{"id":4997,"date":"2016-07-07T11:39:52","date_gmt":"2016-07-07T10:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=4997"},"modified":"2021-10-20T17:34:42","modified_gmt":"2021-10-20T15:34:42","slug":"santu-toni-vom-kongo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=4997","title":{"rendered":"&#8218;Santu Toni&#8216; vom Kongo"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0<\/strong>Der Anlass<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den entscheidenden Impuls, jetzt diese bescheidene Figur vorzustellen, die ich bereits zwanzig Jahre besitze, gibt eine Studie aus dem Jahr 1961. Darin ist nicht nur ein gutes Vergleichsst\u00fcck abgebildet (1), vor allem erz\u00e4hlt der Autor &#8211; Robert L. Wannyn vom (ehemaligen) Mus\u00e9e d\u2019Histoire Naturelle in Paris &#8211; interessante Details \u00fcber seine Sammelt\u00e4tigkeit vor Ort in den drei\u00dfiger Jahren und \u00fcber die lange Geschichte dieses Figurentyps.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4074-Toni-frontal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5012 alignright\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4074-Toni-frontal-360x360.jpg\" alt=\"IMG_4074 Toni frontal\" width=\"360\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4074-Toni-frontal-360x360.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4074-Toni-frontal-900x900.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4074-Toni-frontal-624x624.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4074-Toni-frontal.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_4999\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/R.L.Wannyn1961Tf.242512.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4999\" class=\"size-thumbnail wp-image-4999\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/R.L.Wannyn1961Tf.242512-170x150.jpg\" alt=\"(1) R.L.Wannyn,1961,Tf.24\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4999\" class=\"wp-caption-text\">(1) R.L.Wannyn,1961,Tf.24<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erz\u00e4hlung wirft Licht auf die vorkolonialen Beziehungen und den \u201aErfolg\u2019 der ersten Christianisierung im Kongo-Reich, um es deutlicher zu sagen: wie sich frommer katholischer \u201aAberglauben\u2019, wie wir ihn aus Alteuropa kennen, in afrikanische Herrschaftsmittel und private \u201aFetische\u2019 verwandelte. Die von Wannyn im Bas-Congo in den drei\u00dfiger Jahren angetroffenen \u201aKlansch\u00e4tze\u2019 (<em>tr\u00e9sors de clan<\/em>) schlagen einen Bogen vor der vorkolonialen zur kolonialen Bedeutung dieser Darstellungen. Die Datierung der Objekte ist naturgem\u00e4\u00df meist auf die Zuordnung zu zwei Epochen beschr\u00e4nkt: vor und\u00a0 nach 1880. Ich werde den Text zun\u00e4chst zusammenfassen, weil er als Erz\u00e4hlung gut ist, dann erst zu meiner Figur \u00fcbergehen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Der Text<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Autor verspricht Informationen aus erster Hand: Erwerb der St\u00fccke zwischen 1931 und 1941 und Ort des Ersterwerbs, Herstellungsort und Gebrauch oder Bestimmung entweder nach Angabe von afrikanischen Notablen, aus deren Klanschatz die Objekte stammen, oder entsprechend eigener Kenntnis zeitgen\u00f6ssischer Produktionsst\u00e4tten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei aller Ehrlichkeit der Informanten lassen sich bei fehlender schriftlicher \u00dcberlieferung und einem lange kaum unterbrochenen Strom fremder Einfl\u00fcsse Irrt\u00fcmer und Verwechslungen nicht ausschlie\u00dfen. (Einleitung, p.7) Der Verfasser berichtet von seinem naiven Einsatz von Frageb\u00f6gen, als er 1933 mit der Recherche in den D\u00f6rfern des Bas-Congo anfing. Die Befragung Unbefugter durch Fremde war den Notablen ohnehin nicht recht. Der alte Chief Funsu Tulanti de Gozela, ein Verwandter des exilierten K\u00f6nigs von Kongo in San Salvador, ergriff die Initiative und breitete eines Tages den unter seiner Obhut stehenden Klanschatz vor Wannyn aus. (p.27)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Wannyns Kenntnis kannte man 1936 man selbst im Kongo kaum die Embleme der ersten Evangelisation. Den protestantischen Missionaren, die seit 1879 im Bas Congo missionierten, war es vielleicht zu schwierig, unbedarften Eingeborenen die Geschichte der Reformation in Europa zu erkl\u00e4ren. Dem Verfasser boten sie aber ihre Unterst\u00fctzung an. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Redemptoristen\">Redemptoristen<\/a>-V\u00e4ter, eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, 1732 gegr\u00fcndet, die seit 1899 im B.C. t\u00e4tig war, wussten mehr, schwiegen aber, um keine Rivalit\u00e4ten zwischen den Klans zu sch\u00fcren. Wannyn z\u00e4hlt ein paar Zufallsentdeckungen von alten Kruzifixen und Figuren aus Messing in den zwanziger Jahren und danach auf (p.29\/30). Er fragt sich, was aus den vielen religi\u00f6sen Objekte geworden ist, die \u00fcber die Jahrhunderte mit den Missionaren aus Europa kamen und stellt fest, Kruzifixe, Heiligenfiguren und liturgische Accessoires h\u00e4tten der einheimischen Produktion zum Modell gedient, wobei der afrikanische K\u00fcnstler sie \u201aneu gedacht\u2019 habe. Viele Details seien spezifisch \u201anegroid\u2019: oft die Frisur, Augen, Lippen, vorstehender Bauchnabel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Figuren katholischer Heiligen sollten sich nach traditioneller Auffassung der etwas sagenhaften Gruppe der \u201aMafulamengo\u2019 (eigentlich Niederl\u00e4nder, aber &#8230;.) verdanken. (p.24,25) H\u00e4tten diese dann aber nur die Techniken weitergegeben? Gelbguss war aber seit langem bekannt. Erzvorkommen verbargen sich auch \u00fcberall (<em>monts NKanda, Bembe, Kwango<\/em>) (30). Jedoch war f\u00fcr Wannyn nicht blo\u00df die europ\u00e4ische Rezeptur der Legierungen &#8211; Kupfer 50-55%, Zink 45-50% &#8211; aller Metallobjekte angeblich lokaler Herstellung, die er gesehen hat, importiert, sondern die Metalle selbst.\u00a0 Man m\u00fcsse nur die Ladungsverzeichnisse der Schiffe richtig interpretieren (31).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Herstellungsorte der Objekte lagen hingegen im K\u00f6nigreich Kongo, im Norden des heutigen Angola. Dort fand er 1935\/36, dass die letzten Bronze-Schmiede aus zerbrochenen alten Manillen grobe Armb\u00e4nder und Kruzifixe gossen und hatte den Eindruck, dass sie keine relevanten Kenntnisse mehr besa\u00dfen, etwa von G\u00fcssen in verlorener Wachsform. (31) Er nennt keine anderen Beispiele.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Der historische Kontext von Heiligenfiguren am Kongo<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was schreibt Wannyn \u00fcber <em>Statuettes religieuses<\/em> (p.40 \u2013 43)? <em>La statuaire religieuse ancienne est fort pauvre<\/em> (40) und bietet als Erkl\u00e4rung an: Der Gedanke sei erlaubt, dass die Missionare selbst sich rasch gezwungen gesehen h\u00e4tten, in den evangelisierten Territorien den Kult der Heiligen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen, wenn nicht gar zu unterdr\u00fccken. Denn man musste bei den neuen Konvertiten von einer Disposition f\u00fcr Aberglauben, Fetischismus und Hexenglauben ausgehen. (41) In seinen \u201aErz\u00e4hlungen vom Kongo\u2019 (1700-1717) zitierte Pater Laurent de Lucques den Fall einer hochgestellten jungen Frau, die vorgab, vom Heiligen Antonius besessen zu sein. Sie lebte im Konkubinat mit einem Mann, der sich f\u00fcr den Hl. Johannes (der T\u00e4ufer? der Apostel? Oder wen?) hielt (41,Anm.10).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bronzestatuetten des Hl. Antonius sieht Wannyn in einer Linie (<em>analogie frappante<\/em>) mit entsprechenden kleinen r\u00f6misch-katholisch inspirierten Bronzefiguren des alten Benin aus dem sechzehnten Jahrhundert. Damals h\u00e4tten die entsandten Kapuzinerm\u00f6nche auch im Golf von Guinea Missionsstationen errichtet und den f\u00fcr ihren Orden typischen Heiligenkult hier wie dort eingef\u00fchrt. Vielleicht sogar schwarze K\u00fcnstler aus dem K\u00f6nigreich Benin an den Kongo gebracht. Mit den \u201a<em>Mafulamengo<\/em>\u2019 (\u201aHoll\u00e4nder\u2019,24) seien also gewiss fl\u00e4mische Kapuziner gemeint. (41) &#8211; Unter der Epoche der \u201aMafulamengo\u2019 will er gro\u00dfz\u00fcgig die lange Zeit vom 16. Jahrhundert bis zum letzten Viertel des 19.Jahrhunderts verstanden wissen, (24) also bis zur Katastrophe der kolonialen Eroberung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er charakterisiert die Antoniusfiguren dieser Epoche als gedrungener (zwischen vier bis sechs Kopfl\u00e4ngen statt acht nach europ\u00e4ischem Kanon) und harmonisch, leicht und sehr schlicht wirkend. (41\/42)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr gew\u00f6hnlicher Name sei \u201aToni Malau\u2019 oder respektvoller <strong>Dom<\/strong>toni Malau\u2019 gewesen; in modernen Kikongo \u201aSantu Toni\u2019. \u201aToni\u2019 sei eine normale Deformation, \u201aMalau\u2019 bedeute in Kikongo Verschiedenes, aber \u201aLau\u2019 die Idee der Chance, des Gl\u00fccks, des Erfolgs. \u201aMalau\u2019 als Plural k\u00f6nnte vielleicht als \u201aHeiliger Antonius der Erfolge\u2019 \u00fcbersetzen lassen. (42) &#8211; Damit schl\u00e4gt er unter mehreren Aspekten eine Br\u00fccke zur kolonialen Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es existierten einige gro\u00dfe sehr alte Antonius-Statuen, die man in orthodoxer Manier (wie \u201aIkonen\u2019) nie aufgeh\u00f6rt habe, zu verehren. Die \u201aToni Malau\u2019 seien jedoch h\u00e4ufig Fetische geworden wie viele kleine \u201ankangi\u2019 (Kultkreuze). Die Abnutzung der vorstehenden Partien an solchen Figuren bezeuge aber h\u00f6chstens einen frommen Aberglauben, jedoch keine Spur von Hexerei. Man reibe sie \u00fcber erkrankte K\u00f6rperstellen. (42)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzte Seite des Kapitels besch\u00e4ftigt sich mit einer vergleichbaren, noch kleineren Figur namens \u201aNsundi Malau\u2019 (2 siehe unten), gemeinhin \u201a<em>statuette de la Grace<\/em> (Gnade)\u2019 genannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der organisatorischen Ebene der <em>Chefferie<\/em> zeigte das Material in Klansch\u00e4tzen &#8211; Szepter, Glocken, Manillen f\u00fcr die Arme, Schwerter in urspr\u00fcnglich iberischer Form, Figuren und Kruzifixe &#8211; dass der Einfluss des 16.Jh. immer noch lebendig sei. Kruzifixe f\u00e4nden sogar Verwendung, wenn der Klanchef als Richter amtiere. Diese mit der Tradition verbundenen <u>Kruzifixe<\/u> w\u00fcrden durch einen anderen Namen von neuen mit rezenter Missionierung verbundenen <u>unterschieden<\/u>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Darstellung des Hl. Antonius gebe es traditionell wenige Varianten \u2013 So wie wir es von russischen Ikonen kennen. Gew\u00f6hnlich stehe aufrecht oder sitze ein Kind auf einem Buch, das der Heilige in der linken Hand trage. Seine Rechte dr\u00fccke ein R\u00f6misches Kreuz auf seinen K\u00f6rper. Dieser sei oft stark verl\u00e4ngert, um die Arbeit des Gie\u00dfens zu erleichtern, wenn der Arm des Heiligen nicht gebeugt sei. (42) Ihre eigene Tradition der Metallbearbeitung habe es afrikanischen Handwerkern erlaubt, von der Imitation zur Inspiration \u00fcberzugehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann kommt der f\u00fcr Sammler immer alarmierende Satz: Es bef\u00e4nden sich in Privatsammlungen auch sch\u00f6ne Kopien des \u201aToni Malau\u2019 in Messing, in einer reicheren Kupferlegierung <em>\/also weniger Messing? Gv\/<\/em> als die der Originale; man erkenne sie leicht an ihrer k\u00fcnstlichen S\u00e4urepatina. Die authentischen Statuetten tr\u00fcgen alle die Spuren nat\u00fcrlicher Alterspatina durch Holzrauch (42). &#8211; Ich kenne speziell alte europ\u00e4ische Bronzen und ihre Patina von meinen russischen Metallikonen, und finde eben solche <em>im Metropolitan<\/em> <em>Museum<\/em> (in <em>\u201aArt of Conversion\u2019, pl.25 nach p.171) <\/em>und ein Kruzifix bei &gt;<a href=\"http:\/\/www.sothebys.com\/fr\/auctions\/ecatalogue\/2013\/arts-afrique-oceanie-pf1318-\/lot.7.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sothebys 2013<\/a> mit entsprechender Provenienz: Erwerb vor Ort in den drei\u00dfiger Jahren. Doch was ist an leicht erkennbarer S\u00e4urepatina \u201asch\u00f6n\u2019?<\/p>\n<div id=\"attachment_5004\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/0001q8-Kruzifix.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5004\" class=\"size-thumbnail wp-image-5004\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/0001q8-Kruzifix-170x150.jpg\" alt=\"?\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5004\" class=\"wp-caption-text\">Vergleichsobjekt<\/p><\/div>\n<p>Zu einem Zehntel des dort erzielten Preises finde ich \u00fcbrigens im Netz ein Kruzifix angeboten, das nach meinem ersten Eindruck \u201aS\u00e4urepatina\u2019 zeigen k\u00f6nnte. Die Legierung k\u00f6nnte aber auch nur eine weitere formale Unzul\u00e4nglichkeit darstellen. Beide Alternativen haben offensichtlich mit meiner Figur nichts zu tun. Der Eindruck h\u00f6heren Alters kommt erst gar nicht auf, weder durch eine im Holzrauch oder bei langer Aufbewahrung entstandene Patina, noch durch k\u00fcnstlich geschaffene Patina.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Zus\u00e4tzliche Angaben bei Wannyn zu den hier abgebildeten Objekten, hier\u00a0 (1) bis (3)<\/h4>\n<h4>(1)<\/h4>\n<div id=\"attachment_4999\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/R.L.Wannyn1961Tf.242512.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4999\" class=\"size-thumbnail wp-image-4999\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/R.L.Wannyn1961Tf.242512-170x150.jpg\" alt=\"(1) R.L.Wannyn,1961,Tf.24\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4999\" class=\"wp-caption-text\">(1) R.L.Wannyn,1961,Tf.24<\/p><\/div>\n<p>Pl. 24 :\u00a0 &#8218;<em>Statuette de Saint Antoine<\/em>&#8218;\u00a0 11.5 cm hoch, max. 3,5 cm breit. Aus der Mafuamengo-Periode. In der Region von Luvo (5o km \u00f6stl.Matadi) gesammelt. Der Notable, der die Figur \u00fcbergab, erkl\u00e4rte, sie sei Teil des Schatzes seines Klans, dessen Chef sie aus Bembe erhalten habe. Die Formen sind durch Abrieb stark abgenutzt, am R\u00fccken auf der H\u00f6he der Schultern befindet sich eine \u00d6se, die zur selben Zeit wie das St\u00fcck gegossen worden ist. (p.79)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(2)<\/p>\n<div id=\"attachment_4998\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/R.L.Wannyn1961Tf.242512_0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4998\" class=\"size-thumbnail wp-image-4998\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/R.L.Wannyn1961Tf.242512_0001-170x150.jpg\" alt=\"(2) R.L.Wannyn,1961,Tf.25\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4998\" class=\"wp-caption-text\">(2) R.L.Wannyn,1961,Tf.25<\/p><\/div>\n<p>Pl. 25 :\u00a0 &#8218;<em>Statuette de la Grace<\/em>&#8218;\u00a0 5 cm hoch, max. 2 cm breit. In der Region von Cuimba (Angolas Nordgrenze) gesammelt. Es soll gegen die Mitte des 19. Jahrhunderts in Ambrizete von einem Ahnen dessen erworben worden sein, der sie uns gegeben hat. Stark abgeriebene Formen. Oben am R\u00fccken Spuren einer \u00d6se, die zur selben Zeit wie das St\u00fcck gegossen worden ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3)<\/p>\n<div id=\"attachment_5000\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/R.L.Wannyn1961Tf.242512_0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5000\" class=\"size-thumbnail wp-image-5000\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/R.L.Wannyn1961Tf.242512_0002-170x150.jpg\" alt=\"(3) R.L.Wannyn,1961,Tf.12\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5000\" class=\"wp-caption-text\">(3) R.L.Wannyn,1961,Tf.12<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pl. 12 : &#8218; <em>Christ Negroide<\/em>&#8218; Referenznummer Tervuren 55.95.13.\u00a0 Kreuzfigur 15 cm hoch und max. 12,5 cm breit. Gesammelt in Bombo (s\u00fcdl. der Bahn Matadi &#8211; Kinshasa), auf die Mafulamengo-Periode oder danach\u00a0 gesch\u00e4tzt. Dabei ist zu bemerken, dass die Kruzifixe\u00a0 fr\u00fcher eher als Ganzes gegossen wurden. Die Ausf\u00fchrung ist sehr sorgf\u00e4ltig in den Details. Mehrere europ\u00e4ische Vorbilder haben zweifellos den Gie\u00dfer aus dem Bas-Congo inspiriert. (p.74)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>*<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_5010\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4082-Santu-Toni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5010\" class=\"wp-image-5010 size-medium\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4082-Santu-Toni-270x360.jpg\" alt=\"IMG_4082 Santu Toni\" width=\"270\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4082-Santu-Toni-270x360.jpg 270w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4082-Santu-Toni-675x900.jpg 675w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4082-Santu-Toni-624x832.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4082-Santu-Toni.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5010\" class=\"wp-caption-text\">H\u00f6he: 10,8 cm Breite max. 3,7 cm\u00a0 Gewicht 480g<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4073-Santu-Toni-O\u0308se.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-5011 size-medium\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4073-Santu-Toni-O\u0308se-270x360.jpg\" alt=\"IMG_4073 Santu Toni O\u0308se\" width=\"270\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4073-Santu-Toni-O\u0308se-270x360.jpg 270w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4073-Santu-Toni-O\u0308se-675x900.jpg 675w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4073-Santu-Toni-O\u0308se-624x832.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4073-Santu-Toni-O\u0308se.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Die Messingfigur<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein <em>Santu Toni<\/em>, offenbar bodenst\u00e4ndige fromme Volkskunst, repr\u00e4sentiert afrikanischen Gelbguss, \u201egl\u00e4nzend wie Gold\u201c, wie Till F\u00f6rster sein Buch \u00fcber Messinggie\u00dfer der Senufo titelte &#8211;\u00a0 im Wachsausschmelzverfahren oder doch eher mittels eines zweiteiligen Models? Seitliche Spuren m\u00f6glicher N\u00e4hte und Unebenheiten sprechen daf\u00fcr. Die technische Herausforderung ist begrenzt, die Gussform schlicht. Arme, Kind und Kruzifix sind an den K\u00f6rper angelegt, Rock, F\u00fc\u00dfe und Bodenplatte einfach. Das Gewicht spricht f\u00fcr einen massiven Messingguss. Kupfer und Zinn k\u00f6nnen zu der Zeit nicht mehr teuer gewesen sein. Die gegl\u00e4tteten Partien der Oberfl\u00e4che scheinen mir durch Gebrauch weiter abgeschliffen, wo es logisch ist. Die angel\u00f6tete \u00d6se kann der Aufh\u00e4ngung an einem B\u00e4ndel gedient haben, das Gewicht w\u00fcrde sich f\u00fcr das Bestreichen kranker K\u00f6rperteile eignen. Das Fig\u00fcrchen muss ja nicht schwer auf einem Priesterornat gelegen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frage: Wie repr\u00e4sentativ ist \u00fcberhaupt Wannyns Anekdote \u00fcber die um 1935 bereits verloren gegangenen technischen F\u00e4higkeiten der letzten Bronzegie\u00dfer von Maquela und Bembe?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Typus ist in vielerlei Hinsicht volkst\u00fcmlich, entspricht der seit Jahrhunderten g\u00e4ngigen Ikonographie des <em>Santu Toni<\/em>. Allein das immer wieder erw\u00e4hnte, aber selbst an den alten Figuren ganz unauff\u00e4llige Buch ist wohl nicht mitgedacht, auf dem die F\u00fc\u00dfe des Kindes stehen sollen. Der Hl.Toni h\u00e4lt es realistisch unter dem Po. Das lebhaft wirkende Kind h\u00e4lt sich mit seinem rechten Arm an der Kutte fest, ganz so wie bei den entsprechenden Mutter- und Kindfiguren, wie sie der der Kongo in allen Gr\u00f6\u00dfen kennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Popul\u00e4r sind auch die \u201aafrikanischen\u2019 Proportionen der gedrungenen Figur: Dominierender Kopf, eine gegen\u00fcber dem Oberk\u00f6rper deutlich verk\u00fcrzte Beinpartie und wiederum gro\u00dfe F\u00fc\u00dfe sind typisch. Die schlichte Gestaltung und K\u00f6pfe im \u201anegroiden\u2019 \u201aYombe\u2019 Regionalstil finden sich bereits in der Fr\u00fchzeit, etwa auf alten Kruzifixen (3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von Wannyn angesprochene Aneignung der kleinen Heiligenfiguren\u00a0 findet sich ebenso in dem angehobenen Kinn, dem runden Sch\u00e4del und den halb geschlossenen Bohnenaugen, dem hochkonzentrierten Gesichtsausdruck, ja sogar in gestalterischen Details wie den Ohrmuscheln und der Art, wie die Z\u00fcge des Kindergesichts miniaturisiert sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber eine ernsthafte Rolle im &#8218;ersten Leben&#8216; der kleinen Figur mache ich mir keine Sorgen, auch wenn sie in vielsagendem Dunkel bleiben sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4075-Toni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5045 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4075-Toni-139x360.jpg\" alt=\"IMG_4075 Toni\" width=\"139\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4075-Toni-139x360.jpg 139w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4075-Toni-348x900.jpg 348w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4075-Toni-624x1614.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG_4075-Toni.jpg 799w\" sizes=\"auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_5020\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5020\" class=\"wp-image-5020\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN_2-226x360.jpg\" alt=\"Mvala Stab Kongo Treasures... Tervuren R\u00fcckseite\" width=\"200\" height=\"319\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN_2-226x360.jpg 226w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN_2.jpg 559w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5020\" class=\"wp-caption-text\">Mvala Stab Kongo Treasures&#8230; Tervuren R\u00fcckseite<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_5019\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5019\" class=\"wp-image-5019\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN-196x360.jpg\" alt=\"33 Mvala Stab Kongo 98 cm,Treasures... Tervuren -Vorderansicht\" width=\"168\" height=\"309\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN-196x360.jpg 196w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN-489x900.jpg 489w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/NN.jpg 559w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5019\" class=\"wp-caption-text\">33 Mvala Stab Kongo 98 cm,Treasures&#8230; Tervuren -Vorderansicht<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Historische Interpretation des Figurentyps (1937) \/ Mein Katalogblatt 1998<\/h3>\n<div id=\"attachment_5094\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Katalog-S.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5094\" class=\"size-large wp-image-5094\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Katalog-S-636x900.jpg\" alt=\"Katalog 1998 S.3, Julius Lips: Der Weisse im Spiegel 1937,191 f.\" width=\"625\" height=\"884\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Katalog-S-636x900.jpg 636w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Katalog-S-254x360.jpg 254w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Katalog-S-624x883.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Katalog-S.jpg 847w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5094\" class=\"wp-caption-text\">Katalog 1998 S.3, Julius Lips: Der Weisse im Spiegel 1937,191 f.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Anklicken vergr\u00f6\u00dfert!<\/strong><\/span><\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Der Anlass Den entscheidenden Impuls, jetzt diese bescheidene Figur vorzustellen, die ich bereits zwanzig Jahre besitze, gibt eine Studie aus dem Jahr 1961. Darin ist nicht nur ein gutes Vergleichsst\u00fcck abgebildet (1), vor allem erz\u00e4hlt der Autor &#8211; Robert L. Wannyn vom (ehemaligen) Mus\u00e9e d\u2019Histoire Naturelle in Paris &#8211; interessante Details \u00fcber seine Sammelt\u00e4tigkeit vor [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[197,251],"tags":[],"class_list":["post-4997","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-duala-gabun-kongo","category-kongo-ins-herz-der-finsternis"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4997"}],"version-history":[{"count":28,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4997\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12147,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4997\/revisions\/12147"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}