Seit 20.5.2020 erschienen
Mit Nr. 23. endet die Numerierung von „Corona-Fieber“, worin ich die Glossen auf der Titelseite geparkt hatte und begann einen neuen Versuch mit der Kategorie „Notierte Zitate“. Sie soll Zeit sparen und Verdopplungen vermeiden, damit nicht Alles gleich einem abgrĂŒndigen Vergessen zum Opfer fĂ€llt.   16.10.2021
 23. 9.2021
Ein bedenkenswerter Satz im Ăffentlich-Rechtlichen Fernsehen â ard 23.9. âSchlussrunde..â â Topjournalistin Tina Hassel sagt bei ihrer Frage nach âWunschpartnernâ der âSpitzenkandidatenâ sinngemÀà Folgendes : âFrau Weidel, Sie können sich jetzt entspannt zurĂŒcklehnen, mit Ihnen will ja keiner koalieren.â Noch dem letzten WahlbĂŒrger in Deutschland ist das klar! Hassel freut sich vielleicht ĂŒber einen Erfolg, der auch der ihre ist, aber im Grunde ist die Situation peinlich. Alice Weidel lĂ€chelt verstĂ€ndnisvoll.
23.
„Mehr Verrisse braucht das Land!“
Mit diesem Titel in der NZZ (31.7.21 Feuilleton) spricht mir Rainer Moritz aus der Seele. Ich fĂŒhle mich manchmal – nicht nur, wenn ich als „Kunstkommissar“ unterwegs bin – als notorischer Nörgler missverstanden. Der Artikel behandelt klugerweise nur „Literaturkritik“, aber trifft damit eine Stimmung in der Kulturwelt, in der sich selbst ‚konstruktive‘ Kritik zu verbieten scheint. Ein Zitat zur Einstimmung (LINK):
Unter dem unzweideutigen Titel «Lauter Verrisse» veröffentlichte Marcel Reich-Ranicki 1970 ein gutes Dutzend seiner wenig wohlwollenden Rezensionen in Buchform (….) in einem einleitenden Essay gab sich der spĂ€ter als «Literaturpapst» in die Geschichte eingegangene Kritiker alle MĂŒhe zu begrĂŒnden, warum sein Metier ohne saftige Verrisse sinnlos sei. Ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen, und von der anregenden Kultur des kraftvollen Verrisses ist fast nichts mehr geblieben. Die Literaturkritik, die einst wie ein Tiger sprang, ist als zahmer Bettvorleger gelandet. Wo vernichtende Rezensionen â etwa zu GĂŒnter Grassâ «Ein weites Feld» â frĂŒher zu heftigen Kontroversen fĂŒhrten und dazu zwangen, ĂŒber literaturkritische MassstĂ€be nachzudenken, waltet inzwischen ein Kuschelkurs. (….)
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 9. Juli 2021  Neidvoll und schadenfroh

Lieber Detlev, am Samstag geniesse ich noch den jamon iberico und sol-y-sombra in Espana. Afrikaner gibts auch hier: sie laufen den Strand ab und bieten billige indische TĂŒcher an. Also erst in 2 Wochen wird ein Flohmarktbesuch möglich sein. Herzlich – H.-J.
Wenn er GlĂŒck hat, schrammt er nĂ€chste Woche an der QuarantĂ€ne vorbei. Wir wollen doch alle nur noch weg, ‚die GrĂŒnen‘ voran! – Vierzig Kommentare zur Baerlauch gelesen, bin völlig fertig, Ein Link hat Suchtpotential: „PUBLICO„. Die Frage: „Warum findet sie ĂŒberhaupt WĂ€hler? Weil sie einen bestimmten Typus verkörpert, und zwar makellos.“  9.7.21
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„22.6.21 – Mail an hr info : Sprachkultur und Symbolpolitik in der Nachrichtensendung
noch separat (LINK) – spontan als Hörerbrief geschrieben, bin gespannt ob jemand antwortet.
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«Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche einmal, zu schlafen, wenn eine MĂŒcke im Raum ist.» Ein tibetisches Sinnbild. Es lĂ€sst sich ĂŒbertragen auf die Gegenwartsdebatten, die von minoritĂ€ren Interpretationseliten beherrscht werden. Diese Minderheiten kommen richtungspolitisch von rechts oder von links, begrĂŒnden sich mit IdentitĂ€t oder Religion oder Nation oder Menschenrechten, mit Hautfarbe, Rasse oder Geschlecht, mit Werten, Natur oder Sprache. Bekenntnisvirtuos belehren sie die Mehrheit darĂŒber, welchen Partikularinteressen nunmehr allgemeine Geltung zu verschaffen sei und was man sagen oder tun dĂŒrfe. Und was nicht. Die FĂ€higkeit dieser ebenso lautstarken wie zum Teil winzigen Minderheiten, der Restgesellschaft ihre Denk- und Sprechmuster aufzuzwingen, ist aufmerksamkeitsökonomisch so erfolgreich, dass sie sogar zur «gefĂŒhlten» Mehrheit wird. Voraussetzung fĂŒr diese Aufmerksamkeit ist nicht Leistung, sondern Benachteiligung. DafĂŒr wird die Welt eingeteilt in Opfer und TĂ€ter. Um zum Opferklub zu gehören, muss man nicht diskriminiert werden, es reicht, sich diskriminiert zu fĂŒhlen oder sich moralisch zu mandatieren, im Namen von Opfern zu sprechen. Historisches oder strukturelles Unrecht wird dramatisiert, weil nur das Zugang zu den grossmedialen Sprachrohren garantiert, die wiederum das WertverstĂ€ndnis der Gesellschaft neu organisieren. Aus dieser Opferposition fordert man Rettung oder Wiedergutmachung. Um die kulturkĂ€mpferischen Anspruchskollektive milde zu stimmen, wedeln die wirklichen oder gefĂŒhlten TĂ€ter mit Tugenden. In den Verlautbarungen der Wirtschaft wabert es nur so von Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Werten, Ăkologie und Verantwortung. Unternehmen grĂŒnden sich neu als NaturschutzbĂŒnde und vermarkten ihre Produkte als den moralisch besseren Konsum …………..“
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Klarstellungen – 6. Mai 2021
Ich hab’s schon frĂŒher gesagt: Weg mit dem polierten ‚Blech‘ nach ‚Benin‘ und mit dem genagelten Holz weg nach Abomey (Fon) oder nach Boma am Kongo (LINK)! Mögen die Eliten Afrikas damit glĂŒcklich werden oder sich weiter zerstreiten!
An dem Blech aus Benin klebt reichlich Blut, wenn auch von ‚königlichen‘ Menschenopfern. Die emeritierte Ethnologin B.Hauser-SchĂ€ublin erinnert in einem Beitrag der FAZ (16.3.21, S.14) daran. Das ist nur ĂŒberraschend, wenn man nicht bereits weiĂ, dass die notorischen SklavenhĂ€ndlerdynastien Westafrikas die Vergewaltigung ihrer Nachbarn festlich inszenierten. (Link zur Moral an der KongomĂŒndung. )
Das hauptstĂ€dtische Schmierentheater und die eilfertigen Tunnelblick-Kommentare in ‚KulturkanĂ€len‘ sind fĂŒr mich das Ărgernis, was immer an KalkĂŒl dahinter stehen mag. Sind deutsche Kulturpolitikerinnen und Museumsdirektorinnen, die sich ĂŒber britische „Strafexpedition“ und „PlĂŒnderung“ ereifern, ĂŒber die Vorgeschichte 1897 informiert, die schon damals kurzsichtige Ermordung einer britischen diplomatischen Delegation und ihrer -zig schwarzen TrĂ€ger? Oder andererseits ĂŒber die bald danach wieder anlaufende kunsthandwerkliche Produktion in Benin City unter dem erneuerten Königtum, im zwanzigsten Jahrhundert natĂŒrlich fĂŒr den Markt, wofĂŒr auch sonst? (LINK) 6.5.2021
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Klarstellungen – 26. Februar 2021
Zur VR China fÀllt mir nichts mehr ein. Ich bin ja nicht der Weltgeist.
So funktional und so ordinĂ€r! Ich sehe als alter Mann auch keinen Sinn darin, auf Chinas höhere Ăberlebenschance zu wetten, etwa in hundert Jahren. Was könnte man mit dem Gewinn dann noch kaufen? Ich wĂŒsste es schon jetzt nicht, steckt doch alles bereits in unserer Zahnpasta.
Institutionen sind auch nur Menschen
In den Gremien und den Studien verstecken sich Menschen. Doch Menschen, die unter Erfolgsdruck stehen, sind nur bedingt glaubwĂŒrdig. Da streiten Experten âfachchinesischâ in Gremien, lassen âSprecherâ vor Mikrophone treten mit ausgeklĂŒgelten Zahlen und Metaphern. Man hat uns immer belogen. Jetzt etwa nicht? Das Gesundheitssystem ist sterbenskrank durch Politik und Lobbyismus, und durch die Blödheit der âPatientenâ. Ich wundere mich jedesmal wieder ĂŒber Testpersonen, da wir auf deutschem Boden doch nicht mehr Krieg und Diktatur haben, wo Fremde und AbhĂ€ngige zur VerfĂŒgung standen.     30.3.2021
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Der Sinn fĂŒr QualitĂ€t verkĂŒmmert auf breiter Front.
Nicht der Arbeitsplatz, nein, seine formale Beschreibung ist entscheidend. Jeder Stadtreiniger und jede Sachbearbeiterin weiĂ, was nicht ihre Aufgabe ist, was sie gar nicht darf. Das sagt ihr der Bildschirm oder die letzte Schulung, zum Beispiel ĂŒber âDatenschutzâ. Eine Eingehen auf die realen Erwartungen ihrer GegenĂŒber findet nicht statt, das hieĂe ja, das letzte bisschen Macht abzugeben. Und Neugier, wozu? âIch bin nicht zustĂ€ndigâ. Der Programmierer programmiert, so wie er die Sache versteht; soll der Kunde sich doch in seine Welt versetzen.
Wenn eine Halbtagskraft drei andere vertritt â âhome officeâ , âKrankheitâ, âUrlaubâ oder âElternzeitâ sind dafĂŒr das ideale Spielfeld â erwarte nichts von ihr. Sie kann deren Aufgaben ja gar nicht ĂŒbernehmen, weil sie die gar nicht kennt und kennen will. Das war schon in der Schule und der Uni so: Wenn sich ein âTeamâ bildete, teilte man sich als erstes die Bereiche auf, die man dann wie ein Knecht beackerte.
Und das Publikum passt sich immer besser an. Forderungen stellen? Was fĂŒr ein Aufwand! Man weicht lieber aus, und wenn man sich dabei irgendwas verrenkt. Man daddelt Alternativen oder sitzt es entspannt im Hier und Jetzt aus, das Smartphone vor der maskierten Nase. Es gibt keine fehlerhaften Angebote, nur mangelnde FlexibilitĂ€t. Ich gönne der jungen Generation, dass sie noch nicht âgeimpftâ wird! Wenn sie nicht auch dafĂŒr schon einen Schleichweg gefunden hat.
Die Studierten nahmen frĂŒher den Stolz der Hausmeister und der anderen Arbeitnehmer ohne Abitur vielleicht nicht ernst genug. Der war begrĂŒndet. Jetzt haben wir den Salat. Der Fisch âInkompetenzâ stinkt vom Kopf her.
26.2.2021
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‚POLITIK IST NICHT DIE LĂSUNG, SONDERN EIN PLAZEBO, WIE WĂR’S WIEDER MIT FĂRBITTEN?‘
NICHT NUR RESIGNATIV BLUBBERN, DAS BRINGT NICHTS!     3.2.2021
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PROST NEUJAHR! – BEHERZTER GRIFF IN DIE NACHRICHTENFLUTÂ Â 01.01.2021
Ich lese das Interview der NZZ mit dem AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla. Chefredakteur Gujer empfielt es ĂŒbrigens heute in seiner Freitagspredigt. Chrupalla verteidigt darin Putins Russland und erinnert an die Kriege der USA. Er fordert, wirtschaftliche und politische Beziehungen zu trennen. Er hĂ€tte hinzufĂŒgen können: Aber das tun wir doch stĂ€ndig in allen anderen Weltgegenden!
In Phoenix schildert das Feature: Stadt frisst Menschen die verborgenen Seiten der chinesischen Urbanisierung und zwar ĂŒber die letzten Jahrzehnte. Wie haben wir uns das denn anders vorgestellt? Dass Chinas SuperstĂ€dte wie blöde wachsen können? Was aus den geschluckten Dörfern und ihren Bewohnern wird? Wo die Millionen Wanderarbeiter seit Jahzehnten wohnen und wie die Verweigerung ihrer Registrierung als stĂ€dtische BĂŒrger praktisch funktioniert? Worin die Macht der lokalen Behörden besteht? Wie es zu den tausenden FĂ€llen von Aufruhr kommt….?
Gar nicht. Vielleicht hat uns der journalistisch begleitete Eiertanz im wie-heiĂt-er-noch-Forst (Dannenröder oder Hambacher Forst?) verblödet, wo bundesweit zusammengezogene Polizei mit ein paarhundert bekannten ortsfremden Baumkletter-Aktivisten in Mittelhessen ein Hase-und-Igel-Ritual auffĂŒhrten. Unterdessen weist der BUND auf ein wohl wirtschaftlich wirklich nicht mehr gebrauchtes Autobahnprojekt bei Hamburg hin, wohl vergeblich nach alledem.
Im Unterricht machte ich verschiedentlich âFolterâ zum Thema. Davon nehme ich gar nichts mehr wahr – Gibt es Amnesty International ĂŒberhaupt noch? – DafĂŒr die immer gleich bebilderten Demos, einschlieĂlich der stĂ€ndig ’neu‘ entdeckten âPolizeigewaltâ in aller Welt. Haftanstalten sind eben undankbar fĂŒr alle Arten von Medien.
ZufĂ€llig gerieten jĂŒngst ein paar italienische Fischer in die FĂ€nge eines â mit wem noch, TĂŒrkei oder EU? â verbĂŒndeten libyschen General Haftar und dĂŒrfen nun nach einem Vierteljahr von ihrer Haft etwas erzĂ€hlen, was in hundert ĂŒber den Globus verstreuten LĂ€ndern stĂ€ndig passiert. Eine Radiomeldung dieser Tag erwĂ€hnt in einem Nebensatz traumatisierte politisch Verfolgte. Sie seien in Griechenland von der gesetzlichen Bestimmung besonders bedroht, dass schlieĂlich anerkannte Asylbewerber ihren bisherigen Anspruch auf Unterkunft verlören.
Ach, die gibt es noch? Etwa auch âpostraumatische Störungenâ unter Mitgliedern polizeilicher und militĂ€rischerâOrdnungskrĂ€fteâ ?
Ich will heute auf den Luxus-Provinzialismus der Mainstream-âBlaseâ schimpfen, die ĂŒber aufgeblĂ€hten Wehwehchen vergisst, was global Alltag ist. Als moralischer RĂŒlpser wird dann von Zeit zu Zeit ĂŒber âdie Menschenrechtssituationâ irgendwo schwadroniert. ARTE macht als Kommunikationsartist gleichzeitig beides.
Quellen:
- https://www.nzz.ch/international/afd-chef-tino-chrupalla-das-erinnert-mich-an-die-ddr-ld.1592761?reduced=true
- https://duckduckgo.com/?q=Stadt+frisst+Mensch+-+Ch%239AC25E&t=ffab&ia=web (2018)
- Schreie von Gefolterten und eine Scheinhinrichtung â italienische Fischer berichten von General Haftars Verliesen – Andres Wysling, Rom NZZ 24.12.20
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ââŠ..das Schlechteste aus der Gesellschaft herauszuholen ⊠â
Die Rezension des Netflix-Beitrags âDas Dilemma mit den Neuen Medienâ von Julia BĂ€r in der FAZ vom 26.9.2020, S.14 unter âMedienâ â bĂŒndelt Antworten auf die Frage âSind wir dieser Technologie wirklich gewachsen?â
Ex-Mitarbeiter von Facebook, Twitter, Pinterest und Google Ă€uĂern vor der Kamera, dass sie mit ihrer Arbeit dazu beigetragen haben, ein Monster zu erschaffen und von der Kette zu lassen, das heute die Sicherheit und geistige Gesundheit von Milliarden Menschen beeintrĂ€chtigt. Tristan Harris: âDie existentielle Bedrohung ist nicht die Technologie, sondern ihre FĂ€higkeit, das Schlechteste aus der Gesellschaft herauszuholen.â
Aber was tun gegen die Sogwirkung dieser Plattformen? Die Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshane Zuboff: âWir sollten sie verbieten. Das ist keine radikale Position. Das machen wir bei anderen MĂ€rkten wie dem Organhandel und Sklavenhandel auch.â â Ein Witz, dass der Film nur auf âNetflixâ zu sehen ist ! Man muss also dem Printmedium dankbar sein!                   30.9.20
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„Wann wir schreiten Seit‘ an Seit‘ …fĂŒhlen wir, es muss gelingen. Mit uns zieht die neue Zeit“ (politisches Lied 1916, LINK)
Momentan sind Geo-Strategen im Vormarsch, um „normative Standhaftigkeit des Westens“ im Schulterschluss gegen China und andere ‚Schurken‘ zu propagieren.
Das kommt mir bekannt vor, vielleicht, weil Henry Kissinger noch zu Lebzeiten (*1923) Auferstehung feiert , z.B. in Maximilian Terhalle’s demagogischem „PlĂ€doyer fĂŒr eine machtgestĂŒtzte Sicherung des Westens“ (Doppelrezension, NZZ 20.8.20 – LINK)
Kissinger, jener deutsch-amerikanische Professor, der als „Realpolitiker“ fĂŒr das lange Hinauszögern der US-Niederlage in Indochina, fĂŒr den Putsch in Chile und diverse KollateralschĂ€den der imperialen Interessenpolitik federfĂŒhrend war. Noch vor zwanzig Jahren wurde er als „Kriegsverbrecher“ gehandelt (Hitchens), freilich nur theoretisch, denn die USA haben schlicht keine Kriegsverbrecher und paktieren nicht mit Diktatoren.                9.9.20
12
Bundespolitiker zeigen sich erschĂŒttert ĂŒber Fernsehbilder vom Herumschwenken ungĂŒltiger angeblich deutscher Staatsflaggen vor dem Reichs(?)tag – ja „Reichstag“.
Wie beruhigend, dass wenigstens sie die gĂŒltige kennen und sich nicht tĂ€uschen lassen. Vielleicht sollte man sie noch mit der Flagge der DDR auf die Probe stellen! Wo wir schon bei ZusĂ€tzen sind, hier ist mein Vorschlag fĂŒr einen Flaggenaufdruck: „Die Verehrung ungĂŒltiger Hoheitzzeichen ist streng verboten.“       31. August 202
11
Gestern bekam man in der FAZ die Zukunft europĂ€ischer ‚UrbanitĂ€t‘ in einer grammatischen Vergangenheitsform vor Augen gefĂŒhrt, als nostalgischer Text „Es war einmal – Gang durch eine zerstörte Stadt“, aufgeladen von der orientalisierenden Fassade des Sursock Museum in Beirut (Foto von 1970) – Nun zu finden bei de Boeck „Das Lachen Kinshasas“  9.8.20
10
In der „Zusammenstellung der meistgelesenen Buchrezensionen dieser Woche“ der NZZ aus ZĂŒrich findet sich zuverlĂ€ssig eine Portion Fliegenschiss. Warum wohl wurde Klaus Theweleits „Warum CortĂ©s wirklich siegte. Technologiegeschichte der eurasisch-amerikanischen Kolonialismen“ rezensiert unter dem bezeichnenden Titel: Haben die Gehirnstrukturen der EuropĂ€er den Kolonialismus ermöglicht? – Um Extra-Clicks zu generieren. Habt Mut zu echten „Empfehlungen“. Wahrscheinlicher ist die Wiederholung in der kommenden Woche.     9.8.20
9
Menschen sind ‚unvernĂŒnftig‘, wie angeleinte Hunde zerren sie nach hier und nach da. Nur noch selten erinnern sich Experten, Politiker und BĂŒrokraten an das starke GefĂŒhl ganz zu Anfang des ‚Stopdown‘, ‚Verantwortung zu tragen‘.
Jetzt ertrinken die Effekte ihrer Entscheidungen in einer Flut unbeabsichtigter Nebeneffekte. Die Reisebranche ist ein Wirtschaftszweig, Bildung ist umsonst. Woher soll noch die Kraft kommen, wenigstens ein paar gute VorsÀtze in die Tat umzusetzen, wenn sie nicht bereits vergessen sind? Selbst Zeitungspapier vergilbt heute schneller. 2.8.2020
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âFragen Sie Ihren Apotheker!â âFragen Sie Ihren Arzt!â – Wen?
11.7.20
Die Produkte werden immer besser â lassen wir das fĂŒrs erste einmal so stehen â die gesellschaftlichen Beziehungen immer schlechter, formaler, unpersönlicher. Dabei meine ich nicht einmal enge oder intime Beziehungen.
Die Verschlechterung, ja der Verlust gewohnter menschlicher Dimensionen, zeigt sich ganz schnell bei Notsituationen aller Art, wenn sie auf GeschÀftsbeziehungen treffen. Entscheiden nur noch Kriminelle aufgrund komplexer Urteilsbildung?
Etwa in Apotheken, wenn man als Kunde ein fehlerhaftes oder (nach Menge oder StĂ€rke) nicht ausreichendes Rezept vorweist, geschweige denn bloĂ eine aufgebrauchte Packung. Nicht einmal der argumentierende bĂŒrgerliche Kunde reiferen Alters wird Erfolg haben. Wie selten ist der Stammkundenbonus geworden. Denn im Computer steht…, der Gesetzgeber verbietet...
Wenn man den Kunden dann weiter schickt, denkt man nicht an dessen Chancen oder weitere ihm nicht bekannte Hindernisse. Zur Not gibt es ja immer eine Institution, egal zu welcher Uhrzeit oder in welcher Entfernung. Die kann „Ambulanz“, âNotarztâ oder bloĂ âArztâ heiĂen. Dieser mit unbegrenzter Kompetenz ausgestatteten Personenkreis allein ist befugt und befĂ€higt, das Computersystem zu ignorieren.
Die soziale KĂ€lte ist natĂŒrlich auch in der Produktwelt etabliert, etwa in den ProduktgröĂen: gnadenlos ĂŒberhöhte Preise oder das gĂ€nzliche Fehlen geringer Mengen fĂŒr Kleinverbraucher, mit Vorliebe bei Verbandszeug. DafĂŒr gĂŒnstige GroĂpackungen bei Suchtmitteln, bekanntlich in den USA. GroĂkonzerne entwickeln gerade wieder gezielt teure Kleinpackungen fĂŒr Slumbewohner der Dritten Welt.
7
Die Welt wird bitterernst, bis in die letzten Winkel meiner Seele
Was wissen wir schon in Deutschland von Niederlagen, von historischen Krisen die zum Zerfall fĂŒhren? Warum ist der Elefant am TĂŒmpel in Botswana verendet? Vergiftet? (FAZ am 6.7.,Luftaufnahme)
Ich respektiere China, die neue Weltmacht mit allem was ich von ihr weiĂ. Wieviel Leichen im Keller! Ich hasse sie nicht. Es liegt nicht an Xi Jinping, dass China aus der Deckung gehen muss, da die Gelegenheit gĂŒnstig ist. Das ist schon die Lehre des Strategen Sun Zu. Denn so ist die Welt. Sie kennt keine Schonfristen.
Die sprichwörtliche âwestliche Weltâ ist ein Schrottplatz mit eingelagerten sorgsam gepflegten VorgĂ€rten. Dumm ist nur, dass ich auf dieser Seite allgegenwĂ€rtiger Politik-Blockaden leben muss, weil ich bereits ĂŒber siebzig Jahren in dieses Leben eingepasst wurde. Nirgendwo sonst wĂŒrde ich es lĂ€nger als einen Besuch aushalten. Ein Trost: Auch da ist der individuelle Tod nicht weiter weg als hier.
Der gerade jetzt bemĂŒhte Begriff âWertegemeinschaftâ hat sich als dreckiger Wundverband erwiesen, unter dem vergammelt, was schon bis zum Erbrechen als âMiĂstĂ€ndeâ angeprangert worden ist. Selbst Juristen sind mit ihrer antrainierten Akrobatik am Ende.
Protest regt sich gerade ĂŒberall, lese ich in der Zeitung, aber wogegen? Gegen die bösen VĂ€ter, gegen die beschĂŒtzende Macht nur vortĂ€uschenden MĂŒtter? Wenn die Protestler manchmal unsagbar dumm erscheinen, so blind um sich schlagen (âHambiâ, âFrydayâ, âRacial Profilingâ, StraĂennamen,…) so auch deshalb, weil die von ihnen angegriffenen angeblichen Erfolgsrezepte der Technokraten und Kleptokraten so dumm sind.
Der âAfropessimismusâ von âFrank B. Wilderson IIIâ rĂŒhrt mich an (FAZ 6.7.20, Interview Verena Lueken), aber das Thema ist fĂŒr heute zu groĂ.
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GEGEN LINKE VERWAHRLOSUNG NICHT NUR IN SACHEN POLIZEI !
Bettina Röhl (LINK) zeichnet die langen Schatten „linker“ Hassprediger in Deutschland von „1968“ bis heute, in einem Gastkommentar der NZZ am 30.6.2020 (LINK). Wenigstens dem Zeitgenossen sollte eigentlich nichts davon neu oder fremd sein.
Die Parteileitungen der All-Inclusive-GrĂŒnen und der Gerechtigkeits-SPD und natĂŒrlich alle Vorbeter in den Leitmedien möchten die beschĂ€mende Tradition klammheimlicher Freude (1977) bei ‚linker‘ Gewalt vergessen machen. ‚Antifa‘ und ‚Die Linken‘ sind sowieso blind, „die taz“ auch, auf einem Auge. „Politische Kultur“ und „Gewaltmonopol“ im „Rechtsstaat“ gelten bereits als extrem einseitig – auĂer wenn sie aufgehoben sind in der Liturgie des Palais Bellevue. Schöne Aussicht!
01. Juli 2020
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GENDERN ? GENDERN?????
„Wehrt euch, leistet Widerstand!“Â Los tontos, los violines de culo no passarĂĄn!
Wer zum x-ten Mal geduldiges Argumentieren im bewĂ€hrten softlook verlangt : LINK zur NZZ: RenĂ© Scheu am 04.10.2019 : „Liebe Sprachbenutzerinnen und Sprachbenutzer: Wie halten Sie es mit der Sexualisierung der Sprache von oben? ….“ und das lĂ€ngs Bekannte zum wiederholten Mal     25.6.2020
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25.6.20Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Lieber Daniel,
Was ist inzwischen alles passiert! Und nĂ€chste Woche geht meine liebe Frau ins Krankenhaus. Sie sagt: es ist alles so irreal. Allerdings schlieĂt sie nach fĂŒnfunddreiĂig Jahren auch ihre LogopĂ€die-Praxis mit ihren Kindern, denen sie gerne weiter ins Leben hinein geholfen hĂ€tte.
Du musst nicht glauben, ich dÀchte nicht an dich da im Norden Englands. Im Gegenteil, bei allerlei Gelegenheiten.
Corona hat mich noch mehr vereinsamt, mein hobby, die afrikanische Zeitgeschichte und die vage Hoffnung auf GesprĂ€chspartner in UniversitĂ€t und Museum waren nicht genug. Aber die Sache – Sammlung und Blog ( Look! ) – ist auch mein Eremiten-GehĂ€us.
Du wirst eine Menge zu tun haben, mit ‚digitalisiertem‘ Unterricht. In Deutschland haben Autoren der FAZ schon Bedenken, dass die Leitungen die analoge PrĂ€senzlehre weiter ĂŒberlasten, ausdĂŒnnen und verschwinden lassen wollen. In der Bibliothek, an deren Souterain-Fenster ich bequemerweise anklopfe, weil alle EingĂ€nge bis auf den weit entfernten Haupteingang geschlossen sind, zeigt sich ein halb verschleiertes Zweitsemester und bekennt, dass sie ihre kontaktfreien Aufgabenstellungen nicht wirklich erledigt. Wieviel Studienzeit, wieviel Lebenszeit wird in diesem Semester verschwendet. Zentrale Lösungen sind eben keine, zentrale Anweisungen werden von Dummköpfen exekutiert. (Aber du wirst widersprechen.)
Wie geht es dir? Ich wollte gar nicht schwÀtzen, ich wollte dir nur ein Lebenszeichen setzen.
Herzliche GrĂŒĂe
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Brief an einen Studenten (Kulturwissenschaften) im Auszug â 17.6.2020
(….) HaÌngâ dich nicht an die âBefreiungsbewegungenâ unserer Zeit, sie sind infiziert und infiltriert, schauâ wer hier und jetzt kostbare Freiheiten verteidigt, und zwar gegen alle BannertraÌger.
Ich fuÌhle mich persoÌnlich und in meiner Werthaltung in Deutschland von Frauenbeauftragten, Klima-, FluÌchtlings-, Antisemitismus- und Beauftragten fuÌr Selbst-Dekolonisierung beeintraÌchtigt, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Gibt es schon eine*n Anti-Egoismusbeauftragte*n zur FoÌrderung ausschlieĂlich fremder Interessen durch GehirnwaÌsche. Oder nur NGOs?
Das geschieht selbstverstĂ€ndlich nur in einer âBlaseâ â das beruÌhrt nicht die GeschaÌfte â aber ungewollte Nebenwirkungen sind schon spuÌrbar, waÌhrend die versprochenen âfortschrittlichenâ Wirkungen als FataMorgana uÌber dem Horizont stehen bleiben. Irre, wie rasch Slogans erfunden werden, etwa âBlack Lives Matterâ, in Amerika, wo sich Studenten jedesmal vor Begeisterung uÌberschlagen, wenn wieder PraÌsidentschaftswahlen anstehen. Ich fand ein gutes Interview mit dem â muss man schon hinzufuÌgen â schwarzen Ăkonomen Glenn Loury, 68. GewoÌhnlich muÌssen erst Mitglieder der betreffenden Gruppe auftreten und auf vergessene/verschwiegene/nicht gewusste Aspekte hinweisen. In der Regel pochen sie dabei auf Selbstverantwortung und Verzicht auf Selbstmitleid. Es passiert dann leicht, dass sie in der eigenen Gruppe und in einer auf Empathie eingestimmten OÌffentlichkeit in Verruf geraten, als âfehlgeleiteteâ Juden, Frauen, Muslime, Farbige …
In diesem Interview werden auch kritische Nachfragen und sachliche EinwaÌnde fruchtbar. (NZZ 6.6.20 Glenn Loury – Rassismus existiert, aber..)
Als komplementĂ€rer Beitrag, der Statistiken nicht als gegebene Fakten nimmt, ist sehr zu empfehlen: Meret Baumann âWarum Schwarze in den USA fĂŒr das gleiche Delikt öfter verurteilt werden und lĂ€nger im GefĂ€ngnis sitzen als Weisseâ (NZZ 20.6.20, LINK)
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12.6. hochgeladen, rĂŒckdatiert da bisher nur 2 BeitrĂ€ge
AB IN DEN FLIEGER! Â (zeitweise auf der Titelseite)
WIR DEUTSCHEN MĂSSEN DAS OPFER BRINGEN, DENN DIE VOLKSWIRTSCHAFTEN DER ZIELLĂNDER DĂRFEN NICHT ZUSAMMENBRECHEN! WENN WIR ALLERDINGS DIE AKTUELLEÂ ABSTANDSREGEL EINFORDERN, WIRD FĂR DIEÂ MALLORQUINER UND KANAREN KEIN PLATZÂ MEHR SEIN. MĂSSEN WIR UNS DANN FĂR DEUTSCHLAND SCHĂMEN?
WAS HEISST „AKTUELL“? DIE ĂBLICHEN MASKEN, DURCH DIE WIR DEN BEHĂRDLICHEN VORSCHRIFTEN NACHKOMMEN, SIND LĂNGST ALS PLACEBO ENTTARNT. PSST! AUCH DIE ABSTANDSREGEL („ZWEI UND ZWEI MACHT DREI“) HILFT NICHT GEGEN DAS NEU ENTDECKTE AEROSOL, NACHDEM KINDER ALS VIRENSCHLEUDERN ENDLICH AUS DEM FOKUS SIND UND WIEDER ZUR SCHULE GEHEN DĂRFEN.     WERDEN DIE JEMALS WIEDER IHRE ‚ANALOGE‘ SCHULE SCHWĂNZEN?
UND WAS HILFT? FRISCHE LUFT! DAS PREDIGTEN SCHON UNSERE ELTERN. AN DIE FRISCHE LUFT WOLLEN DOCH AUCH WIR URLAUBER! BLOSS EBEN NICHT HIER. DAS IST JEDENFALLS BESSER ALS IN DIE OPER GEHEN. DENN SINGEN UND SINGEN LASSEN IN GESCHLOSSENEN RĂUMEN, HAT NOCH NIEMANDEM GUT GETAN, SO WENIG WIE GOTTESDIENSTE ĂBER DEM TAUPUNKT. AMEN.
2. JUNI 2020
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Auszug aus einer Ausstellungskritik „Grey is the new pink“ (Vorwort 24.5.2020; LINK)
„Nicht erst mit der âPandĂ€mieâ wird ein abstrakter Anspruch auf LebensverlĂ€ngerung ĂŒber jedes MaĂ hinaus stĂ€rker im Blick auf die sie finanzierenden Generationen in Zweifel gezogen. Ihre eigenen âWertvorstellungenâ politisierend, haben die âuns reprĂ€sentierendenâ Eliten das in SelbstermĂ€chtigung fĂŒr unumstöĂlich erklĂ€rt, im Einklang mit morbiden Staatskirchen und interessierten Wirtschaftszweigen. Die wirtschaftlichen und sozialen Kosten werden nach dem shut-down nicht mehr vernachlĂ€ssigt werden können. Die uralte Frage nach sinnvollem Leben und wĂŒrdigem Sterben lĂ€sst sich auf Dauer nicht unterdrĂŒcken. Wenn mir jemand beilĂ€ufig erklĂ€rt, dass die ĂŒber neunzigjĂ€hrige Mutter âein wahrer Cyborgâ sei, und wenn gleichzeitig PflegekrĂ€fte aus Ă€rmeren LĂ€ndern angelockt werden, wenn es an LandĂ€rzten und KinderĂ€rzten mangelt und man in vielen LĂ€ndern der Welt ohnehin schlechte Karten hat, dann stimmt doch etwas nicht mit der angeblich hohen Moral unseres Gesundheitssystems! Ich möchte heute meine Schicksalsgenossen daran erinnern: âDas Alter ist die wichtigste Todesursacheâ (Hausarzt). Und: âDass ein Leben ein Recht auf Leben impliziert, ist undurchfĂŒhrbarâ (H.Blumenberg âDie VollzĂ€hligkeit der Sterneâ 1997, S.95), auch wenn wir das selber gerne hĂ€tten.
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20.5.2020 Israel
Warum lassen mich die endlosen Fortsetzungen dieses empörenden und deprimierenden Konflikts nach ĂŒber fĂŒnfzig Jahren ‚Zeitzeugenschaft‘ noch immer nicht los?
Ein Grund ist die vom offiziellen Deutschland in Berlin regelmĂ€Ăig bekrĂ€ftigte „unverbrĂŒchliche Freundschaft“ mit dem „Staat Israel“.
Wenn ich nach passenden Worten suche, habe ich bereits die polyvalente „Antisemitismus“-Keule vor Augen und breche meinen kleinen ‚Shitstorm‘ ab. Denn eigentlich weiĂ die ganze Welt Bescheid, egal auf welchem Informationsniveau.
Ich bedanke mich ausdrĂŒcklich bei den Menschenrechtsaktivisten, Whistleblowern und Historikern in und aus Israel. Dass diese Menschen im Land selbst völlig ins Abseits geraten sind, kann keine Ăberraschung mehr sein, aber bedeutet eine Tragödie fĂŒr das Land, die Region und irgendwann auch fĂŒr Europa. Israel ist nicht „Europa“, das sollte es ursprĂŒnglich auch nicht sein, sondern eine koloniale Siedlergesellschaft.
Ich sortiere markante Zeitungsartikel und Buchkapitel, die sich in einem halben Jahrhundert angesammelt haben und stelle fest:
Alle Arten von Empörungen und EnttÀuschungen sind bereits dagewesen. Auch die Beschwörungen der angeblich letzten Chance.
Leser in Deutschland haben Besseres zu tun, als sich an den dramatischen Wendungen dieser endlosen Konfliktspirale aufzuregen. Israel ist ein auch kommerziell erfolgreiches Labor fĂŒr ‚Sicherheitsarchitektur‘ im sich abzeichnenden globalen BĂŒrgerkrieg. Auch Deutschland und EU profitieren bereits. Deshalb lohnt es genau hinzuschauen. Seine mit 70 Jahren kurze Geschichte ist geradezu ein Lehrbuch des modernen Machivellismus. Darum hĂ€lt auch sie Lehren bereit.
( = Vorwort zur Kategorie „ISRAEL/PALĂSTINA“)