Nach vier Jahren ziehe ich meinen ‚Dialog‘ ĂŒber den Essay Regen im kleinen Sammelband VogelflĂŒge zurĂŒck.
Keine VogelflĂŒge, kein Regen, und schon gar nicht ’naturalmente‘
Ich lieĂ mich lange Zeit auf Flussers Texte recht arglos ein und machte mit ihnen immerhin Erfahrungen. NatĂŒrlich verfehlte ich dabei Flussers tiefere Intention, ignorierte sie gelegentlich aber auch bewusst. Er hĂ€tte eine solche Konstellation wohl nicht schlimm gefunden, ging es ihm wĂ€hrend seiner VortragstĂ€tigkeit in Europa doch hĂ€ufig so. Zu ‚provozieren‘ war fĂŒr ihn eine Option, ein GesprĂ€ch zu fĂŒhren, vor allem in der Ăffentlichkeit.
Flusser enttĂ€uschte aber meine von seinen AnkĂŒndigungen geweckten Interessen regelmĂ€Ăig, bis auf bestimmte Themen wie Migration (Link zu Flusser Studies 10, siehe dort: graeve-flusser-schule S.24) und – in den spĂ€teren Jahren – die digitale Revolution (Link zu einem Zitat) , die er auf geniale Weise anpackte. ‚Natur‘ gehört nicht dazu. >>