Tag Archives: Vilém Flusser

Zum Ende der Schriftkultur und …. NEU

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Der Text vom 3. Mai 2014 (Keine Sorge, ich will nichts überschreiben!)

Ich komme bei Schriftasketen, ja Schriftmystikern auf diesen Gedanken. Philosophen in der Nachfolge von Theologie und Metaphysik mit betontem Wahrheitsanspruch- Um die muss es wohl gehen, wenn – etwa bei Vilém Flusser – vom Ende des Schriftzeitalters die Rede ist.

Es haben aber ebenso lange Menschen in den Sachen gedacht und in gesellschaftlichem Kontext, selbst der Jesus der Evangelien. Für die gilt der Epochenbruch nicht, dabei haben die die Schrift erfunden!

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Aus der Welt der verlässlichen Dinge

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Ich spreche von Dingen, auf die Verlass ist, die wir wenigstens im Prinzip zu durchschauen vermögen, wenn wir uns nur Mühe geben und andere bemühen. Weiterlesen…

‚ART’s Home Is My Kassel‘ (‚Documenta‘)

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Kinosaal an einem Sommertag, also doppelt isoliert. Ein Dutzend Menschen, allein oder verabredet. Gespräche vor dem Vorhang ...und dann hat meine Mutter … oder Ich hoffe, ich kriege mein altes Windows zurück… eine Systemlandschaft, seit der Fusion völlig zusammengestoppelt … Dann die Trailer mit den üblichen grell inszenierten Lebensgeschichten.

Wofür ich hier bin? „The Home of Art is my Kassel“ – die 13. Dokumenta 2012 im Schnelldurchgang, letzte Vorführung. Ich will den Ort sehen, wohin meine Freunde vor zwei Jahre pilgerten. Anderthalb Stunden halte ich sie sicher aus. Den gequält witzigen Titel des Films verstehe ich erst einmal gar nicht. Sechsunddreißig ‚Werke’ bzw. ‚Installallationen’ werde ich gezeigt bekommen. Das bekomme ich im Abspann schriftlich. Weiterlesen…

Trivialisieren, Simplifizieren, Selbstoptimieren und Maskieren?

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Gedanken im Garten – querbeet am 17.4.14

Prüfungen mögen allein ihre eigene Angemessenheit prüfen, wie von Foerster formuliert, aber  sie lassen auf jeden Fall auch erkennen, wer sie erfolgreich absolviert, wer zur Anpassung, meinetwegen auch Selbst-Trivialisierung (v.Foerster) taugt und wer nicht. Zweifelsfälle lassen sich durch weitere Prüfungen klären. Kontrollierte Simplifizierung schadet bekanntlich nicht dem Erfolg genügsamer harter Wissenschaften (v.F.). Foerster hätte also ein Pate der 68er sein müssen, Weiterlesen…

Ausflug in die Kybernetik zu Heinz v. Foerster

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Heinz von Foersters Reden und Texten in KybernEthik, Merve Verlag, Berlin 1993 empfehlenswerte Rezension: systemagazin – Klassiker – Heinz von Foerster- Kybernethik“ und Short Cuts 5. Auswahlband in Zweitausendeins, Frankfurt 2001

Ich wollte den O-Ton des Wissenschaftlers, Mathematikers, des Kybernetikers. Auf folgende Frage kann ich jetzt antworten: Mit wem reden wir, wenn wir uns an Heinz von Foerster wenden? Weiterlesen…

Vom Apparat lernen

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Der Apparat beschränkt sich in seinen Aufgabenstellungen  auf das, was ihm -gerade noch – lösbar erscheint, und das zudem extrem arbeitsteilig. Dem müssen alle Gegenstrategien Rechnung tragen. Weiterlesen…

„Winternomaden“ Manuel v. Stürler

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                  P1320427Schafe 1-2011    *    

Der Dokumentarfilm – Nachdenken über das Medium

 Der Film über einen viermonatigen winterlichen Schaftreck – einer Transhumance – von achthundert Schafen durch die Westschweiz von heute ist nicht nur bildstark, er regt mich auch spontan zum Nachdenken über das Medium Film an. Weiterlesen…

Popper versus Wittgenstein Lektüre-Tagebuch

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Literatur:

David J.Edmonds/John W.Eidinow: „Wie Ludwig Wittgenstein Karl Popper mit dem Feuerhaken drohte – Eine Ermittlung“, DVA Stuttgart – München 2001

Matthias Kross: „Zwischen Logik und Existenzialismus. Flussers Wittgenstein“ in „Das Dritte Ufer“ (2009)            Weiterlesen…