{"id":5268,"date":"2016-07-23T10:12:22","date_gmt":"2016-07-23T09:12:22","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=5268"},"modified":"2020-05-22T20:54:19","modified_gmt":"2020-05-22T18:54:19","slug":"kind-in-kinshasa-fluechtling-in-margate-uk","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=5268","title":{"rendered":"Vom Kind in Kinshasa zum Fl\u00fcchtling in Margate (Kent)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ein Freund lieh mir sein Exemplar des Buches &#8222;<strong>Towards A Promised Land<\/strong>&#8220; <strong>von Wendy Ewald<\/strong>. Darin geht es um Kinder, die aus aller Welt nach Margate, seiner zweiten Heimat, gelangt sind. Die Fotografin Wendy Ewald gab ihnen 2005 Kamera und Zeichenstift\u00a0 und lie\u00df sie selber zu Wort kommen. Der Steidl\u00a0 Verlag machte 2006 aus dem Kunstprojekt von Ewald und &#8218;Artangel&#8216; ein sch\u00f6nes Buch. <!--more--> Ich reproduziere (Erlaubnis nachgefragt) die Textbeitr\u00e4ge zweier kongolesischer Kinder und \u00fcbersetze sie kursorisch ins Deutsche. Darauf folgen Informationen \u00fcber den Ablauf des Projekts.<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><em><strong>Celeste<\/strong><\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">beginnt ihren Beitrag \u00fcberraschend mit ihrer Erinnerung an den Stra\u00dfenverkehr in Kinshasa und ihrer Furcht vor den Hunden im Haus, die gewiss zur Sicherung des Grundst\u00fccks angeschafft worden waren. Sie spielte lieber mit Barbiepuppen, sie mochte Gymnastik und Franz\u00f6sisch in der Schule. Englisch machte ihr Kopfschmerzen, sie konnte auf Fragen nicht antworten. Ob sie es jetzt lernt? Sie vermisst ihr Zuhause, ihr Franz\u00f6sisch und Lingala (<em>Verkehrssprache der &#8218;Kinois&#8216;<\/em>). Ihre Schule war mittelgro\u00df. Auch die Kirche ist hier anders: vor allem gro\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie dachte, es w\u00e4re hier sch\u00f6n und sie w\u00e4re sicher. Nur keine Banditen mehr! Sie f\u00fcrchtet sich, wenn die Polizei\u00a0 jeden Tag mit lal\u00fclala vorbeif\u00e4hrt. Hier ist kein Platz zum Spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5274 size-large\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0007-715x900.jpg\" alt=\"Wendy-Towards A Promised Land-Steidl_0007\" width=\"625\" height=\"787\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0007-715x900.jpg 715w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0007-286x360.jpg 286w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0007-624x786.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0007.jpg 953w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-5270 size-large\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0002-721x900.jpg\" alt=\"Wendy-Towards A Promised Land-Steidl_0002\" width=\"625\" height=\"780\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0002-721x900.jpg 721w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0002-288x360.jpg 288w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0002-624x779.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0002.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">Die Seiten 63 und 66 weiter unten!<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Was Christian erz\u00e4hlt<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Er kam mit seiner Mutter wegen des B\u00fcrgerkriegs nach England. Er musste seine Cousins, das Haus und seine Freunde verlassen. Der Flug war unruhig. Der Flughafen (Heathrow?) gigantisch. Christian konnte gar nicht fassen, dass er nun in Europa war. Er selbst? Als sie endlich im richtigen \u201aHotel\u2019 ankamen, sah er das Meer, tr\u00e4umte davon, am Strand Ball zu spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Das Haus in Kinshasa war gro\u00df und sie besa\u00dfen zwei Autos. Es gab zwei Wohnzimmer, f\u00fcr die Erwachsenen und die Kinder. Dort lebte er mit Vater, Mutter, zwei Br\u00fcdern und zwei Schwestern. Sie hatten ihm Radfahren und Spiele beigebracht. Au\u00dfer seiner Mutter sind alle verschwunden. 62 \/ 63<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kinshasa sei schlecht, unsicher. Eines Tages warfen Kinder in der Schule Steine gegen die Soldaten. Da pfiffen die Kugeln. Einige Sch\u00fcler starben. Studenten, die gegen Pr\u00e4sident (Kabila) waren, wollten die Sch\u00fcler entf\u00fchren. Der Mann von der U.N. vertrieb sie mit einer Gasgranate. Weil sie in den Stra\u00dfen Autos demolierten und Steine warfen, holte ihn nicht die Mutter ab, sondern ihr Cousin. Danach wollte er nicht mehr in die Schule.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eines Tages nahmen sie Vater gefangen. Christian bekam Schl\u00e4ge. Er entkam mit seiner Mutter. Seinem \u00e4lteren Bruder schlugen sie den Kopf ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">England gef\u00e4llt ihm. Im Kongo gebe es blo\u00df Kombis und kaputte Taxis. Londons Doppeldeckerbusse kannte er aus dem Fernsehen, aber nun fahren sie in echt an ihm vorbei. Christian stellt sich Fragen zur K\u00f6nigin und ihre vielen H\u00e4user, fragt, ob alle Autos anhalten m\u00fcssen, wenn die K\u00f6nigin ausf\u00e4hrt. Im Kongo m\u00fcsse man anhalten und aus dem Auto steigen, wenn der Pr\u00e4sident oder auch nur ein Minister unterwegs ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie w\u00e4re das, wenn die K\u00f6nigin ihn aus der N\u00e4he sehen wollte?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie funktioniert das mit dem Riesenrad (&#8218;The London Eye&#8216;) in London?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er spricht von Tr\u00e4umen, worin er bereits achtzehn ist und Englisch beherrscht. Zu seiner Geburtstagsparty kommen unverhofft seine inzwischen \u00e4lter gewordenen Br\u00fcder und Schwestern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christian nimmt gerne Fotos auf , weil sie ihm Erinnerungen verschaffen. Das gut funktionierende und sichere Margate, wo man einkaufen gehen und tun kann, was man mag, wird er in guter Erinnerung behalten. Am liebsten bliebe er hier. Die Leute finden ihn nett, weil er h\u00f6flich ist und sie respektiert. Doch die Unterbringung zusammen mit so vielen Fl\u00fcchtlingen mag er nicht. 63 \/ 66<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er beklagt, dass er nicht auch im Auto Nintendo spielen kann. Im Fernsehprogramm sind ihm die Nachrichten am liebsten, vor allem von Unruhen &#8211; manchmal sieht er sie um 4 Uhr fr\u00fch. Dann kann er kann Anderen davon erz\u00e4hlen. Er mag auch Cartoons, zum Beispiel Peter Pan, an ihnen kann er auch lernen, wie man Englisch spricht. Das ist jetzt n\u00f6tig. Im Kongo ging es ihm schlie\u00dflich nicht gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">England soll dem Kongo Frieden bringen. Wenn die K\u00f6nigin den Pr\u00e4sidenten des Kongo fragt und der zustimmt, k\u00f6nnen sie zusammen das Land in Ordnung bringen, die H\u00e4user, die Landstra\u00dfen, die Gesetze, die Taxis. Und alles das ganz einfach machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er will studieren und dann arbeiten, er wollte immer schon Banker werden. Mit seiner Mutter h\u00e4tte er ein sch\u00f6nes Leben, und ein Haus. Und vielleicht s\u00e4hen sie Br\u00fcder und Schwestern wieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5271\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0003-721x900.jpg\" alt=\"Wendy-Towards A Promised Land-Steidl_0003\" width=\"625\" height=\"780\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0003-721x900.jpg 721w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0003-288x360.jpg 288w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0003-624x779.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0003.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5272\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0004-721x900.jpg\" alt=\"Wendy-Towards A Promised Land-Steidl_0004\" width=\"625\" height=\"780\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0004-721x900.jpg 721w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0004-288x360.jpg 288w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0004-624x779.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Wendy-Towards-A-Promised-Land-Steidl_0004.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Noch ein paar Fragen &#8230;<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Typische Fragen! Woher kommen Fl\u00fcchtlinge und Warum? Celeste und Christian kommen mit ihren M\u00fcttern aus Kinshasa. Der von Christian erw\u00e4hnte B\u00fcrgerkrieg kann nur der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweiter_Kongokrieg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zweite Kongokrieg<\/a> sein, der nach der Beseitigung der Herrschaft Mobutus (1965 bis 1997) durch Laurent-D\u00e9sir\u00e9 Kabila 1998 w\u00fctete. Der oben verlinkte Wikipedia-Artikel verdeutlicht vor allem den kompizierten internationalen Kontext und die un\u00fcbersichtliche Entwicklung.\u00a0 Bereits im August 1998 spielten sich Meutereien und Unruhen in Kinshasa selbst ab, die zur Schilderung Christians passen k\u00f6nnten. Doch da war er drei Jahre alt. 2001 wurde Kabila durch einen Leibw\u00e4chter aus dem Osten ermordet. Friedensverhandlungen und Krieg zogen sich bis Fr\u00fchjahr 2003 hin, als eine provisorische Allparteienregierung unter Joseph Kabila folgte. Die verfeindeten Armeen wurden offiziell &#8218;wiedervereinigt&#8216;. Personal der UN0 war seit 1999 im Land.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wer aber war\u00a0 Christians Vater, auf wessen Seite stand er? War er ein Verb\u00fcndeter Kabilas aus dem Osten, wie sie bereits 1998 einmal in Kinshasa gejagt wurden? Wer waren die &#8218;Studenten&#8216; oder \u00fcberhaupt &#8218;die&#8216;? Wer lie\u00df ihn wann verschwinden? Wann und wie gelang der Mutter die Flucht ins Ausland, und warum ausgerechnet nach Gro\u00dfbritannien?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00dcber die bruchst\u00fcckhafte Erz\u00e4hlung des Kindes aus der Familie eines mutma\u00dflichen politischen Akteurs\u00a0 geraten wir mitten in die Nachfolgewirren des Diktators Mobutu, von deren Folgen das Land sich nicht erholt hat. Einen starken Eindruck dieser Jahre vermittelt der Schl\u00fcsselroman &#8218;Die Stunde der Rebellen &#8211; Begegnungen mit dem Kongo&#8216; von <a href=\"http:\/\/www.afrikaroman.de\/autoren\/autor.a_z\/autor_joris.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lieve Joris<\/a> (Malik 2006), den ich schon im <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=4651\">Beitrag \u00fcber die Bembe (Kivu)<\/a> zitiere.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Solche Bez\u00fcge auszuleuchten war nicht das Projekt von Wendy Ewald und &#8218;Artangel&#8216;.<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.artangel.org.uk\/project\/towards-a-promised-land\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Projektphasen<\/a><\/h3>\n<p><strong>Wendy Ewald : <\/strong><strong>Towards a Promised Land\u00a0\u00a0<\/strong> <strong>Margate\u00a0 15 July 2005 &#8211; 30 november 2006:<\/strong><\/p>\n<p>Towards a Promised Land\u00a0documents Wendy Ewald&#8217;s work with twenty-two children new to the British seaside town of Margate. Some arrived fleeing countries afflicted by war, poverty or political strife; others by following their families from one town to the next. Over 18 months, Ewald photographed her subject-artists and interviewed them about their past and present lives, while teaching them how to make their own photographs.<\/p>\n<p>In July 2005\u00a0 Wendy Ewald\u2019s photographic portraits of the children appeared along Margate\u2019s Sea Wall as huge, iconic banners. On 20 May 2006, the Sea Wall images were joined by the second and final phase of\u00a0Towards a Promised Land\u00a0with banner photographs hung around the centre of Margate; while the children&#8217;s own projects formed an exhibition at a local gallery. Working with Wendy Ewald, the children have learned, through photography, to explore and understand their worlds and express different experiences of relocation and the search for a better life.<\/p>\n<p>In its final stages,\u00a0Towards a Promised Land\u00a0was joined in Margate by another Artangel project,\u00a0Exodus, whose forms included a feature film by Penny Woolcock, a combustible sculpture by Antony Gormley and a concert and CD of plague songs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"https:\/\/steidl.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Verlag Steidl<\/a> (seit 1972) \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steidl_Verlag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00dcber den Verlag<\/a> (Wikipedia)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<h4>Kommentar Jan Menkens, 2.8.2016 eMail:<\/h4>\n<p>Ich finde Ihre Seite recht interessant. Kongo finde ich auch sehr spannend. Darauf gebracht hat mich vor einigen Jahren das Buch &#8222;Blood River&#8220; von Tim Butcher. Und dann kam f\u00fcr mich das spannendste Buch: &#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von dem belgischen Autor David van Reybrouck. Das kennen Sie bestimmt auch. Es hat mir in vielerlei Hinsicht die Augen ge\u00f6ffnet auch auf unsere eigene europ\u00e4ische Geschichte und wie dicht doch alles seit Jahrhunderten mit einannder verwoben ist.\u00a0 <em>https:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/david-van-reybrouck\/kongo-eine-geschichte.html<\/em><\/p>\n<p>\u00dcbrigens haben wir (was f\u00fcr ein Zufall) auch den leider inzwischen verstorbenen Fotografen Robert Lebeck im Programm. Der hatte damals den ber\u00fchmeten S\u00e4beldieb in Kinshasa fotografiert, der dem belgischen K\u00f6nig den S\u00e4bel aus den langsam fahren Auto entreissen konnte w\u00e4hrend der Unabh\u00e4ngigkeitsfeier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Freund lieh mir sein Exemplar des Buches &#8222;Towards A Promised Land&#8220; von Wendy Ewald. Darin geht es um Kinder, die aus aller Welt nach Margate, seiner zweiten Heimat, gelangt sind. Die Fotografin Wendy Ewald gab ihnen 2005 Kamera und Zeichenstift\u00a0 und lie\u00df sie selber zu Wort kommen. 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