Archiv für den Monat: Februar 2020

Was ist gegen den Missionskaufmann Fincke einzuwenden?

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Diese Frage stellte ich mir und meinen Abiturienten bereits in den 1990er Jahren. Der Fachbereichsleiter äußerte zwar Bedenken, aber stellte sich nicht in den Weg und das Kreisschulamt in Bad Homburg gab dem Prüfungsvorschlag sogar gegenüber einem anderen den Vorzug, wenn ich mich recht erinnere.

Damals stand das Thema “Kolonialismus” noch ganz am Rande des Geschichts-Curriculums und war kein Thema der ‘veröffentlichten Meinung’, wie man damals bereits öfter zu differenzieren Anlass hatte . Ich hatte den Text in einer antiquarischen Publikation der “Missionskonferenz des Studentenbundes für Mission in Halle/Saale” (Berlin 1913)  gefunden und auf optimale Prüfungstextlänge gebracht. Die Beiträge vertraten geografisch und thematisch ein breites Spektrum. In Erinnerung sind mir der Vortrag eines Missionars bei den Ewe im heutigen Ghana; der die Mythologie dieses Volkes in Deutsch und Ewe publiziert hatte, sowie der Frau einer Missionars bei den Damara im heutigen Namibia, die ihre Probleme mit der ortsüblichen Hygiene (Verwendung von Kuhmist) und der ‘peinlichen Neugier’ der Frauen schilderte. >>

Ahnenfigur der Mitoko (R.D.C., Region Maniema)

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Radikal in den strengen Proportionen und der Schlichtheit.

Objektdoku

 

Schreinfigur, 56 cm hoch. Oberfläche, Gewicht. Kernholz perfekt gehauen, wenig geglättet. Das Gesicht ist streng, die Haltung aktiv. Der freistehende Bart vor einem senkrechten Brustbereich und die durch einen schmalen Oberkörper (tiefer als breit) deutlich vom Rumpf abstehenden Arme vermitteln ‚reine’ Energie, nicht Muskelstärke wie bei einem jungen Mann (Figur der Lwalwa, Link). >>