{"id":12533,"date":"2021-04-26T22:09:46","date_gmt":"2021-04-26T20:09:46","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=12533"},"modified":"2022-02-15T22:39:59","modified_gmt":"2022-02-15T21:39:59","slug":"duala-kanu-5-afrikanische-auslaender-an-kameruns-kueste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=12533","title":{"rendered":"&#8222;Duala Kanu&#8220; (1.5) : &#8222;Afrikanische Ausl\u00e4nder&#8220; an Kameruns K\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p>\u201eAfrikanische Ausl\u00e4nder\u201c &#8211; der Ausdruck mag, auf &#8218;Afrikaner&#8216; in &#8218;Afrika&#8216; gem\u00fcnzt, im ersten Moment irritieren, aber er bezeichnet die Situation unendlich vieler Menschen, ja ganzer V\u00f6lker im postkolonialen Afrika, und nicht nur die von Fl\u00fcchtlingen. Schauen wir uns an, wie koloniale und postkoloniale Grenzziehungen, aber auch importierte &#8218;Rechtsordnungen&#8216; in der Region der kommunizierenden Flussdeltas\u00a0 neues Unrecht geschaffen haben. <!--more--><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #333333;\">Doch zun\u00e4chst zur\u00fcck in die Epoche europ\u00e4ischer Landnahme:<\/span><u><br \/>\n<\/u><\/h4>\n<p><strong>Rosalinde G. Wilcox<\/strong> streut am Ende ihres Aufsatzes <strong>&#8222;<em>Transactions and Cultural Interactions from the Delta to Douala and Beyond<\/em>\u201c<\/strong> (\u201e<em>African Arts<\/em>\u201c t.35,1; 2002) einzelne historische Fakten \u00fcber die Kontakte der Menschen zwischen den beiden Regionen in vorkolonialen und kolonialen Zeiten.<\/p>\n<p>Wilcox nennt an erster Stelle die Duala : Ihre <em>fishing expeditions<\/em> gaben ihnen die <em>managerial and organizational skills <\/em>f\u00fcr eine starke Stellung in der K\u00fcstenschiffahrt. (51 links). So dokumentierten Wortlisten holl\u00e4ndischer H\u00e4ndler bereits im 17. Jahrhundert in Calabar und Cross River die Duala Sprache. (51 Mitte).<\/p>\n<div id=\"attachment_12572\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Michelin-plan-Littoral-Cameroon-Bakassi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12572\" class=\"wp-image-12572\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Michelin-plan-Littoral-Cameroon-Bakassi-900x489.jpg\" alt=\"\" width=\"570\" height=\"310\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Michelin-plan-Littoral-Cameroon-Bakassi-900x489.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Michelin-plan-Littoral-Cameroon-Bakassi-360x196.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Michelin-plan-Littoral-Cameroon-Bakassi-624x339.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Michelin-plan-Littoral-Cameroon-Bakassi.jpg 1099w\" sizes=\"auto, (max-width: 570px) 100vw, 570px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12572\" class=\"wp-caption-text\">Michelin plan 2021 &#8211; Der Littoral Cameroon&#8216; ist voller Wasserwege, links Halbinsel Bakassi und &#8218;Nigeria&#8216; (<strong>durch Anklicken eindrucksvoll vergr\u00f6\u00dfern!<\/strong>)<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend die Europ\u00e4er die durchgehende Zone der Mangrovens\u00fcmpfe an der K\u00fcste undurchdringlich fanden, war der Austausch zwischen den V\u00f6lkern dieser Region nicht behindert. Efik und Duala H\u00e4ndler nutzten auch nach dem Ersten Weltkrieg bereits lange etablierte Alternativrouten, die die Kontrollposten der Europ\u00e4er umgingen. (51Mitte )<\/p>\n<h4>Seit dem 19. Jahrhundert ver\u00e4nderte sich die Zusammensetzung der Bev\u00f6lkerung an der Kamerunk\u00fcste.<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend die Zahl der Duala an der Kamerunk\u00fcste stagnierte, wuchsen die anderen Gruppen. Von der Basler Mission ausgebildetete Handwerker \u2013 zum Beispiel Schreiner &#8211; aus dem heutigen Ghana waren seit dem 19. Jahrhundert f\u00fcr europ\u00e4ische H\u00e4ndler an der Cameroon Coast unverzichtbar. Die meisten <em>afrikanischen Ausl\u00e4nder<\/em> standen im Dienst von H\u00e4ndlern, Missionaren und Regierungsbeamten. (53 Mitte) Der deutsche Zensus erw\u00e4hnte \u201eLagosleute\u201c in Duala. (53 rechts)<\/p>\n<p>Seit dem Ende des 19.Jh. versorgten Ijo Fischerd\u00f6rfer die Regierungsplantagen mit Nahrungsmitteln. Diese engagierten \u201eLagos\u201c-Arbeiter in gro\u00dfer Zahl. (53 links)<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Unter autochthonen Kamerunern in Limbe und Bimbia lebten Fischer aus Nigeria (51 rechts). Im Ort Victoria (Limbe) lebten im fr\u00fchen 20. Jh. rund 7500 Fischer der Duala, Ibibio und Ijo, aber dreimal so viele Nigerianer in den Unterk\u00fcnften der <em>Cameroons Development Corp<\/em>. (53 links). Europ\u00e4ische Pflanzer ermutigten ausdr\u00fccklich das Einstr\u00f6men fremder Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Wilcox stellte die &#8222;heutige&#8220; Situation im Jahr 2002 so dar:\u201e\u201aAusl\u00e4nder\u2019 schlie\u00dfen in Duala und Umgebung Yoruba, Hausa, Igbo, Ijo, Efik sowie Gruppen aus Ghana, Benin und Togo ein.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">&#8222;Die Kru Connection&#8220;<\/h4>\n<p>&#8222;Die Kroo oder Kroo-Boys&#8220;\u00a0 stellten nicht nur die gr\u00f6\u00dfe Zahl an fremden Arbeitskr\u00e4ften an der Kamerunk\u00fcste, sie waren vor allem ber\u00fchmt als t\u00fcchtige und furchtlose Seeleute &#8211; unverzichtbar f\u00fcr de europ\u00e4ischen Erfolg in Westafrika &#8211; als Hafen- und Plantagenarbeiter, ja sogar gelegentlich als Rennruderer. Alle Beobachter kamen bei ihnen ins Schw\u00e4rmen, ob Kolonialisten &#8211; etwa Buchner &#8211; und Kapit\u00e4ne des vorletzten Jahrhunderts oder ob moderne Ethnologen von der kalifornischen Westk\u00fcste.<\/p>\n<p>Rosanne Wilcox macht dabei auf einen &#8211; im Nachinein fast selbstverst\u00e4ndlichen &#8211; Umstand aufmerksam:\u00a0 Als &#8222;Krooboys&#8220; oder &#8222;Kroo&#8220; wurden M\u00e4nner verschiedener V\u00f6lker aus Ostliberia, Sierra Leone und der heutigen Elfenbeink\u00fcste, etwa der Grebo, rekrutiert, sp\u00e4ter aus Westliberia und sogar aus dem Landesinneren. &#8222;Jede Rekonstruktion der ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit und Geschichte der Kru ist bestenfalls schwierig.&#8220; (53)<\/p>\n<p>Und sie weist am Ende auf zwei ganz unterschiedliche Wege der Beeinflussung hin:<\/p>\n<p>Anfang des 19. Jahrhunderts trugen britische Anti-Sklaverei-Patrouillenschiffe zur Verbreitung von Kunstkonventionen der Ijo und anderer Delta-V\u00f6lker bei, wenn sie von angehaltenen Sklavenschiffen befreite M\u00e4nner und Frauen in Sierra Leone und Liberia an Land setzten. (54) Kunsthistorikern f\u00e4llt auch die formale Verwandtschaft der Masken der Kru und Grebo mit vielen Masken der Ijo und des \u00f6stlichen Niger-Deltas auf. Sie teilen mit ihnen lang gestreckte Gesichter und oft verdoppelte R\u00f6hrenaugen.\u00a0 Andererseits unterscheiden sie sich stark von den naturalistischen und glatten Masken der Mende, Dan und Guro-Baule. (54)<\/p>\n<p>In der Gegenrichtung kamen Kru als Wanderarbeiter auf die spanischen Zuckerrohr-Insel Fernando Po (heute Bioko) zwanzig Meilen vor der Cameroon-Coast und kehrten nicht nach Jahren heim, sondern blieben und beeinflussten die Kultur ihrer Umgebung. Das mit Kanus vom Delta aus leicht erreichbare Fernando Po wurde so zu einer wichtigen Station f\u00fcr den Handel und Schmuggel, aber auch f\u00fcr Formen und Ideen. Und es war nicht die einzige vorgelagerte Insel. (55) F\u00fcr diese Informationen zitiert Roxanne Wilcox jede Menge Referenzen. Ihre allgemeine These wird bei aufmerksamer Lekt\u00fcre unerwartet anschaulich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Post-koloniale Grenzkonflikte<\/h2>\n<div id=\"attachment_12534\" style=\"width: 223px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/German-Cameroons-unimaps.com_.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12534\" class=\"wp-image-12534\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/German-Cameroons-unimaps.com_-273x360.png\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"280\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/German-Cameroons-unimaps.com_-273x360.png 273w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/German-Cameroons-unimaps.com_.png 422w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12534\" class=\"wp-caption-text\">German Cameroons unimaps.com<\/p><\/div>\n<p>Man neigt dazu, das schon l\u00e4cherliche territoriale Gezerre der europ\u00e4ischen Konkurrenten vor und nach 1914 um Gebiete, die man noch gar nicht kannte, in seinen Sp\u00e4tfolgen nicht\u00a0 ernstzunehmen. So steckte das Deutsche Reich seine Gebietsanspr\u00fcche in Kamerun \u00fcber drei\u00dfig Jahren lang ab, von 1884 bis 1913\u00a0 (<em>Bakassi<\/em>-Halbinsel) und erwarb so auf dem Papier ein disparates und &#8218;unerschlossenes&#8216; Gebiet vom Nigerdelta bis &#8211; in zwei schmalen Streifen &#8211; ans Kongobecken, sowie an den Tschadsee im Norden. Schon 1916 war der blutige Spa\u00df vorbei. Ob es nun ohne die drei\u00dfigj\u00e4hrige deutsche Kolonialepisode in der Region heute weniger Probleme g\u00e4be?<\/p>\n<p>Der S\u00fcden Kameruns stand im 19. Jahrhundert bis hinunter nach Gabun unter englischem Einfluss, die Mitte und der islamische Norden waren franz\u00f6sisches Revier. Irgendwo im Innern w\u00e4ren die Kolonialgrenzen vielleicht unspektakul\u00e4r verlaufen.<\/p>\n<p>\u00dcber ein Jahrhundert von 1884 bis 2006 (Bakassi-Konflikt) erfolgten aber vor allem im Westen immer neue Grenzverschiebungen. Bis heute ist der nigerianisch-kamerunische Grenzverlauf nicht vollst\u00e4ndig markiert.<br \/>\n<u>Muss<\/u> eine kunstgeschichtliche, stilgeschichtliche Perspektive die katastrophalen Folgen des gesamteurop\u00e4ischen Kolonialprojekts ausblenden? Zur Zeit von Wilcox\u2019 Forschungsaufenthalt 1988\/89 und erst recht zur Zeit der Publikation 2002 waren die Konflikte vor allem in der uns interessierenden &#8218;\u00dcbergangszone&#8216; beider postkolonialer Staaten vor Ort nicht zu \u00fcbersehen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Un-bakassi-Paeninsula.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-12535\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Un-bakassi-Paeninsula-287x360.png\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Un-bakassi-Paeninsula-287x360.png 287w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Un-bakassi-Paeninsula-717x900.png 717w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Un-bakassi-Paeninsula-1224x1536.png 1224w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Un-bakassi-Paeninsula-1632x2048.png 1632w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Un-bakassi-Paeninsula-624x783.png 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Un-bakassi-Paeninsula.png 1760w\" sizes=\"auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><\/a>Nehmen wir als Beispiel den erbitterten Grenzstreit seit den 1980er Jahren um die <a href=\"https:\/\/www.theafricareport.com\/6585\/citizenship-war-as-bakassi-peninsula-nigerians-threaten-cameroon\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">angeblich<\/a> erd\u00f6l- und erdgasreiche Halbinsel Bakassi am Golf, die vom &#8222;Internationalen Gerichtshof &#8220; in Den Haag 2002 Kamerun als dem \u201erechtm\u00e4\u00dfigen Eigent\u00fcmer\u201c zugesprochen wurde, und zwar aufgrund des 1913 zwischen dem Deutschem Reich und Gro\u00dfbritannien geschlossenen Vertrags. Von der UNO wurde Nigeria schlie\u00dflich 2006 zu einem Abkommen mit Kamerun gedr\u00e4ngt, worin es den R\u00fcckzug mit einer \u00dcbergangsfrist bis 2013 versprach, alles ungeachtet der Tatsache, dass mit 300.000 <em><strong>Efik<\/strong><\/em> neunzig Prozent der Bewohner \u201aNigerianer\u2019 waren. Unter dem Titel \u201eBakassi conflict\u201c erz\u00e4hlt <em>en.wikipedia<\/em> (LINK) die Geschichte chronologisch. Hier nur ein paar bezeichnende Details:<\/p>\n<p><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"en\" data-phrase-index=\"0\">\u201eNach dem Abkommen hatten viele Einwohner Probleme, die Anerkennung ihrer Nationalit\u00e4t festzustellen.<\/span> <span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"en\" data-phrase-index=\"1\">Aufgrund fehlender Ausweisdokumente bestand f\u00fcr viele Nigerianer die Gefahr, nach der Abtretung von Bakassi staatenlos zu werden.&#8220; Zun\u00e4chst betraten nigerianische Rebellen die B\u00fchne, die <em>Bakassi Freedom Fighters<\/em> (BFF). <em>&#8222;<\/em>Seit September 2008 sind mehr als ein Drittel der nigerianischen Bev\u00f6lkerung nach Nigeria geflohen.&#8220;Der damals schon zeitweise \u201ahei\u00dfe\u2019 Konflikt ging damals in eine \u201e<em>low-level insurgery\u201c <\/em>\u00fcber. <\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12685\" style=\"width: 265px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12685\" class=\"size-medium wp-image-12685\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-255x360.jpg\" alt=\"Doku\" width=\"255\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-255x360.jpg 255w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-637x900.jpg 637w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-1087x1536.jpg 1087w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-1449x2048.jpg 1449w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001-624x882.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020-page-001.jpg 1755w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12685\" class=\"wp-caption-text\">unhcr_nigeria_-_cameroon_refugees_situation_-_overall_refugee_population_coverage_-_july2020- \u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/info@acaps.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK zur Webseite von ACAPS mai 2021\u00a0<\/a><\/p><\/div>\n<p><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"en\" data-phrase-index=\"1\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<p><span class=\"VIiyi\" lang=\"de\"><span class=\"JLqJ4b ChMk0b\" data-language-for-alternatives=\"de\" data-language-to-translate-into=\"en\" data-phrase-index=\"1\">&#8222;2018 brach in den anglophonen Gebieten Kameruns, einschlie\u00dflich Bakassi, ein gro\u00dfer Aufstand aus.&#8220; Bereits\u00a0 seit 1999 erg\u00e4nzte eine bewaffnete Miliz im Untergrund den zivilen Protest in \u201eSouthern Cameroon\u201c gegen Diskriminierung in der \u201eR\u00e9publique Cameroun&#8220;. Und die Dauerkrise versch\u00e4rft sich. Mittlerweile befinden sich \u00fcber sechshunderttausend Binnenfl\u00fcchtlinge und rund sechzigtausend Fl\u00fcchtlinge jenseits der nigerianischen Grenze. (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=12704\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a> zu (6))<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAfrikanische Ausl\u00e4nder\u201c &#8211; der Ausdruck mag, auf &#8218;Afrikaner&#8216; in &#8218;Afrika&#8216; gem\u00fcnzt, im ersten Moment irritieren, aber er bezeichnet die Situation unendlich vieler Menschen, ja ganzer V\u00f6lker im postkolonialen Afrika, und nicht nur die von Fl\u00fcchtlingen. 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