Archiv für den Monat: September 2020

Flusser wäre dieses Jahr Hundert geworden ….. Hausarrest (FS 29)

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Upload 24.Mai 2020 – aber damit ist die Sache ja noch nicht erledigt!  >>>> PostScriptum!

FLUSSER STUDIES 29 (LINK)    ” Part I: Vilém Flusser May 1920 – May 2020 = 19 BEITRÄGE

MEIN IMPULS

Detlev von Graeve
Flusser wäre dieses Jahr Hundert geworden und die Menschen haben Hausarrest

Was ist da angemessen? – Schließlich ist der Jubilar bereits tot; vor vier Jahren begingen wir seinen 25. Todestag – Pietät? Äußerungen der Dankbarkeit? Anekdoten? Erinnerungen an voraus weisende Gedanken? Noch eine Ehrung mehr? Vorsichtige Korrekturen? Was kann ich überhaupt den Menschen vermitteln, die wie ich Vilém Flusser wertschätzen, aber vielleicht anders? >>

CHINA AUS DRITTER HAND 3 + 4 : “SOCIAL CREDIT” mit Mark Siemons

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CHINAS „SOCIAL CREDIT“ BEI MAREIKE OHLBERG UND MARK SIEMONS

Man könnte vielleicht auf die Idee kommen, ich hätte persönlich etwas gegen Mareike Ohlberg, weil ich ihren beruflichen Werdegang aufspießte. Dank www.telekom.com (das was verbindet oder ähnlich), gibt es „Inside china – eine Expertin erzählt“, 08.04.2019 (LINK). Dort lernt man dazu, ehrlich. >>

Jens Spahn ist eine Gefahr für zentrale Persönlichkeitsrechte.

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Steht das Recht auf Leiden und Dahinvegetieren über dem Recht auf Leben in Würde?

 

Jens Spahn pfuscht gewerbsmäßig am offenen Herzen unserer Freiheit. Man vergisst die Details zu schnell, wenn man sie in den Medien überhaupt mitbekommt. Er will als entscheidungsstarker und zukunftsorientierter Nachwuchsstar in der aufgeweichten CDU Karriere machen und reitet aktuell die seuchenpolitischen Welle. Ich kann darin seine frech ins Amt getragenen privaten Wertentscheidungen, wofür er nicht berufen wurde, von robuster Beschränktheit, Lobbytätigkeit und Ehrgeiz nicht trennen.

Da ich mich nicht als „Aktivist“ verstehe, begnüge ich mich mit 6 aktuellen Fällen und einzelnen LINKS aus der Unmenge vorhandener Belege!

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CHINA AUS DRITTER HAND – 1+2 Mareike Ohlberg – Maximilian Terhalle – Bill Gates

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MOTTO  DES  PROJEKTS     

Was wir heute nicht wissen, darüber werden wir noch  früh genug unterrichtet. Man kommt doch sowieso nicht nach…

1            31. August 2020    – 

Bill Gates oder Mareike Ohlberg? – Oder? Und!

FAZ 24.8.20, “Unternehmen” S.22 “Chinas Kaderschmiede – Am Anfang des Aufstiegs des Reichs der Mitte zu einer IT-Weltmacht stand ein amerikanischer Konzern: Microsoft. Und der genießt noch heute Privilegien.”

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CORONA-FIEBER DIE ERSTE STAFFEL 01-13

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(seit 24.5.2020)

13

“Wann wir schreiten Seit’ an Seit’ …fühlen wir, es muss gelingen. Mit uns zieht die neue Zeit” (politisches Lied 1916, LINK)

Momentan sind Geo-Strategen im Vormarsch, um “normative Standhaftigkeit des Westens” im Schulterschluss gegen China und andere ‘Schurken’ zu propagieren.

Das kommt mir bekannt vor, vielleicht, weil Henry Kissinger noch zu Lebzeiten (*1923) Auferstehung feiert , z.B. in Maximilian Terhalle’s demagogischem “Plädoyer für eine machtgestützte Sicherung des Westens” (Doppelrezension, NZZ 20.8.20 – LINK)

Kissinger, jener deutsch-amerikanische Professor, der als “Realpolitiker” für das lange Hinauszögern der US-Niederlage in Indochina,  für den Putsch in Chile und diverse Kollateralschäden der imperialen Interessenpolitik federführend war. Noch vor zwanzig Jahren wurde er als “Kriegsverbrecher” gehandelt (Hitchens), freilich nur theoretisch, denn die USA haben schlicht keine Kriegsverbrecher und paktieren nicht mit Diktatoren.                 9.9.20

12

Bundespolitiker zeigen sich erschüttert über Fernsehbilder vom Herumschwenken ungültiger angeblich deutscher Staatsflaggen vor dem Reichs(?)tag – ja “Reichstag”.

Wie beruhigend, dass wenigstens sie die gültige kennen und sich nicht täuschen lassen. Vielleicht sollte man sie noch mit der Flagge der DDR auf die Probe stellen! Wo wir schon bei Zusätzen sind, hier ist mein Vorschlag für einen Flaggenaufdruck: “Die Verehrung ungültiger Hoheitzzeichen ist streng verboten.”        31. August 202

11

Gestern bekam man in der FAZ die Zukunft europäischer ‘Urbanität’ in einer grammatischen Vergangenheitsform vor Augen geführt, als nostalgischer Text “Es war einmal – Gang durch eine zerstörte Stadt”, aufgeladen von der orientalisierenden Fassade des Sursock Museum in Beirut (Foto von 1970) – Nun zu finden bei de Boeck “Das Lachen Kinshasas”   9.8.20

 

10

In der “Zusammenstellung der meistgelesenen Buchrezensionen dieser Wocheder NZZ aus Zürich findet sich zuverlässig eine Portion Fliegenschiss. Warum wohl wurde Klaus Theweleits “Warum Cortés wirklich siegte. Technologiegeschichte der eurasisch-amerikanischen Kolonialismenrezensiert unter dem bezeichnenden Titel: Haben die Gehirnstrukturen der Europäer den Kolonialismus ermöglicht?Um Extra-Clicks zu generieren. Habt Mut zu echten “Empfehlungen”. Wahrscheinlicher ist die Wiederholung in der kommenden Woche.      9.8.20

 

9

Menschen sind ‘unvernünftig’, wie angeleinte Hunde zerren sie nach hier und nach da. Nur noch selten erinnern sich Experten, Politiker und Bürokraten an das starke Gefühl ganz zu Anfang des ‘Stopdown’, ‘Verantwortung zu tragen’.

Jetzt ertrinken die Effekte ihrer Entscheidungen in einer Flut unbeabsichtigter Nebeneffekte. Die Reisebranche ist ein Wirtschaftszweig, Bildung ist umsonst. Woher soll noch die Kraft kommen, wenigstens ein paar gute Vorsätze in die Tat umzusetzen, wenn sie nicht bereits vergessen sind? Selbst Zeitungspapier vergilbt heute schneller. 2.8.2020

8

„Fragen Sie Ihren Apotheker!“ „Fragen Sie Ihren Arzt!“  – Wen?

11.7.20

Die Produkte werden immer besser – lassen wir das fürs erste einmal so stehen – die gesellschaftlichen Beziehungen immer schlechter, formaler, unpersönlicher. Dabei meine ich nicht einmal enge oder intime Beziehungen.
Die Verschlechterung, ja der Verlust gewohnter menschlicher Dimensionen, zeigt sich ganz schnell bei Notsituationen aller Art, wenn sie auf Geschäftsbeziehungen treffen. Entscheiden nur noch Kriminelle  aufgrund komplexer Urteilsbildung?

Etwa in Apotheken, wenn man als Kunde ein fehlerhaftes oder (nach Menge oder Stärke) nicht ausreichendes Rezept vorweist, geschweige denn bloß eine aufgebrauchte Packung. Nicht einmal der argumentierende bürgerliche Kunde reiferen Alters wird Erfolg haben. Wie selten ist der Stammkundenbonus geworden. Denn im Computer steht…, der Gesetzgeber verbietet...

Wenn man den Kunden dann weiter schickt, denkt man nicht an dessen Chancen oder weitere ihm nicht bekannte Hindernisse. Zur Not gibt es ja immer eine Institution, egal zu welcher Uhrzeit oder in welcher Entfernung. Die kann “Ambulanz”, „Notarzt“ oder bloß „Arzt“ heißen. Dieser mit unbegrenzter Kompetenz ausgestatteten Personenkreis allein ist befugt und befähigt, das Computersystem zu ignorieren.
Die soziale Kälte ist natürlich auch in der Produktwelt etabliert, etwa in den Produktgrößen: gnadenlos überhöhte Preise oder das gänzliche Fehlen geringer Mengen für Kleinverbraucher, mit Vorliebe bei Verbandszeug. Dafür günstige Großpackungen bei Suchtmitteln, bekanntlich in den USA. Großkonzerne entwickeln gerade wieder gezielt teure Kleinpackungen für Slumbewohner der Dritten Welt.

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Die Welt wird bitterernst, bis in die letzten Winkel meiner Seele

Was wissen wir schon in Deutschland von Niederlagen, von historischen Krisen die zum Zerfall führen? Warum ist der Elefant am Tümpel in Botswana verendet? Vergiftet? (FAZ am 6.7.,Luftaufnahme)

Ich respektiere China, die neue Weltmacht mit allem was ich von ihr weiß. Wieviel Leichen im Keller! Ich hasse sie nicht. Es liegt nicht an Xi Jinping, dass China aus der Deckung gehen muss, da die Gelegenheit günstig ist. Das ist schon die Lehre des Strategen Sun Zu. Denn so ist die Welt. Sie kennt keine Schonfristen.

Die sprichwörtliche „westliche Welt“ ist ein Schrottplatz mit eingelagerten sorgsam gepflegten Vorgärten. Dumm ist nur, dass ich auf dieser Seite allgegenwärtiger Politik-Blockaden leben muss, weil ich bereits über siebzig Jahren in dieses Leben eingepasst wurde. Nirgendwo sonst würde ich es länger als einen Besuch aushalten. Ein Trost: Auch da ist der individuelle Tod nicht weiter weg als hier.

Der gerade jetzt bemühte Begriff „Wertegemeinschaft“ hat sich als dreckiger Wundverband erwiesen, unter dem vergammelt, was schon bis zum Erbrechen als „Mißstände“ angeprangert worden ist. Selbst Juristen sind mit ihrer antrainierten Akrobatik am Ende.

Protest regt sich gerade überall, lese ich in der Zeitung, aber wogegen? Gegen die bösen Väter, gegen die beschützende Macht nur vortäuschenden Mütter? Wenn die Protestler manchmal unsagbar dumm erscheinen, so blind um sich schlagen („Hambi“, „Fryday“, „Racial Profiling“, Straßennamen,…) so auch deshalb, weil die von ihnen angegriffenen angeblichen Erfolgsrezepte der Technokraten und Kleptokraten so dumm sind.

Der „Afropessimismus“ von ‚Frank B. Wilderson III’ rührt mich an (FAZ 6.7.20, Interview Verena Lueken), aber das Thema ist für heute zu groß.

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GEGEN LINKE VERWAHRLOSUNG NICHT NUR IN SACHEN POLIZEI !

Bettina Röhl (LINK) zeichnet die langen Schatten “linker” Hassprediger in Deutschland von “1968” bis heute, in einem Gastkommentar der NZZ am 30.6.2020 (LINK). Wenigstens dem Zeitgenossen sollte eigentlich nichts davon neu oder fremd sein.

Die Parteileitungen der All-Inclusive-Grünen und der Gerechtigkeits-SPD und natürlich alle Vorbeter in den Leitmedien möchten die beschämende Tradition klammheimlicher Freude (1977) bei ‘linker’ Gewalt vergessen machen. ‘Antifa’ und ‘Die Linken’ sind sowieso blind, “die taz” auch, auf einem Auge. “Politische Kultur” und “Gewaltmonopol” im “Rechtsstaat” gelten bereits als extrem einseitig –  außer wenn sie aufgehoben sind in der Liturgie des Palais Bellevue. Schöne Aussicht!

01. Juli 2020

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GENDERN ? GENDERN?????

“Wehrt euch, leistet Widerstand!”  Los tontos, los violines de culo no passarán!

Wer zum x-ten Mal geduldiges Argumentieren im bewährten softlook verlangt : LINK zur NZZ: René Scheu  am 04.10.2019 : “Liebe Sprachbenutzerinnen und Sprachbenutzer: Wie halten Sie es mit der Sexualisierung der Sprache von oben? ….”  und das längs Bekannte zum wiederholten Mal        25.6.2020

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25.6.20                    Lieber Daniel,

Was ist inzwischen alles passiert! Und nächste Woche geht meine liebe Frau ins Krankenhaus. Sie sagt: es ist alles so irreal. Allerdings schließt sie nach fünfunddreißig Jahren auch ihre Logopädie-Praxis mit ihren Kindern, denen sie gerne weiter ins Leben hinein geholfen hätte.
Du musst nicht glauben, ich dächte nicht an dich da im Norden Englands. Im Gegenteil, bei allerlei Gelegenheiten. >>

Zur Erstfassung 1994 von “Hommage aux… Créateurs” (Chéri Samba)

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LINK zur version francaise  2.9.20            LINK zum ersten Teil, der sich um die spätere Version, die Biografie Chéri Sambas und die Sammlung Coray dreht. 

Stand: 12.10.2020

JULI 2020

Eine zweite Fassung des Themas taucht auf,  im Ausstellungskatatalog “Neue Kunst aus Afrika” aus dem “Haus der Kulturen der Welt” in Berlin mit der Datumsangabe 1994.

Das internationale Publikum weiß seit langem, was es von einem ‚Chéri Samba’ erwarten kann: Körperlichkeit, geschmeidige Formen, lebhafte, zumindest bunte Farben. Akzente in der Komposition. >>

“Hommage aux anciens créateurs” (Chéri Samba) – version 1994

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LIEN à la version actuelle en allemand             LIEN au premier Blog sur la peinture de 1999 .

JUILLET 2020

Une deuxième version du sujet apparaît dans le catalogue de l’exposition «Neue Kunst aus Afrika» de la «Haus der Kulturen der Welt» à Berlin, avec la date 1994.

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