Archiv für den Monat: August 2013

Bruno Liebrucks redet vor Studenten (1966)

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Prof. Bruno Liebrucks (1911 – 1986) sprach Anfang 1966 vor Studenten orientierend über Philosophie und was sie ihnen zu bieten habe – im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Frankfurt/Main (Ev. Studentengemeinde, Lessingstr.2)

Auf der ihm gewidmeten Seite www.bruno-liebrucks.de wird sein Anspruch auf die Formel gebracht: Die Antwort auf den Deutschen Idealismus vom Begriff der Sprache her zu geben, außerdem seine Überzeugung, die auch an jenem Abend deutlich wurde: Nur von den bisher maximalsten Denkleistungen her lasse sich der logische Horizont der Sprache ausmessen. Der Sprachlichkeit müsse der Weltumgang des Menschen entsprechen, wenn er seiner Menschlichkeit nicht verlustig gehen solle. >>

Bruno Liebrucks oder das entgleiste ‘Impulsreferat’

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Das mühsame Transkribieren einer durch Stühlerücken und Verkehrsgeräusche gestörten Tonbandaufnahme wurde zu einer bewegenden Begegnung mit Stimme, rednerischem Gestus und Argumentation meines Lehrers nach fünfzig Jahren, andererseits auch zu einer Entdeckungsreise in ein längst hinter meinen Horizont verschwundenes Denken.  In diesem Text versuche ich zum ersten Mal, mir darüber klar zu werden.                 dvg               >>

„Afrikanische Kunst“ von Frank Willett – Lesenotizen und Beobachtungen

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Am Ende der Lektüre bleibt keine griffige Formel zurück, aber dafür lehrreiche Korrekturbewegungen und viele Einzelhinweise aus Literatur oder eigenen Erfahrung, und der Eindruck eines sehr weiten Horizont. Es war ja auch ein fast unmögliches Projekt, es sei denn das einer praktischen Anleitung: Überblick, Geschichte, Betrachtung, Verstehen. Willett schreibt einen gelassenen entspannten Stil, ereifert sich an keiner Stelle, der richtige Begleiter, um in einer Sammlung neue Entdeckungen zu machen. Ansätze dazu finde ich immer wieder in den folgenden Notizen. >>

Alle über Schopenhauer. Gerd Haffmans Lesebuch

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Wir sollten ihn fortan Arthur nennen, nach dieser wunderbaren Zusammenstellung von Gerd Haffmans bei Diogenes: ‚Über Arthur Schopenhauer’, detebe 153, 197.

Die ‘Essays’ wie Nietzsches oder Horkheimers kenne ich schon. Ich lese in den ‚Zeugnissen’. Es sind zugleich Zeugnisse, die man ihm ausstellt. Dabei sind Entdeckungen unter den Autoren zu machen: >>