Category Archives: Fritz Wiegmann und China

Fritz Wiegmann, 1945 gestrandet in Hof an der Saale

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Erweitert um den Aspekt CHINA (am Ende)

Überleben

Im Februar 1945 wurde Fritz Wiegmann zwecks einer Gallensteinoperation von Berlin nach Oberfranken, Hof an der Saale, überwiesen und dort im April 1945 von den amerikanischen Truppen eingeholt. Die Bevölkerung der Stadt an der Grenze zum Egerland schwoll damals durch Flüchtlinge und Vertriebene an auf zeitweise  55.200 Ew. (Link). Weiterlesen…

Jean-Pierre Dubosc – Streiflichter

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Jean-Pierre  Dubosc kommt bereits in Wiegmanns Erinnerungen an das Paris zum Ende der zwanziger Jahre vor, ganz beiläufig. (Link) Weiterlesen…

Chinesische Resonanz auf Wiegmanns Bilder

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EINTRÄGE IM GÄSTEBUCH 20. BIS 27. DEZEMBER 1936 –

DIE BEILIEGENDEN ÜBERSETZUNGEN CHINESISCHER KOMMENTARE Weiterlesen…

Was sind schon Briefe!! Schickt uns Ansichtskarten.

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Vier Briefschlüsse auf dem Rücken von Ansichtskarten mit Motiven aus dem ehemaligen Kaiserpalast.

Vermutete Reihenfolge.

Mich wundert, dass nicht diese Briefe aus China – und weitere – vollständig erhalten sind. Wer hat wohl alles bis auf die benutzten Ansichtskarten weggeworfen?    An den Vorlagen für die Postkartenproduktion von Hartungs hat Wiegmann in Peking übrigens mitgearbeitet. (Mitteilung)
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Ce Shaozheng flaniert durchs alte Peking

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Im Urlaub auf der Insel hatte ich amüsante Bücher dabei, unter anderen:

Ce Shaozhen : Flaneur im alten Peking – ein Leben zwischen Kaiserreich und Revolution (Diederichs Verlag 1987, illustrierte gebundene Ausgabe – der beigelegte Stadtplan ist unbrauchbar. Empfehlung: Link). Weiterlesen…

‚Revolutionäre Tradition‘ westlicher Malerei – Notiz 1936

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5.3.17     Ergänzt durch eine Bemerkung von Ernst H. Gombrich (1993)

Wiegmann sprach in seiner Einführung in die Pekinger Ausstellung von einer “ Tür durch die es möglich ist von westlicher zu östlicher Kunst und vom Osten zum Westen zu springen„!  Auf den zwei Notizzetteln hier versuchte er vor allem, Chinesen die abendländische revolutionäre Tradition zu erklären. Die Faszination, die in diesen Jahrzehnten westliche Moderne in China ausübte, wäre ein triftiges Motiv gewesen, das zu tun.

Gehörten die zwei Blätter zur Vorbereitung seines Auftritts? Sind sie deshalb Fragment geblieben, weil sie ihre Aufgabe der Durcharbeitung erfüllt hatten? Die zweimal erwähnte Figur eines englischen Malers würde zum Publikum der Vernissage passen, auch zu den Lesern des PEIPING CHRONICLE. Die Beispiele ‚ Impressionismus‘ und ‚Expressionismus‘ passen in die Zeit. Und warum sonst hätte er die zwei losen Blätter sonst in seinen Nachlass aufnehmen sollen? Ich kenne bisher keine weiteren Dokumente, in denen er das Thema weiter ausgeführt hätte. Weiterlesen…

Haltung und Techniken traditioneller Tuschmalerei – Notiz

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von Wiegmann handschriftlich auf zwei Blättern festgehalten. Beim Abtippen wird der Eindruck unabweisbar, dass Wiegmann einen traditionellen Text, der ihm wohl in englischer Übersetzung vorlag, übernommen hat. Indizien dafür für markiere ich in der Transkription unten mit einem *. Leider hat er nur eine Rohübersetzung verfertigt in ungewohnt holprigen Stil.

Zum Text scheinen mir drei Reproduktionen zu passen, zwei als Fotos, eine als Fotokopie. Wiegmann hat zu einem traditionellen Rollbild (Schwarzweißfoto) Nachzeichnungen gemacht, an denen die ästhetische Norm sich entdecken und veranschaulichen lässt. Hoffentlich können Sie etwas damit anfangen.

 

Haltung, Abläufe und Techniken

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Das chinesische Jahr – Wiegmann 1936/37

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Der Peiping Chronicle stellt Wiegmann dem Kreis der Ausländer vor

Der Empfang durch den PEIPING CHRONICLE, Sunday February 16, 1936 : Renowned German Portrait Painter In Peiping after Sojourn in Spain  (Zeitungsausschnitt).

Der anonyme Artikel  resümierte den Bildungsgang des Künstlers in einer Weise, die das Publikum  auf seinen ‚personal style‘  neugierig machen musste, um sich schließlich auf seine Porträtkunst zu fokussieren und mit der Erwähnung von ‚many exhibitions in Europe as well two in the United States‘ und Verkäufen an ‚the famous Frank Osborne collection‘ zu schließen. Weiterlesen…

Ausstellung in der Nationalbibliothek Peiping 1936

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Obwohl sie nur in einem repräsentativen Saal vom 20. bis 27. Dezember offen war und neunzehn Arbeiten zeigte – überwiegend Stilleben, Figuren und Blüten, sonst zwei Porträts und drei Landschaften – fand sie große Resonanz. Weiterlesen…

Wanderer im Mondlicht – Notizblatt

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Handschrift auf blauem Luftpostpapier der LEGATION DE FRANCE   (im Besitz des Instituts für Stadtgeschichte Ffm., Transkription Gv) Weiterlesen…

Pekinger Notizzettel (1936)

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Vier Tage in Peiping im Jahr1936,  auf Luftpostpapier (im Besitz des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt/Main, Transkription Gv. ) Weiterlesen…

‚Wang Lu Tai‘ (Wang Yuanqi, XVII) von F.W.

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'Wang Yuan-ch'i - 17. Jht.' - auf dem Rücken des Papierabzugs (Wgm.)

‚Wang Yuan-ch’i – 17. Jht.‘ – auf dem Rücken von Wiegmanns Handabzugs                   2X KLICKEN UND WANDERN!

Unbetiteltes handschriftliches und undatiertes (1936?) Vortrags(?)-Manuskript im Stadtarchiv Frankfurt/M; Transkription Gv, Rechtschreibung beibehalten

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Zhang Da Qian und Wiegmann 1936

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Die Fotokarte mit Widmung

Bei seiner Arbeit für Dubosc begegnete Wiegmann angesehenen Malern wie dem namhaften Traditionalisten Zhang Da Qian. Er war für Dubosc als Kenner der Qianglong-Malerei eine Schlüsselfigur. Erhielt Wiegmann das Albumblatt von Luo Ping etwa durch seine Vermittlung? Weiterlesen…

Fritz Wiegmann, Landschaftsmaler

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Landschaftsbilder von Wiegmann habe ich viele gesehen, solche aus den Schweizer Voralpen um Beatenberg  über dem Thunersee. Wenn ich ihn dort im Ferienhotel des Landes Hessen besuchte, wo er in seinen letzten Lebensjahren zur Zwischensaison Wochen, ja Monate verbrachte, lernte auch ich die atemberaubenden ‚chinesischen‘ Ausblicke dieser schroffen Landschaft kennen, ebenso wie ihre Tannendickichte an den steilen Flanken der Berge. Weiterlesen…

‚Theater in Liulichang‘ – Peking 1936

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Undatiertes Manuskript von Fritz Wiegmann, worin er seine Erfahrungen mit dem chinesischen Kunsthandel 1936 humoristisch verarbeitet – im Besitz des Instituts für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main, Transkription D.v.G.

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DER SPATZ Tuschzeichnung von Ch’en Po-yang (XVI) (F.W.)

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Ch'en Po-yang XVI Spatz

 

Ch’en Po-yang, XVI (1483 – 1544), Zuschreibung auf dem Rücken eines alten Originalabzugs von Fritz Wiegmann – Transkription des Textes „Spatz“  von Wiegmann nach undatierter Handschrift im Besitz des Instituts für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main
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Naive Begeisterung oder aufgeklärte Indifferenz?

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Wer will eigentlich den Künstlern zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts ihre Begeisterung für exotische Kunst verübeln? Ich bin drauf und dran, es zu tun. Gerade rechtzeitig erinnere ich mich an die eigene, vom Maler Wiegmann in den Sechziger und Siebziger Jahren vermittelte Begeisterung für die farbigen Holzschnitte Chinas – mit breitem Pinsel bemalt oder von mehreren Platten gedruckt . Weiterlesen…