Archiv fĂŒr den Monat: MĂ€rz 2017

Maske der Boa mit FlĂŒgelohren. EX!

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Die Masken der Boa im Westen des Ituri-Waldes waren fĂŒr mich groteske schwarz-weiße Gesichter mit abstehenden Ringohren. Ihre Abbildung verlieh jedem Bildband afrikanischer Kunst eine heitere Note. Wie viele hatte ich eigentlich gesehen? Als Objekt in meiner Sammlung konnte ich sie mir bisher nicht vorstellen, so wenig wie irgendeine Faschingsmaske. So etwas wĂŒrde ich nicht an die Wand hĂ€ngen zwischen die ‚bedeutsamen’ StĂŒcke. >>

Wieder ‚jung‘ in der ‚Galerie der Jugend‘ Hamburg 1947

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Am Ende folgen zwei NachtrÀge : Mitteilung von Thomas Sello vom August 2019 und ein Artikel in der FAZ 9.Mai 2020  (20.09.2020)

Zwei kleine Ausstellungsplakate (DIN A 3 und etwas grĂ¶ĂŸer) und ein Telegramm von 1947 legen eine Spur nach Hamburg zur ‚Galerie der Jugend’ von Gottfried und Ingeborg Sello. Wiegmann konnte dort ausstellen, und sein Name stand auf den Plakaten

2013 ist beim Ellert & Richter Verlag in Hamburg ein Buch mit Texten des spĂ€teren Kunstpublizisten Gottfried Sello erschienen: „Traum ohne Ende – Über die Kunst„. Aus dem schön bebilderten und persönlich gefĂ€rbten biografischen Vorwort von Thomas Sello (S. 8 bis 24) beziehe ich die folgenden Informationen und zwei Fotos, eines von Gottfried Sello mit Bernhard Minetti (1948) und eines aus dem Atelier des Malers Skodlerrak (1920-2001) (S. 8/9), der neben Wiegmann auf dem zweiten Plakat genannt wird. >>

Amerika! – John Becker, 520 Madison Avenue N.Y.C.

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Zwei Dokumente im Nachlass belegen konkret Wiegmanns Kontakt mit dem amerikanischen Kunstmarkt fĂŒr das Jahr 1932, mit Perspektiven fĂŒr 1933. In dem getippten „Lebenslauf“ steht unter „Ausstellungen meiner Bilder fanden statt“: „1931 und 32 in der Galerie John Becker, Madison Avenue N.Y. city, durch diese Galerie auch auf der Weltausstellung Chicago“.

Beginnen wir mit dem zweiten Dokument, einem Brief. Unter dem Datum des 12. November 1932 erhielt W. einen Brief und einen Scheck von John, dem Leiter der Galerie John Becker in New York.

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Fritz Wiegmann, die Benjamin’s und Fritz FrĂ€nkel

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Dies ist der Beitrag vom 25.Juni 2016, seither aktualisiert und ĂŒber achthundertmal aufgesucht (August 2021)

Mieter im Elternhaus Walter Benjamins, Freund der Schwester Dora

 

Magnussen:Benjamin-WohnhausMomme Brodersen, eMail vom 15.4.2012:

Sehr geehrter Herr Graeve, meine Frage nach Fritz Wiegmann steht im Kontext eines geplanten Buches ĂŒber eine Villa in der Berlin-Grunewalder DelbrĂŒckstr., ĂŒber deren Geschichte und Bewohner. Erbaut wurde diese Villa an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert nach einem Entwurf des Burgenforschers und Architekten Bodo Ebhardt. Ihr erster Besitzer war der Bildhauer Harro Magnussen. Nach dessen Selbstmord erstand der Vater des Schriftstellers Walter Benjamin das Bauwerk, das Mitte der 1930er Jahre dann in einem gewissen Sinne „arisiert“ wurde und im zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer fiel. >>

Die Internationale Hygiene-Ausstellung in Dresden 1930/31

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Auch hier war Wiegmann wieder politisch und kĂŒnstlerisch engagiert. In seinem Nachlass findet sich ein Dankschreiben der Leitung mit dem Hinweis auf die knappen Kassen der Institution, sowie eine Ehrenurkunde, von der Art, wie sie bei Sportfesten verteilt wird. >>