{"id":1168,"date":"2013-02-23T12:12:46","date_gmt":"2013-02-23T11:12:46","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=1168"},"modified":"2016-09-16T00:14:29","modified_gmt":"2016-09-15T23:14:29","slug":"besuch-bei-hr-pestaluzzi-in-burgdorf-1803","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=1168","title":{"rendered":"Besuch bei &#8218;Hr. Pestaluzzi&#8216; in Burgdorf 1804"},"content":{"rendered":"<p>23.2.13 per eEmail; beim JF vorgelesen (Briefe)<b><i><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/i><\/b><\/p>\n<p>Hr. Pestaluzzi<\/p>\n<p>Beginnen wir\u00a0 zwei Jahre fr\u00fcher, 1801, als Pestalozzi sein Erweckungserlebnis als Lehrer in Stans 1799 in seinem Buch \u201eWie Gertrud ihre Kinder lehrte\u201c schildert. Er hat es als Folge von Briefen an einen Freund konzipiert. <!--more-->Den irref\u00fchrenden Titel (\u201eWie Gertrud &#8230;\u201c) hat sein Verleger gew\u00e4hlt, in Anlehnung an einen fr\u00fcheren Bucherfolg. Die zeittypischen Herzenserg\u00fcsse Pestalozzis k\u00fcrze ich weg. Im Netz: www.heinrich-pestalozzi.info\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1.Brief:<\/b><\/p>\n<p>\u201eIch lebte jahrelang im Kreise von mehr als f\u00fcnfzig Bettlerkindern; teilte in Armut mit ihnen mein Brot; lebte selbst wie ein Bettler, um zu lernen, Bettler wie Menschen leben zu machen.<\/p>\n<p>Das Ideal ihrer Bildung umfa\u00dfte Feldbau, Fabrik und Handlung. Ich war in allen drei F\u00e4chern voll hohen und sicheren Taktes f\u00fcr das Gro\u00dfe und Wesentliche dieses Plans, und noch heute kenne ich keinen Irrtum in den Fundamenten desselben. Das ist denn aber hingegen auch ganz wahr, es mangelte mir ebenso in allen drei F\u00e4chern, die Fertigkeiten des Details und eine Seele, die sich an die Kleinigkeiten desselben mit Festigkeit anschlo\u00df; auch war ich nicht reich genug, und zu verlassen, um durch ein gen\u00fcgsames Personal unter mir auszuf\u00fcllen, was mir mangelte. Mein Plan scheiterte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich kannte das Volk, wie es um mich her niemand kannte. Der Jubel seines Baumwollverdienstes, sein steigender Reichtum, seine gewei\u00dften H\u00e4user, seine pr\u00e4chtigen Ernten, selbst das Sokratisieren einiger seiner Lehrer, und die Lesezirkel unter Untervogtss\u00f6hnen und Barbieren t\u00e4uschten mich nicht. Ich sah sein Elend; aber ich verlor mich in dem umfassenden Bild seiner zerstreuten isolierten Quellen, und r\u00fcckte in der praktischen Kraft, seinen \u00dcbeln zu helfen nicht in dem Grade vorw\u00e4rts, in dem sich meine Einsichten \u00fcber die Wahrheit seiner Lage ausdehnten; und selbst das Buch, das mein Gef\u00fchl von diesen Lagen meiner Unschuld auspre\u00dfte, selbst Lienhard und Gertrud war ein Werk dieser meiner inneren Unbehilflichkeit, und stand unter meinen Zeitgenossen da, wie ein Stein, der Leben redet und tot ist. Viele Menschen gaben ihm einen Blick, aber fanden sich so wenig in mir und meinen Zwecken, als ich mich im Detail der Kr\u00e4fte und Einsichten, die seine Ausf\u00fchrung voraussetzten, fand.\u2028\u2028Ich vernachl\u00e4ssigte mich selber, und verlor mich im Wirbel des gewaltsamen Drangs nach \u00e4u\u00dferen Wirkungen, deren innere Fundamente ich nicht tief genug in mir selbst bearbeitete.<\/p>\n<p>\/\/Er verfasste einige B\u00fccher\/\/<\/p>\n<p><b>Stans 1799<\/b><\/p>\n<p>Freund! Ich will dir den Umfang meines Seins und meines Tuns seit diesem Zeitpunkt offen enth\u00fcllen. Ich hatte bei dem ersten Direktorium durch Legrand f\u00fcr den Gegenstand der Volksbildung Vertrauen gewonnen; und war auf dem Punkt einen ausgedehnten Erziehungsplan im Aargau zu er\u00f6ffnen, als Stans verbrannte, und Legrand mich bat, den Ort des Ungl\u00fccks f\u00fcr einmal zu dem Ort meines Aufenthalts zu w\u00e4hlen. Ich ging. &#8211; Ich w\u00e4re in die hintersten Kl\u00fcfte der Berge gegangen, um mich meinem Ziel zu n\u00e4hern, und n\u00e4herte mich ihm wirklich; aber denke dir meine Lage &#8211; ich einzig; g\u00e4nzlich von allen Hilfsmitteln der Erziehung entbl\u00f6\u00dft; ich einzig &#8211; Oberaufseher, Zahlmeister, Hausknecht und fast Dienstmagd, in einem ungebauten Haus, unter Unkunde, Krankheiten und Neuheiten von aller Art. Die Kinder stiegen allm\u00e4hlich bis auf achtzig, alle von ungleichem Alter, einige von vieler Anma\u00dfung, andere aus dem offenen Bettel; alle, wenige ausgenommen, ganz unwissend. Welch eine Aufgabe! sie zu bilden, diese Kinder zu entwickeln, welch eine Aufgabe!\u2028\u2028Ich wagte es sie zu l\u00f6sen, und stand in ihrer Mitte, sprach ihnen T\u00f6ne vor, machte sie selbige nachsprechen; wer es sah, staunte \u00fcber die Wirkung. Sie war freilich ein Meteor, der sich in der Luft zeigt, und wieder verschwindet, niemand kannte ihr Wesen, ich erkannte es selbst nicht. Sie war die Wirkung einer einfachen, psychologischen Idee, die in meinem Gef\u00fchl lag, der ich mir aber selbst nicht deutlich bewu\u00dft war.<\/p>\n<p>Es war eigentlich das Pulsgreifen der Kunst, die ich suchte &#8211; ein ungeheurer Griff, &#8211; ein Sehender h\u00e4tte ihn gewi\u00df nicht gewagt; ich war zum Gl\u00fcck blind, sonst h\u00e4tte ich ihn auch nicht gewagt. Ich wu\u00dfte bestimmt nicht, was ich tat, aber ich wu\u00dfte, was ich wollte, und das war: Tod oder Durchsetzung meines Zwecks.<\/p>\n<p>Aber die Mittel zu demselben waren unbedingt nur Resultate der Not, mit der ich mich durch die grenzenloseste Verwirrung meiner Lage durcharbeiten mu\u00dfte.<\/p>\n<p>Ich will ein wenig ins Umst\u00e4ndliche gehen. Da ich mich gen\u00f6tigt sah, den Kindern allein und ohne alle Hilfe Unterricht zu geben, lernte ich die Kunst viele miteinander zu lehren, &#8211; und da ich kein Mittel hatte, als lautes Vorsprechen, ward der Gedanke, sie w\u00e4hrend dem Lernen zeichnen, schreiben und arbeiten zu machen, nat\u00fcrlich entwickelt. Die Verwirrung der nachsprechenden Menge f\u00fchrte mich auf das Bed\u00fcrfnis des Taktes, und der Takt erh\u00f6hte den Eindruck der Lehre. Die g\u00e4nzliche Unwissenheit von allem machte mich auf den Anfangspunkten lange stehenbleiben, und dieses f\u00fchrte mich zu Erfahrungen von der erh\u00f6hten inneren Kraft, die durch die Vollendung der ersten Anfangspunkte erzielt wird, und von den Folgen des Gef\u00fchls der Vollendung und der Vollkommenheit auch auf der niedersten Stufe. Ich ahnte den Zusammenhang der Anfangspunkte eines jeden Erkenntnisfaches mit seinem vollendeten Umri\u00df wie noch nie, und f\u00fchlte die unerme\u00dflichen L\u00fccken, die aus der Verwirrung und der Nichtvollendung dieser Punkte in jeder Reihenfolge von Kenntnissen erzeugt werden m\u00fcssen, ebenso wie noch nie. Die Folgen der Aufmerksamkeit auf diese Vollendung \u00fcbertrafen meine Erwartungen weit, es entwickelte sich in den Kindern schnell ein Bewu\u00dftsein von Kr\u00e4ften, die sie nicht kannten, und besonders ein allgemeines Sch\u00f6nheits- und Ordnungsgef\u00fchl; sie f\u00fchlten sich selbst, und die M\u00fchseligkeit der gew\u00f6hnlichen Schulstimmung verschwand wie ein Gespenst aus meinen Stuben; sie wollten, &#8211; konnten, &#8211; harrten aus, &#8211; vollendeten, und lachten, &#8211; ihre Stimmung war nicht die Stimmung der Lernenden, es war die Stimmung aus dem Schlaf erweckter, unbekannter Kr\u00e4fte, und ein geist- und herzerhebendes Gef\u00fchl, wohin diese Kr\u00e4fte sie f\u00fchren k\u00f6nnten und f\u00fchren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Kinder lehrten Kinder, sie versuchten, was ich nur sagte. Auch hierzu f\u00fchrte mich die Not. Da ich keine Mitlehrer hatte, setzte ich das f\u00e4higere Kind zwischen zwei unf\u00e4higere, es umschlang sie mit beiden H\u00e4nden, sagte ihnen vor, was es konnte, und sie lernten ihm nachsprechen, was sie nicht konnten.<\/p>\n<p>Meine \u00dcberzeugung ist jetzt vollendet; sie war es lange nicht, aber ich hatte in Stans auch Kinder, deren Kr\u00e4fte noch ungel\u00e4hmt von der Erm\u00fcdung einer unpsychologischen Haus- und Schulzucht sich schneller entfalteten. Es war ein anderes Geschlecht; selbst ihre Armen waren andere Menschen als die st\u00e4dtischen Armen, und als die Schw\u00e4chlinge unserer Korn- und Weingegenden. Ich sah die Kraft der Menschennatur und ihre Eigenheiten in dem vielseitigsten und offensten Spiel, ihr Verderben war das Verderben der gesunden Natur, ein unerme\u00dflicher Unterschied gegen das Verderben der hoffnungslosen Erschlaffung und der vollendeten Verkr\u00fcppelung.<\/p>\n<p>Ich sah in dieser Mischung der unverschuldeten Unwissenheit eine Kraft der Anschauung und ein festes Bewu\u00dftsein des Anerkannten und Gesehenen, von der unsere ABC-Puppen auch nur kein Vorgef\u00fchl haben.\u2028\u2028Ich lernte bei ihnen, ich h\u00e4tte blind sein m\u00fcssen, wenn ich es nicht gelernt h\u00e4tte, &#8211; das Naturverh\u00e4ltnis kennen, in welchem Realkenntnisse gegen Buchstabenkenntnisse stehen m\u00fcssen; ich lernte bei ihnen, &#8211; was die einseitige Buchstabenkenntnis, und das ohne einen Hintergrund gelassene Vertrauen auf Worte, die nur Schall und Laut sind, der wirklichen Kraft der Anschauung, und dem festen Bewu\u00dftsein, der uns umschwebenden Gegenst\u00e4nde f\u00fcr einen Nachteil gew\u00e4hren k\u00f6nne.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 So weit war ich in Stans. Ich f\u00fchlte meine Erfahrungen \u00fcber die M\u00f6glichkeit den Volksunterricht auf psychologische Fundamente zu gr\u00fcnden, wirkliche Anschauungserkenntnisse zu seinem Fundament zu legen, und der Leerheit seines oberfl\u00e4chlichen Wortgepr\u00e4nges die Larve abzuziehen, entschieden. Ich f\u00fchlte, da\u00df ich das Problem dem Mann von Tiefblick und unbefangener Kraft aufl\u00f6sen k\u00f6nne; aber der befangenen Menge, die, wie G\u00e4nse, welche, seitdem sie aus der Schale geschl\u00fcpft, im Stall und in der K\u00fcche gef\u00fcttert wurden, alle Flug- und Schwimmkraft verloren hat &#8211; dieser befangenen Menge konnte ich noch nicht wei\u00df machen, was ich wohl wu\u00dfte.<\/p>\n<p>Es war <b>Burgdorf <\/b>vorbehalten, mich hierf\u00fcr in die Schule zu nehmen. \u201c ( &#8230;)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Arthur Schopenhauer schildert seinen Besuch des Elementarunterrichts in der\u00a0 Anstalt <\/b>im Juni 1803 (?).<\/p>\n<p>Ich res\u00fcmiere seine Beobachtungen. (Zitate <i>kursiv<\/i>.)<\/p>\n<p><i>Eine neue Methode<\/i>, <i>ganz ohne H\u00fclfe des Ged\u00e4chtnisses<\/i> und <i>ohne die Aufmerksamkeit von der Sache selbst durch Begriffe oder Zahlen abzu<\/i>lenken.<\/p>\n<p>Die <i>sinnliche Vorstellung von der Sache geben<\/i> \u2013\u00a0 wird am Rechnen und an den Sprachen illustriert.<\/p>\n<p>Arthur versetzt sich in die Sch\u00fcler und findet die Methode auf jeden Fall <i>sonderbar<\/i>. Sowohl beim Kopfrechnen mit Pappst\u00fccken, als auch am Sprachunterricht mit Demonstration der K\u00f6rperteile stellt er die Dressur in den Vordergrund, bei letzterem muss die Sch\u00fclergruppe als Chor agieren. Von den frei gezeichneten geometrischen <i>Figuren<\/i> zeigt er sich sp\u00e4ter uneingeschr\u00e4nkt beeindruckt. Arthur vertritt den selbstbewussten erfahrenen Sch\u00fcler, der seine eigene Lern\u00f6konomie entwickelt hat (<i>beschwerliche Verl\u00e4ngerung<\/i>; <i>den Begriff DREY schon haben mu\u00df<\/i>; <i>gewohnt, mit der Feder zu rechnen<\/i>)<\/p>\n<p>Aus moderner Sicht ist das Einbeziehen aller Sinne gut, aber das Versteifen auf eine Lehr- und Lernmethode f\u00fcr Alle ist ung\u00fcnstig.<\/p>\n<p><i>Kann durchaus nicht Sch\u00fcler gebrauchen, die schon einen anderen Unterricht genossen haben<\/i>. &#8211; Mir missf\u00e4llt spontan, dass Pestalozzi \u201ajungfr\u00e4uliche\u2019 Sch\u00fcler verlangt. Es passt zwar zum Elementarunterricht &#8211; die F\u00e4higkeiten und Kenntnisse sollen eingeschliffen werden. Ich denke da an den \u201arichtigen\u2019 Beginn etwa im Geigenunterricht &#8211; Es passt aber verallgemeinert auch zu einem rechthaberischen Methoden-Monismus, nicht nur 18. Jahrhundert.<\/p>\n<p>Arthur spricht das Wort <i>mechanisch<\/i> im Zusammenhang des Rechen-Drills aus, der bis zur Zahlenakrobatik der <i>ge\u00fcbtesten Kopfrechner<\/i> f\u00fchren kann. Arthur \u00e4u\u00dfert Zweifel, <i>ob sie damit <\/i>(den<i> St\u00fccken Papp<\/i>)<i> bei gro\u00dfen zusammengesetzten Aufgaben durchkommen<\/i>, fragt sich aber auch generell, <i>ob durch diese Methode verst\u00e4ndigere Menschen gebildet werden<\/i>.<\/p>\n<p>Zur Unterrichtssprache: <i>Das schlechte Schweizerdeutsch<\/i> macht p\u00e4dagogisch Sinn: 1. in einer Elementarschule, wenn man <i>ohne die Aufmerksamkeit von der Sache selbst <\/i>abzulenken unterrichten will, 2. im provinziellen Milieu <i>Schweizer Bauern<\/i>. \u2013 Etwas anderes ist der Niedergang des Hochdeutsch seit 1945 in der Schweiz und die Renaissance des Dialekts, \u00fcbrigens auf Kosten der Welschschweizer, die Schriftdeutsch lernen.<\/p>\n<p>Der pers\u00f6nliche Eindruck Pestalozzis auf Arthur:<i> ein au\u00dferordentlicher Grad von Lebhaftigkeit<\/i>. Damit erf\u00fcllt er das Klischee des beseelten Reformp\u00e4dagogen und Schulgr\u00fcnders, dennoch scheint Arthur entt\u00e4uscht. Das ganze Projekt erscheint in Arthurs Bericht eher kurios, Von den Lehrern <i>aus den niederen Volcksklassen<\/i>, sagt Pestalozzi, dass sie <i>seine Methode befolgen <\/i>und nicht <i>nach eigenen Grunds\u00e4tzen arbeiten<\/i>.<\/p>\n<p>Ich kann Pestalozzis Gr\u00fcnde nachvollziehen, aber die Hierarchie macht sie zu Handlangern bei seinen Experimenten. <i>Ohne Vorurteile <\/i>hei\u00dft hier bereitwillig und <i>gutm\u00fcthig<\/i>. Vom <i>gesunden Menschenverstand<\/i> der Leute hat Arthur &#8211; im Abschnitt \u00fcber den <i>Jahrmarckt im Flecken Burgdorf<\/i> \u2013 keine gute Meinung. Kein Jahr sp\u00e4ter verlegt Pestalozzi sein Institut nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yverdon-les-Bains\">Yverdon-les-Bains<\/a> (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanton_Waadt\">Kanton Waadt<\/a>). Warum eigentlich?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noch etwas zum Bild des Grundschullehrers: Es gibt viele Schilderungen und filmische Dokumente wunderbarer, engagierter und kreativer Lehrer \u00fcberall in der Welt, die teilweise unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Pestalozzi war einer von ihnen in <b>Stanz.<\/b> Sch\u00f6n ist z.B. auch der Dokumentarfilm \u201eSein und Haben\u201c von Nicolas Philibert von 2003 aus dem franz\u00f6sischen Massif Central. (DVD)<\/p>\n<p>Arthur deutet das \u00fcberw\u00f6lbende Konzept nur an, h\u00e4lt sich an von ihm beobachtete Details von Pestalozzis Methode. Er spiegelt ungesch\u00f6nt seinen pers\u00f6nlichen Eindruck vom ber\u00fchmten Mann. Er trifft auf eine <i>Schule<\/i> und ihren Alltag. Von ihrer Krise erf\u00e4hrt er ohnehin nichts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wikipedia<\/strong>:<\/p>\n<p><em>1804 verlegte Pestalozzi sein Institut, wo er \u2013 gemeinsam mit einer Reihe bedeutender Mitarbeiter \u2013 seine Methode weiterentwickelte und in zahlreichen Schriften\u00a0 publizierte. (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p><em>Im Wesentlichen forderte seine &#8218;Idee der Elementarbildung&#8216; eine naturgem\u00e4\u00dfe Erziehung und Bildung, die die Kr\u00e4fte und Anlagen des Kopfs (intellektuelle Kr\u00e4fte), des Herzens (sittlich-religi\u00f6se Kr\u00e4fte) und der Hand (handwerkliche Kr\u00e4fte) in Harmonie entfaltet. Die <\/em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bayerische_Akademie_der_Wissenschaften\"><em>Bayerische Akademie der Wissenschaften<\/em><\/a><em> nahm ihn 1808 als ausw\u00e4rtiges Mitglied auf.<\/em><\/p>\n<p><em>Interne Streitigkeiten in der Lehrerschaft um seine Nachfolge, die schon den Sch\u00fcler <\/em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Fr%C3%B6bel\"><em>Friedrich Fr\u00f6bel<\/em><\/a><em> 1810 zum Verlassen der Anstalt bewogen hatten, f\u00fchrten das Institut in Yverdon in den Ruin. 1825 musste Pestalozzi auch diese Anstalt schlie\u00dfen und zog sich auf den Neuhof zur\u00fcck. Am 17. Februar 1827 wurde er wegen einer schweren Erkrankung nach <\/em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brugg\"><em>Brugg<\/em><\/a><em> gebracht, was die \u00e4rztliche Pflege erleichtern sollte. Zwei Tage sp\u00e4ter verstarb er dort im Alter von 81 Jahren in den Morgenstunden.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>F\u00fcr Kontext und Einsch\u00e4tzung der Reiseerfahrungen Arthurs ist folgender Aufsatz \u00a0zu empfehlen:\u00a0<\/strong><\/em><a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/L\u00fcdtkehaus-ausfahrt-des-Buddha-1988.pdf\"><em><strong>L\u00fcdtkehaus-ausfahrt des Buddha-1988<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23.2.13 per eEmail; beim JF vorgelesen (Briefe) Hr. Pestaluzzi Beginnen wir\u00a0 zwei Jahre fr\u00fcher, 1801, als Pestalozzi sein Erweckungserlebnis als Lehrer in Stans 1799 in seinem Buch \u201eWie Gertrud ihre Kinder lehrte\u201c schildert. 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