{"id":5448,"date":"2016-08-19T21:24:51","date_gmt":"2016-08-19T20:24:51","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=5448"},"modified":"2024-11-11T22:47:56","modified_gmt":"2024-11-11T21:47:56","slug":"theater-in-liulichang-peking-1936-f-wiegmann","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=5448","title":{"rendered":"&#8218;Theater in Liulichang&#8216; &#8211; Peking 1936  (Wiegmann und zwei sp\u00e4tere Besucher)"},"content":{"rendered":"<h4>Undatiertes Manuskript von Fritz Wiegmann, worin er seine Erfahrungen mit dem chinesischen Kunsthandel 1936 humoristisch verarbeitet &#8211; im Besitz des Instituts f\u00fcr Stadtgeschichte, Frankfurt am Main, Transkription D.v.G.<\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"text-decoration: line-through;\">Freches <\/span>Theater in Liu Li Tschang<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn man von chinesischem Kunsthandel spricht, muss man von Lin Li Tschang erz\u00e4hlen, die Stra\u00dfe oder der Stadtteil wo mit Kunst gehandelt wird!<\/p>\n<p>Mit dem, was man daf\u00fcr h\u00e4lt, was man gef\u00e4lscht, was man mit bunten Stempeln bedruckt hat, worauf man echte und ebenso schwierige Inschriften gemalt hat, wo man zu echten Inschriften die verloren gegangenen Malereien wieder malen lassen kann und wo man auf echte unsignierte Bilder etwas passendes schreiben und eine kleine Sammlung Stempel aufdrucken l\u00e4sst. Es gibt dort auch zuweilen echtes und Liu Li Tschang ist ein Theater in sich, es hat seine Stars und ein gut erprobtes Repertoire an Dramen, Kom\u00f6dien und Operetten, die man mit Kunden, besonders Ausl\u00e4ndern, auff\u00fchren kann und die alle denselben Titel f\u00fchren<\/p>\n<p>\u201eKunst verkaufen\u201c. Dieses Theater ist wirkliches Theater. Die Darsteller, die das St\u00fcck kennen, haben den Spass den sonst das Publikum hat und bekommen die Kasse. Das Publikum \u2013 der K\u00e4ufer \u2013 hat keine Ahnung, dass es auf einer B\u00fchne steht und seine Rolle ist daher oft besonders wirkungsvoll und komisch, ausserdem muss er bezahlen. Die Improvisationen, die gelegentlich in den erprobten St\u00fccken notwendig sind, werden von den Stars mit viel Witz und mit einer gewissen Sicherheit erfunden. Aber im allgemeinen scheinen die St\u00fccke und Rollen so weit entwickelt zu sein, dass sie reibungslos ablaufen k\u00f6nnen. Es soll ein Drama aus Liu Li Tschangs Repertoire dem Inhalt nach erz\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Ein Sammer hat Bilder bei einer Bank deponieren m\u00fcssen, zweifellos ist er in Geldnot und gezwungen unter Preis zu verkaufen. Vorverhandlungen mit dem Kunden, Fotos die gut aussehen, gelegentlich eine Reise in eine entfernte Stadt.<\/p>\n<p>Feierliche Visite nach einigen Tagen in der Bank. Unterhaltung mit Teetrinken, der Leiter der Bank reserviert, \u201agrosser Mann\u2019. Der bedeutende Sammler und Besitzer hat ganz gro\u00dfe Objekte in Mengen zu enormen Preisen an ebenso ber\u00fchmte grosse Sammler verkauft<\/p>\n<p>(<em>R\u00fcckseite des ersten Blattes<\/em>)<\/p>\n<p>Die Darsteller f\u00fcllen zahlreicher die Szene, man ist von der Klugheit und dem Kunstverst\u00e4ndnis des Kunden so bezwungen, dass Sammler und Bankdirektor sich nicht enthalten k\u00f6nnen zu beraten ob man nicht einige kostbare Bilder zeigen soll \u2013 sich selbst und dem Kunden zur Ehre. (Der H\u00e4ndler aus Liu Li Tschang kauert gewissermassen in der Ecke \u2013 wer w\u00fcrde vom Gesch\u00e4ft sprechen unter solchen Leuten) Neue Darsteller, Komparsen, holen endlich Bilder, das Licht ist schlecht, Hitze, der Kunde ohne Lupe, ganz nebenbei erfragt der Kunde die Preise, man zeigt eine Liste, festgelegte Preise! Sehr hoch. Nach guter Sitte wird der Kunde sp\u00e4ter dem H\u00e4ndler seine Angebote machen, etwas unter der H\u00e4lfte. Der Kunde muss rasch zugreifen denn der Sammler braucht so sehr das Geld zum Fest wo nach altem Brauch Schulden bezahlt werden m\u00fcssen, der Arme muss sehr unter Preis verkaufen, der H\u00e4ndler kann dem Boy des Kaufenden keinen Obulus geben da er ja nichts verdient, wenn das Bild so billig verkauft wird. Der Kunde ist gl\u00fccklich, er ist nach langer Jagd Besitzer des Bildes. Echtheit kein Zweifel, eine Bank sollte auf falsche Bilder <u>Geld<\/u> leihen? Vorhang. &#8211; Die Stars gehen ins Teehaus und mit freundlichen M\u00e4dchen und Opium feiern sie die erfolgreiche Inscenierung, den gl\u00fccklichen Verkauf einer F\u00e4lschung. Dieses Drama setzt sich in einer Operette fort.<\/p>\n<p>Vorspiel. Der Kunde hat einem Liu Li Tschang H\u00e4ndler beweisen k\u00f6nnen dass ein Bild echt war, welches er bei einem 2. H\u00e4ndler, dem nat\u00fcrlichen Feind, des ersten gekauft hat. Das ist noch nicht schlimm aber der erste H\u00e4ndler hat ein gleiches Bild gebracht, dasselbe Motiv, derselbe Maler und der Kunde hat dem ehrlichen und erfahrenen H\u00e4ndler bewiesen dass sein Bild falsch ist. Der H\u00e4ndler steigert seine Rolle ins Monumentale. Die grosse Arie <span style=\"text-decoration: line-through;\">der Operette<\/span>(&#8230;..)<\/p>\n<p><em>Ende der zweiten Seite. Ein \u00fcberzeugender Anschluss zum Text der dritten Seite fehlt. Das erste Blatt d\u00fcnnes Luftpostpapier ist um ein Viertel k\u00fcrzer, aber das war schon beim Beschreiben so. Der Text wird von der Vorderseite zur R\u00fcckseite nicht unterbrochen. Es folgt die Transkription der dritten Seite.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Bilder zu kaufen, vielleicht viel teurere, nur m\u00fcssen sie in seine Sammlung passen. Man wird verrechnen. Der Psychopath nennt Namen, er wird \u2329leicht\u232a grosse teure Sachen bringen, wunderbare Bilder, dem Kunden wird etwas Angst ob sein Geldbeutel gross genug sein wird, das alles zu erwerben, was vor ihm erscheinen wird. Vielleicht wird er nicht genug Geld bereit haben um zugreifen zu k\u00f6nnen, es ist zu schade, wirklich grosse Dinge zu verpassen. Der Psychopath ist geneigt Kredit zu gew\u00e4hren, sein Gesch\u00e4ft ist viel wert und er kennt ja den Kunden, der auch ganz sch\u00f6ne Sachen schon hat, die auch etwas wert sind. \u2014<\/p>\n<p>Der H\u00e4ndler bringt nach Wochen ein scheussliches Bild, das garnicht in die Sammlung des Kunden passt. Er versteht nicht dass der Kunde nicht begeistert ist, aber er wird sich mehr auf ihn einstellen, nat\u00fcrlich kann er anderes bringen oder falls der Kunde das Geld will?\u00a0 jederzeit\u00a0\u00a0\u00a0 . . .\u00a0\u00a0 Man ist nicht arm und nicht unh\u00f6flich, man wird in 2 Wochen\u00a0 prachtvolle Sachen von dem H\u00e4ndler sehen oder er wird einfach das bischen Geld zur\u00fcckgeben . . .<\/p>\n<p>Viele Wochen vergehen, der Kunde geht zum H\u00e4ndler will Geld, der zeigt nochmal die sch\u00f6nen Bilder, sie sind inzwischen von einem grossen Sammler beglaubigt, w\u00e4re es nicht klug, wenn der Kunde sie wieder n\u00e4hme, f\u00fcr ein wenig mehr k\u00f6nnte er sie noch immer haben. \u2014 Die Kom\u00f6die kann noch lange weiter gespielt werden in vielen Variationen. Die Chinesen haben grosse Ausdauer &lt;im Theaterspielen&gt; darin. Da der Kunde aber die Lust verlor als er merkte, dass er auf der B\u00fchne stand, statt als Zuschauer im Saale zu sitzen, brachte der Psychopath nach weiteren Mahnungen und Wochen das Geld zur\u00fcck. Im Finale erschien ein ehrlicher aber verfolgter H\u00e4ndler, ein Kunde der leider nicht genug von Malerei versteht &lt;um echte Bilder zu begreifen&gt; und ein grosses und wertvolles &lt;Palast&gt;Gesch\u00e4ft mit sehr wenig Geld.<\/p>\n<p><em>Soweit der erhaltene Text. Ich selber durchschaue die Handlung noch nicht ganz. Der Titel &#8218;Psychopath&#8216; mir f\u00fcr den H\u00e4ndler nicht einsichtig, vielleicht doch die Folge einer Textl\u00fccke.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p><em>Beim Namen der Stra\u00dfe hatte ich mich zun\u00e4chst verlesen, fand sie nirgends und fragte eine ortskundige Sinologin. Gestern erhielt ich von ihr folgende Antwort:<br \/>\n<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_5491\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5491\" class=\"wp-image-5491\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_2-360x240.jpg\" alt=\"Liulichang Jahreswechsel 1992-93 (c) Beppler-Lie\" width=\"610\" height=\"407\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_2-360x240.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_2-900x600.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_2-624x416.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_2.jpg 1099w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5491\" class=\"wp-caption-text\">Liulichang Jahreswechsel 1992-93 (c) Beppler-Lie<\/p><\/div>\n<p>Lieber Detlev,<\/p>\n<p>Ich denke mal, dass es sich um die Liulichang \u7409\u7483\u5382handeln wird, und dass bei Deinem &#8222;Lin&#8220; falsch (ab)geschrieben wurde, w\u00e4hrend das &#8222;Tschang&#8220; eine alte Schreibweise ist. Die Liulichang war schon zur Kaiserzeit<strong> die<\/strong> Adresse f\u00fcr Kunst und Kunstbedarf. Und ich kaufe dort heute noch gerne ein. 2008 eine tolle Kalligrafie, sehr ausdrucksstark und viel duftende Tusche. Du kannst Dir die Liulichang in Peking im Netz anzeigen lassen.<\/p>\n<p>Herzlich, Marie-Luise<\/p>\n<div id=\"attachment_5492\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5492\" class=\"size-medium wp-image-5492\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_1-360x360.jpg\" alt=\"Liulichang Jahreswechsel 1992-93 (c) Beppler-Lie\" width=\"360\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_1-360x360.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_1-624x624.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/liulichang_Jahreswechsel1992-93_1.jpg 733w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5492\" class=\"wp-caption-text\">Liulichang Jahreswechsel 1992-93 (c) Beppler-Lie<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Das tat ich denn auch. Bei youtube &#8211; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Sk0VZ5OPXIQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier ein Panorama von &#8218;Preziosen&#8216;<\/a> &#8211;\u00a0 wurde ich aber erschlagen von der schieren F\u00fclle, <\/em><em>f\u00fchlte mich sofort darin verloren, <\/em><em>nahm die weltber\u00fchmte Kunstadresse, die zugleich Touristenmagnet war und ist, wieder wie\u00a0 Wiegmann als Spielcasino wahr. Man muss sich auskennen und am besten gute Gesch\u00e4ftsverbindungen haben. (Doch wo ist das nicht so?)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Unter den angebotenen Textseiten schien mir die von <a href=\"http:\/\/news.xinhuanet.com\/english\/2008-07\/21\/content_8740899.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">news.xinhuanet.com <\/a>(2008) ausnahmsweise nicht marktschreierisch.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><em>Nachtrag 13. April\u00a0 <\/em><\/h4>\n<p><em>Inzwischen scheint mir die Schilderung Wiegmanns unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig aufgebauscht, als ein Zeichen seiner Fremdheit in diesem Land. Wie h\u00e4tte er auch seine Befangenheit ablegen k\u00f6nnen ohne Kenntnisse der Landessprache. Lebte er doch als Gast eines franz\u00f6sischen Diplomaten mitten im kolonialen Milieu des Gesandtschaftsviertels. Viel sp\u00e4ter, in unseren Gespr\u00e4chen, schien er den chinesischen Kunsthandel auf der Folie eines idealisierten europ\u00e4ischen zu sehen. Doch mit dem banalen Gesch\u00e4ftsleben hatte er bereits in Berlin wenig zu tun, als Beamter und K\u00fcnstler.<\/em><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\">11. November\u00a0 2024 Entdeckung bei Ai Weiwei<\/h2>\n<h3>&#8222;1000 JAHRE FREUD UND LEID &#8211; ERINNERUNGEN&#8220; ( deutsch Penguin 2021)<\/h3>\n<p><em>Als er selbst die Haft an einem geheimen Ort erlebte, kam Ai Weiwei die Idee, im Fall seiner Freilassung das Leben seines Vaters, des namhaften chinesischen Dichters Ai Qing (1910-1993, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ai_Qing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wikipedia<\/a>) und seine eigenen Erfebnisse und \u00dcberzeugungen in einem Buch zu schildern. &#8222;W\u00e4hrend der langen Wochen f\u00fcrchtete ich nicht, meinen Sohn nie mehr wiederzusehen, sondern ihm keine Gelegenheit geben zu k\u00f6nnen, mich richtig kennenzulernen.&#8220; So recherchierte er mit seinem Team, montierte Gedichte von Ai Qing\u00a0 und Zeichnungen in die Erz\u00e4hlung und lie\u00df sich von klugen Lektorinnen beraten. (Blo\u00df die deutsche \u00dcbertragung aus dem Englischen erinnert mich irgendwie an eine Maschinen\u00fcbersetzung).<\/em><\/p>\n<p><em>W\u00e4hrend der nie lange w\u00e4hrenden ruhigen Phasen seines Lebens genoss Ai Qing 1950 den Kunstmarkt in Peking LIULICHANG<\/em> : &#8222;In seiner freien Zeit ging mein Vater gerne nach Liulichang, dem Antikmarkt s\u00fcdwestlich des Tiananmen, der seit der Qing-Dynastie in Betrieb war. In jenen fr\u00fchen Tagen war die reiche materielle Kultur, die sich in all den Jahrhunderten angesammelt hatte, noch \u00fcberall zu sehen, und Ai Qing war fasziniert von all diesen Echos der Vergangenheit.\u00a0 In den Gesch\u00e4ften gab es alle m\u00f6glichen Sch\u00e4tze: Bronze- und Jadefiguren, Gem\u00e4lde und Kalligrafierollen, antike M\u00f6belst\u00fccke, die vier Sch\u00e4tze des Arbeitszimmers eines Gelehrten: Papier, Pinsel, Tinte und Tuschereibstein. Mein Vater schlenderte stundenlang gl\u00fccklich umher und w\u00e4hlte gelegentlich etwas aus, das ihm besonders gefiel. Seine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die traditionellen Handwerksk\u00fcnste sollte wiederum auf mich Einfluss haben, und vierzig Jahre sp\u00e4ter wurde dieselbe Stra\u00dfe zu einem meiner regelm\u00e4\u00dfigen Lieblingsorte.&#8220; (S.115)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Undatiertes Manuskript von Fritz Wiegmann, worin er seine Erfahrungen mit dem chinesischen Kunsthandel 1936 humoristisch verarbeitet &#8211; im Besitz des Instituts f\u00fcr Stadtgeschichte, Frankfurt am Main, Transkription D.v.G.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[226,203,24],"tags":[],"class_list":["post-5448","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-china-1936-f-wiegmann","category-fritz-wiegmann-und-china","category-sammeln"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5448"}],"version-history":[{"count":17,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5448\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16107,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5448\/revisions\/16107"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}