{"id":12704,"date":"2021-05-24T21:52:44","date_gmt":"2021-05-24T19:52:44","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=12704"},"modified":"2026-01-14T12:49:04","modified_gmt":"2026-01-14T11:49:04","slug":"duala-boot-6-zeitgeschichte-nach-1945-schmerzliches-kapitel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=12704","title":{"rendered":"&#8222;Duala&#8220; (1.6) : Kamerun &#8211; Vom Treuh\u00e4nder in die Unterentwicklung gef\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zugegebenerma\u00dfen tat ich mich schwer mit den politischen Kapiteln (1.5) und (1.6) der ERSTEN STAFFEL. Es\u00a0 erschien ein weiteres, von au\u00dfen kaum zu durchschauendes Themenfeld, das zornig machen oder deprimieren kann, je nach Standpunkt.\u00a0 Was ich als Zeitgenosse im 20. Jahrhundert\u00a0 vom Kolonialismus Europas &#8211; gerade auch Frankreichs &#8211; mitbekommen hatte, zeigt in den immer deutlicher sichtbaren Langzeitfolgen erneut sein h\u00e4ssliches Gesicht. Deswegen die sarkastische \u00dcberschrift!<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlicht am 16. Mai.\u00a0\u00a0 Stand 24. Juni 2021 nach zwei \u00dcbersetzungen (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=12756\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>)<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">AKTUELL 22. Juni 2021 &#8211; Der erst k\u00fcrzlich bemerkte biografische Eintrag in fr.wikipedia zu Jacques Foccart, dem unheimlichen Diener der franz\u00f6sischen Afrika-Politik &#8211; dem unsichtbaren Mann f\u00fcrs Grobe von de Gaulle bis Pompidou &#8211; \u00f6ffnet einen\u00a0 Spalt breit die Aussicht auf politische und menschliche Abgr\u00fcnde. Link und einschl\u00e4gige S\u00e4tze in deutscher \u00dcbersetzung unten. Ich revidiere meinen ersten Eindruck von fr.wikipedia zur Thematik.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">ZEITGESCHICHTE<\/h3>\n<p>Der Eindruck, der sich bei den Lekt\u00fcren verfestigte,\u00a0 wird am Ende\u00a0 von El-Hussein Aw und Prosper Akouegnon als Konzept der franz\u00f6sischen Regierungen seit den f\u00fcnfziger Jahren best\u00e4tigt. Das soll \u00fcbrigens nicht hei\u00dfen, dass unser befreundeter Nachbar die Verantwortung f\u00fcr Kameruns und Afrikas Misere allein tragen soll. Doch das Thema zu tabuieren oder durch Politikersprech unkenntlich zu machen, halte ich f\u00fcr grundfalsch.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Beginnen wir mit der \u201eUnabh\u00e4ngkeitsbewegung\u201c\u00a0 in Kamerun und ihrer Niederlage<\/h4>\n<p>Ich w\u00fcrde sie nicht mit dem Duala <span style=\"color: #333333;\"><strong>Manga Bell<\/strong><\/span> beginnen lassen, auch wenn ihm das Museum \u201eMARKK\u201c am Rothenbaum in Hamburg aktuell eine emotional warme, auf Jugendliche zielende Ausstellung widmet (<a href=\"https:\/\/markk-hamburg.de\/ausstellungen\/hey-hamburg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK)<\/a>. Mit dem Konflikt um ihr Grundeigentum im Zentrum von Douala und schlie\u00dflich dem Justizmord am Beginn eines m\u00f6rderischen &#8222;Weltkrieges&#8220; in Europa erlebte die st\u00e4dtische Duala-Elite hautnah die Gewalt der kolonialen Eroberung, unter der andere V\u00f6lker Kameruns seit Jahren litten. Die Tatsache, dass die deutschen Kolonialherren bald ausgetauscht wurden, verwirrte die Loyalit\u00e4ten (Siehe APuZ 40-42\/2019) und verhinderte einen gemeinsamen Widerstand nach 1919. Europa, das durch Kriege und Revolutionen geschw\u00e4cht war, hielt die eroberten Kolonien noch vierzig Jahre lang fest &#8211; und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Die moderne Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung Kameruns begann mit der Forderung nach sofortiger und vollst\u00e4ndiger Unabh\u00e4ngigkeit unmittelbar nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und in der nun globalen Krise europ\u00e4ischer Kolonialherrschaft\u00a0 \u201e<em>Die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung wurde von einer an der Universit\u00e4t von Dakar (Senegal) ausgebildeten Elite gef\u00fchrt und von einer nationalen Bourgeoisie sowie der st\u00e4dtischen Arbeiterschaft mit Protesterfahrung unterst\u00fctzt<\/em>&#8220; (P. Moraz\u00e1n, 14). Ihre politische Partei war die 1947 gegr\u00fcndete <strong>UPC<\/strong> (<em>Union de la Population camerounaise<\/em>), die auf die von der UNO erneuerte Zusicherung einer zeitlich begrenzten &#8218;Treuh\u00e4nderschaft&#8216; berief. Doch Frankreich gelang es, die UPC auszuschalten, was sich trotz der beschr\u00e4nkten sozialen Basis der &#8218;kommunistisch&#8216; beinflussten Kaderpartei bis 1972 hinzog. Man zwang sie\u00a0 bereits 1955 in die Illegalit\u00e4t und f\u00fchrte einen lokal begrenzten Kolonialkrieg gegen ihre Guerilla, trieb die Funktion\u00e4re ins Exil oder ermordete sie,\u00a0 wie 1960\u00a0 Dr. F\u00e9lix-Roland Moumie (*1926 Fumban) durch Gift (!)\u00a0 in Genf. Die UPC forderte den Zusammenschluss mit dem von den Briten verwalteten S\u00fcdwesten und warnte vor einer drohenden &#8222;neokolonialen Zukunft Kameruns&#8220;. Von de Gaulle ist der Spruch \u00fcberliefert, in dieser Welt k\u00f6nne niemand v\u00f6llige Unabh\u00e4ngigkeit erreichen (L.H.Aw),\u00a0 aber das kann heute\u00a0 nicht als Ausrede f\u00fcr den politischen und \u00f6konomischen &#8218;Missbrauch von Abh\u00e4ngigen&#8216; gelten. Nur f\u00fcr die wenigen ausgesto\u00dfenen Kolonien kann Europa deren Eigenverantwortung behaupten.<\/p>\n<p>Die Regierung des 1960 nun formal unabh\u00e4ngigen Kamerun setzte nicht nur den 1958 erkl\u00e4rten Ausnahmezustand fort und besch\u00e4ftigte weiter franz\u00f6sische Verwaltungsbeamte, Lehrer, Milit\u00e4rs &#8211; und Folterer. Sie \u00fcbernahm auch das Feindbild der UPC und l\u00f6schte die Organisation f\u00fcr Jahrzehnte bis 1991 v\u00f6llig aus dem \u00f6ffentlichen Ged\u00e4chtnis (Ketzmerick S.208-9).<\/p>\n<h4>Doch man sollte an den internationalen Kontext f\u00fcr die damaligen Akteure erinnern.<\/h4>\n<p>Frankreich hatte nach seiner Befreiung von deutscher Besatzung zehn Jahre lang die R\u00fcckgewinnung Indochinas milit\u00e4risch versucht und war 1954 in offener Feldschlacht gescheitert. Gleichzeitig begann ein brutaler Kolonialkrieg in Algerien, in den auch Frankreichs wehrpflichtige Jugend hineingezogen wurde und der noch nicht beendet war, als der franz\u00f6sische Staat Kamerun und die \u00fcbrigen afrikanischen Kolonien (au\u00dfer Guinea) nach einem umfassenden Plan in die Scheinselbst\u00e4ndigkeit entlie\u00df\u00a0 (P. Akouegnon). Innenpolitisch war Frankreich schwach, die Inflation des Franc galoppierte, die Regierungen wechselten \u201aw\u00f6chentlich\u2019 und 1958 putschte das Milit\u00e4r zugunsten von General de Gaulle, der die F\u00fcnfte Republik begr\u00fcndete und Frankreichs Rolle global wieder als\u00a0 &#8218;Mittelmacht&#8216; etablierte; dazu brauchte sie dringend ihre ehemaligen Kolonien in Afrika. (Saw)<\/p>\n<p>Damals steigerte sich der Kalte Krieg mit der Sowjetunion zur Kubakrise 1961 und zur Errichtung der \u201eMauer\u201c in Deutschland und zu Stellvertreterkriegen . Die UNO war gespalten und handlungsunf\u00e4hig, wie der schreckliche B\u00fcrgerkrieg im fr\u00fcheren Belgischen Kongo bewies. Der \u00fcber die Treuhandgebiete Aufsicht f\u00fchrende Ausschuss nickte Frankreichs Kamerun-Pl\u00e4ne ab und &#8218;verriet &#8218; damit selbstverst\u00e4ndlich Kameruns V\u00f6lker, denen die UNO in Nachfolge des V\u00f6lkerbunds die volle Dekolonisation zugesichert hatte.<\/p>\n<h4>Oktober 1961 : \u201e<em>Southern Cameroons<\/em>\u201c tritt der \u201e<em>R\u00e9publique Cameroun<\/em>\u201c ( Januar 1960) bei.<\/h4>\n<p>\u201e<em>Southern Cameroons<\/em>\u201c, der S\u00fcden eines Grenzstreifens Kameruns, der vierzig Jahre lang als Teil der britischen Kolonie Nigeria verwaltet worden war, schloss sich nach einem Referendum und einem Treffen der jeweiligen Regierungschefs der seit Januar 1960 unabh\u00e4ngigen <em>R\u00e9publique Cameroun<\/em> an. Die Bev\u00f6lkerung, so habe ich wenigstens gelesen, f\u00fchlte sich von der britischen Kolonialverwaltung vernachl\u00e4ssigt und w\u00e4hlte die vermeintlich fortschrittliche ehemals franz\u00f6sische Kolonie, nachdem die staatliche Selbst\u00e4ndigkeit unerreichbar schien. Vor allem erhielt die &#8218;anglophone&#8216; Elite das Versprechen eines autonomen Teilstaats, unter Beibehaltung der Amtsprache Englisch, des britischen Bildungs- und Rechtssystems, alles das unter der f\u00f6deralen Verfassungskonstruktion einer <em>R\u00e9publique f\u00e9d\u00e9rale du Cameroun <\/em>(\u201e<em>un Etat autonome de langue anglaise au sein d\u2019une f\u00e9d\u00e9ration binationale<\/em>\u201c).<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Gab es keine Zweifel an der Verfassungskonstruktion?<\/h4>\n<p>Wer in Yaound\u00e9 oder Paris hatte sich eigentlich den <em>bilinguisme<\/em> <em>institutionel<\/em>, die \u201einstitutionalisierte Zweisprachigkeit\u201c\u00a0 ausgedacht<em>, <\/em>dieses f\u00fcr einen frisch gegr\u00fcndeten Vielv\u00f6lkerstaat ohne Staatstradition waghalsige Konstrukt? Ein extrem zentralistisches Frankreich hatte doch vorher Alles getan, um &#8217;seine&#8216; Kolonien durch franz\u00f6sische Sprache, Rechts- und Bildungssystem f\u00fcr ewig an sich zu binden! Wer hat eigentlich damals den schlechten Witz geglaubt oder so getan als ob? Und warum?<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Zwei Diktatoren, zwei Epochen<\/h4>\n<p>Mit Ahmadou Ahidjo, einem sympathischen jungen muslimischen Politiker aus dem Norden, einem <em>Fulani<\/em>, den Frankreich bereits 1958 als Ministerpr\u00e4sident der \u00dcbergangsregierung eingesetzt hatte, \u00fcbernahm der erste Pr\u00e4sident Kameruns alle bereits geltenden Sondervollmachten des Ausnahmezustands mit dem Argument der &#8222;inneren Sicherheit&#8220; (siehe Ketzmerick), er f\u00fchrte schleichend eine Pr\u00e4sidialdiktatur ein, fusionierte diverse ohnehin frankreichfreundliche Parteien zur Einheitspartei &#8222;<em>UC&#8220;<\/em> . Er organisierte im Mai 1972 ein Referendum (Ergebnis 99,9% Zustimmung), um aus der <em>R\u00e9publique <u>F\u00e9d\u00e9rale<\/u><\/em>\u00a0 eine <em>R\u00e9publique <u>Unie<\/u><\/em><em> du Cameroun<\/em> zu machen. Mit sieben statt vier Verwaltungsprovinzen war der anglophone S\u00fcdwesten bereits deklassiert. Ohnehin trat aber eine machtlose <em>Assembl\u00e9e Nationale<\/em> an die Stelle \u201af\u00f6deraler\u2019 Scheinparlamente. Der erste wie der auch nachfolgende zweite Pr\u00e4sident Paul Biya regierten seither den Staat per Dekret.<\/p>\n<p>Paul Biya setzte nach seinem Wechsel vom Ministerpr\u00e4sidenamt auf den\u00a0 Pr\u00e4sidentenstuhl 1982 die Politik schleichender Marginalisierung der &#8218;Anglophonen&#8216; durch systematische Benachteiligung fort. Auch symbolische Akte geh\u00f6rten dazu. So tilgte er 1984 den Begriff \u201e<em>unie<\/em>\u201c\u00a0\u00a0 aus dem Staatsnamen als letzte Spur der Verfassung von 1961. Seitdem forderten Vertreter der anglophonen Bewegungen vehement die R\u00fcckkehr zum \u201eF\u00f6deralismus\u201c der ersten Verfassung, weil er &#8222;der kulturellen Dualit\u00e4t Kameruns&#8220; Rechnung trug (&#8222;<em>qui prenne en compte la dualit\u00e9 culturelle du Cameroun&#8220;<\/em>). Pr\u00e4sident Biya weigerte sich noch 1990, eine anglophone politische Partei zu legalisieren. Erst seit 1992 lie\u00df er Wahlen unter mehreren Parteien abhalten, wegen einer harten Wirtschaftskrise, unter dem Druck massenhafter Proteste ( z.B. Duala) und nicht zuletzt im Klima der \u201eParistroika\u201c, der Demokratiebewegung\u00a0 im frankophonen Afrika. Das hinderte aber Biya nicht daran, 1992 und 1997, aber auch 2004, 2011 und 2018 &#8211; mittlerweile als 85j\u00e4hriger &#8211;\u00a0 als erkl\u00e4rter &#8218;Wahlsieger&#8216; in seiner Scheindemoratie weiter zu regieren. Er wurde in den drei\u00dfig Jahren vor allem durch politische Unt\u00e4tigkeit ber\u00fchmt und verbringt bis heute einen gro\u00dfen Teil des Jahres mit gro\u00dfem Tross in Genf (und in Frankreich).<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Ein &#8222;binationaler&#8220; Sprachenstreit?<\/strong><\/h4>\n<p>Die Etikettierung des Dauerkonflikts zwischen dem S\u00fcdwesten und dem Rest des Landes\u00a0 als Sprachenkonflikt zwischen &#8222;Frankophonie&#8220; und &#8222;Anglophonie&#8220; kann in die Irre f\u00fchren. Denn die unter den Bev\u00f6lkerungen gesprochenen Sprachen stehen nicht im Konflikt, wie die detailreiche und n\u00fcchterne\u00a0 Studie &#8222;<em><strong>Cameroun &#8211; R\u00e9publique du Cameroun &#8211; Republic of Cameroon<\/strong><\/em>&#8220; der Laval Universit\u00e4t verdeutlicht. Stand:2023? 2011? &#8211; LINK: <em><a href=\"http:\/\/www.axl.cefan.ulaval.ca\/afrique\/cameroun.htm\">www.axl.cefan.ulaval.ca\/afrique\/cameroun.htm<\/a><\/em><\/p>\n<p>Die &#8218;anglophonen Minderheiten&#8216; waren ja schon Teil der Region zu einer Zeit, als der Name \u201eCameroon\u201c noch gar nicht existierte oder sich nur auf den von Duala dominierten K\u00fcstenstreifen bezog. Damals \u2013 bis 1884 &#8211; war der englische Einflu\u00df\u00a0 dominierend, der anderer europ\u00e4ischer Nationen ephemer.\u00a0 Als die Deutschen kamen, herrschte f\u00fcr ein paar Jahrzehnte erbitterte Konkurrenz, aber die neuen Herren mussten sich im Umgang mit ihren Untertanen oft des verbreiteten Pidgin-Englisch bedienen. Das war &#8211; auf &#8218;afrikanischen&#8216; Grammatiken fu\u00dfend und mit\u00a0 vielstimmigem Vokabular &#8211;\u00a0 bereits seit dem 19. Jahrhundert Verkehrsprache im gesamten S\u00fcden Kameruns\u00a0 und hat sich inzwischen sogar in regionale und soziale\u00a0 Ableger ausdifferenziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Weitere Stichworte zum Verh\u00e4ltnis der Sprachen in Kamerun:<\/p>\n<p>Zweihundert in Kamerun registrierte tribale Sprachen (l<em>angues nationales ou camerounaises)\u00a0 <\/em>werden von Generation zu Generaton immer weniger gesprochen und verschwinden. Freilich wurden sie mit Ausnahmen nie in Schulen gelehrt, seit 1990 auch nicht mehr erforscht (L. Jean). Im Radio werden sie noch f\u00fcr die rund 40% Analphabeten auf dem flachen Land verwendet. Denn in der Beherrschung einer der beiden Staatssprachen unterscheiden sich Stadt- und Landbev\u00f6lkerung stark, was mit dem Schulbesuch zusammenh\u00e4ngt. Selbst die haben sich \u00fcbrigens unter den lokalen Einfl\u00fcssen afrikanisiert. Die Beherrschung der &#8218;zweiten Amtssprache&#8216; Englisch hilft den Individuen au\u00dferhalb ihrer Region \u00fcberhaupt nicht weiter, in der Karriere ebensowenig wie gegen\u00fcber den Beh\u00f6rden. Dass Englisch aus Kamerun nicht ganz verschwunden ist, liegt nach Ansicht des Linguisten Lionel Jean (Laval) allein an der seiner international &#8222;strategischen&#8220; Position. (L. Jean, 39)<\/p>\n<p><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"0\">&#8222;<\/span><em><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"1\">Im Allgemeinen sieht sich ein Kameruner vor allem als franz\u00f6sisch- oder englischsprachig.<\/span> <span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"2\">Wenn der Staat zweisprachig ist, m\u00fcssen es seine B\u00fcrger nicht sein, denn ein zweisprachiger Staat impliziert nicht unbedingt zweisprachige Personen.<\/span> <span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"3\">Zum Beispiel ist die \u00fcberwiegende Mehrheit der Kanadier und Belgier einsprachig geblieben, w\u00e4hrend ihr Zentralstaat zweisprachig ist.<\/span><\/em>(&#8230;) <em><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"5\">Frankophone sind grunds\u00e4tzlich zweisprachiger (ca. 25%) als Anglophone (ca. 20%).<\/span><\/em> <\/span><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"6\"><em>Infolgedessen bleiben die Bem\u00fchungen, die andere Amtssprache zu sprechen, sch\u00fcchtern, w\u00e4hrend Pidgin-Englisch Vorrang vor den Amtssprachen hat<\/em>.&#8220; <\/span><\/span><em><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"6\">(Lionel Jean<\/span><\/span><\/em><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"6\">, \u00fcbersetzt) <\/span><\/span><\/p>\n<p><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"0\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.23.43.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12746\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.23.43-271x360.png\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"280\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.23.43-271x360.png 271w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.23.43.png 375w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a>&#8222;<em>Die Verwendung von Pidgin-Englisch ist popul\u00e4rer als Franz\u00f6sisch und Englisch zusammen, insbesondere im gesamten S\u00fcdwesten sowie in der Hauptstadt Yaund\u00e9.<\/em><\/span><em> <span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"1\">Es ist <u>die<\/u> kamerunische Sprache, die man auf dem Markt, in der Kirche, beim Arzt, auf der Polizeistation und in den Verwaltungsr\u00e4ten der Hauptstadt verwendet.<\/span> <span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"2\">Einige Politiker z\u00f6gern nicht einmal, mit ihren potenziellen W\u00e4hlern auf Pidgin-Englisch zu sprechen, und das staatliche Radio nutzt es in Notsituationen.<\/span> <span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"3\">Obwohl dieses &#8222;Busch-Englisch&#8220; (<\/span><\/em><\/span><em>\u00abanglais de brousse\u00bb) <\/em><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"3\"><em>von vielen offiziell verboten und gehasst wird, scheint es in diesem Land, in dem Mehrsprachigkeit allgegenw\u00e4rtig ist, ein &#8217;notwendiges \u00dcbel&#8216; zu sein<\/em>&#8222;. (<em>Lionel Jean<\/em> 39, \u00fcbersetzt) <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"fr\" data-phrase-index=\"0\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.27.03.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12747 aligncenter\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.27.03-360x113.png\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"113\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.27.03-360x113.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.27.03-624x196.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bildschirmfoto-2021-05-21-um-00.27.03.png 673w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p>Die gesetzlich geforderte Koexistenz zweier europ\u00e4ischer Rechtsordnungen und Bildungssysteme versagt vor allem bei der Aufgabe, den in ihnen lebenden Menschen gleiche Erfolgschancen zu bieten. &#8218;Anglophone&#8216; Bewerber aus dem S\u00fcdwesten sehen sich systematisch diskriminiert und am Fortkommen im \u00f6ffentlichen Dienst gehindert. Die milit\u00e4rische Karriere ist ihnen ohne Franz\u00f6sisch ganz verschlossen.<\/p>\n<div id=\"attachment_12685\" style=\"width: 265px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12685\" class=\"size-medium wp-image-12685\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-255x360.jpg\" alt=\"Doku\" width=\"255\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-255x360.jpg 255w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-637x900.jpg 637w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-1087x1536.jpg 1087w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-1449x2048.jpg 1449w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-624x882.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001.jpg 1755w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12685\" class=\"wp-caption-text\">unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_july2020-LINK ACAPS<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Regime Biya verspricht dem anglophonen Kamerun erst seit zwei Jahren &#8222;den Dialog&#8220;, aber da dort bewaffnete extreme Milizen bereits die Forderung der Sezession erheben und sie die Landbev\u00f6lkerung zum &#8218;Bildungsstreik&#8216; &#8222;gegen die Lehrpl\u00e4ne aus Yaound\u00e9&#8220; erpressen, sind die Voraussetzungen daf\u00fcr denkbar schlecht. (Siehe David Signer und den Bildungsbericht von ACAPS )<\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Frankreichs Afrikapolitik\u00a0 <\/strong><\/h2>\n<p>&#8222;Frankreichs postkoloniale Subsaharapolitik pr\u00e4sentiert sich als komplexe, widerspr\u00fcchliche und hinsichtlich ihrer Motive und Folgen umstrittene Mischung aus kolonial gewachsenen Bindungen, geopolitischen Kalk\u00fclen, \u00f6konomischen Interessen und kulturellem Sendungsbewusstsein.&#8220; (El-Hussein Aw p. 83)<\/p>\n<p>Das Thema der Afrikapolitik Frankreichs der deutschen \u00d6ffentlichkeit wenig pr\u00e4sent, Auch\u00a0 der Auftritt der Bundeswehr in Mali bringt es nur gelegentlich punktuell in die Printmedien, noch weniger ins regierungsnahe \u00f6ffentlich-rechtliche Fernsehen. In Kamerun sind die vielf\u00e4ltigen Verbindungen zu\u00a0 Frankreich freilich allgegenw\u00e4rtig.<\/p>\n<h3><strong>El-Houssein Aw<\/strong>\u00a0 &#8211; Ausz\u00fcge seiner Studie\u00a0 (2005) und in &#8222;M\u00e9moire Online&#8220;<\/h3>\n<p>Die Studie Aw&#8217;s gibt uns einen roten Faden an die Hand, um diese un\u00fcbersichtliche und sich vor allem in den ersten Jahren rasch \u00e4ndernde Gemengelage in eine gewisse Ordnung f\u00fcr sich zu bringen. An dieser Stelle m\u00fcssen die n\u00fctzlichen Hinweise &#8211; u.a. die Zusammenfassung der Grundlagenvereinbarung von 1960 mit den Kolonien &#8211; gen\u00fcgen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Zwei miteinander verkn\u00fcpfte Abkommen<\/h4>\n<p>Michel D\u00e9br\u00e9, General de Gaulles Premierminister schrieb am 15. Juli 1960 an den designierten gabonesischen Pr\u00e4sidenten L\u00e9on M&#8217;ba: &#8222;<em>Die Unabh\u00e4ngigkeit wird unter der Bedingung gew\u00e4hrt, dass sich der Staat, sobald er unabh\u00e4ngig ist, verpflichtet, die zuvor unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen einzuhalten. Es gibt zwei Systeme, die gleichzeitig in Kraft treten: die Vereinbarung \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit und die Kooperationsvereinbarungen. Das eine geht nicht ohne das andere. Ich w\u00e4re Ihnen dankbar, wenn Sie mir durch Best\u00e4tigung des Eingangs dieser Mitteilung best\u00e4tigen w\u00fcrden, dass die Regierung der gabunischen Republik nach Proklamation der Unabh\u00e4ngigkeit mit der Unterzeichnung von Kooperationsabkommen &#8230; fortfahren wird. Der Text wurde an diesem Tag paraphiert und es werden unverz\u00fcglich die Ma\u00dfnahmen ergriffen, um das Inkrafttreten sicherzustellen. Es versteht sich von selbst, dass es seitens der Regierung der Franz\u00f6sischen Republik dasselbe sein wird.&#8220;<\/em> (\u00fcbersetzt nach : Aw Online)<\/p>\n<p>&#8222;Als Grundlage f\u00fcr die Gesamtheit der Kooperationsabkommen k\u00f6nnen die au\u00dfenpolitischen Vereinbarungen gelten, die als einzige in Form von ratifikationsbed\u00fcrftigen Staatsvertr\u00e4gen abgeschlossen wurden. Bei den Abkommen \u00fcber milit\u00e4rische Zusammenarbeit wurde grunds\u00e4tzlich zwischen Verteidigungs- und Technischen Milit\u00e4rhilfeabkommen unterschieden. Die mit elf Staaten geschlossenen Verteidigungsabkommen sahen Absprachen \u00fcber alle die \u00e4u\u00dfere Sicherheit betreffenden Fragen vor und r\u00e4umten Frankreich das Recht ein, Milit\u00e4rstutzpunkte zu unterhalten bzw. die milit\u00e4rische Infrastruktur zu nutzen. Im Gegenzug sicherte Paris den afrikanischen Regierungen <em>pour leur d\u00e9fense contre toute menace<\/em> (sic!)- also auch gegen Bedrohungen von innen &#8211; Unterst\u00fctzung zu. In den geheimen Konventionen \u00fcber die Aufrechterhaltung der inneren Ordnung und Sicherheit sollen ein formelles Ersuchen der franz\u00f6sischen Regierung als Vorbedingung f\u00fcr den Einsatz franz\u00f6sischer Truppen festgelegt worden sein. &#8211; In der Regierungszeit de Gaulle fanden in sieben ehemaligen afrikanischen Kolonien Frankreichs Machtwechsel oder Staatsstreichs statt . &#8211; (&#8230;.) Die Technischen Milit\u00e4rabkommen verpflichteten Frankreich, dreizehn seiner vierzehn Nachfolgestaaten beim Aufbau eigener Streitkr\u00e4fte zu unterst\u00fctzen. Die afrikanischen Vertragsstaaten sagten zu, sich bei der Beschaffung, Wartung und Erneuerung der Waffen und anderen Kriegsmaterials ausschlie\u00dflich oder in erster Linie an Frankreich zu wenden. Zu den Abkommen \u00fcber Zusammenarbeit auf dem Gebiete der Verteidigung z\u00e4hlten au\u00dferdem Vereinbarungen \u00fcber strategisch wichtige Rohstoffe und Produkte. Sie sahen eine gemeinsame Rohstoffpolitik vor und verpflichteten die afrikanischen L\u00e4nder, Erd\u00f6l, Erdgas, Uran, Thorium, Lithium, Beryllium, Helium sowie Erze und ihre Verbindungen en priorit\u00e9 nach Frankreich zu exportieren und den franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4ften bei ihrer Lagerung behilflich zu sein&#8220;. (ebd.)<\/p>\n<p>&#8222;Die wirtschaftspolitisch wohl bedeutendsten, mit offensichtlichen Souver\u00e4nit\u00e4tseinbu\u00dfen verbundenen Vereinbarungen betrafen die W\u00e4hrungsbeziehungen. Im funktionalen Gegensatz zur politisch-territorialen Balkanisierung der Region sahen sie die supranationale Regelung der monet\u00e4ren Beziehungen im Rahmen der Franczone vor, eines bis heute weltweit einzigartigen Gebildes, das vierzehn souver\u00e4nen Staaten eine gemeinsame W\u00e4hrung -den Franc CFA- garantiert, dessen Konvertibilit\u00e4t das franz\u00f6sische Schatzamt sicherstellt.&#8220; (ebd.)<\/p>\n<p>&#8222;Eine nachhaltige und einflusspolitisch wichtige Bedeutung kam auch den elitepr\u00e4genden Kulturabkommen zu. In ihnen verpflichteten sich die Staaten des frankophonen\u00ab Afrikas, das Franz\u00f6sische als offizielle Sprache und Instrument ihrer Entwicklung\u00ab beizubehalten und sich zur Deckung ihres Lehrkr\u00e4ftebedarfs bevorzugt an Frankreich zu wenden. Niederlassungskonventionen, Vereinbarungen \u00fcber die Zusammenarbeit in Justizangeleinheiten und personelle Hilfe beim Aufbau staatlicher Strukturen vervollst\u00e4ndigten das Vertragswerk.&#8220; (ebd)<\/p>\n<p>&#8222;Als Ergebnis eines friedlichen, \u00fcberwiegend im vertraglichen Einvernehmen geregelten Dekolonisationsprozesses garantierte das bilaterale Vertragssystem der Kooperation die Kontinuit\u00e4t der franko-afrikanischen Beziehungen, indem es die politischen und wirtschaftlichen Strukturen des frankophonen Afrikas auf die ehemalige Kolonialmacht ausrichtete. Die Mehrzahl der Abkommen hat, Mitte der sechziger und Anfang der siebziger Jahre neu verhandelt, bis heute Bestand und bildet den vertragsrechtlichen Rahmen erstaunlich einvernehmlicher Beziehungen.&#8220; (Aw Online)<\/p>\n<div id=\"attachment_12782\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/La-carte-de-la-Zone-Franc-CFA-2-Zonen.-www.izf_.netizf...ungu\u0308ltig-5-2021.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12782\" class=\"wp-image-12782\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/La-carte-de-la-Zone-Franc-CFA-2-Zonen.-www.izf_.netizf...ungu\u0308ltig-5-2021-170x150.png\" alt=\"Doku\" width=\"200\" height=\"159\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/La-carte-de-la-Zone-Franc-CFA-2-Zonen.-www.izf_.netizf...ungu\u0308ltig-5-2021-360x285.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/La-carte-de-la-Zone-Franc-CFA-2-Zonen.-www.izf_.netizf...ungu\u0308ltig-5-2021-624x495.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/La-carte-de-la-Zone-Franc-CFA-2-Zonen.-www.izf_.netizf...ungu\u0308ltig-5-2021.png 776w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12782\" class=\"wp-caption-text\">La carte de la Zone Franc CFA 2 Zonen. www.izf.net:izf:&#8230;(ungu\u0308ltig 5-2021)\u00a0\u00a0 <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>2x klicken!<\/em><\/strong><\/span><\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_12784\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Karte-Dekolonisation-Afrikas-Aw-p.86.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12784\" class=\"size-medium wp-image-12784\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Karte-Dekolonisation-Afrikas-Aw-p.86-360x293.png\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"293\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Karte-Dekolonisation-Afrikas-Aw-p.86-360x293.png 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Karte-Dekolonisation-Afrikas-Aw-p.86-624x508.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Karte-Dekolonisation-Afrikas-Aw-p.86.png 704w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12784\" class=\"wp-caption-text\">Dekolonisation Afrikas Aw p.86<\/p><\/div>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Das System Jacques Foccart<\/h3>\n<p>El-Hussein Aw\u00a0 :<\/p>\n<p>Eine zentrale Pers\u00f6nlichkeit in der franz\u00f6sischen Afrikapolitik war im Grunde bis zu seinem Tod im M\u00e4rz 1997 Jacques Foccart. 1960 wurde er Generalsekret\u00e4r der Communaut\u00e9 Fran\u00e7aise und nach der Unabh\u00e4ngigkeit Secr\u00e9taire g\u00e9n\u00e9ral \u00e0 la pr\u00e9sidence de la R\u00e9publique. Diese mit weitreichender Machtf\u00fclle und exklusiven Privilegien (direkter Zugang zu de Gaulle, t\u00e4gliche Treffen am Abend) ausgestattete Position behielt er, obgleich in seiner Machtf\u00fclle beschnitten, auch unter Pompidou bei. Foccart hatte direkten Einfluss auf die Ernennung von Botschaftern, sichtete Kopien der Diplomatenpost, kontrollierte die Chefs de mission d&#8217;aide et coop\u00e9ration und gab- mittels chiffrierter Codes und unter Umgebung des Au\u00dfenministeriums &#8211; Direktiven und Anweisungen. Jacques Foccart schaffte alles, was er in der afrikanischen Einflusssph\u00e4re Frankreichs erreicht hat, mit der Hilfe von zahlreichen Netzwerke (&#8230;.) (Aw Online, gestrafft, zu erg\u00e4nzen u.a. durch S.18 der Studie: )<\/p>\n<p>&#8222;Zu den wichtigsten Aufgaben Foccarts geh\u00f6rten die direkte Kontaktaufnahme mit afrikanischen Eliten und die Wahrnehmung der franz\u00f6sischen Einflussinteressen. Dabei kam ihm neben seinen privaten Gesch\u00e4ftsverbindungen, an denen er trotz seines politischen Amtes festhielt, vor allem sein Wissen als Koordinator der franz\u00f6sischen Geheim- und Nachrichtendienste zugute. In vertrauensvoller Absprache mit de Gaulle setzte er dessen Weisungen loyal um, beriet afrikanische Staatschefs, empfing t\u00e4glich Agenten des Geheimdienstes <em>SDECE<\/em>-und koordinierte in w\u00f6chentlichen Geheimsitzungen die Afrikapolitik der franz\u00f6sischen B\u00fcrokratie. Dar\u00fcber hinaus empfing er die in afrikanischen Staaten akkreditierten franz\u00f6sischen Botschafter und bew\u00e4ltigte j\u00e4hrlich \u00fcber 2500 Besuche afrikanischer Minister(Alfred Grosser 1990 zufolge).&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a>Empfehlung eines Buchkapitels<\/h3>\n<h4>Anschaulich und knapp, aber differenzierend\u00a0 in gut lesbarem Franz\u00f6sisch geschrieben, bietet es ein Portr\u00e4t des UPC-Gr\u00fcnders, UPC und ihre massive Unterdr\u00fcckung, System Foccard, &#8230; \u00a0\u00a0 in &#8222;Les dessous de Franc,afrique&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/s?k=Patrick+Pesnot+%E2%80%9ELes+dessous+de+la+Fran%C3%A7afrique%E2%80%9C.&amp;i=stripbooks&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1307VQ6US4COV&amp;sprefix=patrick+pesnot+les+dessous+de+la+fran%C3%A7afrique+.%2Cstripbooks%2C74&amp;ref=nb_sb_noss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">amazon<\/a> LINK, LINK zu <a href=\"https:\/\/www.radiofrance.com\/les-editions\/livres\/les-dessous-de-la-francafrique\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">radio france LINK<\/a>) von Monsieur X und Patrick Pesnot (Nouveau Monde \u00e9ditions, Paris 2008).\u00a0 <span style=\"color: #ff0000;\">9.2.2022<\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>&#8222;LITERATUR&#8220;\u00a0 d.h.\u00a0 17 lohnende Links im Netz<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<h4 style=\"text-align: center;\">ZEITGESCHICHTE, POLITIK<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Caroline Authaler :<\/strong> \u201e<strong><em>UNABHA\u0308NGIGKEIT FU\u0308R WEN? <\/em><em>DIE WENIG GLANZVOLLE UNABHA\u0308NGIGKEIT IN KAMERUN&#8220;<\/em><\/strong> 20. Oktober 2010 \u00b7 2 S. in SCHWARZWEISS (Post-)Koloniales, Geschichten\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.schwarzweiss-hd.de\/unabhangigkeit-fur-wen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(LINK)<\/a><\/li>\n<li><strong>Victor Julius Ngoh : <\/strong><strong>\u201eThe political evolution of Cameroon, 1884-1961\u201c <\/strong>Portland State University, Diss. 1979 136 pp.\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/pdxscholar.library.pdx.edu\/open_access_etds\/2929\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(LINK<\/a> zum pdf)<\/li>\n<li><strong>Pedro Moraza\u0301n<\/strong> : &#8222;<strong>Kamerun: Die Kehrseite der Globalisierung &#8211; Koloniales Erbe, Armut und Diktatur&#8220;\u00a0 <\/strong>SU\u0308DWIND Edition Strukturelle Gewalt in den Nord-Su\u0308d-Beziehungen \u2013 Band 4, Siegburg M\u00e4rz 2005, 72 S.\u00a0 \u2013 ein Institut, das f\u00fcr kirchliche Hilfswerke t\u00e4tig ist. (<a href=\"https:\/\/www.suedwind-institut.de\/alle-verfuegbaren-publikationen\/kamerun_die_kehrseite_der_globalisierung_koloniales_erbe_armut_und_diktatur.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link<\/a> zum pdf) &#8211; Wirtschaftshistorische Analyse eines Modellfalls post-kolonialer Fehlentwicklungen.<\/li>\n<li><strong>\u00a0<\/strong><strong>Maria Ketzmerick \u201eStaat, Sicherheit und Gewalt in Kamerun\u201c &#8211; <\/strong>Die politologische Studie (2019) liefert zur Chronik von Kameruns \u201e<em>postkolonialem Statebuilding<\/em>\u201c zugleich die damals verwendeten Sprachregelungen in der Au\u00dfendarstellung gleich mit, ob gegen\u00fcber der heimischen und der westlichen \u00d6ffentlichkeit. Im zugeh\u00f6rigen situativen Kontext werden sogar sterbenslangweilige Zitate aus regierungsnahen Zeitungen und Politikerreden interessant. Dem sensibilisierten Leser klingen die Ohren, denn \u201ebedrohte Sicherheit\u201c ist ein verbreitetes politisches Motiv. Die entsprechenden Phrasen geh\u00f6ren untrennbar zu Diktaturen, wo sie inflation\u00e4r verwendet werden. Unter Druck gesetzt oder blo\u00df aus Bequemlichkeit, greifen auch demokratische Regierungen zum Mittel der Propaganda. (<a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.14361\/9783839449042-024\/html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>) de-Gruyter-Verlag\/transcript-Verlag stellt das <strong>Kap. 6.4 als <em>open source<\/em><\/strong> ins Netz. Die fachwissenschaftliche Schlagseite in einem Soziolekt mit Neologismen ( z.B. 6.4 &#8211; \u201e<em>Transgression: Die Langlebigkeit von Versicherheitlichungen im franz\u00f6sischen Treuhandgebiet\u201c<\/em>) behindert nicht nur die Lekt\u00fcre, abgesehen von anekdotischen Details und \u00fcbersetzten l\u00e4ngeren Zitaten sondern weckt auch leise Zweifel am besonderen Wert der so gewonnenen theoretischen Erkenntnisse. Dabei sind eine Reihe kritischer und gut lesbarer Artikel erschienen, oft von Journalisten verfasst, zum Beispiel:<\/li>\n<li><strong>Deutsche Welle<\/strong> \u2013 \u201e<strong>Mitarbeit: Moki Kindzeka, Henri Fotso<\/strong>\u201c : \u201e<strong>60 Jahre unabh\u00e4ngiges Kamerun &#8211; und keine Feierlaune<\/strong> F\u00fcr viele Kameruner ist Frankreich immer noch allgegenw\u00e4rtig &#8211; obwohl sie nun seit sechs Jahrzehnten unabh\u00e4ngig sind. Sie glauben, dass die Fehler der Vergangenheit zu den heutigen Krisen gef\u00fchrt haben.\u201c (<a href=\"http:\/\/60 Jahre unabh\u00e4ngiges Kamerun - und keine Feierlaune | Afrika | DW | 01.01.2020\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>)<\/li>\n<li><strong>David Signer : &#8222;Di<\/strong><strong>e Lage in Kamerun ist katastrophal &#8211; Die Uno ber\u00e4t \u00fcber die Krise in den anglofonen Provinzen<\/strong>&#8222;; NZZ am 18. Mai 2019 <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/kamerun-im-englischsprachigen-teil-ist-die-lage-katastrophal-ld.1481402\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(LINK<\/a> )<\/li>\n<li><strong>BBC 5.10.2018 : &#8222;Paul Biya: Cameroon&#8217;s &#8218;absentee president'&#8220; (<\/strong><a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-africa-43469758\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a><strong>)<br \/>\n<\/strong><\/li>\n<li><strong>Jefcoate O&#8217;Donnell, Robbie Gramer : &#8222;Cameroon\u2019s Paul Biya Gives a Master Class in Fake Democracy&#8220;, <\/strong><em>foreign policy<\/em> October 22, 2018\u00a0 (<a href=\"https:\/\/foreignpolicy.com\/2018\/10\/22\/cameroons-paul-biya-gives-a-master-class-in-fake-democracy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>)<\/li>\n<li><strong>de.wikipedia: interessante Beitr\u00e4ge zu Kamerun, unter den St<\/strong><strong>ichworten &#8222;Kamerun&#8220;, &#8222;Ahmadou Ahidjo&#8220;, &#8222;Paul Biya&#8220;. <\/strong>Einer: \u201e<strong>Geschichte Kameruns<\/strong>\u201c nennt kritische Stichworte zur franz\u00f6sischen Unterst\u00fctzung von Ahidjos Gewaltherrschaft, aber l\u00e4sst es an Belegen fehlen. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschichte_Kameruns\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>) (\u00dcberpr\u00fcft 16.5.2021)<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"text-align: center;\">FRANKREICHS AFRIKAPOLITIK<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>El-Houssein Aw : <\/strong>\u201e<strong>Perspektiven einer neuen franz\u00f6sischen Afrikapolitik im frankophonen Afrika s\u00fcdlich der Sahara\u201c<\/strong>\u00a0<strong>, <\/strong>Freie Universit\u00e4t Berlin &#8211; Diplomarbeit in Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut 2005. Der Link zur Langfassung (143 S.) ist f\u00fcr 4 \u20ac (Paypal) bequem zu haben und lohnt sich :\u00a0<a href=\"https:\/\/www.memoireonline.com\/a\/fr\/cart\/add\/2409\"> T\u00e9l\u00e9charger le fichier original )<\/a> Ein Auszug aus dem 3. Kapitel wird unter dieser Adresse gratis angebeoten.<\/li>\n<li><strong>Prosper Akouegnon :\u00a0 &#8222;Les 11 composants des Accords post coloniaux avec la France&#8220;, <\/strong>7.10.2016 erschienen in seinem journalistischen Blog &#8222;<strong>AfricTelegraph &#8211; L&#8217;info africaine ind\u00e9pendante&#8220;,<\/strong> den er von Gabun aus betreibt :\u00a0 <a href=\"https:\/\/africtelegraph.com\/accords-post-coloniaux-france\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK <\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcber diese Vertr\u00e4ge habe ich f\u00fcr einen Unterricht zu Senegal gelegentlich vor drei\u00dfig oder mehr Jahren in einer politologischen Studie gelesen, aber das vergisst sich mit der Zeit..<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">SPRACHEN, BILDUNGSSYSTEM<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Cameroun &#8211; R\u00e9publique du Cameroun &#8211; Republic of Cameroon <\/strong>&#8211; <strong>eine Monografie der Universit\u00e9 Laval<\/strong> in Kanada \u00fcber die Landesgeschichte, die Entwicklung und Verbreitung der Sprachen, viele Spezialkarten und Links, 2019 aktualisiert; als Mitautor ist allein der <em>Linguiste- grammairien<\/em> <strong>Lionel Jean<\/strong> genannt. Lleider sind die 42 S. auf Franz\u00f6sisch verfasst (<a href=\"https:\/\/www.axl.cefan.ulaval.ca\/afrique\/cameroun.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a> zum Download des pdf)<\/li>\n<li><strong>ACAPS\u00a0<\/strong> Nicht zuletzt der ausf\u00fchrliche Thematic Report vom 19, Februar 2021 <strong>&#8222;Anglophone Crisis in Cameroon &#8211;\u00a0 <span class=\"mcnPreviewText\">Impact on education in the Northwest and Southwest regions&#8220; <\/span><\/strong><span class=\"mcnPreviewText\">des Informationsdienstes f\u00fcr NGOs mit Sitz in Genf <\/span><strong><span class=\"mcnPreviewText\">(<a href=\"https:\/\/www.acaps.org\/country\/cameroon\/special-reports#container-1391\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>)<br \/>\n<\/span><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"text-align: center;\">DIE BEIDEN RECHTSSYSTEME<\/h4>\n<ul>\n<li>zur Veranschaulichung des gespaltenen <strong>&#8222;Cameroon Legal System&#8220;<\/strong> siehe den gleichnamigen Artikel von <strong>Henry, Samuelson &amp; Co<\/strong>. in HG.org Legal Ressources (<a href=\"https:\/\/www.hg.org\/legal-articles\/cameroon-legal-system-7155\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong style=\"text-align: center;\">(Alle Adressen am 16.5.2021 kontrolliert)<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Zugegebenerma\u00dfen tat ich mich schwer mit den politischen Kapiteln (1.5) und (1.6) der ERSTEN STAFFEL. 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