Archiv für den Monat: August 2018

Fortschrittsberichte Wiegmann bis 2020

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27.10.2016 verfasst, zuletzt Mai 2020 aktualisiert

 

 

Der Künstler, Lehrer und Sammler Fritz Wiegmann hat wenig dafür getan, sein Leben zu dokumentieren. Meine biografische Skizze in ‘Bilder vom Glück‘  (Frankfurt 2002) beruhte vor allem auf persönlichen Erzählungen und schöpfte das mir zugängliche Material fast gänzlich aus. Anfragen von Lesern in  den vergangenen Jahren fügen diesem Bild  jedoch neue Aspekte hinzu oder schaffen einen Kontext für einzelne Fotos, die – selbstverständlich – nicht beschriftet sind.

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Vielleicht eine Zwillingsstatuette der Mbochi (ex – Kuyu)? (dt./francais)

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Wieder eine Kuyu-Skulptur? – Warum nicht? Aber nennen wir sie lieber „Mbochi“!

Ersparen wir uns die etwas umständliche Geschichte. Ich möchte auf zwei ältere Blogseiten verweisen („Zwei moderne Tanzstäbe der Kuyu“ (Link) und „ Kuyu Tanzstäbe im Factory Outlet 1927“ (Link), vor allem aber auf einen Essay von Anne-Marie Bénézech voller Enthüllungen zum Thema „Kuyu“- leider nur in französischer Sprache, aber reich illustriert und frei im Netz. (Musée d’ethnographie de Genève MEG 2017 Link:”La Découverte différée des Objets Kuyu“) >>

Das Gesicht des Gendarmen – Yombe Porträtmaske (deutsch/englisch)

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Der Zwischenhändler bietet mir eine starke Porträtmaske an; ich muss immer wieder hinsehen. Sie wirkt bedrohlich, entschlossen, grausam und vor allem hungrig – ein Raubtier namens homo sapiens. >>

Soziale Verteidigung im Norden der Elfenbeinküste 1990 – 2011

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1985 wechselte mein Interesse  von der Côte d’Ivoire auf Polen, DDR und China. 1990 warf ich noch einen kurzer Blick in das bankrotte Benin mit der vagen Hoffnung auf eine westafrikanische „Paristroika“, wie man damals sagte. Hoffnung auch für die Elfenbeinküste? –

Jetzt nach dem Bürgerkrieg lese ich einen Aufsatz in französischer Sprache des Basler Ethnologen Till Förster. Der Titel lautet frei übersetzt „Frieden in einer Kriegszone. Die ivorische Krise von unten und über einen langen Zeitraum betrachtet“.

TILL FÖRSTER  :  LA PAIX DANS UNE ZONE DE GUERRE. Politique africaine no.148 – décembre 2017, p.109-129

Überraschende ‚Inseln des Friedens’ in dem Bürgerkriegsland. Ihre konkrete Entstehung und die Bedingungen dafür bilden das Thema der Studie. Der Blick richtet sich auf das Senufoland im Norden, also auf die Gegend um Korhogo und Boundiali. Till Förster kennt sie durch lange Feldforschung ab 1979 genau und bereist sie seither regelmäßig.

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