{"id":2475,"date":"2014-07-30T16:08:32","date_gmt":"2014-07-30T15:08:32","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=2475"},"modified":"2016-02-13T17:40:18","modified_gmt":"2016-02-13T16:40:18","slug":"ich-kann-nicht-verhindern-was-geschieht-wir","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=2475","title":{"rendered":"Was in Gaza geschieht (Juli 2014)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ich kann nicht verhindern, was geschieht, wir k\u00f6nnen das nicht! Und es wird sich wiederholen. Immer wieder habe ich vergeblich gehofft, dass diesmal der Staat Israel den Bogen \u00fcberspannt hat, als endlose Besatzungsmacht, als Konfliktpartei, in seiner Selbstverteidigung und Selbstjustiz, habe gehofft, dass dieser Staat in seinem Konfliktverhalten<\/em> <em>unter<\/em> inte<em>rnationale Aufsicht gestellt wird, dass vielleicht Blauhelme stabile Demarkationslinien sch\u00fctzen und Israels furchterregender Sicherheitsapparat auf die Ausma\u00dfe gestutzt wird, die mit dem Anspruch einer westlichen, also rechtsstaatlichen Demokratie vereinbar w\u00e4ren. Wieviele junge Generationen &#8211; M\u00e4nner wie Frauen &#8211; sind bereits von der Logik dieses Besatzungsregimes seit 1967 bereits verschlissen und verroht worden!<!--more--><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0Je mehr ich den Traum ausspinne, desto hoffnungsloser erscheinen mir die wahrscheinlicheren Szenarien. Dabei ist dieser Staat nach den \u00fcblichen Kriterien ein Zwerg, das Land, so gro\u00df wie Hessen nur in den K\u00f6pfen seiner Bewohner etwas Einzigartiges, allerdings mit ein paar hochideologischen Zuschreibungen belastet, die die \u00fcbrige Welt eigentlich nicht zu interessieren brauchen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vergangenen Freitag. Im D\u00f6nerladen an der Zeil lag die BILD-Zeitung \u201eWir erheben die Stimme!\u201c (Bild Frankfurt, 25.7.) Ein Witz, diese Promis heben st\u00e4ndig ihre Stimme, sie w\u00e4ren beleidigt gewesen, wenn sie nicht gefragt worden w\u00e4ren. Ich fragte ihn nicht, was er denkt. BILD ist immerhin ein Integrationsbeweis \u2013 wer wei\u00df, wof\u00fcr sie gut sichtbar ausgelegt war &#8211; \u00a0aber er muss eigentlich denken: Die spinnen, die Deutschen.<\/p>\n<p>Ich ertrage es kaum, dieser Tage das Radio anzustellen. Wie pervers, dass es weniger die Ereignisse in Gaza sind, die nach Wochen der Steigerungen schlie\u00dflich nicht mehr \u00fcberraschen, sondern dass ein Klima der Angst in den deutschen Medien sich ausbreitet, \u00f6ffentlich etwas \u201aFalsches\u2019 zu sagen, nicht nur unter Leuten, deren Karriere von ihrem Ruf in der \u00d6ffentlichkeit abh\u00e4ngt. Die H\u00e4lfte aller \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen ist zum Kotzen. Ein Verdienst der Redakteure, dass nicht alle Schlagzeilen bekommen!<\/p>\n<p>Die Situation produziert absurde Z\u00fcge, etwa das Thema Kindermord: Die von \u201aanti\u2019-antisemitischer Seite raunend angedeutete Verbindung von Demonstrationsparolen mit einer antisemitischen Tradition ist willk\u00fcrlich und b\u00f6swillig. Offensichtliche, durch Bilder vergegenw\u00e4rtigte Menschenrechtsverletzungen werden da mit Motiven eines christlichen Antisemitismus verkn\u00fcpft, zu deren Verst\u00e4ndnis heute schon einige historische Bildung n\u00f6tig ist. Mit der unheiligen Legende, man habe zur Herstellung des unges\u00e4uerten Brots sich christliche Babies beschafft, ist man &#8211; von Seiten j\u00fcdischer K\u00fcnstler &#8211; auch schon gelassener umgegangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die klaren Kriegsverbrechen im Sinne des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts israelischer Milit\u00e4rs und der sie formal befehlenden Politiker, sowie der \u00fcbermittelte Grad der Zustimmung in der Bev\u00f6lkerung, der mit 78 % oder mehr an diktatorische Verh\u00e4ltnisse heranreicht, k\u00f6nnen nach zivilisierten Ma\u00dfst\u00e4ben nicht legitimiert werden. F\u00fcr einen Menschen, der unter rechtsstaatlichen Verh\u00e4ltnissen in Deutschland und Europa leben durfte, ist der Gedanke unertr\u00e4glich, die Bombardierung wehrloser Menschen in einem abgesperrten Gebiet ohne jede Form von Bunkern sei alternativlos. Dass diese von ihrer autochthonen F\u00fchrung als lebende Schutzschilde, als Mittel benutzt werden, ist keine tragf\u00e4hige Begr\u00fcndung f\u00fcr Israel. Die l\u00e4cherlich niedrige Zahl von einem halben Dutzend \u201aziviler Opfer\u2019 auf israelischem Staatsgebiet sagt Alles \u00fcber die reale Bedrohung durch einen &#8217;steinzeitlichen&#8216; Gegner.\u00a0Mit diesem verachteten Feind stellt sich Israel auf eine Ebene &#8211; oh, wie herrlich ist doch die moderne Zivilisation! &#8211; um dieses ehrw\u00fcrdige &#8218;Auge um Auge&#8216; zu praktizieren! Immer schon haben Rebellen, Partisanen, Guerilleros, Untergrundk\u00e4mpfer die Zivilbev\u00f6lkerung zum Ausgleich ihrer milit\u00e4rischen Unterlegenheit benutzt und zum Opfer gemacht. Ob man von einem Missbrauch sprechen kann, h\u00e4ngt von vielem ab, aber nicht von der Einsch\u00e4tzung des \u00fcberlegenen Gegners, der willig dieses Angebot annimmt und damit auch gleich die Schutzmacht USA, die \u201aFreunde\u2019 in Europa und die UNO, deren Vertreter vor Ort im Gaza mit im Visier sind, vor den Kopf st\u00f6\u00dft &#8211; und sich bereits wieder in \u00fcbler au\u00dfenpolitischer Kontinuit\u00e4t bei den vom \u201aArabischen Fr\u00fchling\u2019 verschreckten Diktatoren im Nahen Osten r\u00fcckversichert! (FAZ , 22.7. S.8 Rainer Hermann: \u201e<em>Araber f\u00fcr Israel \u2013 Der Gaza-Krieg zeigt, wie sich die Allianzen im Nahen Osten ver\u00e4ndern<\/em>\u201c).<\/p>\n<p>Vor einer Woche zeigte sich die israelische Regierung realistisch, als sie eingestand, die Hamas f\u00fcr eine begrenzte Zeit, man sprach von einem Jahr, schw\u00e4chen zu k\u00f6nnen. Die eigenen Verluste und deren verheerende Wirkung in der W\u00e4hlerschaft scheinen sie nun zu beherrschen. Es lebe die Demokratie!<\/p>\n<p>Haben Altachtundsechziger in Deutschland in ihren Designerschlafr\u00f6cken die Lehren aus Vietnam vergessen? Das statistische Verh\u00e4ltnis von hundert zu eins in der Opferstatistik, das Schielen auf die W\u00e4hler \u00a0und der Versuch ihrer Sedierung durch gleichgeschaltete Medien, die D\u00e4monisierung des Gegners, Die Diffamierung der Kritiker! Und so etwas soll jetzt anders zu bewerten sein?<\/p>\n<p>Die notorische Amerika-basierte <em>De-Defamation<\/em>-Lobby Israels und das Geheul, das von ihrer Seite zu erwarten ist, m\u00fc\u00dfte doch jedem Verantwortlichen eine bekannte Gr\u00f6\u00dfe sein, die man h\u00f6flich ignoriert. Wozu haben wir unabh\u00e4ngige Antisemitismus-Experten, die vereinzelt sogar auch \u00f6ffentlich gefragt werden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Staatsr\u00e4son<\/em> oder <em>Freundschaft<\/em>?<\/p>\n<p>Es ist seit langem eine Schande, aber heute sogar eine diplomatische Dummheit, dass die Bundesregierung in diesen Tagen den Export eines auch noch atomwaffenf\u00e4higen Unterseebootes nach Israel durchgewunken hat. Gaza wird auch von See beschossen.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass die von der Kanzlerin h\u00e4ufiger wiederholte forsche \u00c4u\u00dferung, <em>die Existenz Israels ist Teil der deutschen Staatsr\u00e4son<\/em>, endlich einer kritischen \u00dcberpr\u00fcfung unterzogen wird. Es fehlt in diesem Satz eine Formulierung von Bedingungen, wie es sich f\u00fcr jede Beziehung, erst recht f\u00fcr eine politische Partnerschaft geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die allseits bem\u00fchte Metapher der Freundschaft reicht umso weniger aus, als ihre Entstehung im Reich der Geschichtslegenden zu suchen ist. Ben-Gurion, Golda Meir und Begin redeten noch nicht so. Nach den Abh\u00f6r-Skandalen mit den USA sollte man der Metapher ohnehin eine Pause g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Falle Israels vertr\u00e4gt sich die unterstellte Freundschaft nicht mit dem bei jeder Gelegenheit wiederholten kollektiven &#8218;Antisemitismus&#8216;-Verdacht. Israel hat selber Chauvinisten und Rassisten, und was f\u00fcr welche! Denen gegen\u00fcber sollen Deutsche und zwar ausgerechnet als Deutsche sich in \u00c4u\u00dferungen zur\u00fcckhalten, als seien wir heute immer noch mit unseren (oder auch nicht) Gro\u00dfeltern und Urgro\u00dfeltern gleichzusetzen? Ich muss gestehen, dass ich neben dem Schrecken ein wenig Schadenfreude empfand, als ich vorgestern solche &#8218;Rechtsextreme&#8216; in einer Nachrichtensendung des dlf \u00a0mit folgendem \u201aWitz\u2019 zitiert h\u00f6re: I<em>n Gaza f\u00e4llt morgen die Schule aus &#8212;&#8212;&#8212; Weil es keine Kinder mehr gibt<\/em>. &#8211; In den folgenden zwei Tagen wurden zwei UN-Schulen getroffen. &#8211; Und die Parole: <em>Werft die Araber raus aus Pal\u00e4stina<\/em>! (Leider gelang es mir nicht, diese Nachrichtensendung, meine Quelle &#8217;nachzuh\u00f6ren&#8216;.)<\/p>\n<p>Die Regierungen seit Rabins Ermordung im November 1995 stehen diesen Leuten politisch n\u00e4her als uns lieb sein kann. Ein Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung hat nach vier Jahren in Ramallah entnervt aufgegeben und begr\u00fcndet seinen Schritt am Telefon im dlf damit, er wolle nicht zum Zyniker werden: So h\u00e4tten die Sicherheitsbeh\u00f6rden die pal\u00e4stinensischen M\u00f6rder der drei Jugendlichen effektiv verfolgt, den T\u00e4tern des j\u00fcdischen Racheakts geschehe nichts. Vor allem aber: Als die \u201aAutonomiebeh\u00f6rde\u2019 den politischen Weg versuchte, im Rahmen der UNO, blockierte die Regierung Netanjahu die f\u00fcr die Pl\u00e4stinenser eingezogenen Steuern und drohte mit weiteren Zwangsma\u00dfnahmen. \u2013 Ja, das kam \u00f6fters in den Nachrichten.<\/p>\n<p>Diese Regierung verlegt den Pal\u00e4stinensern noch jeden Weg zu einem noch so bescheidenen Ziel, erlaubt deren Repr\u00e4sentanten nicht einmal, das Gesicht zu wahren. Und das soll funktionieren? Und wir \u201aFreunde\u2019 sollen die Rahmenbedingungen garantieren f\u00fcr eine dumme und \u00e4u\u00dferst repressive Politik, f\u00fcr die es seit einem halben Jahrhundert in unserer eigenen Sph\u00e4re keine Basis, oder gar Entsprechung gibt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Thema des Islam und den Protesten..<\/p>\n<p>Bringt uns unsere Nibelungentreue zu Israel auch noch in einen v\u00f6llig verqueren Wertekonflikt mit unseren Mitb\u00fcrgern islamischer \u00a0Glaubenrichtungen und t\u00fcrkischer Nationalit\u00e4t? Unter h\u00e4mischer Beobachtung von Leuten wie Henryk Broder?<\/p>\n<p>Zwanghafte traditionelle Bindungen und eine bedingungslose Parteilichkeit, die \u00fcber Leichen geht &#8211; das ist doch gerade die Welt, aus viele Immigranten kommen! Doch mit dem Holocaust haben sie nun wirklich nichts zu tun, so wenig wie die Pal\u00e4stinenser und die arabischen Nachbarn Israels. Wieso sollten \u00fcbrigens letztere Israels Gr\u00fcndungsmythen (<em>Zionismus<\/em> und nach 1962: <em>Auschwitz<\/em>) \u00fcbernehmen und die bittere eigene Kolonialismus-Erfahrung ausl\u00f6schen lassen, zumal sie oder ihre Folgen bis zum heutigen Tag andauern?<\/p>\n<p>Der FAZ-Kommentator Christian Geyer wirft der deutschen Mehrheits\u00f6ffentlichkeit am vergangenen Samstag (FAZ 26.7.,S.1 \u201a<em>Nicht dumm stellen<\/em>\u2019) ausgerechnet in diesem Kontext ein Leisetreten gegen\u00fcber Immigranten vor. Diese \u2013 gerade von der deutschen Linken &#8211; immer weiter ausgefeilte <em>political correctness<\/em> ist doch von\u00a0einem verlogenen offiziellen\u00a0<em>Philosemitismus<\/em> vorgepr\u00e4gt worden, der Teil deutscher Umerziehung (<em>Reeducation<\/em>) war und den Frank Stern historisch beschrieben und analysiert hat (\u201a<em>Im Anfang war Auschwitz<\/em>\u2019, Schriftenreihe des Instituts f\u00fcr Deutsche Geschichte, Universit\u00e4t Tel Aviv, Bleicher Verlag 1991).<\/p>\n<p>Ist es nicht ein Wunder \u2013 nat\u00fcrlich auch das wissenschaftlich zu kl\u00e4ren \u2013 dass sich hier in Deutschland unter dieser Decke nicht mehr Antisemitismus entwickelt hat? \u00a0Die Realit\u00e4ten waren st\u00e4rker. Anfangs bem\u00fchten sich die \u00fcberlebende Opfer \u00a0um Unsichtbarkeit in einer immer noch feindseligen Umgebung. Ich glaubte als Kind und Sch\u00fcler zum Beispiel, sie seien alle umgekommen. Doch dann ereignete sich der breite Traditionsbruch von den Sechziger Jahren an. Letztlich hat das freiheitliche Klima eines entwickelten Verfassungsstaates den Mentalit\u00e4tswandel bewirkt. \u00a0Die aktuellen rituellen Beschimpfungen w\u00e4ren zum Lachen \u2013 sie geh\u00f6ren schlie\u00dflich zu jeder der Krisen um Israel &#8211; wenn die politischen Wirkungen hier, aber auch in Israel\/Pal\u00e4stina nicht so verheerend w\u00e4ren!<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist alles viel komplizierter, aber das Argument gilt ausnahmslos f\u00fcr (fast) Alles und Jeden. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 30.\/31.7.2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachwort am 14.September \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<b>Na also: Aufgestanden!<\/b><\/p>\n<p>Sonntag berichtet die Tagesschau, der doch momentan ernsthafte Themen nicht ausgehen sollten, von einer Kundgebung in Berlin unter dem Motto : \u201a<i>Wir stehen auf!<\/i>\u2019 Das Zentralkomitee der Juden in Deutschland hat es organisiert. Da haben sich sicher gute Menschen unter allerh\u00f6chstem Schirm versammelt. Politische Repr\u00e4sentanten\u00a0 redeten zerknirscht. Wie finden sie daf\u00fcr Zeit? Welche PR-Agentur hat ihnen\u00a0 dazu geraten? Sie mussten sich nicht einmal offene Kritik am Krieg Israels vorwerfen! Einige blau-wei\u00dfe Fahnen waren zu sehen \u2013 unkommentiert, brav!\u00a0 &#8211; und noch mehr blaue Luftballons.<\/p>\n<p>Das Zentralkomitee m\u00fcsste doch dar\u00fcber froh sein, dass die internationale Emp\u00f6rung aus den Schlagzeilen und eine Beteiligung Israels an den Kosten des &#8218;Wiederaufbaus&#8216; Gazas und seiner Menschen nicht zur Debatte steht. Das m\u00f6gen die UNO, die europ\u00e4ischen Steuerzahler und ihre Spendenbereitschaft \u00fcber NGOs richten. Es sind ja nur Kollateralsch\u00e4den einer legitimen Selbstverteidigung. Als Opferverband m\u00fcssen Grau und Partner st\u00e4ndig am Ball bleiben.<\/p>\n<p>Was sollen eigentlich die Opfer des Weltb\u00fcrgerkriegs und der Katastrophen um uns herum sagen? Und was diejenigen, die \u00fcberall in der Welt durch ihr \u00c4u\u00dferes rassistischer Gewalt jeden Tag ein leichtes Ziel bieten?<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ich kann nicht verhindern, was geschieht, wir k\u00f6nnen das nicht! Und es wird sich wiederholen. 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