Archiv des Autors: dvg

Kuyu Tanzstäbe im Factory Outlet 1927

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MIT NEUEN ERGÄNZUNGEN zum Text vom 3.Mai 2016, plus LINK ZU 2 MODERNEN STÄBEN

Keith Nicklin (African Arts vol.17, no.1, Nov.1983) lässt Major P.H.G. Powell-Cotton erzählen, wie ein halbes Dutzend Tanzstäbe vom Kuyu-Fluss aus dem damals französischen Kongo nach England kamen. Im Winter 1926/27 jagte er dort den Gorilla und seltene Antilopen für sein eben gegründetes Privatmuseum, aber auch, was man Curiosa zu nennen pflegte. Die Gegend am Kuyufluss ist flach, sumpfig. Er reiste mit einem Einbaum. Aber hören wir den Text der Sammlungsliste im Original:

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Eigenes und Fremdes an Masken der Luluwa-Kasai

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THE LAST TWO CHAPTERS – Symbolism &  Provisional Results – ARE TRANSLATED AT THE BOTTOM
IMG_5056-Luluwa.Front  Höhe 36 cm, Breite 26 cm, Tiefe 17  cm,  Luluwa (Mitteilung des Händlers)

Dies wird keine Liebeserklärung. Dazu ist die Maske zu groß und hat einen eher spröden Charme, ist auch nicht unverwechselbar wie die kleinen Schutzfiguren. Doch sie strahlt Kraft aus, und nicht nur ihre Bemalung macht neugierig. Ich stöbere in meiner kleinen Handbibliothek. Der noch am selben Tag angefangene Literaturbericht wird immer komplexer.  Ich muss alle Fragerichtungen offen halten. Eine robuste Gliederung thematisiert drei Themen: GESCHICHTE, VERGLEICHSOBJEKTE (MASKEN) und DIE SYMBOLIK DER BEMALUNG

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Eins, zwei, drei, ich twitter‘ mich frei – aktuell

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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Menge ’schlechter‘ Nachrichten, die über ‚Qualitätsmedien‘, also ‚gute‘, aus der realen Welt in meinen geruhsamen Alltag stürmen, ist gerademal überwältigend, ich brauche eine Winterpause. Stattdessen möchte ich Ihnen meinen Afrika-Blog empfehlen; da sind wenigstens noch ein paar Entdeckungen zu machen, zwar auch in der ‚realen Welt‘, aber ebenso an ästhetischen Objekten. Bei schlechtem Wetter können die Beiträge vielleicht sogar einen Museumsbesuch ersetzen.

Alles Gute für 2018 ! Und melden Sie sich doch einmal!         Ihr Detlev von Graeve

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Die Gespenster meiner (akademischen) Jugend

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Tagebuch:  29.11.2017   zu FAZ

 

Die Lektüre des emeritierten Germanisten, dem die wachsende Unduldsamkeit an der Universität alte Verletzungen wieder aufreißt, die er als junger Dozent im Göttingen der Siebziger Jahre erlitt. >>

Afrika in Paris : Louvre und Quai Branly. 2009 ist aktuell

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 Upload am 5.3.2009 

                       Louvre, im „Annex“ Afrika  –   Selbstgespräch

Der abgestürzte Traum des Jacques Kerchache… Im Gegensatz zu Quai Branly und Dapper unter dem kalten Licht einer  ‚Anatomie‘, das verträgt der Traum aber nicht. >>

Skeptische Klienten, konkurrierende Wahrsager (Pende)

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 Zoe S. Strother : Smells and Bells – the Role of Skepticism in Pende Divination

(Gerüche und Glockenklang – Die Rolle des Skeptizismus in der Wahrsagepraxis der Pende)

in: Insight and Artistry in African Divination, ed. John Pemberton III, Smithonian Institution Press Washington 2000, p.99 – 115 – erweitert um Aspekte aus Strother : „Inventing Masks“, 1998 (LINK) >>

„Unvergleichlich“ – erzwungene Nachbarschaft im Bode-Museum

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Zitat aus dem Flyer (Signalfarbe original):

Fahne-IMG_4434Achtzig Hauptwerke afrikanischer Skulptur aus dem verblichenen Ethnologischen Museum sind zu Gast im Bode-Museum. Kunst aus West- und Zentralafrika trifft auf Meisterwerke aus Italien und Mitteleuropa. Im direkten Dialog geht es um die großen Themen der Menschheit: Macht und Tod, Schönheit und Identität, Gerechtigkeit und Erinnerung. AMEN

In beiden Hauptetagen des Bode-Museums werden punktuell Skulpturen beider Kontinente gegenübergestellt. (…) Die experimentellen Gegenüberstellungen thematisieren mögliche Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen, beispielsweise historische Zeitgenossenschaft, inhaltliche und technische Gemeinsamkeiten oder künstlerische Strategien.(….) >>

Archiverfahrungen: Ernst Joel, Fritz Fränkel, Fritz Wiegmann

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Ich hielt Fränkel und Joel für ‚prominent’, also gut dokumentiert. Ich ahnte nicht, wie sehr das Gedächtnis an diese Menschen dauerhaft vom Engagement selber unbekannter Individuen abhängt, etwa von Klaus Täubert und der Gymnasiallehrerin Margarethe Exler aus der Provinz. Und einem kleinen Verlag wie ‚trafo’. >>

„Wechselblicke zwischen China und Europa 1669-1907“ – nur ‚Chinoiserie‘

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Museum für Asiatische Kunst. Kunstforum Berlin. 12.10.2017-07.01.2018

Ich hatte bereits einen Text vorbereitet, aber wollte den aber wieder aufgeben. Denn Kritik ist kein Selbstzweck. Doch dann lese ich wieder den Einführungstext zur kleinen Ausstellung und ärgere mich erneut über das Herum’eiern

‚Chinoiserie‘ war und ist – vergessen wir das nicht – mehr als ein Stil und eine Produktgattung, es ist auch eine Einstellung. Und gewisse Dinge muss man eben immer wieder zur Sprache bringen.

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Die Macht einer ‚Polio‘-Puppe (Pende) NEU

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Die Begegnung

 

Pende-Polio-Flohmarkt6.Mai 2017

Auf dem Markt begegne ich einer starken Figur, dem klassischen afrikanischen Krüppel,  nicht einmal auf einem der Klapptische, sondern auf einer einfachen Decke am Boden, erschreckend naturalistisch, die eigene Erlebnisse in Erinnerung ruft, zugleich gute klassische Pende-Schnitzerei. >>

Warum bin ich bloß in die Hauptstadt gefahren? Notizen

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Ein separater Text zu  „Kunst aus Afrika im Bode-Museum – Unvergleichlich“ ist erschienen und bei Google bereits auf S. 3 vorgerückt. Link.

Samstag, den 28. Oktober

Erst einmal der letzte Eindruck,  eine unauflösliche Verbindung von Barbarei und Kultur

 PIRANESI „I CARCERI“  IM BERLINER HAUPTBAHNHOF

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Jean-Pierre Dubosc – Streiflichter

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Jean-Pierre  Dubosc kommt bereits in Wiegmanns Erinnerungen an das Paris zum Ende der zwanziger Jahre vor, ganz beiläufig. (Link) >>

Im Korb des ‚Bwami‘-Bundes ( Lega ) : Der Schiedsrichter

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 Ein  Würdenträger erinnert im Ritual an seinen Autoritätanspruch

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Die Experten scheinen sich über den Figurentyp einig:

Liz Cameron übernimmt 2013 – in „Secrets d’IvoireMusée du Quai Branly 2013, p.162 zu ill.141-142 , u. Anm.37 – Daniel Biebuyck’s Interpretation von 1973 in „Lega Culture“ pl.66:

Figuren mit einem oder zwei erhobenen Armen illustrieren das  das Vorrecht der Würdenträger im kindi-Rang, als Schiedsrichter bei Streitigkeiten und Familienfehden zu wirken. Sie heißenKasungalala(Cameron: ‚kasangala’) und der zugehörige Sinnspruch (aphorism) lautet: >>

Im Korb des ‚Bwami‘-Bundes ( Lega ) : Die unwürdige Gattin

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Neue Bilanz am Ende! 21.11.17

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Im Café hatten wir zwei Lega-Figuren vor uns stehen. Neben einer minimalistischen ‚Figur mit erhobenem Arm’ gleicher Höhe (30cm) wirkte die janusköpfige Frau allmählich ‚konventionell’. Im Lampenlicht am Schreibtisch gewann sie ihre eigene Ausstrahlung zurück und hat sie seither überall behauptet. >>

Das war das 20. Jahrhundert zwischen Kwilu und Kasai – Die PENDE

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Quelle : Z.S.Strother “Inventing Masks – Agency and History in the Art of the Central Pende“, The University of Chicago Press, 1998, cloth & Paperback, xxvii und 348 pp., reich illustriert, Index, im Netz etwa ab 40€

Veröffentlicht:  20.9.2017   Fortsetzung der Geschichte 22.11.2018         (93%  = 19 S.)

Einleitung

Ausgangspunkt und Ziel der Studie von Zoé Strother

Die Studie erforscht Geschichte und Prozess der Erfindung, Innovation in den Maskeraden und erzählt wie beiläufig die Erfahrung der Pende mit der kolonialen Unterwerfung im 20. Jahrhundert. >>

Willst du wirklich wieder eine Ambete-Wächterfigur ?

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Eine Figur der Ambete aus dem Gabun? Wirklich, nachdem du mit der letzten vor zwei Jahren so eine Pleite erlebt hast? So dachte ich wieder. Doch es gab gewichtige und sichtbare Gegenargumente, eins davon bezog sich  auf die „Maske der Aduma à la Jawlensky“ (Link). Ich habe sie hier bereits besprochen. Es wäre nicht schlecht, den Beitrag zuerst zu lesen. Denn vielleicht ist ja auch der Wächter halb oder ganz ein „Aduma“! Vor zwei Jahren behandelte ich die schreckliche Erfahrung als Tragikomödie in einer meiner „Geschichten ums Sammeln“(Link). Das Schlimmste ist für mich noch heute meine anfängliche Begeisterung, auch wenn inzwischen ist viel Wasser den Main hinunter geflossen ist.
Ich erzähle die alte Geschichte hier noch einmal. >>

Figur und Schildkröten-Hocker, Tansania – Mbugu ?

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Seit Samstag glaube ich zu wissen, dass die beiden zusammengehören. Ich habe keinen direkten Beweis, aber starke Indizien. Doch der Reihe nach. Die Figur erwarb ich vor nicht ganz zwei Jahren bei demselben Händler. >>

Flussers Essay „Regen“ – ’naturalmente‘ ?

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Nach vier Jahren ziehe ich meinen ‚Dialog‘ über den Essay Regen im kleinen Sammelband Vogelflüge zurück.

Keine Vogelflüge, kein Regen, und schon gar nicht ’naturalmente‘

Ich ließ mich lange Zeit auf Flussers Texte recht arglos ein und machte mit ihnen immerhin  Erfahrungen. Natürlich verfehlte ich dabei  Flussers tiefere Intention, ignorierte sie gelegentlich aber auch bewusst.  Er hätte eine solche Konstellation wohl nicht schlimm gefunden, ging es ihm während seiner Vortragstätigkeit in Europa doch häufig soZu ‚provozieren‘ war für ihn eine Option, ein Gespräch zu führen, vor allem in der Öffentlichkeit.

Flusser enttäuschte aber meine von seinen Ankündigungen geweckten Interessen regelmäßig, bis auf bestimmte Themen wie Migration (Link zu Flusser Studies 10, siehe dort: graeve-flusser-schule S.24) und –  in den späteren Jahren – die digitale Revolution (Link zu einem Zitat) , die er auf geniale Weise anpackte. ‚Natur‘ gehört nicht dazu. >>

Zum Ende der Schriftkultur und ….

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Der Text vom 3. Mai 2014

Auf diesen Gedanken komme ich bei Schriftasketen, ja Schriftmystikern, bei Philosophen in der Nachfolge von Theologie und Metaphysik mit betontem Wahrheitsanspruch. Um die muss es wohl gehen, wenn – etwa bei Vilém Flusser – vom Ende des Schriftzeitalters (Link) die Rede ist.

Es haben ebenso lange Menschen in den Sachen gedacht und in gesellschaftlichem Kontext, selbst der Jesus der Evangelien. Für sie gilt der Epochenbruch nicht, dabei haben die die Schrift erfunden!

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Wiegmanns Porträts auf Mallorca und in Hof/Saale

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Der Nachlass vertieft den einen oder anderen Aspekt gegenüber dem ersten Entwurf vom 11.9.2016. Ich habe immer noch zu wenig Abbildungen, aber auch fast keine Informationen.

Mallorca 1934-1935

George Copeland, Amerikaner, Pianist

george-copeland-porträt

Copeland in Genova, Mallorca - Nachlass Wiegmann

Copeland in Genova, Mallorca – Nachlass Wiegmann

P 2 – Das im Nachlass verbliebene gerahmte Porträt  in Wohnungen aufgehängt, deshalb verblasst?

Fritz Wiegmann wird auf Mallorca als Porträtist bekannt. Eine besondere Rolle spielt der Auftrag des prominenten amerikanischen Pianisten George Copeland, der seinen Wohnsitz in den zwanziger Jahren an auf der Insel nahm, und sogar als Nachbar Wiegmanns im Ort Genova residierte (engl. wikipedia)

Der Bürgerkrieg vertrieb auch Copeland 1936 aus Spanien, nach Amerika. Das hier dokumentierte Bild trägt oben seinen Namenszug. Es fand auf den Veranstaltungsplakaten des Pianisten internatioale Verbreitung. Es ist auf der Rückseite als ‚Tarjeta Postal‘ (Postkarte) mit dem Firmenzeichen ‚Leonar‘ und der Ziffer 4 gekennzeichnet, also auf der Insel hergestellt.

Der Erfolg hat dem Bericht im „PeipingChronicle“ vom 17. Februar 1936 zufolge (weiter unten) Wiegmann für dieses Feld der Kunst begeistert. In einem  ‚Lebenslauf‘  spricht Wiegmann von zahlreichen ‚Folgeaufträgen‘.

Llorenc Villalonga

Wgm. Ll.VillalongaIm  April 2017 erhalte ich ein weiteres starkes Porträt zugeschickt, das den Bucheinband der die Biografie von Llorenc Villalonga i Pons ziert, einem mallorquinischen Aristokraten, Psychiater und Schriftsteller (spanisch und katalanisch). Es wird als „Werk des Malers Wiegmann – gegen 1936“ bezeichnet. Lorenc Villalonga (1897 – 1980) muss ein äußerst interessanter Mensch gewesen sein, der zwischen der Psychiatrie und der Literatur wechselte, 1931 mit seinem ersten Roman Skandal erregte, fürs Theater schrieb und die Zeitschrift für die literarische Avantgarde „Brisas“ leitete. Die Fundació Casa Museu Llorenç Villalonga, engagiert für katalanische Literatur, unterhält im Städtchen Binsissalem ein Museo_Llorenc_Villalonga.

Familienporträts

wiegmann-dreierportra%cc%88t-mallorca-1935Ein Gruppenporträt aus diesem Jahr ist vor einiger Zeit in England wieder aufgetaucht. Auch diese Abbildung stellt mir Dr. Wolfgang Kliegel zur Verfügung. Er recherchiert das Emigrantenmilieu von Palma de Mallorca nach 1933. Wiegmann ist ihm begegnet‘ als Kunstlehrer an einer improvisierten Schule, die von einer amerikanischen Sängerin geleitet wurde. Das Bild findet sich dann auch mehrfach in  teils großen Fotoreproduktionen (bis knapp Din A3) in Wiegmanns Nachlass.

Munoz de Nell Kinder 1935 , im Nachlasskoffer des ISG Koffer IMG_4741

 

I

 „Renowned German Portrait Painter“

Als Wiegmann in Peking erschien, wurde er im Sonntagsblatt des Peiping Chronicle vor allem als Porträtist vorgestellt:  Renowned German Portrait Painter In Peiping after Sojourn in Spain  (Zeitungsausschnitt, Besitz des Autors). Ob die Erwähnung von ‚many exhibitions in Europe as well two in the United States‘ und Verkäufen an ‚the famous Frank Osborne collection’* zu Aufträgen geführt hat, ist mir nicht bekannt. Es findet sich in den Unterlagen nichts darüber und erzählt hat er auch nichts.

 

* in 6 einschlägigen Registern bisher nichts über sie gefunden (März 2017)

the-peiping-chronicle-16-2-1936
Aus China finden sich im Nachlass keine Reproduktionen von Porträtstudien in Öl, obwohl es die zweifellos gegeben hat. So sind fotografische Porträtstudien erhalten. Ob der Gattin des französischen Geschäftsträgers darunter ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Und waren die Fotos in ihrem anspruchsvollen Bildausschnitt Vorstudien? In Wiegmanns  Ausstellung in der Nationalbibliothek am Ende des Aufenthalts fand dieses Genre keinen Einlass.

Die Porträts in Hof/Saale ab 1945

Heute nur ein paar vorläufige Bemerkungen. Die Porträts Erwachsener unterscheiden sich von denen im Ausland für mich zuerst durch ihre Stimmung. Es herrscht großer Ernst, wenn ich das nicht bloß hineinlese, was ich über die Stimmung der Zeit und die Lebensumstände weiß. Auch die Menschen sind andere. Die Gesichter, die Kleider.

Die GI‘ s 1944-45

Mir kommt das Wort auf die Zunge: „Deutsche Menschen“. August Sander ist nicht weit. Das gilt auch für die amerikanischen Soldaten, die Wiegmann im Sommer 1945 in Oberfranken porträtiert und die sich artig in Briefen mit Heimatadressen von Iowa bis New York bedanken. Zwei Beispiele von 1945 : links zwei von Wiegmann aufgeklebte und mit Namen versehene fotografische Abzüge, rechts ein dankesbrief.
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DokLeroy Schauder 1945 Private Collection, United States (LINK zum Briefwechsel 2021)

Im Sommer 2021 erhielt ich erfreuliche Post von einer Kunstgalerie in Wisconsin. Sie hatte von einer Familie den Auftrag erhalten, den Porträtisten ihres Großvaters 1945 zu eruieren. Der   persönliche Nachlass in Frankfurt enthält den Dankesbrief Leroy Schauders; die Familie revanchiert sich mit einer schönen Farbkopie. Das weitere findet sich im Blogbeitrag.

Auch die anderen damals in Hof entstandenen Porträts besitzen eine zarte, ja duftige, dem Aquarell nahekommende Farbigkeit, die sich unterschiedlichen Vorbildern verdanken könnte: Raoul Dufy,  farbigen Aquarellen etwa eines Qi Baishi (artnet Link) oder den mitgebrachten großen Farbholzschnitten etwa aus Yang Liuqing (Google Link).

Frau Dr.Lücking, Hof/Saale (Museum Bayrisches Vogtland)

Dr.Lücking,Hof/Saale (Museum Bayrisches Vogtland)

Dr.Bachmann Frankenpost 2022-07-26 um 14.18.35

Fritz Wiegmann im Archiv IGS (Frankfurt am Main)

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Das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt/Main (Link) hat 2016 den Nachlass von Fritz Wiegmann akzeptiert. Ich habe ihn im April und Mai 2017 geordnet und aufgeschlüsselt.

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Chinesische Resonanz auf Wiegmanns Bilder

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EINTRÄGE IM GÄSTEBUCH 20. BIS 27. DEZEMBER 1936 –

DIE BEILIEGENDEN ÜBERSETZUNGEN CHINESISCHER KOMMENTARE >>

Die falschen Dinge aus Afrika

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21.5.2017 (redigiert 12.10. 2018) – Danke für 78 Clicks.

Ich will heute meine Sammlung gegen bestimmte Ansichten verteidigen. Mir geht es um Figuren und Masken, die eine Eigenschaft haben, eine Pointe, ästhetischen Witz haben, der auch einem Fremden noch zugänglich ist, wenn er sich nur darauf einlässt.

Und das falsche Gerede darf nicht völlig die Oberhand gewinnen. >>

Edwin Denby tanzt durch Fritz Wiegmanns Leben

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Nachlass wiegmann 9 x 6

Nachlass wiegmann 9 x 6

 

Edition: Random House Apr.1986 Vgl. Link Vgl.

Edition:
Random House Apr.1986
Vgl. Link

 

 

 

 

 

 

Edwin Denby (1903 – 1983)

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Was sind schon Briefe!! Schickt uns Ansichtskarten.

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Vier Briefschlüsse auf dem Rücken von Ansichtskarten mit Motiven aus dem ehemaligen Kaiserpalast.

Vermutete Reihenfolge.

Mich wundert, dass nicht diese Briefe aus China – und weitere – vollständig erhalten sind. Wer hat wohl alles bis auf die benutzten Ansichtskarten weggeworfen?    An den Vorlagen für die Postkartenproduktion von Hartungs hat Wiegmann in Peking übrigens mitgearbeitet. (Mitteilung)
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Wiegmann abseits des „Kunstbetriebs“ NEU

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Im Nachkriegsdeutschland fasste Wiegmann als Künstler nicht Fuß, zumal der Schuldienst eine Menge Kraft kostete. Nach seiner Pensionierung hatte er noch zehn Jahre für eine Malerei  unabhängig vom Zeitgeist. Ob er dabei an die entpflichteten Mandarine des kaiserlichen China dachte?

Eins der Themen für seine Übungen an der Schreibmaschine war „Kunstbetrieb“. >>

Carl Linfert – „Reiz der Dilettantenbilder“ (F.Z.1932)

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Unter den wenigen aufbewahrten Zeitungsartkeln in Wiegmanns Nachlass befindet sich  ein langer Beitrag aus dem Feuilleton der Frankfurter Zeitung vom 15. Januar 1932: „Unterirdische Malerei. Über den Reiz der Dilettantenbilder“ von Carl Linfert (Link). >>

Ce Shaozheng flaniert durchs alte Peking

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Im Urlaub auf der Insel hatte ich amüsante Bücher dabei, unter anderen:

Ce Shaozhen : Flaneur im alten Peking – ein Leben zwischen Kaiserreich und Revolution (Diederichs Verlag 1987, illustrierte gebundene Ausgabe – der beigelegte Stadtplan ist unbrauchbar. Empfehlung: Link). >>

WIEGMANNS UNIVERSITÄTEN

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Den Titel „Meine Universitäten“ kennt man von Maxim Gorkis autobiografischem Roman. Und „Universitäten“ bedeutet hier das Leben oder genauer dessen Stationen jenseits akademischer Ausbildung. Anders als Maxim genoss Fritz Wiegmann als Jugendlicher eine solche Ausbildung, aber was bot sie ihm und in was für einer Zeit?

Die ‚Alte Oper Frankfurt‘ zitiert in im Programmheft zu „Fokus 20er Jahre“ (2017) Carl Zuckmayer: Die Künste blühten wie eine Wiese vorm Schnitt. Daher die tragisch-genialische Anmut, die dieser Epoche eignet.Von diesem kurzen Glück sind wir als Nachgeborene ausgeschlossen. Tragen wir’s mit Fassung.

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Paul Flora Cartoons im Nachlass Wiegmann

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Um die fünfzig  aus der ZEIT zwischen 1965 und 1970 ausgeschnittene Cartoons liegen künftig mit dem Nachlass im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt. >>

Lega – konische Hüte mit Schuppen und Knöpfen

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Pangolin - 18-20 cm Durchm., 18 cm Höhe o. Schweif, 308 g

Pangolin – 18-20 cm Durchm., 18 cm Höhe ohne Schweif, 308 g

Knöpfe - 20,5 x 16,5 cm Durchm., 23 cm o. Schweif, 416 g

Knöpfe – 20,5 x 16,5 cm Durchm., 23 cm o. Schweif, 416 g

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Mit Reclam zu Wu Cheng-en : „Die Reise in den Westen“

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12. August 2017

Ich war enttäuscht. Jetzt habe ich den Band in der Ruhezone eines  bekannten Buchkaufhauses entspannt auf den Knien gehabt und alles war halb so schlimm: Vor allem der Satzspiegel liest sich gut, die Erzählung ohnehin. Sie bleibt natürlich unendlich redundant. ‚Verschlingen und Vergessen‘. Soviel ‚Ruhestand‘ werde ich hoffentlich nie haben. Und kein Krankenlager sollte so lange andauern. Für die unten vorgeschlagene Alternative „Monkeys Pilgerfahrt“  kam ich damals mit zwei Tagen hin. Ob das inzwischen angebotene e-Book  die Lösung ist, möchte ich bezweifeln, und selbst das eB ist sündhaft teuer (um die siebzig). Transparentes Dünndruckpapier ist nicht wirklich ein Unglück. Und schließlich finden sich im Text auch die vermissten Anmerkungen wieder. Wunder der Wahrnehmung!

 

8.März 2017

Im Kinderprogramm KIKA tritt ein extrem dickleibiges und schwerfälliges Riesenschaf auf, in der Herde von „Shaun das Schaf“ (Aardman). Daran erinnert mich die hochgelobte erste vollständige deutsche Übersetzung von (dreimal Trommelwirbel!) „Die Reise in den Westen“, ein maßlos aufgeblasenes Reclamheft von über dreizehnhundert Seiten. Gleich zwei prestigeträchtige Lobeshymnen erschienen an einem Wochenende in FAZ und SZ zur Premiere. Aber über die inneren Werte vergaßen die Rezensenten die äußeren. Es handelt sich schließlich nicht um einen Staubsauger, sondern um ein BUCH. Das ist mir schon deshalb präsent, weil das Werk den Deutschen BUCHpreis erhalten soll. Das munkelten jedenfalls heute die Buchhändler. >>

Maske der Boa mit Flügelohren

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Die Masken der Boa im Westen des Ituri-Waldes waren für mich groteske schwarz-weiße Gesichter mit abstehenden Ringohren. Ihre Abbildung verlieh jedem Bildband afrikanischer Kunst eine heitere Note. Wie viele hatte ich eigentlich gesehen? Als Objekt in meiner Sammlung konnte ich sie mir bisher nicht vorstellen, so wenig wie irgendeine Faschingsmaske. So etwas würde ich nicht an die Wand hängen zwischen die ‚bedeutsamen’ Stücke. >>

Wieder ‚jung‘ in der ‚Galerie der Jugend‘ Hamburg 1947

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Am Ende folgen zwei Nachträge : Mitteilung von Thomas Sello vom August 2019 und ein Artikel in der FAZ 9.Mai 2020  (20.09.2020)

Zwei kleine Ausstellungsplakate (DIN A 3 und etwas größer) und ein Telegramm von 1947 legen eine Spur nach Hamburg zur ‚Galerie der Jugend’ von Gottfried und Ingeborg Sello. Wiegmann konnte dort ausstellen, und sein Name stand auf den Plakaten

2013 ist beim Ellert & Richter Verlag in Hamburg ein Buch mit Texten des späteren Kunstpublizisten Gottfried Sello erschienen: „Traum ohne Ende – Über die Kunst„. Aus dem schön bebilderten und persönlich gefärbten biografischen Vorwort von Thomas Sello (S. 8 bis 24) beziehe ich die folgenden Informationen und zwei Fotos, eines von Gottfried Sello mit Bernhard Minetti (1948) und eines aus dem Atelier des Malers Skodlerrak (1920-2001) (S. 8/9), der neben Wiegmann auf dem zweiten Plakat genannt wird. >>

Amerika! – John Becker, 520 Madison Avenue N.Y.C.

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Zwei Dokumente im Nachlass belegen konkret Wiegmanns Kontakt mit dem amerikanischen Kunstmarkt für das Jahr 1932, mit Perspektiven für 1933. In dem getippten „Lebenslauf“ steht unter „Ausstellungen meiner Bilder fanden statt“: „1931 und 32 in der Galerie John Becker, Madison Avenue N.Y. city, durch diese Galerie auch auf der Weltausstellung Chicago“.

Beginnen wir mit dem zweiten Dokument, einem Brief. Unter dem Datum des 12. November 1932 erhielt W. einen Brief und einen Scheck von John, dem Leiter der Galerie John Becker in New York.

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Fritz Wiegmann, die Benjamin’s und Fritz Fränkel

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Dies ist der Beitrag vom 25.Juni 2016, seither aktualisiert und über achthundertmal aufgesucht (August 2021)

Mieter im Elternhaus Walter Benjamins, Freund der Schwester Dora

 

Magnussen:Benjamin-WohnhausMomme Brodersen, eMail vom 15.4.2012:

Sehr geehrter Herr Graeve, meine Frage nach Fritz Wiegmann steht im Kontext eines geplanten Buches über eine Villa in der Berlin-Grunewalder Delbrückstr., über deren Geschichte und Bewohner. Erbaut wurde diese Villa an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert nach einem Entwurf des Burgenforschers und Architekten Bodo Ebhardt. Ihr erster Besitzer war der Bildhauer Harro Magnussen. Nach dessen Selbstmord erstand der Vater des Schriftstellers Walter Benjamin das Bauwerk, das Mitte der 1930er Jahre dann in einem gewissen Sinne „arisiert“ wurde und im zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer fiel. >>

Die Internationale Hygiene-Ausstellung in Dresden 1930/31

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Auch hier war Wiegmann wieder politisch und künstlerisch engagiert. In seinem Nachlass findet sich ein Dankschreiben der Leitung mit dem Hinweis auf die knappen Kassen der Institution, sowie eine Ehrenurkunde, von der Art, wie sie bei Sportfesten verteilt wird. >>

Songye – Belande -Luba: miniature de Nkishi

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Publié le 14 février 2017

Version originale : 10 février 2017

Quel genre de figure?

Songye Miniatur IMG_8314 Fétiche (Nkishi) : ouvertures dans le dos et le nombril

Esclave : ses mains liées ensemble – Felix (100 Peuples) mentionne le statut traditionnel des esclaves.

Belle femme : coiffure noble élaborée avec le front rasé, le cou droit et assez long avec trois rouleaux; La femme porte 11 minuscules clous de cuivre comme ornement: 3 du nez à l’arrière, 2 aux yeux, 6 à la droite et à la gauche des tempes; elle a des yeux haricots expressifs (élévations plus ongles) et un sourire désarmant comme un visage souriant. Elle regarde directement le spectateur avec les sourcils levés et marqués et les yeux perçants, son sourire transmet la sérénité. Elle est très enceinte avec un ventre attrayant, creux inférieur dos et belles fesses. L’attitude est impeccable. Le maître n’a rien fait de superflu.

Style, design, soin et condition – Une miniature parfaite de 21 cm

Proportions: classique et vitale: Vue frontale: tête et cou plus d’un tiers (8,5 cm), le tronc des clavicules au  clitoris (8,5 cm), genou,  pieds et  piédestal (4 cm). Et par derrière: les mains liées forment un centre abaissé : 8 cm en dessous et au dessus de 13 cm.

Design: Contours clairs et encisions fortes: cheveux, oreilles, sourcils, yeux, ailes de nez, bouche, clitoris, pieds

Polissage : Le visage apparaît plus poli que le corps, où les coupes fines sont encore visibles d’une manière agréable. Les coupes sont beaucoup plus petites que celles du cavalier Mbala.

Soin et entretien: Soin-patine sombre comme celle de mes plus anciens Ibedjis. Le front, le nez et la bouche, les seins hauts, les avant-bras, les mains attachées et les pieds montrent une abrasion brillante et reflètent la lumière, de sorte que la figurine semble toujours intéressante. Les petits défauts du bras et du bas du corps apparaissent comme des défauts du bois. Odeur fraîche très discrète.

Provenance

Qui aime douter si le fournisseur propose une provenance! Dans ce cas, c’était Zela en premier lieu, ou Luba-Katanga, Hemba, Luba-Shankadi , qui signifiait une origine à l’est de la Lualaba vers les lacs.

D’où est-ce que je connais la coiffure? De deux miniatures de médecine, de l’est du Congo à la Tanzanie. La forme en croissant de la bouche me rappelle les masques de singes des Hemba. Je cherche des arguments plus formels et les trouve dans Nooter / Roberts Memory (Luba) p.213 cat.90 : chef masculin de Kusu (bouche); p.181 cat. 75 Luba masque considérablement allongé (la bouche); p.158 fig. 149 Luba chef photo 1916 (sourcils), ainsi que dans Nooter Secrecy chat. 36 L’arc luba se dressait : cou, seins, lèvres, pieds vifs – mais l’impression générale ne souligne que les différences typiques entre les figures luba et lubaized d’un côté, et les fétiches Songye de l’autre.

Dès le premier moment j’étais convaincu d’une origine Songye-Belande-Milembwe !

Neyt: Songye p.380-81 Style I caractérisé par le sourire Makishi, dans une région à 100 km à l’ouest de la Lualaba et aujourd’hui à environ 200 km au nord-ouest de la proposition, Zela.

Les meilleurs exemples sont cat. 4 et 8 , les deux 58 cm de haut:

Neyt-Songye, Tf. 4 style I

Neyt-Songye, Tf. 4 style I

Neyt-Songye, Tf. 8 style I

Neyt-Songye, Tf. 8 style I

 

Arguments pour une origine des Songye-Belande dans la région de transition vers Luba!

  • Pas de fille Luba timide avec des yeux baissés et des mains-à-ses-seins, mais sûre d’elle.
  • Pas de tatouage du ventre, mais un petit tatouage cloué au visage qui pourrait tout aussi bien avoir la fonction de médicaments.
  • L’ouverture dans le crâne aurait pu loger une corne ou un bouchon sur certains médicaments
  • Le corps hautement enceinte avec le dos creux typique, l’agilité physique, le sourire effronté et l’ouverture
  • en particulier les pieds et le piédestal: la bande de séparation droite entre les pieds et leur adaptation active à la base hémisphérique
  • Je ne vois nulle part dans le livre cette solution technique pour les yeux, mais le même effet peut être atteint différemment, par exemple par des globes oculaires également bossu.
  • Neyt_Miniatures Zaire Songye Titel

    Neyt_Miniatures Zaire Songye Titel

    Neyt_Miniatures Zaire Songye 21 cm

    Neyt_Miniatures Zaire Songye 21 cm

Resolution par Palaver (or Brainstorming )

Maintenant W. entre la scène. Il est congolais aussi, et il confirme son collègue: la coiffure est purement Luba, et aussi le nez, les fesses, les jambes. Il nous montre même sur son smartphone ce genre de bouche – comme une demi-lune – comme Luba. Les pieds sont cependant absolument Songye. Après tout, il situe la figure sur la même frontière intertribale que moi. (Je suis un bon client!) Son compatriote se corrige légèrement: Autour de Kongolo sur le Luba Luba live, Hemba et Songye dans un mix coloré.

Songye Miniatur IMG_8313 Songye Miniatur IMG_8327

 

 Question: Les Songye avaient-ils traditionnellement des „esclaves“?

Oui, ils l’avaient. Alan P. Merriam (Un Monde Africain – Le Village Basongye de Lupupa Ngye , 1974) écrit à la p.234 à propos d‘ un deuxième type de mariage , mukashanda a bubika, qui signifie à peu près «femme esclave» (et cela à côté d’un troisième et quatrième type de mariage). La femme est acquise dans une transaction en espèces et a un statut intermédiaire fixe. Elle n’est pas une femme  mulangantu . Si sa famille est connue, vous n’auriez pas à respecter son père ou sa mère. Le prix de la mariée est payé à la fois et en espèces. Sa force de travail et ses enfants appartiennent à l’homme et à sa lignée. Si la relation reste sans enfant, elle peut être revendue. Le problème de ce statut pour la femme est: Elle n’a aucun soutien dans sa famille d’origine. – Cette forme de mariage existait aussi sous le Bakongo, au moins depuis le 19ème siècle ( MacGaffey). Était-elle répandue dans tout le Congo?

Selon les informateurs de Lupupa, ces femmes ne sont jamais des Songye, mais plutôt des Luba ou des Tetela. – Nous avons donc affaire à des étrangers. Cela ne correspond-il pas parfaitement à l’institution du fétiche? J’ai lu un peu dans Fritz KramerDer rote Fez“ sur le  „pepo“ sur la côte Est (page 99 et suivantes) et j’ai quelques idées:

Oui, la femme achetée de l’extérieur peut souffrir d’un manque de soutien; et ses enfants sont expropriés, mais elle reste aussi étrangère à son mari. Questions intéressantes: Pourquoi l’a-t-il épousé? Quel était son rôle social dans le village?

Le fétiche incarne aussi une sorte d’étrangeté similaire. Est-ce que les mains liées indiquent  plus le statut d’étrangeté que le manque de liberté? Le symbole des mains liées sous cet aspect peut-il être comparé à la bisexualité ou à la duplicité des autres figures de Makishi?

Chez les Milembwe et les Belande, on fabrique souvent des Makishi purement féminins. Est-ce que les mains liées indiqueraient la présence d’un esprit capturé dans le Nkishi si les mains n’étaient pas nécessaires pour accentuer l’énergie du nombril? Parfois, un masque représente déjà un esprit féminin spécial! Nous devrions vérifier à nouveau avec Dunja Hersak le statut de la sorcière parmi les Songye!

 

Commentaire sur l’esclavage – un tabou pour les gens autour de moi!

En Europe, toute forme d’esclavage est actuellement taboue , même si elle se produit considérablement dans notre sphère d’influence.

Merriam a parlé du cas du village de Songye. L’État providence doit intervenir par des mesures et des paiements de transfert. L’ise de la «famille nucléaire» dans la société moderne généralise l’isolement des individus. Dans des situations problématiques. Pendant ce temps, l’institution du mariage est affaiblie et dissoute dans l’arbitraire.

La variété des modèles pour les couples dans les sociétés africaines traditionnelles est vraiment moderne! Les gens ne semblent pas s’en passer.

(Mon auto-traduction pourrait être une amélioration du texte original.

27. février
Aujourd’hui, les comparaisons que j’ai trouvées éclairantes il y a quelques jours me semblent inappropriées.

L’occasion est typique de la perception d’un Européen de l’Ouest: un rapport circulant sur le net sur le mariage forcé au Congo. Le site Web du HCR – <em> http://www.refworld.org/docid/3f7d4e0a15.html; Le document RDC41768.F – diffuse un rapport reçu par la Commission de l’immigration et du statut de réfugié du Canada le 14 juillet 2003 d’un scientifique de l’Université de Kinshasa. Ce sera probablement toujours d’actualité. – Français original:

En RDC, il y a plus de 300 tribus [au sein desquelles] la plupart des femmes sont victimes de coutumes et de traditions négatives qui poussent à se suicider, à quitter le pays …

Parmi ces tribus nous avons les Yansi avec le système des mariages forcés «Kityul». Les Yansi sont matrilinéaires. Les filles et les femmes constituant les richesses pour le clan car elles sont elles qui sont «les» enfants et garantissent le clan. [C] ‚est grâce à filles qui génèrent des «filles» que la famille est riche pour continuer avec le système «Kityul» qui enrichit le clan avec les dots destinés au grand-père de la fille.

Les filles sont forcées de se marier avec [leurs] grands-pères, ses cousins ou neveux. La fille peut avoir 12 ans et le mari 70 ans, 80 ans. Les parents n’ont rien à dire devant la décision qui vient des ancêtres. La fille est mariée, c’est un don de clan. Par contre, pour nuire à la fille en cas de refus de mariage, le grand-père fiancé demande le remboursement de la dot fictive qu’il n’a pas payé [e], un montant exorbitant dont le nouveau fiancé peut même être incapable de calculer.

Pourquoi les filles acceptent cette violence? Pourquoi les parents sont dépassés? Ils ont peur de [mourir] à cause de la sorcellerie qui décime le clan jusqu’à la 5e génération.

La fille ou la femme veuve est aussi léguée comme héritage après la mort de son mari au frère, cousin ou grand-père du mari car il a reçu la dot. Avant de reprendre sa vie sexuelle après la mort de son mari, elle doit être couchée par un homme choisi par le clan du mari soi-disant pour se débarrasser des mauvais esprits de son mari défunt.

Conséquence: les femmes et les jeunes filles vulnérables et qui ont été étudiées ou qui ont été sensibilisées [s] par les ONG qui militent pour la paix préfèrent prendre la poudre d’escampette, fuir pour aller vivre ailleurs. Tribus au Congo: chez les Bakongo, les gens de Bandundu, chez les Baluba, etc.

Les femmes Baluba sont également victimes des mariages forcés avec des diamantaires, des polygames et qui ne respectent pas la femme comme personne. Un homme peut marier trois ou quatre filles sœurs de même père, même mère; pour l’homme, c’est son argent qui compte, les épouses habitent la même maison et se partagent tout en commun. Pour un homme qui refuse les ordres du clan ou une fille qui refuse, tous les deux sont ensorcelés, empoisonnés et méritent la sanction de la mort.

Jusque là, nous en tant que ONG, essayons de sensibiliser les femmes sur la violence dont elles sont victimes. Nous sensibilisons aussi les hommes […] sur la discrimination à l’égard de la femme, mais jusque là, le pays juge les victimes suivant la loi coutumière et nous proposons au Parlement [d’adopter] certaines lois pour lutter contre le phénomène Kityul »et le mariage précoce des filles car les filles sont majeures à l’âge de 14 ans. Nous avons adressé une note à un gouvernement pour que les dispositions concernant l’âge nubile de la fille soit revue [s] to 18 years and supprimer certaines dispositions coutumières qui avilissent l’image de la femme et violent ses droits et la pousse à s ‚ immigrer.

Une telle moralité destructrice des chefs a des effets désastreux sur le groupe, alimentant la discorde dans le groupe et entre les générations. MacGaffey et Ekholm Friedman décrivent cette maladie de la société congolaise, qui a émergé parmi les peuples côtiers esclavagistes au 19ème siècle et a survécu aux dirigeants coloniaux. Les chefs et les sorciers irresponsables se sont fait détester pour les avantages à courte vue des deux derniers sièclesLeur position qu’ils espèrent cimenter par la ruse et la violence. Despotes du village!  Alors Kinshasa éclatera et la terre plate saignera encore.

Songye Miniatur : ‚Nkishi’ und Sklavin

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 1O.2.17

  Songye Miniatur IMG_8314Beschreibung:

Fetisch (Nkishi): Öffnung im Hinterkopf und im Nabel

Sklavin: auf dem Rücken gebundene Hände – Felix (100 Peoples) erwähnt traditionellen Status des Sklaven. Etwas anderes kann das auch nicht sein.

Schöne Frau: kunstvolle adlige Frisur mit ausrasierter Stirn, gerader und recht langer Hals mit drei Wülsten; die Frau trägt 11 winzige Kupfernägel als Ziernarben: 3 von der Nasenwurzel zum Hinterkopf, 2 auf den Augen, 6 rechts und links an den Schläfen; sie hat ausdrucksvolle Bohnenaugen (Erhebungen plus Nägel) und ein entwaffnendes Lächeln wie ein Smiley. Die Figur blickt den Betrachter direkt an mit hochgezogenen und markierten Augenbrauen und präzisen Augen, das Lächeln vermittelt gelassene Heiterkeit. Sie ist nicht zuletzt hochschwanger mit attraktivem Bauch, Hohlkreuz und Po. Die Haltung ist tadellos. Der Meister tat nichts Überflüssiges: So auch keine Schmucknarben am Rumpf – Klar! Es ist doch eine Songye!

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Ist der Mangbetu-Jüngling nur schön? (Ex)

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Überblick

Mangbetu-Boy-IMG_8503Die Mangbetu sind berühmt, wegen ihres Stils in Architektur, Mobiliar, Waffen und Werkzeugen, den bekannten Harfen, dekorierten Rindenstoffen, Geschmeide, Körperschmuck bis hin zur Schädel(ver)formung und Verlängerung der Augenlider, Musik und Tanz auf repräsentativen Festen.

Bereits lange in waldreicher Gegend im Nordosten ansässig und ein blühendes Königreich, beeindruckten die Mangbetu den deutschen Forscher Georg Schweinfurth 1870, unter anderem mit der fünfzig Meter breiten Audienzhalle.

Wie sie sich mit den Arabern aus dem Sudan und Sansibarküste arrangierten, weiß ich noch nicht. Jedenfalls verloren sie ihre Macht an die aus dem Nordwesten aggressiv vorstoßenden Azande. Später wurden die Beziehungen so eng, dass sie ihre Künstler austauschten.

Die Figuren sind selten und aus hellem Holz gearbeitet. Der Stil ist geprägt vom Schönheitsideal der Aristokratie und dem Sinn für Dekor. Bereits ihre Behausungen waren mit geometrischen Motiven bemalt.

(nach: Kerchache/Paudrat/Stephan: Die Kunst des schwarzen Afrika, dt. Herder 1989, S.581) >>

Vilém Flusser auf einem Wasserbüffel entgegenziehen! Ein Gedankenspiel

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Flusser von China her betrachtet – Kultur der Module –  Totalitarismus – Meisterschaft – Schriftidolatrie ? – Exzentriker von Yangzhou 18.Jh. >>

‚Revolutionäre Tradition‘ westlicher Malerei – Notiz 1936

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5.3.17     Ergänzt durch eine Bemerkung von Ernst H. Gombrich (1993)

Wiegmann sprach in seiner Einführung in die Pekinger Ausstellung von einer “ Tür durch die es möglich ist von westlicher zu östlicher Kunst und vom Osten zum Westen zu springen„!  Auf den zwei Notizzetteln hier versuchte er vor allem, Chinesen die abendländische revolutionäre Tradition zu erklären. Die Faszination, die in diesen Jahrzehnten westliche Moderne in China ausübte, wäre ein triftiges Motiv gewesen, das zu tun.

Gehörten die zwei Blätter zur Vorbereitung seines Auftritts? Sind sie deshalb Fragment geblieben, weil sie ihre Aufgabe der Durcharbeitung erfüllt hatten? Die zweimal erwähnte Figur eines englischen Malers würde zum Publikum der Vernissage passen, auch zu den Lesern des PEIPING CHRONICLE. Die Beispiele ‚ Impressionismus‘ und ‚Expressionismus‘ passen in die Zeit. Und warum sonst hätte er die zwei losen Blätter sonst in seinen Nachlass aufnehmen sollen? Ich kenne bisher keine weiteren Dokumente, in denen er das Thema weiter ausgeführt hätte. >>

TROIS GRANDES STATUES DU MAYOMBE (BAS CONGO) – frz.

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  • LIEN au texte originale (allemand)

25 janvier 2017|dvg – version encore provisoire le 10 juillet 2022

Keller mit Schrein-IMG_2242Le groupe de figures Yombe a initié, il y a un an, le „Projet Congo“ sur ce page Web mais il n’est y pas arrivé ici jusqu’à ce jour.

Je commence par les descriptions de la femme et du chien pour faire regarder les deux de plus près. Je présente des lieux où on trouvent tels groupes de figures, et je vais finir avec quelques réflexions sur la figure mâle.

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GROSSE FIGUREN AUS MAYOMBE (BAS-CONGO)

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Keller mit Schrein-IMG_2242

Sechs  Jahre später gibt es eine Fortsetzung!  Zumindest „Pambi“ hat einen ‚Doppelgänger‘ bekommen (LINK). Für ihn habe ich glasklare Studien von Wyatt MacGaffey zu den „Minkisi“-Fetischen an der Küste und in Mayombe ins Deutsche übersetzt (z.B. LINK), im Kontext des „Minkisi“-Projekts    9. Juni 2023     

Originalbeitrag unverändert :

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Die Gruppe brachte vor einem Jahr mein „Kongo-Projekt“ ins Rollen. Sie hat es selber bis heute nicht auf die Seite geschafft. Zum Jahreswechsel nahm ich mir vor, damit zu beginnen. Ich beginne mit Einzelbeschreibungen von Frau und Hund zum genaueren Hinschauen, erzähle etwas über Aufstellungsorte solcher Figurengruppen, stelle ein paar Überlegungen zur männlichen Figur an. Beispiele aus der Fachliteratur für den Stilvergleich.  23.1.2017

 

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Reiter auf Leopard – von den Mbala, Nachbarn der Yaka

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Eine filigrane Doppelfigur, 32 cm hoch. Dunkle, eine an den Kanten rot glänzende Patina auf dichtem Holz. Erhaltungszustand: Gut. Sie war Teil eines Familienschatzes. Ich kann nicht sagen, aus welcher Zeit, weiß nur, dass zuletzt Mobutu (seit 1965) denen, die traditionell über den Boden verfügten, ihr Recht erneuert, modernisiert und damit verfestigt hat. Die bemerkenswerte Resistenz des Objekts gegen das deutsche Raumklima weist aber auf eine frühere Entstehung hin.

Besonderheit: Rechteckige, nicht ohne Spur geöffnete, wieder verschlossene Öffnung auf dem Bauch.

 

Da ich die digitalen Unterlagen verloren habe, will ich es kurz machen. Vielleicht gefällt Ihnen das sogar besser. >>

Rider on leopard – from the Mbala, neighbors of the Yaka

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Published: 17 february 2017                         Original version  22 january 2017

A delicate double figure of a land chief, 32 cm high. Dark patina shining red on the edges, dense wood. Condition: Good. It was part of a family treasure. I cannot say how old, as Mobutu since 1965 has modernized and solidified the rights of those who traditionally possessed the ground. A remarkable resistance to the German climate points to an earlier date of making. >>

Bewertungen von Mbuya-Masken (Pende) – de Sousberghe oder Z.S.Strother

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Den ersten Anstoß für den Beitrag gab im Januar 2017 eine angebliche Mbuya-Tanzmaske , die mich aber bald nicht mehr überzeugte. für meine Recherche befragte ich vor allem zwei Bücher, die im Abstand von fünfzig Jahren erschienen sind: L. de Sousberghe ART PENDE (1958) und Zoé S.Strother PENDE (5 continents, Mailand 2008).      7.6.2022

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BOCCIO CRI-CRI ÀÀLÉ FETISH NKIS(H)I

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Suzanne Preston Blier und David T. Doris  zu einem beziehungsreichen Thema – Kurze Buchvorstellungen –

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EX Neue und große Yanda-Figur der Azande

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yanda-gross-frontal_img_7733yanda-gross-profil_img_7743_2Die neue Yanda ist groß und kräftig und hat einen ’naturalistischen‘ Gesichtstyp, aber wirkt sehr stark, in ihrer leicht nach vorn gekippten Haltung, durch den auftragenden und umwickelten Nabel, durch kubische kräftige Beine und  zwei von den Ohren hängenden zierlichen Eisenketten mit 8 Gliedern.

Im Februar 2018 eingetauscht gegen eine etwa gleich große, aber formal ungleich radikalere Yanda-Figur.

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Zwei Gesichtsmasken der Mitoko (Metoko)

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  Erste Annäherung, nicht mehr

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Die erste Gesichtsmaske (August 2016)  –  eine Meerkatze?

 

Ein Kasten mit Griff, den sich der Tänzer vor das Gesicht hielt. Aus einem Stück. Höhe: 37 cm (Korpus 29), Breite 35 Br.(Ohren je 3cm) Tiefe bis 17 cm

Routinierte handwerkliche Arbeit: Innen ist der Kasten gleichmäßig als Wanne mit sicheren Axt-Hieben (an den Spuren erkennbar) ausgehöhlt , gleichstarke dünne Wände, leichte Verdickung oben und unten, saubere Übergänge bis an einer kleinen Stelle rechts, wo vielleicht die Nähe zur Schläfe eine Korrektur nicht empfohlen hat. >>

Maske Ituri-Stil Lese/Bira „Leopard“ EX

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Die Wucht diese älteren Maske aus dem Bereich Lese (Stil IX) wirkt sofort, ist aber nicht leichtlese-fenster-img_7887_2 zu  erfassen, weil die gebogene Holzscheibe klein (23.5 cm hoch) und durch den Gebrauch verblasst ist. Sie schreit nicht theatralisch oder doch so leise, dass man es überhören, übersehen kann.

Es würde sich lohnen, sie zu zeichnen. Ich habe versucht, sie halbwegs adäquat zu fotografieren. Das ist nicht einfach, sie ist kein Brett, ihr Bau erinnert an aerodynamische Entwürfe. Wenn sie auf dem Plexiglasständer schräg auf dem Tisch steht, ist sie eindrücklich, auch von der Rückseite, die kleine energiegeladene gebogene Holzscheibe in genau ’stimmiger‘ Größe mit den verdickten Partien im Stirn- und Nasenbereich, so wie man sie auch in der Hand hält. Ein Leichtgewicht (195 g) und dreidimensional.

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Die Indianer dürfen kommen, aber nichts anfassen (Kogi)

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Vor einem Jahr (7.12.2015) machte eine Dokumentation auf 3-SAT die Anstrengungen Berliner Ethnolog(inn)en öffentlich, das Kulturerbe ausgewählter südamerikanischer Indios „ab 2019“ in jeder Hinsicht korrekt für das großartige neue Humboldtforum aufzubereiten. Das Filmteam durfte die Forscher(innen) zu den heiligen Strohhütten der Kogi am Strand von Kolumbien begleiten und ebenso am Gegenbesuch in Berlin teilhaben. Ich fand das Ergebnis so zeittypisch, dass ich gleich diese gallige Notiz verfasste. Inzwischen fand ich auch den Link wieder, und er funktioniert immer noch. Bilden Sie sich selbst ein Urteil.
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Kongo – Yombe : Ein kleines äußerst lebendiges Szepter

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Ein kleines, äußerst lebendiges Szepter von 30 cm Länge, ein Herrschaftszeichen aus leichtem Holz, bequem zu tragen

Von einem Schmelz wie oft bei Ewe-Ibedji, bloß anderem, ebenso hellem, aber langfaserigem Holz, welches gegen die Faserrichtung das pflegende Öl aufgesaugt hat. Dessen dünne Schicht verliert sich mit belebenden Effekten: Flecken.

Im Vergleich beispielsweise mit einer entsprechenden Doppelfigur der Mbala bei Bwoom ist das bildnerische Thema souverän gelöst. Ich denke schon an moderne Skulpturen der 20er oder 30er Jahre, an die entspannten Tierplastiken von Mataré, sogar an Käthe Kollwitz‘ Zeichnungen von Müttern und Kindern mit runden Köpfen und wunderbar vereinfacht, ( The Mothers, 1919 , 43,5 x 59,1 cm), Gallery St.Etienne). >>

Kongo – Das schon empörend simple Kruzifix

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L 29,5 cm, Br. 14,5 cm; Holmen längs: 5 cm, breit: 4 cm; Dicke 3,5 cm.

neben altrussischem Bronzekreuz

neben einem altrussischen Bronzekreuz

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Haltung und Techniken traditioneller Tuschmalerei – Notiz

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von Wiegmann handschriftlich auf zwei Blättern festgehalten. Beim Abtippen wird der Eindruck unabweisbar, dass Wiegmann einen traditionellen Text, der ihm wohl in englischer Übersetzung vorlag, übernommen hat. Indizien dafür für markiere ich in der Transkription unten mit einem *. Leider hat er nur eine Rohübersetzung verfertigt in ungewohnt holprigen Stil.

Zum Text scheinen mir drei Reproduktionen zu passen, zwei als Fotos, eine als Fotokopie. Wiegmann hat zu einem traditionellen Rollbild (Schwarzweißfoto) Nachzeichnungen gemacht, an denen die ästhetische Norm sich entdecken und veranschaulichen lässt. Hoffentlich können Sie etwas damit anfangen.

 

Haltung, Abläufe und Techniken

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Alter Lehrer, alter Schüler

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Der Adressat des Briefs, Floryan Zgainski,  überlebte Wiegmann um siebenundzwanzig Jahre. Er hob das Blatt sorgsam auf. Ob er die Ratschläge seines Freundes und Lehrers beherzigt hat?  Als langjähriger Spezialist für die Farbreproduktionen des DuMont Kunstbuchverlags Köln hatte er ein gutes Auge. Er malte gern Landschaften bei seinen Aufenthalten  in Oberitalien. >>