{"id":11722,"date":"2020-06-19T10:22:08","date_gmt":"2020-06-19T08:22:08","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11722"},"modified":"2024-02-12T12:53:27","modified_gmt":"2024-02-12T11:53:27","slug":"vier-populaere-malereien-vom-kongo-auf-dem-weg-in-die-tonne","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11722","title":{"rendered":"Popul\u00e4re Malereien vom Kongo auf dem Weg in die Tonne!"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: left;\">MATERIALSAMMLUNG MIT SEITENBLICK AUF JOHANNES FABIAN &#8222;&#8230;. PAINTING AND POPULAR HISTORY IN ZAIRE&#8220;(1996)\u00a0\u00a0 (auf Englisch: <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11906\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>)<\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">ERSTE SZENE, gemalt von &#8222;Kiki&#8220;<\/span><\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3554.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-11726\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3554-900x675.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3554-900x675.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3554-360x270.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3554-624x468.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3554.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als letztes Jahr f\u00fcnf verknitterte und angeschmutzte Leinw\u00e4nde auf dem Flohmarkt auftauchten, war dies eindeutig ihre letzte Station. Der H\u00e4ndler gab seinen \u00fcberh\u00f6hten Preis nicht auf; er zog es vor, die Fetzen noch einige Male zur Dekoration zu verwenden. Jetzt ist der Flohmarkt tot und der H\u00e4ndler steckt in Afrika fest. Wird das ihr Ende sein?<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Eine prominente Publikation als Referenz<\/span><\/h4>\n<p>Als popul\u00e4re und touristische &#8222;Genre-Malereien&#8220; auf\u00a0 gestempeltem Sackleinen erinnern die Darstellungen entfernt an Ch\u00e9ri Samba&#8217;s vitale Malereien (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11324\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>).<\/p>\n<p>Sie sind aber von der Art der Auftragsarbeiten, die ein <strong>Tshibumba Kanda Matulu <\/strong>f\u00fcr <strong>Johannes Fabian<\/strong> angefertigt hat. Fabian lie\u00df den Stra\u00dfenmaler, den er zuf\u00e4llig in Lumumbashi \/ Katanga kennengelernt hatte,\u00a0 \u00fcber ein paar Monate eine illustrierte &#8218;popul\u00e4re&#8216; Geschichte des Kongo anfertigen, interviewte ihn ausf\u00fchrlich dazu auf Kisuaheli und gab schlie\u00dflich hundert Bilder mit Tshibumbas bearbeiteten und \u00fcbersetzten Erkl\u00e4rungen heraus, manche in Form kurzer Dialoge.\u00a0 Er &#8218;konfrontiert&#8216; sie diskret mit stark verknappten Ergebnissen westlicher Historiker. &#8222;<strong><em>Remembering the Present &#8211; Painting and Popular History in Zaire<\/em><\/strong>&#8222;, UCP Berkeley, erregte nach 1996 als methodisch bahnbrechendes, zwischen &#8218;Ethnographie&#8216; und &#8218;afrikanischer Kunstgeschichte&#8216; oszillierendes Projekt gro\u00dfes Aufsehen.\u00a0 <strong>Zo\u00e9 Strother<\/strong> hat in einem Editorial der Zeitschrift RES (vol. 39, Spring 2001, pp. 5-23) die Kompromisse Fabians und seiner Buchgestalter als &#8222;<strong><em>anxious encounter<\/em><\/strong>&#8222;, &#8222;\u00e4ngstliche oder verkrampfte Begegnung&#8220;\u00a0 kritisiert. F\u00fcr den fachfremden Leser des Buchs ist entscheidend, dass in der Folge bunter Bilder kein koh\u00e4rentes historisches Panorama entsteht, weder mit der willk\u00fcrlichen Auswahl an Szenen, noch mit den Bild- und Textinformationen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis in gedruckter Form dieser Zusammenarbeit\u00a0 erinnert an das Format orientalischer M\u00e4rchenerz\u00e4hler und Moritatens\u00e4nger, die einst \u00fcberlieferte Legenden vom &#8218;Gro\u00dfen Alexander&#8216; mit dem Zeigestock und naiven Malereien auf persischen Marktpl\u00e4tzen darboten.<\/p>\n<p>Genre-Bilder mit unterschiedlichen Themen entstanden laut Strother in Katanga zwischen 1966 und 1979 (p.10) und wurden von Einheimischen und Europ\u00e4ern als Zimmerschmuck erworben. Tshibumba konnte nach dem Wegzug der Ausl\u00e4nder, die ihn finanziert hatten, den neuen Lebensstandard nicht mehr halten. Er hatte sich ohnehin keine Lizenz als peintre besorgt. Seine Spur verliert sich auf den Diamantenfeldern in Kasai (Jewsiewicki 1999, ebd.).<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Gestempeltes Sackleinen <\/span><\/h4>\n<div id=\"attachment_11850\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3840.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11850\" class=\"size-medium wp-image-11850\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3840-360x270.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"270\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3840-360x270.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3840-900x675.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3840-624x468.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3840.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11850\" class=\"wp-caption-text\">Mitteilung G.C.: Geh\u00f6rt nicht zu &#8222;Colonie Belge&#8220;<\/p><\/div>\n<p>Tshibumba war nur einer von vielen Stra\u00dfenmalern. Wir haben mit Fabians Ver\u00f6ffentlichung einen historisch und lokal gesicherten Fundus g\u00e4ngiger Szenen und jedenfalls einem Kommentar zu\u00a0 verbreiteten Motiven, wie beliebig die auch ausfallen m\u00f6gen. \u00dcber die zweifellos weite Verbreitung der Genre-Malerei im Land erfahren wir von Fabian gar nichts. Ich erwarte mehr von Katalogen und B\u00fcchern, die dem modernen &#8218;Kult&#8216; der Mamiwata (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=3716\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>)\u00a0 gewidmet sind , denn diese &#8217;spirituelle&#8216; Femme fatale ist h\u00e4ufig das erotische Motiv popul\u00e4rer Genre-Malereien, verbunden mit dem Wunsch nach materiellem Erfolg und pers\u00f6nlicher Anerkennung.<\/p>\n<p>Ausweislich des verwendeten gebrauchten und gestempelten Sackleinens stammen die Bilder vom frankfurter Flohmarkt aus der Provinz &#8222;Bas-Congo&#8220;, also von der Kongo-M\u00fcndung. Die Hafenstadt &#8222;Matadi&#8220; ist angegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Tshibumbas Bild Nr.34\u00a0 zum Vergleich<\/span><\/h4>\n<div id=\"attachment_11868\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-painting-34-Matulu-colonie-belge.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11868\" class=\"size-medium wp-image-11868\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-painting-34-Matulu-colonie-belge-360x283.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"283\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-painting-34-Matulu-colonie-belge-360x283.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-painting-34-Matulu-colonie-belge-900x708.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-painting-34-Matulu-colonie-belge-624x491.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-painting-34-Matulu-colonie-belge.jpg 931w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11868\" class=\"wp-caption-text\">Fabian painting 34 Matulu &#8222;colonie belge 1885 &#8211; 1959&#8220; p.68<\/p><\/div>\n<p>Die publizierte Erkl\u00e4rung zu Gem\u00e4lde Nr. 34 ist typisch f\u00fcr das bescheidene Angebot des Stra\u00dfenmalers. Der <em>peintre-artiste<\/em> Tshibumba kommentierte das Bild folgenderma\u00dfen (Fassung Fabians S.68f in deutsch, Gv ):<\/p>\n<p>&#8222;<span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\">Die Kolonialzeit war eine Zeit der Knechtschaft. Sie bringen Leute ins Gef\u00e4ngnis und schlagen sie. Es war nicht mehr so \u200b\u200bwie fr\u00fcher im Dorf, wenn du ein Verbot \u00fcbertreten hast, und sie haben dich erwischt und geschlagen. Im Gef\u00e4ngnis war Auspeitschen wie eine Geldstrafe, zu zahlen, wenn du etwas Falsches getan hast. Die Auspeitschung erfolgte w\u00e4hrend des Appells. Es konnte passieren, du hast in der Reihe gestanden und nicht ganz mitbekommen, was die Vorgesetzten sagten. Dann hast du Pr\u00fcgel bekommen. \u201c<\/span><br \/>\n<span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\">Im Interview wird der Ortsname auf dem Polizeigeb\u00e4ude so erkl\u00e4rt: \u201eVon diesem Bild gibt es viele, und es war Zufall, dass ich dieses an Sie verkauft habe. Andere haben Kakanda, Sakania, Lodja, Matadi bekommen. Ich k\u00f6nnte alle Bezirke oder St\u00e4dte von Zaire nehmen, weil es an all diesen Orten Gef\u00e4ngnisse gab. (\u2026) Das im Hintergrund ist kein Dorf, sondern die Siedlung der Polizei. Sie liegt in der N\u00e4he ihres Arbeitsplatzes. Jeder Polizist hatte seinen Job. Der eine weckte die Gefangenen am Morgen &#8230; Ein anderer verfolgt einen Gefangenen, der versucht, vor der Auspeitschung und dem Gef\u00e4ngnis davonzulaufen. &#8222;Holt ihn&#8220;, ruft der Polizist, &#8222;er rennt in den Busch!&#8220; Ein anderer Polizist zieht einen Gefangenen aus, damit er bereit ist, wenn der Appell kommt und\u00a0 er ausgepeitscht wird. \u201c Andere tragen Kacke, &#8222;denn wenn die Leute im Gef\u00e4ngnis sind, sind die T\u00fcren verschlossen und sie erleichtern sich in einen Bottich.&#8220; (\u2026.) TPM? \u201eEs steht f\u00fcr\u201e travaux publiques ya m\u00e9chanisation \u201cPublic Works and Motor Pool&#8220;.<\/span><br \/>\n<span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\">Diese beiden Frauen sind Ehefrauen von Gefangenen. Sie sind da, weil sie Essen mitgebracht haben. &#8222;Bringen wir ihnen morgens eine Sch\u00fcssel mit Essen und eine Flasche Wasser&#8220;, hatten sie gesagt, und dann stellten sie fest, dass einer der Ehem\u00e4nner geschlagen wurde. Sie sehen hier seine Frau, wie sie ihre Hand in einer Geste der Verzweiflung auf ihre Wange legt. und die andere ist auch traurig. Wir wissen nicht, welcher der Gefangenen ihr Ehemann ist.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\">Fabian: \u00bbNa gut. Und jetzt zu diesem wei\u00dfen Mann. \u00ab<\/span><\/p>\n<p><span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\">\u00bb Er raucht seine Pfeife. Und dann sehen Sie den Polizisten mit seiner Ausweisplakette. Denn als die Belgier regierten, hatte jeder Polizist seine Plakette. Wenn er Ihnen unterwegs Probleme bereitete oder von Ihnen Geld wollte, h\u00e4tten Sie einfach seine Nummer notiert und und ihn seinem Vorgesetzten gemeldet. Er w\u00e4re gerufen worden und gezwungen gewesen, sich den Vorw\u00fcrfen zu stellen.<\/span><\/p>\n<div class=\"text-wrap tlid-copy-target\"><span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\"><span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\">Fabian: \u00bbWirklich? \u00ab \u00a0 \u00a0\u00a0 <\/span><\/span>Tshibumba <span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\">: \u00bbJa \u00ab<\/span><\/div>\n<div class=\"tlid-result-transliteration-container result-transliteration-container transliteration-container\">\n<div class=\"tlid-transliteration-content transliteration-content full\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"result-footer source-or-target-footer tlid-copy-target\">\n<div class=\"more-wrapper\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"more-wrapper\"><\/div>\n<div class=\"homepage-content-wrap\">\n<div class=\"tlid-source-target main-header small-font\">\n<h4 class=\"tlid-results-container results-container\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Die drei Epochen sind in der Erkl\u00e4rung durch je\u00a0 ein typisches Merkmal vertreten:<\/strong><\/span><\/h4>\n<div class=\"ft-icon-row\">\n<div class=\"ft-icon-ctr tlid-community-button\">\n<div class=\"footer-icon-container ft-icon-img-cmn\">\n<div class=\"ft-icon-txt\"><\/div>\n<div id=\"attachment_11869\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-1.6-Ngoye-Christ.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11869\" class=\"size-thumbnail wp-image-11869\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-1.6-Ngoye-Christ-170x150.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11869\" class=\"wp-caption-text\">Fabian 1.6 Ngoie Flagellation of Christ<\/p><\/div>\n<p>Die <strong>vorkoloniale<\/strong> Zeit durch die traditionelle empfindliche Strafe, die mit Stehen am Schandpfahl und Ehrverlust verbunden war ( Beleg in Knops: &#8222;Senufo&#8220; (vor 1938); am Pfahl auf dieser popul\u00e4ren Malerei steht Christus in der gleichen gekr\u00fcmmten Haltung (Fabian Fig. 1.6) wie der Senufo bei Knops, wird aber gerade ausgepeitscht. Er ist wie seine Peiniger ein Wei\u00dfer. Die Kopie nach einer belgischen Abbildung? ( zum Kontext vgl. Pierre Petit: \u201cOur Lady of Congo &#8211; Early Missionary Propaganda Devotion\u201d: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/17432200.2020.1722900\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK zum pdf<\/a>, Material Religion vol.16 2020 no.2)<\/p>\n<p>Die <strong>Kolonialzeit<\/strong> mit der extremen Verbreitung und Banalisierung der Pr\u00fcgelstrafe, die &#8211; das sollte man nicht vergessen &#8211; gerade auch in Europa bis in die 1960er Jahre eine akzeptierte Disziplinierungsma\u00dfnahme darstellte, auf jeden Fall gegen\u00fcber Delinquenten und in der &#8218;Erziehung&#8216; der Jugend.\u00a0 In der Kolonie waren Schl\u00e4ge integraler Teil der Fremdherrschaft (<em>servitude<\/em>). Der K\u00fcnstler betont \u00fcberraschenderweise auch zwei andere Aspekte kolonialer Disziplinierung, die geordnete Unterbringung (<em>barracks<\/em>)\u00a0 und die zumindest theoretische Beschwerdem\u00f6glichkeit gegen Amtsmissbrauch. Wir halten das mit Fabian eher f\u00fcr einen Kolonialmythos, selbst wenn man die Behauptung nur auf die letzten drei\u00dfig Jahre belgischer Kolonialherrschaft bezieht.<\/p>\n<p>Die <strong>Mobutu<\/strong>-Zeit liefern der Darstellung m\u00f6glicherweise ein Element indirekter Kritik, aus der verbreiteten Erfahrung von Polizeiwillk\u00fcr und -korruption.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Vergleich Tshibumba&#8217;s mit Kiki&#8217;s Darstellung<br \/>\n<\/span><\/h4>\n<p>Tshibumba setzt Figuren in unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe wie Applikationen scharf konturiert auf einen weich aquarellierten Untergrund und Hintergrund, sehr detailliert und ordentlich.<\/p>\n<p>Die Leinwand &#8222;COLONIE BELGE&#8220; von &#8222;Kiki&#8220; gibt die offensichtlich klassische Szene direkt atmosph\u00e4risch wieder, mit weniger Details\u00a0 in breiterem Format und Zentralperspektive. Es fehlen einige Elemente: die Unterk\u00fcnfte und der Name der Polizeistation, aber auch der Abtransport des Toilettenk\u00fcbels. Eine Tr\u00e4gerkolonne ersetzt die Fluchtszene bei Tshibumba.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Und welches zeitgeschichtliche Thema wurde hier von E. Mutombo dargestellt?<\/span><\/h4>\n<p>Die Inschriften &#8222;Prison du T.Mweka&#8220; im Zeitraum und &#8222;1914-18&#8220; kann ich mit Google und Literatur nicht entschl\u00fcsseln. Die im Stil Kiki&#8217;s\u00a0 verwandte Darstellung variiert die Haftelemente &#8211; Dienst- und Unterkunftsh\u00fctten, Toilettenk\u00fcbel, fl\u00fcchtigen H\u00e4ftlingen Fahne und Trompeter &#8211; indem die Auspeitschung unter Aufsicht des Offiziers\u00a0 unmittelbar mit zwei weiteren Kettenstr\u00e4flingen verbunden wird. Die Schlangenform der Kette ist die einer arabischen Sklavenkaravane (bei Fabian auf Figure 1.7 in einem Bild von L. Kalema abgebildet). Es f\u00e4llt auf, dass der Delinquent nicht entkleidet ist, sondern dasselbe Zeichen wie die \u00fcbrigen sechs H\u00e4ftlinge seines Hemdes tr\u00e4gt. Hinweis auf eine \u00fcbertragene Bedeutung?<\/p>\n<div id=\"attachment_11865\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-fig.1.8-Mutete-_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11865\" class=\"size-large wp-image-11865\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-fig.1.8-Mutete-_-900x579.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"402\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-fig.1.8-Mutete-_-900x579.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-fig.1.8-Mutete-_-360x231.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-fig.1.8-Mutete-_-624x401.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Fabian-fig.1.8-Mutete-_.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11865\" class=\"wp-caption-text\"><strong>E. Mutombo, ein tourist art painter , bei Fabian als Fig. 1.9 , p.111<br \/><\/strong><\/p><\/div>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">ZWEITE SZENE &#8222;Chai Moto&#8220;<\/span> &#8211; F\u00fcr einen Aufenthaltsraum oder einen Laden?<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3839.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11851\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3839-900x675.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"420\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3839-900x675.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3839-360x270.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3839-624x468.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_3839.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wanderarbeiter, Fabrikarbeiter, Bergarbeiter oder Hafenarbeiter in der Werksunterkunft? Was haben sie im Leben erreicht? Moderne Kleidung? Tee in der Tasse? &#8222;Chai Moto -das bessere Aroma&#8220;? &#8211; Im Netz titeln ein Song und ein Spielfilm mit Jennifer Ngendi (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UQS3G4x7_YE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>) von Bongo Movie.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3553.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-11725 aligncenter\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3553-360x270.jpg\" alt=\"\" width=\"444\" height=\"333\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3553-360x270.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3553-900x675.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3553-624x468.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3553.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 444px) 100vw, 444px\" \/><\/a><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">DRITTE SZENE &#8211; RECHTS HINTEN<\/span> ein popul\u00e4res Sprichwort (Bild anklicken!)<\/h4>\n<p>Rechts dahinter eine Leinwand mit der Darstellung eines Sprichworts, etwa: Vor dem Krokodil sich auf einen Baum retten, wo bereits eine Schlange wartet. ( Ein Vergleichsst\u00fcck ist publiziert, aber wo?)<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">VIERTE SZENE<\/span> : Razzia<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3552.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11724\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3552-900x657.jpg\" alt=\"\" width=\"570\" height=\"416\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3552-900x657.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3552-360x263.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3552-624x456.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3552.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 570px) 100vw, 570px\" \/><\/a>Dargestellt werden die Folgen der Schwarzbrennerei. Die Uniformierten werden bei einer Razzia dargestellt. Polizeigewalt kann ich hier nicht erkennen. Ch\u00e9ri Samba malte vergleichbare\u00a0 Exzesse: &#8222;Marihuana rauchen&#8220; (1984) im st\u00e4dtischen Milieu.\u00a0 (Buch &#8222;Cheri Samba&#8220; Trickster S.60).<\/p>\n<p>M\u00f6gliches Thema: &#8222;Unabh\u00e4ngigkeit&#8220;? F\u00fcr wen? Wozu? Um sich zu besaufen? Unklar ist das Zustandekommen und der Sinn der Schrift im Fluss &#8222;San<em>kara&#8220;. Captain <\/em>Thomas Sankara war der 1987 ermordete Pr\u00e4sident von Bourkina Faso, der im Kongo auch als &#8222;Wiedergeburt vonPatrice Lumumba&#8220; betrachtet wurde. (<a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?id=JisyDDP6Ji8C&amp;pg=PA180&amp;lpg=PA180&amp;dq=sankara+congo&amp;source=bl&amp;ots=NBUR70G3_O&amp;sig=ACfU3U0Pa0mB2CGVHVzcAlunpeIWI7IHsg&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjMsNatrpDqAhVNwKQKHSWKACIQ6AEwB3oECAkQAQ#v=onepage&amp;q=sankara%20congo&amp;f=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a> zu &#8222;Assassination of Lumumba&#8220;, Ludo de Witte p.180)<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">F\u00dcNFTE SZENE<\/span> \u00a0\u00a0 &#8222;Abraham und Isaak&#8220; von Nanzo<\/h4>\n<div id=\"attachment_11723\" style=\"width: 302px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3551.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11723\" class=\"wp-image-11723\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3551-900x679.jpg\" alt=\"\" width=\"292\" height=\"220\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3551-900x679.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3551-360x272.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3551-624x471.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_3551.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11723\" class=\"wp-caption-text\">Nanzo 22:1-18 Abraham et Isaac<\/p><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"footer-icon-container ft-icon-img-cmn\">\n<p>Die Botschaft k\u00f6nnte lauten: Vertraue in Gott! Auch f\u00fcr eine verzweifelte Situation gibt es einen Pr\u00e4zedenzfall. Gott ist nicht b\u00f6se. Er pr\u00fcft nur deinen Gehorsam. &#8211; Ich denke dabei an Aussagen von <em>Kinois<\/em> in Filip de Boecks Aufsatz &#8222;<em>Dancing the Apocalypse<\/em>&#8222;, etwa von &#8218;Vero&#8216;, einem Anh\u00e4nger der <i>Eglise Evangelique Libre d\u2019Afrique<\/i>.(2001, <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=4608\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #ff0000;\">21. Juli 2020\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8222;GERETTET!&#8220;<\/span><\/h3>\n<p>An dem einzigen Afrika-Stand auf dem noch einmal verkleinerten Flohmarkt ( &#8218;mit Corona&#8216; ) traf ich zu meiner \u00dcberraschung ein Ehepaar, das inzwischen eine der von mir bereits aufgegebenen Leinw\u00e4nde bei sich h\u00e4ngen hat. Die Frau war sich sofort ganz sicher, als sie die Abbildungen sah. Hatte sie die Leinwand doch selber auf einen Keilrahmen gespannt. Ihr Mann schickt mir heute das Foto.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tlid-source-target main-header small-font\">\n<div id=\"attachment_11947\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/G.C.-IMG_8196.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11947\" class=\"size-medium wp-image-11947\" src=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/G.C.-IMG_8196-360x270.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"270\" srcset=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/G.C.-IMG_8196-360x270.jpg 360w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/G.C.-IMG_8196-900x675.jpg 900w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/G.C.-IMG_8196-624x468.jpg 624w, http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/G.C.-IMG_8196.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11947\" class=\"wp-caption-text\">G.C.\u00a0\u00a0 &#8222;Vor der Tonne gerettet!&#8220;<\/p><\/div>\n<h6><\/h6>\n<p>Eine weitere Information erhielt ich von einer Freundin \u00fcber Tshibumba (den Lieferanten f\u00fcr Fabian), die annahm, dessen Bilder seien auch bereits\u00a0 &#8222;auf dem Weg zur Tonne&#8220;.<\/p>\n<p>&#8220; <em>&#8230;.. Viele Deiner Ausf\u00fchrungen zur afrikanischen Kunst verstehe ich nicht viel und lese manchmal nur den Anfang und denke dann: Nicht mehr \u00a0in diesem Leben. Mir fehlt da Wissen und Affinit\u00e4t, Du hast Dich Dein ganzes Leben damit besch\u00e4ftigt. Du bringst es zwar meistens verst\u00e4ndlich, aber mir ist es zu fremd.<\/em><\/p>\n<p class=\"ydpa2531141MsoNormal\"><em>Interessiert hat mich aber der Weg der Kunst vom Kongo \u00fcber die documenta in die Tonne. Ich habe Tshibumba auch und in etwas besserer Qualit\u00e4t gegoogelt, ich gehe seit Jahren auf jede Documenta: Damals ist er mir nicht aufgefallen. Einerseits wird f\u00fcr mich ziemlich deutlich, welche \u201eWeltsicht\u201c er zeigen will, es erkl\u00e4rt sich von selbst, ohne dass man irgendwelche Kenntnisse oder Vorwissen braucht. Andererseits: Die Erkl\u00e4rungen sollen wohl einen Realismus verst\u00e4rken, ist doch egal, wo die Polizeikaserne jetzt stand oder ob die Frauen gerade Essen gebracht haben. Aber vielleicht sollte es keine Kunst in dem Sinne sein, dass Objekt und Idee zusammenfallen, sondern eine bebilderte Geschichte. Dann sagt es viel \u00fcber die documenta aus, dass sie es pr\u00e4sentiert hat<\/em>.&#8220;<\/p>\n<p>Stoff zum Nachdenken! Ich wei\u00df es nicht. Ich kenne die Documenta nur aus dem Programmkino um die Ecke, und nur die 13.\u00a0 (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=2445\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MATERIALSAMMLUNG MIT SEITENBLICK AUF JOHANNES FABIAN &#8222;&#8230;. 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