Archiv der Kategorie: WESTAFRIKA

‘Making History – African Collectors and the Canon…”) Review

|

German original: August 27, 2015 plus Supplement Sept. 03,2018  (LINK); revised translation November 13,2020

Some Nigerian entrepreneurs in Lagos collect works of art from African culturesDue to their geographic location, their collections do not have access to the international cartel of influential museums, auction houses and collectors. The art historian Sylvester O. Ogbechie presents the collection of Feti Akinsanya as representative.

Sylvester Okwonudu Ogbechie: ‘Making History – African Collectors and the Canon of African Art’: The Femi Akinsanya African Art Collection. (Five Continents 2011)

>>

Begegnung mit einer hölzernen Leopardenmaske der Edo (Bini)

|

Drei Wochen im Oktober                  >>  Summary at the end

Mein kongolesischer Händler und Freund auf dem Markt ist immer für Überraschungen gut. Von dem jungen Mann aus Brazzaville, der ihn gelegentlich mit Objekten „aus dem Norden“, wo die zentralafrikanischen Staaten aufeinandertreffen, versorgt, hat er eine Maske bekommen, die er „im Kongo nie gesehen“ hat. Kein Wunder, denn ist zu hundert Prozent ein Leopardenkopf im Stil der Benin-Bronzen. Damit hören die Gewissheiten aber bereits auf und die Irrfahrt durch die Fachliteratur beginnt. Der Kopf ist aus Holz.

Fagg-Nigeria-2000-Jahre-München-1961/62

 

 

 

>>

Geschminktes Mali – mein Blues bei „Mali Blues“ (Lutz Gregor 2017)

|

Filmkritik

Die ersten sechzig Minuten   (Geschrieben am 13.8.2017)

Ein Geschenk also. Der Schenkende hatte keine Chance, die DVD–Verpackung steckt voller kleiner Lügen. (LINK), ( L. Gregor LINK) >>

Nigeria in der Falle der Kolonialgeschichte – nach Johannes Harnischfeger (2006)

|

95% = 6 S.

Demokratisierung und Islamisches Recht“ : Johannes Harnischfeger analysierte 2006 nicht nur den „Scharia-Konflikt in Nigeria“ 2002

Kursiv gedruckte Wörter und Sätze sind Originalzitate aus der Studie

Die Studie ist zu Recht in der Reihe „Studien des Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung“ (Band 51, im Campus-Verlag) erschienen und nicht in einer Reihe der Afrikanistik oder Ethnologie, auch wenn sie detailliert und anschaulich Verhältnisse und Historie vor allem des postkolonialen Staates Nigeria schildert.

Sie regt zu grundsätzlichen Fragen an – zur Sicherheitslage wie zur Innenpolitik – und sollte vor allem der ‚linken’ politischen Öffentlichkeit in Deutschland zu denken geben. Man denke nur nicht, dass alles halb so schlimm sei, da der „Scharia-Konflikt“ nun bereits sechzehn Jahre alt ist und das System „Nigeria“ immer noch recht und schlecht funktioniert!

Trotz klarer Struktur, allein aufgrund seiner Fülle an Informationen, lassen sich die einzelnen Aspekte der Problematik kaum isolieren. Ich habe drei Themen ‘filettieren’ können: 1. Die historische Islamisierung der Region ist bereits im Netz (in ‚Heidenmission’, Link), 2. die kolonialen Wurzeln des aktuellen politischen Grundkonflikts, 3. die Übertragung der Überlegungen Harnischfegers auf Europa  und seine Probleme mit dem Islam. >>

Soziale Verteidigung im Norden der Elfenbeinküste 1990 – 2011

|

1985 wechselte mein Interesse  von der Côte d’Ivoire auf Polen, DDR und China. 1990 warf ich noch einen kurzer Blick in das bankrotte Benin mit der vagen Hoffnung auf eine westafrikanische „Paristroika“, wie man damals sagte. Hoffnung auch für die Elfenbeinküste? –

Jetzt nach dem Bürgerkrieg lese ich einen Aufsatz in französischer Sprache des Basler Ethnologen Till Förster. Der Titel lautet frei übersetzt „Frieden in einer Kriegszone. Die ivorische Krise von unten und über einen langen Zeitraum betrachtet“.

TILL FÖRSTER  :  LA PAIX DANS UNE ZONE DE GUERRE. Politique africaine no.148 – décembre 2017, p.109-129

Überraschende ‚Inseln des Friedens’ in dem Bürgerkriegsland. Ihre konkrete Entstehung und die Bedingungen dafür bilden das Thema der Studie. Der Blick richtet sich auf das Senufoland im Norden, also auf die Gegend um Korhogo und Boundiali. Till Förster kennt sie durch lange Feldforschung ab 1979 genau und bereist sie seither regelmäßig.

>>

Nok – eine archäologische Offensive (2013)

|

Upload  8.11.2013 (zuletzt aktualisiert am 20.5.2020)

 “Neue Hochkultur entdeckt” – Frontbericht aus der Mitte des Ausgrabungsteams

>>

Social Defense in Northern Ivory Coast 1990 – 2011 (Blog version)

|

I published a Short Report of the Study in my Blog (in German)   Here is an English Translation in a provisional version!   21.5.2018  v.Graeve  (Revised 6.8.2018)

TILL FÖRSTER: LA PAX DANS AND ZONE DE GUERRE.
Politique africaine no.148 – décembre 2017, p.109-129

The term ‘social defense’  may be not as common today as it was in the seventies and eighties (Link: Wikipedia), but it fits to the features of the crisis and activities described in the essay. 
The title of Till Förster’s dossier says freely translated: “Peace in a War Zone. The Ivorian crisis viewed from below and over a long period”. The focus lies on ‚Islands of peace’ in the area around Korhogo and Boundiali on the Ivory Coast. The author has done extensive fieldwork ever since 1979 to the present. >>

Als moderner Candide bei den Senufo. Nachwort 2018 zum Reisebericht

|

Im März 2018

Hier die Links zu den Kapiteln: (1)   (2)   (3)    (4)    (5)

Endlich schaffe ich es, den Reisebericht 1985 von der Elfenbeinküste abzuschließen. Das dritte Kapitel von den Senufo war am kniffligsten.
>>

Bericht von der Elfenbeinküste 1985 (5) – Zurück an die Küste

|

Links: (1)   (2)   (3)    (4)

Die Notizen werden nach drei Wochen dünn, obwohl ich noch einiges erlebe: das Künstlerheim von Djiré Mahé und eine kreative Möbelwerkstatt in Bingerville. Auch den greisen Enzyklopädisten Borremans. Ich genieße den Strand von Grand-Bassam und verliere meine Brille in der Brandung. Ich könnte heiraten. Nein, nicht Assita, die unglückliche Poetin aus Ferké. Ich schaue mir in Abidjan die neueste und größte Kathedrale an und laufe vor der Polizei oder wem auch immer davon, als man mich aus einer Limousine ruft…

>>

BOCCIO CRI-CRI ÀÀLÉ FETISH NKIS(H)I

|

Suzanne Preston Blier und David T. Doris  zu einem beziehungsreichen Thema – Kurze Buchvorstellungen –

>>

Asyl für ein himmlisches Huhn (Yoruba)

|

Klarstellung

In jeder Sammlung gibt es Stücke, die seit Jahren auf der Abschussliste stehen oder solche, deren Historie und emotionale Bindung ihren materiell vorhandenen Körper überwuchern, >>

‘Making History’ – Eine Fanfare! (Ogbechie & Benin)

|

Sylvester Okwonudu Ogbechie: ‚Making History – African Collectors and the Canon of African Art’ (Five Continents 2011) – Ergänzung 3.9.2018 >>

Bericht von der Elfenbeinküste (3) : Senufo

|

C.I. Dia 016x P.Zeicnungen

 Im Dorf  Poundiou >>

Schmuckloser ‘Ikenga’ (Igbo/Ibo)

|

Ikenga-IMG_0612Erwerbsnotiz (Dez.1998)

Nur für Männer – Ein eher anmutiges als aggressives Hornwesen, das geometrische Formen mit einem spitzen Gesicht integriert. „Mein“ Ikenga ? Leichte graue Patina, geringe Beschädigung am Fuß, der freilich sehr direkt am Boden aufsitzt (comme il faut). Gegenüber der mächtigen „Ahnfrau“ schwach, aber der Schein soll ja trügen und  der Typ ist verführerisch gut dokumentiert.

>>

Bericht von der Elfenbeinküste (4) : Zurück!

|

Zurück in die vertraute Welt der Provinzstädte! >>

Bericht von der Elfenbeinküste 1985 ( I ) Abidjan – Bouna

|

Vorwort

In China, Kenya, Senegal und Algerien war ich bereits gereist, aber dieses Mal zog ich allein los. Ich fuhr im Juli und August 1985 ohne festen Plan mit Bus und Buschtaxi durch die Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire). Ich besuchte niemanden, wurde nirgends erwartet und fühlte mich doch sicher, zumindest außerhalb der Metropole Abidjan. Damals lebte man auf dem flachen Land noch beschaulich. Die Polizei schien der einzige Unsicherheitsfaktor zu sein.         

Heute verfolge ich auch mit Interesse, wie der knapp über Vierzigjährige, den man gelegentlich für einen amerikanischen Studenten hielt, auf neue Situationen reagierte, nicht nur die ‘politischen’ Eindrücke, die mir damals so wichtig waren >>

Eine Lanze für René Gardi, Reiseschriftsteller!

|

Dokumentation und Erörterung von drei Internetquellen zum Lebenswerk, anlässlich seines Todes im Jahr 2000 – verfasst im April 2009

>>