{"id":9967,"date":"2019-03-21T00:10:52","date_gmt":"2019-03-20T23:10:52","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=9967"},"modified":"2024-02-12T22:00:09","modified_gmt":"2024-02-12T21:00:09","slug":"es-gibt-noch-vorbilder-fuer-denkende-menschen-althistoriker-christian-meier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=9967","title":{"rendered":"Vorbild f\u00fcr &#8218;politisch denkende&#8216; Menschen? Althistoriker Christian Meier! Wirklich?"},"content":{"rendered":"<p><em>Zu seinem 90. Geburtstag organisierte das Feuilleton in der FAZ ein Interview unter dem Titel &#8222;Weil wir Anarchiker waren&#8220;. Gespr\u00e4chsf\u00fchrung: J\u00fcrgen Kaube, Simon Strau\u00df.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Netz ist <\/em><em>es f\u00fcr Nichtabonnenten bezahlbar herunterzuladen (<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/der-althistoriker-christian-meier-im-interview-16043211.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK)<\/a>, ich zitiere aus der Printausgabe vom 16. Februar 2019 aus der &#8222;Fortsetzung der Seite 11&#8220; auf Seite 13.<\/em><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Nein, das reicht nicht!<\/span><!--more--><\/h3>\n<h4 style=\"text-align: center;\">*<\/h4>\n<h5><strong><em>Eine tr\u00f6stliche Anekdote von der Schaub\u00fchne (Berlin) f\u00fcr alle auch gerade von Krankheit geplagten Leser vorab:<\/em><\/strong><\/h5>\n<p>(&#8230;) da gab es keine St\u00fchle, sondern nur Treppenstufen. Ich hatte einen wahnsinnigen Ischiasanfall, konnte nicht sitzen. Also habe ich die ganze Zeit oben an der Wand gelehnt.Und auf einmal stand neben mir die G\u00f6ttin Athene, Jutta Lampe, um an einem Seil auf die B\u00fchne zu schweben. Das war f\u00fcr mich ein geradezu mythischer Moment: Da arbeiten Sie jahrelang \u00fcber so ein St\u00fcck, und dann haben Sie pl\u00f6tzlich die G\u00f6ttin unmittelbar vor sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong><em>Frage: Und warum h\u00f6rte das irgendwann auf, die Antike?<\/em><\/strong><\/h5>\n<p>Das m\u00f6chte ich auch wissen. Aus \u00dcberforderung? Weil die in Jahrhunderten gebildeten Lebensformen nicht mehr passten? Nicht mehr so leicht weiterzugeben waren? Weil die Anforderungen zu hoch wurden, der Sinnkredit ersch\u00f6pft war? Weil die Menschen insgesamt andere wurden? (&#8230;.) Und dann entsteht ein ungeheurer Druck von au\u00dfen, die andr\u00e4ngenden Germanenheere, die auf die unendlich langen Grenzen dr\u00fccken, die Kosten, die das alles verursachte. Was bewirkt die Ansteckungsgefahr der Verzweiflung?<\/p>\n<p>Man muss, wenn man von all dem handelt, einiges riskieren. Aber das kann man, zumal wenn man neunzig Jahre alt ist. Jetzt kann ich machen, was ich will &#8230;<\/p>\n<h5><em>Haben Sie ja schon vorher gemacht.<\/em><\/h5>\n<h5><strong><em>Streit ist ein zentraler Begriff in Ihrem Werk (&#8230;.)<\/em><\/strong><\/h5>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob es eine Regel ist. Aber wenn sich vielerlei Probleme, vielleicht gar das einer ganzen Ordnung, stellen, so ist es wichtig, dass dar\u00fcber nicht nur geredet, sondern auch gestritten wird, genauer: dass sich Alternativen zum Bestehenden bilden. Dadurch werden, wenn m\u00f6glich, die Dinge klarer, es formieren sich Kr\u00e4fte, die es direkt mit den kritischen Punkten aufnehmen k\u00f6nnen, via Reform oder Revolution. (&#8230;.) Gesellschaften k\u00f6nnen Krisen in sich einfangen. Doch kommt es vor, dass sich in Krisen keine Alternative bildet. Dann ziehen die sich hin, dann sucht man sein Heil bei angeblich gro\u00dfen M\u00e4nnern. Denn Menschen m\u00f6gen es nicht, dass sie (und ihre Gemeinwesen) wehrlos sind. Vieles ist heute sehr schwierig zu verstehen. Die Proletarier sind entweder bessergestellt oder sie gehen\u00a0 zur AfD. Bei den Sozialdemokraten halten sie sich kaum mehr auf. Ich vermute, dass wir irgendwann dazu kommen werden, doch wieder mehr von Interessen als von den vielbeschworenen Werten zu sprechen. Was machen Sie, wenn auf einmal eine Million Afrikaner bei uns zuwandern will? Wollen Sie dann noch von Werten reden? Auf der anderen Seite leben wir in einem ungeheurem Luxus. Und auf der anderen Seite ist es es sehr unklar, wie es mit diesem Luxus weitergeht. Also ich w\u00fcrde sagen, wenn dar\u00fcber ein wirklicher Streit entst\u00fcnde, h\u00e4tte man von dieser oder jener Seite eine Form der Verarbeitung und Auseinandersetzung. Und mit dieser Auseinandersetzung bek\u00e4men wir in irgendeiner Weise das Gef\u00fchl, wir bestimmten dar\u00fcber, was eigentlich geschehen soll.<\/p>\n<h5><em><strong>Aber allein in Ihrer Lebenszeit: War das je anders? War der Streit wirklicher fr\u00fcher? <\/strong><\/em><\/h5>\n<p>Ja<\/p>\n<h5>Und<em> war die Zeit einfacher zu verstehen?<\/em><\/h5>\n<p>Ja, ich glaube schon. (&#8230;.) In den f\u00fcnfziger Jahren wurde vieles \u00fcberhaupt erst aufgebaut, da hat man sich richtig gestritten \u00fcber die Wiederbewaffnung, die Mitbestimmung, dann \u00fcber die Ostpolitik. Damals konnten sie abends durch die Stra\u00dfen gehen und aus den Fenstern die Bundestagsdebatten h\u00f6ren. Das passiert heute h\u00f6chstens noch bei einem Fu\u00dfballendspiel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><em><strong>Hat der Historiker qua Amt eine besondere Qualifikation bei der Beantwortung zeitgeschichtlicher Fragen?<\/strong><\/em><\/h5>\n<p>Also ich kann mir nicht vorstellen, dass man Geschichte ohne lebhafte Zeitgenossenschaft treiben kann, so m\u00f6chte ich das sagen. Ich erlebe es immer wieder, dass ich morgens die Zeitung aufschlage und mich dann frage: Wie war das in Rom? Ich erlebe, dass ich irgendetwas lese und angeregt bin von der Gegenwart. Ich meine, wer etwas wei\u00df und vielleicht sogar gut wei\u00df, soll von diesem Wissen auch Gebrauch machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><em><strong>Wie sehen sie das Fach in der Gegenwart? Spielt das noch eine Rolle f\u00fcr Sie, was publiziert wird?<\/strong><\/em><\/h5>\n<p>Wenig. Ich bin ja auch eigentlich gar nicht mehr vorhanden, bekomme auch kaum je etwas zugeschickt.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<h5><strong><em>Wenn Sie zur\u00fcckschauen auf Ihr Leben, was war Ihr gr\u00f6\u00dfter Misserfolg?<\/em><\/strong><\/h5>\n<p>Oh, das ist eine schwierige Frage. Ich w\u00fcsste gern manches besser. Und ich h\u00e4tte gern mehr Frechheit und mehr Mut gehabt, etwa aus dem, was mir in der Wissenschaft vorschwebte, eine provokative Forderung zu machen. Einfach intellektuell mehr zu riskieren. Vielleicht gar auszubrechen aus mancher \u00fcblichen Verpflichtung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">20.3.19<\/span><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">Es gibt noch Freunde, mit denen man \u00fcber Zeitungsartikel diskutieren kann, weil sie sie auch gelesen haben.<\/span><\/h4>\n<ul>\n<li>Ja sch\u00f6n, sagte er am Telefon, aber die haben daraus nichts gemacht. Sie wollten bloss das Interview mit dem ber\u00fchmten Mann zum Neunzigsten und haben sich nicht richtig vorbereitet. Sie h\u00e4tten ihn zweimal besuchen m\u00fcssen!<\/li>\n<li>Aber was verlangen Sie denn. Wer schaut sich in der Samstagsausgabe mehr als die Fotos an\u00a0 und liest die Zwischentitel, der ersten Seite wohlgemerkt? Wer liest das Interview \u00fcberhaupt zuende? Wer kennt den Mann? Ich habe sowieso immer etwas anderes gelesen als meine Frau. Also wozu ein tiefer sch\u00fcrfendes Interview? &#8230;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sp\u00e4ter denke ich auch, dass die beiden zu sehr auf den &#8218;Jubilar&#8216; abgestellt haben.<\/p>\n<h5><span style=\"color: #ff0000;\"><em>Weil die Menschen insgesamt andere wurden?<\/em> (&#8230;.)\u00a0 <\/span><em><span style=\"color: #ff0000;\">Was bewirkt die Ansteckungsgefahr der Verzweiflung?<\/span> <\/em><\/h5>\n<p>Zum Beispiel diese S\u00e4tze verdienen die Diskussion. Wir Europ\u00e4er haben das untergr\u00fcndige Gef\u00fchl, in der Falle zu sitzen. Wir zerfallen politisch und gesellschaftlich, verzetteln uns heillos in zu kleinen (<em>Gender<\/em> und andere <em>soziale Ungerechtigkeiten<\/em>) oder zu gro\u00dfen Themen (<em>Klima retten<\/em> durch einen Kinderkreuzzug jeden Freitag; wir haben doch bereits Bildungsnotstand!) und wir erfahren uns als Beute fremder Strategien, ob klug oder dumm, Chinesen oder Amerikaner, und als Abwrackplatz f\u00fcr Industrien, Kompetenzen und Wohlstand. Welche Idioten haben bei Bayer Monsanto eingekauft? Das war mir zu keinem Moment nachvollziehbar. Warum sind die Gr\u00fcnen bekifft, ist die SPD blind, warum ist die CDU\/CSU medikament\u00f6s ruhiggestellt und warum hat die AfD nicht einen h\u00f6heren IQ? Das w\u00fcrde doch schon helfen? Warum lassen sich die j\u00fcngeren Generationen &#8211; wenn sie sich \u00fcberhaupt als &#8218;Idealisten&#8216; verstehen &#8211; mit r\u00fchrseligen Stories steuern?<\/p>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Einrede :<em> Streit ist ein zentraler Begriff in Ihrem Werk (&#8230;.)<\/em><\/strong><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\">Man h\u00e4tte Meier fragen k\u00f6nnen, wie &#8218;der Streit&#8216; \u00fcberhaupt z\u00fcnden soll,\u00a0 auf den diversen \u00f6ffentlichen B\u00fchnen unter Aufsicht debiler Meinungspolizisten oder den Stehpl\u00e4tzen der &#8217;sozialen Medien&#8216; mit ihren Craftbeerpf\u00fctzen&#8230;. Oder er h\u00e4tte den Feuilletonchef und seinen jungen profilierten Outsider provozieren sollen, indem er die Frage auf und gegen sie richtet. Ich ahne bereits: Es h\u00e4tte wohl nichts gebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Gespr\u00e4ch mit einem\u00a0 jungen Alternativen kam mir eine Idee:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die &#8218;Aktivisten&#8216; f\u00fcr dies und das sollten \u00fcberhaupt einmal nach rechts und links (Metapher!) gucken, statt immer nur mit Tunnelblick die eigene insulare &#8218;Agenda&#8216;\u00a0 zu sehen. Denn bereits benachbarte Konkurrenten um Aufmerksamkeit k\u00f6nnten kontraproduktiv f\u00fcr <u>alle <\/u>&#8218;Idealisten&#8216; agieren. Stattdessen will man einander nicht wehtun &#8211; als h\u00e4tten sie unbegrenzten politischen Raum f\u00fcr jede Art von W\u00fcnschen &#8211; will sich keine Feinde schaffen. Und f\u00fcr alle gibt es ja irgendeinen Spendentopf oder \u00f6ffentliche Finanzierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Leute, euer Konsumismus verbunden mit dem Wohlfahrtsstaat, das ist Selbstkastration!<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Streit entsteht aus klarer Priorit\u00e4tensetzung und naturgem\u00e4\u00df polemischer Abgrenzung<em>. <\/em><em>Streit <\/em>in produktivem Sinn entsteht nicht entlang der gewohnten Kiezgrenzen, sondern \u00fcberall. Wie sollten sonst neue L\u00f6sungen entdeckt werden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><em>Menschen m\u00f6gen es nicht, dass sie (und ihre Gemeinwesen) wehrlos sind.<\/em><\/span><\/h5>\n<p>Unseren deutschen &#8218;Idealisten&#8216; geht das am Arsch vorbei, denn wenn sie in der Schule \u00fcberhaupt etwas \u00fcber &#8218;Anthropologie&#8216; geh\u00f6rt haben sollten, haben sie gerade nicht aufgepasst. Bereits Arthur Schopenhauer hat sich als &#8218;Volkserzieher&#8216; an verlogenen Erziehungsinhalten die Z\u00e4hne ausgebissen: <em>Die Welt ist schlecht, aber du sei anders<\/em>. Seine Einsichten in die menschliche Natur passten nat\u00fcrlich nicht in seine Epoche des Fortschrittsoptimismus, dem auch die damals noch unschuldig naiven Sozialisten anhingen. Wer wird ihnen den rosigen Zukunftshorizont missg\u00f6nnen wollen!<\/p>\n<p>Heute sch\u00e4tze ich die politische Klasse und ihre Medienvertreter eher als st\u00f6rrisch ein, wenn sie wider das bessere Wissen ihrer <em>Thinktanks<\/em> behaupten, jeder Deutsche k\u00f6nne nicht nur das Abitur, sondern den Zustand buddhistischer allgemeiner Menschenliebe erreichen. <em>Menschen m\u00f6gen es nicht, dass sie (und ihre Gemeinwesen) wehrlos sind. <\/em><\/p>\n<p>Fremdenfeindlichkeit ist eines der \u00e4ltesten Themen der Menschheit, und zwar \u00fcberall auf der Welt. Meinungsstrategen verschiedener Fraktionen in Europa &#8211; Politik, Medien, Wirtschaft und Jurisprudenz &#8211; versuchen &#8218;den Menschen&#8216; ihr &#8218;Fremdeln&#8216; abzugew\u00f6hnen, durch Diffamierung oder Verbot. An diesem <em>immateriellen Weltkulturerbe <\/em>werden sie sich die Z\u00e4hne ausbei\u00dfen. Die Menschheit besteht aus <u>vielen<\/u> Menschheiten, die sich zusammenraufen k\u00f6nnen oder nicht.<\/p>\n<p>Ich gebe zu, dass die theoretische Basis im Interview sehr schmal, ja unterkomplex ist. \u00dcberfordern wir nicht das Interview mit dem Jubilar.<\/p>\n<p>Ein britischer Politologe, von dem mich ein anderer junger Verwandter in Kenntnis gesetzt hat: <u>Colin Crouch<\/u>, hat\u00a0 eine degenerative Entwicklung analysiert, aber einen Angelpunkt kann auch er nicht zeigen, von dem aus die \u00dcbel abzuwenden w\u00e4ren, die sich in unserer Gesellschaft schleichend eingenistet haben.<\/p>\n<p><u>Dann<\/u> aber sehe ich nur eine L\u00f6sung, dass wir unsere Verwaltung von einem Dienstleister \u00fcbernehmen lassen. Ein Unternehmen wie der &#8218;Rhein-Main Airport &#8218; kann zwar exotische Flugh\u00e4fen organisieren, aber die EU w\u00e4re schon zu gro\u00df. Mein Kandidat hat bereits bewiesen, dass er sowohl eine soziale Revolution wie auch diverse globale wirtschaftliche Krisen zu \u00fcberwinden versteht.\u00a0 Er \u00fcbt bereits an strategischen Objekten in aller Welt, insbesondere an der &#8222;Neuen Seidenstra\u00dfe&#8220;, die schon bis Portugal reicht. Wenn die das gewusst h\u00e4tten, h\u00e4tten sie vor f\u00fcnfhundert Jahren nicht einen m\u00fchseligen Weg \u00fcber das Kap der Guten Hoffnung erschlossen, sondern einfach zugewartet.<\/p>\n<p>Also chinesisches Management mit europ\u00e4ischer Aufgabenstellung, warum denn nicht?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu seinem 90. Geburtstag organisierte das Feuilleton in der FAZ ein Interview unter dem Titel &#8222;Weil wir Anarchiker waren&#8220;. Gespr\u00e4chsf\u00fchrung: J\u00fcrgen Kaube, Simon Strau\u00df. 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