Für mich sind ‚chinesische Dinge‘ …

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Mein Beitrag zur Sammelaktion des MAK Frankfurt: htpp//de-de.facebook.com/pages/WAS SIND FÜR SIE CHINESISCHE DINGE/                                   I

P1160038Teetopf

Teewärmer (tea cosy) mit weißer Porzellankanne

Als ich den sechseckigen schwarz lackierten Quader vor rund vierzig Jahren zum ersten Mal öffnete, war ich fasziniert: Er ist innen weich ausgekleidet und schützt eine schlichte Teekanne aus weißem Porzellan. Auf den zweiten Blick erkannte ich auch eine quadratische Aussparung und die kleine weiße Tülle (spout). Die Kanne fasst einen guten halben Liter (0,6 l). Das Objekt ist etwa so hoch wie breit, es ist leicht und solide verarbeitet

Chinesisch war und ist für mich die Verbindung von Funktionalität und Design, und zwar mit strengem Ausdruck. Die formale Strenge hat den Sammler des Gegenstands, den Maler Fritz Wiegmann, 1936 in Peking so fasziniert, dass er ihn in ein spät-kubistisches Stilleben mit chinesischen Dingen integriert hat. Es ist im Katalog „Bilder vom Glück“ (Museum der Weltkulturen 2002) abgedruckt.

In dem Buch „True to Form“[1], das der verkannten Schönheit handwertklicher Alltagskunst in China gewidmet ist, findet sich ein achteckiger Teewärmer. In beiden Fällen ist ein dünner hölzerner Rahmen mit Flechtwerk (wicker-ware) kombiniert. Darauf sind zwei bewegliche Metallgriffe und eine Verriegelung montiert. Mein Exemplar betont den schwarzen Lacküberzug. Das Flechtwerk – goldfarben angestrichen –  wird nur in sechs schmalen Kassetten sichtbar. Das Innere ist straff wattiert und mit Futterstoff in nüchternem Karo überzogen.

Der Teewärmer ist in Goldtönen und Rot mit leichter Hand fein bemalt. Wir sehen die bekannten eingetopften Blütenzweige. In den Blütengestecken erahnen wir Päonien, Magnolien, Lotos, Chrysanthemen[2], sowie auf zwei gegenüberliegenden Seiten stilisierte Fledermäuse („fu“), also doppeltes Glück ( lautgleich „fu“). Ich meine auch noch einen Schatzbehälter zu erkennen. Der Metallbeschlag mit Riegel und Tüllenöffnung hat die Form einer Vase mit Päonien.

Wir haben einen Vorläufer der Thermoskanne der Volksrepublik vor uns. Man hat darin wie heute heißes Wasser für den Tee aufbewahrt und transportiert. Auch diese ist oft dekoriert –  in zugleich volkstümlicher und revolutionärer Farbigkeit –  und manchmal mit Glück verheißenden Bildmotiven geschmückt.

Gibt es etwas, das chinesischer wäre als ein mit guten Wünschen bepflasterter, äußert funktionaler, zugleich dekorativer und formal strenger (gleichseitiges Hexagon) Gebrauchsgegenstand?

ii

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Trittstein vom Pilgerberg Emei-shan (Sichuan)

Maße: 7-9 x 4 cm, Höhe 2 cm

Ich habe ihn auf einer zweitätigen Bergwanderung 1988 gesammelt, aus dem Abstand eines Aufsteigenden erspäht und aus dem Weg geklaubt. Weil ich aus aller Herren Länder eigenwillige Steine mitbringe, als chinesisches Souvenir.

Schon bei einem Delegationsbesuch des Musterdorfes Shashiyu 1973, hatte man jedem von uns einen – mit Zeichen beschriebenen – kleinen Stein geschenkt. Man kam im Dorfkomitee nicht auf den Gedanken, uns das Geschenk zu erklären. 1973 sprach man ohnehin nur von revolutionären Traditionen. Inzwischen habe ich aus zwei Büchern erfahren, dass die Wertschätzung ausdrucksstarker Steine – nicht nur der durchlöcherten – unter chinesischen Gelehrten seit zweitausend Jahren belegt ist. Und dass auch diese Kultur sich seit dem 6. Jahrhundert nach Korea und Japan ausbreitete. Das nur am Rande. Es gibt einen deutschen Verein für die japanische Variante. Man pflegt dort die ausgefeilten asiatischen Traditionen, mit allen Klassifizierungen und der Forderung: Der Stein wird mit einem Holzsockel versehen. Der soll ihn nicht bloß in der gewünschten Position  stabilisieren – wozu notfalls auch eine Steinsäge erlaubt sein soll –  sondern ihn auch in meditativ ansprechender Weise präsentieren. Ob bei meinem kleinen Trittstein eine Ausnahme gestattet wäre?

Der Stein zeigt zwei Furchen und ist einst an einer dritten Furche vom Rand einer Platte abgebrochen. Die vordere Kante ist glatt und rund abgerieben. Gleich bei der ersten Begegnung sah ich darin die Miniatur einer der vielen Treppenstufen im Weg, und dies in perspektivischer Verkürzung wie aus der Vogelperspektive.

Er  könnte auch eine Insel oder Felsstufe in einem Flussbett bedeuten. In den Furchen könnten sich sogar Wasserfälle verbergen. Er steht auch für die Schluchten des mächtigen Pilgerberges Emei-shan. Allerdings: Mechanischer Abrieb an einem Wegstein kommt in den klassischen Lehren über den Gelehrtenstein nicht vor. Und ist weiches Sedimentgestein überhaupt erlaubt?

Tausende und Abertausende Füße von Pilgern und Sänftenträgern haben seine Kanten abgeschliffen! Wenn es doch wenigstens Lotosfüße gewesen wären! Wie kann in gehobenen Kreisen daraus Meditation entstehen? Doch für einen westlich erzogenen und sozial engagierten Menschen entsteht darüber gar kein Zweifel.

Bis vor kurzem waren die Chinesen kein Volk von Bergtouristen und Wandervögeln. Das Alltagsleben bot und bietet körperliche Anstrengungen mehr als genug. Der moderne Massentourismus in China hat bezeichnenderweise die Stufe des Wanderns übersprungen. Der Emei-shan war 1988 bereits durch eine Bergstraße erschlossen. Kurz darauf kamen eine Bergbahn und ein Hotel in Gipfellage dazu. Der Trittstein vom Emei steht also auch für die Vergangenheit der verbreiteten Pilgerwege. Er ist das Werk chinesischer Pilger.

iii

P1160031TianAnM73 6×6-Kamera „Seagull

Ich habe kein rechtes Verhältnis zu dieser schweren und klobigen Spiegelreflexkamera entwickelt. Mein Schulfreund hatte mich 1973 dahingehend beschwatzt, eine so außergewöhnliche Reise wie die in die Volksrepublik China ließe sich fotografisch nicht allein mit dem Kleinbildformat bewältigen. Später verwandelte er auch ohne Murren hunderte kleiner Negative in veritable schwarzweiße Diapositive. Ich hantierte also mit zwei Formaten. Ich beschränkte ihren Einsatz auf besondere Gelegenheiten. Sechzehn Bilder sind ja auch schnell verschossen, wem sage ich das heute! Am liebsten setzte ich sie auf dem Boden auf oder auf einer Tischplatte. Das entsprach nicht meinem Naturell, aber hatte sehr anschaubare, sehr ruhige Ergebnisse mit der Stimmung des japanischen Filmregisseurs Ozu.

Gekauft habe ich sie für unschlagbare „99 DM“ bei Neckermann, oder war es Quelle?

iv

P1084170ChD-Spitzer  Bleistiftspitzer                              

 Die beiden Bleistiftspitzer, 1973 auf einer Delegationsreise in einer chinesischen Stadt erworben, suchte ich mir als „typisch chinesisch“ aus einer größeren Auswahl aus. Heute würde ich sagen, dass sie die Allgegenwart der Propaganda noch in den geringsten Dingen repräsentieren, sowohl ideologisch, als auch ästhetisch.

Hat China nicht die Übertragung von Ideen auf die unterschiedlichsten Materialien und Medien erfunden oder doch perfektioniert, z.B. von der Oper auf Schattenspiel, Holzdruck, Objekte des täglichen Gebrauchs, selbst auf Totengeld, womit die Ideen selbst ins Jenseits dringen?

Die Armeepistole

Die rote Farbe und die klobige Form weisen auf die Revolutionären Pekingopern, Comic-Heftchen wie „Das rote Frauenbataillon“, antijapanische Stücke und den Musterknaben „Lei Feng“. In allen kunsthandwerklichen Medien – auch Specksteinfiguren – wurde die Botschaft verbreitet, dass „Volksbefreiungsarmee“ und „Volk“ seit Guerillazeiten eine Einheit bildeten. Schon die Kinder sollten stolz auf sie sein. Wir kennen das Muster aus der DDR, die es von der Sowjetarmee übernommen hat.

Ich habe das Stück 1973 bewusst gekauft als chinesischen Kontrast zum linken Pazifismus im Nachkriegsdeutschland. Skandalös wurde das kleine Objekt als Kriegsspielzeug im weitesten Sinne. Für mich selber waren die wenigen kriegerischen Spielzeuge etwas Besonderes, Anrüchiges gewesen, etwa der kleine Panzer aus amerikanischer Produktion, der Hindernisse mit Hilfe eines Überrollbügels überwand. Immerhin hat meine Mutter meine militaristischen Kinderzeichnungen nicht weggeworfen. Auch in China entsprach dieser Pistolenspitzer den Träumen von kleinen Jungen – ja sogar von Mädchen, die revolutionär sein wollten.

Der Radioapparat  

Er vereint in sich technischen Fortschritt mit durch fleißige Arbeit angespartem individuellem Status. Ich habe es sicher auch erworben, weil ich es in Wohnungen verdienter Arbeiter auf dem Ehrenplatz gesehen hatte, vor Ort oder auf Fotos. Er repräsentiert auch Komfort (dem Fahrrad zu vergleichen) und Entspannung. Man darf nicht vergessen, dass etwa Dörfer damals gewöhnlich von dröhnenden Lautsprechern der Partei kollektiv beschallt wurden. Ob ein reales Radio diesen Typs überhaupt mehrere Sender empfangen konnte, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Die Nähe zur Partei ist eigentlich irrelevant, weil selbstverständlich.

Man sieht: Es lässt sich mit winzigen Modulen chinesischer Kultur trefflich philosophierren.

v

P1160029ichScherenschn.    Scherenschnittporträt

Im August 1973 sprach an der Kantoner Uferpromenade ein Mann mittleren Alters die Reisegruppe an, der anbot, Scherenschnittporträts zu machen. Ich ließ mich entgegen meiner Gewohnheit darauf ein und in Windeseile hatte er ein Profil von mir geschnitten. Es faszinierte mich sofort als äußerst realistisch. Ob ich die eleganten flüssigen Bewegungen der Schere tatsächlich erinnere, kann ich nicht sagen. Man hat ja so etwas in Filmen gesehen.

1974 c Georg Herrmann

1974 c Georg Herrmann

Ich habe dies Profil in den folgenden Jahren bei mehreren Gelegenheiten als Abbildung verwendet. In Deutschland ließ ich bei nächster Gelegenheit wieder ein geschnittenes Profil von mir anfertigen. Es kam der typische romantische Kitsch heraus. Hoffentlich finde ich es noch rechtzeitig.

Mir war der Mutterwitz der einfachen Chinesen, ihre unausrottbare Spottlust  und die Direktheit im Umgang abseits der protokollarischen Ebenen bekannt. Mein Chinabild war von klassischen Romanen wie „Die Räuber vom Liang Schan Moor“ und von krassen Reiseberichten aus der ersten Jahrhunderthälfte geprägt, und nicht zuletzt von den Erzählungen meines Kunstlehrers Fritz Wiegmanns über seine Zeit in Peking 1936. Auf unserer Delegationsreise 1973 hatte ich das Gefühl, routiniert gepflegte Fassaden zu betrachten. Da wirkte dieser unverstellte Blick auf eine Langnase, die offizieller Gast und Freund des Landes und der Revolution war, befreiend, ebenso wie der gelassene Realismus der Darstellung im Gegensatz zu Honig oder Gift der Propaganda.China – das andere, wenn man so will – in einer einzigen zeichnerischen Geste! Übrigens zeigen noch heute viele bildende Künstler in China diese Art von Widerständigkeit.

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P1160039Rotgardistin       Kleine Rotgardistin

 Rührend in ihrer unförmigen, viel zu weiten Kluft, die Hose unter der Jacke wohl mit einem Strick gebunden, das Rote Buch an die Brust gedrückt, einen Tornister auf dem Rücken, die Füße in Stiefeln zieht sie aus der Stadt ins entlegene Dorf. Oder stellt die Figur doch eine ländliche Barfußärztin dar? Den breiten Strohhut der Bauern hat sie gerade abgenommen. Sie hat ein kindlich gerundetes Gesicht, trägt aber  kurz geschnittene Haare, eigentlich den verheirateten Frauen vorbehalten, die auf einer Seite in einen kurzen Zopf gebunden sind. Doch war der Kurzhaarschnitt auch ein puritanisches Signal, wie es A. Schelochowzew 1968 aus Peking berichtet. Ledigen jungen Frauen wurden da manchmal ihre langen Zöpfe gewaltsam abgeschnitten.

Ich habe die Figur in unserer lokalen Freundschaftsgesellschaft Mitte der Siebziger Jahre  erworben, doch warum eigentlich? „Typiquement typique“, würde mein Bekannter aus Frankreich dazu sagen. War es das Kindchenschema, das mir von chinesischen Neujahrsbildern her vertraut war, auf denen in der Volksrepublik ja auch häufig Mädchen den Kinderwunsch der Menschen repräsentieren durften?

War es die Erinnerung an einen fünfwöchigen Aufenthalt im Land, wo ich gegen Ende gewisse Entzugserscheinungen verspürte und weibliche Schönheit sogar in der maoistischen Verkleidung wahrnahm?

Waren es – abstrakt betrachtet –  die großzügigen Rundungen und der Eindruck lebendiger Bewegtheit an der kleinen Skulptur? Bei Akzeptanz der athletischen Körperlichkeit liegt immerhin Harmonie in der Massenverteilung. Es war sicher nicht das Werk eines Anfängers! Jedenfalls überwand es auch meine Abneigung gegen Speckstein, das Material der Dilettanten,  dessen Glanz so schnell dahin ist, weil es nicht den geringsten Stupfer aushält, und meinen Widerwillen gegen angeklebte dunkle Specksteinsockel, die entfernt traditionelle Formen nachnahmen.

Ich habe sie dann sorgsam verpackt weggelegt für bessere Zeiten, wo sie mit Hilfe von nostalgischen Anwandlungen und der Neugier junger Leute zu Ausstellungsehren kommen könnte.

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P1150983ChD-HellDollars HELL BANK DOLLARS

 Marke: Joss Paper der Firma On Tai Lung, made in Shen Zhen. Amerikanisches $-Format, doppelseitig bedruckt, vorderseitig Dreifarbendruck mit traditionellem Würdenträgerporträt, Rückseite schwarzweiß mit Bankhaus in chinesischem Stil; zweisprachig, mit chinesischen Zeichen.

Höllenbanknote ist für mich eine unglaublich starke Metapher. Und sie entsteht mitten aus der chinesischen Tradition, die in ihren Konfuzianismus ursprünglich buddhistische Lehren bis zu deren Unkenntlichkeit eingeschmolzen hat. Danach wird der Mensch nicht einfach wiedergeboren – was eigentlich Strafe genug ist, denn ist das Leben nicht die Hölle nach Schopenhauer & Co?  Nein, der Mensch muss vorher durch ein chinesisches Höllengericht mit allen Instanzen, Bütteln und ausgiebiger Folter. Vielleicht lässt sich dem Bedauernswerten mit Geld helfen. Zeugt die chinesische Tradition, Geld, das sich bestimmungsgemäß in Rauch auflösen soll,  kostengünstig mechanisch zu vermehren, nicht von Realismus, von Intelligenz, meinetwegen Bauernschläue? So tragen die traditionell gestalteten Geistergeldnoten 48 Kupfermünzen mit quadratischem Loch aufgedruckt. Ist das nicht ökonomisch, also äußerst chinesisch?

China ist berühmt für sein eingefleischt materialistisches und pragmatisch handelndes Volk, das Ideologien schlicht unterläuft, freilich dabei lieber auf Nummer sicher geht. Die Kommunisten redeten früher zwar immer von falschem Bewusstsein und schienen auf Klassenbewusstsein und Idealismus zu bauen. Mao Zedong machte sich aber nichts vor und nahm sich den radikalsten chinesischen Despoten zum Vorbild: Qin Shihuangdi, den mit der Tonarmee.

Ich habe dieses Papiergeld 2002 in Amsterdam erworben. Die Banknoten in Geistergeldwährung der Firma On Tai Lung werden noch immer für rituelle Anlässe der Ahnenverehrung in die ganze Welt exportiert. Der Druckort „Shen Zhen“ steht für die erste Sonderwirtschaftszone in der VRC!  Heute wird aus Hongkong geliefert.

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P1084174Ch  TINPO UND TERPO

Den berühmten Tempo-Taschentüchern sind sie nachempfunden, natürlich in der Luxusausführung mit Menthol, sowie soft.4ply/soidenweich.4Lagen! Über die Qualität kann ich nichts sagen, denn ich habe sie – anders als die Originale – seit 1988 ungeöffnet aufbewahrt. Ich erkannte noch am Ort, dass Produktpiraterie in der Luft der chinesischen Kleinstadt Shaoguan (Provinz Guangdong) lag, zumal vor dem Eingang des einfachen Ladens rote Plastiktaschen hingen, die mit Sholl und dem Logo dieser großen Benzinmarke bedruckt waren.

Volker Fischer hat in Sit in China, dem MAK-Katalog von 2010, nachempfundene Sitzmöbel von Le Corbusier kritisch beschrieben und kein gutes Haar an ihnen gelassen. Ihnen stellt er seriöse Reeditionen in Europa gegenüber.

Bei Papiertaschentüchern wäre so etwas  einfach lächerlich. Deren Konsumenten waren Menschen, die sich nicht einmal so etwas wie Originale, natürlich in Devisen, hätten leisten können. Wir haben damals in der Mode junger Leute, im Musikgeschmack, etwa auf dem Jangtsedampfer (die GEMA möge ausnahmsweise weghören), in Illustrierten, Postern, Filmen und selbst bei Postkarten den unbändigen Wunsch gespürt, an einer Welt teilzuhaben, die für den normalen Menschen in der Volksrepublik noch unerreichbar war. Mit ein wenig Shanzhai  – Bauernschläue, Chuzpe, Gerissenheit – konnte der Duft der großen weiten Welt – hier war es Menthol – über die Chinesische Mauer dringen.

Den Ideenklau im Großen aber haben oberschlaue Manager im Westen fahrlässig selber befördert, schon weil sie die eigene Industriegeschichte nicht interessiert.

Für mich sind Tinpo und Terpo so etwas wie Plisch und Plumm und Dick und Doof.

Für die Popcorn Idea Factory könnten sie allerdings den Anfang vom Ende des Chinese Stuff  verkörpern. Wo werden eigentlich heute die Tempo-Taschentücher hergestellt?


[1] Lynn Pan, Hongkong 1995, S.11    [2] nach Wolfgang Eberhards „Lexikon chinesischer Symbole“ (1985) sind das die „Blumen der vier Jahreszeiten“

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