{"id":5765,"date":"2016-10-27T13:42:33","date_gmt":"2016-10-27T11:42:33","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=5765"},"modified":"2024-10-23T00:22:38","modified_gmt":"2024-10-22T22:22:38","slug":"wiegmann-ueber-wang-lu-tai-wang-yuanqi","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=5765","title":{"rendered":"&#8218;Wang Lu Tai&#8216; (Wang Yuanqi, XVII) von F.W."},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_5766\" style=\"width: 630px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5766\" class=\"wp-image-5766\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft_2-360x141.jpg\" alt=\"'Wang Yuan-ch'i - 17. Jht.' - auf dem R\u00fccken des Papierabzugs (Wgm.)\" width=\"620\" height=\"242\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft_2-360x141.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft_2-900x352.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft_2-624x244.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft_2.jpg 2046w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5766\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #000000;\">&#8218;Wang Yuan-ch&#8217;i &#8211; 17. Jht.&#8216; &#8211; auf dem R\u00fccken von Wiegmanns Handabzugs\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2X KLICKEN UND WANDERN!<\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>Unbetiteltes handschriftliches und undatiertes (1936?) Vortrags(?)-Manuskript im Stadtarchiv Frankfurt\/M; Transkription Gv, Rechtschreibung beibehalten<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><!--more-->Lu Tai war eines der Pseudonyme, der Freundschaftsname, von Wang Y\u00fcan-ch&#8217;i (<span style=\"font-family: Arial Unicode MS;\">\u738b\u539f\u7941<\/span>, Wang Yuanqi), der von 1652 bis 1715 unter dem Kangxi -Kaiser lebte und arbeitete. Der <a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wang_Yuanqi\">deutsche<\/a> und der <a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Wang_Yuanqi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">franz\u00f6sische Wikipedia<\/a>-Eintrag sind sehr informativ und f\u00fchren auch zu zahlreichen weiteren Abbildungen!<\/em><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5767\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5767\" class=\"size-large wp-image-5767\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft-900x318.jpg\" alt=\"'Wang Yuan-ch'i - 17. Jht.' - auf dem R\u00fccken von Wiegmanns Handabzugs 2X KLICKEN UND WANDERN!\" width=\"625\" height=\"221\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft-900x318.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft-360x127.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Wang-Yuan-Chi-Landschaft-624x221.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5767\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #000000;\">&#8218;Wang Yuan-ch&#8217;i &#8211; 17. Jht.&#8216; &#8211; auf dem R\u00fccken von Wiegmanns Handabzugs\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2X KLICKEN UND WANDERN!TEXT<\/span><\/p><\/div>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">Fritz Wiegmann : Wang Lu Tai<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">In dem Fluss der chinesischen Tradition erscheint Wang Lu Tai eine aussergew\u00f6hnliche Erscheinung. &#8211; Unter den 4 Wang die st\u00e4rkste Individualit\u00e4t, was im chinesischen Sinne wahrscheinlich kein Lob ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Es soll beleuchtet werden seine Stellung bzw. sein Abweichen von der Tradition 1. in der Anschauung (bei aller Gebundenheit in chin. Kultur, im Hervortreten der Pers\u00f6nlichkeit. 2. im Bildbau. Endlich soll eine Beziehung zur europ\u00e4ischen Kunst (Impression. Cezanne) versucht werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Es ergeben sich bei n\u00e4herem Studium bei Wang Lu Tai einige auffallende Besonderheiten. Unter einer grossen Menge vorliegender Reproduktionen lassen sich seine Bilder leicht herausfinden. Bei allen dieselbe Sicherheit im pers\u00f6nlichen Stil, ob die einzelnen Bilder nach Huang Kung Wang oder anderen gemalt wurden (chin. Tradition aller Maler bis heute, jedes Bild als im Stil eines ber\u00fchmten Malers fr\u00fcherer Epochen gemalt zu signieren).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Fast alle Landschaften zeigen dieselben wenigen Requisiten, Felsen Wasser B\u00e4ume H\u00e4user und Nebel. Unter den B\u00e4umen gibt es 3 \u2013 5 aus der chinesischen Malerei bekannte Typen, die Felsen sind in den Formalien nicht so charakterisiert nach Material wie bei den Zeitgenossen \u00fcblich. Unter den H\u00e4usern treten 2 \u2013 3 Typen auf \u2013 stets nur im Mittel- und Hintergrund, keine Pagoden oder Tempel, das Wasser ist fast garnicht behandelt, es erscheinen Seen ohne Zeichnung als reine Papierfl\u00e4che, Wasserf\u00e4lle sind unkompliziert ohne Unterbrechungen im Fall, Steine als (..) gemalt, die Nebel endlich wie \u00fcblich ohne Zeichnung lassen das Papier ohne F\u00e4rbung hervortreten. Menschen treten nicht in Erscheinung. Alles dies in Schwarz Weiss mit leichter T\u00f6nung in Blau und Braun aber ohne dass der Farbe mehr Bedeutung und \u2026. als ein Grau zu erw\u00e4rmen oder leichter zu machen. Wir sehen das im Vergleich besonders mit Zeitgenossen und auch mit fr\u00fcheren Meistern eine grosse Beschr\u00e4nkung in Thema und Requisit f\u00fcr Wang Lu Tai charakteristisch ist. Man denke an die Auswahl Stimmung bildender Themen z.B. Tempel Pagoden Menschen Tiere Schiffe Blumen etc. die (bei) den denkend sehenden und sehend denkenden Chinesen ob Maler oder Betrachter als literarischer oder poetischer Inhalt eine grosse Rolle spielen. &#8211; (1.Seite)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Unter den 4 Wang erscheint W.L.Tai als der sich beschr\u00e4nkende der am meisten wegl\u00e4sst, v\u00f6llig unliterarisch ein l&#8217;art pour l&#8217;art Maler! Daraus ergibt sich eine Souver\u00e4nit\u00e4t gegen\u00fcber dem Thema. Weder ist ein Baum als Motiv wichtiger als ein Berg oder Haus noch ist die Fl\u00e4che zugunsten eines Details verschwendet. Man kann bei ihm so von der Gleichwertigkeit der Fl\u00e4che sprechen. &#8211; Bei aller Naturn\u00e4he der Details \u2013 im Baum Stein oder Haus \u2013 bleibt die Darstellungsabsicht entscheidend, d.h. die Funktion im Bildbau. Bevor auf die Form eingegangen werden soll noch ein Wort \u00fcber die Intimit\u00e4t der Anschauung: Die Landschaften W.L.T. geben allen Reichtum im Relief, alle Gr\u00f6\u00dfe und Tiefe des Raumes, dem tastenden Blick (tausend) Wege und gewaltige Schluchten und Seen nachzuwandern und nachzuschauen. Keineswegs stehen sie die gro\u00dfen Landschaften reiner und fr\u00fcherer Zeiten an Reichtum und F\u00fclle nach. Dagegen ergibt sich aus der Beschr\u00e4nkung der Mittel und Themen eine gr\u00f6\u00dfere Intensivierung und Kraft.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Durch das Fehlen poetischen literarischen und stimmungsbildenden Beiwerkes tritt die Natur freier hervor und der Geist des Malers ist heutig und uns nah.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">\u00dcber den Bildbau<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">Wenn es in der Tradition heisst dass der Maler die Fl\u00e4chen gliedern und zusammenhalten muss, dass er klar in Details und intim, dass er \u00fcbereinander bauen und w\u00e4gen muss, so hat W.L.T. diese Forderungen und andere mehr erf\u00fcllt. In der Dynamik, im organischen Wachsen der Dinge in der konstruktiven Struktur geht er den anderen voraus. &#8211; (<i>gestrichener Satz<\/i>: <i>Man verfolgt eine Baumgruppe von den Wurzeln zum Wipfel und der Raum den sie ____<\/i>) Er durchwebt seine Landschaften mit einer Konstruktion die die Massen abst\u00fctzt und einen Schwung eine Vibration weitergibt bis sie je weiter nach oben in immer leichteren Variationen abklingt. Er beginnt seine Kurven in der (N\u00e4he??) (Ende der 3.Seite) gibt sie weiter in die B\u00e4ume in die Berge und H\u00fcgel. Er malt senkrechte B\u00e4ume gerade wie Masten, setzt sie fest in Wasserf\u00e4llen und Schluchten. Er umgibt sie Senkrechten mit st\u00fctzenden Winkeln, zwischen gro\u00dfe Dreiecke setzt er kubische Bl\u00f6cke, er t\u00fcrmt die Massen mit diesem modernen Bildbau ohne M\u00fche und erreicht eine Dynamik die bis in die letzten Bildwinkel hinein wirkt und belebt. Es gibt kein detail das nicht davon erfasst wird. Die Zweige einer Baumgruppe schlie\u00dfen nicht nur den Raum ein sie halten ihn fest. Die schlanken St\u00e4mme biegen sich oft als w\u00e4ren sie aus Stahl, sie wirken in den Raum wie jedes Bildelement bei W.L.T. ein anderes beeinflusst. Jede Bewegung findet Gegenwirkung, jede Kraft ist geb\u00e4ndigt und gehalten. Kontrapunkt in der Malerei und eine F\u00fclle und Vielheit der Kombination, eine gemalte Fuge.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">Unter seinen Zeitgenossen muss W.L.T. als die emanzipierteste Malerpers\u00f6nlichkeit gewertet werden. Zwar malt er Berge und B\u00e4ume indem er von dem traditionellen Stil ausgeht, zwar kommt seine Technik der Tuschebehandlung aus der Tradition, zwar ist seine Kompositionskunst an den Alten geschult,, aber alles ist zu einer Bewegung gesteigert und bis zu dem Punkte entwickelt wo man von Erfindung sprechen muss. Es gibt in der chin. Malerei Bewegung in Weidenzweigen aber es ist der Wind, es gibt Zweige die wachsen und gef\u00fcllt sind mit Kraft aber es ist der Fr\u00fchling. Es gibt Berge die sich t\u00fcrmen aber sie machen eine Schlucht damit ein Philosoph zu ihren F\u00fcssen meditieren kann. Bei Wang Lu Tai gibt es keinen Zweck als das Bild und keinen Gedanken der nicht Malerei (gestrichen: Sehen) ist. (2.Seite)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">Man muss an die eingeborene St\u00e4rke der Tradition denken um zu verstehen wie weit W.L.T. aus ihr herauswuchs. <u>Sein<\/u> Stil scheint immer der gleiche gewesen zu sein, es g\u00e4be also von ihm nicht wie bei seinen Zeitgenossen weitgehende Anwendung verschiedener MalStile nach alten Meistern (Oft gab man die Individualit\u00e4t in Anlehnung an Vorbilder so weit auf, dass ohne Signierungen die Bilder als F\u00e4lschungen zu bezeichnen w\u00e4ren.) Als Pers\u00f6nlichkeit steht W.L.T. als der grosse Formalist \u00fcber seiner Zeit. Wie er keine Anekdoten erz\u00e4hlte interessieren uns keine \u00fcber ihn. Vielleicht ist er f\u00fcr China heute noch unentdeckt. Reine Maler je mehr sie sich der Abstraktion n\u00e4hern scheinen hier weniger zu bedeuten. So kommt es dass seine Bilder billiger sind als gleich grosse seiner Zeitgenossen und besser.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr Europ\u00e4er ergibt sich bei W.L.T. eine gewisse Verwandtschaft zur europ\u00e4ischen Malerei. B\u00e4ume und Felsen n\u00e4hern sich in ihrer Form of(t) Cezanne Landschaften. Besonders die kristallinische Technik des Auftrages und die Dynamik der Zweige. Hier gibt es die M\u00f6glichkeit einer unhistorischen Betrachtung und statt der ewigen Unterschiede Zusammenh\u00e4nge. Wenn ich W.L.T. von seinen Zeitgenossen unterschied, so um ihn Europa n\u00e4her zu bringen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">Seit C\u00e9zannes Zeit sieht man in Europa die Qualit\u00e4ten wie die eines W.L.T. Man bewundert sie in Derain Landschaften, aber der &#8222;Chinakenner&#8220; ist noch nicht bereit, sie in chin. Kunst zu sehen. Der Gesch\u00e4ftsbegriff chin. Malerei geht nur bis an die Ching Zeit. Das ist aber schon Dubosc&#8217;s Gebiet und ich habe mein Konto schon belastet mit seinen Ideen und seinem Wissen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">*<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\">Ein paar Gedanken dazu\u00a0 am 24.10.2016<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><i>Wiegmanns <u>Erfahrungen<\/u> mit chinesischer Malerei sind hier res\u00fcmiert. (Ich liebe b\u00fcndige bilanzierende Texte!)<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><i>Ein weiteres Gelobtes Land, das ich nicht betreten durfte, und das Wiegmann mit wachsender Bescheidenheit kultivierte. Ein dem k\u00fcnstlerischen Laien im Grunde hermetisch verschlossenes Land. Solche traditionsverbundenen K\u00fcnstler (der Klassischen Moderne) leben freilich davon, dass das Publikum die bedauerliche Tatsache nur leise ahnt, sich von den K\u00fcnstlern nicht zu sehr auf Abstand gehalten f\u00fchlt. Deren h\u00e4ufig bemerktes Schweigen \u00fcber ihre Arbeiten ist aber ein Hinweis.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><i>W.L.T. ist Wiegmanns alter ego, der Text ein Schl\u00fcsseltext. Er scheint mir darin einige Eigenheiten seiner Bilder\u00a0 zu &#8218;erkl\u00e4ren&#8216;, vor allem die k\u00fcnstlerische Absicht, zum Beispiel die Beschr\u00e4nkung der Motivauswahl und der erz\u00e4hlerischen Werte, und sein Verst\u00e4ndnis von Modernit\u00e4t. Chinesisches Leben &#8211; auch in der Pekinger Ausstellung vermisst &#8211; konnte vielleicht gar nicht Eingang in sein &#8218;Werk&#8216; finden. Ich kenne nur zwei einschl\u00e4gige &#8230;.. Landschaften !<br \/>\n<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><i>Man sollte auch &#8218;Wiegmanns&#8216; Bergfotos <\/i>&#8211; in Wirkichkeit die Huashan-<i> und <\/i>Lost Tribe Country-<em>Fotos<\/em> seiner Freundin Hedda Hammer* &#8211; <i>daraufhin ansehen, die er unendlich liebte! Die Kiefern, die Abgr\u00fcnde &#8230;.\u00a0 <\/i>( * meine Korrektur 20.6.2019; <a href=\"https:\/\/library.harvard.edu\/collections\/hedda-morrison-photographs-china\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link zu Hedda Morrison, Harvard Library<\/a>; nach Alben suchen!\u00a0 <i><\/i><i><br \/>\n<\/i><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_16080\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25_27x37-P.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-16080\" class=\"size-medium wp-image-16080\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25_27x37-P-360x263.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"263\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25_27x37-P-360x263.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25_27x37-P-900x658.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25_27x37-P-624x456.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25_27x37-P.jpg 1459w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-16080\" class=\"wp-caption-text\">L 25 27x37cm Berner Alpen, vor 1970 gemalt<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>25.10.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>Nach der Lekt\u00fcre bemerke ich seit langem zum ersten Mal\u00a0 hier den k\u00fchlen Hauch der Abstraktion, in t\u00e4uschend biederer Verkleidung!<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-um-00.07.36.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-16081\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-um-00.07.36-360x269.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"269\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-um-00.07.36-360x269.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-um-00.07.36-900x671.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-um-00.07.36-624x465.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-um-00.07.36.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-16082\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-360x267.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-360x267.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-900x668.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01-624x463.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/L-25-A-Bildschirmfoto-2023-09-01.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unbetiteltes handschriftliches und undatiertes (1936?) 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