador Dali !

|

 

Fragen an, von und um Rudij Bergmanns Film „Dali – Vorahnung des Bürgerkriegs“ (SWF 2002, als Video noch vorhanden )

Kann man als begabter Mensch erfolgreich durchs Leben taumeln? Ja, mit einer Gala. Gibt es einen politisch korrekten Surrealismus? – Klar! Er steht ein wenig links, bevor er sich in kunstgeschichtliches Wohlgefallen auflöst. Weiterlesen…

Bei „Rembrandt Rembrandt“ gewesen und …

|

im Städel Frankfurt am 3.5.2003

Wir erlebten die Kollektivierung eines schafsgeduldigen Publikums, organisatorisch gekrönt durch das Vorbeiziehen von kopfhörerbewaffneten Gruppen unter der Führung ihrer Leiterinnen, vorbei an einer Treppe voll wartender Individualbesucher, die zum Obergeschoss anstehen mussten. Weiterlesen…

Oscar Niemeyer – der naive Held

|

Osterspaziergang im Deutschen Architekturmuseum DAM, Frankfurt  

Wie auf einer Achterbahn wechseln wir zwischen Bewunderung und Ernüchterung, und da endet sie schließlich: Angesichts der über dreihundert Projekte auf der Banderole ist die erste Bilanz:  Beton bleibt Beton. Die gerade Linie  hat sich durchgesetzt – und deren Auftraggeber. Weiterlesen…

Über Matisse und seine Schere

|

 

25.12.02 nach Mitternacht    (Erstfassung)

Matisse ist zum farbigen Schatten gelangt. Die Linie hat gelegentlich in ungeschickten Händen (der Helfer) Brüche bekommen. Wie schön sind die Bleistiftlinien der gezeichneten Zitronen (1930er).

Weiterlesen…

Berühmt, aber unerlöst – Edward Hopper

|

Ausstellungbericht aus der SCHIRN, Frankfurt am 3. 1. 1993 – für Friedrich geschrieben – Upload 12.6.2016 Weiterlesen…