Ein Tauschobjekt vom 26. Oktober mit starkem Anklang an den großen bis an die Zähne bewaffneten Nkisi des Alten Duncan Caldwell auf von Martha’s Vineyard! (LINK zum pdf kommt noch)
Ein bucklichtes Männlein, dessen schwerer Rucksack mit dem Rücken zu verschmelzen scheint. Das Männlein wäre ergraut, wenn Rost nicht für eine bräunlich schwarze Nicht-Patina sorgen würde. Ein kleines Antilopenhorn hat man ihm wohl gezogen, aber es ist noch genug anderes übrig. Ich bändige nur mit Hilfe der Fotos die Überfülle auf kleinem Raum:
- gewaltige Ohren
- gläserne Augen unter einer tiefen Stirn
- eine gekrümmte Nase mit aufgeblähten Nasenflügeln
- ein mächtige Bart
- eine Aristokratenfrisur, klein, weil vom Stirnloch nach hinten gedrängt
- ein mehrfach gedrehter Halswickel und ein gleicher Gürtel für den Rucksack
- eine Bauchkanone, der der Spiegel fehlt wird von einem vierfachen Wickel festgehalten
- Und Nägel zweierlei Form: dünne kleine rechts und links und über den Schädel gezogen,; auf einer Seite klammern sie eine klaffende Wunde; in der Nachbarschaft ist auf der Stirn eine kleine Druckstelle zu sehen, die im Licht glänzt.
- Neben dem Bauchnabel stehen sechs starke, dekorative eiserne ‚Köpfe‘ vor, die zu dekorativen ‚Pilzen‘ geschmiedet sind
- Die ganze Konstruktion ist solide und schwer, dass die dünnen Beinchen trotz großer Füße Mühe haben, das Gleichgewicht zu halten. Je nach Neigung des Untergrund gilt das auch für die Figur. Der Fuß ist auch schon gebrochen und wurde ‚afrikanisch‘ mit Uhu geflickt.
