Archiv der Kategorie: KINSHASA

Was sind eigentlich die “Sapeurs” im Kongo? 

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Hier der LINK zum Anschluss an den Artikel vom Januar / LINK zu einem weiteren Artikel

 

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DIE ANKÜNDIGUNG DES  RIETBERG MUSEUMS am 25.1.2020 bei events.ch (LINK) :

“Selbstbewusste Auftritte mit individuell und aufwändig kombinierter Kleidung: Sie zeugen vom Kontrast zwischen der inneren Freiheit und den eigenen Lebensumständen der Sapeuses und Sapeurs. Hier manifestiert sich der Widerstand gegen Armut und Hoffnungslosigkeit im Kongo – vor hundert Jahren genauso wie heute. “Mit etwa 16 Jahren haben wir damit begonnen, uns im Quartier mit spezieller Kleidung zu zeigen”, so Kabongo Moella, Sapeur aus Zürich. “Das war damals ein Traum für Jugendliche im Kongo.” Die extravagante Kleidung stand für die Idealvorstellung eines Lebens in Europa. Die Bewegung findet ihren Ursprung in den 1920er-Jahren, als französische Kolonialherren neuartige Mode in die Region brachten. Seither hat sich daraus ein ganz eigener Stil entwickelt, der von der Sapeur-Bewegung weltweit zelebriert wird.”

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Zur Erstfassung 1994 von “Hommage aux… Créateurs” (Chéri Samba)

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LINK zur version francaise  2.9.20            LINK zum ersten Teil, der sich um die spätere Version, die Biografie Chéri Sambas und die Sammlung Coray dreht. 

Stand: 12.10.2020

JULI 2020

Eine zweite Fassung des Themas taucht auf,  im Ausstellungskatatalog “Neue Kunst aus Afrika” aus dem “Haus der Kulturen der Welt” in Berlin mit der Datumsangabe 1994.

Das internationale Publikum weiß seit langem, was es von einem ‚Chéri Samba’ erwarten kann: Körperlichkeit, geschmeidige Formen, lebhafte, zumindest bunte Farben. Akzente in der Komposition. >>

“Hommage aux anciens créateurs” (Chéri Samba) – version 1994

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LIEN à la version actuelle en allemand             LIEN au premier Blog sur la peinture de 1999 .

JUILLET 2020

Une deuxième version du sujet apparaît dans le catalogue de l’exposition «Neue Kunst aus Afrika» de la «Haus der Kulturen der Welt» à Berlin, avec la date 1994.

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DAS LACHEN KINSHASAS – Eine postkoloniale Stadt und ihre unsichtbare Architektur. Gedanken beim Lesen

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FILIP DE BOECK – DAS LACHEN KINSHASAS – Eine postkoloniale Stadt und ihre unsichtbare Architektur. Über Infrastrukturen aus Verfall und Humor, aus Geld, Macht, Mode und Sex (L. I. No.76. S. 38-46) – Meine Notizen vom Juli 2017, erst im Oktober 2019 hochgeladen, von allem Ballast an Details befreit.  

Veröffentlicht am 7. Okt. 2019, mit aktueller Erweiterung um Beirut im Libanon

 

Ich entdecke den Aufsatz des Anthropologen im großformatigen Magazin „LETTRE INTERNATIONAL“ vom Frühjahr 2007, unter der Rubrik „Das Potential der Städte“. Ich krieche im Schneckentempo über eine große Bleiwüste.

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Popular paintings from the Congo on their way to the bin!

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deutsch : June 19, 2020 | dvg (LINK)

PRESENTATION OF MATERIAL AND SIDE VIEW ON JOHANNES FABIAN “REMEMBERING THE PRESENT –  PAINTING AND POPULAR HISTORY IN ZAIRE ”(1996)

When five tattered and dirty canvases appeared at the flea market last year, it was clearly their last stop. The trader didn‘t give up his inflated price; he preferred to use the scraps a few more times for decoration. Now the flea market is dead and the trader is being stuck in Africa. Will that be their end? >>

Populäre Malereien vom Kongo auf dem Weg in die Tonne!

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MATERIALSAMMLUNG MIT SEITENBLICK AUF JOHANNES FABIAN “…. PAINTING AND POPULAR HISTORY IN ZAIRE”(1996)   (auf Englisch: LINK)

ERSTE SZENE, gemalt von “Kiki”:

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Chéri Samba rend hommage «aux anciens créateurs» et à Han Coray

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      10 mai 2020 | 7 juin 2020  traduction: dvg                 version allemand: LIEN

 

Dans sa revue d’exposition de «Fiction Congo» au Rietberg, Maria Becker (NZZ, 29 janvier 2018) spécifiquement attire l’attention sur le numéro 1 dans le catalogue. Dans un texte manuscrit sur le carton, le peintre «folklorique» kinois Chéri Samba décrit sa rencontre avec des sculptures traditionnelles africaines dans les salles du Musée Ethnologique de l’Université de Zurich.

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Chéri Samba trifft Werke “schöpferischer Ahnen” bei Han Coray

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Dieser Beitrag findet eine Fortsetzung am 14. August, weil ich auf ein zweites und  früheres (1995/96) Bild desselben Themas gestoßen bin. (LINK)

In ihrer Ausstellungsrezension von “Fiktion Kongo” machte Maria Becker (NZZ,29.1.20) eigens auf das Bild aufmerksam, das im Katalog die Nr.1 trägt, aber dort unübersetzt allein für sich sprechen muss. In einem handgeschriebenen Text im Bild schildert der Volksmaler aus Kinshasa seine Begegnung  mit traditionellen afrikanischen Holzskulpturen in den Räumen des Völkerkundemuseums der Universität Zürich. >>

“Schweizer Sapeurs” erstürmen die Fiktion des Kongo auf dem Rietberg

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ACTION!

Vier Schweizer Sapeurs stürmen am 29. Februar 2020 den Rietberg, Schatzkammer der nach Europa entführten Hoch-Kulturgüter. Süffisant und muskulös erobern sie den gepflegten Kunstsaal für sich, außerdem ein Schlagersänger. Man kann sagen: Wenigstens sie haben es in den gesellschaftlichen Olymp geschafft. Fünftausend Meilen weiter südlich treten ihre Brüder (und Schwestern) vor ihre Baracken und Häuser in Kinshasa oder Lumumbashi, hinaus auf die staubige Gasse ihres Viertels, um zu flanieren, als Musiker aufzutreten oder an einem Schönheitswettbewerb teilzunehmen, oder auch nur, um an ‘des Kaisers neue Kleider’ zu kommen. >>

Vom Kind in Kinshasa zum Flüchtling in Margate (Kent)

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Ein Freund lieh mir sein Exemplar des Buches “Towards A Promised Landvon Wendy Ewald. Darin geht es um Kinder, die aus aller Welt nach Margate, seiner zweiten Heimat, gelangt sind. Die Fotografin Wendy Ewald gab ihnen 2005 Kamera und Zeichenstift  und ließ sie selber zu Wort kommen. Der Steidl  Verlag machte 2006 aus dem Kunstprojekt von Ewald und ‘Artangel’ ein schönes Buch. >>

‘Sapeurs’ und ‘Designermode’ im Kongo als Problem der Theorie

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Kajsa Ekholm-Friedman Darstellung der Transformationen der Gesellschaften am Kongo, sowohl durch den Atlantikhandel wie durch die Kolonisierung. Deshalb interessieren mich ihre grundsätzlichen Überlegungen zu ‘Einfluss’ und ‘Aneignung’  im Sammelband Worlds-Apart-Modernity-Through-the-Prism-of-the-Local, den Daniel Miller 1995 herausgegeben hat.
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Kinshasa – Ein Lied für Jesus, zwei, drei …

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1            Alleluia amen   (< Link zu YouTube)   Arr. GAEL music

Die nur auf dieser Version gebotenen Untertitel drucke ich ab, übersetze und kommentiere sie. >>

Kinshasa 2000 – apokalyptisches Lebensgefühl

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Kinshasa um die Jahrtausendwende – drei Schlaglichter auf ein apokalyptisches Lebensgefühl, von Filip de Boeck (2001), Anne Melice (2001), Filip de Boeck (2004)

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Derb mütterlicher Empfang im Hafen von Kinshasa (2004)

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Theodore Trefon* : Reinventing Order in the Congo – How People Respond to State Failure in Kinshasa; ZED-Books London – FOUNTAIN Publishers Kampala 2004, 222 pp. / lieferbar als Download (Kindle Edition) für 18€

Empfehlung und Textprobe  Les mamans manoeuvres – crafty port traders

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Wie die Yaka nach Leopoldville kamen

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Wanderarbeiter in Leopoldville, Yaka?images.delcampe.com-auction-000-316-098-485_001Wanderarbeiter in Leopoldville, Yaka? – images.delcampe.com-auction-000-316-098-485_001

 

Jacques Denis, Les Yaka du Kwango – Contribution à une étude ethno-démographique,        Tervuren, Annales – Série in 8 o. – Sciences humaines – no.53, 1964,  XI + 103 S.

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Kinshasa – Oder die Zukunft der Dienstleistungsgesellschaft.

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(Nur EIN Aspekt des Musikfilms “Kinshasa Symphonie” *im ‘Mal Seh’n-Kino, wenn auch die dominierende Perspektive, eine andere kommt unten in einem Nachtrag zur Sprache)

 

Eine furchtbar hässliche Ruinenstadt, zahnlos, endlose schlammige Schneisen durch Slums. „Zement ist zu teuer“. Massen von Menschen wie Ameisen auf einer Ameisenstraße.    >>