Archiv der Kategorie: VOM FELD INS MUSEUM

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‘Making History – African Collectors and the Canon…”) Review

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German original: August 27, 2015 plus Supplement Sept. 03,2018  (LINK); revised translation November 13,2020

Some Nigerian entrepreneurs in Lagos collect works of art from African culturesDue to their geographic location, their collections do not have access to the international cartel of influential museums, auction houses and collectors. The art historian Sylvester O. Ogbechie presents the collection of Feti Akinsanya as representative.

Sylvester Okwonudu Ogbechie: ‘Making History – African Collectors and the Canon of African Art’: The Femi Akinsanya African Art Collection. (Five Continents 2011)

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Nächtliche Gedanken: Wozu überhaupt Kritik an den alten Völkerkundemuseen? 

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Sie haben doch Ausstellungen auf den Weg gebracht, didaktisch wertvoll! Das Publikum war weder schulisch besonders vorgebildet, noch anspruchsvoll. Dafür brauchte man nicht die –zigtausend Asservate in den Depots! Um deren geheime Botschaften kümmerte sich die Kulturpolitik sowieso nicht. Was darin ’rüberkommen sollte, hing von anderen Kriterien ab. >>

Der Ethnologe als ideeller Faktorist . Streichhölzer

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Die_Gartenlaube_(1884)_b_613_Faktorei Aquastadt, Cameroon-River

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‘Fotografen stehlen Seele‘ ? – Das ethnographische Foto

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A                       19.7.2018            

Ich habe auf academia.edu eine interessante Studie gelesen: Zoé S. Strother. ’A Photograph Steals the Soul’: The History of an Idea.

In: Portraiture and Photography in Africa, ed. John Peffer and Elizabeth Cameron. Bloomington: Indiana University Press,2013,177-212     (Frobenius-Bibliothek :  Af I 2698) >>

  Was heißt “LUBA” zu sein – P. Petit vs. F. Neyt

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Bei meinen Recherchen zu einem erworbenen Miniaturhocker “Karyatide” ( Blogbeitrag „Frauen in tragender Stellung“ LINK) hatte die Suche nach ethnischen oder regionalen Merkmalen zunächst erste Priorität. Dann erst fesselten mich die unterschiedlichen Hock-Stellungen der Hocker-Trägerinnen. >>

GEIL, DIESE FALLISCHEN MEGALITEN IN ETIOPIEN!

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THEMEN

  • Die schnell langweilende Dokumentation (92 Minuten) – Äthiopiens phallische Megalithen, die ARTE am 2.2.19 ausstrahlte (Verfügbar bis 9.April, LINK) – Bereits die eingesprochene Einleitung lässt erkennen, wohin der Hase läuft.
  • Die Popularisierung archäologischer Forschung (Fernsehen, Ausstellungen)
  •  Ein Forschungsansatz westlicher Archäologen in Afrika und sein Nutzen für die akademische afrikanische Geschichte. Was hat ein Sammler afrikanischer Kunst davon?
  • Verschiedene Kontexte archäologischer Grabungen im postkolonialen Afrika, etwa „Weltkulturerbe“
  • Buchempfehlung : John Iliffe: Geschichte Afrikas. Cambridge 1995, dt.Übersetzung im C.H..Beck Verlag, München 1997, 2000 – ein fesselndes Buch, mit dem die endlosen Weiten und Herausforderungen Afrikas über einen großen Zeitraum als Denkhorizont zu gewinnen sind.

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Das MAK K Frankfurt – 6 Jahre am Puls der Zeit sind genug

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Die Wolken ziehen flott über Frankfurt hinweg, es regnet selten. Wozu auch?

Sechs Jahre habe ich mich gegrämt über den massiven Substanzverlust im ehemaligen Museum für Kunsthandwerk. Was für ein gediegener Name, und so präzise!

Erst kamen Jahre der Bausanierung, dann die Kulturrevolution K, die die Säle leerfegte. >>

“What is on the pictures in the archive?” (Anthropology)

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May 28 to July 19, 2018   (Link to the German original) >>

Was ist eigentlich auf den Bildern im Archiv?

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Was ist eigentlich drauf, auf den Bildern in Ihrem Archiv?“  Die Frage aus dem Kreis der Studenten an den Bildarchivar des Frobenius-Instituts lässt mich nicht los. Thema des Treffens der studentischen Intiative „Boas Küche“ im juli 2018 war „Bilddokumentation in der Ethnologie früher und heute“.  >>

Nok – eine archäologische Offensive (2013)

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Upload  8.11.2013 (zuletzt aktualisiert am 20.5.2020)

 “Neue Hochkultur entdeckt” – Frontbericht aus der Mitte des Ausgrabungsteams

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Kuyu Tanzstäbe im Factory Outlet 1927

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MIT NEUEN ERGÄNZUNGEN zum Text vom 3.Mai 2016, plus LINK ZU 2 MODERNEN STÄBEN

Keith Nicklin (African Arts vol.17, no.1, Nov.1983) lässt Major P.H.G. Powell-Cotton erzählen, wie ein halbes Dutzend Tanzstäbe vom Kuyu-Fluss aus dem damals französischen Kongo nach England kamen. Im Winter 1926/27 jagte er dort den Gorilla und seltene Antilopen für sein eben gegründetes Privatmuseum, aber auch, was man Curiosa zu nennen pflegte. Die Gegend am Kuyufluss ist flach, sumpfig. Er reiste mit einem Einbaum. Aber hören wir den Text der Sammlungsliste im Original:

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Léo Bittremieux, Missionar und Forscher

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Pater Léo Bittremieux (1880 – 1946 in Boma) war ein namhafter früher Ethnograph und Linguist im Mayombe und  am Unteren Kongo. >>

‚Zeitmarken’ – ein romantisches Buch

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 Fritz W.Kramer und Gertraud Marx : ‚Zeitmarken – die Feste von Dimonko’ in der Reihe ‚Sudanesische Marginalien’ im Trickster Verlag, 189 Seiten, München 1993

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Objekt Atlas – Feldforschung im Museum. Manöverkritik

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 Die Zeichen der Zeit 

Vor Weihnachten lag „Die Geschichte der Welt in 100 Objekten“ von Neil McGregor (British Museum/BBC) in den Buchhandlungen. Die Aneignung von Kultur(en) durch das Publikum der Museen tritt immer mehr in den Vordergrund. Das MAK Frankfurt zeigt eine neue Wertschätzung für den Sammler – nicht erst bei den „Chinesischen Dingen[1]. Mit der Museumspädagogik, mit den Kindern, hat es vor Jahren begonnen. Jetzt treten im Weltkulturenmuseum-„Labor“ Künstler in Aktion, die Gourmets u.s.w. folgen. >>

Feldforschung im Museum? Die logische Konsequenz

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Anlass: Die festliche Vernissage der Ausstellung “Objekt Atlas – Feldforschung im Museum” vom 25. Januar bis 16. September 2012 im Weltkulturenmuseum in Frankfurt/Main. Eine Foto-Präsentationsmappe mit 39 Abzügen und diesem der Einstimmung dienenden Text habe ich dem Museum übergeben.

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Schwester Margaret Mead – Bruder Derek Freedman

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Derek Freedman : Liebe ohne Aggression – Margaret Mead Legende von der Friedfertigkeit der Naturvölker, Kindler 1983 – „gewidmet Karl R.Popper“. Die inzwischen vergilbte Seite aus dem  Newsweek/February 14, 1983, 61 hatte ich im Sinn, als ich das Buch im Februar 2008 über ZVAB bestellte.   >>