Monthly Archives: Juni 2016

Yombé Stab ‚Maternité 44 cm – Herzklopfen

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14.5.2016

IMG_3508_2Faszination und die Angst, einem getürkten Exportprodukt aufzusitzen. Gut, dass ich jetzt niederschreibe, was mir durch den Kopf geht: Auch bei den Kongo wurden Skulpturen beim Handwerker bestellt oder gar auf dem Markt gekauft. Und die Verwendung in der Repräsentation war auch nicht gerade ‚heilig’. Ich denke an den Bedarf der vielen Mutteronkel und –brüder oder der Häuptlinge in der Gegend. Auch im 20.Jahrhundert.

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Yombe-Nkisi – 15 cm hoher Holztorso

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IMG_3498Druckempfehlung 92%   Bilder anklicken! 

An die Beschreibung der anthropomorphe male figurine machte ich mich am 13.6.16 nach einigem Zögern. Da wollte ich das Figürchen bereits wieder in Tausch geben: Eine Miniatur mit kurzem Hals, Kopf und einer eckigen Kappe (‚Fez’), zwischen Torso und Ruine oszillierend. Ich nehme momentan an, die Halbfigur sei Bestandteil eines Medizinpakets.

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Kinshasa – Ein Lied für Jesus, zwei, drei …

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1            Alleluia amen   (< Link zu YouTube)   Arr. GAEL music

Die nur auf dieser Version gebotenen Untertitel drucke ich ab, übersetze und kommentiere sie. Weiterlesen…

BREXIT – Die ersten sind draußen! Dann rückt H.Védrine die Sache zurecht

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Begeisterung. Zugleich das Gefühl, eingesperrt zu sein. Bin selber über meine Emotion überrascht. Endlich ein kräftiger Impuls. Die Politik ist zurück! Seit 1989 zum ersten Mal! Weiterlesen…

Das revolutionäre China in Märchenbildern (1973)

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Peking südliche Altstadt Fassade

Peking südliche Altstadt Fassade

Meine Chinaromantik begann mit den ‚Räubern‘ in der Übersetzung von Franz Kuhn und ging mit Mao unter. Zwei Jahre nach unserem Besuch fiel Tangshan in Trümmer. Die Dynastie Mao hatte verspielt. Weiterlesen…

Bembe (Kivu) Schleichkatze (Hocker) – Arbeitsbericht

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Bembe-IMG_3620Du hast gerade einen anderen Hocker zurück getragen, der dich eins, zwei Tage lang geblendet hat. Den hast du formal bis ins Detail ausgekostet. Und nun triffst du auf einen unbekannten Hocker in Tiergestalt, ‚Bembe’ – die ganz im Osten des Kongo. ‚Chamäleon’ sagt W. Nun gut: ein solides Stück, eine kräftige Gestalt auf vier stämmigen Beinen, eher angespannt als geschmeidig wirkend und ohne den dekorativen Fries wahrscheinlich langweilig. Immerhin sind dir die markanten runden Augen von den ‚Kalunga’-Stülpmasken her bekannt. Man musste dich nur darauf aufmerksam machen. Du bist vorsichtig und machst nur eine Anzahlung. Doch du hattest auch schon Interessanteres.“ Weiterlesen…

Eine Seite zu : Ozu – Später Frühling (1949)

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Den Film anthropologisch lesen. Yasujirô Ozu verweigert uns jede Innensicht. Äußerungen darf man kein Vertrauen schenken. Auch die Undurchdringlichkeit der komplexen Lage für den ausgeschlossenen Beobachter gehört dazu. Also Hinschauen, hinhören und kombinieren. Wir müssen wir uns an das gegebene Informationsmaterial halten, wie KK wiederholt betont. Zeit hat der Zuschauer reichlich. Weiterlesen…

Kinshasa 2000 – apokalyptisches Lebensgefühl

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Kinshasa um die Jahrtausendwende – drei Schlaglichter auf ein apokalyptisches Lebensgefühl, von Filip de Boeck (2001), Anne Melice (2001), Filip de Boeck (2004)

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