{"id":11350,"date":"2020-09-02T09:03:47","date_gmt":"2020-09-02T07:03:47","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11350"},"modified":"2024-02-12T21:51:20","modified_gmt":"2024-02-12T20:51:20","slug":"play-it-again-sam-bruce-gilley-empfiehlt-afrika-die-rekolonisation","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11350","title":{"rendered":"&#8222;Play it again, Sam&#8220; &#8211; Bruce Gilley empfiehlt Afrika die &#8222;Rekolonisation&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">AKTUALISIERT\u00a0 Der Beitrag wurde urspr\u00fcnglich am 2.9.2020\u00a0 hochgeladen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Das Original ist im Netz auf Amerikanisch (<a href=\"https:\/\/www.nas.org\/academic-questions\/31\/2\/the_case_for_colonialism\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a>) und in einem colloqial Franz\u00f6sisch (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/En-faveur-du-colonialisme.pdf\">En faveur du colonialisme.pdf<\/a>) kostenlos abzurufen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <!--more--><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Nachtrag\u00a0 3.1.2021<\/h3>\n<p>Ich finde einen Zeitungsausschnitt in meinen Papieren, den Bericht \u00fcber den Skandal von Andreas Eckert in der FAZ vom 10. Januar 2018, &#8222;Kolonisierer gesucht! &#8211; Eklat um einen Aufsatz&#8220; (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Eckert-u\u0308ber-Gilley-FAZ-Jan.2018.pdf\">Link zum PDF<\/a>)<\/p>\n<p>Eckert weist darauf hin: &#8222;J\u00fcngere Darstellungen entwerfen eine Geschichte ebenso vielf\u00e4ltiger wie widerspr\u00fcchlicher Kooperationen und Auseinandersetzungen. Kolonisierte suchten, wie viele Studien hervorheben, alle nur verf\u00fcgbaren Ressourcen zu nutzen, welche die Pr\u00e4senz der Europ\u00e4er bot. (&#8230;.) Rassismus, Dem\u00fctigungen und Gewalt gegen\u00fcber Einheimischen waren jedoch immer Teil der kolonialen Ordnung.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr mich bedeuten diese S\u00e4tze,\u00a0 die nur klar formulieren, was ich seit langem wei\u00df, heute eine Br\u00fccke zu den sozialen Bewegungen, die mir meist mit ihren unangenehmen Begleiterscheinungen auffallen. Dar\u00fcber und \u00fcber den Anlass zu meinem Sinneswandel\u00a0 in diesem Beitrag\u00a0 mehr (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=12333\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">&#8222;Was w\u00e4re, wenn &#8230;?&#8220;\u00a0 &#8211;\u00a0 ein Gedankenexperiment, nicht mehr<\/h3>\n<p><em>Die H\u00e4lfte von achtzig entkolonialisierten L\u00e4ndern erleben ein postkoloniales Trauma, wenige postkoloniale Staaten geh\u00f6ren zur creative Third World. Antikolonialisten verhindern z.B. internationale Ma\u00dfnahmen gegen Sri Lanka, Venezuela oder Zimbabwe. In der UN sind zu viele \u201aanti-colonial\u2019 Staaten vertreten. <strong>In &#8222;The case for Western colonialism&#8220;<\/strong> <span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\"><span class=\"\" title=\"\">soll es darum gehen, die Vergangenheit zu \u00fcberdenken und die Zukunft zu verbessern. <\/span><\/span>Wichtig ist, koloniale Perioden als ertragreiche Quellen der Kreativit\u00e4t zu sehen und nach Zeichen einer livable past, nach einer &#8222;lebenswerten Vergangenheit&#8220; zu durchsuchen.<\/em><\/p>\n<p>Gilleys Studie zeigt mir zwei Gesichter: das des beherzten Manifests gegen eine \u00e4rgerliche und hochemotionale Rechtfertigungsideologie und dann \u2013 wenn man weiter liest &#8211; den abstrakten politologischen Entwurf einer idealen &#8222;Rekolonisation&#8220;.<\/p>\n<p>Diese <span style=\"color: #333333;\"><em>resurrected Colonial governance <\/em>m\u00fcsste<\/span> idealistisch betrieben werden und d\u00fcrfte &#8211; nach bestem politologischem Wissen und Gewissen &#8211; keinen relevanten Faktor vernachl\u00e4ssigen, um im Sinne des Gemeinwohls einen handlungsf\u00e4higen Staat zu bilden. Erst ganz am Ende der (wohl &#8218;westlichen&#8216;) Vormundschaft w\u00fcrden die Schl\u00fcsselbereiche der traumatisierten L\u00e4nder wieder einer dann kompetenten und verantwortungsvollen einheimischen Elite \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Wir brauchen gar nicht ins Detail zu gehen. Gilleys Traum beruht auf zu vielen idealen Voraussetzungen. Das alles w\u00e4re f\u00fcr Seminarveranstaltungen ein unersch\u00f6pflicher Stoff, auch f\u00fcr die \u00dcbung von Studenten in Debattenkultur p\u00e4dagogisch wertvoll. Dar\u00fcber hinaus aber kann so ein akademisches Papier h\u00f6chstens\u00a0 Verwirrung stiften und Kr\u00e4nkungen wie Streit provozieren.<\/p>\n<p>\u00dcber die Vergangenheit kann man sinnvoll streiten, in Kenntnis breiter und gr\u00fcndlicher historischer Forschung. Doch dem Verfasser als systemischem Politologen liefert die Kolonialgeschichte Afrikas\u00a0 blo\u00df \u2013 negative und positive \u2013 Beispiele.<\/p>\n<h4>Je l\u00e4nger ich mich mit dem Paper besch\u00e4ftige, desto \u00e4rgerlicher finde ich es. Warum hat sich eigentlich Noam Chomsky f\u00fcr Gilley ausgesprochen?<\/h4>\n<p>Erstens ist der ein libert\u00e4rer Denker und zeitlebens umstrittener politischer Autor. Zensur ist ihm zuwider, schon weil sie notwendige Debatten verhindert. Ein Wunder, dass der alte Herr noch mitmischt. Aber da ist ja noch sein Ruf als Linguist am\u00a0 MIT. Den kann er nicht ungenutzt lassen. Zweitens ist er ein leidenschaftlicher Redner, ja Rhetor, dem schon der wirkungsvolle provokative Auftritt Gilleys gefallen haben d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Doch ist der entwicklungspolitische Inhalt das Theater wert? Wie lange wird Gilley als Wissenschaftler ein Gefangener seiner Prominenz bleiben? Sein Heldenepos &#8222;How the hate mob tried to silence me&#8220; (<a href=\"https:\/\/standpointmag.co.uk\/node\/7027\/full\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK)<\/a> und ein blau\u00e4ugig\u00a0 verabredeter Vortrag bei der AfD l\u00e4sst nichts Gutes erwarten. (vgl. Bericht in &#8222;<a href=\"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2019\/12\/17\/bruce-gilley-und-die-afd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">starke-meinungen.de<\/a>&#8222;)<\/p>\n<h4 style=\"text-align: left;\">Wen&#8217;s interessiert, noch ein paar Gegenargumente vom Oberlehrer!. Lesen Sie&#8217;s vielleicht, solange ich es hier noch stehenlasse.<\/h4>\n<p>Das Imperium Romanum kann mit dem Chinesischen Reich als Musterfall f\u00fcr erfolgreiches \u201e<em>alien rule in world history<\/em>\u201c gelten, aber beide hatten Jahrhunderte Zeit, ihre <em>better governance<\/em> zu entwickeln und zu beweisen. Der Beginn war furchtbar! Die <em>indigenious alternative<\/em> verschwand.<\/p>\n<p>Gilley schreibt so unverdrossen eurozentrisch, wie es in die 50er und 60er Jahre passen w\u00fcrde. Die europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte des 19.Jahrhunderts tr\u00e4umten zwar einen nostalgischen Traum von gutsherrlich regierten Weltreichen, gewaltig dimensioniert, waren aber bald zu schwach, auch nur die Fassaden aufrechtzuhalten. Die USA praktizierten schon vorher eine kosteng\u00fcnstigere Version, die Pax Americana, die Briten machten nur widerwillig mit, wo nicht Siedlungsland winkte. Warum betrieben die Europ\u00e4er fr\u00fcher einen <em>uneconomic imperialism<\/em>? Aus r\u00fcckst\u00e4ndiger Naivit\u00e4t, wegen politischer Rivalit\u00e4t untereinander, Torschlusspanik, Kurzsichtigkeit &#8230; Es waren schlicht Fehlinvestitionen von Leuten, welche\u00a0 dann orientierungslos in zwei Katastrophen taumelten.<\/p>\n<p>&#8222;Selbstkontrolle&#8220; (Gilley) der westlichen Partner ??<\/p>\n<p>Gilley tut so, als habe Europa vor sechzig Jahren Afrika verlassen und k\u00f6nne jetzt vielleicht wieder zur\u00fcckgerufen werden. Als h\u00e4tten nicht Kolonialm\u00e4chte sich ihre postkolonialen Lakaien herangezogen. Hat man die traditionellen ethnischen Spaltungen nicht systematisch f\u00fcr die eigenen Interessen gef\u00f6rdert? Und die Kolonialwirtschaft so lange wie m\u00f6glich fortgesetzt?<\/p>\n<p>Ein Land, das sich selbst nicht angemessen regieren kann, wird sich auch gegen \u00e4u\u00dfere \u00dcbergriffe nicht wehren, und umgekehrt. Wo Tribalismus herrscht, haben schmerzhafte Reformen schon gar nicht die Chance, jeweils von \u201eder lokalen Bev\u00f6lkerung akzeptiert\u201c zu werden! Es werden einzelne weitsichtige afrikanische politische F\u00fchrer ger\u00fchmt, aber die entstehen nicht nach Wunsch aus jeder politischen Kultur; und sie haben ihr pers\u00f6nliches Zeitfenster, bevor sie gehen m\u00fcssen oder \u2013 unter \u00e4u\u00dferen oder inneren Einfl\u00fcssen &#8211; zu dummen Diktatoren mutieren. Die positiv erw\u00e4hnten Staaten Kenya, Liberia, Nigeria, Ghana &#8230; sind durch Zeiten schwerer Krisen gegangen, wenn sie nicht gerade in einer solchen versinken.<\/p>\n<p>Wenn es um<em> good governance<\/em> geht, frage ich mich, wer dar\u00fcber entscheiden soll, was <em>better than the indigenious alternative<\/em> sei: etwa westliche Wirtschaftsstatistiker, Verfassungsrechtler, NGO-Experten f\u00fcr Menschenrechte, die Profis der Hilfswerke, die Manager globaler Konzerne &#8230;? Und die Beir\u00e4te der Autochthonen d\u00fcrften &#8211; wie schon heute &#8211; auch ein Wort dazu sagen?<\/p>\n<p>Das Zeitfenster derartiger &#8218;Entwicklungsshilfen&#8216; ist geschlossen.\u00a0 Die st\u00e4ndige Konkurrenz unabh\u00e4ngiger Akteure \u2013\u00a0 China und nicht zuletzt internationaler Konzerne \u2013 gilt auch in\u00a0 afrikanischen L\u00e4ndern als historische Chance, die un\u00fcbersehbar Spielb\u00e4lle der M\u00e4chte und Investoren sind.<\/p>\n<p>Die VR China, Taiwan und Singapur (eigentlich unn\u00f6tig zu betonen) haben ganz andere Voraussetzungen mitgebracht. Und waren keine europ\u00e4ischen Kolonien im klassischen Sinne. (Gilley hat mit einer Kollegin eine intelligente Studie \u00fcber Machtstrategien der KPChina nach 2000 (\u00dcberwachung ihrer tats\u00e4chlichen Legitimation in der Bev\u00f6lkerung) verfasst! (pdf:<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/GilleyHolbit-China-GIGA-6366426-.pdf\">Gilley,Holbit-China-GIGA 6366426-<\/a>)<\/p>\n<p>Die im &#8222;Rekolonisierungs&#8220;-Essay aufgestellten Z\u00e4une purzeln bei Anwendung auf die VR China durcheinander: Maos Regime war 1. extrem \u201eanti-kolonialistisch\u201c, nicht nur in seiner Rhetorik, 2. zwei, drei Generationen durchlitten ein dem \u201epostkolonialen\u201c vergleichbares Trauma, wie er es nun am afrikanischen Kleinstaat \u201eGuinea-Bissao\u201c beschreibt. 3. Die <em>governance<\/em> der KPCh\u00a0 l\u00e4sst sich in wichtigen Aspekten als \u201e<em>indigenious alternative&#8220;<\/em> bezeichnen. Was wird vom britischen Hongkong politisch wirklich \u00fcberleben? Dies Land, das seine \u201eoffenen Adern\u201c erfolgreich geschlossen hat und seine \u00d6ffnungen souver\u00e4n kontrolliert, kann heute &#8211; nach gigantischen Fehlentscheidungen und Opfern &#8211; eine positive Bilanz seiner Politik ziehen.<\/p>\n<p>Wie Francois Jullien im &#8222;Vortrag vor Managern&#8220; hervorhob, war bereits traditionelles &#8218;chinesisches Denken&#8216; zur Wahrnehmung der sich bietenden Chancen besser vorbereitet\u00a0 als &#8218;das westliche Denken&#8216;, das Jullien zufolge traditionell Pl\u00e4ne entwickelt und Prinzipien proklamiert, die mit der Realit\u00e4t dann kollidieren, wenn es ernst wird und ihre Verfechter blo\u00dfstellen. (2005, dt. 2006 Merve). Aber l\u00e4sst sich\u00a0 Julliens Modellvergleich \u00fcberhaupt noch auf die Praktiker der Konzerne im Westen anwenden, die kurzsichtig und &#8218;prinzipienlos&#8216; nur auf den schnellen Erfolg gesehen haben und heute an ihre Grenzen sto\u00dfen?<\/p>\n<p>\u201eDer Kolonialismus\u201c war eine dumme, gierige und h\u00e4ssliche Sache, die \u201eDekolonisierung\u201c war nicht kl\u00fcger, blo\u00df weniger gewaltt\u00e4tig. Lassen wir sie in den Archiven ruhen, als warnende Beispiele, die vielleicht noch einmal gebraucht werden. \u00dcbrigens findet &#8222;Rekolonialisierung&#8220; in Afrika und sonst bereits statt, schon weil sie nie aufgeh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>(Schlussabs\u00e4tze am 16.12.20 \u00fcberarbeitet)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AKTUALISIERT\u00a0 Der Beitrag wurde urspr\u00fcnglich am 2.9.2020\u00a0 hochgeladen. Das Original ist im Netz auf Amerikanisch (Link) und in einem colloqial Franz\u00f6sisch (En faveur du colonialisme.pdf) kostenlos abzurufen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[194,190],"tags":[],"class_list":["post-11350","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte-afrika","category-herrliche-zeiten"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11350"}],"version-history":[{"count":19,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11350\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12336,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11350\/revisions\/12336"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11350"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11350"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}