{"id":8400,"date":"2017-12-15T13:48:45","date_gmt":"2017-12-15T12:48:45","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=8400"},"modified":"2020-05-22T21:29:20","modified_gmt":"2020-05-22T19:29:20","slug":"eigenes-und-fremdes-an-masken-der-luluwa-kasai","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=8400","title":{"rendered":"Eigenes und Fremdes an Masken der Luluwa-Kasai"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">THE LAST TWO CHAPTERS &#8211; Symbolism &amp;\u00a0 Provisional Results &#8211; ARE TRANSLATED AT THE BOTTOM<\/span><\/h5>\n<h6 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5056-Luluwa.Front_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-8417\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5056-Luluwa.Front_-270x360.jpg\" alt=\"IMG_5056-Luluwa.Front\" width=\"345\" height=\"460\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5056-Luluwa.Front_-270x360.jpg 270w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5056-Luluwa.Front_-675x900.jpg 675w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5056-Luluwa.Front_-624x832.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5056-Luluwa.Front_.jpg 810w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><\/a>\u00a0 H\u00f6he 36 cm, Breite 26 cm, Tiefe 17\u00a0 cm,\u00a0 Luluwa (Mitteilung des H\u00e4ndlers)<\/h6>\n<p>Dies wird keine Liebeserkl\u00e4rung. Dazu ist die Maske zu gro\u00df und hat einen eher spr\u00f6den Charme, ist auch nicht unverwechselbar wie die kleinen Schutzfiguren. Doch sie strahlt Kraft aus, und nicht nur ihre Bemalung macht neugierig. Ich st\u00f6bere in meiner kleinen Handbibliothek. Der noch am selben Tag angefangene Literaturbericht wird immer komplexer.\u00a0 Ich muss alle Fragerichtungen offen halten. Eine robuste Gliederung thematisiert drei Themen: GESCHICHTE, VERGLEICHSOBJEKTE (MASKEN) und DIE SYMBOLIK DER BEMALUNG<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">GESCHICHTE<\/h3>\n<p>Sich von ihren vielen unterschiedlichen\u00a0 Namen nicht in Verwirrung st\u00fcrzen lassen:\u00a0 Luluwa, Lulua, Bena-Lulua, Bena-Luluwa, Luluwa-Kasai, Bashilange, Bena Moyo, Tushilange, Bafemba, Bapemba (nach Marc Leo Felix: <em>100 Peoples of Zaire and their Sculpture &#8211; The Handbook<\/em>, 1987, p.88\/89)<\/p>\n<div id=\"attachment_8444\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/www.artyfactory.comafricanmasksmaskslulua.map_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8444\" class=\"wp-image-8444 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/www.artyfactory.comafricanmasksmaskslulua.map_-170x150.jpg\" alt=\"www.artyfactory.com:africanmasks:masks:lulua\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8444\" class=\"wp-caption-text\">www.artyfactory.com:africanmasks:masks:lulua\u00a0\u00a0 Anklicken!<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die amerikanische Internet-Galerie &#8222;www.zyama.com&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.zyama.com\/lulua\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>) charakterisiert &#8222;Luluwa&#8220; griffig als Oberbegriff\u00a0 : <em>Lulua <\/em><em>is an umbrella term, which refers to a large number of heterogeneous peoples who populate the region near the Lulua River, between the Kasai and Sankuru rivers.<\/em> Felix nennt sie <em>Lubaized Kasai<\/em> und gibt ihre Zahl mit 300.000 an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine gleichnamige Volksgruppe wurde Mitte des 18. Jahrhunderts aus der Gegend um Kamina in Katanga\/Shaba von den <em>Luba-Katanga<\/em> in das jetzige Siedlungsgebiet vertrieben,\u00a0 zusammen mit den <em>Luba-Kasai<\/em>. Im 19. Jahrhundert kamen weitere <em>Kuba-Kasai<\/em> dazu, diesmal unter dem Druck der <em>Songye<\/em> und der <em>Araber<\/em> &#8211; damals Kolonialmacht am gesamten Oberlauf des Kongoflusses.\u00a0 Die <em>Luba-Kasai<\/em> vermehrten sich in der Folge so stark, dass sie die Selbst\u00e4ndigkeit (<em>sovereignty)<\/em> der <em>Lulua<\/em> bedrohten. In der Bedr\u00e4ngnis w\u00e4hlten sich die <em>chiefdoms<\/em> (<em>chefferies<\/em>), die gew\u00f6hnlich ohne zentrale F\u00fchrung auskamen, einen starken F\u00fchrer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chief-Kalamba-um-1900-digital.history.pcusa_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-8443 alignright\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chief-Kalamba-um-1900-digital.history.pcusa_-170x150.jpg\" alt=\"Chief Kalamba, um 1900-digital.history.pcusa\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a>Dieser paramount chief\u00a0der Luluwa war Chief Mukenge Kalamba, der 1875 &#8211; &#8222;unter Einfluss der Tchokwe&#8220; den Luluwa den Palmwein verbot und das Rauchen von Cannabis f\u00f6rderte, und 1888 die Narbent\u00e4towierung an K\u00f6rper und Figuren verbot (alles bei Felix), gegen die Luba-Kasai k\u00e4mpfte (Fabian), und schlie\u00dflich mit 10.000 Kriegern die entstehende belgische Kolonialmacht in Luluaborg\/Kananga herausforderte. (Sundkler\/Steed, 2000)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;The Lulua schafften es nicht, die Luba-Kasai zu verjagen und nun leben sie zusammen.&#8220; (&#8222;<em>The Lulua failed to expel the Luba-Kasai and they now live together&#8220;<\/em>)<em>. <\/em>So bilanzierte 1987 Marc Felix lakonisch. Im 21. Jahrhundert ist wieder alles offen.\u00a0 Inzwischen ist man \u00fcber ein Jahrhundert weiter, und was f\u00fcr ein unruhiges Jahrhundert gerade am Kongo!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kananga<em>,<\/em> die Hauptstadt der neuen Provinz <em>Kasai <\/em><em>Central<\/em>, hat \u00fcber eine Million Einwohner unterschiedlicher Herkunft. Man denke nur an die zahlreichen Mischehen und deren Kinder, gibt mir ein Kongolese zu bedenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wie ist die Lage in den v\u00f6llig verarmten D\u00f6rfern? Kaum anders, nur dass mangelhafte Versorgung und scharfe Konkurrenz um Ackerland dazu kommen. Die B\u00f6den sind ausgelaugt, die W\u00e4lder verw\u00fcstet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Im Fr\u00fchjahr 2017 melden Medien, dass ethnische Vertreibungen von <em>Luba<\/em> und <em>Lulua<\/em>durch Selbstverteidigungs-Milizen von Chokwe, Pende und Tetela im Gange sind (&#8222;Bana Mura&#8220; unterst\u00fctzt von Regierungstruppen), als Reaktion auf die gezielte Ermordung von <em>Pende<\/em> und <em>Chokwe<\/em> in einzelnen D\u00f6rfern des Kasai durch die Luba-Miliz &#8222;<em>Nkamuina Nsapu<\/em>&#8222;. <em>Pende, Chokwe und Tetela <\/em>bilden Minderheiten<em>. <\/em>Ihnen gelten <em>Luba-Kasai<\/em> und <em>Luluwa <\/em>gemeinsam als Eindringlinge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hintergrund ist ein urspr\u00fcnglich lokaler Konflikt mit der Zentralregierung, der sich seit \u00fcber zwei Jahren als Fl\u00e4chenbrand im Kasai ausbreitet. <em>Kabila <\/em>in Kinshasa verschiebt seit Jahren die Pr\u00e4sidentenwahl &#8211; aktuell auf ende 2018 &#8211; und bek\u00e4mpft auf jeder Ebene seine Gegner; bei Problemen schickt er das Milit\u00e4r. So wurde ein nach traditionellem Recht bestimmter Chief\u00a0namens <em>Mpandi<\/em> vom zust\u00e4ndigen Distriktsbeamten nicht anerkannt. Er gr\u00fcndete eine Miliz, aber starb noch 2016 im Kampf. Bereits er, aber erst recht seine nun kopflose und verrohte Truppe junger Leute, heizte die\u00a0 schwelendenen Rivalit\u00e4ten zwischen den Ethnien an. In Pogromsituationen werden Nachbarn zu Todfeinden. Das steigert die ohnehin\u00a0 gef\u00e4hrliche politischen Spannung in der DR Congo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Links: <a href=\"https:\/\/www.acaps.org\/country\/drc\/scenarios\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(acaps) <\/a>(Hinweis &#8222;You\u00a0are not authorized&#8220; kann man ignorieren!) + <a href=\"https:\/\/www.globalsecurity.org\/military\/world\/para\/kamuina-nsapu.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">globalsecurity <\/a>(=<em>Telegraph,17.8.17).<\/em> Auch <em>Wikipedia.eng<\/em> hat bereits einen Beitrag \u00fcber <em>Nkamuina Nsapu<\/em>!<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">MASKEN DER LULUWA &#8211; UNTYPISCH IST TYPISCH<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Traits of the various peoples (Luba-Kasai, Kuba, Chokwe, Kete) are visible in their sculpture<\/em>.\u201c Felix nennt in seinem Handbuch dar\u00fcber hinaus noch folgende &#8218;relevante Nachbarn&#8216;, teilweise im &#8218;Siedlungsgebiet&#8216; der Luluwa : <em>Binji, Luntu, Biombo, Mbagani, Lunda, Lele, Pende, Kuba, Wongo <\/em>und<em> Nsapo. <\/em>&#8211; Sein Handbuch portr\u00e4tiert mit hundert V\u00f6lkern im Kongo \u00fcberhaupt nur eine Auswahl!\u00a0 Das Ph\u00e4nomen habe ich bereits am Fall der Mbala\u00a0(<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=6805\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a>) in der Provinz Bandundu angesprochen. Den Einfluss der Chokwe auf <span style=\"text-decoration: underline;\">meine<\/span> Maske belege ich weiter unten mit drei Beispielen, den der Kuba mit einem Beispiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er betont die Seltenheit von Masken bei den Luluwa:<em> Masks are very rare among the Bena-Lulua.<\/em> Sie wurden benutzt in Beschneidungsriten und Beerdigungen von Honoratioren. Man erkennt sie gew\u00f6hnlich an folgenden Merkmalen: vorgew\u00f6lbte Stirn, konkaves Gesicht, spitzes Kinn, oft mehrfarbig (&#8222;<em>Masks have bulging foreheads, concave faces, pointed chins, are often polychrome<\/em>&#8222;). Er bietet nur Zeichnungen: (Abb. nos. 16-19)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Felix100-Peoples.89-Luluwa-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8421\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Felix100-Peoples.89-Luluwa-1-360x188.jpg\" alt=\"Felix,100 Peoples.89-Luluwa\" width=\"360\" height=\"188\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Felix100-Peoples.89-Luluwa-1-360x188.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Felix100-Peoples.89-Luluwa-1-900x470.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Felix100-Peoples.89-Luluwa-1-624x326.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Felix100-Peoples.89-Luluwa-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nr. 16 ist 22cm hoch und zeigt eine gro\u00dfe wei\u00dfe Augenumgebung, nach innen gew\u00f6lbten (konkav) schmalen Nasengrat, ein Fischmaul und T\u00e4towierungen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">VERGLEICHSOBJEKTE : 3\u00a0 MASKEN\u00a0 LULUWA<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Tervuren-Masterpieces.62-Kete.Luluwa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8406\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Tervuren-Masterpieces.62-Kete.Luluwa-196x360.jpg\" alt=\"Tervuren-Masterpieces.62-Kete.Luluwa\" width=\"196\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Tervuren-Masterpieces.62-Kete.Luluwa-196x360.jpg 196w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Tervuren-Masterpieces.62-Kete.Luluwa-491x900.jpg 491w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Tervuren-Masterpieces.62-Kete.Luluwa.jpg 545w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a>1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Tervuren Masterpieces no.62 (Erl\u00e4uterung S.166) k\u00f6nnte die Vorlage f\u00fcr Felix\u2019 Skizze Nr. 16 sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>S\u00fcd\u00f6stliche Kete oder Luluwa<\/u> (Constantijn Petridis, vom Cleveland Museum of Art seit Januar 2002.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Maske wurde 1911 von Leo Frobenius registriert. Die <em>Kete<\/em> waren die urspr\u00fcnglichen Bewohner und wurden von den Luba aus dem Osten assimiliert. Kete und Luluwa \u00fcbernahmen Initiation und Maskengebrauch von den Chokwe ende des 19. Jh., als diese nach Norden expandierten. (Vgl. Link zu Pende) Sie verk\u00f6rpert den Geist des Toten, und ihr Auftritt markiert die festliche R\u00fcckkehr der Initianden aus dem Buschlager. Bei den Luluwa inzwischen Auftritt bei fast allen \u00f6ffentlichen Anl\u00e4ssen. Petridis beschreibt hier auch die gestreifte Tracht aus geknotetem Raffia.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beschreibung und Vergleich: Die Muster auf dem Gesicht sind mit fettem Schwarz herausgehoben. Meine hat nur eine farbige Malerei ohne Konturierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kleine durch die Nasenscheidewand gezogene zweigliedrige Kette war bis in die drei\u00dfiger Jahre popul\u00e4r. \u2013 Die an meiner Maske durchbohrten Nasenl\u00f6cher h\u00e4tten aber erlaubt, an gleicher Stelle eine d\u00fcnne Kette zu befestigen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beiden gemeinsam sind die Bohnenaugen, die Nierenform der Augenumgebung, ein konkaver Nasenbogen, der halboffene d\u00fcnnlippige Mund, ein vorstehendes Kinn, die Malerei auf Stirn und unter den Wangen, die eine schwarz, wei\u00df, ocker , die andere in wei\u00df, rot, ocker (verblasst), schwarz. Meine Maske ist viel gr\u00f6\u00dfer ( wie Felix no.17, 18 und Guggeis Afrikanische Kunst. Nr. 95, die teilweise \u00fcber 40 cm hoch sind.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">2<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/GuggeisAfr.K.p.95.95-Luluwa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8404\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/GuggeisAfr.K.p.95.95-Luluwa-176x360.jpg\" alt=\"Guggeis,Afr.K.p.95.95-Luluwa\" width=\"176\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/GuggeisAfr.K.p.95.95-Luluwa-176x360.jpg 176w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/GuggeisAfr.K.p.95.95-Luluwa-440x900.jpg 440w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/GuggeisAfr.K.p.95.95-Luluwa.jpg 489w\" sizes=\"auto, (max-width: 176px) 100vw, 176px\" \/><\/a>Ich bin \u00fcberrascht, eine Luluwa in Guggeis Afrikanische Kunst zu finden, Nr.95: 45 cm hoch, unter dem Motto: <em>immer wieder &#8230; ungew\u00f6hnliche Entdeckungen<\/em>, hier ist es eine \u201aeulenartig gro\u00dfe v\u00f6llig durchl\u00f6cherte Augenpartie der f\u00fcr Luluwa \u00fcblichen konkaven\u00a0 Form mit zwei kleinen Polstern\u00e4geln als Augen, und eine Nasenkette, die sogar die Oberlippe durchbohrt. Pointiertes Kinn. Ansonsten schmucklos in sattem Braun. Harz? Dekorativ verfremdender Rand und eine Schildform (aus dem Nordosten?)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das allein stehende \u201akeltische\u2019 Fadenmuster auf der Stirn wird von Cl\u00e9mentine Faik-Nzuji\u00a0 in <em>Die Macht des Sakralen \u2013 Mensch, Natur und Kunst in Afrika <\/em>(Walter 1993, S.26) an einer <em>Mukishi wa pwo <\/em>interpretiert, <em>einer Maske der Chokwe mit weiblichen Gesichtsz\u00fcgen<\/em>. <em>Sie<\/em> <em>verherrlicht die Sch\u00f6nheit der Frau und die volle Entfaltung ihrer Weiblichkeit. Sie ist der Sitz der \u201amythischen Mutter\u2019, eines weiblichen Geistes, der Sch\u00f6nheit und Fruchtbarkeit schenkt. Auf der Stirn <\/em><em>das Zeichen <\/em><u>Kalunga<\/u><em>, Symbol des ungeschaffenen Sch\u00f6pfergottes und des vollendeten Universums, wo jedes Lebewesen seinen Platz hat. Sie stellt auch das Unendliche und die F\u00fclle dar<\/em>.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">3\u00a0\u00a0 Aus dem ohnehin weiten stilistischen Rahmen fallend:<\/h4>\n<div id=\"attachment_8429\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Schaedler-Collections-499Bena-Lulua.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8429\" class=\"wp-image-8429 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Schaedler-Collections-499Bena-Lulua-170x150.jpg\" alt=\"Schaedler-Collections-499 Bena-Lulua\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8429\" class=\"wp-caption-text\">Schaedler-Collections-499 Lulua<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Karl-Ferdinand Sch\u00e4dler publizierte\u00a0 1973\u00a0 &#8222;<em>African Art in Private German Collections&#8220; <\/em>(M\u00fcnchner Buchgewerbehaus) samt einer Einf\u00fchrung in v\u00e4terlichem Ton.\u00a0 86 afrikanische V\u00f6lker und &#8222;etwa die H\u00e4lfte der gro\u00dfen Sammlungen&#8220; (Sch\u00e4dler) in Deutschland durften sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, dabei zu sein. Die Sammler oft anonym oder mit Initialen, die St\u00fccke mit Angaben zu Material und Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Cobbs Auction Nov.\u00a0 2013<\/h4>\n<h4>\u00a0<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262profil.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8437\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262profil-232x360.jpg\" alt=\"the cobbs.auction 2013-11-02-lot-262profil\" width=\"213\" height=\"330\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262profil-232x360.jpg 232w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262profil-580x900.jpg 580w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262profil-624x968.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262profil.jpg 644w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><\/h4>\n<div id=\"attachment_8439\" style=\"width: 325px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8439\" class=\"wp-image-8439\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262-360x320.jpg\" alt=\"the cobbs.auction 2013-11-02-lot-262\" width=\"315\" height=\"280\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262-360x320.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262-170x150.jpg 170w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262-900x800.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262-624x555.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/the-cobbs.auction-2013-11-02-lot-262.jpg 999w\" sizes=\"auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8439\" class=\"wp-caption-text\">the cobbs.auction 2013-11-02-lot-262\u00a0\u00a0 (Anklicken!)<\/p><\/div>\n<p>Typisch sind die l\u00e4ngliche Form (34 cm), das Profil, Bohnenaugen und gespitzte Lippen, die Bohrungen rundum, extravagant der Helmform und die zur &#8218;venezianischen&#8216; Maske ausgeweitete Augenpartie.<\/p>\n<p>Interessant ist die Mitteilung des Auktionators: Er hat die Maske bereits vor zwanzig Jahren gesehen, damals mit einer dicken roten Farbschicht (<em>Impasto<\/em>) \u00fcberzogen. Der Besitzer hat sie zwischenzeitlich professionell reinigen lassen. Dabei ist eine helle \u00e4ltere Kolorierung zutage getreten, mit geometrischen Mustern und L\u00e4ngsstreifen in Rot, Schwarz und Ocker. &#8211; Lassen sich derartige Entdeckungen auch mit R\u00f6ntgenstrahlen machen?<\/p>\n<h3>5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 zyama.com<\/h3>\n<p>Diese beiden Masken ohne n\u00e4here Beschreibung erscheinen mir viel interessanter und \u00e4lter als meine. Sie lassen vielleicht erahnen, was &#8222;Luluwa&#8220; fr\u00fcher einmal bedeutet hat? Doch die rechte Helmmaske ist ja ein Modell der <em>K<\/em><em>uba! <\/em>Trotzdem!<\/p>\n<div id=\"attachment_8440\" style=\"width: 203px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comLuluaB994.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8440\" class=\"wp-image-8440\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comLuluaB994-330x360.jpg\" alt=\"zyama.com:Lulua:B994\" width=\"193\" height=\"210\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comLuluaB994-330x360.jpg 330w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comLuluaB994-826x900.jpg 826w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comLuluaB994-624x680.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comLuluaB994.jpg 917w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8440\" class=\"wp-caption-text\">zyama.com:Lulua:B994 , etwa 43 cm<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_8449\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluaB894.profil-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8449\" class=\"wp-image-8449\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluaB894.profil-1-202x360.jpg\" alt=\"zyama.com:lulua:B894\" width=\"140\" height=\"250\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluaB894.profil-1-202x360.jpg 202w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluaB894.profil-1.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8449\" class=\"wp-caption-text\">zyama.com:lulua:B894<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_8438\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluabart.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8438\" class=\"wp-image-8438\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluabart-233x360.jpg\" alt=\"zyama.com:lulua\" width=\"168\" height=\"260\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluabart-233x360.jpg 233w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluabart-581x900.jpg 581w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluabart-624x966.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/zyama.comluluabart.jpg 646w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8438\" class=\"wp-caption-text\">zyama.com:lulua<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von der Seite\u00a0 gesehen, kommen an B 894 Gemeinsamkeiten in den Blick: die Zeichen, das Ohr, selbst in der Grundform, in der Augenpartie, in der Lage und Form des Mundes und schlie\u00dflich in der Lochung. Meine Maske erscheint durchaus traditionsverbunden.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h2>6\u00a0\u00a0 iowa.edu\u00a0\u00a0 (University of Iowa Museum of Art)<\/h2>\n<div id=\"attachment_8453\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uimauiowa-X1986-510-242cm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8453\" class=\"size-medium wp-image-8453\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uimauiowa-X1986-510-242cm-230x360.jpg\" alt=\"uima:uiowa X1986 510, 24,2cm\" width=\"230\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uimauiowa-X1986-510-242cm-230x360.jpg 230w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uimauiowa-X1986-510-242cm-574x900.jpg 574w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uimauiowa-X1986-510-242cm-624x979.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uimauiowa-X1986-510-242cm.jpg 637w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8453\" class=\"wp-caption-text\">uima:uiowa X1986 510, 24,2cm<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_8452\" style=\"width: 274px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Luluwa-Maske-africa.uima_.uiowa_.edu_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8452\" class=\"wp-image-8452\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Luluwa-Maske-africa.uima_.uiowa_.edu_-271x360.jpg\" alt=\"Luluwa-Maske-africa.uima.uiowa.edu\" width=\"264\" height=\"350\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Luluwa-Maske-africa.uima_.uiowa_.edu_-271x360.jpg 271w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Luluwa-Maske-africa.uima_.uiowa_.edu_.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8452\" class=\"wp-caption-text\">Luluwa-Maske-africa.uima.uiowa.edu<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Prof. Christopher D.Roy vergleicht im Begleittext die Maske mit einer in &#8222;Umbangu&#8220; (Tervuren, 1969:28) und sogar f\u00fcnf weiteren im Museum Tervuren aus der Sammlung der <em> Compagnie du Kasai<\/em>. Er identifiziert die schwarz-wei\u00dfen Narbenmuster auf der nat\u00fcrlichen hellen Grundfarbe des Holzes und die dunklen konkaven Kreise um die Augen. Er betont die geringe Gr\u00f6\u00dfe, die Delikatesse der Gesichtsz\u00fcge, besonders die schmale Nase und den gespitzten (<em>everted<\/em>) Mund und das d\u00fcnne und leichte Schnitzwerk.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>7 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Ein weiterer Fund, gleich zweimal: in &#8222;Meisterwerke afrikanischer Plastik aus Schweizer Privatbesitz&#8220; (1995, no.17 )- mit der Information: urspr\u00fcnglich aus dem Mus\u00e9e P\u00e8res de Scheut, Br\u00fcssel &#8211;\u00a0 und in\u00a0 &#8222;Closeup&#8220; p.110 no.29\u00a0 (Farbaufnahme und Erl\u00e4uterung S.183).<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lulua-Mask_35cm.Closeup-11029.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8563\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lulua-Mask_35cm.Closeup-11029-214x360.jpg\" alt=\"Lulua-Mask_35cm.Closeup-110,29\" width=\"214\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lulua-Mask_35cm.Closeup-11029-214x360.jpg 214w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lulua-Mask_35cm.Closeup-11029-534x900.jpg 534w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lulua-Mask_35cm.Closeup-11029.jpg 593w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a>(Erl\u00e4uterung von Anne D&#8217;Alleva p.183 in dt.\u00dcbersetzung:)<\/p>\n<p><em>Die Lulua nutzen Masken w\u00e4hrend Beschneidungs-Riten; die Namen der Masken und der Text der ihre Auftritte begleitenden Lieder weisen darauf hin, dass sie die Geister der Toten vertreten (Maesen 1960,19). Die wei\u00dfen und roten konzentrischen Kreise repr\u00e4sentieren das Hautritzungsmuster <\/em>tshilege tschilu<em> (Timmermans 1966,20). Torday notierte, dass man\u00a0 Punkte so in die Haut stach, dass bogenf\u00f6rmige Muster entstanden, die nicht \u00fcber die Oberfl\u00e4che ragten. Diesen Effekt bringt die farbige Bemalung der Maske ins Ged\u00e4chtnis (1913,3)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Kurzer Vergleich dieser &#8218;archaisch&#8216; stilisierten mit der &#8217;naturalistischen&#8216; Maske<\/h4>\n<p>&#8218;Archaischer&#8216; sogar als die Nr.1 oben aus Tervuren, 1911 gesammelt! Schmalere Erscheinung bei gleicher H\u00f6he und kantiger Typ! Verleichbar ist die hohe gew\u00f6lbte Stirn.<\/p>\n<p>Die Mandelaugen &#8211; hier von kleinen bemalten Kugeln \u00fcberw\u00f6lbt statt in Bohnenform umrandet &#8211; inmitten eines gro\u00dfen konkaven Augengrundes<\/p>\n<p>Die F\u00e4rbung &#8211; wei\u00df und rot auf dunklem Grund und das Muster konzentrischer Kreise<\/p>\n<p>Ein Bart lie\u00dfe sich auch an meiner anbringen; die L\u00f6cher laufen rundum<\/p>\n<p>Der Mund ist gr\u00f6\u00dfer und naturalistisch, aber immer noch expressiv gestaltet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">VERGLEICHSOBJEKTE (MASKEN) CHOKWE<em><br \/>\n<\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0 Bei Laure Meyer, Schwarzafrika 1992 no. 88, p.107 sto\u00dfe ich auf ein beeindruckend sch\u00f6nes Modell der Pwo-Maske, an welchem der Luwuwa-Schnitzer seine Gestaltung orientiert haben k\u00f6nnte. Manuel Jord\u00e1n setzte sie 1999 sogar auf den Schutzumschlag von Chokwe!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nasen-Mund-Bereich ist so ideal feminin, wie der meiner Maske maskulin ist. (Ich habe von Zo\u00e9 Strother gelernt!) Die Augenschlitze sind noch l\u00e4nger, aber schmaler, der Mund breiter, aber geschlossener, und er l\u00e4chelt, die Nasenfl\u00fcgel elegant. Auf der H\u00f6he der Schl\u00e4fen ist der Maskenk\u00f6rper ebenso m\u00e4chtig. Die wei\u00dfe Fl\u00e4che, welche die Augen betont, ist sogar kreisrund. Der Kopfschmuck aus geflochtenen Raffia-Kordeln l\u00e4sst ein ebensolches Gewand vermuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76-1.jpg_0001-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8420\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76-1.jpg_0001-1-250x360.jpg\" alt=\"Chokwe! Titel.cat.76.jpg_0001\" width=\"271\" height=\"390\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76-1.jpg_0001-1-250x360.jpg 250w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76-1.jpg_0001-1-625x900.jpg 625w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76-1.jpg_0001-1-624x898.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76-1.jpg_0001-1.jpg 732w\" sizes=\"auto, (max-width: 271px) 100vw, 271px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L.Meyer-Pwo-Chokwe.cat_.88-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8423\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L.Meyer-Pwo-Chokwe.cat_.88-1-191x360.jpg\" alt=\"L.Meyer-Pwo Chokwe.cat.88\" width=\"196\" height=\"370\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L.Meyer-Pwo-Chokwe.cat_.88-1-191x360.jpg 191w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L.Meyer-Pwo-Chokwe.cat_.88-1-478x900.jpg 478w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L.Meyer-Pwo-Chokwe.cat_.88-1.jpg 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">9<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76.jpg_0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8405\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76.jpg_0002-280x360.jpg\" alt=\"Chokwe! Titel.cat.76.jpg_0002\" width=\"280\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76.jpg_0002-280x360.jpg 280w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76.jpg_0002-701x900.jpg 701w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76.jpg_0002-624x801.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Chokwe-Titel.cat_.76.jpg_0002.jpg 778w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Eine weitere, diesmal m\u00e4nnliche Chokwe-Maske (<em>Katoya<\/em>) zeigt Jord\u00e1n hier in no. 76: Mask representing a foreigner. &#8218;Foreigner&#8216;, Fremder muss keineswegs einen Wei\u00dfen bezeichnen; hier k\u00f6nnte es ebenso gut einen <em>Luluwa<\/em> oder eine andere fremde Person darstellen. Die Maske soll aus dem 19.Jh. stammen. Das erschlie\u00dft Jord\u00e1n aus Spuren langer Benutzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie ist nur 10 inch, also 25 cm hoch, aber im Ausdruck und Gestalt mit meiner verwandt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5030.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8409 alignleft\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5030-270x360.jpg\" alt=\"IMG_5030\" width=\"270\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5030-270x360.jpg 270w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5030-675x900.jpg 675w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5030-624x832.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5030.jpg 825w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: right;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zur wei\u00dfen Augenpartie sagt der Text:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wei\u00df wird assoziiert mit den Knochen der Ahnen, und wenn wei\u00dfe Kreide um die Augen herum plaziert wird, verweist es auf die scharfen und durchdringenden Blicke der Ahnen.&#8220; (<em>&#8222;White is associated with the bones of the ancestors, and when white chalk is placed around the eyes it refers to the sharp and penetrating glances of the ancestors<\/em>.&#8220;) &#8211; Diese den\u00a0 Ahnen zugetraute F\u00e4higkeit machte traditionell Regel\u00fcbertretungen f\u00fcr ihre Nachkommen so gef\u00e4hrlich &#8211; (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=8320\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a> auf die Pende-Wahrsager) &#8211; und etwas davon, nahm man an, erwarben auch Zauberer\/Wahrsager und <em>Chiefs<\/em>. Denn davon hing ihre Macht ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Fotografieren zeigt sich an der <em>Luluwa-<\/em>Maske, dass bei entsprechender Beleuchtung der breit umrahmten Augen Wangenknochen stark hervortreten. Sollen sie etwa die Jochbeine eines nackten kn\u00f6chernen Sch\u00e4dels darstellen? &#8211; Bekanntlich verleiht Knochenmaterial von Verstorbenen als Teil von geheimen Zaubermischungen &#8211; etwa bei den Yombe oder Songye &#8211; Schutzfiguren eine magische Ladung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnliche Konturierung des Jochbeins zeigt auch eine gro\u00dfe Schutzfigur von Luluwa in Masterpieces no.67, die ich unten\u00a0 im Abschnitt zur Symbolik diskutiere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Vermutung von Petridis stimmt, entstand diese Maske zu der Zeit, als die Chokwe in das Gebiet der<em> Luluwa<\/em> und <em>Kete<\/em> eindrangen und als die Besiegten den speziellen Initiationskult der Eroberer \u00fcbernahmen. Gestalterisch k\u00f6nnten Vorbild sein: die vorspringende Stirn \u00fcber einer konkav eingezogenen Augen- und Nasenpartie ebenso wie der aggressive Mund \u2013 hier mit Zahn und Barthaar. Auch die Befestigungsl\u00f6cher f\u00fcr ein Raffia-Gewand laufen rundum<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\">ETWAS ZUR SYMBOLIK<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Deutung der aufgemalten farbigen Muster habe ich etwas herausgefunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EthnoGraphisch-3433-Ta\u0308towierungen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8408\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EthnoGraphisch-3433-Ta\u0308towierungen-266x360.jpg\" alt=\"EthnoGraphisch, 34,33-Ta\u0308towierungen\" width=\"251\" height=\"340\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EthnoGraphisch-3433-Ta\u0308towierungen-266x360.jpg 266w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EthnoGraphisch-3433-Ta\u0308towierungen-665x900.jpg 665w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EthnoGraphisch-3433-Ta\u0308towierungen-624x845.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EthnoGraphisch-3433-Ta\u0308towierungen.jpg 778w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/a>An den Anfang stelle ich eine Abbildung der sympathischen Brosch\u00fcre des Frobenius-Instituts: Afrika \u2013 Ethno Graphisch, 1996, S.34 Abb. 15. Sie zeigt Profilskizzen, die Leo Frobenius 1905-1906 von \u201aSchl\u00e4fentatauierungen der Bena-Lulua\u2019 anfertigte. Interessant sind X 16 und IX 29. Die Maske zeigt Teile der Muster, so das symmetrische Zeichen auf dem Sch\u00e4del, das mich unwillk\u00fcrlich an schematische Wiedergaben weiblicher Eierst\u00f6cke oder Bl\u00fctenst\u00e4nde (Abb.) in Biologieb\u00fcchern erinnert. (Die Abbildungen sollen meine Assoziation blo\u00df illustrieren.)<\/p>\n<div id=\"attachment_8424\" style=\"width: 137px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/leading-medicine-guide.de_eierstoecke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8424\" class=\"wp-image-8424\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/leading-medicine-guide.de_eierstoecke-170x150.jpg\" alt=\"leading-medicine-guide.de\" width=\"127\" height=\"120\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/leading-medicine-guide.de_eierstoecke-360x341.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/leading-medicine-guide.de_eierstoecke-624x591.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/leading-medicine-guide.de_eierstoecke.jpg 773w\" sizes=\"auto, (max-width: 127px) 100vw, 127px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8424\" class=\"wp-caption-text\">leading-medicine-guide.de<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_8425\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uni-goettingen.dedemorphologiewalnuss-w.blu\u0308te.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8425\" class=\"wp-image-8425\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uni-goettingen.dedemorphologiewalnuss-w.blu\u0308te-170x150.jpg\" alt=\"uni-goettingen.de:de:morphologie:walnuss-w.blu\u0308te\" width=\"160\" height=\"140\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uni-goettingen.dedemorphologiewalnuss-w.blu\u0308te-170x150.jpg 170w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uni-goettingen.dedemorphologiewalnuss-w.blu\u0308te-360x316.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/uni-goettingen.dedemorphologiewalnuss-w.blu\u0308te.jpg 429w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8425\" class=\"wp-caption-text\">uni-goettingen.de:de:morphologie:walnuss-w.blu\u0308te<\/p><\/div>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5073-Luluwa.Stirn_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8419\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5073-Luluwa.Stirn_-258x360.jpg\" alt=\"IMG_5073-Luluwa.Stirn\" width=\"229\" height=\"320\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5073-Luluwa.Stirn_-258x360.jpg 258w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5073-Luluwa.Stirn_-644x900.jpg 644w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5073-Luluwa.Stirn_-624x872.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5073-Luluwa.Stirn_.jpg 716w\" sizes=\"auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a>Beobachtung: Das Zeichen auf der Stirn wiederholt sich zudem in der Augenpartie der Maske, wenn man nur die wei\u00dfe Umrahmung mit dem eingezogenen delikaten Nasenr\u00fccken als Einheit betrachtet.<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5074-Lulwa-nah.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8467\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5074-Lulwa-nah-270x360.jpg\" alt=\"IMG_5074-Luluwa-nah\" width=\"188\" height=\"250\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5074-Lulwa-nah-270x360.jpg 270w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5074-Lulwa-nah-675x900.jpg 675w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5074-Lulwa-nah-624x832.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_5074-Lulwa-nah.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<p>Art and Power in the Central African Savanna (Constantine Petridis, The Cleveland Museum of Art, 2008), widmet den Schutzfiguren der Luluwa das siebte Kapitel (p.117- ) mit dem Titel <em>For Mothers and Chiefs<\/em>.<\/p>\n<div id=\"attachment_8428\" style=\"width: 134px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Petridis-AP.80.p.117-Luluwa-mother.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8428\" class=\"wp-image-8428 size-medium\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Petridis-AP.80.p.117-Luluwa-mother-124x360.jpg\" alt=\"Petridis-A&amp;P.80.p.117 Luluwa-mother\" width=\"124\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Petridis-AP.80.p.117-Luluwa-mother-124x360.jpg 124w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Petridis-AP.80.p.117-Luluwa-mother-310x900.jpg 310w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Petridis-AP.80.p.117-Luluwa-mother.jpg 344w\" sizes=\"auto, (max-width: 124px) 100vw, 124px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8428\" class=\"wp-caption-text\">Petridis-A&amp;P.80.p.117 Luluwa-mother<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier suche ich unter den ber\u00fchmten <em>scarification patterns <\/em>(T\u00e4towierungen) diese eine und finde sie bei Abb. 80 im \u00dcberfluss: auf der Stirn, auf Brustbein und Unterbauch (in beiden F\u00e4llen umgedreht) und vor allem auf Genitalh\u00f6he rechts und links neben einem Schamschurz. Sie findet sich ebenso bei der Figur Abb. 92 und wom\u00f6glich Abb. 95, 1894-96 in Kananga gesammelt.<\/p>\n<p>Petridis zeigt in Masterpieces no. 67&#8230;.<\/p>\n<div id=\"attachment_8427\" style=\"width: 139px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Masterpieces.Petridis.67.-Luluwa-lightning_sender.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8427\" class=\"size-medium wp-image-8427\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Masterpieces.Petridis.67.-Luluwa-lightning_sender-129x360.jpg\" alt=\"Masterpieces.Petridis.67. Luluwa-lightning_sender\" width=\"129\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Masterpieces.Petridis.67.-Luluwa-lightning_sender-129x360.jpg 129w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Masterpieces.Petridis.67.-Luluwa-lightning_sender-322x900.jpg 322w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Masterpieces.Petridis.67.-Luluwa-lightning_sender.jpg 345w\" sizes=\"auto, (max-width: 129px) 100vw, 129px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8427\" class=\"wp-caption-text\"><em>Masterpieces.Petridis.67. Luluwa-lightning_sender<\/em><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; eine gro\u00dfe (67cm) m\u00e4nnliche t\u00e4towierte Schutzfigur, die zwischen 1932 und 1942 im Kasai in der Untergruppe Bakwa Ndolo gesammelt wurde. Ich bemerke die scharfe Jochbeinkante und hervorgehobene Nasenfl\u00fcgel, ebenso das kleine sorgf\u00e4ltig modellierte Ohr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Katalog (p.168-69) gibt er folgende Informationen weiter: Die Figur aus dem Besitz eines H\u00e4uptlings soll nach Informationen aus erster Hand (Dr. Fourche 1947)\u00a0 Schutz gegen &#8218;Blitz&#8216; bieten. Petridis f\u00fcgt hinzu, dass\u00a0 wichtige Luluwa- H\u00e4uptlinge tradititionell in Begleitung von Mitgliedern der gef\u00fcrchteten Bruderschaft der &#8218;Blitzschleuderer&#8216; (<em>lightning senders<\/em>) auftraten (Peters 1946). Zum Schutz der Interessen und des Eigentums der Gemeinde durften sie St\u00f6renfriede t\u00f6ten.<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Figur tr\u00e4gt das bekannte Symbol &#8211; ein Fruchtbarkeitszeichen? &#8211; auf die Stirn und die Schl\u00e4fen t\u00e4towiert, neben vielen anderen Zeichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An meiner Maske befinden sich rechts und links auf den Wangen\u00a0 dreieckige Wellenzeichnungen, die sowohl auf Schlangen wie auch Blitze passen. Ein expliziter Bezug zur Macht?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Vorl\u00e4ufiges Ergebnis<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man die ber\u00fchmten t\u00e4towierten Schutzfiguren der Luluwa betrachtet,\u00a0 wei\u00df man auch, dass bei den Luluwa die kunstvollen Narben wulstig sein mussten, um \u201esch\u00f6n\u201c zu sein. Diese Wertsch\u00e4tzung teilen sie mit vielen V\u00f6lkern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das blo\u00dfe Aufmalen dieser Muster ist wahrscheinlich ein modernes Ph\u00e4nomen. Bei Masken ist es billiger herzustellen. Zauberfiguren der sp\u00e4teren Kolonialzeit habe ich noch nicht bewusst angeschaut. Die Malerei ist gro\u00dfz\u00fcgig und frei auf der Fl\u00e4che verteilt. Sogar Z\u00e4hne sind mit einem wei\u00dfen Strich angedeutet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Maske bietet ein kr\u00e4ftiges sch\u00f6nes maskulines Gesicht. Seine Details: Augen, Ohren, Nase mit Nasenfl\u00fcgeln und\u00a0 die Stellung von Unter- und Oberlippe sind in klassischer Klarheit herausgearbeitet. Die B\u00f6gen des Maskenk\u00f6rpers sind perfekt \u201adurchmodelliert\u2019.\u00a0 Die Respekt gebietende Gr\u00f6\u00dfe des Maskengesichts (34 cm)\u00a0 scheint durch die Kleinheit der herzf\u00f6rmigen Ohren von der Seite her gesehen bewusst gesteigert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur aus der Entfernung wirkt die Maske auf mich irgendwie \u201anaturalistisch\u2019. Vielleicht, weil Details und &#8217;stiltypische&#8216; Merkmale der Harmonie einer Gesamtkomposition untergeordnet erscheinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein massiger ungegliederter Unterkiefer umrahmt die vorgestreckten Lippen, die im Begriff sind, etwas zu sagen oder eher einen Laut hervorzusto\u00dfen. In diesem vergr\u00f6\u00dferten Menschengesicht steckt ein \u201aGorilla\u2019!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kann mir den Auftritt einer solchen Maske \u201ebei allen sozialen Anl\u00e4ssen\u201c gut vorstellen. Als ich den Satz bei Petridis las, dachte ich gleich: Das ist genau ihre Ausstrahlung! Die Wirkung der ganzen Maskengestalt k\u00f6nnte durchaus noch durch Aufbauschungen am Kost\u00fcm oder auch Stelzen vergr\u00f6\u00dfert worden sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr konservatorisch perfekter Zustand macht mir kein Problem. Ihre letzten Auftritte werden nicht lange zur\u00fcck liegen. Maskenauftritte geh\u00f6ren l\u00e4ngst\u00a0 zur folkloristisch inszenierten Identit\u00e4t. Das Blau ist stark verblasst, das Wei\u00df gebr\u00e4unt und abgesprungen, das Rot noch am kr\u00e4ftigsten. Der rauhe Untergrund besteht aus mehreren Lagen von matt gl\u00e4nzendem Braunschwarz, das mit der Zeit in die bunten Pigmente eingedrungen ist, aber selber mit jeder Reinigung Pigmente aufnahm: Aus Tiefschwarz wurde dunkelbraun. Die Maske riecht harzig. Das Innere ist ganz dunkel. Im Bereich von Nase und Stirn des Tr\u00e4gers gl\u00e4nzt die Oberfl\u00e4che leicht. Die W\u00e4nde sind solide, nicht plump; die Spuren der Hacke im Innern zeigen verschiedene Techniken, gute Gl\u00e4ttung. Ich finde keine Holzfehler, auf einer Seite neun ganz kleine Sch\u00e4dlingsl\u00f6cher auf etwa sechs mal zw\u00f6lf Zentimeter Fl\u00e4che.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Donnerstag, den 15. Dezember 2017 (Aktualisiert 18. Mai 2020)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">*<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u00a0TRANSLATION<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u2026.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 SOME REMARK ON THE SYMBOLISM<\/h3>\n<p>For the interpretation of the painted colored pattern I found out something.<br \/>\nTo begin with, I present a picture of the brochure of the Frobenius Institute: <em>Afrika &#8211; Ethno Graphisch<\/em>, 1996, p.34 Fig. 15. It shows sketches of profiles made by Leo Frobenius in 1905-1906 from &#8218;Temple tattoos of the Bena-Lulua&#8216;. Interesting are X 16 and IX 29. The mask shows parts of the pattern, so the symmetrical sign on the skull, which reminds me involuntarily of schematic reproductions of female ovaries or inflorescences (Fig.: <em>leading-medicine-guide.de<\/em>) in biology books. (The pictures are meant to illustrate my association.)(Fig.: <em>uni-goettingen.de:de:morphologie:walnuss-w.bl\u00fcte<\/em>)<br \/>\nObservation: The symbol on the forehead is also repeated in the \u2018eye\u2019 area of the mask, if one considers only the white frame with the retracted delicate bridge of the nose as a unit.<\/p>\n<p><em>Art and Power in the Central African Savanna<\/em> (Constantine Petridis, The Cleveland Museum of Art, 2008) dedicates the seventh chapter (p.117) titled <em>For Mothers and Chiefs<\/em> to the guard figures of the Luluwa.<br \/>\nPetridis-A &amp; P. no.80,p.117 <em>Luluwa-mother<\/em><em><br \/>\n<\/em>Here I am looking among the famous scarification patterns (tattoos) for \u2018the one\u2019 and find it in abundance in Fig. 80: on the forehead, sternum and lower abdomen (in both cases turned around) and especially on genital height right and left of a pubic. It is also found in the figure Fig. 92 and possibly in Fig. 95, 1894-96 in Kananga.<br \/>\nPetridis shows in Masterpieces no. 67 a Lulua-<em>lightning_sender<\/em><br \/>\n&#8230; a large (67cm) male tattooed guard figure collected between 1932 and 1942 in the Kasai subgroup Bakwa Ndolo. I notice the sharp cheekbone edge and prominent nostrils, as well as the small carefully modeled ear.<br \/>\nIn the catalog (p.168-69) Petridis gives the following information: The figure from the possession of a chief is to provide protection against &#8218;lightning&#8216; according to first-hand information (Dr. Fourche 1947). Petridis adds that important Luluwa chiefs traditionally performed in the company of members of the dreaded brotherhood of <em>lightning senders<\/em> (Peters 1946). To protect the interests and property of the community they were allowed to kill troublemakers.<br \/>\nThe figure carries the familiar symbol &#8211; a fertility symbol? &#8211; tattooed on the forehead and temples, among many other signs.<br \/>\nOn my mask are right and left on the cheeks triangular wave drawings that would fit for both: snakes and lightning. Is it an explicit reference to power?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">PROVISIONAL RESULTS<\/h3>\n<p>The famous tattooed protector of the Luluwa shows that artful &#8222;beautiful&#8220; scars had to be bulging. They share this appreciation with many peoples. The mere painting of these patterns is probably a modern phenomenon, it is cheaper to produce. I still have not examined magical figures of the late colonial period.<\/p>\n<p>The painting is generous and freely distributed on the surface of the mask. Even teeth are indicated with a white line. My mask offers a strong beautiful masculine face. Its details: eyes, ears, nose with nostrils, the position of lower and upper lip are worked out in classical clarity. The forms of the mask body are perfectly &#8218;modeled&#8216;. The respectful size of the mask&#8217;s face (34 cm) seems to be enhanced by the smallness of the heart-shaped ears seen from the side.<br \/>\ndoes The mask looks somehow &#8217;naturalistic&#8216; to me, not only from some distance. Perhaps because details and &#8217;stylistic&#8216; characteristics of harmony appear subordinate to an overall composition.<br \/>\nA massive lower jaw frames the protruding lips, which are about to say something or rather make a sound. In this enlarged human face is hidden a &#8218;gorilla&#8216;!<br \/>\nI can well imagine the appearance of such a mask &#8222;on all social occasions&#8220;. When I read this in Petridis, I immediately thought: That is exactly her charisma! The effect of the whole mask form could well have been increased by the costume or even by stilts.<br \/>\nIts conservationally perfect condition is no problem for me. The last performances should have happened long ago. Mask performances have since long become a folkloric identity.<\/p>\n<p>The faded blue, the tanned and cracked white, the red still strong. The rough surface consists of several layers of matt glossy black, which permeated the other pigments over time, but itself absorbed pigments with each cleaning: Deep black turned dark brown. The mask smells resin. The interior is very dark but near nose and forehead of the dancer the surface shines a little. The walls are solid; the traces of the hoe inside, good smoothing, no faulty wood, some very small worm holes on surface.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Thursday, December 15, 2017<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>THE LAST TWO CHAPTERS &#8211; Symbolism &amp;\u00a0 Provisional Results &#8211; ARE TRANSLATED AT THE BOTTOM \u00a0 H\u00f6he 36 cm, Breite 26 cm, Tiefe 17\u00a0 cm,\u00a0 Luluwa (Mitteilung des H\u00e4ndlers) Dies wird keine Liebeserkl\u00e4rung. Dazu ist die Maske zu gro\u00df und hat einen eher spr\u00f6den Charme, ist auch nicht unverwechselbar wie die kleinen Schutzfiguren. 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