{"id":15707,"date":"2024-03-28T23:59:07","date_gmt":"2024-03-28T22:59:07","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=15707"},"modified":"2024-04-06T22:51:47","modified_gmt":"2024-04-06T20:51:47","slug":"begegnungen-mit-fetischen-und-wahrsagern-um-1875-an-der-loango-kueste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=15707","title":{"rendered":"&#8218;Fetische&#8216; und &#8218;Wahrsager&#8216; um 1875 an der Loango-K\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p><strong>Adolf Bastian (1874)* und Eduard Pechuel-Loesche(1875\/76) erz\u00e4hlen von \u201eFetischen\u201c (Minkisi) und \u201eGanga\u201c(Experten) an der Loango-K\u00fcste.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>I<\/strong><\/h2>\n<h4><strong>*<\/strong>Adolf Bastian 1826-1905 &#8211; 1873 Mitgr\u00fcnder des K\u00f6niglichen Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde, Berlin \u2013 erster deutscher &#8218;professioneller&#8216; Ethnologe &gt; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adolf_Bastian\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adolf_Bastian<\/a><\/h4>\n<h4>Mit MacGaffeys Aufs\u00e4tzen \u00fcber Minkisi war ich sehr zufrieden. Sie kl\u00e4ren auf, ordnen ein, aber es bleibt zu wenig davon im Ged\u00e4chtnis haften. (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=14114\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>)<\/h4>\n<h4>Sogar \u201efl\u00fcchtige\u201c Eindr\u00fccke vor Ort eines neugierigen Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts bieten mehr als nur \u201alexikalische\u2019 Zusammenfassungen: die Bedingungen der Beobachtung, exotische Namen und Erkl\u00e4rungen, welche afrikanische Gew\u00e4hrsleute vermitteln \u2013 denn die Reisenden oder Kolonialisten verstehen selber die lokalen Sprachen nicht &#8211; und die subjektiv gef\u00e4rbte Wahrnehmung, eben den Augenschein.1884<\/h4>\n<div id=\"attachment_15719\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tipoyzug-Nachlass-P.-L.-.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15719\" class=\"wp-image-15719\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tipoyzug-Nachlass-P.-L.--360x292.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"365\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tipoyzug-Nachlass-P.-L.--360x292.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tipoyzug-Nachlass-P.-L.--900x730.png 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tipoyzug-Nachlass-P.-L.--624x506.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tipoyzug-Nachlass-P.-L.-.png 1524w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15719\" class=\"wp-caption-text\">Tipoyzug Nachlass P.-L.<\/p><\/div>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Wissenschaftstourismus? &#8211; Na und?<\/h4>\n<div id=\"attachment_15718\" style=\"width: 282px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Gebietskarte-m.-Chiloango-P.-L.-1884.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15718\" class=\" wp-image-15718\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Gebietskarte-m.-Chiloango-P.-L.-1884-360x353.png\" alt=\"\" width=\"272\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Gebietskarte-m.-Chiloango-P.-L.-1884-360x353.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Gebietskarte-m.-Chiloango-P.-L.-1884-900x884.png 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Gebietskarte-m.-Chiloango-P.-L.-1884-624x613.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Gebietskarte-m.-Chiloango-P.-L.-1884.png 1106w\" sizes=\"auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15718\" class=\"wp-caption-text\">Gebietskarte m. Chiloango P.-L. 1884<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im 1874 ver\u00f6ffentlichten Reisebericht von Adolf Bastian &#8222;<em>Die deutsche Expedition an der Loango-K\u00fcste&#8220;<\/em> begegnen mir zun\u00e4chst beil\u00e4ufige Reiseeindr\u00fccke.<\/p>\n<p>Bastian durchzieht mit seiner Gruppe von ihrer Basisstation aus die Umgebung der Chiloango-M\u00fcndung, eine seit langem von fremden Faktoreien erschlossenen K\u00fcste und begegnet immer neuen Minkisi samt ihren Betreuern, den Ngangas.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Ilombo<\/h4>\n<p><em>\u201e&#8230;. Als Priester der Mutter Erde wacht der Ganga Ilombo an dem aus Thiersch\u00e4deln aufgebauten Ilombo \u00fcber das Gedeihen der Pflanzen und regelt unter den metereologischen Verh\u00e4ltnissen besonders das richtige Einsetzen des Regens.<\/em><\/p>\n<p><em>Als wir die Insel, auf einem Boot hin\u00fcberfahrend, besuchten, trug der Mancaca, der Gerichtsherr des Dorfes, Bedenken , uns das Ilombo zu zeigen, da der Anblick desselben jeden t\u00f6dten w\u00fcrde, und obwohl wir dieses Risiko tragen wollten, stand doch die weitere Einwendung entgegen, da\u00df der D\u00e4mon durch einen unvorbereiteten Besuch sich erz\u00fcrnen m\u00f6ge und dann die Ernten darunter leiden m\u00f6chten. Zum Ersatz wurden wir im Busch au\u00dferhalb des Dorfes zu dem Mokisso Umpindi gef\u00fchrt, einem verdorrten Baumstamm unter einem Strohdach, bei dem in bestimmten Jahreszeiten die Beschw\u00f6rungen angestellt werden. Auch hier war es n\u00f6thig, die vielleicht in dem Besuch der Wei\u00dfen liegende Beleidigung durch einen Tanz zu s\u00fchnen, und der Dorf\u00e4lteste lie\u00df deshalb die Frauen und M\u00e4dchen herbeirufen, da das weibliche Geschlecht auch mit geschlechtlicher Fruchtbarkeit beauftragten Gottheit in besonderer Gunst steht. Der Vors\u00e4nger nahm seinen Platz auf der langen Trommel, die mit den H\u00e4nden geschlagen wird, und als der Ganga sein Lied anhob, begannen die Weiber nach verschiedenen Seiten hin in die H\u00f6he zu springen und umtanzten dann den d\u00fcrren Stock, wobei sie darauf Bedacht nahmen, demselben vorzugsweise den nach hinten vorstehenden Theil des menschlichen K\u00f6rpers zuzukehren. Auf diese selbe Localit\u00e4t versetzte sich der Dorfvorsteher einen Klaps. Um damit die Beendigung der Ceremonie zu bezeichnen.<\/em> (38\/39<\/p>\n<p>Der reine Wissenschaftstourismus! (vgl.&#8220;Minkisi&#8220; 2012, p.53) Die Souver\u00e4nit\u00e4t, mit der die kulturbeflissenen Europ\u00e4er vom Dorfchef sowohl auf Distanz gehalten wie in ihrem Forscherdrang befriedigt werden, verdankt sich langer Gesch\u00e4ftsbeziehungen mit Europ\u00e4ern an den Handelsstationen. Man wei\u00df, was &#8218;die Wei\u00dfen&#8216; brauchen. Die Begegnungen sind entspannt und h\u00f6flich.<\/p>\n<div id=\"attachment_15711\" style=\"width: 276px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/YOMBE-Figur-60cm-IMG_0927.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15711\" class=\"size-medium wp-image-15711\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/YOMBE-Figur-60cm-IMG_0927-266x360.jpg\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/YOMBE-Figur-60cm-IMG_0927-266x360.jpg 266w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/YOMBE-Figur-60cm-IMG_0927.jpg 591w\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15711\" class=\"wp-caption-text\">YOMBE Frauenfigur 60cm, August 2023 erworben<\/p><\/div>\n<p>Im Dorf macht er beil\u00e4ufig eine \u00fcberraschende Beobachtung, die mir eine k\u00fcrzlich erworbene Frauenfigur der in der Gegend ans\u00e4ssigen Yombe \u201aerkl\u00e4rt\u2019:<\/p>\n<p>\u201e<em>An einem der H\u00e4user fand ich einen mit Schn\u00fcren zusammengebundenen Sack, der Frauen bei schwerer Geburt angelegt wird, um diese zu erleichtern. Vor einem anderen Hause stand unter einem Strohdach ein Topf, als der Fetisch Bumba, und davor ein Pflanzenstrauch&#8230;<\/em>.\u201c (39)<\/p>\n<p>(Mit einem Mal l\u00f6st sich mir der angebliche Widerspruch auf, die Ausstattung der Frauenfigur wird schl\u00fcssig. Sie k\u00f6nnte sich im Besitz eines oder mehrerer Gangas befinden und in der kritischen Zeit im Innern des Hauses von W\u00f6chnerinnen aufgestellt worden sein. Ob die \u00fcbereinander gefalteten H\u00e4nde einen Beh\u00e4lter verdecken, welcher im rechten Innenschenkel mit Harz verschlossen ist, w\u00fcrde ich gern \u00fcberpr\u00fcfen lassen.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\">(41\/42)\u00a0 Auf dem weiteren Weg bemerkt Fabian:<\/h4>\n<p><em>Auf dem Wege zu dieser Quelle (hart am Seestrand von Landana) begegnete uns beim Aufsteigen des H\u00fcgels eine feierliche Procession, in welcher der dem\u00a0\u00a0 Fetisch Umschiti dienende Ganga-nsie (der Priester des Erdbodens), zu einer im nahegelegenen Dorfe wegen der Ermordung eines Sklaven abzuhaltenden Versammlung, zwei seiner G\u00f6tzenfiguren tragen lie\u00df. Die eine derselben, mit Holznachbildungen von Gewehren und S\u00e4beln beh\u00e4ngt und mit einem Spiegel versehen, war Umkwanje, der die \/\/ Zauberer oder Fetissero verfolgt und t\u00f6dtet. Die andere, Simbuka genannt, der f\u00fcr magische Zwecke N\u00e4gel eingeschlagen werden, trug an einen S\u00e4bel an der Seite und das Gesicht war auch einen Lehmklumpen dargestellt, denen man Augen und Ohren angemalt hatte. Von den als Tr\u00e4ger fungierenden Sklaven stammte der eine aus Tschibembe (jenseits Mayumbe) und war auf dem Oberk\u00f6rper mit zierlichen Figuren t\u00e4ttowiert. Auf der H\u00f6he des H\u00fcgels zeigten aufgeworfene Gr\u00e4ber, auf denen Topfgeschirre standen, den Begr\u00e4bnisplatz des nahe gelegenen Dorfes Shintschotscho.\u00a0\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>In der N\u00e4he von Salinen liegen die D\u00f6rfer von <em>Judeos <\/em>oder <em>Mavumbu, <\/em>die Fabian als \u201e<em>schwarze Juden\u201c <\/em>(42) paraphrasiert. Er hat von denen bereits geh\u00f6rt und ein ihn begleitender \u201e<em>deutscher Maler\u201c <\/em>spricht ihm gegen\u00fcber \u201e<em>seine Verwunderung aus, da\u00df diese Negerphysiognomien so viele semitische Z\u00fcge h\u00e4tten\u201c. <\/em>Fabian kann sich mit der Feststellung revanchieren, <em>da\u00df diese semitischen Neger auch im Lande als Juden bezeichnet w\u00fcrden. Ich selbst hatte diese den meisten der fremden H\u00e4ndler unbekannte Notiz nur gelegentlich erhalten.\u201c <\/em>(43) Der ethnologischen Pionier l\u00e4sst den Leser an seinem Triumph teilhaben. Eine andere Stammesbezeichnung aus der Gegend ist weniger skurril: die <em>Krumanos<\/em>. &#8222;Kru&#8220; hie\u00dfen die oft aus Guinea stammenden schwarzen Matrosen, auf europ\u00e4ischen Schiffen anheuerten und bis hinunter zur Kongo-M\u00fcndung fuhren, meist nach ein paar Jahren sich wieder zuhause absetzen lie\u00dfen, aber auch anderswo niederlie\u00dfen. Ihre Geschicklichkeit im Umgang mit Kanus auf offener See war legend\u00e4r. Max Buchner erw\u00e4hnte sie in Kamerun im Zusammenhang mit den Bootsrennen der Duala (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=14001\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link)<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_15724\" style=\"width: 288px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Station-Chinchoxo-P.-L.1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15724\" class=\" wp-image-15724\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Station-Chinchoxo-P.-L.1000-360x287.jpg\" alt=\"\" width=\"278\" height=\"222\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Station-Chinchoxo-P.-L.1000-360x287.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Station-Chinchoxo-P.-L.1000-900x718.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Station-Chinchoxo-P.-L.1000-624x498.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Station-Chinchoxo-P.-L.1000.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 278px) 100vw, 278px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15724\" class=\"wp-caption-text\">Dt. Station Chinchoxo &#8211; P.-L.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_15723\" style=\"width: 323px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Dt.-Station-Chinchoxo-Cabinda-Brandung-P.-L.1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15723\" class=\" wp-image-15723\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Dt.-Station-Chinchoxo-Cabinda-Brandung-P.-L.1000-360x293.jpg\" alt=\"\" width=\"313\" height=\"255\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Dt.-Station-Chinchoxo-Cabinda-Brandung-P.-L.1000-360x293.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Dt.-Station-Chinchoxo-Cabinda-Brandung-P.-L.1000-900x732.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Dt.-Station-Chinchoxo-Cabinda-Brandung-P.-L.1000-624x507.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Dt.-Station-Chinchoxo-Cabinda-Brandung-P.-L.1000.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 313px) 100vw, 313px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15723\" class=\"wp-caption-text\">Dt. Station Chinchoxo, Cabinda &#8211; Brandung P.-L.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\">.<\/h6>\n<p>Die Seiten 44,45,46,47,&#8230;. Die abstrakt registrierte F\u00fclle an \u201eFetisch\u201c-Individuen wird punktuell augenf\u00e4llig, ebenso die Landplage des Schadenszaubers, eine der vielen Ideologien, mit der sich die Menschheit um den bitter n\u00f6tigen sozialen Frieden bringt.<\/p>\n<p>Die Darstellung eines Exorzismus im Dorf Chicambo \u00fcber mehrere Seiten (pp.54-59) erinnert mich an die von Eric de Rosny geschilderten Veranstaltungen in Duala\u00a0 (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=10849\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a> zum Blog)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Bemerkung<\/h4>\n<p>Bemerkung, bevor ich die entsprechenden Ausz\u00fcge zitiere, die eine gewisse Geduld verlangen, aber l\u00e4ngst nicht Peschuels Geduld w\u00e4hrend einer ganzen Nacht.<\/p>\n<p>Sie werden wohl bei der folgenden Schilderung &#8211; wie ich &#8211; den Eindruck gewinnen, sie sei nicht nur respektlos im Ton, sondern auch verst\u00e4ndnislos und deshalb nutzlos. Aus einem Aufsatz von David Zeitlyn\u00a0 &#8211; <em>\u201eDivination and Ontologies \u2013 A Reflection\u201c im Berghahn Open Anthro (ZEYTLIN social-analysis-sa650208.pdf) <\/em>ziehe ich den Schluss Wir unterstellen exotischen Fremden leicht \u00fcbertriebene Erwartungen an die Methoden und Aufgaben von\u00a0 \u201eWahrsagern\u201c und ihre Diagnosen. Ich werde darauf noch eingehen, bin auch im Kontext \u201e<em>Fetisch, Hom\u00f6opathie, Placebo<\/em>\u201c der Sache bereits n\u00e4her gekommen, (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=14455\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>) Sie bitte hier nur um aufmerksame unvoreingenommene Lekt\u00fcre. (28.3.24)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Bastians Beobachtungen<\/h4>\n<p><em>(54:)&#8230;..W\u00e4hrend meines Aufenthalts in Chimbango kam es vor, da\u00df man wegen eines Kranken, der an periodischen Anf\u00e4llen litt, einen Zauberpriester, um ihn zu curiren, hatte rufen lassen, und so war eine gute Gelegenheit geboten, die Proceduren dieser Ganga zu beobachten. Nach Anbruch der Dunkelheit h\u00f6rte sich der Ton der Trommel und dann schlugen auch die \u00fcbrigen Instrumente an, und als wir an dem zunehmenden L\u00e4rm bemerkten, da\u00df die (55:) Sache im Gange war, begaben wir uns nach dem D\u00f6rfchen, worin innerhalb der Factorei die Krumanos zusammenlebten. <\/em><\/p>\n<p><em>In einem aufgeschlagenen Mattengemache sa\u00df der Kranke zwischen seinen Freunden im Hintergrunde, und vor ihm eine Reihe von Musikanten, die lustig auf ihren Instrumenten, Trommeln, Bambus-Guitarren (Sambe), Klappern, Holzbecken u.s.w. losspielten und einen H\u00f6llenl\u00e4rm zu Wege brachten. An der H\u00fcttenseite links von dem, und vor dem Kranken hockte der Ganga, damit besch\u00e4ftigt sich das Gesicht zu bemalen, roth die Nase, gelb die Stirn, schwarz die Backen, und wurde er in dieser Operation von seiner neben ihm sitzenden Frau unterst\u00fctzt, die Matrone seines Harems, die als dem Fetisch verm\u00e4hlt, allein das Recht hat, diesen zu handeln. Vor der H\u00fctte brannte ein gro\u00dfes Scheitfeuer, und aus der Ferne sah man durch das Dunkel die schwanken Lichter eines Fackelzugs sich n\u00e4hern, wodurch ein zweiter Ganga herbeigef\u00fchrt wurde, dessen Begleiter in phantastischem Kopfputz ausstaffirt waren. Als die beiden Auguren in der H\u00fctte zusammengetroffen waren, wurde ihre Zauber- und Medecins\u00e4cke (Kutu) gegenseitig ge\u00f6ffnet und die Farben zum Bemalen gepr\u00fcft. Dann schwenkte man feierlich die mit magischer Kraft gef\u00fcllten Fellb\u00fcndel \u00fcber dem Feuer, wohin ein R\u00e4ucherwerk geworfen war, und hing sie unter mehrfachem Anblasen an der Wand neben einander auf, um dort vor ihnen die Fackeln zu schwingen, w\u00e4hrend auch die G\u00f6tzenfiguren geordnet und in Reihe und Glied gestellt wurden. (56:)<\/em><\/p>\n<p><em>Alles war somit vorbereitet und fertig f\u00fcr die d\u00e4monische Manifestation, die sich nun an dem einen Priester kund gab, indem derselbe unter einem von dem Chorus beantworteten Gesan von einem convulsivischen Hin- und Herschwingen des K\u00f6rpers ergriffen wurde und in wilden S\u00e4tzen emporsprang, tanzend und stampfend, w\u00e4hrend er die Fetische vor dem Kranken r\u00fcttelte und sch\u00fcttelte. Sein Confrater, auf der Erde sitzend, ahmte die Bewegungen des Aufrechten nach und begleitete sie mit \u00e4hnlichen; dann aber, als die Drehungen und Wendungen rascher, heftiger und immer heftiger wurden,ward auch er emporgerissen, und nun tollten beide bei dem lauten und lauteren Getobe einer bet\u00e4ubenden Musik in der engen H\u00fctte, \u00fcber und zwischen den Feuern, zwischen und \u00fcber T\u00f6pfen, Kisten und Kasten, \u00fcber, durch und zwischen Zuschauer hin und her, ohne inde\u00df sich selbst oder einen der Anwesenden zu verletzen, bis sie dann unversehens aus der H\u00fctte eilten und im Dunkel der Nacht verschwanden, um dort geheime Berathung zu pflegen. Allm\u00e4hlig kehrte der eine der Ganga zur\u00fcck, eine Fackel tragend, mit der er die H\u00fctte umlief, um die Fetische zu rufen, und dann begab er sich in den nahen Wald, aus dem er erst nach geraumer Zeit, mit B\u00fcchen beh\u00e4ngt, wieder hervorkam. (57:)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Der andere Ganga, der auf einem niedrigen Stuhle seinen sitz genommen hatte, war von einem eigenth\u00fcmlich zuckenden Hin- und Herschie\u00dfen des Oberk\u00f6rpers ergriffen und von einem convulsivisch gealtsamen Sch\u00fctteln des Kopfes, der, bei zunehmender Heftigkeit, wie vom Rumpfe abgetrennt umherzuwackeln schien. Pl\u00f6tzlich, mit Aufh\u00f6ren jeder Bewegung, sa\u00df er starr und steif da, zugleich verstummte die laut schallende Musik und Todtenstille herrschte im Raum. Jeder horchte auf, als sich eine feine, schrille Discantstimme vernehmen lie\u00df, indem der Ganga mit verstellter Zunge zu sprechen begann und im Namen des in ihn eingefahrenen D\u00e4mon die Frage stellte, weshalb man ihn gerufen. Der Chor gab Antwort, und es wurde nun eine sonderbare Unterredung gef\u00fchrt, die mit Pfeifen, Fl\u00f6ten und allerlei Get\u00f6n best\u00e4ndig unterbrochen war.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Als nun Alles erz\u00e4hlt und dargelegt war, wie die Krankheit begonnen und wie sie sich zeige, begann der Tanz auf\u2019s Neue unter krampfhaftem Zappeln der Glieder, unter Stampfen und Getramp, und w\u00e4hrend der eine Ganga hin und her raste, begleitete ihn in allen Bewegungen sein auf der Erde sitzender College, und hinter diesem sa\u00df sein Sch\u00fcler, der wieder seinem Lehrer nachahmte, in allem was er that.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>\u00a0Jetzt kam noch ein dritter Ganga aus dem n\u00e4chsten Dorf hinzu, der sich sogleich, nachem er rasch das Bemalen des K\u00f6rpers vollendet, an dem Tanz betheiligte und tollk\u00fchn mitten in das Feuer zu springen schien, aus dem er ein brennendes Scehit aufraffte und mit denselben (um die (58:) Augen aufzuhellen) durch das Gesicht, dann damit um seinen Hals hinfuhr, wobei man ein helles Aufflackern bemerkt, als ob all\u2019 sein Haar in Flammen st\u00fcnde. Seinen Feuertanz begleitete einer der anderen Ganga mit einem Tanz der Fetisch, die er in der Hand umherwirbelnd sich durch die Schulterh\u00f6hlen strich, zwischen den Beinen durchzug, um das Gesicht legte u.s.w.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Nach Wiederholung \u00e4hnlicher Proceduren, die manchen Schwei\u00dftropfen kosteten, geriet dann auch der zuletzt gekommene Ganga in den Zustand der Besessenheit, sprach gleichfalls mit verstellter Stimme, und verk\u00fcndete, nachdem er \u00fcber die Krankheit unterrichtet, als Ausspruch seines D\u00e4mons, da\u00df f\u00fcr den Beginn der Heilceremonien ein aus Baumwolle, Pulver und Oel bereitetes Milongo oder Zaubermittel n\u00f6thig sein w\u00fcrde.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Wir zogen uns nach Mitternacht zur\u00fcck, aber der L\u00e4rm dauerte fort bis zum n\u00e4chsten Morgen und beruhigte sich erst mit dem Tageslicht. Als ich am Morgen aufgestanden war, fand ich die etwas abgespannt und angegriffen aussehenden Ganga noch auf der Stelle ihres n\u00e4chtlichen Tanzplatzes und damit besch\u00e4ftigt, ihre Zaubersachen zusammenzupacken. Ich lie\u00df mir die Fetischfiguren zeigen, die meistens M\u00fctzen mit kleinen Spiegeln \u00fcber der Stirn trugen, w\u00e4hrend der Hauptfetisch mit einem gro\u00dfen Hut bedeckt war. Unter den Assistenten der Ganga fand sich ein Buckliger, der Einzige im Lande, der deshalb als Fetisch (als Prodigium oder Monstrum) galt. Er war von seiner Mutter in dieser Entstellung geboren, weil dieselbe die dem (59:) durch eine Trommel repr\u00e4sentierten Fetisch Chimbuka schuldigen Quirilles gebrochen.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Patient sa\u00df am Morgen noch auf demselben Platz, an dem ich ihn am Abend gesehen hatte, mu\u00dfte sich aber, als die Sonne h\u00f6her stieg, von seiner Matte erheben und nach der schlaflosen Nacht, die er seinen Aerzten verdankte, an die Tagesarbeit begeben.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0Nach der ihnen durch den D\u00e4mon eingeblasenen Inspiration hatten die Aerzte die Nacht zuvor dahin entschieden, da\u00df die Krankheit verursacht sei, weil der der von ihr Ergriffene eine durch die Quirilles seiner Familie verbotene Speise gegessen, und so den fetisch, der ihn jetzt strafe, beleidigt habe. Indes war diese Diagnose nicht ganz sicher, da sich bei der Consultation der drei Priester\u00e4rzte einige Meinungsverschiedenheit kund gegeben hatte, und da sie w\u00fcnschten, da\u00df der Patient das volle Beneficium ihrer Kunst genie\u00dfen m\u00f6ge, begann der Teufelstanz die n\u00e4chste Nacht auf\u2019s Neue. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Diesmal sa\u00df der Kranke am Feuer au\u00dferhalb der H\u00fctte und in derselben sangen mit ged\u00e4mpfter Stimme die Ganga murmelnde Lieder bei eint\u00f6nig dumpfer Musik. Rings um die H\u00fctte waren Schwerter aufgesteckt, und mit einem solchen sprang bald der eine, bald der andere Ganga durch das Feuer.Zu Zeiten traten einige Acteure aus der H\u00fctte, um in einiger Entfernung von derselben aus einer bauchigen Pfeife den bet\u00e4ubenden Hanf (Liamba) zu rauchen, w\u00e4hrend wieder die Boka genannte Wurzel gekaut wude, um den Schlaf zu verscheuchen. <\/em>(59)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Reprint<\/h4>\n<p>Das originale Bibliotheksexemplar konnte ich blo\u00df vor Ort konsultieren \u2013 und entsprechende Seiten fotografieren. Man kann heute ein Reprint von <em>www.Forgotten Books.com <\/em>k\u00e4uflich erwerben. Das Versprechen \u201c<em>Read Online\u201c<\/em> oder \u201c<em>Download PDF<\/em>\u201c erf\u00fcllt sich nur f\u00fcr Abonnenten dieser britischen Plattform. Wer braucht aber \u201e1,000,000Books\u201c? (Das nebenbei bemerkt. )<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>II<\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein anderer prominenter Teilnehmer der Expedition, <strong>Eduard Pechuel-Loesche<\/strong>, hat Tageb\u00fccher verfasst, die von Beatrix Heintze herausgegeben und gut eingeleitet wurde und als <u>freies pdf<\/u> vom Frobenius-Institut 2011 ins Netz gestellt worden ist. Ich konnte es \u00fcber http:\/\/bibliothek.frobenius-katalog.de\/ herunterladen, oder direkt \u00fcber <a href=\"https:\/\/publikationen.ub.uni-frankfurt.de\/opus4\/frontdoor\/deliver\/index\/docId\/22980\/file\/Pechuel-Loesche.pdf\">https:\/\/publikationen.ub.uni-frankfurt.de\/opus4\/frontdoor\/deliver\/index\/docId\/22980\/file\/Pechuel-Loesche.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kautschukliane-P.L.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-15755\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kautschukliane-P.L-900x714.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"496\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kautschukliane-P.L-900x714.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kautschukliane-P.L-360x285.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kautschukliane-P.L-624x495.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kautschukliane-P.L.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><em>\u00a0Anekdote aus dem <\/em><\/strong><strong><em>Tagebuch 5 (24. Februar \u2013 30. April 1875) S.111-112<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><em>Seit Wochen fehlten Ph[illips] zwei graue Papageien; vor einigen Tagen ein dritter. Er schickte nach dem ber\u00fchmtesten, m\u00e4chtigen und gef\u00fcrchtetsten Diebesfetisch, s Mandemba von Mahala. Er kam nicht, weil Neger hier das nicht w\u00fcnschten. Ph[illips] sagt seinen Leuten: Keine L\u00f6hnung mehr, bis Fetisch hier gewesen. Heute kam derselbe. Ca. 2 1\u20442 Fu\u00df hoch, Oberk\u00f6rper mit hunderten, vielleicht Tausenden von eingeschlagenen N\u00e4geln, einzelnen verstreuten Messern, Meisseln, Nagelbohrern und anderem spitzen Eisenzeug bedeckt. (Jedes eingeschlagene Eisenst\u00fcck = einem Zauberakt, oder einer Schamanen-Vorstellung [eingef\u00fcgt:] (und, nach Glauben der Neger[,] einem gestorbenen Diebe). Fetisch ohne Ehrerbietung behandelt, vor Haus auf Erde gestellt. Zauber soll beginnen. Da! Zeichen der Macht des Fetisches! oder wie sehr er gef\u00fcrchtet. Prinz n\u00e4chsten Dorfes bittet: nicht zu zaubern (verursacht Tod des Diebes) wolle Palaver halten f\u00fcr Diebe. Lange Verhandlung, endlich: Diebe zahlen Strafe an Ph[illips]: = 4 sch\u00f6ne Papageien und 60 Gallonen Oel (\u00e0 1 s 4\u20138 d). Ich h\u00e4tte nicht so viel Einflu\u00df eines Fetisches erwartet; die Diebe haben vor Angst das 40fache des gestohlenen Vogels ersetzt. <\/em><\/p>\n<p><em>Ich aber habe das Beste von der Sache. W\u00e4hrend dem Palaver habe ich, auf der Verandah des Hauses (1 Tr[eppe] hoch) gedeckt sitzend, den ber\u00fchmten Fetisch in aller Seelenruhe aquarellirt. Wenn die Zauberer das gemerkt, w\u00e4ren sie sofort sammt ihrem Rummel davongelaufen. Falkenstein hat den Fetisch vor einem Jahre photographiren wollen, da sind die Prinzen alle viele stundenweit hergekommen, haben nach langem Palaver verlangt: 60 Cortados, 5 Gallonen Rum. Der unerh\u00f6rten Forderung ist nat\u00fcrlich nicht Folge geleistet worden. Nun habe ich den Kerl umsonst, und ein sehr treues Bildnis ist es auch geworden. <\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_15710\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Pechuel-Loesche-Tagebuch-Loango-S.112-22Mabiala-mu-ndemba22.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15710\" class=\" wp-image-15710\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Pechuel-Loesche-Tagebuch-Loango-S.112-22Mabiala-mu-ndemba22-647x900.png\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"751\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Pechuel-Loesche-Tagebuch-Loango-S.112-22Mabiala-mu-ndemba22-647x900.png 647w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Pechuel-Loesche-Tagebuch-Loango-S.112-22Mabiala-mu-ndemba22-259x360.png 259w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Pechuel-Loesche-Tagebuch-Loango-S.112-22Mabiala-mu-ndemba22-624x868.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Pechuel-Loesche-Tagebuch-Loango-S.112-22Mabiala-mu-ndemba22.png 870w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15710\" class=\"wp-caption-text\">Pechuel-Loesche Tagebuch Loango S.112 Mabiala mu ndemba<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adolf Bastian (1874)* und Eduard Pechuel-Loesche(1875\/76) erz\u00e4hlen von \u201eFetischen\u201c (Minkisi) und \u201eGanga\u201c(Experten) an der Loango-K\u00fcste.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[256],"tags":[],"class_list":["post-15707","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-minkisi-projekt-loango-mayombe"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15707","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15707"}],"version-history":[{"count":14,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15808,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15707\/revisions\/15808"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}