{"id":9038,"date":"2020-04-15T20:00:56","date_gmt":"2020-04-15T18:00:56","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=9038"},"modified":"2020-08-17T10:23:42","modified_gmt":"2020-08-17T08:23:42","slug":"segevs-sanfte-enthuellungen-die-ersten-israeli-lesen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=9038","title":{"rendered":"\u201eDie ersten Israeli\u201c lesen, aber auch &#8222;Die ethnische S\u00e4uberung Pal\u00e4stinas&#8220;, jetzt!"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: center;\">Upload 20. Juli 2018 +\u00a0 Erg\u00e4nzung 15. April 2020 (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=12011\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>)<span style=\"color: #ff0000;\"><br \/>\n<\/span><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Das\u00a0 aktuelle &#8222;Nationalstaatsgesetz&#8220; der Knessetmehrheit emp\u00f6rt wieder einmal die zugleich bedingungslosen\u00a0 und\u00a0 verfassungstreuen deutschen Freunde des Staates Israel. Typisch f\u00fcr deren extrem verk\u00fcrzte Sicht auf die 70 Jahre Staatsgeschichte Israels ist der heutige Kommentar in der S\u00fcddeutschen<\/strong><span class=\"moreInfo\"><strong><span id=\"abbr-afs\" data-abbr=\"afs\"> Zeitung (SZ.de 19.7.2018) <\/span><\/strong><\/span><strong>:<br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<p><!--more--><span class=\"moreInfo\"><strong>Kommentar von <span id=\"abbr-afs\" data-abbr=\"afs\">Alexandra F\u00f6derl-Schmid:<\/span><\/strong> <\/span><\/p>\n<p><em>Israel ist eine Demokratie &#8211; die einzige im Nahen Osten. Aber mit der Verabschiedung des Nationalstaatsgesetzes k\u00f6nnte es das Attribut &#8222;liberal&#8220; verspielen. Indem sich Israel als &#8222;Heimstatt des j\u00fcdischen Volkes&#8220; bezeichnet und der Ausbau j\u00fcdischer Kommunen als &#8222;nationaler Wert&#8220; definiert wird, signalisiert dieses Gesetz der arabischen Bev\u00f6lkerung: Ihr seid nicht willkommen! Und dass nun nur noch Hebr\u00e4isch offizielle Amtssprache ist, hat mehr als Symbolkraft. Auch wenn Arabisch einen Sonderstatus erh\u00e4lt, wird diese Abstufung Auswirkungen im Alltag haben, etwa bei der Beschriftung von Schildern oder im Umgang mit\u00a0Beh\u00f6rden.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Gesetz ist ein Affront gegen\u00fcber einem F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung. Die arabischen Israelis f\u00fchlen sich zu Recht ausgesto\u00dfen durch diese zum Gesetz gewordene Zur\u00fcckweisung. Diskriminierung ist nun erlaubt, Minderheitenrechte m\u00fcssen nicht mehr respektiert werden. Dieses Gesetz ist auch ein Verrat an der vor <span class=\"nowrap\">70<\/span> Jahren zur Staatsgr\u00fcndung beschlossenen Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung. Dort hei\u00dft es, der Staat sichere &#8222;all seinen B\u00fcrgern ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht soziale und politische Gleichberechtigung&#8220; zu. Dieses Versprechen ist nun\u00a0gebrochen. (&#8230;)<\/em><\/p>\n<h4>Sch\u00f6n, wenn das nun der erste &#8218;S\u00fcndenfall&#8216; w\u00e4re und nicht die Ratifizierung einer langen politischen und sozialen Realit\u00e4t, nicht erst seit dem Jahrzehnt der rechtsextremen und verschrobenen Regierungkoalition unter Netanjahu, der dieser Tage nach Trump auch Victor Orb\u00e1n zum Freund erkoren hat. Alles egal, wir kaufen Drohnen und Orangen!<\/h4>\n<h4>Die FAZ berichtet von einem weiteren Gesetz, dem gegen Auftritt besatzungskritischer Organisationen in Schulen, da in diesen &#8222;auf eine engagierte Teilnahme am Wehrdienst oder Zivildienst hingearbeitet werden &#8220; soll (18. Juli 2018, Nr. 164 S.5). Ich m\u00f6chte hier\u00a0 auf die im Blog vorgestellten Publikationen israelischer Oppositioneller hinweisen im Kapitel Israel (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?cat=42\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a>) und au\u00dferdem auf den Film von Eyal Sivan (1991) &#8222;Izkor &#8211; Sklaven der Erinnerung&#8220; (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eyal_Sivan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a>)<\/h4>\n<h4>F\u00f6derl-Schmid klagt im Kommentar pathetisch, das Versprechen bei der Staatsgr\u00fcndung 1948 sei &#8217;nun gebrochen&#8216;. Die von Segev zitierten Akten sprechen eine andere Sprache.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0<\/strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Tom Segev : Die ersten Israelis &#8211; Die Anf\u00e4nge des j\u00fcdischen Staates<\/span><\/em><br \/>\n<em>Siedler Verlag, Berlin 2008\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ISBN 9783886808892<\/em><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Herbst 2014\u00a0\u00a0 (<\/strong>gek\u00fcrzt und \u00fcberarbeitet im Mai 2018, aktualisiert im\u00a0 Juli 2018 <strong>)<\/strong><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>Stil<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Buch basiert auf der zivilisierten Archivpolitik des Staates Israel &#8211; mit der Amerikas vergleichbar &#8211; die so gar nicht zum permanenten Ausnahmezustand im Land, und nicht nur in der hier betroffenen Fr\u00fchzeit, zu passen scheint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine historische Erz\u00e4hlung stellt auf Grund ihrer nicht chronologischen, sondern thematischen Ordnung hohe Anforderungen, was Vorwissen und \u00dcbersicht angeht. Probleme und Debatten folgen aufeinander mit unterschiedlichem Personal, das nur skizzenhaft vorgestellt wird. Ich bringe entsprechendes Vorwissen mit, das verschiedentlich Best\u00e4tigung und Konturierung erf\u00e4hrt. Anderes ist mir ganz neu, etwa die Rolle bestimmter Individuen, die zumindest zu googeln sich lohnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a0 Argumention steht f\u00fcr den Historiker Segev nicht im Vordergrund. Er l\u00e4sst die Quellen, insbesondere die handelnden Personen \u201asprechen\u2019, freilich oft \u201abeiseite\u2019 ins Tagebuch wie Ben-Gurion, in aufgeregten Debatten oder diplomatischer Korrespondenz \u2013 das wenigste f\u00fcr die damalige \u00d6ffentlichkeit bestimmt, die ohnehin \u2013 verroht und auf bestimmte Feindbilder \u201eerzogen\u201c (Segev) \u2013 an entsprechenden Statements keinen Ansto\u00df nahm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Segev w\u00e4hlt einen harmlosen Plauderton, aber er montiert lange Zitate, die das Potential zum Sprengstoff haben. Das Verfahren k\u00f6nnte den Leser zum Isolieren von skandal\u00f6sen oder anderen Zitaten verleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich denke schon daran, die Darstellung anhand einer Zeitleiste zu strukturieren, damit mir davon mehr als von ein spannender Roman mit gro\u00dfem Personal bleiben soll, aber ich schaffe es nicht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Ergebnisse des ersten Kapitels.<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Hintergrund ist das verfehlte zionistisch-nationalistische Konzept immer pr\u00e4sent, das \u2013 begleitet von st\u00e4ndigen Warnungen vern\u00fcnftiger, weitsichtiger Beobachter \u2013 zu Vertreibung der \u201aEingeborenen\u2019, zu Kriegsverbrechen und bleibender Unterdr\u00fcckung f\u00fchrte. Man verrannte sich immer tiefer im Gestr\u00fcpp der Konsequenzen. Ben-Gurions zielorientierter und hemds\u00e4rmeliger Zweckoptimismus (die Zeit soll alles heilen, typisch f\u00fcr Kolonialisten!) gab die Orientierung vor. Ich war im zweiten Kapitel noch nicht weit vorgedrungen, als ich auf die\u00a0 <em>Emergency Defence Regulations<\/em> stie\u00df, die Israel von der britischen Kolonialbeh\u00f6rde \u00fcbernommen hatte (86ff.) (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=8973\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a> zur Analyse von Geries\/L\u00f6bel, bereits vor f\u00fcnfzig Jahren auch auf Deutsch publiziert!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht ganz neue Lehren daraus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch und gerade eine Demokratie ist nicht imstande, den Versuchungen zu widerstehen, die greifbare zeitnahe Vorteile bieten. Sie l\u00e4sst sich von den absehbaren Fehlentwicklungen nicht abhalten. Der Philosoph Joshua Leibowitz musste eigentlich wissen, dass der Sieg 1967 nach alldem vorhergegangenen keine \u201ehistorische Chance\u201c zum Verlassen dieser Politik gewesen ist (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jeschajahu_Leibowitz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer Wind s\u00e4t, wird Sturm ernten \u2013 ist das nicht auch eine Lehre des Alten Testaments? (Hosea 8,7)\u00a0\u00a0 Davon h\u00f6rte ich aber wenig in meiner Jugend. (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=8992\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem sind ein paar Muster der Geschichte interessant. Die Beobachtung, dass sogar angebliche &#8218;Marionettenregimes&#8216; kaum durch ihre Mentoren zu beeinflussen sind &#8211; anfang der siebziger Jahre etwa &#8218;S\u00fcdvietnam&#8216; &#8211;\u00a0 und dass sich Entscheidungen der Vereinten Nationen straflos ignorieren lassen, von fast jedem. \u201eAufforderung zum Selbstmord Israels\u201c war damals die Erkl\u00e4rung f\u00fcr Israels Verweigerung. Israel war nie bereit, den Preis f\u00fcr einen Frieden zu zahlen, damals nicht \u2013 so zeigt es Tom Segev in verschiedenen Facetten \u2013 und heute nicht. Die in Europa besonders angesehenen Stimmen von Schriftstellern wie wie Amoz Oz geh\u00f6ren zur ohnm\u00e4chtigen intellektuellen Begleitmusik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweite Beobachtung: Hemds\u00e4rmeligkeit<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kritiker des politischen Kurses sollten sich gegen\u00a0 Schm\u00e4hkritik und grelle Polemik abh\u00e4rten, im Blick auf deren lange Tradition im Land. Die rhetorischen\u00a0 Mittel reichen bereits bei den Staatsgr\u00fcndern von freim\u00fctig ge\u00e4u\u00dferter nackter Interessenslogik \u00fcber Dramatisierung oder Besch\u00f6nigung bis zum Rufmord. \u201aAntisemitismus\u2019 ist nicht erst heute ein abgelutschtes Bonbon, ein durch h\u00e4ufigen Gebrauch verschlissenes Netz, ein immer in Reichweite liegender Kn\u00fcppel, den man auch als &#8218;Jude&#8216; \u00fcbergezogen bekommt, wenn man sich ihm ungeschickt ausgesetzt hat. Geschrei und Pr\u00fcgeleien sind im israelischen Parlament\u00a0 &#8211; wie in Griechenland oder Italien &#8211; auch nicht ganz ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein paar sensible israelische Politiker aus den Anfangsjahren zitiert Segev mit dem emp\u00f6rten Ausruf \u201enationalsozialistische Politik\u201c oder entsprechenden Vergleichen. Es gab zu Anfang israelische Politiker, die Pal\u00e4stinenser integrieren oder im Interesse Israels mit einem politisch souver\u00e4nen pal\u00e4stinensischen Staat \u201aversorgen\u2019 wollten, aber diese wurden von Ben-Gurion ausgebremst mit dem Argument, das sei ihr pers\u00f6nliches Problem. Sollte die westliche Welt nicht auch so argumentieren: Ein bedingungsloses &#8218;Existenzrecht&#8216; Israels sei dessen eigenes Problem?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keinen Preis zahlen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die arabische Diplomatie wird von Segev &#8211; gegen kolonialistische Vorurteile &#8211; als betrachtenswert dargestellt. Ich wei\u00df nur zu wenig \u00fcber den Nahen Osten nach 1919!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bereitschaft zur Anerkennung Israels war unter den arabischen Nachbarn in ihren noch provisorischen internationalen Beziehungen, ja sogar Grenzziehungen durchaus vorhanden. Segev macht verschiedentlich deutlich: Israel wollte keinen Preis daf\u00fcr zahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer mehr wurde es ein \u201asakralisiertes\u2019 St\u00fcck Land, um Flusser zu zitieren, wobei der von ihm damit verkn\u00fcpfte Begriff \u201aHeimat\u2019 hier noch ins Irrwitzige, ins Mythische gesteigert wurde. Ich kann das nur auf Bibelstundenniveau \u00fcberhaupt nachvollziehen. In einer Langdokumentation &#8211; &#8218;Izkor &#8211; Sklaven der Erinnerung&#8216; &#8211; hat Eyal Sivan bereits 1990 und ausgehend von seiner eigenen Schulerfahrung dargestellt, wie eine kollektive Erinnerung zum Schmelztiegel seines Volkes gemacht worden ist und spricht dar\u00fcber mit Leibowitz. (<a href=\"https:\/\/www.visionsdureel.ch\/de\/film\/izkor-slaves-of-memory\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R1CwW7TIKk0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link youtube<\/a>).<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Die innerj\u00fcdische Seite des Anfangs, die Segev schildert, war auch schlimm<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">In sp\u00e4teren Kapiteln (<strong>2.Teil: Zwischen Veteranen und Neuank\u00f6mmlingen<\/strong>) l\u00e4sst Segev vor unseren Augen die unbeschreiblichen Zust\u00e4nde in den Einwandererlagern von 1948 und das Elend der Einwanderer wieder entstehen, deren \u201aFlut\u2019 den an allen Ecken improvisierende Kleinstaat an den Rand eines Kollapses brachte. Er zeigt aber auch die Bef\u00fcrchtung von Politikern und Strategen, das Zeitfenster f\u00fcr eine Masseneinwanderung k\u00f6nnte sich bald schlie\u00dfen&#8230;. Ja, ich empfinde hier spontan Mitgef\u00fchl mit den \u201aersten Israeli\u2019, bis wieder k\u00fchle \u00dcberlegungen Platz greifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu keiner Zeit war in Pal\u00e4stina Platz f\u00fcr das zionistischen Projekt. Der j\u00fcdische Staat \u00fcberlebte durch die Entschlossenheit der politischen F\u00fchrung und, lebte von dem verzweifelten Beharrungsverm\u00f6gen derer, die ihre Existenz mit der Einwanderung aufs Spiel gesetzt hatten. Dieses \u201ain seinen Anf\u00e4ngen\u2019 (Segev) revolution\u00e4re Staatsgebilde wandelte sich zum \u201aEinwanderungsland\u2019 nach der trotzig befolgten Logik immer neuer, erdr\u00fcckender \u201aSachzw\u00e4nge\u2019. Israel hat sich in drei Generationen aus der Logik mitverantworteter \u201aBedrohung\u2019 nicht befreit. Aus den Ideen eines Zusammenr\u00fcckens von Arabern und Juden und der L\u00f6sung aller Probleme durch \u00f6konomische und soziale Entwicklung wurde nackte Vertreibung und perfide, blo\u00df rechts<u>f\u00f6rmige<\/u> Unterdr\u00fcckung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vergleich dazu mag man die Vertreibungen in Europa &#8211; wenn auch ein wenig zynisch &#8211; als Erfolg bezeichnen, als gelungene strategische Bev\u00f6lkerungsverschiebungen mit allm\u00e4hlicher Integration am neuen Lebensmittelpunkt. Und dann gab es ja auch immer noch\u00a0 die \u00fcberseeischen Einwanderungsl\u00e4nder in Amerika als \u00dcberlaufbecken f\u00fcr Europ\u00e4er, &#8218;j\u00fcdische&#8216; eingeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da sich in Israel die Vertreiber in ihrem selbst angerichteten Chaos nicht auch noch um das Schicksal der Vertriebenen k\u00fcmmern wollten, damit wohl auch \u00fcberfordert gewesen w\u00e4ren, entstand mit den Pal\u00e4stinensern eine neuartige Nation von Lagerinsassen, Kolonisierten und &#8211; im besten Fall &#8211; B\u00fcrgern zweiter Klasse des modernen Israel, eine Nation, die zwar wissenschaftlich \u00e4u\u00dferst interessant ist, aber zur Quelle dauernden Leides und Verletzung der menschlichen W\u00fcrde und zur Quelle tiefen, bereits mehrfach vererbten Hasses geworden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ende der Aufzeichnungen im Oktober 2014. Eigentlich schade.\u00a0 <span style=\"color: #ff0000;\">Fortsetzung 15.April 2020 (LINK)<\/span><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Upload 20. Juli 2018 +\u00a0 Erg\u00e4nzung 15. April 2020 (LINK) Das\u00a0 aktuelle &#8222;Nationalstaatsgesetz&#8220; der Knessetmehrheit emp\u00f6rt wieder einmal die zugleich bedingungslosen\u00a0 und\u00a0 verfassungstreuen deutschen Freunde des Staates Israel. Typisch f\u00fcr deren extrem verk\u00fcrzte Sicht auf die 70 Jahre Staatsgeschichte Israels ist der heutige Kommentar in der S\u00fcddeutschen Zeitung (SZ.de 19.7.2018) :<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42],"tags":[],"class_list":["post-9038","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-palaestina-israel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9038","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9038"}],"version-history":[{"count":31,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9038\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12021,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9038\/revisions\/12021"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9038"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9038"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9038"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}