{"id":9964,"date":"2021-05-04T10:10:45","date_gmt":"2021-05-04T08:10:45","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=9964"},"modified":"2021-10-16T21:58:03","modified_gmt":"2021-10-16T19:58:03","slug":"afrika-ein-kontinent-hat-die-bewegungsfreiheit-verloren-ohne-ruhe-zu-finden-8-5-2018-essay","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=9964","title":{"rendered":"Haben die Afrikaner ihre Bewegungsfreiheit verloren &#8211; JA und NEIN"},"content":{"rendered":"<h2 id=\"wpwrap\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #808080;\">Zwei Blicke auf John Iliffe : Geschichte Afrikas(1997)<\/span><\/h2>\n<h4 style=\"text-align: center;\">(Cambridge 1995, C.H.Beck\u00a0 M\u00fcnchen 1997,2000)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Upload 13.3.2019; kontrolliert 4.5.21<\/h4>\n<div class=\"mceTemp\">\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/John-Iliffe-Geschichte-Afrikas-CHBeck-S.8-und-9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-10115\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/John-Iliffe-Geschichte-Afrikas-CHBeck-S.8-und-9-900x662.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"460\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/John-Iliffe-Geschichte-Afrikas-CHBeck-S.8-und-9-900x662.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/John-Iliffe-Geschichte-Afrikas-CHBeck-S.8-und-9-360x265.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/John-Iliffe-Geschichte-Afrikas-CHBeck-S.8-und-9-624x459.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/John-Iliffe-Geschichte-Afrikas-CHBeck-S.8-und-9.jpg 1099w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>(S.8-9\u00a0 &#8211; Vergr\u00f6\u00dfern durch Anklicken!)<\/em><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">&#8222;EIN KONTINENT HAT DIE BEWEGUNGSFREIHEIT VERLOREN, OHNE RUHE ZU FINDEN&#8220;<\/h4>\n<div id=\"wp-content-editor-tools\" class=\"wp-editor-tools hide-if-no-js\">\n<h5 style=\"text-align: center;\"><strong>Geschrieben am 8.5.2018.<br \/>\n<\/strong><\/h5>\n<p>Ich lese mich in eine Geschichte Afrikas ein (John Iliffe: <em>Geschichte Afrikas. <\/em>Cambridge 1995, dt.2000) und gerate auf der ersten Seite an ein Zitat David Livingstones: Die Untertanen entzogen sich dem Zugriff eines tyrannischen Oberhaupts durch Abwanderung in die benachbarten L\u00e4nder. \u201e<em>Das ist hierzulande, wo Fl\u00fcchtlinge niemals zur\u00fcckkehren, die allgemein \u00fcbliche Art, Tyrannenherrschaft zu beseitigen. Der derzeitige Casembe ist sehr arm.<\/em>\u201c (141)<\/p>\n<p>Till F\u00f6rster schildert im Aufsatz <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=8899\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(LINK<\/a> zum Blog-Kommentar) sogar noch aktuelle F\u00e4lle der Abwanderung und wendet sie gegen das \u00fcbliche Bild des allm\u00e4chtigen kolonialen und nachkolonialen Staats.<\/p>\n<p>Doch gibt es f\u00fcr dieses Bild nicht gewichtige Gr\u00fcnde?<\/p>\n<p>1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die kolonialen Grenzziehungen, welche im Prinzip l\u00fcckenlos die Geltung fremder \u201aRechtsordnungen\u2019 erm\u00f6glichen, aber doch nur so weit, wie die Kr\u00e4fte des Eroberers reichen.<\/p>\n<p>2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Im Innern die Kooperation von lizensierten Wirtschaftsunternehmen mit der Verwaltung.<\/p>\n<p>3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das gewaltige Machtgef\u00e4lle zwischen Kolonial- und Staatsapparat und den \u201aEingeborenen\u2019. Wann konnte je eine traditionelle Oberherrschaft (\u201aReich\u2019) Repression so geb\u00fcndelt einsetzen, notfalls auf Kredit, moderne Geldquellen im Hintergrund?<\/p>\n<p>Die Menschen fl\u00fcchten noch immer und mehr denn je vor Krieg, Unterdr\u00fcckung und Verarmung, aber sie werden heute von internationalen \u201aHilfsorganisationen\u2019 in Empfang genommen und mit Vorliebe in Lager gesperrt und \u201aversorgt\u2019, damit sie das Gastland nicht auch noch, oder noch zus\u00e4tzlich destabilisieren.<\/p>\n<p>Die Fixierung der Untertanen am jeweiligen Ort, auf den Status quo also, war ebenso Teil der \u201aBefriedungspolitik\u2019 wie ihre planm\u00e4\u00dfigen Umsiedlungen.<\/p>\n<p>Die Synthetisierung diverser ethnischer Identit\u00e4ten hat im Laufe der Zeit ein Eigenleben entwickelt und sich dabei mit nostalgischer Geschichtsklitterung zu Herrschafts- und Territorialanspr\u00fcchen verbunden. Tribaler Chauvinismus wurde zum rhetorischen Mittel der Innenpolitiker.<\/p>\n<p>Sie sollte aber auch Basis f\u00fcr eine wirtschaftliche und soziale \u201aEntwicklung\u2019 sein, f\u00fcr den Ausbau von Infrastruktur, von Medizin und Familienplanung, von Bildung und Erziehung sowie moderner Arbeitspl\u00e4tze nicht nur Rohstoffausbeutung, so etwas wie eine abh\u00e4ngige Industrialisierung mit Wissenstransfer erm\u00f6glichen. Mit dem Abbruch der Kolonialisierung 1957-60 konnten sich die Europ\u00e4er jeder Verantwortung entledigen und sich allein auf Erhaltung und Ausbau der f\u00fcr die Ausbeutung notwendigen Strukturen konzentrieren. Dar\u00fcber hinaus blieb \u201aEntwicklungshilfe\u2019 eine PR-Agentur zur Beruhigung der heimischen \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Alle vom Kolonialismus angesto\u00dfenen Entwicklungen sind aus dem Ruder gelaufen. Aus den \u201aoffenen Adern\u2019 Afrikas str\u00f6men nicht nur Rohstoffe und Profite, sondern auch Menschen, Fl\u00fcchtlinge gehei\u00dfen. Ich wei\u00df nicht, was bei weitergef\u00fchrter Kolonisation aus dem Projekt geworden w\u00e4re. Familienplanung w\u00e4re sicher Teil gewesen. In Zentralafrika vegetieren die D\u00f6rfer vor sich hin. Ohne den Verdienst der Landfl\u00fcchtigen &#8211; und der Fl\u00fcchtlinge au\u00dfer Landes &#8211; w\u00fcrden sie verhungern. Die Metropolen platzen aus allen N\u00e4hten und verkommen zu einem Patchwork an Slums.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Verfassungsprinzipien wurden nach Afrika verpflanzt. F\u00fcr die \u00fcberforderten Regierenden verlockend waren mehrere Aspekte verlockend:<\/p>\n<ul>\n<li>der Anspruch auf Souver\u00e4nit\u00e4t auf einem prinzipiell unverletzbaren Territorium (\u201aterritoriale Integrit\u00e4t\u2019),<\/li>\n<li>die Einf\u00fchrung der Staatsb\u00fcrgerschaft \u2013 die bereits in Europa die Menschen im 20. Jahrhundert nicht vor Despoten und v\u00f6lliger Entrechtung bewahrt hat<\/li>\n<li>und das Prinzip des staatlichen Gewaltmonopols, das die Selbstverteidigung von vorneherein kriminalisiert \u2013 die dickk\u00f6pfigen US-B\u00fcrger einmal ausgenommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eStaatsb\u00fcrgerschaft\u201c ist meist eine sehr einseitige Sache. Was steht denn schrankenlosen staatlichen Zugriffsrechten und Ausschlu\u00dfrechten an Gewinn verglichen mit \u201eAusl\u00e4ndern\u201c oder \u201eStaatenlosen\u201c gegen\u00fcber? Etwa ein von den Beh\u00f6rden zu erbittender \u201eReisepass\u201c und \u00e4hnliche Gnadenerweise eines korrupten Polizeistaates? Da k\u00f6nnen Nepotismus und \u201aKorruption\u2019 zu den einzigen akzeptablen L\u00f6sungswegen werden.<\/p>\n<p>Was zeigen die Wahlen, die in Europa angeblich &#8218;aufmerksam beobachtet\u2019 werden? In welchen Staaten und wann gelingen sie \u00fcberhaupt, diese Musterbeispiele an erlogenem \u201enation building\u201c?<\/p>\n<p>\u201aPolitische Parteien\u2019 <u>m\u00fcssen<\/u> einfach &#8218;ethnozentrische&#8216; Wahlvereine sein. Man muss seine Sache schon in der Metropole vertreten, wenn man nicht \u00fcbergangen werden will. Die beklagte Klientelpolitik ist die selbstverst\u00e4ndlichste Sache der Welt. Mit allen Zeichen der Ungleichheit. (Eine s\u00fcdamerikanische Anekdote: mit dem Bus <u>zum<\/u> Wahllokal, aber zu Fu\u00df zur\u00fcck). Die Institutionen sind Clearingstellen. Es geht um weitreichende Entscheidungen wie Provinzgrenzen und Personalfragen, jedenfalls um viel Geld und oft um r\u00e4umlich weit entfernte Bev\u00f6lkerungsgruppen, mit denen man fr\u00fcher nichts zu tun hatte, auch wenn man vielleicht durch eine Handelskette verbunden war.<\/p>\n<p>Die st\u00e4ndige Vermehrung der politischen und b\u00fcrokratischen Posten wird seit langem beklagt. Was bleibt anderes als Proporz denn \u00fcbrig? Die Alternative hei\u00dft Abspaltung und B\u00fcrgerkrieg. Solange es ums Verteilen geht, l\u00e4sst sich vielleicht noch ein Kompromiss aushandeln, aber wenn es um eine \u201anationale Haltung der Demokratischen Republik Kongo\u2019 gegen\u00fcber etwa Tansania, Uganda, &#8230; oder Angola geht?<\/p>\n<p>Wanderungen &#8211; erzwungen durch Verdr\u00e4ngung oder als Reaktion auf drohende Verarmung oder sich auftuende Chancen &#8211;\u00a0 sowie der Wechsel von Vertr\u00e4gen und Kriegen waren immer die unfriedliche Normalit\u00e4t Afrikas.<\/p>\n<p>Afrika hat nun aber mehr als ein Jahrhundert einer b\u00fcrokratischen Kartierung und Parzellierung, von ethnischen zerstrittenen neuen Identit\u00e4ten, auferlegten fremden Begriffen und Konzepten hinter sich, dazu massive \u00e4u\u00dfere Eingriffe aller Art. Sie wurden \u2013 wie etwa die Kolonialmedizin \u2013 nicht zu einem guten Ende gef\u00fchrt oder dienten ohnehin nur dem fremden Interesse, wurden den L\u00e4ndern durch \u00dcbert\u00f6lpelung (Bergbau, Nestl\u00e9, &#8230;) oder Verlockung einheimischer Eliten als vorteilhaft verkauft .<\/p>\n<p>Fortschritte gibt es wie seit jeher durch individuelle Aktivit\u00e4t; doch viele initiative Leute resignieren nach der R\u00fcckkehr in ihre Heimat. Die in den elenden Verh\u00e4ltnissen Zur\u00fcckgebliebenen bremsen auch die Migranten in der Diaspora, halten sie mit permanenten materiellen Forderungen fest. Der Heimatersatz \u201aDiaspora\u2019 erschwert selbst noch die Integration in die \u201aGelobten L\u00e4nder\u2019.<\/p>\n<\/div>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\">MUSS DAS SO STEHEN BLEIBEN?\u00a0 NEIN, SOLANGE WIR MENSCHEN SIND!<\/h4>\n<div id=\"wp-content-editor-tools\" class=\"wp-editor-tools hide-if-no-js\">\n<p>Ausgerechnet das Zehnte Kapitel von \u201eGeschichte Afrikas\u201c: &#8222;<em>Auswirkungen des Kolonialismus 1918 \u2013 1950<\/em>\u201c und der Unterabschnitt \u201e<em>Bildung und Religion<\/em>\u201c \u2013 auf nur zehn Druckseiten \u2013 zeigt uns, wie sich die Geschichtsschreibung\u00a0 Afrikas beleben und aufhellen l\u00e4sst. Die richten unseren Blick auf eine vielf\u00e4ltige Dynamik und weisen auf das f\u00fcr den Kontinent spezielle Potential dieser Epoche &#8211; und lassen uns nach Entsprechendem heute Ausschau halten.<\/p>\n<p>Wie gelingt es Iliffe, trotz eines extrem weit gespannten Rahmens Phrasen zu vermeiden? Ein Vergleich mag das Verfahren veranschaulichen. Jeder kennt den Blick aus dem Flugzeug bei leicht bew\u00f6lktem Himmel. Gerade im Fr\u00fchjahr ist oft die Sicht zwischen den Wolkenfetzen detailreich und konturiert. Bei Iliffe erhalten unz\u00e4hlige Detailinformationen Kontur, ohne den Eindruck zu erwecken, \u201adie ganze Wahrheit\u2019 zu repr\u00e4sentieren. Die zahlreichen Blindstellen sind dem Bewusstsein stets pr\u00e4sent. Als begabter Erz\u00e4hler nutzt er \u00dcberspitzungen, vermag aber auch noch die disparatesten Einzelf\u00e4lle miteinander ins Gespr\u00e4ch zu bringen.<\/p>\n<p>Wo immer ich \u00fcber Vorwissen zur Kolonialepoche verf\u00fcge, registriere ich sachlich gebotene Zwischent\u00f6ne oder Korrekturen am Gesamtbild. Dazu reichen schon kurze einzelne S\u00e4tze oder einzelne statistische Zahlen. Ein Beispiel:<\/p>\n<p>Der islamische Norden Nigerias, den ich bei Harnischfeger kennenlernen durfte (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=9628\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>): \u201e&#8230;.<em>Dennoch erlegte Lugard den nichtislamischen V\u00f6lkern die islamische Herrschaft der Fulbe auf<\/em>.\u201c (Iliffe 306). Der Passus zum resultierenden Bildungsnotstand lautet: \u201e<em>wohingegen in ganz Nordnigeria 1951 nur ein einziger Sch\u00fcler (ein Christ) einen Abschluss vorweisen konnte<\/em>.\u201c (ebd. 300).<\/p>\n<p>Zuweilen muss man das bittere Bewusstsein sp\u00e4teren Scheiterns einfach ausblenden, um aus dem Olymp der Neunmalklugen auf die Ebene der handelnden Menschen abzusteigen, um ihnen an ihrem konkreten Ort zu begegnen, ihrer Selbstwahrnehmung, den sich ihnen bietenden Chancen, ihren Entt\u00e4uschungen und Scheitern, ebenso wie der Umorientierung.<\/p>\n<p>Es war schon bitter, wenn etwa die Kolonialmacht befand: &#8222;<em>Keine Eliten, keine Probleme<\/em>\u201c (<em>Rhodesien, Belgisch- Kongo<\/em> \u2013 300), aber anderswo in Afrika existierten schon Universit\u00e4ten. \u201e<em>Die regionalen Unterschiede waren enorm und blieben lange bestehen<\/em>.\u201c (300) Immerhin \u201e<em>f\u00f6rderte Bildung in Afrika zu dieser Zeit \u2013 anders als in Indien \u2013 eher die Durchl\u00e4ssigkeit der Gesellschaft, statt alte Privilegien zu festigen<\/em>.\u201c (300). \u201e<em>Lesen und Schreiben besa\u00dfen dieselbe Faszination wie zu jenen Zeiten, als sie das Monopol der Muslime gewesen waren, brachten aber auch materielle Vorteile (&#8230;) und verschafften Zugang zu Aufkl\u00e4rung und Macht, von denen die Ungebildeten, wie sie selbst wussten, ausgeschlossen waren<\/em>.\u201c (301)<\/p>\n<p>Dann ist von Zeitungsgr\u00fcndungen die Rede, von politischen Klubs, der Rolle der europ\u00e4schen Mission. \u201e<em>Die enge Verbindung mit Alphabetisierung und Bildung verliehen dem Christentum in der Fr\u00fchphase der Kolonialzeit neue Attraktivit\u00e4t. Erstmals wurde die afrikanische Kirche eine Kirche der Jugend. (&#8230;) Da die polygynen Gesellschaften Afrikas die Jugend unterdr\u00fcckt hatten*, stellte nun das Christentum eine Revolte der Jugend gegen die \u00e4ltere Generation dar, vergleichbar der Annahme des Kommunismus im Asien des 20. Jahrhunderts.<\/em>\u201c (302; *<u>z.B.<\/u> der<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=4251\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> LINK<\/a> zu MacGaffey, 2008). Nat\u00fcrlich ist die explodierende Ausbreitung afrikanischer \u201aFreikirchen\u2019 differenziert und \u00fcbersichtlich Thema.<\/p>\n<p>Sind die sich abzeichnenden Tendenzen in den zeitgen\u00f6ssischen Afrika-Wissenschaften dem Erscheinen solcher B\u00fccher f\u00f6rderlich, die unser Verst\u00e4ndnis ebenso disziplinieren wie befreien k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Ich glaube kaum, wenn nicht Menschen mehrerer Disziplinen engagiert zusammenwirken. Jede von ihnen ist in der Gefahr, durch <em>mehr Desselben<\/em> (Watzlawik) ihre Horizonte zuzustellen.<\/p>\n<p>Vorsichtshalber. Z\u00f6gern Sie nicht, nach diesem Buch zu greifen, solange es noch auf dem Markt ist.\u00a0 JustBooks listet 37 Angebote ab 11 \u20ac auf (<span style=\"color: #ff0000;\">Stand 4.Mai 2021<\/span>)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"post-body-content\">\n<div id=\"postdivrich\" class=\"postarea wp-editor-expand\">\n<table id=\"post-status-info\" style=\"height: 44px;\" width=\"284\">\n<tbody>\n<tr>\n<td id=\"wp-word-count\" class=\"hide-if-no-js\"><\/td>\n<td class=\"autosave-info\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Blicke auf John Iliffe : Geschichte Afrikas(1997) (Cambridge 1995, C.H.Beck\u00a0 M\u00fcnchen 1997,2000)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Upload 13.3.2019; kontrolliert 4.5.21<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[194],"tags":[],"class_list":["post-9964","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte-afrika"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9964"}],"version-history":[{"count":18,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9964\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13412,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9964\/revisions\/13412"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}