{"id":10580,"date":"2019-08-26T23:45:03","date_gmt":"2019-08-26T21:45:03","guid":{"rendered":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=10580"},"modified":"2022-01-24T23:35:22","modified_gmt":"2022-01-24T22:35:22","slug":"deutsche-sammler-sind-eingeschuechtert-behaupte-ich-mal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=10580","title":{"rendered":"Deutsche Sammler : \u00c4ngste &#8211; Autorit\u00e4ten &#8211; Allergien"},"content":{"rendered":"<h4>Dies ist eine sp\u00e4te Reaktion auf einen Vortrag von Hans-J\u00fcrgen Rielau (2008, <a href=\"https:\/\/www.about-africa.de\/sammeln-bewahren-forschen-vermitteln\/158-authentizitaet-erfahrungen-sammler-gedanken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a> zu \u201eAbout Africa\u201c) und einen Kommentar von\u00a0 Ingo Barlovic \u201eUnter Generalverdacht\u201c in der ZEIT (Nr. 1, 11.1.2019 S. 36)\u00a0<span style=\"color: #999999;\"><a href=\"https:\/\/www.about-africa.de\/images\/sonstiges\/2019\/Restitutionsdebatte_und_Kunstmarkt_Barlovic_zkv-kunst-und-auktionen_2019_01_0036.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> (LINK<\/a>)<\/span><\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Bisher litt man vor allem am Problem der <em>F\u00e4lschung<\/em> \u2013 obwohl man selbst vermeintlich erkannte F\u00e4lschungen gern \u201e<em>bei einer Galerie in Zahlung\u201c <\/em>(Rielau-Vortrag 2008) gab.<\/p>\n<p>Dies beil\u00e4ufige Eingest\u00e4ndnis untersp\u00fclt im Grunde Rielaus erm\u00fcdende Litanei\u00a0 b\u00fcrgerlich respektabler Provenienzen in\u00a0 seinem ansehnlichen coffee-table-book &#8222;<strong><span style=\"color: #808080;\"><em>Afrikanische Miniaturen &#8211; Erinnerungen eines Sammlers<\/em><\/span>&#8222;<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Afrikanische-Miniaturen-Gedanken-Erinnerungen-Sammlers\/dp\/3844872140\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK,<\/a> Es sind immer nur die \u00fcblichen &#8218;unverd\u00e4chtigen&#8216; Galerien oder eben K\u00fcnstler, denen er wohl ein magisches Auge unterstellt. Dar\u00fcber hinaus\u00a0 scheint mir die \u00fcbertriebene Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Hans Himmelheber und Karl-Ferdinand Sch\u00e4dler als Autorit\u00e4ten f\u00fcr eine ganze Generation typisch.<\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>Hans Himmelheber<\/strong> <\/span>war \u2013 mit Verlaub \u2013 aus der Provinz nach Paris und in die franz\u00f6sischen Kolonien gekommen. Ja, er interessierte sich f\u00fcr die afrikanischen Handwerker und ihre Werkst\u00e4tten, er w\u00fcrdigte \u201edie Neger\u201c sogar durch Namensnennung. Doch l\u00e4sst sich das nicht auch als \u201anormales Verhalten\u2019 ansehen? &#8218;Rassismus&#8216; war auch in den drei\u00dfiger Jahren keine einem jeden totalit\u00e4r aufgezwungene Perspektive! Jeder kannte in Europa Handwerker in der eigenen Nachbarschaft oder Verwandtschaft, selbstverst\u00e4ndlich hne &#8218;h\u00f6here&#8216; Bildung. Das machte einen doch noch nicht zum unantastbaren Kenner afrikanischer Kunst! (LINK)<\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>Karl-Ferdinand Sch\u00e4dler<\/strong> <\/span>stilisierte sich 2013\u00a0 (&#8222;Kunst&amp;Kontext 2\/2013 S.78-81&#8220;; <a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=11004\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>)\u00a0 in Rede und Gegenrede mit Redakteur Schlothauer vor den Lesern der Mitgliederzeitschrift geradezu aggressiv. Als gereizter Platzhirsch der Gutachterszene, zugelassen bei der Industrie- und Handelskammer und fixiert auf &#8222;F\u00e4lschungserkennung&#8220; durch detektivisches Gesp\u00fcr. In der &#8222;Echtheitsdefinition&#8220; scheint er bei Carl Einsteins expressionistischen Phantasien\u00a0 (1914) stehen geblieben zu sein, und was &#8222;die stilistische Beurteilung durch einen Fachmann&#8220; &#8211;<em> hot oder Schrott<\/em> &#8211; angeht, will er sich schon gar nicht mehr rechtfertigen m\u00fcssen: &#8222;Die Erfahrung hierzu kann man leider nicht &#8217;so nebenbei&#8216; erwerben.&#8220; &#8211; Sachliche Einw\u00e4nde des Redakteurs prallen zu verschiedenen Gelegenheiten von ihm ab. Moderne internationale kunstethnologische Literatur, wom\u00f6glich aus Amerika, hat er offensichtlich nie zur Kenntnis genommen. Sein bevorzugter Sammlertyp ist &#8222;unsicher&#8220;, er hat die &#8222;Kapitalanlage&#8220; im Kopf (Rilau, K&amp;K 2\/2012), hat keine Zeit, m\u00f6chte &#8222;erstklassige Werke&#8220; erwerben und nicht durch &#8222;immer besser(e) F\u00e4lschungen sein Geld verlieren&#8220;. &#8211; Danke, Herr Sch\u00e4dler f\u00fcr die unerwartet ergiebige Selbstdarstellung!<\/p>\n<p>Jetzt aber zittern Sammler vor den Risiken der <span style=\"color: #808080;\"><strong><em>Restitutionsdebatte<\/em><\/strong>.<\/span> Ingo Barlovic muss sie &#8211; nicht anders als ver\u00e4ngstigte Investoren &#8211; in der ZEIT beschwichtigen:<\/p>\n<p>\u201e<em>Sammler sollten jetzt vor alle einen k\u00fchlen Kopf bewahren und mittel- bis langfristig denken<\/em>.\u201c Barlovic meint damit \u201e<em>deutsche und franz\u00f6sische Sammler, weniger belgische<\/em>\u201c, und h\u00e4lt ihnen als Trost vor Augen, dass \u201e<em>Werke im High-End-Bereich<\/em> (&#8230;) <em>in deutschen Sammlungen ohnehin kaum zu finden<\/em>\u201c seien. Er empfiehlt, \u201e<em>noch st\u00e4rker auf Qualit\u00e4t (zu) setzen, die derzeit g\u00fcnstig zu haben ist<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Elend auf welch\u2019 hohem Niveau! Und wer denkt dabei an die H\u00e4ndler, an die afrikanischen und die wenigen f\u00fcr Qualit\u00e4t einstehenden Galerien?<\/p>\n<p>Als Au\u00dfenstehender mit historischer Ausbildung gewinne ich den Eindruck, dass in Deutschland eine ganze Generation von Afrika-Sammlern sich von eingeredetem b\u00f6sen Zauber hat ver\u00e4ngstigen lassen. Gl\u00fccklich waren und sind bis heute K\u00fcnstler im Gefolge eines nachgeholten franz\u00f6sischen und belgischen \u201ePrimitivismus\u201c (Rubin, 1985). Sie konnten und k\u00f6nnen sich immer wieder inspirieren lassen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Wir kriegen was wir wollen<\/h4>\n<p>Das Sammeln afrikanischer traditioneller Kunst im weitesten Sinne hat seine T\u00fccken, aber die bestehen am wenigsten darin, wer nun der Auftraggeber eines Objekts war und was das f\u00fcr die Herstellung bedeutete, ob zum Beispiel der Handwerker die Fertigstellung \u00fcbernahm \u2013 f\u00fcr den d\u00f6rflichen Auftrag \u2013 oder ein Zwischenh\u00e4ndler, der das St\u00fcck f\u00fcr die europ\u00e4ische Kundschaft bearbeitete, im Normalfall also \u201aalterte\u2019.<\/p>\n<p>Bekanntlich\u00a0 haben Europ\u00e4er\u00a0 einen oberfl\u00e4chlichen \u201e<span style=\"color: #808080;\"><strong>Zivilisationsprozess<\/strong>\u201c<\/span> (Norbert Elias, Foucault) in Richtung Allergie-Bildung vorzuweisen! Zum Beispiel darf nur eine Minderheit der Sammler \u00fcberhaupt ungereinigte Fremdheit nach Hause bringen in einen von der Hausfrau tolerierten toten Winkel der Immobilie. \u00dcbrigens verh\u00e4lt sich auch die neue &#8218;Bourgeoisie&#8216; in Afrika sich nicht nennenswert anders, aber mit eigenen Motiven.<\/p>\n<p>Englische und holl\u00e4ndische Wirtschafts-Unternehmen praktizierten \u00fcber Jahrhunderte f\u00fcr den Atlantikhandel das \u201e<span style=\"color: #808080;\"><strong>Customizing<\/strong><\/span>\u201c, also die \u201eAnfertigung nach Kundenw\u00fcnschen\u201c . Heute ist Auftragsfertigung globaler Standard. Und afrikanischen Handwerkern wollen wir das verwehren?<\/p>\n<p>Manche\u00a0 Sammler zieht es zu den ber\u00fchmten &#8218;hochpreisigen&#8216; Galerien nach\u00a0 Paris oder Br\u00fcssel . &#8218;Provinzler&#8216; waren bereits im 19. Jahrhundert des Second Empire und der Weltausstellungen daf\u00fcr bekannt, sich pr\u00e4chtig ausnehmen zu lassen. Die einschl\u00e4gigen Galerien und die ihnen gesch\u00e4ftlich verbundenen Autoren \u2013 wie Francois Neyt oder Raoul Lehuard \u2013 halten seit \u00fcber einem Jahrhundert am ererbten Gesch\u00e4ftmodell fest, das sich an einer kolonialen Strategie orientiert. Im Klartext: Man musste die Menschen etikettieren, also \u201eV\u00f6lkerst\u00e4mmen\u201c zuweisen und kann darauf dann einen ethnischen \u201eStil\u201c projizieren.<\/p>\n<p>Locker gef\u00fcgte, aber \u201astilbildende\u2019 Reiche wie die der Bakongo, Chokwe, Bakuba oder Baluba waren daf\u00fcr ideal, aber ebenso kulturelle Reaktionsbildungen widerst\u00e4ndiger kleiner V\u00f6lker wie die Mbole, Lega oder Salampasu, und nicht zu vergessen die Hersteller anerkannter Fetische wie die Songye. In Wirklichkeit herrschte seit jeher im Afrika s\u00fcdlich der Sahara eine nicht nur geistige Promiskuit\u00e4t: \u201eMan a\u00df man aus einem Topf\u201c (W. Lufudu). Man wanderte zusammen oder zerstritt sich, man hatte eigentlich nie ein Territorium allein f\u00fcr sich, man bekriegte einander, obwohl man sich so \u00e4hnlich war und \u00fcbernahm alles \u2013 auch magisch und \u00e4sthetisch \u2013 was einem n\u00fctzlich erschien.<\/p>\n<p>Hans-J\u00fcrgen Rielau will Sammler locken: Die Entlarvung der F\u00e4lscher k\u00f6nne \u201e<em>deutlich reizvoller sein als das Anschauen eines Tatort-Films im Fernsehen<\/em>\u201c. Soll etwa eine serielle Produktion wie \u201eTatort\u201c Vorbild f\u00fcr das Erwerben afrikanischer Objekte sein?\u00a0 W\u00e4re ein anderes Sammelgebiet nicht viel preisg\u00fcnstiger?<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich begegnete mir an einem Marktstand ein alter Herr, der unvermittelt nach der Echtheit der angebotenen Objekte fragte und hinausposaunte, das meiste werde ja \u201ewohl in Hongkong gefertigt\u201c. Von Hongkong hatte er ja wohl auch keine Ahnung, aber er beteuerte, \u201ejahrelang in Afrika gelebt\u201c zu haben. Auf meinen Einwurf, dass ich bei solchen<em> residents <\/em>und <em>expatriates<\/em> noch keine guten St\u00fccke gesehen h\u00e4tte, brachte er seine \u201eExperten\u201c ins Spiel, die ihn beraten h\u00e4tten. Typisch deutsch?<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Und die Zukunft unserer Sammlungen ? (Das Thema jedes Sammler-Treffens)<\/h4>\n<p>Nur eins:\u00a0 Ist f\u00fcr Sie &#8222;Vergessen durch Lagern&#8220; im Museumsdepot eine Option?\u00a0 Die Sammler wie auch die kommerziellen Galerien brauchen sich gar nicht einsch\u00fcchtern lassen. Denn bei ihnen zeigen sich noch Wertsch\u00e4tzung und Sorge um das einzelne Objekt. Selbst kommerzielle Investitionen sind noch besser als &#8222;Vergessen durch Lagern&#8220; oder &#8222;Amnesie des Depots&#8220; (Sharon Macdonald, zitiert von J\u00f6rg H\u00e4ntzschel in der S\u00fcddeutschen vom 9. Juli 2019: <em>\u201eEthnologische Museen in Deutschland: Verseucht, zerfressen, \u00fcberflutet\u201c.<\/em>). In einem Beitrag <em>&#8222;Lauter Fassaden in Deutschland &#8230;<\/em>&#8222;zitiere ich Passagen aus dem Bericht. (<a href=\"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/?p=10577\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LINK<\/a>)<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Neue Einsicht 24. Januar 2022 \u00fcber den Aspekt quasi-religi\u00f6ser Rhetorik<\/h4>\n<p>Anlass ist ein Filmfeature \u00fcber Rembrandt, Frans Hals und Vermeer unter dem Titel &#8222;Rembrandts Zeitalter&#8220; (ARTE 16.1.22). Der Milliard\u00e4r und\u00a0 Sammler teilt mit dem Kunsth\u00e4ndler Jan Frits , dem in 11. Generation Erben der Freundschaft mit Rembrandt, die Rhetorik der \u00dcberw\u00e4ltigung durch die &#8222;Originale&#8220;, ihrer fast wundert\u00e4tigen Ausstrahlung, und selbst bei einem bisher nur potentiellen Original.<\/p>\n<p>Diese Rhetorik der sp\u00fcrbaren Einzigartigkeit ist mir auch fr\u00fcher bereits begegnet,\u00a0 auch da im Moment, wo die Zuschreibung &#8222;wissenschaftlich&#8220; erwiesen scheint. Ich nehme an, exklusive Kunsth\u00e4ndler haben sich den Enthusiasmus antrainiert und er hat auf die Kunden abgef\u00e4rbt. Was bleibt ihnen auch anderes \u00fcbrig. Nie ist bei diesen Gelegenheiten von Entt\u00e4uschungen durch nachtr\u00e4glich entlarvten F\u00e4lschungen die Rede. Aber sie lauern nat\u00fcrlich im Hintergrund. Daher die \u00e4ngstliche Suche nach Gewissheit. Auch das ist typisch f\u00fcr neuzeitliche europ\u00e4ische Religiosit\u00e4t. Erl\u00f6sung?\u00a0 Nein, daf\u00fcr eine Indizienkette, predigte Calvin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist eine sp\u00e4te Reaktion auf einen Vortrag von Hans-J\u00fcrgen Rielau (2008, Link zu \u201eAbout Africa\u201c) und einen Kommentar von\u00a0 Ingo Barlovic \u201eUnter Generalverdacht\u201c in der ZEIT (Nr. 1, 11.1.2019 S. 36)\u00a0 (LINK)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[215,24],"tags":[],"class_list":["post-10580","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-museen-und-fremdes-kulturerbe","category-sammeln"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10580"}],"version-history":[{"count":18,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13568,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10580\/revisions\/13568"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/detlev.von.graeve.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}