Archiv der Kategorie: AFRIKA ÄSTHETIK

“Hommage aux anciens Créateurs” – Chéri Samba gibt Rätsel auf

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LINK zum ersten Teil

Ch.Samba Hommage…. , Haus der Kulturen der Welt, Berlin 1994 (Katalogangabe !), no.130 195×130, zur Vergrößerung bitte anklicken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Popular paintings from the Congo on their way to the bin!

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deutsch : June 19, 2020 | dvg (LINK)

PRESENTATION OF MATERIAL AND SIDE VIEW ON JOHANNES FABIAN “REMEMBERING THE PRESENT –  PAINTING AND POPULAR HISTORY IN ZAIRE ”(1996)

When five tattered and dirty canvases appeared at the flea market last year, it was clearly their last stop. The trader didn‘t give up his inflated price; he preferred to use the scraps a few more times for decoration. Now the flea market is dead and the trader is being stuck in Africa. Will that be their end? >>

Populäre Malereien vom Kongo auf dem Weg in die Tonne!

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MATERIALSAMMLUNG MIT SEITENBLICK AUF JOHANNES FABIAN “…. PAINTING AND POPULAR HISTORY IN ZAIRE”(1996)

ERSTE SZENE, gemalt von “Kiki”:

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Marie-Alain Couturier (*1897) and the destroyed fetishes (1951)

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May 25, 2016 |GERMAN (LINK) dvg

Brother Couturier regrets the role of the Catholic mission in the destruction of pre-colonial culture, but has more to say. >>

Kongolesen in der globalen Kunstwelt – Sandrine Colard („Fiktion Kongo“)

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Wenn Sie für das abschließende Interview nicht mehr Zeit und Lust haben, so weit hinten ab Seite 307 im Katalog “Fiktion Kongo” ( Rietberg Museum Zürich 2019), ändert sich das, wenn Sie erst das auf einen Espresso gekürzte Protokoll gelesen haben! (Kursiv bedeutet wörtliches Zitat) >>

Bei BERGGRUEN : „Afrikanische Werke“ in U-Haft

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PROVENIENZFORSCHUNG ALS GEWINN
Zuerst bin ich regelrecht animiert: der attraktive und unbezahlbare ‚Picasso’ im Eingangsbereich besitzt eine Rückseite voller Aufkleber.

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M.-A. Couturier’s Auffassung von Weltkunst und wir

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Upload: 20.10.2018   Revision: 17.5.2020

Couturiers Auffassung von Weltkunst sollte uns heute selbstverständlich sein. Sie verzichtet auf Wahrnehmungsbarrieren zwischen den Kulturen, Funktionen, Stilen und unterschiedlichem gesellschaftlichem Status, doch sie bleibt ein Randphänomen!

Die künstlerische Tätigkeit steht im Zentrum und wird anerkannt – unabhängig vom Grad der Bekanntheit oder relativen Anonymität des Künstlers, von seiner Bildung, sozialen Klasse, Kulturzugehörigkeit und praktiziertem Stil. >>

Picasso & Le Trocadero & 1907 & Les Demoiselles & Primitivismus & W. Rubin

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Jean-Louis Paudrat schildert in seiner Rezeptionsgeschichte ‚Aus Afrika’ (in: Primitivismus in der Kunst des 20.Jahrhunderts, William Rubin (Hrsg.), Prestel 1984, S.151f.) eine starke Anekdote über die Themen Wahrnehmung und Begreifen afrikanischer Kunst. Dazu veröffentlichte ich im April 2016 bereits einen Beitrag: „Picasso entdeckt Afrika im Trocadero 1907“ (Link).

Von derselben Erfahrung richtet sich der Blick heute auf Picassos ehrgeizigem Ringen um ein Programmbild: „Les Demoiselles d’Arles“ (Die Fräuleins von Arles). Ich zitiere noch einmal Paudrat, wende mich dann zur Darstellung von William Rubin in derselben Publikation . >>

“Unvergleichlich” – erzwungene Nachbarschaft im Bode-Museum

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Zitat aus dem Flyer (Signalfarbe original):

Fahne-IMG_4434Achtzig Hauptwerke afrikanischer Skulptur aus dem verblichenen Ethnologischen Museum sind zu Gast im Bode-Museum. Kunst aus West- und Zentralafrika trifft auf Meisterwerke aus Italien und Mitteleuropa. Im direkten Dialog geht es um die großen Themen der Menschheit: Macht und Tod, Schönheit und Identität, Gerechtigkeit und Erinnerung. AMEN

In beiden Hauptetagen des Bode-Museums werden punktuell Skulpturen beider Kontinente gegenübergestellt. (…) Die experimentellen Gegenüberstellungen thematisieren mögliche Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen, beispielsweise historische Zeitgenossenschaft, inhaltliche und technische Gemeinsamkeiten oder künstlerische Strategien.(….) >>

Ich entdecke Giacomettis ‚Stehende’ in afrikanischer Stimmung. Und Matisse!

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Frau für Venedig IV, 1956, NGMB95/2000, Museum Berggruen, Berlin am 24.10.2017 :

Giacometti-Berggruen.IMG_3785

Entdecke den großen Fuß zuerst, so sehr ein Sockel wie eine Fußfessel

Disproportionalität

Dramatische Verlängerung

Schlangenartig in ihrer Aufrichtung

Schaufelhände markieren die Mitte und rahmen das Geschlecht ein

Die Betonung des Materials durch Oberflächendramatik, vielleicht ein Mittel zur Niederhaltung des europäischen ‚Naturalismus’, dem nicht so leicht zu entkommen ist.

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Die falschen Dinge aus Afrika

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21.5.2017 (redigiert 12.10. 2018) – Danke für 78 Clicks.

Ich will heute meine Sammlung gegen bestimmte Ansichten verteidigen. Mir geht es um Figuren und Masken, die eine Eigenschaft haben, eine Pointe, ästhetischen Witz haben, der auch einem Fremden noch zugänglich ist, wenn er sich nur darauf einlässt.

Und das falsche Gerede darf nicht völlig die Oberhand gewinnen. >>

BOCCIO CRI-CRI ÀÀLÉ FETISH NKIS(H)I

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Suzanne Preston Blier und David T. Doris  zu einem beziehungsreichen Thema – Kurze Buchvorstellungen –

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‘Sapeurs’ und ‘Designermode’ im Kongo als Problem der Theorie

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Kajsa Ekholm-Friedman Darstellung der Transformationen der Gesellschaften am Kongo, sowohl durch den Atlantikhandel wie durch die Kolonisierung. Deshalb interessieren mich ihre grundsätzlichen Überlegungen zu ‘Einfluss’ und ‘Aneignung’  im Sammelband Worlds-Apart-Modernity-Through-the-Prism-of-the-Local, den Daniel Miller 1995 herausgegeben hat.
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Wyatt MacGaffey und die ‘Fetische’ im Exil

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 ‘Kunst’ und ‘Fetisch’ Alles eins? – Bedeutung und Ästhetik in der Kongo-Kunst. >>

PICASSO ENTDECKT AFRIKA ‘BRUT’ IM TROCADÉRO 1907

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Jean-Louis Paudrat schildert in seiner Rezeptionsgeschichte ‚Aus Afrika’ (in: Primitivismus in der Kunst des 20.Jahrhunderts, William Rubin (Hrsg.), Prestel 1984, S.151f.) eine starke Anekdote mit den Themen Wahrnehmung und Begreifen afrikanischer Kunst: >>

Mit Frank Willett über den Gemeinplatz ‘Qualitätsverlust’ nachdenken

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Es ist ein Gemeinplatz, dass jüngere handwerkliche Produkte aus Afrika – vor allem für Schmuck, Fest und Kult – mit früher entstandenen qualitativ nicht mithalten können, dass sie an handwerklicher Qualität wie an ästhetischer Kraft verloren haben. Für die Lega im Osten des Kongo habe ich das bei Daniel Biebuyk gelesen. >>

Kriterien – Über eine Maske der Chokwe (EX)

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Seit Monaten schleiche ich um die Maske herum, und um deren Fotos, und lege sie dann zurück.

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Fotografie interpretiert Skulptur (Afrika)

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closeup

 

Die ästhetischen Lektionen in diesem Buch werden ergänzt durch die Wiederentdeckung des lettischen Künstlers Vladimir Markov (1877-1914) aus der Zeit der Russischen Avantgarde, Vorläufer dieser Fotografie.

Thompson, Jerry L. und Susan Vogel : Close-up. Lessons in the art of seeing African sculpture from an American collection and the Horstmann collection Catalogue by Anne D’Alleva. New York: Center for African Art, 1990. 194 S. Mit zahlr. auch farb. Abb. Broschiert. ISBN  0945802080   ROT warnt vor Ungereimtheiten bei den Seitenangaben. Jan.2019
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„Afrikanische Kunst“ von Frank Willett – Lesenotizen und Beobachtungen

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Am Ende der Lektüre bleibt keine griffige Formel zurück, aber dafür lehrreiche Korrekturbewegungen und viele Einzelhinweise aus Literatur oder eigenen Erfahrung, und der Eindruck eines sehr weiten Horizont. Es war ja auch ein fast unmögliches Projekt, es sei denn das einer praktischen Anleitung: Überblick, Geschichte, Betrachtung, Verstehen. Willett schreibt einen gelassenen entspannten Stil, ereifert sich an keiner Stelle, der richtige Begleiter, um in einer Sammlung neue Entdeckungen zu machen. Ansätze dazu finde ich immer wieder in den folgenden Notizen. >>