{"id":8,"date":"2000-06-15T00:00:58","date_gmt":"2000-06-14T23:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=8"},"modified":"2013-11-10T20:31:08","modified_gmt":"2013-11-10T19:31:08","slug":"8","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=8","title":{"rendered":"Manuskript der Abiturrede 2000"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe sie\u00a0am 15. Juni an der Altk\u00f6nigschule, Kronberg\/Taunus vorgetragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>Gl\u00f6ckchen!!!* \u00a0<\/i>Liebe Anwesende! Besonders liebe Abiturientinnen und Abiturienten!\u00a0<img decoding=\"async\" title=\"Weiterlesen \u2026\" alt=\"\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wordpress\/img\/trans.gif\" \/><!--more-->Einen\u00a0 speziellen Gru\u00df\u00a0 an alle meine 40 Pr\u00fcflinge hier im Saal!<\/p>\n<p>Ob ich die Rede halte, fragte mich einer von Ihnen.<\/p>\n<p>Ich fragte zur\u00fcck: warum das wichtig w\u00e4re?<\/p>\n<p>Es sollte nicht jemand Fremdes sein, den man\u00a0 nicht kenne.<\/p>\n<p>Ich habe nicht weiter gefragt, sondern mich\u00a0 gefragt:<\/p>\n<p>Was erwarten Sie von mir?<\/p>\n<p>Dem Satz von Paul Feyerabend hatten Sie beigepflichtet: Man soll nur Ratschl\u00e4ge einem Menschen geben, den man sehr gut kennt, einem Freund, der sich wehren kann.<\/p>\n<p>Also erwarten Sie Ratschl\u00e4ge?<\/p>\n<p>Wohl kaum.\u00a0 Heute erst recht nicht. Sie haben es ja gerade geschafft &#8211;\u00a0 bis zur n\u00e4chsten\u00a0Ecke. Und dann vor den vielen Leuten? Nein, aber gemeint m\u00f6chte man sich schon f\u00fchlen.<\/p>\n<p>1. \u00a0 Ich habe verstanden.<\/p>\n<p>Sie durchleben mit uns einen wichtigen Moment, wir bringen Sie heute zum Bahnhof, Entschuldigung, Flughafen. Das \u00dcbergep\u00e4ck haben sie mit Gl\u00fcck eingecheckt und stehen vor dem Transitbereich herum.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen eine Kleinigkeit mitgeben, w\u00fchle seit Tagen in den Taschen und bin etwas besch\u00e4mt, wie wenig ich\u00a0 finde. Vor allem so wenig gro\u00dfe Worte. Und dann w\u00fcrde ich vielleicht noch ungeschickt damit umgehen.<\/p>\n<p>Es f\u00e4llt mir so wenig ein : Unesco-Projektschule, Haus des Lernens, Zukunftswerkstatt, Bildungsinitiative, Jahrtausendwende, Expo 2000, Agenda 2000 (\u00a0 die Brosch\u00fcren immer noch nicht ge\u00f6ffnet, die Internetseiten nicht aufgesucht&#8230;), und selbst eine\u00a0 gro\u00dfe Zeitung f\u00fcr Deutschland bietet\u00a0 keine Gew\u00e4hr daf\u00fcr, Wichtiges zur Zeit auszusagen.<\/p>\n<p>Wenigstens etwas Repr\u00e4sentatives? Die Kollegen vertreten und die Anstalt Altk\u00f6nigschule, der ich seit vierundzwanzig Jahren verbunden bin?<\/p>\n<p>Ich repr\u00e4sentiere die zerkl\u00fcftete Welt der Altk\u00f6nigschule, eine aus Toleranz oder Resignation entstandene entspannte Un\u00fcbersichtlichkeit. Darin gibt es Ecken und Kanten, die nie abgeschliffen worden sind &#8211; weder kollegial noch dienstrechtlich &#8211;\u00a0 und wehtun k\u00f6nnen, wenn man sie einmal in der Aufregung \u00fcbersehen hat.<\/p>\n<p>Kleine K\u00f6nigreiche hier, reichere und \u00e4rmere Nomadenst\u00e4mme\u00a0 in verwilderten Klassenr\u00e4umen da, eine Schulleitung, die einem Mediatoren-Team gleichen m\u00f6chte, auf keinen Fall einen Generalstab bildet, eher ein Au\u00dfenministerium, manchmal auch ein\u00a0Wetteramt (Wetter kommt aus Wiesbaden).<\/p>\n<p>Diese Leitung hat uns Lehrern unauff\u00e4llig den freien Umgang mit Drucker, Kopierer und Telefon erm\u00f6glicht, hat nicht nur mir und meinen Kursen Fachr\u00e4ume gegeben und nach drei Jahren D\u00fcrre eine Cafeteria an Land gezogen. Ich m\u00f6chte ebenso die Stifter gr\u00fcner Pflanzen erw\u00e4hnen, die auch unter uns sind: Die Aktion war ein Segen. Sie wissen: kein Paradies ohne Garten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><i>2. It\u2018s a gift<\/i><\/p>\n<p>Nun zum kleinen Geschenk:\u00a0 Ich wei\u00df seit drei Tagen, was SPRACHE ist,\u00a0und Sie k\u00f6nnen die Antwort gleich an sich und mir \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Die DOGON (buchstabieren) in Westafrika,\u00a0 erkl\u00e4ren:\u00a0Sprache entsteht in den Eingeweiden.<\/p>\n<p>Eine Schmiede bringt die Sprache hervor.\u00a0Das Herz\u00a0 ist das Feuer der Schmiede.<\/p>\n<p>Die Leber ist der Tonkrug, der das Wasser enth\u00e4lt, das vom Feuer erhitzt wird\u00a0und als Wasserdampf aufsteigt.<\/p>\n<p>Die Lungen sind die Blaseb\u00e4lge der Schmiede, die diesen Wasserdampf antreiben.<\/p>\n<p>Der Wasserdampf ist klangvoll, \u00fcberdies mit Sinn und allen m\u00f6glichen Qualit\u00e4ten\u00a0ausgestattet, die er aus dem menschlichen K\u00f6rper bezieht.\u00a0Dieser Dampf steigt auf zum Kehlkopf und am Kehlkopf arbeitet ein Webstuhl mit den Stimmb\u00e4ndern und dem Z\u00e4pfchen als F\u00fchrungswalze, den Z\u00e4hnen als dem Webeblatt\u00a0 Und dieser klangvolle Dampf, der noch nicht artikuliert ist, der mit Sinn beladen, aber noch keine artikulierte Sprache ist,\u00a0 wird im Mund gewebt wie ein Baumwollgewebe,\u00a0 er gewinnt Farbe, Form, Muster\u00a0 und entweicht durch die Z\u00e4hne wie ein Gewebe, und das das ist die Rede, die\u00a0 bei\u00a0 einer\u00a0 anderen Person ankommt,\u00a0 sich in Wasserdampf zur\u00fcckverwandelt, den K\u00f6rper bew\u00e4ssert\u00a0 und alle m\u00f6glichen Wirkungen hervorruft, wie sie der Natur der Sprache entsprechen.\u00a0Dies Konzept von Sprache h\u00e4lt die Welt in Gang und setzt Kinder in die Welt. Denn dabei geht es &#8211; wie man wei\u00df &#8211; nicht nur um das k\u00f6rperliche Einverst\u00e4ndnis von Mann und Frau, sondern auch um ihre Verst\u00e4ndigung \u00fcber die Sprache.<\/p>\n<p>Soweit die Dogon. Die Sprache ist f\u00fcr dieses afrikanische Volk\u00a0 neben dem Kind\u00a0 die h\u00f6chste\u00a0 Hervorbringung der Menschen.<\/p>\n<p>Dies war mein Geschenk. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen und sie tragen dieses kleine St\u00fcck Stoff &#8211; oder Sprache &#8211; mit sich fort.<\/p>\n<p>Wieso Stoff? die Linguistin Germaine Dieterlen bekam die Antwort, als sie\u00a0 dem inneren Zusammenhang der beiden Dogon-Worte <b><i>s\u00f3 <\/i><\/b>Sprache und <b><i>s\u00f3 i<\/i><\/b><b> <\/b>Stoff\u00a0 nachging: <i>\u00a0<b>so i<\/b><\/i><b>\u00a0 <\/b>Stoff bedeutet w\u00f6rtlich: \u201edas ist die Sprache\u201c.<\/p>\n<p>H\u00fcbsch nicht, aber was machen Sie nun mit diesem Stoff?\u00a0 F\u00fcr einen Tanga reichts nicht.<\/p>\n<p>Ich selber verstehe darin die Feststellung so:<\/p>\n<p>Wenn die\u00a0 menschliche Rede ein Gewebe ist, steckt darin ein hoher Anspruch.\u00a0Bei den Dogon gab es auch ein Haus des Wortes, unter dessen m\u00e4chtigem Dach die\u00a0Alten Recht setzten und Recht sprachen.\u00a0Wie weit sind wir davon entfernt. Wer w\u00fcrde als aufgekl\u00e4rter Mensch vom Recht mehr\u00a0erwarten, als dass es funktioniert und nicht zu viele Ungereimtheiten und Schlupfl\u00f6cher\u00a0aufweist.\u00a0 Doch dort hatten die \u00c4ltesten das Sagen, wie einfach war es da, die Wahrheit\u00a0zu bestimmen, g\u00fcltige Normen zu setzen.<\/p>\n<p>Also ein h\u00fcbsches St\u00fcck Stoff, aber f\u00fcr das Museum! Unbrauchbar! Kunst!<\/p>\n<p>Wenn wir jedoch nicht Systeme betrachten, sondern unsere Beziehungen zu anderen Menschen, erscheint mir diese Sprachtheorie\u00a0 wieder attraktiv:<\/p>\n<p>Sie besagt 1., dass Rede, Sprache <span style=\"text-decoration: underline;\">Qualit\u00e4t <\/span>haben sollte, Verl\u00e4sslichkeit, Logik, Moral, bzw. dass sich solche Qualit\u00e4t beurteilen l\u00e4sst<\/p>\n<p>Sie sagt 2., dass lebendige Menschen sprechen, dass unsere Worte aus dem Bauch kommen, so oder so, oder eben nicht aus dem Bauch, Menschlichkeit nur vorgebend, imitierend, gar synthetisierend.<\/p>\n<p>Diese Botschaft der Dogon,\u00a0 von\u00a0 moderner Wissenschaft entschl\u00fcsselt, transportiert und vermittelt, musste einen weiten Weg zu uns nehmen, aus der Vergangenheit. Ihre Autoren leben nicht mehr. Deren Kultur &#8211; oder was davon \u00fcbrig ist &#8211;\u00a0 funktioniert nurmehr als touristische Attraktion f\u00fcr die off-Road-Tour im Landrover. Sie ist tot wie viele andere Traditionen, auch ganz in unserer N\u00e4he, aber sie ist wie andere Traditionen bereits auferstanden, wird lebendig, wenn wir ihr Aufmerksamkeit und Raum in uns und um uns geben.<\/p>\n<p>3. genug der Ethik!<\/p>\n<p>Schauen wir, an wen ich meine l\u00f6cherige &#8211; damit sehr modische &#8211; Rede denn richte.\u00a0Sie trifft bei Ihnen auf\u00a0 die unterschiedlichsten Lebensentw\u00fcrfe:<\/p>\n<p>auf\u00a0 potenzielle Global Player, scharf auf Geld<\/p>\n<p>auf Technokraten und Technokratinnen\u00a0 aller Klassen, von der kommunalen bis zur globalen Ebene, und allesamt scharf auf Verantwortung,<\/p>\n<p>doch auch auf deren Gegner unter Ihnen, seien es k\u00fcnftige Helfer antiimperialistischer \u201cSchurken\u201c\u00a0 oder &#8211; intelligenter \u2013 sich mit m\u00e4chtigen Interessen vernetzend.<\/p>\n<p>Auch k\u00fcnftige\u00a0 Sozialf\u00e4lle sind gewiss unter uns, und solche, die das Wort \u201cGrundsicherung\u201c in seiner ganzen Tiefe ergr\u00fcnden wollen.<\/p>\n<p>Ein paar unter Ihnen kann man schon jetzt als gl\u00fcckliche Naturen erkennen, andere haben bereits schwere Belastungen geschultert.<\/p>\n<p>Was w\u00e4re nun Ihr Gemeinsames? Sie haben eine Schule besucht, unsere Schule besucht, und wir haben an Ihnen, mit Ihnen, ohne Sie und gegen Sie gearbeitet. Wir sind alt und wohlhabend dabei geworden\u00a0 und genie\u00dfen selber eine angenehme gesellschaftliche Position. Auch deswegen m\u00f6chte ich heute nicht zu streng mit Ihnen sein.<\/p>\n<p>Wenn ich die\u00a0 Zeitkritik und die Prognosen ber\u00fchmter Autoren betrachte, f\u00e4llt mir auf wie viel Katastrophe, kaum verschleierter Pessimismus und innerer R\u00fcckzug da einem anonymen Publikum zugemutet wird. Na ja: Papier ist bekanntlich geduldig, Bildschirme sind es nicht weniger. Wie viel \u00dcberwindung kostet es hingegen, nicht nur in einem festlich gestimmten Kreis wie diesem, nein viel mehr noch der bl\u00fchenden Jugend im Klassenzimmer solche zuzumuten! Auch deswegen die farbigen Plakate, die kraftvolle Gr\u00fcne H\u00f6lle, die Kalauer von Zeit zu Zeit, die Drehst\u00fchle und Sitzb\u00e4lle, die verschwiegene Zigarette auf dem Balkon&#8230;..<\/p>\n<p>Wie gut dass ich als Lehrer von schulisch Fortgeschrittenen wenigstens nicht mehr vorneweg gehen muss, dass ich sogar boshafterweise irgendwo provokant stehen bleiben darf, ein Gef\u00fchl von Desorientierung verbreiten, um dann gutm\u00fctig wieder nach konstruktiven wegweisenden Ideen Ausschau zu halten. Und beruhigend ist es zu wissen, dass ich\u00a0 irgendwann einfach stehen bleiben darf, denn Sie werden ja weitergehen, Ihre eigenen Wege -und hoffentlich &#8211; wie Kant schrieb \u2013 dabei einen mehr oder weniger \u201esicheren Gang tun\u201c.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft gehen. Ich hoffe, Sie haben schwimmen gelernt. Sie wissen seit l\u00e4ngerem: Was immer an institutionellen\u00a0 Absicherungen aufgefahren werden mag: an Pl\u00e4nen, Programmen, Leistungshorizonten, Benotungskriterien &#8211; Sie sind mit uns die ganze Zeit auf l\u00f6cherigen Booten zwischen Atollen und schwimmenden Inseln herumgeschippert.<\/p>\n<p>Mein Vertrag mit Ihnen ist heute erf\u00fcllt, ich kehre um , zur\u00fcck in meine\u00a0eigene Werkstatt, um diese f\u00fcr den Empfang\u00a0 von Neulingen vorzubereiten.Dazu geh\u00f6rt, die r\u00fcckw\u00e4rtigen Verbindungen zu \u00fcberpr\u00fcfen, ungeeignete abzuschalten, durch neue zu ersetzen, die ich vorher nicht kannte.<\/p>\n<p>Noch eine letzte Stickerei auf dem T\u00fcchlein der Rede:<\/p>\n<p>Auch Sie sind Lehrer, vielleicht mehr als das, aber nicht weniger.<\/p>\n<p>Wer betreibt denn die Schule des Lebens? Woher kommt das Personal daf\u00fcr? Sie w\u00e4ren gerne professionell? L\u00e4ngst geschehen.<\/p>\n<p>Gegenteiliger Eindruck?<\/p>\n<p>Der beruht dann auf der Verwechslung mit einem technischen Problem:<\/p>\n<p>Vielleicht ist das passende Berufsbild\u00a0 nicht\u00a0 entdeckt.<\/p>\n<p>Die \u00c4ngstlichen werden vielleicht vergeblich darauf warten, dass andere es f\u00fcr sie schaffen; Haben sie Mut: Die Zeit ist immer noch revolution\u00e4rer als Ihre k\u00fchnsten Gedanken.<\/p>\n<p>Die Existenzgr\u00fcnder gr\u00fcnden ihre Existenz selber, und einmal existent, ist sie die Antwort auf alle schr\u00e4gen Fragen.<\/p>\n<p>Wir brauchen in der Zukunft mehr Personal als wir Bewerber haben.\u00a0Jeder und jede muss mehrere Rollen zugleich \u00fcbernehmen.\u00a0Es wird schwer sein:<\/p>\n<p>Zugleich Konsument und Arbeitsloser,\u00a0Selbstdarsteller und Zuh\u00f6rer,\u00a0T\u00e4ter und Opfer, Solist und Orchestermusiker,\u00a0Vorbild und abschreckendes Beispiel,\u00a0\u00f6ffentliche Person und Privatmensch zu sein.\u00a0Die heilige Trennung zwischen den Professionellen von Stand und den Laien f\u00e4llt, alle Pr\u00fcfungen als Initiationsriten\u00a0 werden unterminiert:<\/p>\n<p>Die Greencard-Regelung weist Ihnen den Weg: entweder ein abgeschlossenes Studium oder ein Jahreseinkommen von 1 Mio. Dollar.<\/p>\n<p>Machen Sie sich auf den Weg, Ihren Weg. Die Welt steht Ihnen offen, weil sie die T\u00fcren ausgeh\u00e4ngt hat, die meisten wenigstens. Oft kann man auch einfach neben der T\u00fcr durchgehen.<\/p>\n<p>\u00dcberlassen Sie mir und meinen Kollegen und Kolleginnen ohne weitere Fragen ihre kleinen Geschwister. Die werden auch noch merken, wie der Hase l\u00e4uft, und dann werden wir auch sie verabschieden.<\/p>\n<p>Ab jetzt immer aufpassen! \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0(beiseite) <i>Gl\u00f6ckchen<\/i>?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Anmerkung<\/b><\/p>\n<p><em>Die Verabschiedung des Jahrgangs fand in der Aula statt.\u00a0Ich war bereits seit Jahren auf die Oberstufe abonniert und\u00a0hatte einen eigenen Unterrichtsraum, den ich anderswo\u00a0beschrieben habe.\u00a0Ein helles Messinggl\u00f6ckchen war mein bevorzugtes Mittel, um Ruhe und Aufmerksamkeit bekommen. Es besa\u00df geheime Kr\u00e4fte. Ein Jahrgang hatte es mir deswegen kurz vor Ende unserer Zeit zwei, drei Wochen lang versteckt.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Text als PDF<\/strong>: \u00a0<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Abiturrede-15.6.2000.pdf\">Abiturrede 15.6.2000<\/a><\/p>\n<div><span class=\"Apple-style-span\" style=\"line-height: 23px;\">\u00a0<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe sie\u00a0am 15. Juni an der Altk\u00f6nigschule, Kronberg\/Taunus vorgetragen. &nbsp; Gl\u00f6ckchen!!!* \u00a0Liebe Anwesende! 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