„Afrikanische Kunst“ von Frank Willett – Lesenotizen und Beobachtungen

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Am Ende der Lektüre bleibt keine griffige Formel zurück, aber dafür lehrreiche Korrekturbewegungen und viele Einzelhinweise aus Literatur oder eigenen Erfahrung, und der Eindruck eines sehr weiten Horizont. Es war ja auch ein fast unmögliches Projekt, es sei denn das einer praktischen Anleitung: Überblick, Geschichte, Betrachtung, Verstehen. Willett schreibt einen gelassenen entspannten Stil, ereifert sich an keiner Stelle, der richtige Begleiter, um in einer Sammlung neue Entdeckungen zu machen. Ansätze dazu finde ich immer wieder in den folgenden Notizen.

Als ein ‚sensibler’ europäischer Sammler fühle ich mich bestätigt. Und Willett schreibt: Nicht alle ‚Meisterwerke’ sind welche, was ich unterschreiben würde. Auch manche der abgebildeten ‚Meisterwerke’ würde ich so beurteilen. Wie hätte ich gesammelt, wenn ich die erste Auflage vor vierzig Jahren gelesen hätte: Ein paar Stücke nicht weggegeben, mutiger investiert, aber meinen ‚Tiefengeschmack’ hätte das nicht berührt.

 Gerade im Umgang mit zeitgenössischen Schnitzern zeigt sich der Dissens zu Willett. Wo er glücklich über die Chance ist, all seine – und im Grunde auch meine – wissenschaftlichen Fragen von ihnen beantwortet zu bekommen, zu denen die Objekte nichts preisgeben, so mäkle ich doch über die ‚Nacktheit’ der Produkte und die Toleranz des Forschers.

Letzten Endes müssen die Objekte meiner obskuren Begierde ‚alt’ sein, vorher sind sie kaum sammelwürdig. Bei handwerklich guten Objekten ‚frommen’ oder ‚höfischen’ Charaktersn ohne Spuren der Zeit ertappe ich mich bei derselben Abwehr wie gegenüber zeitgenössischer europäischer Kunst. Ich frage: was geht mich das an? Mein Thema ist wohl ‚die Zeit’, genauer die abgelaufene Zeit, sofern es nicht die Zukunft ist. (August 2013 – Juni 20818)

 

 

Lesenotizen und Beobachtungen mit beschränkter Haftung

Und mit Seitenangaben der deutschen Paperback-Ausgabe von 1993 (im Netz nicht teuer, genügend große Auflagen). Im Folgenden sind kursiv gedruckte Wörter wörtliche Zitate  der Übersetzung von Henning Thies

21.6.2018 (Manuskript noch nicht wieder überprüft, vielleicht demnächst!)

 

Die Kapitel 1 bis 3

9      Stücke, die,wenn oft auch unbewusst, die neuen Werte reflektieren

18   Die Gruppe der Bildhauer in einer Gegend wiederholte ständig dieselben Themen und führte neue nur ganz allmählich ein. So entwickelte sich ein kollektives Können (Carroll)

20    Viele Völker ohne eine figürliche Tradition schnitzen und dekorieren ihre Gebrauchsgegenstände oft besonders schön. (Schemel Körbe)

21   Aus den Waldgebieten ausgewandert: Zulu; Makonde gehören künstlerisch-stilistisch in den Baluba-Kontext

27    Hinter der afrikanischen Skulptur steht eine jahrtausendealte Geschichte (enttäuscht mich das wie alle anderen Zeichen von ‚Normalität’?

32    (Immer wieder begegnen mir hier Figuren der Bini und erinnern mich an den, von Bekannten nachträglich kritisierten Verkauf einer verkrusteten Maske. Überhaupt tritt bei Willett manchmal der Ethnologe hervor, dem das unscheinbarste Artefakt noch etwas bedeutet. Die Figur hätte ich – anders als die Maske – allerdings gern behalten.)

(Parallelen zu F.Kramer: )

35  … vorausgesetzt, die Form weckt genügend Assoziationen, um die Bedeutung zu übermitteln. Vgl. 164ff. Funktion(en)afrikanischer Skulpturen, 208ff. Ästhetik

212     Dan-Schnitzer abwertend über die Gestaltung eines Löffelgriffs: „das ist ein Foto“ , 213 moderate Ähnlichkeit; sie sollen nur so aussehen, als könnten sie individuelle Porträts sein, 69 Himmelheber (wie F.Kramer) berichtet von der Angst vor dem Vorwurf der Hexerei (Guro-Schnitzer). Willett bemerkt einen Unterschied in der Darstellung von Tier und Mensch bereits bei den Nok

211 ff.  Bei den Dan, Yoruba, Tiv entsprechen empirisch ermittelte Schönheitskriterien, u.a. ‚tutu’ –Coolness, Gelassenheit, Gefasstheit denen des menschlichen Lebens.

215    Einige Kriterien, die Thompson in allgemeinen Erörterungen – nicht in gezielten Befragungen – erschließen konnte, kamen bisweilen auch schon in den Äußerungen sensibler westlicher Betrachter vor.   (Ich sollte einen schönen kleinen Ibedji-Katalog machen! Vgl. 144 (Abb.133))

48    im Kapitel „Geschichte“ Abb.28 Steinerner Nagelfetisch

50    Auf den Felsmalereien tragen die Köpfe zunächst keine Gesichtszüge

68    Nok-Gesichter (vor 2000 Jahren) zeigen Grundformen von Holzplastiken, etwa Mund oder Bart als Block (vgl. 227-28 Arbeitsgänge des Dan-Schnitzers), aber wiederum stilistische Übereinstimmungen mit neueren Terracottafiguren der Tif, Dakakari und Ham! 72

70   konische Kopfform gleichzeitig mit gemäßigt naturalistischen Köpfen in Ife

75  hervorquellende Augen, schmale abstehende Lippen und stilisierte Ohren bereits am Kopf aus der Stadt Ife um das 12.Jahrhundert;

76  Ife-Tonfigur aus dem 19.Jh. zeigt schon den voll ausgeprägten Yoruba-Stil (und den runden Fuss! )

80, 96  Nomoli-Figur aus Speckstein – Figuren aus Benin_Königreich ähneln stilistisch stark, obwohl Mende und Kissi! – Kontakt über portugiesische Seefahrer?

81   (damalige Beschreibung), 84 Ifa-Brett aus dem 17.Jh und 83 (Abb.56) mit Eshu, dem Prinzip der Ungewissheit im Yoruba-Pantheon

85   (Abb.63 ) Gesicht auf Elfenbeinring aus Ife, wie mein Ifa-Stab, der auch konische Kopfform aufweist.

87   mit europäischer Ölfarbe bemalte Gelede-Maske, vor 1870 erbeutet.

88   präzise Herkunftsnachweise sind selten

89    Ijo-Skulpturen: angesetzte Arme durch Kontakt mit Schiffszimmerleuten 19.Jh. (Wer berichtete über westafrikanische Seeleute, die zum Schiff hinausruderten und auf demselben Wege zurückkehrten?)

90 (Abb.68)   Zwillingsfigur 1877. John Picton: „dass der Wahrsager von den Eltern konsultiert wird, weil eine Zwillingsgeburt als ungewöhnliches Ereignis gilt. Er kann den Eltern raten …. kann aber auch bis zum Tod eines der beiden Zwillinge zurückgestellt werden.“

92  geometrische Ibo-Türblätter (aber motivisch streng ist auch meins mit dem Mudfish(?))

94 herzförmiges Gesicht bei Afikpo-Ibo (wie auf meinem ‚gefälschtem’ zweiten) vgl.219: verbreitet vom nördlichen Rand des Kongo-Beckens bis nach Nigeria (Biespiele Ibo und Kwele) 95 ‚jungfräulicher Geist’ ahmt weibliche Aktivitäten nach

96 (mein Ikenga ähnelt eher dem) Igala-Ikenga 75; Abb.74 : Besitzer versichert sich der fortdauernden Kraft seiner rechten Hand, seiner physischen Kraft.

96   Bereits 1698 Bericht über die Masken frisch Beschnittener vom Gambia-Fluss, unter denen sie eine Woche lang ungestraft ‚Verbrechen’ begehen dürfen. (Vgl. Poro Senufo ?)

99-103  Königreich Benin: Köpfe oder Bronzeköpfe? Zwerge. Palastschmuck.

103 Abb.87 : Fuß des Dachfirstvogels (vgl. Senufo Porniapong)

104  (Alte Artefakte machen den Plunder moderner afrikanischer Könige interessant.)

105 Old Oyo: 1826 die Menschen lieben es, ihre Türen mit ornamenten zu schmücken

106 König von Kuba führt vor 1800 das Wari-Spiel ein, gegen die Spielsucht

109ff   Ägyptischer Einfluss? Aufprägung eines starken ägyptischen Einflusses auf eine in den Grundzügen Form, Vorliebe für frontale Posen, Mangel an individuellen Gesichtszgen und Fehlen klarer Anzeichen für das Alter des Abgebildeten. Sie fungieren als Behältnis für übernatürliche Kräfte, sind der konkrete Sitz für das geistige Wesen des dargestellten Menschen 110

112f. Ashanti-Puppen werden auf Terrakotta-Köpfe aus dem 16. u.17. Jh. bezogen

 

 

4. Kapitel    115ff.  :   afrikanische Architektur (mit Betonung auf die Lehmarchitektur!!)

116  Wohnskulpturen etwa der Ham (bei Nok) und anderswo Getreidespeicher als separate Bauten gewürdigt

120 Schmuck der Nupe

120 Dogon Hausnischen mit Masken (Walu – Abb111, S.125) verglichen

ab 120 Moscheebauten mit integrierten Holzgerüsten, 127 Afrikanisiserung, indem das Innere gar nicht mehr gottesdienstlich genutzt wird (Abb.114)

ab 127 Yoruba mit impluvium   134 Zimbabwes dekorative Steinmauern nach dem 3.Jh.

 

5. Kapitel  139ff.  :   Betrachtung afrikanischer Skulpturen

142,Abb.131 Afo Mutter und Kind: Baby mit ausgebildeten Brüsten

143 Colon – etwa keine Karikaturen?

143 trotz Frontalausrichtung Mühe um Profil: Oyo-Ibedji Brüste-Gesäß Abb.133

diverse Analyse-Kriterien:

-Vertikale, horizontale oder diagonale Akzente

– relativer Realismus oder Abstraktion

– runde, eckige oder kubische Elemente

– Spannung, Rhythmus und Bewegung

144 Westliche Künstler des 20.Jh. hielten das alles für freie schöpferische Interpretationen der Natur, sahen das als Vorbild. Nichts spricht dagegen, afrikanische Skulpturen mit westlichen Augen zu betrachten, z.B. Fred Uhlman (Zitat), aber 146 das führt nicht zur Begegnung mit dem afrikanischen Künstler.

145 Reiterfiguren der Senufo – mit Weissagung verbunden

147 Baule-Figuren mit als erste von Europäern gesammelt

148 Abb.137 links: von den Chamba benutzt, von den Mumuye geschaffen – stilistisch bemerkenswert, wie die Arme oder sogar der Unterleib Freiräume schaffen

152 heikelster Bereich Beurteilung der Stimmung oder des Ausdrucks einer Skulptur.

Westliche Autoren neigen stark dazu, einen Ausdruck von Angst und Schrecken zu sehen wo vielleicht Belustigung erzeugt werde.

Wer sich nur mit Meisterwerken beschäftigt, kann keine angemessene Kunstgeschcihte schreiben … schon die ganze Bandbreite der künstlerischen Produktion untersuchen …

herausragende Individuen … waren in der Lage, kreative Probleme effizienter zu lösen als ihre Zeitgenossen

Diese Probleme zu erkennen versuchen! Vergleichsstücke nicht nur ikonografisch betrachten!

153 Es sind immer zwei Kräfte am Werk: die Umsetzung eines etablierten Kunststils, der für den entsprechenden Gegenstand als angemessen galt, und die individuelle Vision des Holzbildhauers. Vgl. 194 Der beherrsche u.U. ganz kontrastierende Stile, Beispiel Dogon Abb. 111, 187, 190 (dort in einer Figur).

153  Bayaka-Nasen, sind sie auch für die Yaka komisch?

Zu Abb. 145: Tänzer (Beschnittene) und Schnitzer erhalten Preise für ihre Originalität

156 höchste Qualität aus den härtesten Hölzern, sehr hartes Holz muss frisch bearbeitet werden

Achtung: Generalisierungen aufgrund einer Vertrautheit mit einer bestimmten Ethnie.

157 betont große Bandbreite afrikanischer Kunst

160 magische Substanzen bei den Teke enthalten Dinge wie Haare vom Kopf eines verehrten Ältesten oder Kreide, das Symbol der Knochen der Ahnen.

 

6 . Kapitel  :    Das Verstehen afrikanischer Skulpturen

161    Detaillierte Feldstudien können Verallgemeinerungen widerlegen. Die Feststellung, dass die Farbe oft ohne Beachtung der skulpturalen Form aufgetragen wurde, kann bei den Kalabari im Nigerdelta etwa damit zusammenhängen, dass durch die Bemalung der Geist überhaupt erst in die Maske gebracht wird.

Proportionen des Körpers

Einteilung des Blockes in getrennte Teile steht am Anfang (Hinweis auf Hottot, 1956, S.274 Lit.)

162 Fang bieri : Die Körperproportionen eines Kindes, vereint mit Zeichen körperlicher Reife, symbolisieren die Kontinuität des Lebenszyklus, denn das Neugeborene kommt von den Ahnen. Zudem darin, dass der Ahnenkult vorrangig mit Fruchtbarkeit und Vermehrung zu tun hat. Abb.154 Babykopf der Nok mit Schnurrbart und Bart

Funktion der Kunst:

164 auch einfach nur schöne Gegenstände bei den Fon, als Schmuck- und Prestigeobjekte im Hause aufgestellt  Abb.157 : oder zum Verschenken. Bronze gilt als wertvolles Material. Neuerdings Orientierung am Tourismus.

166-68 Bawoyo-Topfdeckel passend zum konkreten Problem der Ehefrau mit dem Gatten, auch vor Gästen zwecks Vermittlung nicht verheimlicht.

168 Yoruba beschnitzte Schale mit Deckel, um Gästen Kolanüsse anzubieten (mein Topf mit Welthuhn auch, statt Wahrsager??)

Konflikt zwischen den beiden Mächten, die dann im Hause (Skulptur) sind, zu vermeiden

169 Bembe-Figur ‚Medizin’ im Rumpf verborgen zwischen den Beinen

Teke- Figuren vom Priester entweiht durch Entfernung der Ladung, versieht sie später für einen anderen Klienten mit frischer Medizin

170/172 Zwillingsfiguren der Yoruba tragen Kleider oder Verhüllungen, sodass sie teilweise bedeckt sind

171 Abb.162 Ogboni-Figur ( vgl. Pendants) Eintracht zwischen dem Geist der Erde (w) und des Himmels (m) sichern

170,172 Teke-Fetisch entkleidet, Bericht Hottot , den Frevlern zu deren Glück selbst große spirituelle Kräfte zugeschrieben

172 Frauen, die mit großem Vergnügen das Museum in Jos besuchen, wo die (ihnen verbotenen) Masken ausgestellt sind

173 Murray zur Wirkung: dass Masken bei einem Tanz in Bewegung gesehen werden sollten auch Achebe in Arrow of God oder die Erfahrung von Starkweather

174 Eindruck der Bedeutungsschwere in Museen kann in die Irre führen

176 Wertschätzung: die Kalabari betrachten ihre Skulpturen eher mit Apathie; die Hässlichkeit eines Mannes wird mit einer missratenen Skulptur verglichen, 180 besitzen keine Masken, die Schönheit darstellen

180-188 verwirrende Verhältnisse bei den Dan-Masken

186f. Azande: Jedes plastische Medium kann seinen eigenen Stil haben (Holz – Ton)

STIL – was von den Abb.in Büchern ist eigentlich repräsentativ?

190 Abb.184 Bauchnabel bildet das physische Bindeglied zu den Ahnen

Argumentiert gegen William Fagg: jeder Stamm sei aus künstlerischer Sicht eine Welt für sich, er benutzt die Kunst neben zahlreichen anderen Mitteln dazu, seine innere Solidarität und Autarkie zum Ausdruck zu bringen – eben als eine falsche Generalisierung!

Bakota : unterschiedliche Stile in unterschiedlichen Kontexten (Übernahmen)

191 Bakuba haben viele Masken von ihren Nachbarn übernommen.

192 Olbrecht verweist darauf, dass die Einzugsgebiete der Gesellschaften und Geheimbünde im Kongobecken weit über die Bereiche regionaler Stile hinausreichend, sodass der Stil der Masken meistens vom Stil der Statuen erheblích abweicht.

193 das Gegenteil ist mit den Poro-Gesellschaften in Westafrika der Fall: sie zeigen große Vielfalt

194, 197, 200 – Abb.194, 203 – Abb. 199: Verwendung außerhalb des ursprünglichen Kultes kommt auch vor. Masken von Ibibio-Schnitzern in Ikot-Ekpene werden 250km entfern auf der anderen Seite des Niger verwendet (1959) Abb.191: die kenne ich, eine ähnliche habe ich (Ofenbronze).

200 Ein Horn ist nicht immer ein Fruchtbarkeitssymbol, sondern auch Belegstück des wertvollsten Opfers, eines Horntiers oder natürlicher Behälter zur Aufnahme magischer Substanzen. 205 die Haartracht berühmter Krieger werden auf Sklupturen nachgeahmt, als Stirnzöpfe         206Männlichkeitssymbolik der Perfektion wilder Tiere vgl. auch Reißzähne und Krallen von Raubvögeln, aber ‚Hörner’ können auch aufwendige Frisuren darstellen! Abb.203 Bakuba

201 Beispiel der Beeinflussung von Ibibio durch Ibo

206, 208  parteiisches Urteil eines Igbira-Schnitzers über eine schöne Basange-Maske. Erklärung: In einer Gesellschaft mit recht eklektischem Maskengeschmack bleibt dem einzelnen Holzschnitzer nicht anderes übrig, als sich gegen Neuerungen zu wehren.

208   Gibt es absolute Maßstäbe für Schlnheit, die transkulturell wirksam sind?

210   Erfahrung in der eigenen Gesellschaft: Künstler und Kunstkritier kultivieren ihr Bewusstsein künstlerischer Werte auf eine Weise, die großen Teilen der Gesellschaft nichts bedeutet.

211  Himmelhebers Untersuchungen bei Atutu und Guro: Honorar abhängig von Schönheit, Auftraggeber kann zurückweisen, Porträtähnlichkeit positiv. Gefühle zeigten sich am Mund, dem lebhaftesten Teil eines afrikanischen Gesichts

Experiment mit der wiederholten Auswahl, aber nur vage Antworten auf Fragen

Experimente Vandenhoutes bei den Dan

218   herzförmige Darstellungen des Kopfes Abb.214,215

220   ästhetische Einstellungen hängen auch davon ab, ob man unter den betr. Masken zu leiden hat

Fang weigern sich, Figuren auf Reliquaren zu beurteilen, Künstler auch nicht gegenseitig

Fang bringen ‚Vitalität’ ausgerechnet mit der Frontalpose in Verbindung, die uns gehemmt oder unterdrückt erscheint. Künstler schon während der Arbeit großem Druck ausgesetzt

221f. Tiv nicht an den Künstlern interessiert, die wiederum auch cool, z.B.: Wenn dies hier nicht gut gelinge, dann verkauf ich’s eben an die Ibo … im Tivland fast jeder ein Kritiker, es gibt keine Geschmacksspezialisten, kaum Spezialisten in der Kunstproduktion wie bei den Fanti und vielen Ibo-Gruppen, im Gegensatz zu den Yoruba.

223 Es spricht einiges dafür, dass professionelle Kunst stilistischen Einflüssen von außen gegenüber resistenter ist als die Kunst in Gesellschaften ohne professionelle künstlerische Tradition.

226ff. Individuelle Künstler – in der Literatur inzwischen hunderte überliefert

227-228 Abb. 224-5 individuell unterschiedliche Arbeitsschritte  in Yoruba Werkstätten

 

7. Kapitel  S.239ff   :   Zeitgenössische afrikanische Kunst

244ff. christliche Einflüsse

252 Immer etwas Neues produzieren zu müssen, ein Nachteil

 

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