{"id":11315,"date":"2020-05-05T20:16:56","date_gmt":"2020-05-05T18:16:56","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11315"},"modified":"2021-10-19T00:40:24","modified_gmt":"2021-10-18T22:40:24","slug":"kongolesen-in-der-globalen-kunstwelt-sandrine-colard-fiktion-kongo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11315","title":{"rendered":"Kongolesen in der globalen Kunstwelt \u2013 Sandrine Colard  (\u201eFiktion Kongo\u201c)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn Sie f\u00fcr das abschlie\u00dfende Interview nicht mehr Zeit und Lust haben, so weit hinten ab Seite 307 im Katalog &#8222;Fiktion Kongo&#8220; ( Rietberg Museum Z\u00fcrich 2019), \u00e4ndert sich das, wenn Sie erst das auf einen Espresso gek\u00fcrzte Protokoll gelesen haben! (<em>Kursiv <\/em>bedeutet w\u00f6rtliches Zitat)<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #808080;\">DIE GLOBALISIERTE \u201eKUNSTWELT\u201c NIMMT SICH DER KONGOLESEN AN<\/span><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die tanzenden Masken, die wir auf kleinen Fotos sehen, hat Hans Himmelheber in die Metropolen verfrachtet. Nun sind sie verf\u00fcgbar und werden von Zeit zu Zeit in den Lichterglanz von Ausstellungen versetzt. Rietberg, urspr\u00fcnglich ein puristisches Haus der Kunstobjekte, hat nun auch Vertreter einer Objekt- und Installations-bezogenen Kunstszene eingeladen, die von Galeristen, Kuratoren u.s.w. der \u201cvernetzten Kunstwelten\u201c betreut werden.<\/p>\n<p>Die von Annina Guyer f\u00fcr das Abschlussgespr\u00e4ch eingeladene New Yorker Kunsthistorikerin <u>Sandrine Colard<\/u> verk\u00f6rpert robusten Optimismus und Elan, wie man es von Menschen in meinungsbildender Position erwartet. Ein distanzierter und unemotionaler Sprachduktus geh\u00f6rt dazu.<\/p>\n<p>Sie spricht gleich zu Beginn (308) von der <em>Transzendierung<\/em> <em>widriger Umst\u00e4nde<\/em> durch Kunstwerke, die dann auch im <em>MOMA<\/em>, New York, ausgestellt worden sind. Kongolesische K\u00fcnstler <em>sublimieren das Chaos<\/em> und <em>verleihen ihm einen neuen Zauber<\/em>. <em>In den wundersch\u00f6nen Fotografen<\/em> eines \u2013 woran denn noch? &#8211; <em>verstorbenen Fotografen<\/em> <em>verwandeln sich die wassergef\u00fcllten Schlagl\u00f6cher der Stadt in poetische Spiegel<\/em>. (308) \u2013 Na also!<\/p>\n<p>Cheri Samba mit seinem sarkastischen Schildermaler-Realismus verwandelt sich zum Altmeister einer mit Kritik <em>aufgeladenen<\/em> traditionalistischen <em>sogenannten popul\u00e4ren kongolesischen Malerei<\/em>. Von einem brav wirkenden Selbstportr\u00e4t hinter \u201atraditionellen\u2019 Objekten aus schaut er schweigend zu. \u201e<em>Hommage aux anciens cr\u00e9ateurs<\/em>\u201c (Abb.1 im Katalog). Seinem hintergr\u00fcndigen \u00d6lbild widme ich einen eigenen Beitrag (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11324\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>).<\/p>\n<p>Wir werden erst einmal mit der <em>fragmentierten Subjektivit\u00e4t der Kongolesen im 21. Jahrhundert<\/em> konfrontiert. Sandrine Colard l\u00e4sst sich durch nichts aus ihrer professionellen Mitte bewegen. Mit der Erw\u00e4hnung von Adam Hochschilds\u2019 <em>Bestseller<\/em> (\u201eSchatten \u00fcber dem Kongo\u201c 2000) auftauchende Sozialkritik ist gleich gebannt: Die <em>Union Mini\u00e8re du Haut Congo<\/em> hinterlie\u00df ein <em>bedeutendes Fotoarchiv<\/em> von <em>Menschen aus der Kolonialzeit, insbesondere von <\/em>(Zwangs)<em>arbeitern und ihrer\u201eschweren k\u00f6rperlichen Arbeit <\/em>\u201c, aber dadurch erlangte der K\u00fcnstler Baloj seinen k\u00fcnstlerischen Durchbruch. Die Plackerei war eine <em>der Vorfahren<\/em>, als w\u00e4re nicht das &#8218;mittelalterliche&#8216; Sch\u00fcrfen von Kobalt, Diamanten, Gold und Seltenen Erden noch heute ein weltweit bekannter Skandal. Colard erw\u00e4hnt dagegen ihren <em>K\u00fcnstlerworkshop 2017<\/em> und die Verwendung <em>einiger von uns besprochenen Fotografien<\/em>. (309) Junge K\u00fcnstler brauchen Entwicklungszusammenarbeit, um in der global vernetzten Kunstwelt nicht unterzugehen.<\/p>\n<p>Entsprechenden Auftr\u00e4ge f\u00fcr den Rietberg in der Form von <em>Residencies<\/em> werden als Leistung f\u00fcr die erw\u00fcnschte \u201e<em>Dekolonisierung der Museen<\/em>\u201c bewertet. Die Warnung, sie nicht <em>ausschlie\u00dflich afrikanischen K\u00fcnstlern aufzub\u00fcrden<\/em>\u201c, verklausuliert das diplomatisch. Colard hat gerade noch vorher bedauert: <em>Die j\u00fcngeren Generationen und die nach der Unabh\u00e4ngigkeit geborenen K\u00fcnstler kennen diese<\/em> kongolesische <em>Geschichte kaum, da sie in den schulischen Lehrpl\u00e4nen so gut wie nicht vorkommt<\/em>. (309) Deshalb macht Colard <em>Workshops,<\/em> und Kunstschulen bringen die Eleven formal auf westliche Standards. Im Museum werden ethnografische Fachkr\u00e4fte sie betreuen. Bei\u00dft sich da die europ\u00e4ische Katze nicht in den Schwanz?<\/p>\n<p>Wenn die eingeladenen K\u00fcnstler, wie Annika Guyer aus Erfahrung sagt, besonders gern <em>koloniale Fotografien<\/em> verwenden (312), denke ich nat\u00fcrlich an die damit verbundene Bequemlichkeit. Aber was ist \u00fcberhaupt auf <em>kolonialen Fotografien<\/em> zu erkennen? Fotografien sind auch im \u00fcbertragenen Sinn oberfl\u00e4chlich. Selbst bei Hans Himmelheber sind oft Bildinformationen im Hintergrund die Interessantesten (<em>Fotobomben<\/em> &gt; Katalog).<\/p>\n<p>Sandrine Colard kommt dann auf <em>die riesige Bildermenge<\/em> zu sprechen, <em>die die belgische Kolonialverwaltung produziert hat<\/em>. (312) Zo\u00e9 Strother wies auf dieses Dilemma in einem Aufsatz hin <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11215\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(LINK<\/a>). Colard klagt lieber \u00fcber M\u00e4ngel in der digitalen Verbreitung <em>im Internet<\/em> und in der <em>Zug\u00e4nglichkeit<\/em> der Bildarchive \u00fcberhaupt. Da m\u00fcsse die \u00f6ffentliche Hand mehr tun.<\/p>\n<p>Dann ist eine kleine Fotoserie von Georges Senga (Abb. 388) dran:<em> Ein Leben nach dem Tode <\/em>Oder <em>Was aus Patrice Lumumba &#8230;. geworden w\u00e4re, w\u00e4re er nicht 1961 ermordet worden?<\/em>\u201c \u2013 Ich wage es kaum auszusprechen, aber denke nat\u00fcrlich: Diktator. Ausnahmen unter den Freiheitsheroen waren rar, etwa Leopold Senghor. Die Selbstportr\u00e4ts des K\u00fcnstlers als \u201a<em>Lumumba<\/em>\u2019 geben keine direkte Antwort. \u00c4lter w\u00e4re \u201eer\u201c geworden. Vielleicht verk\u00f6rpert der Fahrradfahrer \u201a<em>Lumumba<\/em>\u2019 aber einen Traum, etwa: <u>Er<\/u> w\u00e4re bescheidener B\u00fcrger geblieben.<\/p>\n<p>Jetzt spricht Guyer das trendige (oder leidige) Thema \u201e<em>Dekolonisierung des Denkens<\/em>\u201c an.<\/p>\n<p>Colard l\u00e4sst <em>die Diaspora<\/em> in den europ\u00e4ischen und amerikanischen Demokratien ausdr\u00fccklich beiseite (312). Interessanterweise stellt sie bei K\u00fcnstlern im Kongo (RDC)\u00a0 wenig Interesse und sogar Ambivalenz gegen\u00fcber dieser Forderung fest. Die <em>Zw\u00e4nge<\/em> unter der \u201e<em>Authentizit\u00e4tskampagne<\/em>\u201c des Diktators <em>Mobutu<\/em> in den siebziger Jahren seien noch in Erinnerung, die \u201aAfrikanisierung\u2019 der Kleidung und der christlichen Vornamen (315) \u2013 Mir ist das von meiner kongolesischen H\u00e4ndlern her bekannt. \u2013 Eher werde im Anklang an \u201e<em>Black is beautiful<\/em>\u201c in den USA der Siebziger Jahre <em>die Vorherrschaft westlicher Sch\u00f6nheitsideale<\/em> an den \u201e<em>Plakatw\u00e4nden<\/em>\u201c (Alain Senga) und in den K\u00f6pfen bek\u00e4mpft. &#8211; Das ist sehr vern\u00fcnftig, wenn man an die Hautbleichmittel denkt.<strong><span style=\"color: #ff0000;\">\u00a0 * ANMERKUNG UNTEN<br \/>\n<\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u201e<em>Viele K\u00fcnstler kritisieren die anhaltende Kolonialisierung ihres Landes durch kapitalistische und geopolitische Interessen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Vom Titel versprochen und vom bisherigen Verlauf des Gespr\u00e4chs noch nicht eingel\u00f6st wurde die <em>scharfe<\/em> Verurteilung der <em>in ihren Augen anhaltende Kolonialisierung ihres Landes durch kapitalistische und geopolitische Interessen<\/em> (315). \u2013 Was will Colard sagen mit \u201e<em>in ihren Augen\u201c<\/em>? Erkl\u00e4rt sie sich f\u00fcr unzust\u00e4ndig?<\/p>\n<p>Nein, sie kann k\u00fcnstlerische Proteste &#8211; einen Roman, die <em>Installation, Fotoserie und Video von Sinzo Aanza<\/em> und schlie\u00dflich <em>Sammy Baloj<\/em> \u2013 zwischen uns und die f\u00fcr den Westen peinliche Realit\u00e4t in Stellung bringen: \u201e<em>F\u00fcr ihn<\/em> (Aanza) <em>sind der Staat und seine Politiker Marionetten in den H\u00e4nden des &lt;feudalen Kapitals&gt;<\/em>\u201c \u2013 Wenn das so einfach ist, sind dann die K\u00fcnstler, die <em>sich als Teil einer globalen zeitgen\u00f6ssischen Szene<\/em> verstehen (315) vielleicht auch <em>Marionetten<\/em> in den H\u00e4nden eines internationalen Kunstkapitals?<\/p>\n<p>Frau Guyer wendet sich zu Themen globalen Ausma\u00dfes, <em>Themen der Utopie, der Fiktion und der Suche nach einer neuen geografischen Orientierung der Kunstgeschichte<\/em>. (316)<\/p>\n<p>Unter <em>marktstrategischem Gesichtspunkt<\/em>, sagt Colard, w\u00e4chst die Bedeutung des afrikanischen Kontinents mit den neuen Museen, Kunstmessen und Biennalen. <em>Durch die Forderung nach der Dekolonialisierung der Kunstinstitutionen beginnen sich die Sammlungen verst\u00e4rkt auch dem nichtwestlichen Kunstschaffen zu \u00f6ffnen.<\/em> Eine strategische Schenkung an das <em>MoMa<\/em> in New York, <em>lange Zeit eine Festung der euro-amerikanischen modernen und zeitgen\u00f6ssischen Kunst<\/em> (316), sei bemerkenswert.<\/p>\n<p>Ist das die Utopie? Muss jetzt jedes Kulturinstitut f\u00fcr alles offen sein, bis nirgendwo mehr <em>Festungen<\/em> existieren, vor denen Ausgeschlossene w\u00fctend protestieren k\u00f6nnen? Zumindest anl\u00e4sslich der von Sandrine Colard kuratierten <em>Biennale von Lumumbashi<\/em> scheint eine weitere Utopie durch: der Sieg \u00fcber den globalen Kapitalismus. Als Beispiel wird die Installation \u201e<em>Tesla Crash, a speculation<\/em>\u201c (Katalog-Abb. 392) vorgestellt. In dem <em>Projekt <\/em>\u201e<em>On Trade Off<\/em>\u201c <em>kongolesischer und belgischer K\u00fcnstler<\/em>\u201c ist in Afrika und in Gruppenarbeit ein vergr\u00f6\u00dfertes und veredeltes afrikanisches \u201e<em>Kinderspielzeug<\/em>\u201c entstanden: das Drahtmodell einer Tesla Limousine. Es weckt<em> ein Bewusstsein f\u00fcr die <\/em><em>Folgen des Abbaus und der Verarbeitung von Lithium<\/em>. \u2013 Man fragt sich: Wessen Bewusstsein? Laut Katalog liegen die Rechte \u00fcber das Objekt bei der Galerie <em>Imane Far\u00e8s<\/em>.<\/p>\n<p>Die Antwort auf die Schlussfrage nach der \u201e<em>kongolesischen Kunstszene 2050<\/em>\u201c \u00fcberrascht, aber auch wieder nicht: <em>Vervielf\u00e4ltigung der Kunstzentren<\/em> in <em>neuen St\u00e4dten<\/em>. (316) &#8211; In den sich ausbreitenden Slums? Sicher nicht auf dem flachen Land, wo die Milizen regieren.<\/p>\n<p>Noch eine Forderung? <em>Wir brauchen einheimische Kunstkritiker, Institutionen, Kuratoren und M\u00e4zene und ein lokales Publikum ..<\/em>.(317)<\/p>\n<p>Also nicht anders in New York oder Z\u00fcrich. Danke f\u00fcr die Zeit, die Sie sich genommen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">ANMERKUNG * <\/span><\/strong><strong>Sindika Dokolo : \u00ab Le manuscrit de Lapi\u00e8re doit \u00eatre expos\u00e9 au Congo \u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Ein Sammler in Br\u00fcssel will das auf einer Auktion ersteigerte Notizbuch eines Agenten Leopolds und Kunstr\u00e4ubers unter den Kuba nicht Tervuren geben. Denn er meint, es habe in Kinshasa eine Mission zu erf\u00fcllen, zur &#8222;<em>prise de conscience au Congo&#8220;<\/em> beizutragen, woran es wohl fehlt.<\/p>\n<p><em>Sindika Dokolo :\u00ab J\u2019ai pens\u00e9 pendant un temps que je pourrais le donner \u00e0 Tervuren pour qu\u2019il soit expos\u00e9 \u00e0 c\u00f4t\u00e9 du masque mais, en d\u00e9finitive, je trouve que cela a plus de sens qu\u2019il serve \u00e0 nourrir une prise de conscience au Congo. &#8230;.. il faut absolument faire conna\u00eetre le manuscrit en Afrique et cela implique de le rapatrier l\u00e0 o\u00f9 il fut \u00e9crit, c\u2019est-\u00e0-dire au Congo. \u00bb | <\/em><\/p>\n<p>Die Wortwahl, das pers\u00f6nliche Notizbuch eines Belgiers, das Kunstraub belegen soll, w\u00fcrde damit &#8222;repatriiert&#8220; scheint mir &#8211; als Nichtmuttersprachler &#8211; schr\u00e4g, aber vielleicht ist das irrelevant.\u00a0 (Quelle: Paris Match (belg.) Interviewer: Michel Bouffioux | Publi\u00e9 le 8 octobre 2019 | Mis \u00e0 jour le 9 octobre 2019)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wenn Sie f\u00fcr das abschlie\u00dfende Interview nicht mehr Zeit und Lust haben, so weit hinten ab Seite 307 im Katalog &#8222;Fiktion Kongo&#8220; ( Rietberg Museum Z\u00fcrich 2019), \u00e4ndert sich das, wenn Sie erst das auf einen Espresso gek\u00fcrzte Protokoll gelesen haben! (Kursiv bedeutet w\u00f6rtliches Zitat)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[218,216],"tags":[],"class_list":["post-11315","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fiktion-kongo-rietberg-2019-20","category-afrikanische-aesthetik"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11315"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11315\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13425,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11315\/revisions\/13425"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}