{"id":3698,"date":"2015-11-01T11:14:05","date_gmt":"2015-11-01T10:14:05","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=3698"},"modified":"2025-04-25T13:21:58","modified_gmt":"2025-04-25T11:21:58","slug":"zur-einfuehrung-rede-im-kunstraum-44","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=3698","title":{"rendered":"Was ist afrikanisch?- Einf\u00fchrende Worte zur Ausstellung im K\u00fcnstlerklub Kelkheim 2015"},"content":{"rendered":"<h4><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Erster-Eindruck-IMG_3048.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3757\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Erster-Eindruck-IMG_3048-300x223.jpg\" alt=\"Erster-Eindruck-IMG_3048\" width=\"500\" height=\"371\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Erster-Eindruck-IMG_3048-300x223.jpg 300w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Erster-Eindruck-IMG_3048-1024x759.jpg 1024w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Erster-Eindruck-IMG_3048-624x463.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Erster-Eindruck-IMG_3048.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #ff0000;\">Detailansichten und Texte finden sich in der entsprechenden &#8222;Kategorie&#8220; (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?cat=184\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>)<\/span><\/h4>\n<h4><!--more--><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">\u00a0&#8230;.. Ich habe drei\u00dfig Jahre in der Nachbarschaft, an der Altk\u00f6nigschule in Kronberg unterrichtet: Geschichte, Politik und Ethik. Ich hatte die letzten zehn Jahre einen eigenen Unterrichtsraum, den ich gem\u00fctlich einrichtete. Denn die Umgebung ist wichtig, damit das Publikum neugierig ist und gerne bleibt.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Schon als <strong>Lehrer<\/strong> habe ich lieber etwas gezeigt und dann besprochen als Vortr\u00e4ge gehalten. F\u00fcr dieses Konzept ist Sammeln n\u00fctzlich. Ich habe im Laufe der Jahre vieles gesammelt: Informationen, Eindr\u00fccke und Fotos auf <strong>Reisen<\/strong>. Ich flog auf eigene Faust in die Ferne, auch nach Afrika, zwischen 1975 und 1990 &#8211; aus heutiger Sicht in einer idyllischen Zeit, aber davon sp\u00e4ter &#8211; flog in den Senegal, nach Kenya, nach Algerien (auch das ist ein wenig Afrika), an die Elfenbeink\u00fcste und zuletzt 1990 in den Benin, das ehemalige Dahomey. Das Land war gerade pleite, aber nach dem Tauwetter in der Sowjetunion unter Gorbatschow hoffte man auch in Afrika auf eine P<strong>a<\/strong>ristroika, auf Diktatorend\u00e4mmerung und Demokratie.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">\u00a0Erst nach den Reisen wuchs meine Afrika-Sammlung. Bestimmend blieb dabei das Interesse an den Menschen, die ich etwas kennen gelernt hatte. Ich wollte an den erworbenen Dingen nicht blo\u00df Freude haben, sondern durch sie etwas verstehen. Seither gehe ich in der Frobenius-Bibliothek in Frankfurt ein und aus. Die h\u00e4ufig gestellte Frage, ob ich die M\u00f6glichkeit genutzt habe, die Dinge \u201aim Land\u2019 zu erwerben? hat sich im Grunde bereits beantwortet: Nein. Ich fand: auf dem Dorf h\u00e4tte ich die Frage nach Objekten unanst\u00e4ndig gefunden, in den St\u00e4dten sah ich bei den Leuten wenn \u00fcberhaupt nur traditionslose Folklore und Importschrott. Und der afrikanische Kunsthandel war l\u00e4ngst international orientiert. Da verlie\u00df ich mich lieber auf deutsche Kaufleute im Rhein-Main-Gebiet, die in Westafrika regelm\u00e4\u00dfig ihre Kontakte zu H\u00e4ndlern pflegten.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">\u00a0Nun zur <strong>Ausstellung i<u>n<\/u> der Ausstellung<\/strong>:<\/h4>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong> \u00a0\u00a0 <em>Was ist afrikanisch? Stichproben<\/em> <\/strong><\/h1>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Was d\u00fcrfen Sie erwarten?<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Paul Pfeffer hat mich im Sommer eingeladen, <strong>Kunst<\/strong> <strong>a<u>u<\/u>s Afrika<\/strong> beizusteuern zur K\u00fcnstlerausstellung, die schlicht und einfach den Titel <strong>Afrika<\/strong> tr\u00e4gt. \u201aAfrika\u2019 \u2013 das hei\u00dft doch wohl freie Bahn f\u00fcr Phantasie und Inspiration. &#8211; <strong>Ich bekam f\u00fcr meinen Raum freie Hand<\/strong>, aber was hie\u00df das praktisch? Ich konnte bis zum Aufbau am Dienstag nichts Genaues \u00fcber die Exponate der anderen erfahren. Ich ahnte aber schon, dass die Arbeiten freie Assoziationen artikulieren oder die Andersartigkeit Afrikas gegen\u00fcber Europa thematisieren.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Ich<\/strong> habe mich aber <strong>in Afrika<\/strong> immer nur in Reichweite der \u00dcberlandbusse und Buschtaxis bewegt, bin an Tierparadiesen oder Reservaten vorbeigefahren oder habe sie mit den anderen gesch\u00e4ftigen Fahrg\u00e4sten eilig durchquert. Nie habe ich in einem Landrover Platz genommen und bin L\u00f6wen und Zebras nur in europ\u00e4ischen Zoos begegnet. Stattdessen traf ich im Umkreis des Dorfes kleine Herden magerer K\u00fche, Ziegen, Federvieh, \u00e4ngstliche Hunde, die davonliefen, wenn man nur die Hand hob, nicht einmal Kaninchen oder V\u00f6gel. Schlie\u00dflich gingen die Bauern jeden Tag mit ihrem Vorderlader oder der Zwille aufs Feld. In der <strong>Vitrine <\/strong>liegen ein paar<strong> Zwillen<\/strong>. Sie sehen schon grimmig aus und sind sehr effektiv.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Es w\u00e4re angesichts der regelm\u00e4\u00dfigen <strong>Hiobsbotschaften aus Afrika<\/strong> angesagt gewesen, Afrika wie Hans-Uwe Hoffmann mit der Installation <em>Boat People<\/em> zu begegnen. Aber funktioniert das denn mit afrikanischen Dingen, die man wegen ihres \u00e4sthetischen Reizes und ihrer Ausstrahlung erworben hat?<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Vor allem lassen sich traditionell afrikanische Figuren oder Motive kaum ihr Geheimnis entlocken. Eben im <strong>Geheimnis <\/strong>lag w\u00e4hrend ihrer aktiven Zeit die Quelle ihrer Wirkung. Sie sind also nicht auskunftsfreudig, erst recht, wenn es um dunkle Geheimnisse geht. Afrikanische Macht wirkt traditionell diskret, mit seltenen Ausnahmen.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Sie haben alle schon von <strong>Initiation<\/strong> geh\u00f6rt oder gelesen! In einem vorderen Raum h\u00e4ngen Fotografien von Initianden bei den Massai. Sie k\u00f6nnen einem fast leid tun, \/ mir als P\u00e4dagogen und 1968er sowieso \/ die Halbw\u00fcchsigen, die unter Angst und Schmerzen in ausgew\u00e4hlte Geheimnisse der M\u00e4nnerwelt eingeweiht wurden oder werden. Auch in meinem Raum k\u00f6nnen Sie Spuren von diskreter Macht oder offener Drohung wahrnehmen, wenn Sie nur darauf achten. Ich gebe in den Wandtexten und mit sparsam verteilten Titeln in der Vitrine Hinweise.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die erste Ortsbesichtigung <\/strong>mit Paul Pfeffer &#8211; wir hatten ein paar potentielle Exponate unter dem Arm &#8211; setzte uns austellungstechnisch auf das richtige Gleis. <strong>Die wei\u00dfen W\u00e4nde<\/strong> laden dazu ein, Textilien und Bilder aufzuh\u00e4ngen und sie mit Gegenst\u00e4nden zu kombinieren. Sie erzielen ihre Wirkung erst einmal frei von bedeutungsschweren Gedanken. Damit begegnen sie auf <u>einer<\/u> Ebene den vor ihrer T\u00fcr ausgestellten Bildern. Das gilt auch f\u00fcr die Figuren vor den wei\u00dfen W\u00e4nden und bunten T\u00fcchern. Die geringen Abmessungen des Raums erlauben Besuchern wenigstens genauere Beobachtungen. \/ <u>Bitte aber behutsam!<\/u> \/ Manche Objekte sind allerdings <strong>zu<\/strong> klein oder empfindlich. Sie kann man aber in der Vitrine von mehreren Seiten sehen.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Aspekt Farbe <\/strong>hat sich nicht erst beim Schreiben der Rede ins Zentrum geschlichen.\u00a0 Farbe spielt in Afrika eine wichtige Rolle und sagt jeweils etwas Reales aus.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Drei Beispiele<\/strong>:<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Man verwendet bei Objekten und T\u00fcchern seit den 50er Jahren <strong>meist Industriefarben<\/strong>. <strong>Ausnahmen<\/strong> machen in der Regel K\u00fcnstler in der Erwartung, ihre hochwertigen Arbeiten an ein urbanes Publikum in der Metropole zu verkaufen oder gleich ins Ausland zu exportieren, wie <strong>die blauen T\u00fccher der Yoruba<\/strong> in der Ausstellung, die mit Indigo, dem Blau des sp\u00e4ten 19. Jh. eingef\u00e4rbt wurden. Sie werden traditionell als Batik hergestellt.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Senufo-T\u00fccher mit Maskent\u00e4nzern<\/strong> sind auch weltbekannt. Ich habe meines 1985 in Korhogo, einer gesch\u00e4ftigen Kleinstadt im Norden der Elfenbeink\u00fcste auf dem Touristenmarkt gekauft. Es hat eine starke robuste Ausstrahlung, die es drei Faktoren verdankt: der Kraft der Zeichnung, der \u201aauthentischen\u2019 Schlammbatik und der ebenso traditionellen Webtechnik in schmalen Streifen auf einem Flachwebstuhl, allerdings jetzt f\u00fcr ein Querformat und eher grob zusammengen\u00e4ht. Souvenir, Touristenkunst, aber von hoher Qualit\u00e4t.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Wenn Sie das Fahnentuch gleich links vom Eingang aus der N\u00e4he betrachten, wird Ihnen auffallen, wie d\u00fcnn das Tuch ist. <strong>Kompanie-Fahnen der Fanti<\/strong> an der Goldk\u00fcste wurden bereits im 18. Jahrhundert &#8211; Atlantikhandel \u2013 aus leichtem englischem Industriestoff gen\u00e4ht. Au\u00dferdem ist es verschlissen. Der Stoff ist vom ewigen Hin- und Her-Schwingen bei den Auftritten m\u00fcrbe geworden. Verschlissene T\u00fccher sind f\u00fcr niemanden ein Vergn\u00fcgen \u2013 bis auf\u00a0 in Ehren gehaltene Erbst\u00fccke. Man war also froh, den Fetzen an europ\u00e4ische Sammler verkaufen zu k\u00f6nnen. Alle Welt wei\u00df ja, dass man in Europa der Ruinenromantik huldigt. Wir entgegnen dann vielleicht: Gebildete Europ\u00e4er haben eben noch historisches Bewusstsein<em>.<\/em>N<strong>a j<\/strong>a, wir haben gut reden! Wir k\u00f6nnen wir uns doch auch jederzeit neue Sachen und frische Farben leisten, sogar s\u00fcndhaft teure Fetzen vom Designer!<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Armut<\/strong> kann das nicht. Darum muss wenigstens der Auftritt bunt sein! Es hat mich schon in den achtziger Jahren immer aufs Neue beeindruckt, mit was f\u00fcr billigen Stoffen Afrikanerin-nen aus dem einfachen Volk einen fr\u00f6hlichen Gesamteindruck zauberten \u2013 nat\u00fcrlich vor allem aus der Ferne betrachtet.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Ein paar T\u00fccher haben in der Ausstellung technisch eine Signalfunktion: Sie sollen <strong>das fehlende Kost\u00fcm der Aufsatz-Masken<\/strong> andeuten. Denn afrikanischen <em>Kunstobjekten<\/em> wird seit hundert Jahren auf ihrem <strong>Weg in den Kunsthandel <\/strong>gew\u00f6hnlich alles abgenommen, was nicht Holz ist. Danach gehen die Objekte durch die Reinigung und werden f\u00fcr ihr zweites Leben aufgeh\u00fcbscht. Nur Flohmarktware kommt oft schmutzig daher. Das soll dann <em>Echtheit<\/em> beweisen, und das Publikum ein wenig gruseln. <em>Fetische! Opferblut! <\/em>Was aber bereits f\u00fcr den Gebrauch bunt angestrichen wurde, hat beide Verkaufstricks nicht n\u00f6tig. Es macht Stimmung, es macht etwas her.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Lassen Sie sich kurz\u00a0<strong> in die Zeit <\/strong><strong>versetzen<\/strong>, in der die sch\u00f6nen bunten Dinge entstanden sind, die irgendwie das Beste aus zwei Welten vereinen sollten. <strong>Nach der Unabh\u00e4ngigkeit <\/strong>schien das <strong>in Westafrika<\/strong> greifbar. Entwicklung durch Bildung schien noch aussichtsreich, die Entwicklungshilfe machte vollmundige Versprechungen. Es schien Platz genug und menschenw\u00fcrdiges Auskommen f\u00fcr alle zu geben. Schule und Milit\u00e4r w\u00fcrden die jungen Nationen schon zusammenschwei\u00dfen. Benachteiligungen und Zwist in den ethnisch zusammen gew\u00fcrfelten jungen Staaten schienen durch Wachstum l\u00f6sbar, echtes Wachstum und nicht nur die Aufbl\u00e4hung von B\u00fcrokratien. Die Diktatoren waren noch jung und vielleicht waren sie ja heimlich Demokraten, so wie Leopold C\u00e9dar Senghor, der als erster und einziger 1980 freiwillig zur\u00fccktrat. Irgendwann waren aber <strong>der innere Verfall<\/strong> der meisten westafrikanischen Staaten und der Niedergang der Lebensqualit\u00e4t selbst von Europa aus nicht mehr zu \u00fcbersehen. Sogar die vergleichsweise stabile und wohlhabende Elfenbeink\u00fcste wurde seit 2002 in einem Jahrzehnt der B\u00fcrgerkriege ruiniert.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Ich will das alles hier nicht weiter vertiefen. Wir alle m\u00f6gen schon gar nicht mehr daran denken. Angesichts der st\u00e4ndigen Meldungen aus Mali, Niger, Tschad und Nigeria m\u00f6chte ich aber einen besonderen \u201aafrikanischen\u2019 Aspekt ansprechen, den Islam:<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Islam geh\u00f6rt zu Afrika<\/strong>, seit vielen Jahrhunderten. Er wurde zwar durch kriegerische Reiterv\u00f6lker mit <u>denselben<\/u> brutalen Mitteln verbreitet, die wir von den neuen Barbaren \u00fcber die Medien kennen, aber er hat sich vor langer Zeit so stark afrikanisiert, wie wir das uns als Europ\u00e4er gar nicht vorstellen k\u00f6nnen. Vom Senegal bis zum Sudan ist er <strong>Teil der kulturellen Identit\u00e4t<\/strong>, soweit, dass der afrikanische Islam selbst Angriffsziel des islamistischen Terrors wird oder dahin degeneriert.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Das gibt mir Gelegenheit, <strong>ein Vers\u00e4umnis der Beschriftung <\/strong>in der Ausstellung auszub\u00fcgeln.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Dort steht ein Fez <\/strong>und er steht f\u00fcr W\u00fcrde und Erfolg. <strong>Streng und selbstbewusst <\/strong>tritt die <strong>Figur des Muslimen <\/strong>auch in den Voodoo-Kulten auf, deren Programm es ja ist, m\u00e4chtige Geister aus aller Welt f\u00fcr ihre Anh\u00e4nger einzuspannen.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>F\u00fcr den Handel<\/strong> der <em>Sansibari<\/em> und <em>Suaheli<\/em> im Osten und in der Mitte des Kontinents mit den kleinen Herrschaften im Busch wie die <em>Kuba<\/em> oder <em>Cokwe<\/em> stehen <strong>in der Vitrine bescheidene Holzsandalen.<\/strong> Doch das Design kam aus Sansibar. Elfenbein, Metall und Sklaven gegen die feineren Waren des Orients &#8211; und Feuerwaffen! <strong>Der kreuzf\u00f6rmige Kupferbarren<\/strong> aus dem Gebiet zwischen Katanga und Zimbabwe war \u00fcber Jahrhunderte die Handelsw\u00e4hrung.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Also, was ist nun afrikanisch?<\/strong> Sie k\u00f6nnten sagen: Ich bin so klug wie vorher.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Aber der Vortrag und selbst die Gegenst\u00e4nde der Ausstellung sollen ja nur dem eigenen Nachdenken etwas Material geben. Ich danke f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit und ihre Geduld.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Detailansichten und Texte finden sich in der entsprechenden &#8222;Kategorie&#8220; (LINK)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[238,184],"tags":[],"class_list":["post-3698","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-afrika-ausstellung-kelkheim-nov-2015","category-afrika-kunstraum44-november-2015"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3698"}],"version-history":[{"count":15,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3698\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16268,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3698\/revisions\/16268"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}