Duala-Boote … (8): Zwei moderne Sammler – Owen D. Mort Jr. (USA) und Alain Veyret (F)

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  Auf der Spur der siebenundzwanzig Boote, die Leo Frobenius 1897 dokumentierte, hatten meine Anfragen in ganz Europa und den USA gute Resonanz. Inzwischen ist mir der im Beitrag (3) bereits beschriebene Bootsschnabel (‘tange’) meines Bootsmodells noch an drei weiteren begegnet. Zwei davon befinden sich heute in Museen, zwei bei modernen Privatsammlern.

Die ‚Objektbiografie’ im  Beitrag (7) versetzte uns ins Jahr 1925 und wir konnten mit dem Bootsmodell von der Firma J.F.G. Umlauff in Hamburg um die halbe Welt zum Field-Museum of Natural History in Chicago reisen,  und wir bekamen sogar mit dem legendären Kunstsammler Baron von der Heydt zu tun.Die drei anderen Kanumodelle sind erst in den letzten zwei Jahrzehnten in Europa oder Amerika aufgetaucht. Manches spricht dafür, dass sie nach 2000 direkt aus Kamerun mitgebracht worden sind. Meine Erwerbsgeschichte habe ich bereits im Beitrag (2) geschildert. Owen D. Mort Jr. und Alain Veyret verdienen mit ihren für viele Sammler typischen Biografien besonderes Interesse.

 

Das SNITE Museum of Art auf dem Campus der University of Notre Dame, South Bend, Indiana, besitzt ein Bootsmodell, das der Sammler Owen D. Mort Junior gestiftet hat.

Doku

sniteart.Model Boat – catalogue 2019

Owen D. Mort jr. war einer der Sammler, die sich länger in Afrika aufhalten und dort die afrikanischen Künste für sich entdecken. Das Snite Art Museum verdankt  über die Hälfte seiner Afrika-Sammlung seiner Schenkung von über tausend Objekten, ergänzt um Morts schriftlichen Nachlass. Das Bootsmodell erwarb er erst 2005 von einem reisenden kameruner Händler in Arizona. „Sein Tagebuch und andere Notizen zeigen, dass er wenig Ahnung davon hatte, was er da kaufte.“ (E.Morton) Das verwundert nicht bei einem so wenig bekannten Objekttyp. Die zwischenzeitlich an den Universitäten Notre Dame und Wien erstellte Karbon-14 Datierung bestimmt die Entstehungszeit gegen Ende des Neunzehnten Jahrhunderts. (Mitteilung E. Morton, Wabash College, per Email)

Sammlerporträt Owen D. Mort jr.

Informationen und Abbildungen stammen aus : Elizabeth Gron Morton – Dimensions of Power , 2018 exhibition at The Snite Museum of Art, University of Notre Dame, South Bend Indiana 99pp. Mullen Books, Columbia Pennsylvania 45$  (LINK) (Die weiteren Links stehen am Ende; eingeklammerte Ziffern sind Seitenzahlen)

Mort hielt sich als Ingenieur zwischen 1974 und 1982 im damaligen Zaire auf. Er begann mit begrenztem Budget zu sammeln, gerade als die Wirtschaftskrise unter Mobutu begann. Der Ankaufsetat des ehrgeizigen Institut des Musées nationaux du Zaïre. (I.N.M.Z.) war bald erschöpft.. Die Lieferanten suchten vermehrt ihre Kunden unter den ansässigen Weißen. Auch Experten des I.M.N.Z. wurden zu Händlern. Mort besuchte regelmäßig die Treffen von ‚expatriate collectors and connoisseurs’ in Hotels und Privathäusern. Dieser Kreis stand unter dem Einfluss des schillernden Kunsthändlers Patrick Claes, der zuvor hauptsächlich für das I.M.N.Z. eingekauft hatte. Die Konkurrenz unter den Sammlern um „authentische Stücke“ war geradezu obsessiv. Daher wuchs Morts Bestreben, sich nicht länger von Experten, Händlern und Kopisten manipulieren zu lassen. Nun nutzte er Arbeitsaufenthalte im Landesinnern dafür, in den Dörfern ‚Kunst’ günstig einzuhandeln.

Mit anderen Sammlern besuchte er auch Kopisten-Werkstätten in Kinshasa, wo sie sich für die Methoden der Fälschung und Verfälschung interessierten. Auf der Basis seiner dem Snite-Museum hinterlassenen Aufzeichnungen beschreibt Frau Morton verschiedene Formen des Katz- und Mausspiels zwischen Handwerkern und Kunden. Solche kommerziellen Schnitzer arbeiteten ohnehin ebenso für ihre Umgebung wie für Fremde. Das ist ja seit langem üblich.

Mit der Zeit gelangte Mort zu hoher Wertschätzung dieser Handwerker. So begann er auf zwei verschiedene Weisen zu sammeln. Da waren die ‚authentischen’ Erwerbungen im Rahmen der Gruppe, daneben erwarb er ‚Kunst“, er kaufte bewusst ‚fakes’, wenn deren Machart in seinen Augen brillant war.(17)

Anfang der Neunziger Jahre kehrte er nach Amerika zurück und kaufte bei reisenden Händlern (itinerant dealers), wie wir sie auch in Europa kennen. Zunächst beschränkte er sich auf – vom Museen und Handel weniger beachtete – ‘antike’ Gegenstände (items) wie Waffen und Geräte. Im Hinblick auf eine Publikation seiner Sammlung fing er an, sich mit Fachbüchern vertraut zu machen, Zugleich sammelte er wieder fine authentic pieces. Hinweise erhielt er von den ex-Mitarbeitern Joseph Cornet und Charles Henault des I.M.N.Z. Es ‘implodierte’, als der schwerkranke Mobutu 1998 in großem Stil Objekte aus dem Museum in den internationalen Handel brachte. Unter dem siegreichen Kabila fiel das IMNZ dann in die Hände einer regime-linked mafia. (19)

Morts Buchprojekt bezog auch die Sammlung Charles Henault ein, des Jazzmusikers, der im Dienst der I.N.M.Z zum Musikethnologen geworden war. Elizabeth G. Morton charakterisiert das leidenschaftliche Manuskript Morts als nicht voll professionell; trotzdem möchte sie die detaillierten Beschreibungen und die entsprechenden Abbildungen nicht missen.

Mort stand zunächst unter starkem Einfluss von Cornet, er teilte also den Kongo in geografische Regionen ein und unterteilte diese nach ethnischen Gruppen. Die Frage der „Authentizität“ beschäftigte ihn sehr. Dabei bereiteten ihm westlich beeinflusste und christliche Kunst kaum Probleme, und er gestand sich die Sackgasse ein, in die sein Versuch der Verortung im Einzelfall geriet. Wegen Cornets Einfluss  waren die zahlreichen Kunstwerken, die keinem bekannten Stil entsprachen, eins seiner größten Probleme. In Kinshasa waren sie typischerweise als Fälschungen abgetan worden. Doch viele Regionen, die manchmal nicht einmal zusammenhingen, hatten austauschbare Stile. In anderen Fällen, fand Mort, entstanden brandneue Kunststile in gewissen Königreichen und ethnischen Gruppen, wenn sie größer wurden oder Außenseitern begegneten (6). Die Anerkennung der Dynamik traditioneller Kunst öffnete ihm den Blick für die Innovationen von zeitgenössischen Handwerkern, und für den Wert ihrer Arbeit, selbst wenn sie nicht für „authentische“ Zwecke bestimmt war. Mort glaubte auch, dass viele ethnische Gruppen noch in den 1970er Jahren verschiedene Objekte rituell verwendeten, und Handwerker noch immer für diesen Markt produzierten. Und solche Schnitzereien waren seiner Überzeugung nach ebenso ‚authentisch’ wie irgendein Objekt, das wann auch immer in Afrika hergestellt wurde“. Während verschiedener Ingenieurprojekte in Amerika kaufte er bei reisenden Händlern, so auch das Bootsmodell. Mit dem Direktor des Snite-Museum hatte er früh Kontakt. Vor seinem Tod 2012 vermachte Mort seine Sammlung dem Snite Museum.

 

LINKS:

  • Snite Museum of Art:   https://sniteartmuseum.nd.edu/
  • I.N.M.Z. (aktuell ) fr.wikipedia
  • Patrick Claes : Er sammelte für Mobutus I.N.M.Z., was man dort nicht wollte, verkaufte er bereits damals an Sammler und Händler weiter, Vater von Didier und Alexandre Claes, die in Brüssel die trendige Afrika-Galerie DIDIER CLAES betreiben Link zum Handelsblatt vom5.3.2019
  • Zur Kundschaft afrikanischer Schnitzer z.B. Zoé Strother über Pende-Bildhauer im Blog “Matala” im Abschnitt “Geschäftspolitik …1989”
  • Joseph-Aurélien Cornet, Missionar,Ethnologe und  Kunsthistoriker: fr.wikipédia
  • Charles Henault, Nachruf 2012 in “Sanza”  (frz.)

 

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Alain Veyret (1947 – 2021) – Verleger, Politiker, Sammler und Aufklärer

Im Juni des Jahres wurde ein sehr schönes Bootsmodell in Lyon angeboten und mangels Interesse zu einem Spottpreis versteigert. Dem Bootsschnabel nach gehört es zu der Gruppe der Modelle in South Bend, Chicago und bei mir in Frankfurt. Ein amerikanischer Freund, der die betreffende Auktion verpasst hatte, sandte mir den Link, von dem aus ich mir ein Bild von Boot und Sammler machen konnte, auf Presseseiten und auf Youtube.

screenshot 26-6-2021 catalogue Artenchères Lyon

Der Nachruf seiner ECOMEDIA-VERLAGSGRUPPE vom 8. Januar 2021 lässt das Leben des Unternehmers und Sammlers Revue passieren. Ich übersetze und straffe die wichtigsten Passagen:

Unternehmerische Leidenschaft in Presse und Politik

In Lyon geboren, entschied sich Alain Veyret nach Studium und „Mai ’68“ in Paris für die Provinz. Er arbeitete in Annecy für den örtlichen Präsidenten der Radikalen Partei (‚linke Mitte’ LINK*), einen Drucker und Besitzer der kleinen Wochenzeitung Le Républicain Savoyard, zunächst ehrenamtlich, dann als Gesellschafter. Er übernahm den Titel 1987 und verpasste ihm ein erfolgreiches Profil als Wirtschaftsblatt. Sehr schnell machten seine originellen Analysen den Titel bekannt. 1998 konnte er ihn mit den Affaires Savoyardes zum Éco des Pays de Savoie verschmelzen und als Sprachrohr für die Annäherung von Savoyen und Haute-Savoie und die Schaffung einer Region Savoyen einsetzen konnte. Er war in der Presse, um Partei zu ergreifen, nicht nur, um zu berichten, was lange Debatten in der Redaktion auslöste! berufliches Abenteuer dauerte fast fünfzig Jahre. Der Erfolg stand im Dienste der politischen Kämpfe, die er führen wollte: die Fusion der beiden Departements, die Olympischen Spiele in Albertville -Lyon-Turin, die Annäherung an Genf, neuerdings das Olympia-Projekt bzw. Kongresszentrum Annecy Währenddessen erweiterte er 1990 sein Angebot um die monatlich erscheinende Frauenzeitschrift Actives, jetzt Activ’Mag. In jüngerer Zeit baute er seine Pressegruppe weiter aus und kaufte nacheinander Le Courrier Économie de Bourg-en-Bresse (jetzt Éco de l’Ain), Le Courrier Liberté (jetzt Éco Nord-Isère) und das grenzüberschreitende Magazin The Extension. Die Verlagsgruppe beschäftigt heute um die fünfzig Angestellte.

Journalismus und Politik : Dieses Hin und Her zwischen zwei Leidenschaften. Er war bereits Parlamentsassistent von Charles Bosson gewesen und wurde 1979 zum Generalrat des Nordwestkantons Annecy gewählt, rund um seine Hochburg Poisy. Seine politische Karriere endete 2004, als er die Departementswahlen verlor.

Während seiner letzten Amtszeit war er 2003 Vizepräsident für Kultur der Haute-Savoie, für diesen kunstbegeisterten Sammler war das eine auf der Hand liegende Verantwortung, seien es Modelleisenbahnen, historische Plakate und vor allem die afrikanische Kunst, womit er Maßstäbe setzte.

Dieser Enthusiast dachte nie an Ruhestand und kam weiterhin täglich in die Zeitung, um seine Presseschau zu halten, Ideen und Ansichten über die Nachrichten auszutauschen. Der Schöpfer von “ECO” verstarb am Abend des 1. Januar im Alter von 74 Jahren plötzlich in seinem persönlichen Büro in Poisy. Eine seiner letzten Schlachten konnte er nicht gewinnen, nämlich ein Museum zu schaffen, um die außergewöhnliche Sammlung zu präsentieren, die er während vieler Reisen aufgebaut hatte.

Soweit der Nachruf. Bei youtube ist ein sechzehnminütiges Interview mit Alain Veyret abrufbar, das „Roche expo TV“ 2013 ins Netz stellte. Anlass war seine Ausstellung „Rêves et Cauchemars de l’Afrique“ im Rahmen der jährlichen dreitägigen Konsumausstellung „Mieux Vivre Expo“ („Besser leben Expo“) im „Parc des Expositions de la Haute Savoie“ in 74800 La Roche sur Foron zwischen Annecy und Genf. – Ich fasse Kernaussagen Veyrets zusammen, soweit ich sie verstanden habe, was aber bei Veyrets klarer und bedächtiger Erzählweise nicht so schwer war. Der Titel ist in seinem Überschwang typisch französisch: “Africain de Coeur”.

Von Herzen Afrikaner – Leidenschaft für Afrika

Er habe schon immer nach Urlaubszielen außerhalb der touristischen Sphäre gesucht habe, zunächst auf Madagaskar, dann auf dem afrikanischen Festland. Anfangs reiste er wie alle Welt wegen der Fauna und Flora, um malerische Sonnenuntergänge den Anblick von Giraffen zu erleben. Dann sei er durch Afrikaner auf verstecktere und intimere Facetten ihrer materiellen Kultur aufmerksam geworden. Er unternahm dreißig Jahre jährlich eine Afrika-Reise und erwarb etwa dreitausend Skulpturen. Irgendwann war das Haus voll davon. Von einer gewissen Größe an mache das Sammeln keinen Sinn mehr, wenn man nicht ein Publikum finde, mit dem man die Passion teile. Für die Expo 2013 „Besser Leben“ hatte Veyret unter dem Titel “Afrikanische Träume und Albträume” dreihundert dieser Objekte auf 300 Quadratmetern arrangiert. Er inszenierte sie in Themengruppen, etwa Mutterschaft, Pferd und Reiter, Musik…. Die erworbenen und versammelten Skulpturen illustrieren, wie der Titel auch andeutet, Botschaften gesellschaftlicher Realität. Es sei keine ‚Kunst’ in dekorativem Sinne, wo die Ästhetik an erster Stelle stehe. Stattdessen dienten die Objekte den Afrikanern in präzisen rituellen Zusammenhängen, etwa um Kinder zu bekommen, mit den Ahnen in Verbindung zu treten und Krankheiten zu überwinden. Und wenn der Zweck erreicht sei, seien sie so überflüssig wie leere Medikamentenschachteln. (5’10”) Sie dienten generell der moralischen Erziehung (éducation morale et civique). Statuen seien auch nicht Götterbilder, sondern Gebete, sie dienten als Vermittler zwischen zwei Welten, so wie christliche Heiligenbilder.

Zwischenbemerkungen

In den flüchtigen Videozooms sind Großformate als Hingucker zu sehen, bunt und frisch. Einige repräsentative Kunstwerke wären als ehrwürdige „Originale“ – Highlights großer Museen und internationaler Auktionen – einfach unbezahlbar gewesen.

Der Unterschied scheint mir jedoch – je länger ich Alain Veyret zuhöre – weniger wichtig. Konservative afrikanische Kunstsammler standen nicht im Fokus von Veyret und besuchten kaum seine Ausstellung, wie er andeutet. Mittendrin siehe ich das hundertjährige Duala-Bootsmodell aufgestellt, den Schwerpunkt dieses Blog. Es war kein Thema des Interviews. Warum auch?

Doku

Mieux-Vivre-Expo 2013 screenshot

 

Der 66-jährige Sammler Veyret überrascht durch aufklärerischen Enthusiasmus und ein didaktisches Konzept. Er ist – nicht nur als Journalist – ein Volkserzieher und Medienexperte, der das Plakative nicht scheut.

 

screenshot 21–9-2021

 

Das Gespräch dreht sich auch um die Reaktionen des Publikums:

Viele Menschen kommen mehrfach, weil sie dort Entdeckungen machen, zum Beispiel die faszinierenden Farben der Mali-Marionetten oder die Beweise von Hexerei, die einen kartesianisch (LINK) erzogenen Menschen irritieren müssen. „Hexer und Fetischeure sind Realität“ (9’25’) Es gibt auch heute noch viele Vorurteile. Noch vor nicht allzu langer Zeit hätte man eine solche Ausstellung „Salle de Nègres“ genannt. Manche Besucher verwechseln die Exponate mit Airport Art, die damit nichts zu tun habe. Statt afrikanischer Kunstsammler kämen ziemlich viele Kolonialerfahrene mit ihre Kinder, aber auch ehemalige Mitarbeiter der Entwicklungshilfe, die alle diese Kulturen schon einmal mit ‘unseren’ Augen gesehen hätten. Die Ausstellung wecke auch Erinnerungen.

Gegen Ende des Interviews geht Veyret kurz auf Veränderungen ein, die er auf dem afrikanischen Kontinent erlebt hat, vor allem das Verschwinden von Traditionen. Sie sind nur noch tief im ‘Busch’, in abgelegenen Winkeln zu finden. Andererseits ist eine große Familie nach wie vor für Afrikaner enorm wichtig, auch im Hinblick auf den eigenen Tod. Veyret betont die Allgegenwart der Toten im Alltag in Afrika. Diese Orientierung führe zu einem galoppierenden, ja schon irrationalen Bevölkerungswachstum.

Auf die Frage nach der Zukunft der Sammlungen, die in einer Lagerhalle untergebracht sind, wird Veyret ganz deutlich: Er wünsche sich eine „Unterkunft“ mit der Möglichkeit zur „Inszenierung“, nicht unbedingt ein „Museum“. Die Autoren des Nachrufs haben den feinen Unterschied etwas verwischt.

screenshot 26-6-2021

Nun muss die Sammlung, die konzeptionell mit der Person Veyrets und seinen Ambitionen verknüpft war, aufgelöst werden, weil in der Familie wohl kein Nachfolger in Sicht ist. Die Auktion in Lyon machte den Anfang mit 300 Objekten. Das 2.30m lange Bootsmodell bekam im Video des Versteigerers einen Ehrenplatz, wurde aber in seinem Wert nicht erkannt. Das begann bereits mit der unzutreffenden Provinienz (“style des Bissagos”).  Vielleicht hatte Veyret – oder ein Mittelsmann – das Stück sogar in Guinea Bissau erworben. Vielleicht erfahren wir das noch.

LINKS

 

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Email im Oct. 2021

Hilfe! Ich treffe auf das inzwischen fünfte Modellboot der gleichen Bauart! Und meines ist mit einem Meter Länge immer noch das kleinste! Aber auf jeden Fall das handlichste! v.Graeve   27.10.21

Betreff: duala canoe Nachrichtentext: (übersetzt)

Danke für die Information. Vor 10 Jahren habe ich ein Kanu gekauft bei einer afrikanischen Kunstgalerie. Es ist etwa 1,8 m lang. Die Galerie befand sich in Maastricht, wurde aber geschlossen, weil der Besitzer krank war. Ich hoffe es gefällt Ihnen auch, ich habe mich auf den ersten Blick in in das Boot verliebt, ich denke, so wie Sie es in der Vergangenheit in andere Kunstobjekte.

Einen schönen Tag noch,
Gile

Doku

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