{"id":13277,"date":"2021-09-24T19:00:19","date_gmt":"2021-09-24T17:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=13277"},"modified":"2022-02-15T23:30:17","modified_gmt":"2022-02-15T22:30:17","slug":"duala-boote-8-derselbe-tange-an-vier-modellen-von-indiana-bis-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=13277","title":{"rendered":"Duala-Boote &#8230; (2.2): Zwei moderne Sammler &#8211; Owen D. Mort Jr. (USA) und Alain Veyret (F)"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>\u00a0 <\/strong><\/span>Auf der Spur der siebenundzwanzig Boote, die Leo Frobenius 1897 dokumentierte, hatten meine Anfragen in ganz Europa und den USA gute Resonanz. Inzwischen ist mir der im <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11203\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag (1.3)<\/a> bereits beschriebene Bootsschnabel (&#8218;tange&#8216;) meines Bootsmodells noch an drei weiteren begegnet. Zwei davon befinden sich heute in Museen, zwei bei modernen Privatsammlern.<\/p>\n<p>Die \u201aObjektbiografie\u2019 im\u00a0 <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=13015\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag (2.1)<\/a> versetzte uns ins Jahr 1925 und wir konnten mit dem Bootsmodell von der <span style=\"color: #333333;\">F<\/span>irma J.F.G. Umlauff in Hamburg um die halbe Welt zum <span style=\"color: #333333;\">Field-Museum of Natural History in Chicago reisen,\u00a0<\/span> und wir bekamen sogar mit dem legend\u00e4ren Kunstsammler Baron von der Heydt zu tun.<!--more-->Die drei anderen Kanumodelle sind erst in den letzten zwei Jahrzehnten in Europa oder Amerika aufgetaucht. Manches spricht daf\u00fcr, dass sie nach 2000 direkt aus Kamerun mitgebracht worden sind. Meine Erwerbsgeschichte habe ich bereits im <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11125\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag (1.2)<\/a> geschildert. Owen D. Mort Jr. und Alain Veyret verdienen mit ihren f\u00fcr viele Sammler typischen Biografien besonderes Interesse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das SNITE Museum of Art <strong>auf dem Campus der University of Notre Dame, South Bend, Indiana, besitzt ein Bootsmodell, das der Sammler Owen D. Mort Junior gestiftet hat.<\/strong><\/h3>\n<div id=\"attachment_13289\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sniteart.Model-Boat.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13289\" class=\"size-large wp-image-13289\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sniteart.Model-Boat-900x270.png\" alt=\"Doku\" width=\"625\" height=\"188\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sniteart.Model-Boat-900x270.png 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sniteart.Model-Boat-360x108.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sniteart.Model-Boat-624x187.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/sniteart.Model-Boat.png 1020w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13289\" class=\"wp-caption-text\">sniteart.Model Boat &#8211; catalogue 2019<\/p><\/div>\n<p><strong>Owen D. Mort jr.<\/strong> war einer der Sammler, die sich l\u00e4nger in Afrika aufhalten und dort die afrikanischen K\u00fcnste f\u00fcr sich entdecken. Das Snite Art Museum verdankt\u00a0 \u00fcber die H\u00e4lfte seiner Afrika-Sammlung seiner Schenkung von \u00fcber tausend Objekten, erg\u00e4nzt um Morts schriftlichen Nachlass. Das Bootsmodell erwarb er erst 2005 von einem reisenden kameruner H\u00e4ndler in Arizona. \u201eSein Tagebuch und andere Notizen zeigen, dass er wenig Ahnung davon hatte, was er da kaufte.\u201c (E.Morton) Das verwundert nicht bei einem so wenig bekannten Objekttyp. Die zwischenzeitlich an den Universit\u00e4ten Notre Dame und Wien erstellte Karbon-14 Datierung bestimmt die Entstehungszeit gegen Ende des Neunzehnten Jahrhunderts. (Mitteilung E. Morton, Wabash College, per Email)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Sammlerportr\u00e4t Owen D. Mort jr.<\/h3>\n<p><em>Informationen und Abbildungen stammen aus : Elizabeth Gron Morton \u2013 Dimensions of Power , 2018 exhibition at The Snite Museum of Art, University of Notre Dame, South Bend Indiana 99pp. Mullen Books, Columbia Pennsylvania 45$\u00a0 <\/em><a href=\"https:\/\/www.mullenbooks.com\/pages\/books\/168597\/elizabeth-gron-morton\/dimensions-of-power\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(LINK)<\/a> <em>(Die weiteren Links stehen am Ende; eingeklammerte Ziffern sind Seitenzahlen)<\/em><\/p>\n<p>Mort hielt sich als Ingenieur zwischen 1974 und 1982 im damaligen Zaire auf. Er begann mit begrenztem Budget zu sammeln, gerade als die Wirtschaftskrise unter Mobutu begann. Der Ankaufsetat des ehrgeizigen <em>Institut des Mus\u00e9es nationaux du Za\u00efre<\/em>. (<u>I.N.M.Z.<\/u>) war bald ersch\u00f6pft.. Die Lieferanten suchten vermehrt ihre Kunden unter den ans\u00e4ssigen Wei\u00dfen. Auch Experten des I.M.N.Z. wurden zu H\u00e4ndlern. Mort besuchte regelm\u00e4\u00dfig die Treffen von <em>\u201aexpatriate collectors and connoisseurs<\/em>\u2019 in Hotels und Privath\u00e4usern. Dieser Kreis stand unter dem Einfluss des schillernden Kunsth\u00e4ndlers <u>Patrick Claes<\/u>, der zuvor haupts\u00e4chlich f\u00fcr das I.M.N.Z. eingekauft hatte. Die Konkurrenz unter den Sammlern um \u201eauthentische St\u00fccke\u201c war geradezu obsessiv. Daher wuchs Morts Bestreben, sich nicht l\u00e4nger von Experten, H\u00e4ndlern und Kopisten manipulieren zu lassen. Nun nutzte er Arbeitsaufenthalte im Landesinnern daf\u00fcr, in den D\u00f6rfern \u201aKunst&#8216; g\u00fcnstig einzuhandeln.<\/p>\n<p>Mit anderen Sammlern besuchte er auch Kopisten-Werkst\u00e4tten in Kinshasa, wo sie sich f\u00fcr die Methoden der F\u00e4lschung und Verf\u00e4lschung interessierten. Auf der Basis seiner dem Snite-Museum hinterlassenen Aufzeichnungen beschreibt Frau Morton verschiedene Formen des Katz- und Mausspiels zwischen Handwerkern und Kunden. Solche kommerziellen Schnitzer arbeiteten ohnehin ebenso f\u00fcr ihre Umgebung wie f\u00fcr Fremde. Das ist ja seit langem \u00fcblich.<\/p>\n<p>Mit der Zeit gelangte Mort zu hoher Wertsch\u00e4tzung dieser Handwerker. So begann er auf zwei verschiedene Weisen zu sammeln. Da waren die \u201aauthentischen\u2019 Erwerbungen im Rahmen der Gruppe, daneben erwarb er \u201aKunst\u201c, er kaufte bewusst \u201afakes\u2019, wenn deren Machart in seinen Augen brillant war.(17)<\/p>\n<p>Anfang der Neunziger Jahre kehrte er nach Amerika zur\u00fcck und kaufte bei reisenden H\u00e4ndlern (<em>itinerant dealers<\/em>), wie wir sie auch in Europa kennen. Zun\u00e4chst beschr\u00e4nkte er sich auf &#8211; vom Museen und Handel weniger beachtete &#8211; &#8218;antike&#8216; Gegenst\u00e4nde (<em>items<\/em>) wie Waffen und Ger\u00e4te. Im Hinblick auf eine Publikation seiner Sammlung fing er an, sich mit Fachb\u00fcchern vertraut zu machen, Zugleich sammelte er wieder <em>fine authentic pieces<\/em>. Hinweise erhielt er von den ex-Mitarbeitern<u> Joseph Cornet<\/u> und <u>Charles Henault<\/u> des I.M.N.Z. Es &#8218;implodierte&#8216;, als der schwerkranke Mobutu 1998 in gro\u00dfem Stil Objekte aus dem Museum in den internationalen Handel brachte. Unter dem siegreichen Kabila fiel das IMNZ dann in die H\u00e4nde einer <em>regime-linked mafia<\/em>. (19)<\/p>\n<p>Morts Buchprojekt bezog auch die Sammlung Charles Henault ein, des Jazzmusikers, der im Dienst der I.N.M.Z zum Musikethnologen geworden war. Elizabeth G. Morton charakterisiert das leidenschaftliche Manuskript Morts als nicht voll professionell; trotzdem m\u00f6chte sie die detaillierten Beschreibungen und die entsprechenden Abbildungen nicht missen.<\/p>\n<p>Mort stand zun\u00e4chst unter starkem Einfluss von Cornet, er teilte also den Kongo in geografische Regionen ein und unterteilte diese nach ethnischen Gruppen. Die Frage der \u201eAuthentizit\u00e4t\u201c besch\u00e4ftigte ihn sehr. Dabei bereiteten ihm westlich beeinflusste und christliche Kunst kaum Probleme, und er gestand sich die Sackgasse ein, in die sein Versuch der Verortung im Einzelfall geriet. Wegen Cornets Einfluss\u00a0 waren die zahlreichen Kunstwerken, die keinem bekannten Stil entsprachen, eins seiner gr\u00f6\u00dften Probleme. In Kinshasa waren sie typischerweise als F\u00e4lschungen abgetan worden. Doch viele Regionen, die manchmal nicht einmal zusammenhingen, hatten austauschbare Stile. In anderen F\u00e4llen, fand Mort, entstanden brandneue Kunststile in gewissen K\u00f6nigreichen und ethnischen Gruppen, wenn sie gr\u00f6\u00dfer wurden oder Au\u00dfenseitern begegneten (6). Die Anerkennung der Dynamik traditioneller Kunst \u00f6ffnete ihm den Blick f\u00fcr die Innovationen von zeitgen\u00f6ssischen Handwerkern, und f\u00fcr den Wert ihrer Arbeit, selbst wenn sie nicht f\u00fcr \u201eauthentische\u201c Zwecke bestimmt war. Mort glaubte auch, dass viele ethnische Gruppen noch in den 1970er Jahren verschiedene Objekte rituell verwendeten, und Handwerker noch immer f\u00fcr diesen Markt produzierten. Und solche Schnitzereien waren seiner \u00dcberzeugung nach ebenso \u201aauthentisch\u2019 wie irgendein Objekt, das wann auch immer in Afrika hergestellt wurde\u201c. W\u00e4hrend verschiedener Ingenieurprojekte in Amerika kaufte er bei reisenden H\u00e4ndlern, so auch das Bootsmodell. Mit dem Direktor des Snite-Museum hatte er fr\u00fch Kontakt. Vor seinem Tod 2012 vermachte Mort seine Sammlung dem Snite Museum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">LINKS:<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/sniteartmuseum.nd.edu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Snite Museum of Art<\/a>:\u00a0\u00a0 https:\/\/sniteartmuseum.nd.edu\/<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Mus%C3%A9e_national_de_la_R%C3%A9publique_d%C3%A9mocratique_du_Congo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">I.N.M.Z. (aktuell )<\/a> fr.wikipedia<\/li>\n<li>Patrick Claes : Er sammelte f\u00fcr Mobutus I.N.M.Z., was man dort nicht wollte, verkaufte er bereits damals an Sammler und H\u00e4ndler weiter, Vater von Didier und Alexandre Claes, die in Br\u00fcssel die trendige Afrika-Galerie DIDIER CLAES betreiben <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/arts_und_style\/kunstmarkt\/stammeskunst-didier-claes-ist-das-showtalent-unter-den-kunsthaendlern\/25610314.html?ticket=ST-4853979-akzVGOrLfxEWn4gOZxAg-ap2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link zum Handelsblatt<\/a> vom5.3.2019<\/li>\n<li>Zur Kundschaft afrikanischer Schnitzer z.B. Zo\u00e9 Strother \u00fcber Pende-Bildhauer im <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=9826\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blog &#8222;Matala&#8220;<\/a> im Abschnitt &#8222;Gesch\u00e4ftspolitik &#8230;1989&#8220;<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Joseph-Aur%C3%A9lien_Cornet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Joseph-Aur\u00e9lien Cornet<\/a>, Missionar,Ethnologe und\u00a0 Kunsthistoriker: fr.wikip\u00e9dia<\/li>\n<li>Charles Henault, <a href=\"https:\/\/sanzabl01a.wordpress.com\/category\/charles-henault\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nachruf 2012 in &#8222;Sanza&#8220;<\/a>\u00a0 (frz.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Alain Veyret (1947 &#8211; 2021) &#8211; Verleger, Politiker, Sammler und Aufkl\u00e4rer<\/h3>\n<p><em>Im Juni des Jahres wurde ein sehr sch\u00f6nes Bootsmodell in Lyon angeboten und mangels Interesse zu einem Spottpreis versteigert. Dem Bootsschnabel nach geh\u00f6rt es zu der Gruppe der Modelle in South Bend, Chicago und bei mir in Frankfurt. Ein amerikanischer Freund, der die betreffende Auktion verpasst hatte, sandte mir den Link, von dem aus ich mir ein Bild von Boot und Sammler machen konnte, auf Presseseiten und auf Youtube.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_13287\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.54.11.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13287\" class=\"wp-image-13287 size-large\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.54.11-900x549.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"381\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.54.11-900x549.png 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.54.11-360x219.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.54.11-624x380.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.54.11.png 1150w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13287\" class=\"wp-caption-text\">screenshot 26-6-2021 catalogue Artench\u00e8res Lyon<\/p><\/div>\n<p><strong>Der Nachruf seiner ECOMEDIA-VERLAGSGRUPPE<\/strong> vom 8. Januar 2021 <em>l\u00e4sst das Leben des Unternehmers und Sammlers Revue passieren. Ich \u00fcbersetze und straffe die wichtigsten Passagen:<\/em><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Unternehmerische Leidenschaft in Presse und Politik<\/h3>\n<p>In Lyon geboren, entschied sich Alain Veyret nach Studium und \u201eMai \u201968\u201c in Paris f\u00fcr die Provinz. Er arbeitete in Annecy f\u00fcr den \u00f6rtlichen Pr\u00e4sidenten der Radikalen Partei (\u201alinke Mitte\u2019 LINK*), einen Drucker und Besitzer der kleinen Wochenzeitung <em>Le R\u00e9publicain Savoyard<\/em>, zun\u00e4chst ehrenamtlich, dann als Gesellschafter. Er \u00fcbernahm den Titel 1987 und verpasste ihm ein erfolgreiches Profil als Wirtschaftsblatt. Sehr schnell machten seine originellen Analysen den Titel bekannt. 1998 konnte er ihn mit den <em>Affaires Savoyardes<\/em> zum <em>\u00c9co des Pays de Savoie<\/em> verschmelzen und als Sprachrohr f\u00fcr die Ann\u00e4herung von Savoyen und Haute-Savoie und die Schaffung einer Region Savoyen einsetzen konnte. Er war in der Presse, um Partei zu ergreifen, nicht nur, um zu berichten, was lange Debatten in der Redaktion ausl\u00f6ste! berufliches Abenteuer dauerte fast f\u00fcnfzig Jahre. Der Erfolg stand im Dienste der politischen K\u00e4mpfe, die er f\u00fchren wollte: die Fusion der beiden Departements, die Olympischen Spiele in Albertville -Lyon-Turin, die Ann\u00e4herung an Genf, neuerdings das Olympia-Projekt bzw. Kongresszentrum Annecy W\u00e4hrenddessen erweiterte er 1990 sein Angebot um die monatlich erscheinende Frauenzeitschrift Actives, jetzt Activ&#8217;Mag. In j\u00fcngerer Zeit baute er seine Pressegruppe weiter aus und kaufte nacheinander Le Courrier \u00c9conomie de Bourg-en-Bresse (jetzt \u00c9co de l&#8217;Ain), Le Courrier Libert\u00e9 (jetzt \u00c9co Nord-Is\u00e8re) und das grenz\u00fcberschreitende Magazin The Extension. Die Verlagsgruppe besch\u00e4ftigt heute um die f\u00fcnfzig Angestellte.<\/p>\n<p>Journalismus und Politik : Dieses Hin und Her zwischen zwei Leidenschaften. Er war bereits Parlamentsassistent von Charles Bosson gewesen und wurde 1979 zum Generalrat des Nordwestkantons Annecy gew\u00e4hlt, rund um seine Hochburg Poisy. Seine politische Karriere endete 2004, als er die Departementswahlen verlor.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner letzten Amtszeit war er 2003 Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Kultur der Haute-Savoie, f\u00fcr diesen kunstbegeisterten Sammler war das eine auf der Hand liegende Verantwortung, seien es Modelleisenbahnen, historische Plakate und vor allem die afrikanische Kunst, womit er Ma\u00dfst\u00e4be setzte.<\/p>\n<p>Dieser Enthusiast dachte nie an Ruhestand und kam weiterhin t\u00e4glich in die Zeitung, um seine Presseschau zu halten, Ideen und Ansichten \u00fcber die Nachrichten auszutauschen. Der Sch\u00f6pfer von &#8222;ECO&#8220; verstarb am Abend des 1. Januar im Alter von 74 Jahren pl\u00f6tzlich in seinem pers\u00f6nlichen B\u00fcro in Poisy. Eine seiner letzten Schlachten konnte er nicht gewinnen, n\u00e4mlich ein Museum zu schaffen, um die au\u00dfergew\u00f6hnliche Sammlung zu pr\u00e4sentieren, die er w\u00e4hrend vieler Reisen aufgebaut hatte.<\/p>\n<p><em>Soweit der Nachruf. Bei youtube ist ein sechzehnmin\u00fctiges Interview mit Alain Veyret abrufbar, das \u201eRoche expo TV\u201c 2013 ins Netz stellte. Anlass war seine Ausstellung \u201eR\u00eaves et Cauchemars de l\u2019Afrique\u201c im Rahmen der j\u00e4hrlichen dreit\u00e4gigen Konsumausstellung \u201eMieux Vivre Expo\u201c (\u201eBesser leben Expo\u201c) im \u201eParc des Expositions de la Haute Savoie\u201c in 74800 La Roche sur Foron zwischen Annecy und Genf. &#8211; <\/em><em>Ich fasse Kernaussagen Veyrets zusammen, soweit ich sie verstanden habe, was aber bei Veyrets klarer und bed\u00e4chtiger Erz\u00e4hlweise nicht so schwer war. Der Titel ist in seinem \u00dcberschwang typisch franz\u00f6sisch: &#8222;Africain de Coeur&#8220;.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Von Herzen Afrikaner &#8211; Leidenschaft f\u00fcr Afrika<\/h3>\n<p>Er habe schon immer nach Urlaubszielen au\u00dferhalb der touristischen Sph\u00e4re gesucht habe, zun\u00e4chst auf Madagaskar, dann auf dem afrikanischen Festland. Anfangs reiste er wie alle Welt wegen der Fauna und Flora, um malerische Sonnenunterg\u00e4nge den Anblick von Giraffen zu erleben. Dann sei er durch Afrikaner auf verstecktere und intimere Facetten ihrer materiellen Kultur aufmerksam geworden. Er unternahm drei\u00dfig Jahre j\u00e4hrlich eine Afrika-Reise und erwarb etwa dreitausend Skulpturen. Irgendwann war das Haus voll davon. Von einer gewissen Gr\u00f6\u00dfe an mache das Sammeln keinen Sinn mehr, wenn man nicht ein Publikum finde, mit dem man die Passion teile. F\u00fcr die Expo 2013 \u201eBesser Leben\u201c hatte Veyret unter dem Titel &#8222;Afrikanische Tr\u00e4ume und Albtr\u00e4ume&#8220; dreihundert dieser Objekte auf 300 Quadratmetern arrangiert. Er inszenierte sie in Themengruppen, etwa Mutterschaft, Pferd und Reiter, Musik&#8230;. Die erworbenen und versammelten Skulpturen illustrieren, wie der Titel auch andeutet, Botschaften gesellschaftlicher Realit\u00e4t. Es sei keine \u201aKunst\u2019 in dekorativem Sinne, wo die \u00c4sthetik an erster Stelle stehe. Stattdessen dienten die Objekte den Afrikanern in pr\u00e4zisen rituellen Zusammenh\u00e4ngen, etwa um Kinder zu bekommen, mit den Ahnen in Verbindung zu treten und Krankheiten zu \u00fcberwinden. Und wenn der Zweck erreicht sei, seien sie so \u00fcberfl\u00fcssig wie leere Medikamentenschachteln. (5&#8217;10&#8220;) Sie dienten generell der moralischen Erziehung (<em>\u00e9ducation morale et civique<\/em>). Statuen seien auch nicht G\u00f6tterbilder, sondern Gebete, sie dienten als Vermittler zwischen zwei Welten, so wie christliche Heiligenbilder.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><u>Zwischenbemerkungen<\/u><\/p>\n<p><em>In den fl\u00fcchtigen Videozooms sind Gro\u00dfformate als Hingucker zu sehen, bunt und frisch. Einige repr\u00e4sentative Kunstwerke w\u00e4ren als ehrw\u00fcrdige \u201eOriginale\u201c \u2013 Highlights gro\u00dfer Museen und internationaler Auktionen \u2013 einfach unbezahlbar gewesen.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Unterschied scheint mir jedoch &#8211; je l\u00e4nger ich Alain Veyret zuh\u00f6re &#8211; weniger wichtig. Konservative afrikanische Kunstsammler standen nicht im Fokus von Veyret und besuchten kaum seine Ausstellung, wie er andeutet. Mittendrin siehe ich das hundertj\u00e4hrige Duala-Bootsmodell aufgestellt, den Schwerpunkt dieses Blog. Es war kein Thema des Interviews. Warum auch?<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_13284\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.48.26.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13284\" class=\"size-medium wp-image-13284\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.48.26-360x225.png\" alt=\"Doku\" width=\"360\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.48.26-360x225.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.48.26-900x563.png 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.48.26-624x390.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.48.26.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13284\" class=\"wp-caption-text\">Mieux-Vivre-Expo 2013 screenshot<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Der 66-j\u00e4hrige Sammler Veyret \u00fcberrascht durch aufkl\u00e4rerischen Enthusiasmus und ein didaktisches Konzept. Er ist &#8211; nicht nur als Journalist &#8211; ein Volkserzieher und Medienexperte, der das Plakative nicht scheut.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_13285\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.47.21.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13285\" class=\"size-medium wp-image-13285\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.47.21-360x225.png\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.47.21-360x225.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.47.21-900x563.png 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.47.21-624x390.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-09-21-um-18.47.21.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13285\" class=\"wp-caption-text\">screenshot 21&#8211;9-2021<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das Gespr\u00e4ch dreht sich auch um die Reaktionen des Publikums<\/em>:<\/p>\n<p>Viele Menschen kommen mehrfach, weil sie dort Entdeckungen machen, zum Beispiel die faszinierenden Farben der Mali-Marionetten oder die Beweise von Hexerei, die einen kartesianisch (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?client=firefox-b-e&amp;lei=16BcYfenLJyG9u8PlL6m2AM&amp;q=cartesianisches%20denken&amp;ved=2ahUKEwi3746q-rPzAhUcg_0HHRSfCTsQsKwBKAF6BAg5EAI&amp;biw=1235&amp;bih=675&amp;dpr=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>) erzogenen Menschen irritieren m\u00fcssen. \u201eHexer und Fetischeure sind Realit\u00e4t\u201c (9\u201925\u2019) Es gibt auch heute noch viele Vorurteile. Noch vor nicht allzu langer Zeit h\u00e4tte man eine solche Ausstellung \u201eSalle de N\u00e8gres\u201c genannt. Manche Besucher verwechseln die Exponate mit Airport Art, die damit nichts zu tun habe. Statt afrikanischer Kunstsammler k\u00e4men ziemlich viele Kolonialerfahrene mit ihre Kinder, aber auch ehemalige Mitarbeiter der Entwicklungshilfe, die alle diese Kulturen schon einmal mit &#8218;unseren&#8216; Augen gesehen h\u00e4tten. Die Ausstellung wecke auch Erinnerungen.<\/p>\n<p>Gegen Ende des Interviews geht Veyret kurz auf Ver\u00e4nderungen ein, die er auf dem afrikanischen Kontinent erlebt hat, vor allem das Verschwinden von Traditionen. Sie sind nur noch tief im &#8218;Busch&#8216;, in abgelegenen Winkeln zu finden. Andererseits ist eine gro\u00dfe Familie nach wie vor f\u00fcr Afrikaner enorm wichtig, auch im Hinblick auf den eigenen Tod. Veyret betont die Allgegenwart der Toten im Alltag in Afrika. Diese Orientierung f\u00fchre zu einem galoppierenden, ja schon irrationalen Bev\u00f6lkerungswachstum.<\/p>\n<p>Auf die Frage nach der Zukunft der Sammlungen, die in einer Lagerhalle untergebracht sind, wird Veyret ganz deutlich: Er w\u00fcnsche sich eine \u201eUnterkunft\u201c mit der M\u00f6glichkeit zur \u201eInszenierung\u201c, nicht unbedingt ein \u201eMuseum\u201c. Die Autoren des Nachrufs haben den feinen Unterschied etwas verwischt.<\/p>\n<div id=\"attachment_13288\" style=\"width: 290px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.55.53.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13288\" class=\"wp-image-13288\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.55.53-170x150.png\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"160\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.55.53-360x206.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.55.53-900x514.png 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.55.53-624x356.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bildschirmfoto-2021-06-26-um-20.55.53.png 1191w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13288\" class=\"wp-caption-text\">screenshot 26-6-2021<\/p><\/div>\n<p><em>Nun muss die Sammlung, die konzeptionell mit der Person Veyrets und seinen Ambitionen verkn\u00fcpft war, aufgel\u00f6st werden, weil in der Familie wohl kein Nachfolger in Sicht ist. Die Auktion in Lyon machte den Anfang mit 300 Objekten. Das 2.30m lange Bootsmodell bekam im Video des Versteigerers einen Ehrenplatz, wurde aber in seinem Wert nicht erkannt. Das begann bereits mit der unzutreffenden Provinienz (&#8222;style des Bissagos&#8220;).\u00a0 Vielleicht hatte Veyret &#8211; oder ein Mittelsmann &#8211; das St\u00fcck sogar in Guinea Bissau erworben. Vielleicht erfahren wir das noch.<\/em><\/p>\n<h4>LINKS<\/h4>\n<ul>\n<li><span class=\"upload-error-filename\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fPPq5J9vRuo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rencontre avec Alain Veyret &#8211; Mieux Vivre Expo 2013<\/a> &#8211; YouTube.webloc<\/span><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/groupe-ecomedia.com\/alain-veyret-la-passion-dentreprendre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ecomedia Nachruf : Alain Veyret &#8211; La passion entreprendre<\/a> (franz.)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/Coll. Veyret 145712_11316187_295b94752cec857b437fe5205d393cdb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Magazine des ench\u00e8res: La collection de Alain Veyret 21-6-2021<\/a> (pdf)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<header class=\"entry-header\">\n<div id=\"comments\" class=\"comments-area\">\n<h3 style=\"text-align: center;\">*<\/h3>\n<h3 id=\"respond\" class=\"comment-respond\" style=\"text-align: center;\">Email im Oct. 2021<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #ff0000;\"><em><span class=\"VIiyi\" lang=\"en\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"en\" data-language-to-translate-into=\"de\" data-phrase-index=\"3\" data-number-of-phrases=\"4\">Hilfe! Ich treffe auf das inzwischen f\u00fcnfte Modellboot der gleichen Bauart! Und meines ist mit einem Meter L\u00e4nge immer noch das kleinste! Aber auf jeden Fall das handlichste! v.Graeve \u00a0 27.10.21<\/span><\/span> <\/em><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Betreff: duala canoe Nachrichtentext: (\u00fcbersetzt)<\/p>\n<\/div>\n<p>Danke f\u00fcr die Information. Vor 10 Jahren habe ich ein Kanu gekauft bei einer afrikanischen Kunstgalerie. Es ist etwa 1,8 m lang. Die Galerie befand sich in Maastricht, wurde aber geschlossen, weil der Besitzer krank war. Ich hoffe es gef\u00e4llt Ihnen auch, ich habe mich auf den ersten Blick in in das Boot verliebt, ich denke, so wie Sie es in der Vergangenheit in andere Kunstobjekte.<\/p>\n<p>Einen sch\u00f6nen Tag noch,<br \/>\nGile<\/p>\n<div><\/div>\n<\/header>\n<header class=\"entry-header\">\n<div id=\"comments\" class=\"comments-area\">\n<div id=\"attachment_13484\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/DualaCanoe_Cameroon_1884-1914_20130525_kljpg-e1635346820734.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13484\" class=\"wp-image-13484\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/DualaCanoe_Cameroon_1884-1914_20130525_kljpg-900x600.jpg\" alt=\"Doku\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13484\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: private collection<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/header>\n<p style=\"text-align: center;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Auf der Spur der siebenundzwanzig Boote, die Leo Frobenius 1897 dokumentierte, hatten meine Anfragen in ganz Europa und den USA gute Resonanz. Inzwischen ist mir der im Beitrag (1.3) bereits beschriebene Bootsschnabel (&#8218;tange&#8216;) meines Bootsmodells noch an drei weiteren begegnet. Zwei davon befinden sich heute in Museen, zwei bei modernen Privatsammlern. Die \u201aObjektbiografie\u2019 im\u00a0 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[254],"tags":[],"class_list":["post-13277","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-duala-projekt-ab-2-1"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13277","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13277"}],"version-history":[{"count":18,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13277\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13587,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13277\/revisions\/13587"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13277"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13277"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}